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HMEMK

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461

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:09

Genau so sieht es aus und daher werde ich auch das Amazon Stativ kaufen.. und sollte ich ich nach dem Urlaub dann plötzlich professionelle Ansprüche an das Stativ entwickeln, ist die (Fehl-)Investition im Rahmen geblieben. Besten Dank an alle für die anregenden Kommentare :)

TyrLu

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462

Donnerstag, 19. Juli 2018, 16:12

Da wir in den Parks nicht aussteigen durften, habe ich mein Stativ nicht gebraucht. Arme auf das Fenster und gut war es.
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kOa_Master (19. Juli 2018, 21:55)

SilkeMa

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463

Freitag, 20. Juli 2018, 00:14

Da wir in den Parks nicht aussteigen durften, habe ich mein Stativ nicht gebraucht. Arme auf das Fenster und gut war es.

Da wären wir wieder bei der Frage, was möchte ich in Südafrika fotografieren ? Ich persönlich würde ein Stativ auch hauptsächlich bei der Landschaftsfotografie zur Dämmerung, zum Sonnenuntergang und bei Nachtaufnahmen einsetzen.

Man kann natürlich auch eine Fotosafarie in Rangerbegleitung buchen:


Gesehen im Hluhluwe-iMfolozi auf einem Picknickplatz (kurz vor der Abfahrt des Fahrzeugs). Dann wird schon allein der Stativkopf nicht ganz so günstig für ein schweres Tele.

VG,
Silke

TyrLu

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464

Freitag, 20. Juli 2018, 14:55

Es kommt immer darauf an was man fotografieren möchte. Deshalb auch der Hinweis mit dem Aussteigen. Ich gehe mal davon aus das HEMK schon weiß was er fotografieren möchte und das er sich einen Reim aus unseren Kommentaren macht. :D

Hier ein Beispiel für die Handbilder. Nicht bearbeitet und keine Monsterausrüstung.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) [/url]
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m_schlonz

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Donnerstag, 9. August 2018, 11:46

So, unsere erste (und hoffentlich nicht letzte) Südafrikareise ist gebucht. Leider erst im Ende September 2019, aber ich habe mir schon mal Gedanken zum Thema Fotoausrüstung gemacht (bin offen für Vorschläge und Veränderungen). Der Safari teil betrifft den Addo-Elephant-Nationalpark und dem Kariega Game Reserve. Ansonsten geht´s von Port Elisabeth nach Kapstadt (Kleingruppen Rundreise)

Vorhanden ist als Hauptausrüstung eine Fuji X-T2 mit 16-55 2.8, 50-140 2.8, 2x Konverter, Samyang 12mm und das Fuji 27mm 2.8. (Und als Backup bzw. Zweitgehäuse Fuji X-M1 mit dem XC 16-50 und 50-230)

Mit dem Konverter komme ich auf FF 420mm, sollte eigentlich reichen. Das Samyang hatte ich eigentlich für den Sternenhimmel ind Namibia geholt, jetzt ist´s halt Südafrika geworden. Ich hoffe dort auch ein paar schöne Bilder vom Südhimmel machen zu können.

Für Kapstadt werde ich leicht losziehen mit dem XF 27 2.8 und der X-T2 oder sogar X-M1.

Ja die X-T2 mit den 2.8 Objektive sind nicht leicht, aber die Bildqualität waren bisher die Mühe wert.

An die Profis hier, sollte doch so passen.

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gatasa (10. August 2018, 18:43), kOa_Master (9. August 2018, 13:21)

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466

Freitag, 10. August 2018, 08:42

Hi Martin,

Also grundsätzlich einmal ist das eine schöne Ausrüstung, das reicht sicher für tolle Fotos. Was ich nicht ganz verstehe - wieso willst du für das Zweitgehäuse die "gleichen" Brennweiten nochmals mitnehmen? Lass das XC 16-50 und 50-230 doch zuhause, du deckst das ja alles bereits ab. Auf Safari würde ich dann auf der X-M1 mit dem 16-55 und auf der X-T2 mit dem 50-140 fotografieren. Das erfüllt ja bereits alles?
Mit dem 27er in der Stadt, das passt sicher ziemlich gut ;)

Gruss,
Flo
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467

Freitag, 10. August 2018, 09:23

Ich habe eine ähnliche Ausrüstung (X-M1 damals als Kit mit 16-50 und 50-230 gekauft, eine X-T2 mit 16 f1.4 und ein EF-X500, sowie ein Adapter für meine Nikkore).

