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Bär

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81

Sonntag, 4. Mai 2014, 19:52

Momentan habe ich noch nicht mal ne Vorstellung davon, wie gross usw. die Teile überhaupt so sind.

Die Bridge Canon PowerShot SX50 HS ist unwesentlich kleiner als die DSLR Canon EOS 650D und liegt damit gut in der Hand. Sie wiegt inklusive eingebautem Objektiv etwa genau so viel wie die EOS ohne Objektiv (600 g). Ein halbwegs vernünftiges Zoomobjektiv für die EOS wie das Canon EF 100-400mm wiegt zusätzliche 1.360 g. Gehäuse plus Objektiv also 2 kg. Voll ausgestattet ist die EOS dann natürlich auch deutlich größer (genauer gesagt tiefer), weil sich das Objektiv nicht so weit einfahren lässt wie das der SX50 HS.
Nur zum Vergleich: Deine IXUS 210 wiegt 160 g und würde vom Volumen her fast 10 mal in die SX50 HS passen!

Ich habe mal unsere Kameras fotografiert. Von links nach rechts
Canon EOS 600D mit Objektiv IS-USM (70-300mm) - Canon PowerShot SX50 HS (24-1200mm) - Panasonic DMC-TZ 10 (25-300mm, 215 Gramm)

Bildqualität bitte ignorieren. Um alle 3 auf einmal draufzubekommen, musste ich das iPhone zum Fotografieren nehmen.

Ich würde an Deiner Stelle die IXUS auf jeden Fall mitnehmen. Gerade bei einem Erstbesuch fallen einem so viele Kleinigkeiten auf, die ein Foto wert sind. Südafrika besteht nicht nur aus weit entfernt stehenden Tieren... :rolleyes:
»Bär« hat folgende Bilder angehängt:
  • Fotos_vorne.JPG
  • Fotos_oben.JPG
.
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SilkeMa (4. Mai 2014, 22:55), Weltreisende (4. Mai 2014, 21:26)

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82

Sonntag, 4. Mai 2014, 21:26

Meine Nikon ist nochmal etwas kleiner und leichter als die Canon Powershot.

Was der baer schreibt, ist richtig.
Beim Erstbesuch "guckt" und " sieht" man meistens noch ganz anders, erst bei weiteren Besuchen achtet man auf speziellere Dinge.

Wir haben erst beim dritten Besuch die Vogelfotografie für uns entdeckt...
:thumbsup:
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1889 - 1974)

http://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/6603-berge-strand-und-viele-tiere-reisebericht/
http://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/4317-reisebericht/#post31299

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SilkeMa (4. Mai 2014, 22:55)

SilkeMa

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83

Sonntag, 4. Mai 2014, 23:06

Hi,

die Vogelfotografie war auch für mich ein Grund die Canon Bridge mit 1200 mm Brennweite zu wählen :D .

Später waren in dem gleichen Hide noch mehr Fotografen mit sehr langen Brennweiten, auch welche mit längeren als ein 100-400mm Objektiv von Canon.

VG,
Silke

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Weltreisende (5. Mai 2014, 06:29), Bär (4. Mai 2014, 23:22)

Mojamira

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84

Freitag, 9. Mai 2014, 09:00

Hallo meine Lieben

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier auch mal meine Frage einstellen.

Wir hatten eine Canon EOS, hatten - weil diese Woche bei uns eingebrochen wurde und die Kamera nun futsch ist :thumbdown:
Eigentlich aber nicht soo schlimm, da mir die Kamera zu kompliziert war. Ich musste immer solange die richtige Einstellung suchen, dass schon Landschaftsbilder mühsam wurden...
Gibt es eine Kamera von ähnlicher Qualität die einfacher zu bedinen ist?
Ich bin der totale Kamera-Depp; ich möchte tolle Bilder, aber wenn die Kamera zu kompliziert ist, wird mir jede Schildkröte aus dem Bild kriechen bis ich so weit bin :help:

:danke: schon jetzt mal für Eure Hilfe

:beer: Mojamira

Marchese

Dr. Iveyn

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85

Freitag, 9. Mai 2014, 09:47

Halli Hallo,

Ich habe mir vor einigen Tagen eine Sony a6000 zugelegt und bin bis anhin durchaus begeistert davon. Natürlich bietet diese Kamera alle Einstellungsmöglichkeiten und auch die Bildqualität einer grossen Spiegelreflexkamera im mittleren Preissegment, jedoch sind auch Szenenautomaitkmodi verfügbar (Landschaft, Portrait, Abendszene etc.) - ich weiss nicht, ob Du das bei der Canon auch schon hattest? Jedenfalls sollte die Bedienung nicht sonderlich kompliziert sein.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wie auch in diesem Testbericht gesagt wird, scheint mir die Kamera für CHF 800 mit Standardzoom fast schon ein Schnäppchen zu sein. Vor allem wenn man sich überlegt, dass das ältere Modell Sony NEX-7 im 2011 bei der Einführung ca. CHF 1700 gekostet hat und wohl eher unter der a6000 einzuorden ist.

