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U310343

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781

Donnerstag, 9. August 2018, 06:12

Bärenbeobachtung ja/nein

... allerdings wäre mir vorab noch ein Thema wichtig, nämlich die Frage des Risikos von Bärenbeobachtungen gerade aus aktuellem Anlass.
Ich habe dazu an anderer Stelle etwas geschrieben was ich meine auch gut hier hinpasst.
Aber entscheidet selbst.

herzliche Grüsse
Wilfried


Bärenbeobachtung ja oder nein

Kaum ein Thema kann gerade aus aktuellen Anlass so kontrovers diskutiert werden wie das Thema BÄRENBEOBACHTUNG.
Kurz vor unserer Reise gab es den Zwischenfall auf Spitzbergen mit dem Angriff eines Eisbären anlässlich einer Kreuzfahrt.

Warum muss man den Bären in ihrem Lebensraum so nahe kommen das man sie notfalls erschiesst um Menschen nicht zu gefährden?

Wir selbst waren 2017 auf Spitzbergen und haben eine Tour mit einem Guide unternommen, der wie jeder Bewohner Spitzbergen ein Gewehr trug.
Vielleicht dazu einen wie ich finde sehr guten Bericht für alle die mehr über die Verhältnisse wissen möchten. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Jetzt buchen wir in Alaska eine Lodge abgeschieden von der Welt, nur erreichbar mit Boot oder Flugzeug um Bären zu beobachten.
Verhalten wir uns nicht genauso wie die Kreuzfahrt Touristen die aus meiner Sicht zurecht der Kritik ausgesetzt sind.

Bei unserer Ankunft in der Lodge erklärte uns der Inhaber das wir den Bären so nahe kommen wie wir uns es wahrscheinlich nicht vorstellen könnten.

Dazu sind Regeln notwendig, die zwingend einzuhalten sind.

Insgesamt gibt es 24 Gäste, je 4-6 werden von einem Guide geführt.
Die Guides sind Naturforscher, Zoologen oder langjährige Mitarbeiter wie der Inhaber selbst der seit 32 Jahren mit und auch von den Bären lebt.
Kein Gewehre, kein Bärenspray erlaubt (darüber schmunzeln die Guides übrigens nur)
Es ist nicht erlaubt Lebensmittel jedweder Art mitzubringen. Möglichst keine Parfüms oder Deos verwenden. Alles was in die Natur mitgenommen wird muss mit zurückgebracht werden.

Kein fischen wenn Bären in der Nähe sind.
Tauchen diese auf, was bei uns passiert ist, dann werden die Schnüre sofort gekappt.
Angeln heißt ohnehin fischen und zurücksetzen. Wird ein Fisch verletzt muss er getötet werden und das Angeln ist beendet. Tote Fische sollen keine Bären anlocken.
Es gab einen Fischguide der die Angler begleitete und auf die Einhaltung der Regeln geachtet hat.

Morgens und abends ziehen die Bären durch die Lodge. Hier findet man keine Abfälle oder Fischreste die Bären anziehen könnten.
Bären haben einen hervorragenden Geruchssinn. In der Region gibt es etwa 50 Bären. Die kennen die Guides am Geruch und respektieren diese.
Kein Besucher könnte sich dort allein bewegen.

Die Gruppen gehen geschlossen, nah aneinander. Kein lautes sprechen kein zurückbleiben um schnell noch einige Fotos zu machen. Kein Bär hat jemals Menschen in geschlossener Gruppe angegriffen. Bären sind Fluchttiere. Ist der andere größer nehmen sie in der Regel reissaus. Sie wollen nicht kämpfen weil sie dabei wichtige Energie verlieren.

Den Abstand zum Bären bestimmt der Guide, eine respektvolle Distanz ca. 10 m bleibt.
Der Bär darf die Distanz verringern. Bären, gerade junge sind neugierig, so betrug der kürzeste Abstand nur nur 3 m. Man bleibt stehen, spricht nicht und vergisst tatsächlich das atmen.

Unser Guide Jim schreibt mit anderen Zoologen an einem Buch über Bären und notierte sich täglich das Verhalten in Bezug zu Menschen aber insbesondere anderen Bären.

Vieles ähnelt dem Verhalten im offenen Fahrzeug auf einer Safari. Nicht aufstehen oder aus dem Fahrzeug lehnen. Die geschlossene Gruppe und der Respekt vor dem Guide ersetzen das Fahrzeug.
Alles das ist in großen Gruppen nicht möglich. Auch jüngere Kinder gehören hier nicht hin. So süß Bärenkinder auch sein mögen.

Das unfassbare Fehlverhalten konnten wir selbst beobachten.
Der Lake Clark NP ist ein öffentlich zugänglicher Park. So kommen Tagesbesucher mit dem Flugzeug an den Strand wo die Bären fischen.
Rennen kreuz und quer, laufen auf die Bären zu und machen Selfies.
Die Begleiter interessiert das kaum. Die Warnungen unseres Guides wurden kaum beachtet. Glück ist das die Bären so auf den Lachs fokussiert sind, so das sie die Menschen kaum beachten.
Würde ein Unfall passieren würde das erneut die Diskussion beleben.

Es bleibt zum Schluss natürlich die Frage, muss man Bären überhaupt als Besucher beobachten. Aber diese müsste man sich als Besucher des Kruger Parks gleichermaßen stellen.

Wir sind vor dem Frühstück um 7.00 raus; nach dem Frühstück um 9.00; nach dem Lunch um 14.00; und nach dem Diner um 20.00.
Im Sommer ist faktisch immer hell. Es ist auch wegen der Zeitverschiebung besser bis 22.00 draußen zu bleiben. Ich kann versichern nach solchen Tagen kann man schlafen und in den Träumen tauchen die Bilder der Bären und anderer Tiere auf.
Nach 3 Tagen waren wir allerdings völlig fertig aber unendlich glücklich das erleben zu dürfen.