Die 230mm Brennweite würde ich schon mitnehmen, das Gewicht ist nicht erheblich. Die X-M1 ist für mich auf "Safari" unbrauchbar, da es bei heller Umgebung (im Auto)schwierig ist auf dem Display etwas zu erkennen und die Kamera leider keinen Sucher hat. Um durch Kapstadt zu ziehen würde ich vermutlich das kleine Zoom mit der M1 verwenden. Das angehängte Foto wurde mit 230mm und der M1 aufgenommen (eine der wenigen Situationen wo die M1 verwendbar war). Evtl. würde ich überlegen einen Aufhellblitz mitzunehmen, denn teilweise sind die Viecher recht nah und kümmern sich nicht um die Beleuchtung durch die Sonne.
»Mediator« hat folgendes Bild angehängt:
  • Pavian.jpg

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gatasa (10. August 2018, 18:46)

SilkeMa

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468

Freitag, 10. August 2018, 09:25

Also grundsätzlich einmal ist das eine schöne Ausrüstung, das reicht sicher für tolle Fotos. Was ich nicht ganz verstehe - wieso willst du für das Zweitgehäuse die "gleichen" Brennweiten nochmals mitnehmen? Lass das XC 16-50 und 50-230 doch zuhause, du deckst das ja alles bereits ab. Auf Safari würde ich dann auf der X-M1 mit dem 16-55 und auf der X-T2 mit dem 50-140 fotografieren. Das erfüllt ja bereits alles?
Mit dem 27er in der Stadt, das passt sicher ziemlich gut

Im Prinzip ja. Aber ein 16-50 ist, glaube ich, ein Pancake. Quasi der Ersatz für eine Kompaktkamera. Ein 16-50 2,8 ist ein Klopper. Ich bin ja gerade ähnlich mit der NX1 unterwegs. Es sind primär die Objektive, die das dann ausmachen, ob man die Kamera auf eine Wanderung mitnehmen möchte und als schwer empfindet oder nicht.

Ich persönlich nehme in der Stadt nur abends und in Innenräumen eine Festbrennweite, ansonsten ist mir das zu unflexibel. Jeder hat ja andere Vorlieben. Das Pancake ist ja auch nur aufgrund der Größe dabei, bringt ja ansonsten auch keinen großen Vorteil gegenüber dem 16-50 2,8.

VG,
Silke

m_schlonz

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469

Freitag, 10. August 2018, 09:40

Das 16-50 ist leider kein Pancake. Die X-M1 mit den beiden Zoom ist auch dafür gedacht, dass meine Frau auch was hat um Bilder zu machen. Steigert ich Chance dass ich auch al auf einem Bild drauf bin ;-)

Die XC Objektive von Fuji sind richtig leicht und haben trotzdem sehr gute Bildqualität.

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470

Freitag, 10. August 2018, 09:46

Aber ein 16-50 ist, glaube ich, ein Pancake.

Das 27 f/2.8 würde ich als Pancake bezeichnen, "Ein "Pancake"(engl. Pfannkuchen)-Objektiv ist ein Objektiv in einer sehr kurzen Gehäusefassung, das verglichen mit anderen Optiken quasi nur so flach ist wie ein Pfannkuchen - logisch, dass das nur bei sowieso eher kürzeren Brennweiten möglich ist"; das Kit-Objektiv 16-50 ist sehr leicht, aber hat identische Abmessungen wie vergleichbare massive Ausführungen. Die Abbildungsleistung ist prima, Chip schreibt dazu: "reistipp: Fujifilm Fujinon XC 3,5-5,6/16-50 mm OIS
Mit dem 16-50 mm Standardzoom hat Fujifilm erstmals ein Objektiv der „XC“-Serie vorgestellt. Obwohl sich die neue Linie in erster Linie an preisbewusste Fotografen richtet, erreicht die Objektivgüte wie auch der zielsichere Autofokus souverän das Niveau der teureren Optiken. Dagegen bestehen Gehäuse und Bajonett aus Kunststoff anstelle von Metall, allerdings in überzeugender Qualität. "

Anbei ein Schnappschuss mit der Optik und der M1.
»Mediator« hat folgendes Bild angehängt:
  • knysna.jpg

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kOa_Master

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Freitag, 10. August 2018, 10:22

Evtl. würde ich überlegen einen Aufhellblitz mitzunehmen, denn teilweise sind die Viecher recht nah und kümmern sich nicht um die Beleuchtung durch die Sonne.

