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Freitag, 12. Oktober 2018, 09:16

Fotomotive

Wir fahren gleich mal zum Punkt 1 --> https://www.suedtirol-kompakt.com/fotografieren-in-suedtirol/
Mal sehen, wie unsere Bilder werden.

Anschließend geht es auf Sigmundskron zum MMM Firmian.
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Freitag, 12. Oktober 2018, 16:36

Karersee

Wunderschöne Anfahrt zum See. Großer kostenpflichtiger Parkplatz. Es war ziemlich was los. Wir haben einige Bilder gemacht und sind komplett um den See rum.




Danach gab es eine kleine Planänderung. Es ging nicht zurück nach Bozen, sondern nach Salurn. Wir wollten uns die Haderburg ansehen.




Am Nachmittag bogen wir am Kalterer See noch aufs Weingut Manicor ab. Der sehr trocken ausgebaute Goldmuskateller hat mir sehr gut gefallen.

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823

Freitag, 12. Oktober 2018, 19:37

Korrektur

Mir ist da leider ein Schreibfehler unterlaufen.
Das Weingut heißt Manincor und der besagte Wein wird hier beschrieben --> http://www.manincor.com/de/moscato-giallo.html
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824

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:55

Bozen

Heute war wieder autofrei, also mit dem 131er in die Hauptstadt zum Erntedankfest.
Auf dem Waltherplatz war was los. Die Bauern der Region boten ihre Waren feil.






Wir gingen danach ein bisschen shoppen und anschließend zum Ötzi.




Es blieb noch locker Zeit für einen Spaziergang zum Schloss Maretsch




und auch das Siegestor musste unbedingt abgelichtet werden.




Nur Pech (für mich), dass sich genau dahinter der Wochenmarkt anschloss. Es gab schon wieder allerhand. Da zum späten Lunch der Vögele komplett überfüllt war, gingen wir wieder zum Forst, wo es für mich einen hervorragenden Seeteufel und genügend Weißburgunder gab.




Am späten Nachmittag noch in ein Café, in dem wir uns u. a. die Sachertorte, den Apfelstrudel und den Sprizz schmecken ließen.

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 18:59

Roter Teppich und Trödelmarkt

Das Auto blieb heute wieder stehen.
So sind wir mit dem 132er bis an den Rand von St. Pauls gefahren.






Dort lag nämlich in der gesamten Ortsmitte ein roter Teppich aus. Der ist das Symbol des jährlichen Stadtfestes.




Habe mich heute mal mit Blauburgunder "beschäftigt". Der überaus gute vom Keller St. Michael ist hier relativ treffend beschrieben --> http://www.stmichael.it/wines/wine-blauburgunder-sanct-valentin-2014.php - der aus Kaltern ist auch nicht schlecht, kommt aber an den Erstgenannten lange nicht ran.




In Kaltern dann war großes Törggelenfest. Dachte ich jedenfalls, gelesen zu haben. In Wirklichkeit lautete das Wort aber "Trödelmarkt". War auch sehr spannend.




Meine entsprechende Platte habe ich zum Lunch trotzdem noch bekommen. Die Blutwurst war genial.

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Dolphin2017

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826

Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:01


Habe mich heute mal mit Blauburgunder "beschäftigt". Der überaus gute vom Keller St. Michael ist hier relativ treffend beschrieben --> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) -
Hallo du glücklicher Genießer, :wine:
Kennst du auch den Chardonnay von St. Valentin/St Michael/Eppan?

Den haben wir, neben dem Chardonnay von Meerlust, sehr gerne als Chardonnay im Glas.
Weiterhin viel Vergnügen im Schlaraffenland. Liebe Grüße Gaby

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OHV_44 (15. Oktober 2018, 08:20), Marchese (14. Oktober 2018, 22:50)

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Montag, 15. Oktober 2018, 08:27

Kennst du auch den Chardonnay von St. Valentin/St Michael/Eppan?