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Kitty191

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Donnerstag, 9. August 2018, 06:28

Hallo Wilfried,
Danke für den Beitrag und schön zu wissen, dass es auch anders geht. Ihr hattet gewiss tolle Begegnungen.

LG
Kitty
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Dalai Lama

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783

Mittwoch, 22. August 2018, 00:19

PETRA besuchen !

Hallo reisebegeisterte Foriker

Ich dachte er macht einen Scherz!
... lass uns doch mal Petra besuchen?
Das war die Antwort eines guten Freundes, wohin könnte eine nächste Reise hingehen.
Tatsächlich wusste ich zunächst nicht was er meinte, es war keine weibliche Person, sondern die antike Stadt in Jordanien.
Dieser Land stand bisher nicht auf meiner Liste, aber Israel.
Jetzt weiß ich das man die Länder sehr gut verknüpfen kann.
Allerdings musste ich bisher zur Kenntnis nehmen, das dies für eine Individualreise wohl schwierig wird.
Ein Forum, auch spärlich frequentiert wie das Alaska Forum scheint es nicht zu geben.
Aktuell plane ich mit einem österreichischen Anbieter WINDROSE, für November 2019; und Tschüss schönes Botswana!
Hat jemand Erfahrung mit diesen Reiseländern, insbesondere Jordanien oder auch mit diesem Anbieter ?

herzliche Grüsse
Wilfried

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sunny_r (22. August 2018, 09:47)

Kitty191

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784

Mittwoch, 22. August 2018, 13:40

Hallo Wilfried,
wir waren 1996 mit Meiers Weltreisen für 1 Woche in Jordanien. Unterwegs waren wir in einer 8 Personen Gruppe mit deutschsprachiger Reiseleitung und Kleinbus.
Die Standardroute (6-7 Tage) hat bei allen gängigen Reiseveranstaltern ziemlich die selben Ziele.
Amman, Wüstenschlösser Qazr Azraq und Qazr Amra, Madaba, Totes Meer, Jerash, Aljun, Karak, Petra, Wadi Rum. Nur die Preise variieren von Veranstalter zu Veranstalter.
Uns hat die 1wöchige Rundreise damals sehr gut gefallen. Jordanien ist ein tolles, überaus geschichtsträchtiges Land.
Von Israel kenne ich nur Tel Aviv. Auch das hat mir gut gefallen. Städte am Meer haben immer so einen besonderen Flair.
Wir haben damals allerdings nur den Baustein Rundreise gebucht, da im Komplettangebot die Anreise nur mit Royal Jordanien Airlines möglich war. Geflogen sind wir stattdessen mit Austrian Airlines über Wien.

LG
Kitty
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785

Mittwoch, 22. August 2018, 16:54

Danke Kitty
Das bestätigt noch einmal unsere Entscheidung.
Aktuell gibt es auf Grund des Kriegs in Syrien einen deutlichen Rückgang der Touristen.
Wir sehen kein besondere Gefahr. Wer Israel besucht muss sich eines gewissen Risikos bewusst sein.

herzliche Grüsse
Wilfried

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sunny_r (23. August 2018, 12:24)

schauli54

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786

Samstag, 1. September 2018, 17:54

heutiger Besuch im Berliner Tierpark

Hallo zusammen.
Noch 46 Tage, dann geht es endlich zu den wilden Tieren. Wir haben heute spontan den Berliner Tierpark in Friedrichsfelde besucht, um doch ein paar Tiere des südlichen Afrikas und natürlich auch andere anzuschauen.
Das Alfred Brehm Haus wird endlich saniert, ich hoffe, die Tierunterkünfte werden dann etwas artgerechter. Nach ein paar Stunden (bei vielen Kleinkindern und Geschrei), sind wir dann wieder nach Hause. Wir fanden es zwar schön, weil der Park echt weitläufig und schön grün ist, aber anders herum (Tiere frei, Menschen hinter Gitter-bzw. im Auto) und einsam die Wege und Orte selbst erkunden und Tiere suchen, gefällt uns definitiv besser.
Nun gut, ein paar Bilder möchte ich dennoch posten und mit euch teilen. Besonders eine Elefantenkuh wollte unbedingt etwas Grünes erwischen und hat akrobatische Übungen vollzogen.








Euch ein schönes Wochenende.
LG Marlies

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Kitty191

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Samstag, 1. September 2018, 19:20

Sehr lustig. Wir waren heute ebenfalls im Tierpark. :)

LG
Kitty
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788

Sonntag, 9. September 2018, 13:17

Ein Ausflug zur UNESCO Weltkulturerbestätte Wörlitzer Gartenreich

Liebe Interessierte,
das schöne Spätsommerwetter trieb uns aus dem Haus. Das Ziel lag etwa 110km vor den Toren Berlins. Im Bundesland Sachsen-Anhalt (Herzlich willkommen in Land der Frühaufsteher- gääähhhn) versteckt sich eine echte Perle der englischen Gartenkunst mit italienischem Einschlag. Eingebettet in die Elbauenlandschaft, das heutige Biosphärenreservat Mittlere Elbe, hat Kurfürst Leopold III Friedrich Franz von Anhalt-Dessau in der Mitte des 18.Jahrhunderts ein Gesamtkunstwerk, das Natur, Landschaftsgestaltung und Architektur harmonisch miteinander verbindet, geschaffen.
Zu verdanken ist das dem Umstand, das Kurfürst Leopold, ein weitgereister, weltoffener Mann, seinen Träumen einer Auswanderung (Goodby Deutschland...) nicht nachkommen durfte. Stattdessen wurde er zwangsverheiratet mit Fürstin Luise.(Bauer sucht Frau oder wahlweise, Schwiegertochter gesucht)
So, seines Freiheitsdranges beraubt, entschloss sich der Kurfürst, gemeinsam mit seinem Freund und Berater, dem Architekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff den ersten außerhalb Englands angelegten Landschaftsgarten entstehen zu lassen. Fortan tobten die beiden sich auf 112,5ha aus und erschufen Gartenkunst auf höchstem Niveau. Sorgsam angeordnete Baumgruppen wechseln sich ab mit Frei- und Nutzflächen, schaffen so raffinierte Sichtachsen. Durchzogen ist dann alles noch von einem verzweigten Kanalnetz, Seen und Inseln. So entstand zusammen mit unterschiedlichsten Bauwerken, Skulpturen, Grotten und Brücken im reformpädagogischen Konzept eine Gartenanlage ohne Mauern, für jedermann zugänglich. Das unterstrich die aufklärerischen Ansichten des Fürsten und war zu dieser Zeit ein echtes Novum.
Im Nachhinein betrachtet, ist es für uns nun ein großes Glück, dass der reiselustige Fürst zu Hause bleiben musste. Könnten wir doch sonst dieses wunderschöne Fleckchen Erde heute nicht besuchen und genießen,
Leider hat die diesjährige Dürre auch vor Wörlitz nicht haltgemacht. Sämtliche Kanäle sind ausgetrocknet und selbst der große See hat bedenkliches Niedrigwasser. Von 6 Seilzugfähren kann eine noch so eben ihren Dienst verrichten und die Gondeln tummeln sich notgedrungen nur noch auf dem Hauptsee. Die Flutmarken von 2013, als Wörlitz komplett unter Wasser stand, wirken unter diesen Umständen fast skurril.
Ein paar Bilder gibt es selbstverständlich auch.