An dieser Stelle eine persönlich Meinung - bitte mach das nicht. Mich stört es, wenn haufenweise andere Leute mit Blitzlicht arbeiten (am schlimmsten sind die "Smartphone-Blitze"). Einerseits hat es mir schon eigene Fotos versaut, andererseits bin ich der Meinung, dass man Tiere damit nicht noch zusätzlich stören sollte.
Vor allem auch Blitz-Fotografie auf Nightdrives empfinde ich als extrem mühsam.

Es ist ja nicht so, dass es nichts bringen würde (unter Umständen kann mit Blitz ein Foto gut aufgewertet werden), auch tagsüber können v.A. kleinere Tiere (Vögel) bei Gegenlicht-Situationen aufgehellt werden. Mit heutigen Systemen ist das aber grösstenteils auch mittels Bearbeitung möglich und von dem was ich jeweils gesehen habe sind 95% der Blitz-Fotos ziemlich unbrauchbar (weil man es auch können muss). Für Profis mag das etwas anderes sein. Da ich weder das eine bin noch das andere gut genug kann, lass ich es.
Und wenn mir jemand erzählt, dass es die Tiere nicht stören würde, dann frage ich mich jeweils woher dieses Wissen stammt...

@Martin: Nun gut, wenn dir das Gewicht keine Rolle spielt, dann nimm alles mit was du hast, klar. Ich wollte damit nur sagen, dass es nicht unbedingt nötig ist, zwei fast identische Objektive zusätzlich mitzunehmen ;) Nach meiner Erfahrung bringt es mehr, wenn du auf der zweiten Kamera eine ergänzende Brennweite hast anstatt nochmal dasselbe. Sonst hast du dann zwar je 10 Fotos vom Elefantenkopf aber nie die ganze Herde drauf ;)
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472

Freitag, 10. August 2018, 10:41

@ (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Seit ich die Fuji habe kommt der Blitz nur noch bei Familienfeiern zum Einsatz. "Aufhellen" macht dann Lightroom.

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Freitag, 10. August 2018, 11:28

"Aufhellen" macht dann Lightroom.

Lightroom=abwedeln (bzw. nachbelichten) in der Dunkelkammer; jeder der eine Dunkelkammer hatt(e) weiß, was nicht auf dem Negativ ist, kann die Dunkelkammer auch nicht herzaubern, wobei der Kontrastumfang von analogem Filmmaterial eher größer ist, als digital.

Vielleicht stört die Tiere auch meine bloße Anwesenheit ... ich werde weiterhin einen Aufhellblitz benutzen und bis jetzt hat kein Tier irgendwie den Eindruck erweckt, sich dabei gestört zu fühlen. Ich fotografiere eher selten bis nie kleine Vögel.

Mit Handy und Blitz vom Eiffelturm Paris zu knippsen hat wenig mit Fotografie zu tun und absolut gar nichts mit einem gezielten Aufhellblitz.

M@rie

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474

Freitag, 10. August 2018, 13:23

das Blitzen, insb. von nachtaktiven Tieren sollte schon aus Tierschutzgründen unterlassen werden und gehört zu den Verhaltensregeln für Naturfotografen/-innen
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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475

Freitag, 10. August 2018, 13:41

Aufhellblitz bei Nachtaktiven vermutlich nur wenn man die irgendwo beim pennen erwischt?

Wer stellt solche "Verhaltensregeln" auf?

Ohne Blitz gibt es z.B. keine Unterwasseraufnahmen, sind alle Unterwasserfotografen demnach Tierquäler? Ein Nachttauchgang ohne kräftigen Handscheinwerfer macht keinen Sinn. Im dunkeln ohne Lampe zu tauchen ist nicht nur langweeilig, sondern auch gefährlich. Tiere darf man Nachts nur mit Infrarot-Sichtgeräten beobachten und mit Wärmebildkameras ablichten? Oder stört der Schein einer Taschenlampe nicht. Zukünftig mache ich auch besser im Dunkeln die Autoscheinwerfer aus, damit ich kein Lebewesen störe und fahre nach nur noch nach Gehör?

Übrigens: Ich esse Tiere wie 100% der Weltbevölkerung.

M@rie

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476

Freitag, 10. August 2018, 13:49

Wer stellt solche "Verhaltensregeln" auf?

das Bundesamt für Naturschutz unterstützt durch die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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477

Freitag, 10. August 2018, 13:51

Tiere mit Blitz zu fotografieren gehört sich genauso wenig, wie Babies mit Blitz zu fotografieren.