Ich verkoste die Tage noch die ganze Serie von denen und werde berichten, ob besagter gegen meine jetzigen Favoriten von Kettmeir und Pichler mithalten kann.
Meerlust trinke ich auch sehr gern, aber auch Mulderbosch, Jordan, Tokara und noch einige andere mit Chardonnay-Trauben in der Flasche. :wine:
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Dolphin2017

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828

Montag, 15. Oktober 2018, 09:04

Bin gespannt auf dein Urteil. Den Sauvignon und den Pinoir blanc mögen wir auch sehr gerne.

Viel Freude beim Verkosten :wine:
Gaby

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OHV_44 (15. Oktober 2018, 20:33)

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829

Montag, 15. Oktober 2018, 18:09

Hallo Gaby,

habe heute alle vier probieren können --> Weiß-, Grau-, Gelbburgunder und den Sauvignon Blanc. Traminer hab ich weggelassen, weil ich den nicht mag.
Was soll ich sagen. Der Graue hat mir vor dem SB am besten geschmeckt, aber nicht so, dass ich für um die 22 € eine Flasche mitgenommen habe. Der Kettmeir geholzte Weißburger bleibt mein Favorit.

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Dolphin2017

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830

Montag, 15. Oktober 2018, 20:07

Dann weiß ich ja jetzt,welchen wir mal probieren müssen. :wine:
Weiterhin viele genußvolle Momente im schönen Südtirol.
Viele Grüße Gaby

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OHV_44 (15. Oktober 2018, 20:33)

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831

Montag, 15. Oktober 2018, 20:09

Dann haben die mit den Preisen noch mal angezogen. Den Weißburgunder haben wir jetzt,in Rom in einem Restaurant, für 36€getrunken

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OHV_44 (15. Oktober 2018, 20:33)

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832

Montag, 15. Oktober 2018, 20:32

Sigmundskron und Dreiburgenwanderung

Nun sind wir schon etliche Male daran vorbei gefahren, Donnerstag wollten wir hin und da war Ruhetag, aber heute früh haben wir es geschafft.
Die Anfahrt war etwas tricky. Trotzdem haben wir den oberen Parkplatz gefunden. Kostete 3 €.
Das MMM Firmian eigentlich 11 € pP, aber wir zum Glück den Südtirolpass. Sind ca. auf 300 € gekommen, die wir damit eingespart haben.

Mir fehlen jetzt noch die Worte, darum gestattet mir, dass ich aus dem Heftchen des Museums zitiere:
"In den alten Mauern von Schloss Sigmundskron, ergänzt durch eine moderne Struktur aus Stahl und Glas, schlägt das kreative Herz des gesamten Museumskonzeptes. In einem Rundgang erzählen Bilder, Skulpturen, symbolische Gegenstände und Reliquien von der Bedeutung der Berge für die Menschen..."

Es war bei recht gutem Wetter ein Traum. Das machen wir bestimmt nochmal. Es gibt ja noch 5 andere.
Der Reinhold saß übrigens auch im Schloss-Café. Ehrlich.












Anschließend sind wir die paar Meter rüber nach Missian gefahren. Am Parkplatz in der Nähe des Schlosses Korb den Wagen abgestellt und hoch ging es zum "Schloss" Hocheppan, wobei wir den Kreideturm rechts haben liegen lassen.









Ich zu mindestens kam gebadet dort oben an und musste mich erst einmal richtig frisch machen vor den kühlen Hefe-Weizen. Dazu was schönes Deftiges,




aber nicht zu viel, denn es sollte noch spannend werden, was den weiteren Weg (leicht übertriebene Bezeichnung) angeht.




Beim darauf folgenden Kellereibesuch ließ ich es sehr ruhig angehen. Seht bitte auch weiter oben.






Auf Nachfrage bei unseren Wirtsleuten haben wir auch den Laden mit den schönen Käsesorten gefunden. Der Pfefferkäse hat es uns angetan. Ein Vorrat für Zuhause wurde angelegt.

Aufzeichnungen der Bewegungs-App: 90 Stockwerke - 9,4 km - 13.756 Schritte. :wacko:
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Dienstag, 16. Oktober 2018, 21:00

Tirol und Knottnkino

Gestern war im Stammsitz der Tiroler Grafen Ruhetag.
Also haben wir uns heute auf dem Weg in Richtung Meran gemacht, an Trauttmansdorff vorbei zum Dorf Tirol. Der vorher avisierte Parkplatz war schnell gefunden.
Auf einem hinreißend schönen Panoramaweg ging es von dort in ca. 30 Minuten zum Schloss. Die Vegetation war ziemlich mediterran.