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Liebe Grüße
Kitty
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Dalai Lama

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Winelands

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Dienstag, 11. September 2018, 10:24

Zypern

Wir waren vor einige Wochen auf der drittgrößten Insel im Mittelmeer und konnten allerhand schöne Eindrücke mitnehmen. Unter anderem sind uns folgende Dinge besonders positiv aufgefallen bzw. sind uns sehr entgegen gekommen:

- keinerlei Maut auf Autobahnen o. ä.
- sehr wenig Verkehr abseits größerer Städte
- es gab immer genügend Parkplätze
- diese fast immer kostenfrei
- Benzin (zB Super 95) ca. 20 ct/l preiswerter als in D

- moderate Eintrittspreise in Sehenswürdigkeiten
- kleine Preise für Liegen und Schirme am Strand
- glasklares Wasser am Meer

- sehr schnelles Netz
- so gut wie überall freies WLAN

- Essenszeit in den Lokalen idR von 11-23 h
- genügend gute Tavernen, aber auch internationale Lokalitäten vorhanden
- gute Rotweine
- und das alles zu akzeptablen Preisen

Viel zu bemängeln gab es nicht, höchstens die Anzahl der Russen auf der Insel.
Hier noch schnell wahllos zu einigen Kategorien ausgesuchtes Bildmaterial.


Flora.



Mietauto.



Speis.



Trank.



Meer.



Fauna.



Idol.



Wrack.



Kloster(blick).
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Gruß Micha

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Dienstag, 11. September 2018, 11:25

sag' mal Micha, habt ihr eine Rundreise auf Zypern gemacht oder ward ihr "stationär"? ward ihr "nur" im südlichen Teil oder mit dem MW auch in Nordzypern?


ich war vor gefühlten Jahrhunderten mal zum Jahreswechsel auf Zypern und es war einfach grandios, gerade am 31.12. ;) .... und irgendwie geistern gerade der Norden noch in meinem Kopf rum.... insbesondere da auch die Karpaz-Halbinsel :thumbup:
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Winelands

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Dienstag, 11. September 2018, 11:35

Marie,

wir haben hier gewohnt --> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Haben aber trotzdem komplett den Distrikt Paphos und teilweise Lemessos abgeklappert.

Wir hätten lt. Vertrag auch mit dem Mietwagen nach Nordzypern fahren können, haben es aber nicht gemacht, weil wir das erste Mal auf der Insel waren und dadurch genug Auswahl im Süden hatten.
Habe aber gehört, dass man lieber per Taxi oder Fahrer in den Norden fahren sollte. Wenn man nämlich eine Panne und noch viel Schlimmeres im Norden haben sollte, hat man wohl Probleme, den Wagen wieder (rechtzeitig) in den Süden zu bekommen.
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Dienstag, 11. September 2018, 12:29

Oniro By The Sea

Hier mal ein kleiner Einblick in unsere Lieblings-Lokalität rund um Paphos, welche ich im Netz bei meinen vielen Recherchen entdeckte.
Nördlich von Coral Bay hinter Bananenplantagen






direkt am Meer gelegen, verströmte es für uns eine leicht südafrikanische Atmosphäre. Ein schöner Kontrast zu den vielen Tavernen und Hafenrestaurants.
Es gab dort einen tollen Service, gechilltes Publikum (eine Mischung aus Einheimischen und Touristen) und vorzügliche Drinks - von hausgemachten Limonaden bis hin zu Alcoholic Ginger Beer.
Ich hab mir für zwischendurch einen Duck Burger gegönnt. Die müssen da eine ganze aufgeschnittene Entenbrust platziert haben. Äußerst lekkkker.




Die kleine Attraktion ist aber der Ausblick auf die Sea Caves




und natürlich zum Wrack der Edro III.










Wir waren insgesamt vier Mal dort und wurden nie enttäuscht. Gerne wieder!
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Gruß Micha

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Winelands

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Mittwoch, 12. September 2018, 11:31

Viele viele Steine

Ein Thema, an dem man auf der Insel nicht vorbei kommt, hier in Bildern zusammen gefasst.
Die Freunde alter Steine könnten jetzt auf ihre Kosten kommen. Die anderen klicken einfach weg.

Wir haben wohl in den Distrikten Pafos und Lemesos so gut wie allem mitgenommen, was da rum lag oder gar noch stand. Von jeder Stätte deshalb besser NUR eine Aufnahme.


Aphrodite-Heiligtum bei Palaipafos



Paphos Archäologischer Park



Agios Georgios



Königsgräber von Nea Paphos



Kourion



Kolossi bei Limassol



Idol von Pomos. Das Zeichen. Seht dazu auch auf den Euro-Münzen.