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SilkeMa

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478

Freitag, 10. August 2018, 13:58

Es gibt wohl Naturfotografen, die auch blitzen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Ich persönlich würde es trotzdem nicht machen.

Ob es dann gut ist, Tiere nachts mit hellen Scheinwerfern zu beleuchten, so dass sie erst mal für kurze Zeit blind sind, sollte man sich genauso gut überlegen ;).

VG,
Silke

dagoep

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479

Freitag, 10. August 2018, 14:22

Wer stellt solche "Verhaltensregeln" auf?
Ich finde es eher traurig, dass man solche Regeln überhaupt aufstellen muss. Früher hätte ich noch gesagt, der gesunde Menschenverstand stellt solche Regeln auf, aber je älter ich werde desto mehr rücke ich davon ab.
Zukünftig mache ich auch besser im Dunkeln die Autoscheinwerfer aus, damit ich kein Lebewesen störe und fahre nach nur noch nach Gehör?
Es gibt unvermeidliche Störungen der Tierwelt. Fahrten auf der Straße gehören dazu. Aber normalerweise halten sich die Tiere von Straßen fern und man sieht sie nur beim Queren. Bei den Safaris sucht und fährt man bewusst zu den Tieren.



Aber um auf deine Frage hierzu zurückzukommen. Ja, zumindest wenn mich ein Reh blöd anschaut wenn ich mit 100km/h ankomme und Fernlicht anhabe, würde ich persönlich abblenden, hupen und eine Vollbremsung hinlegen.
Übrigens: Ich esse Tiere wie 100% der Weltbevölkerung.
Ich kenne den Anteil der Vegetarier und Veganer an der Weltbevölkerung nicht, aber 0% sind es sicher nicht. Ich esse im übrigen auch Fleisch, will Tiere aber nicht unnötig quälen oder stören. Komischerweise sehe ich hier einen Widerspruch.

Oder stört der Schein einer Taschenlampe nicht.
Mit Sicherheit stört der auch und ich finde es bedenklich, was teilweise bei den Night Drives gemacht wird. Wir wurden im Krüger sogar angehalten mit den eigenen Taschenlampen drauf zuhalten und einige hatten recht leistungsstarke Lampen dabei.
Daher machen wir auch keine Night Drives im Krüger mehr.


Zu den Unterwasseraufnahmen kann ich nichts sagen. Nehmen die wirklich einen Blitz oder Scheinwerfer, um aufzuhellen?

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Freitag, 10. August 2018, 14:25

Bundesamt für Naturschutz

DANKE für die Nachhilfestunde in Ethik .. .

Leider fehlte ein link, sodass ich gegoogelt habe.

Beim Bundesamt für Naturschutz habe ich gefunden:
"Der Einsatz von Blitzgeräten in sensiblen Bereichen sollte vorab, mit Behörden und erfahrenen Natürschützern abgestimmt werden, so dass es nicht zu massiven Störungen von Arten kommt (z.B. nachtaktive Wirbeltiere wie Fledermäuse). Im Zweifel ist auf den Blitz zu verzichten"
Da kann ich kein generelles Verbot oder eine generelle Empfehlung heraus lesen. Auch schlafende tagaktive Unterwassertiere sollte man nachts weder anleuchten noch anblitzen, da die in Panik geraten können, ihr Versteck verlassen und aufgefressen werden ... aber evtl. hat man dem Jäger etwas gutes getan? Warum ist man moralisch korrekt immer für das Reh und nicht für den Wolf oder den Jäger?

Ist ein solches Foto
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ohne Aufhellblitz möglich? Hat der Fotograf tatsächlich Mensch und Tier hier geschädigt?

Sorry, ich bin auf dieser Seite vom Zaun aufgewachsen und ostzonale Hilfspolizisten blieben mir erspart. Wenn ich bei Gegenlicht einen Aufhellblitz verwende, hat das wenig mit Fledermäusen oder Babys zu tun. Und sicherlich brauchen einige Sittenwächter Regeln, die sie verbreiten und interpretieren können. Gesicht und Augen nicht anzublitzen und auch sonst verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen ist nicht auf "Hüter von Sitte und Anstand" beschränkt und die haben auch kein Monopol auf "richtiges" Verhalten.

So nun warte ich auf die Abmahnung und den Ausschluss aus dem Forum.