"Freier" Eintritt für uns auch hier. Die Ausstellung war sehenswert. Vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart der Region.












Anschließend sind wir in einen Biergarten zum Lunch abgebogen. Es gab Käsenocken auf Krautsalat und ein großes Bruschetta mit Rucola und scharfer Salami. Der Parkplatz war nur bis 13:43 Uhr bezahlt, also mussten wir uns sputen.

Bis zum (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , unserem zweiten Tagesziel, war es nicht allzu weit. Es ging über Hafling (ja, der Ort mit den besagten Pferden) zum Gasthof Alpenrose. Dort gibt es einen Parkplatz,




der nicht allzu weit von der schon erwähnten Aussicht entfernt liegt.








Eine gute halbe Stunde hin. Vom Profil her heute eher Ponyhof.




Zurück ein bisschen weniger. Es ging schließlich bergab. Im Gasthaus gab es noch Kuchen und Getränke.
Auf dem Rückweg hatte der Kettmeir noch ein Paket für mich.

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Gestern, 13:43

Hoher Norden statt " tiefstem Süden " - Lappland im Herbst

Hallo, liebe Foriker,

getreu unseres Mottos " lieber Wildnis statt Wellness " entschieden wir uns in 2018 zu einem radikalen Kontrastprogramm: Krüger Park im März und Lappland im September- es war unser allererster Schweden-Trip überhaupt, aber hoffentlich nicht der letzte!
Hier die Eckdaten: 11.-27. September ( bereits mückenfreie Zeit ), Direktflug heimatnah von Luxemburg nach Stockholm mit Abflug um 6:20 Uhr und Ankunft in Arlanda um 9:05 Uhr, dann weiter mit einem Volvo A40 ( Hertz Arlanda, durchschnittlicher Dieselverbrauch 4,4 Liter, Gesamtstrecke 4270 km in 15 Tagen ). Rückreise nach Übernachtung im " Good Morning Arlanda " Hotel direkt beim Flugplatz um 10:35 Uhr, Ankunft in Luxemburg 12:10 Uhr.
Was wir beim nächsten Mal anders machen werden: Nicht bis Stockholm fliegen, sondern bis Lulea, da die Entfernung von Lulea bis Abborrträsk, unserem Ferienhausstandort 18 km von Arvidsjaur, nur 1,5 Fahrstunden beträgt. Von Stockholm aus fährt man je nach Streckenwahl zwischen 850 km und ca. 1000 km bis Arvidsjaur und braucht dafür 2 Tage.


Von Stockholm aus ging es zunächst auf der E 4, Hauptverkehrsader Richtung Norden, ca. 450 km bis nach Härnösand, einem pittoresken Städtchen in Ostseenähe, wo wir die erste Nacht in einer 150 Jahre alten Holzvilla ( Villa Sedin ) am Rand der Holzstadt Härnösands verbrachten.



:

Nachfolgend Impressionen von Unterkunft (1. Foto, hellgrünes Haus mit Balkon), Holzstadt und einem kleinen Rundgang durch die nähere Umgebung in der Universitätsstadt, die auch Bischofssitz ist. Leider war der Himmel am späten Nachmittag bedeckt.






Am 12. September setzten wir nach ausgiebigem Einkauf ( bei Lidl ) aller nicht kühlpflichtigen Esswaren und unseres Haushaltsbedarfs für den Ferienhausaufenthalt unsere Fahrt auf der E 4 fort, die leider nur sehr wenige Ausblicke auf die Ostseeküste gewährt. Meine Fahrlaune wurde zudem vielerorts durch Blitzerautomaten - praktisch vor allen Ortschaften - beeinträchtigt. So zuckelten wir auf fast leeren Straßen weitere 400 km über Umea und Skelleftea Richtung Arvidsjaur. Dummerweise gerieten wir dabei in eine viele Kilometer lange Baustelle mit gefühlt einem halben Dutzend langer Schotterabschnitte, wobei das tiefe und kaum verdichtete Schotterbett nur im Schleichtempo befahrbar war, so dass wir erst abends gegen 18:00 Uhr endlich am Ferienhaus " Haus Lappland" in Abborrträsk eintrafen. Die Zeit reichte gerade noch aus, um vor Ort im Tante-Emma-Lädchen Butter, Käse, Wurst und einige andere leicht verderbliche Lebensmittel einzukaufen.
Unser gebuchtes Ferienhaus, auf dem Foto darunter die knorrige Birkenhecke zum Nachbarn