Agia Kyriaki Chrysopolitissa, Paphos
Save water. Drink wine!


Gruß Micha

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SilkeMa

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Freitag, 14. September 2018, 18:39

USA Nord-West

Hallo zusammen,
jetzt kommt der versprochene Bericht von unserem Roadtrip im Westen der USA inklusive Yellowstone. Mein Haupturlaub war leider dieses Jahr in den Sommerferien, bei meinem Betrieb nicht anders möglich, obwohl wir gar nicht an die Schulferien gebunden sind. Eigentlich sind die Randzeiten mehr unser Ding, weil günstiger und nicht so voll Touristen.

Es sollte wieder eine Fernreise werden, Südafrika lockt immer, aber irgendwie hat der Kurt nur ein günstiges Angebot nach den USA gefunden. Geglaubt habe ich das irgendwie zuerst nicht. Aber zu Business Class zum Preis für Premium Economy Class, konnten wir (ich) dann doch nicht nein sagen. Zudem war Langstrecke Business Class von Lufthansa für mich eine Premiere, Kurt ist das beruflich schon sehr oft geflogen.
Also ging es für drei Wochen in die USA. Lufthansa Business Class ist wirklich empfehlenswert, für diesen Preis erst recht. Man kann nachts richtig schlafen, der Service ist wie in einem gehobenen Restaurant, so auch das Essen und die Weine, noch keine Sterneküche, aber kurz davor.
Beim Rückflug wurden wir gefragt, ob wir den Platz tauschen, um anderen Reisenden zu ermöglichen zusammen zu sitzen. Das haben wir dann auch gemacht, bekamen keinen schlechteren Platz im Vergleich, als Ausgleich für unsere Freundlichkeit eine Flasche Champagner für daheim. Was sagt man dazu, damit haben wir nicht gerechnet.

Die Sache hatte nur einen Haken. Der Flug ging nach Los Angeles, viel zu weit südlich. Mein Urlaub ließ sich auch nicht verlängern. Eigentlich war mir der Trip etwas zu weit, eine Empfehlung ist das nicht für jeden, aber der Urlaub hat uns ganz tolle Eindrücke beschert. Er war wie ein großer, bunter Blumenstrauß :). Hätte ich nicht gedacht, vor allem, weil wir große Teile der Reise schon kannten, aber noch nie im Sommer in den USA waren.

Wir landeten also in L.A.. Dort hatten wir nur eine Nacht. In L.A. waren wir bereits zig Mal. Damit es sich doch lohnt, beschlossen wir direkt im Zentrum in einem Hostel zu übernachten. Das Hostel war im Verhältnis zu anderen Hotels relativ preisgünstig, aber völlig in Ordnung. Wir hatten sogar recht viel Platz, nur unser eigenes Bad war etwas klein. Was macht man mitten im Zentrum ? Erkundet abends die Stadt, bummelt umher. Es war bunt, voll, quirlig, interessant, aber der Geruch von Gras in Kombination mit dem von E-Zigaretten lag über vielen Bars. Es war auch abends recht warm, also saßen die Leute draußen und dieser Geruch war auch auf der Straße. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen. Wir kannten die Stadt noch vor der Freigabe von Cannabis.
Also suchten wir uns eine nettes Restaurant mit guter Bierauswahl. In Restaurants ist in den USA das Rauchen immer noch verboten. Wir waren also angekommen, aber trotzdem müde. Trotz gutem Bier blieben wir nicht so lang. Denn wenn man bei einem Roadtrip vorwärts kommen will, heißt es Morgenstund hat Gold im Mund.



Wie erwartet, wachten wir ohne Probleme sehr früh auf. Den Wecker hatten wir auf 4 Uhr gestellt, um 3 Uhr war für uns die Nacht vorbei. Wir duschten gemütlich, und so um 5 Uhr fuhren wir bereits los. Leider gab es um diese Zeit noch keinen Kaffee. So fuhren wir den Mulholland Drive hinauf (da, wo die ganzen dicken Villen stehen). Dumm, dass hier oben auf allen Parkplätzen und an allen Aussichtspunkten das parken bis 6 Uhr verboten ist! So fuhren wir wieder runter nach Hollywood (in den alten Ortskern) und suchten uns eine Möglichkeit zum Frühstück. Durch Zufall fanden wir einen kleinen Donut-Laden, der alles bot, was wir brauchten. Frisch gebackene Teile (u.a. Crossiants), belegte Crossiants, Sandwitches usw. sowie brauchbaren Kaffee. Danach ging es dann wieder hoch zum Mulholland Drive, wo wir dann den Sonnenaufgang sahen. Durch den Waldbrand war alles minimal in Dunst gehüllt, was man besonders an der leicht rötlichen Sonne sah. Die Sonne war auch in den nächsten Tagen beim Auf-und Untergang eher einem Blutmond ähnlich, so auch in San Francisco.

Wir fuhren entlang der Küste, Malibu zieht sich auf bald 40 Kilometer hin. Von der Küstenlinie ist das sehr attraktiv, aber die Menschenmassen hier machen das leider wieder wett. Hinter Malibu wurde der Verkehr dann glücklicherweise etwas weniger, aber die Küste ist hier auch deutlich weniger spektakulär. So fuhren wir die vielleicht 200 Kilometer bis Santa Barbara. Der Eintritt in die "historische" Mission (immerhin weit über 200 Jahre) ist nicht günstig, $9 pro Person. Dafür gibt es eigentlich recht wenig zu sehen: Einen Kloster-Innenhof, ein Mausoleum und einen kleinen Friedhof, ein kleines Museum und eine Klosterkirche. Die war - wegen der Sonntagsmessen - weitestgehend gesperrt. Wir mussten länger rumlungern, um zwischen zwei Messen mal 5 Minuten hineinschauen zu können.
Da ich noch nie in St. Barbara war, fand ich es ganz interessant, aber der Kurt weniger.
]

Dann fuhren wir weiter nach In San Luis Obispo, eine ähnlich große Mission wie in Santa Barbara. Allerdings gibt es dort kein Museum - und man verlangt keinen Eintritt. Der Ort selber ist etwas schöner und deutlich weniger überlaufen.