Von nun an wurden alle unsere Sinne und unsere Wahrnehmung von 3 großen " W " geprägt:
- Wälder, schier endlos bis zum Horizont , in Herbstfarben von goldgelb über rot bis dunkelgrün

- Wasser in allen Variationen, vom stillen Tümpel über Seen in allen Größen und felsenreiche Flüsse bis zu tobenden Stromschnellen

- Wildtiere, von halbwilden Rentieren und immerhin einem lebenden Elch bis zu vielen Raufußhühnern wie Auer- und Birkwild, die in Deutschland mangels adäquaten Lebensraums schon fast verschwunden sind und uns deshalb um so mehr interessierten.

ABER: Wir kamen wir mitten in der Jagdsaison an, den wahrscheinlichen Gemütszustand der Elche, sofern sie den vorigen Winter mit 2 m Schneehöhe und vielen toten Artgenossen überlebten, trifft folgendes Bild bestens :


Die Nachbarn waren jedenfalls voll im Jagdfieber, wir sahen sie morgens in grün und orangefarbenem Jagd-Outfit mit ihren Gewehrtaschen zu den Autos eilen und unser sympathischer " Housekeeper " Bill, ebenfalls Jäger, erzählte von einem Braunbären, der nur wenige Tage vor unserer Anreise in 6 km Entfernung erlegt worden sei und freute sich für einen Nachbarn, der schon einen Elch zur Strecke gebracht hätte. Raufußhühner habe es in den letzten 3 Jahrzehnten noch nie in solchen Mengen gegeben wie in diesem Jahr, schätzte er und riet uns, auf Nebenstraßen spazieren zu fahren und dort nach Wildtieren Ausschau zu halten.

Hier das Ergebnis der " Spazierfahrten ": Bilder 1-3 Auerwild, Bilder 4












Fortsetzung folgt.....

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Gestern, 18:46

Hoher Norden statt " tiefster Süden " - Lappland im Herbst Teil 2

Arvidsjaur, die nächstgelegene Stadt mit 2 Supermärkten und weiteren Geschäften, medizinischer Versorgung, Tankstellen und Bank ist nur 18 km von Abborrträsk entfernt.

Im Winter herrscht hier reges Treiben, denn der Reifenhersteller Continental betreibt eine Reifenteststrecke und der Flughafen außerhalb der Stadt wird im Winter direkt von Fluglinien angeflogen. Die Besucher kommen zum Eisangeln, Fahrten mit Husky-Schlitten, Schneeschuhwanderungen, Besuch der Sami und ihrer Rentiere und insbesondere auch zum Beobachten der Polarlichter. Das örtliche Heimatmuseum ist einen Besuch wert, es beherbergt im Erdgeschoss Möbel und Kleidung aus verschiedenen Epochen und im 1. Stock Gegenstände bäuerlichen Lebens, Jagd- und Angelutensilien. Mann kann sich eine Tasse Kaffee kaufen und das Eintrittsgeld wird als freiwillige Spende von 20 Kronen ausgewiesen.


Sehenswert ist Lappstaden, die Kirchenstadt aus Holzhütten , wo sich die Sami zum Kirchgang trafen und auch heute noch - wenigstens einmal im Jahr - treffen.










Faszinierend und allesamt einzigartig sind auch die wunderschönen Holzkirchen in Lappland, wobei die Kirche in Arvidsjaur die kunstvollste ist, die wir auf unserer Reise sahen:

Mit " festem Wohnsitz " war es etwas schwierig, Lappland in seiner Weiträumigkeit zu erkunden, wir mussten es " er-fahren ", wobei unsere Tagestouren zu folgenden Zielen führten :



1) Jokkmokk etwas nördlich des Polarkreises zog uns mit seinem Attje-Museum ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) an, einem wunderbaren Ort, um viel über Geologie, Flora und Fauna Lapplands, geschichtliche Entwicklung und die Kultur und Geschichte der Sami zu lernen, unbedingt sehens- und erlebenswert, einfache Fahrstrecke von Abborrträsk ca. 155 km
Fotos 1-2 am Polarkreis, Foto 3 vor dem Eingang zum Attje-Museum




2) Arjeplog im Fjell, idyllisch an einem See gelegen mit seinem ebenfalls sehr interessanten Silbermuseum ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) und malerischer Holzkirche - in Richtung norwegische Grenze, einfache Fahrstrecke ca. 100 km





3) Storforsen, das Highlight unserer Reise schlechthin und Skandinaviens längste und breiteste Stromschnellen, einfache Strecke ca. 125 km - dieser Ort verdient mehr und größere Fotos:





















Fortsetzung folgt

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Gestern, 20:00

Hoher Norden statt " tiefstem Süden " - Lappland im Herbst - letzter Teil.....Fotoimpressionen an Seen, im Fjell und von den Rentieren

Auf geht´s zum letzten Teil meines Reiseberichts - hier möchte ich die Bilder für sich sprechen lassen und die Eindrücke vermitteln, die uns unbedingt wieder nach Lappland ziehen :


1) die Seen, ob im Morgennebel oder bei strahlender Sonne - nicht grundlos werden sie ganz allgemein " die Augen Gottes " genannt:

Fotos 1-3 : der See direkt hinter dem Ferienhaus











Seen an der Strecke von Grundträsk nach Mala im Morgennebel








wie ein Blick aus dem Verborgenen auf das Reich der Elfen und Trolle - sorry für die kitschige Beschreibung, aber das obige Bild ist eines meiner Lieblingsfotos








2) Schnappschüsse auf dem Weg von Sorsele ins Fjell Richtung Norwegen

die Holzkirche von Sorsele










3) was wäre Lappland ohne seine Rentiere ?










Und das Allerbeste zum Schluss : " unser " See in Abborrträsk gab zum Abschied nochmal alles, um in bester Erinnerung zu bleiben :










Und damit sage ich "danke für´s Lesen, ich hoffe, es hat euch gefallen !
die Hochwälderin

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Gestern, 22:23

Hallo Heike,
Danke für‘s teilen Deiner Eindrücke und nochmal Danke für‘ zeigen der tollen Bilder. :danke: :danke:


Liebe Grüße
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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toetske

oorbietjie

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838

Heute, 01:22

W O W Heike!

Danke fürs teilen. Super Bilder. Ich kann gut verstehen, dass ihr dort nochmal hin wollt.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Heute, 05:28

Hallo Heike
Sehr schöner Bericht und tolle Fotos.
Da kommt man ins Grübeln.
Indian Summer oder europäischer Herbst ??
Dazu kommt das ich die Schweden als sehr angenehme Urlaubsbekanntschaft kennengelernt habe.

Vielen Dank

herzliche Grüsse
Wilfried

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Heute, 09:42

Lappish autumn vs. Indian summer

Guten Morgen allerseits,
zunächst einmal vielen Dank für die vielen positiven Bewertungen und anerkennenden Kommentare!


@ Wilfried:

In Abwesenheit des Zucker-Ahorns erlebten wir in Alberta und BC den " Indian summer " genau so wie in Lappland - als lebhaften Kontrast von leuchtend gelb und dunkelgrün. Deshalb war mein erster Kommentar : " Wie Kanada ohen Rockies ! " Der Anteil der Birken, die die goldene Farbe in die Landschaft zaubern, ist IMHO sogar in Lappland größer. Um dir die Entscheidung zugunsten Lapplands zu erleichtern, nachfolgend speziell für dich, aber natürlich auch für alle Interessierten, eine Auswahl der intensivsten Herbstbilder aus Lappland.


















diese Straße könnte auch in Kanada sein



Und ganz zuletzt: Ich war an einigen kanadischen Seen, um den Sonnenaufgang zu fotografieren, aber ein solches Foto direkt hinter dem Haus - quasi fast vom Bett aus - kam dabei nie heraus :D

LG, Heike

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