Unser Hotel lag in Morro Bay, nur wenige Kilometer von San Luis Obispo entfernt. Wir checkten im Hotel ein und fuhren in einen nahe gelegenen State Park. Dort gibt es recht schöne Strände und Dünen. Baden ist allerdings nicht angesagt, es war - trotz Sonnenschein - recht kühl (deutlich unter 20°C). Eigentlich wäre es gut gewesen, hier auch noch eine zweite Nacht zu verbringen. Das hätte die Reise etwas entspannt, aber dann hätte man 4 anstatt 3 Wochen gebraucht.

Die eigentlich schöne Wegstrecke entlang den Route Nr. 1 begann erst am folgenden Tag. Wir standen wieder früh auf, wie eigentlich fast jeden Tag. Das ist auch nicht schlimm, weil man sich dann nicht so stark auf die andere Zeit einstellt. Man geht dann im Verhältnis etwas früher ins Bett. So wie bei einer Safari Tour in SA.

Wir kamen super voran, und die Straße machte jetzt so richtig Spaß. Direkt an der Küste, viel Abwechslung und viele Kurven, eine richtig schöne Küstenstraße. Die Temperatur war alles andere also hoch, wir fuhren bei 12°C los. Auch später, als die Sonne herauskam, ging es kaum nach oben. Und wenn dann wieder Nebel aufkam (was öfter der Fall war), ging es wieder runter. Das störte uns aber selten, denn der Nebel war nicht sonderlich dicht - teilweise machte er die Ansichten sogar interessanter.

Noch vor Big Sur, gab es einen Seelöwen Aussichtspunkt. Da hielten wir an - und hatten Glück :thumbsup: ! Eine große Herde lag am Strand 8o. Man lief an einem kleinen Boardwalk den Strand entlang und konnte die Herde beobachten und fotografieren. Für uns das erste Highlight dieser Reise. Vorne am Strand schlief die Herde mit Anführer, Weibchen und Nachwuchs, hinten im Meer kloppten sich andere Männchen. Sie machten Lärm, kämpften und bissen sich sogar teilweise. Wenn dann die richtige Paarung losgeht, soll es noch wilder werden, zumindest habe ich das gelesen, aber ich fand die Revierkämpfe hier schon sehr eindrucksvoll.
Da, wo der Stern im unteren Bild ist, dort kämpften die Seelöwen im Wasser:


Chef und im oberen Bild ein Junges:
]

Ein paar Bilder von den Rivalen:


In Richtung Big Sur wird die Küste dann immer spektakulärer, es gibt tolle Ausblicke. Hier war die Straße jahrelang gesperrt, weil Teile der Straße weggerissen waren. Zum Glück wurde sie vor wenigen Tagen wieder geöffnet. Dadurch gibt es aber noch sehr viele Baustellen. Deshalb hielten wir nur selten an, um zu fotografieren.


Wie heißt es immer, muss man selbst gesehen haben :D. Der nächste Stop war Monterey. Ein netter Ort, lohnt sich wirklich :thumbup: . Viel Wildlife, Vögel, Otter. Seehunde etc. Wir haben dort 2 Stunden Mittagspause gemacht und lecker Fisch gegessen. Der Fisherman's Wharf in Monterey ist im Prinzip ähnlich wie in San Francisco. Natürlich nicht so spektakulär, dafür aber auch nicht so überlaufen und auch nicht so überteuert :) ;).

Auf dem Stopover von Hawaii waren wir von San Francisco aus schon einmal in Monterey. Wir kannten also schon das wichtigste. Jetzt im Sommer waren braune Pelikane da. Das hat mir dann besonders gut gefallen :).

Dann ging es weiter nach San Francisco auf der Route Nr. 1, ganz nett, aber nicht so spektakulär wie auf der vorherigen Strecke. Es sind auch Ortsdurchfahrten dabei, eine Militärbasis und Farmland, später vor San Francisco wird es dann wieder richtig bergig, aber hier gibt es inzwischen einfach zu viele Menschen und Autos. So schauten wir, dass wir schnell durch die Stadt und über die Golden Gate Bridge kamen - gerade noch rechtzeitig vor dem Berufsverkehr. Kurz nach 17 Uhr waren wir im Hotel und auch recht müde.

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Freitag, 14. September 2018, 20:43

St. Francisco-Eureka

Wir schliefen also am Rand von San Francisco. Am nächsten Morgen wieder ganz früh aus den Federn um zu fotografieren, wie die Golden Gate Bridge bei Sonnenaufgang aus dem Nebel taucht. Schade, es hat nicht geklappt, wir standen im dichten Nebel.
Weiter ging es auf der Route Nr. 1. Wer zu Muir Woods will, braucht inzwischen sogar eine Reservierung für den Parkplatz: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
So voll ist es da inzwischen. Die Redwoods stehen auch neben der Straße, aber wenn man wandern will, dann muss man das planen. Wir hatten eh vor nicht dorthin zu gehen, sondern noch etwas weiter zu fahren. Eine schöne Straße, aber wir hatten an diesem Tag vorwiegend Nebel, auch oben an der Küste. Deshalb haben wir kaum fotografiert.
Der nächste Stop war für uns Point Reyes. Dort haben wir einen schönen Spaziergang auf dem Boardwalk rund ums Visitor Center gemacht.
Viel Zeit hatten wir nicht, aber insgesamt waren wir doch ca. 1 Stunde dort. Als wir vom Parkplatz fuhren, sahen wir sogar noch Rehe, aber ich hatte das falsche Objektiv an der Kamera.
Wieder ging es im Nebel weiter auf der Route Nr. 1. Ab und zu kam auch ganz wenig die Sonne raus, aber tendenziell war es eher kalt, unter 20 Grad Celsius. Die Straße ist eigentlich sehr schön. Es gibt viele kleinere Fjorde.
So kann es aussehen, von einem vorherigen Urlaub:


Eine Mittagspause machen wir an einem eher unspektakulären Hafen. Es gibt recht gutes Essen. Wir essen Clam Chowder und Crab Cake mit Salat. Hinter dem Haus wartete eine Überraschung. Für mich das erste Mal Nektarvögel in den USA und sie waren sogar recht unscheu :thumbsup:.

Bildkomposition: Nebel in San Francisco/Point Reyes / Nektarvogel (Mittagspause):


Der Nachteil ist, wenn man gut gegessen hat, wird man müde :whistling:. Irgendwie zog sich dann die Fahrt. Die einzige Abwechslung waren zwei Elks (große Hirsche) 8o .

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) by (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , auf Flickr

Wir sahen auch schöne Redwoods, aber unser Ziel war ja Eureka (Hotel).
Direkt beim Hotel war eine sehr gute Brauerei. Es war interessant die Menschen zu beobachten. Fast alle Männer hatten einen Bart und eine Basketball-Mütze auf, Kurt sagte dazu "Typ Waldschrat ". An diesem Tag hatte die Hausbrauerei eine Aktion. Es gab umsonst geröstete Erdnüsse und die Schalen dieser, sollten alle auf den Erdboden geworfen werden. Also lief man über Schalen von Erdnüssen. Für uns war das sehr ungewöhnlich.

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Freitag, 14. September 2018, 22:39

Eureka-Portland

Den nächsten Tag hatten wir mehr oder weniger einen reinen Fahrtag, 800 km bis Portland. Ja, es ist schon weit bis in den Norden :whistling:. Wieder fuhren wir direkt an der Küste. Wieder ein ähnliches Bild wie gestern. Nebel, teilweise nur 12 Grad Celsius, dann wieder eine kleine Auflockerung, kleine Fjorde. Eine recht nette Straße, aber nicht wirklich spektakulär. Kann auch am Wetter gelegen haben. Das Wetter soll aber recht typisch gewesen sein.

Vielleicht, wenn man viel aussteigt und wandert, wird es besser. Der Weg ist in den USA nicht immer das Ziel. Der nächste Tag war auch nur teilweise interessant, zumindest als Road Tripper ;).

Unsere Mittagspause haben wir in Bandon gemacht. Hier kann man sehen, was man hätte sehen können ;):
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gesehen haben wir dort folgendes:



Ach, ja, so eine Art Seehund habe ich im Hafenbecken auch schwimmen gesehen, aber nur von weitem.

Diese Fischbude haben wir im Internet gefunden und sie war wirklich gut. Gott sei Dank haben wir es dorthin vor den Massen geschafft. Es war so gut, dass wir uns mit leckeren Fisch- Sandwiches für abends eingedeckt haben. Es schien ein recht beliebter Ferienort zu sein. Ich vermute, dass auch viele Camper unter den wartenden Personen auf dem Bild an der Bude waren ;). Fast alle haben "to go" genommen.

Mit dem Rest der Fahrt will ich Euch nicht langweilen. Wir sind auf jeden Fall gut in Portland angekommen und sofort müde ins Bett gefallen... Es gibt so viele gute Brauereien dort, aber dorthin haben wir es nicht mehr geschafft ;) . Irgendwie habe ich das vorher schon geahnt und deshalb die guten Sandwiches in der Fischbude gekauft.

Was uns in Portland aufgefallen ist, dass es dort eine richtige Straßenbahn gibt. Das ist eher außergewöhnlich für die USA.

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Samstag, 15. September 2018, 00:01

Portland bis Spokane

Wie fast immer starteten wir früh um 6 Uhr. Wir wollten eigentlich bei Portland am Morgen Wasserfälle ansehen, aber wenn man nicht illegal parken wollte, durfte man nicht vor 8 Uhr morgens starten. Das stand zumindest auf den Hinweisschildern vor Ort. Also fuhren wir weiter und suchten eine Gelegenheit für das Frühstück und wurden auch fündig :). Per Smartphone entdeckten wir online ein sehr gutes Cafe. Von so guter Qualität ist es sogar schwer eines in Europa bzw. Deutschland zu finden ;) Das Brot wird dort frisch im Holzofen gebacken 8o . Der Kaffee war auch ausgezeichnet :) . So gute Croissants findet man auch eher selten ;).

Nach dem reichlichen und sehr guten Frühstück ging es den Columbia River entlang. Weiter unten war der noch sehr interessant, viel Grün und Landschaft. Nun ging es eher in eine Wüstenregion, bis auf einen riesigen Staudamm gab es hier nicht viel zu sehen. Weiter oben kamen wir dann nach Richland. das war ein Dorf mit Farmern, ehe es im zweiten Weltkrieg zur Produktionsstätte für das Amerikanische Waffen-Plutonium auserkoren wurde - hier entstand der erste Reaktor, das Manhattan-Projekt! Seit drei Jahren ist das nun Nationalpark, man kann den Reaktor besichtigen. Allerdings ist das Visitor Center weit weg vom Reaktor, bisher kann man da nur mit einer geführten Tour hin. Dafür waren wir zu spät. So schauten wir uns nur das Museum und den Film an. Inzwischen war es draußen richtig warm geworden, an die 40°C. Da wir einen Schattenparkplatz hatten, aßen wir hier etwas, ehe es zum Endspurt ging.
Auf der Autobahn ging es gut voran, aber es wurde immer heißer (42°C). So mussten wir doch noch einmal kurz runter von der Autobahn, in einem verschlafenen Dörfchen in der Wüste fanden wir einen kleinen Supermarkt. Die Bedienung, Engländerin, machte uns Eiskaffee, perfekt!

Zurück auf der Autobahn, kamen wir alsbald in den Großraum Spokane. Hier hatte noch gestern ein Waldbrand gewütet, die Autobahn war gesperrt und diverse Häuser wurden geräumt. Wir hatten Glück. Die Brände waren weitestgehend gelöscht, die überall zu sehende Feuerwehr bekämpfte die letzten kleinen Brandnester - wir konnten aber ohne Einschränkung passieren.

Das Hotel in Spokane war eine Überraschung. Sehr zentral gelegen, wurde das Stadthotel zum Boutique-Hotel umgestaltet. Alles sehr schick, aber auch praktisch!

In Spokane machten wir einen ausgiebigen Stadtspaziergang. Es war auch interessant, eine historische Westernstadt, kein muss, aber nett :). Obwohl wir gegen 18 unterwegs waren, war es noch ca. 35 Grad Celsius und so viel geschwitzt habe ich selten ;) .
Zum Abendessen waren wir dann deshalb nur in einem Bistro direkt neben dem Hotel. i.O., aber nichts besonderes.

Bilder: Hotel Spokane, Holzofen im Cafe, Vogel am Parkplatz, Wasserfall in Spokane:


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Samstag, 15. September 2018, 01:35

Spokane bis Glacier NP

Die Fahrt ist eigentlich recht kurz. Es geht aber durch hohe Berge. Dort hatten wir unseren Zwischenhalt eingeplant, in Wallace (ehemalige Bergarbeiter-Stadt, heute ein Dörfchen mit 960 Einwohnern).
Wie üblich starteten wir sehr früh, kurz nach sechs Uhr. Auf der Fahrt nach Wallace ließ Kurt es auf der Autobahn wie üblich ganz gut laufen (das Tempolimit etwas wurde aufgerundet). Prompt setzte sich ein Polizeiwagen hinter und, volles Programm mit Blaulicht usw.. Der Polizist war aber sehr freundlich. Er fragte, ob er das hier gültige Tempolimit (60 Meilen) kenne. Er blieb bei der Wahrheit und nannte die 60 Meilen. Dann die Frage, was die Geschwindigkeit war. Er rundete etwas ab und sagte, dass das wohl 65 Meilen gewesen sein dürften. Der Polizist sagte mir, dass 70 Meilen gemessen worden wären (was exakt stimmte). Er nahm Führerschein und Fahrzeugpapiere und ging zum Wagen, wir warteten gespannt auf das Ergebnis (vor 6 Jahren, nicht weit von hier entfernt, mussten wir für 81 statt der erlaubten 80 Meilen 110 Dollar bezahlen). Er kam dann zurück und sagte, dass er es dieses Mal bei einer Verwarnung belasse - Glück gehabt!
In Wallace machten wir dann einen kurzen Rundgang. Wallace ist wirklich ein nettes kleines Western-Städtchen. Es hat uns schon bei unserer letzten Tour sehr gut gefallen. Diesmal sind wir etwas früher zum Frühstück dort. Wir finden auch ein nettes Cafe mit gutem Essen. Was besonders auffällt ist die stilechte Ausstattung, sogar mit original Geldtresor.



Wir waren dann schon vor 14 Uhr im Hotel am Glacier Nationalpark. Einchecken, einige Minuten ausruhen, dann ging es in den Nationalpark. Beim letzten Besuch war die Straße im Park (going-to the Sun Road) gesperrt, weswegen wir weit außen rum fahren mussten. Dieses Mal fuhren wir außen rum in den schönsten Teil des Parks (kurz vor der Kanadischen Grenze), wie beim letzten Mal. Auf dem Rückweg konnten wir aber nun endlich auch mal komplett durch den Park fahren.
Swiftcurrent, in einem Tal hoch in den Bergen gelegen, besteht eigentlich nur aus einem Stausee und einem Hotel. Hier hat man aber praktisch eine Bären-Garantie! Beim letzten Besuch hatten wir einen sehr schönen schwarzen Bären beobachten können.

Hinweis: Das sind alles neue Bären Bilder. Der unsere Grizzly ist von der Schlucht aus oben mit dem langen Tele aufgenommen (rechtes Bild). Die Grizzly Dame ist vom nächsten Tag (linkes unteres Bild). Der obere Schwarzbär vom nächsten Morgen.




Danach fuhren wir dann die going-to the Sun Road runter, zuerst geht es hoch zum Logan Pass. Die Straße ist hier recht breit und einfach zu fahren. Allerdings kann man bei vielen interessanten Punkten nicht anhalten, weil alle Parkplätze belegt sind! Der Parkplatz des Visitor Centers oben beim Pass ist eh fast immer wegen Überfüllung geschlossen.
So fuhren wir durch, hinein in die interessante Abfahrt. Leider war der Verkehr übel. Ein Tempolimit von 25 Meilen ist schon heftig. Es gibt überall Hinweisschilder, dass langsamere Fahrzeuge die Ausweichbuchten benutzen sollen. Aber ausgerechnet ein Bus des Shuttle Services hier hielt sich nicht daran! Mit durchschnittlich nicht mal 20 Meilen, teilweise nur 11 Meilen, ging es die 20 Kilometer hinunter ins Tal!
Wir gingen dann noch in ein angesagtes Restaurant nicht weit vom Hotel, ganz neu. Das Essen ist gut, die Drinks kreativ (meist mit Whisky, Gin usw. von der benachbarten Brennerei).

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Samstag, 15. September 2018, 15:30

Glacier NP

Der nächste Tag war dann komplett dem Glacier NP gewidmet. Eigentlich wollten wir an diversen Aussichtspunkten aussteigen, aber es hat sich nicht wirklich gelohnt. Dunstwolken vom Feuer verhängten die Gipfel großteils.
Da wir wieder früh dran waren, sahen wir Schwarzbären direkt am Straßenrand. Einen davon konnten wir fotografieren. Das war dann so wie auf einer Safari. Zwei etwas kleinere Schwarzbären waren zu schnell wieder im Gebüsch verschwunden. Vielleicht war das der Nachwuchs ?

Nach einem eher schlechten Frühstück direkt im Restaurant des Nationalparks (Preis/Leistung/Sauberkeit) fuhren wir wieder in den hinteren Teil des Nationalparks. Kaum dort angekommen sahen wir am Wegesrand eine Grizzly-Mama mit Nachwuchs. Leider darf man nicht anhalten, wenn die Grizzlies sichtbar sind. Die Ranger sperren alles ab, anders als in Südafrika. Ich spreche wirklich nur vom Halten des Autos, nicht vom Aussteigen. Die Ranger haben eine blaue, blinkende Lampe auf dem Auto und fordern die haltenden Autos auf weiter zu fahren.

Auch sämtliche Wanderwege in direkten Nähe sind gesperrt. Ich schaffe es die Grizzly-Dame auch aus dem fahrenden Fahrzeug zu fotografieren, den Nachwuchs sehen wir nur. Die kleinen Bären sind auch schnell wieder hinter Büschen versteckt.
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Wir fahren weiter auf den nächsten großen Parkplatz um zu wandern. Gott sei Dank kann der Kurt so gut parken. Er hat sich in eine sehr enge Parklücke gequetscht, in die ich niemals reingekommen wäre. Die meisten Amis auch nicht, denn ansonsten wäre sie nicht frei gewesen ;). Das kommt davon, wenn man Frühstücken geht, anstatt sich einen Parkplatz zu sichern, hätte auch schief laufen können ;).

Wir haben auf Schwarzbären gehofft und auch einen recht nah gesehen. Ohne langes Teleobjektiv hätten wir trotzdem keine guten Bilder gehabt. Der Bär hat uns genau gezeigt, wo seine Grenze ist, wie nah wir ran dürfen.
Auf dieser Wanderung hatte ich leider einen kleinen Unfall und bin beim Überqueren eines Bachbettes gestürzt. Es ist mir außer blauen Flecken nichts passiert, die Fotoausrüstung hat es auch überlebt. Das hat mir doch zu denken gegeben, denn viel schwerer darf die Fotoausrüstung definitiv nicht werden. Mein langes mFT-Tele wiegt nur ca. 1 KG, das ist wenig für 800 mm in KB.

Der Wanderweg war auch ein Reitweg, also kamen wir an einer Reitkoppel vorbei und wir sehen kleine, niedliche Tiere, die am Rand dieser Koppel ihre Erdlöcher haben wie Erdmännchen. Durch die regelmäßige Anwesenheit von Reitern und Pferden werden sicherlich auch Feinde wie Adler abgehalten und man kann die Tiere gut fotografieren. Wie sich später herausstellt sind das Präriehunde. Unsere erste Sichtung von Präriehunden in den USA 8o.

Eine andere nette Sichtung waren so eine Art Schneehühner :) , ganz genau Mama-Schneehuhn, die sich ausgiebig fotografieren ließ um vom Nachwuchs abzulenken. Den Nachwuchs habe ich nur geschafft auf der Straße zu fotografieren. Im Gebüsch war er zu schnell verschwunden. Diese Hühner sind im Sommer sandfarben und im Winter weiß.


Nach meinem kleinen Unfall bei der Flussüberquerung trafen wir auf Reiter. Diese erzählten uns von dem Schwarzbären und fragten uns, ob wir Bärenspray dabei hatten. Anstatt umzukehren machten wir uns auf die Suche nach dem Bären. Auf einer großen Wiese stand er weit entfernt. Ich begann zu fotografieren, als quasi Beweisbild, man weiß ja nie, und Kurt, der etwas weiter weg lief rief meinen Namen laut. Das war die Warnung für den Bären, dass wir da sind. Kurt hatte das eigentlich gar nicht so geplant und der Bär lief weg. Im Nachhinein war es vielleicht sogar gut so. Wir liefen den Wanderweg weiter, dieser machte einen Bogen und wir näherten uns dem Bären. Dann blieben wir stehen und fotografierten, kamen noch etwas näher. Jetzt nah genug für gute Bilder mit einem 600er oder 800 mm Tele. Wir warteten und fotografierten, der Bär schaute uns an, etwas neugierig, begann dann aber wieder Beeren zu fressen. Das war für uns das Zeichen, dass alles in Ordnung ist und fotografierten noch etwas weiter. Dann setzen wir unsere Wanderung fort. So einen Bären in freier Natur zu erleben ist ein tolles Erlebnis, für uns das zweite Highlight dieser Reise :thumbsup: !
Hier hat Kurt unsere Wanderung beschrieben: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Nach der Wanderung fuhren wir wieder durch den Park, die Sicht war wieder mäßig, trotzdem waren alle Parkplätze belegt. Das heißt, wenn man hier aussteigen will, braucht man das Nationalpark-Shuttle und sehr viel Zeit. Dadurch, dass das Shuttle so langsam fährt, muss man mit viel Wartezeit rechnen.. Das lohnt sich wirklich nur bei guter Sicht.

Der hintere Teil des Parks hat uns aufgrund der vielen Bären, die wir dort gesehen haben, besser gefallen. Irgendwie ist es hinten auch etwas ruhiger. Schwarzbären gibt es auch im vorderen Teil, aber Grizzlies sind definitiv besser hinten anzutreffen, auch wenn man sie in der Regel nur von weitem sieht ;). Das ist auch gut so :whistling:.

Abends haben wir nur einen Burger in einem einfachen Restaurant gegessen. Ich habe die vegetarische Variante genommen und war zufrieden.

4 Tage nach unserer Abreise hat es übrigens auch im Glacier NP angefangen zu brennen ;( . Wir haben die lodernden Flammen im Fernsehen verfolgt. Eine Woche danach, wurde der Nationalpark komplett gesperrt. Was haben wir für ein Glück gehabt....

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Gisel

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800

Samstag, 15. September 2018, 16:29

Hallo Silke,
Ich verfolge mit Spannung Eure Reise, da wir vor SA auch viel in den USA unterwegs waren.
Wieviele Meilen sind es dann zum Schluss bei Euch geworden?
Hattet Ihr vorgebucht ? Sicher nicht.
Grüsse von Gisela