Ich werde bei Gelegenheit mal ein paar Bilder mit Automatikmodus uploaden.

LG

M

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Weltreisende (9. Mai 2014, 11:45), Mojamira (9. Mai 2014, 09:55)

Bär

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86

Freitag, 9. Mai 2014, 12:30

Eigentlich aber nicht soo schlimm, da mir die Kamera zu kompliziert war. Ich musste immer solange die richtige Einstellung suchen, dass schon Landschaftsbilder mühsam wurden...
Gibt es eine Kamera von ähnlicher Qualität die einfacher zu bedinen ist?

Was ist für Dich Qualität??
Ich würde mal bei Google Reisekamera eingeben. Es gibt zig Fotoapparate, die prima Fotos machen und einfach zu bedienen sind. Ob sie gut in Deiner Hand liegt und Dir "sympathisch" ist, kannst Du ohnehin nur in einem Geschäft herausfinden. Es gibt Elektrogroßmärkte, in denen auf 20 Meter eine Kamera nach der anderen steht und ausprobiert werden kann. Ich würde das aber erst machen, nachdem ich mir ein paar in Frage kommende Kandidaten im Netz herausgesucht habe. Anhaltspunkte bieten auch die Bewertungen bei Amazon sowie die Auswahlmöglichkeit auf Basis von technischen Features bei idealo.de
Letztlich muss man immer wissen, was man eigentlich möchte. Ohne das kauft man viel zu oft falsch ein.
Und beim Fotoapparat gilt: das Problem ist meistens nicht die Kamera. :whistling:
.
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Mojamira (9. Mai 2014, 13:02)

OHV_44

Winelands

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87

Freitag, 9. Mai 2014, 13:19

Wir hatten eine Canon EOS...
Gibt es eine Kamera von ähnlicher Qualität, die einfacher zu bedienen ist?
Hallo Mojamira,

bei der schon erwähnten Vielfalt der Kameras bietet es sich evtl. an, dass Du Dir mal den folgenden Link --> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) etwas genauer ansiehst, damit wir besser auf Deine Frage eingehen können.
Für Dich kommt wohl eher eine "verspiegelte" nicht vordergründig in Frage, sondern eher eine Reise-Zoom-Kamera, die handlicher und einfacher zu bedienen ist, aber niemals an die Bildqualität besagter Kameras heranreichen wird. Die eierlegende Wolllmilchsau ist auch auf diesem Gebiet noch nicht auf dem Markt.
Karotten verbessern die Sehkraft, Wein verdoppelt sie!


Gruß Micha

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Bär (9. Mai 2014, 13:57), Mojamira (9. Mai 2014, 13:26)

Marchese

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88

Freitag, 9. Mai 2014, 13:46

Die eierlegende Wolllmilchsau ist auch auf diesem Gebiet noch nicht auf dem Markt.



Das stimmt zwar schon, aber man kommt der Eierlegenden Wollmilchsau immer näher. Wenn man die Leistung einer Sony RX100 (oder noch krasser die RX1) mit dem Stand von Kompaktkameras vor 5 Jahren vergleicht, ist das schon beeindruckend. Die Leistung kommt schon nahe an Canon EOS (Spiegelreflex) hunderter oder tausender Reihen ran (APS-C), wenn man diese mit günstigeren Objektiven verwendet. Das sagt zumindest dieser Test:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wobei diese Kamera für Tierfotographie aufgrund mangelnder Zoommöglichkeiten wohl ausser betracht fällt.

Eine weitere Errungenschaft sind die Systemkameras, die seit es dem Erscheinen der Sony A7r mit fast jeder DSLR aufnehmen können (auch mit Profi-Kameras), aber deutlich kompakter (und teilweise für Laien auch einfacher zu bedienen) sind. Auch die von mir genannte Sony a6000 oder die Olympus OM-D Reihe machen fantastische Bilder, die sich vor solchen der Canon 60d und anderen DSLR`s nicht verstecken brauchen, und sind durchaus bezahlbar. Wenn man Tiere Fotographieren möchte, ist es schon etwas fragwürdig, ob man mit einer Reisezoomkamera gute qualität (aus der Sicht eines Laien) erreichen kann. Man fotografiert ja meist morgens oder abends, wenn es noch nicht ganz so hell ist. Da brauch man schon eine Kamera, die unter diesen Umständen noch bewegte Objekte ohne krasses rauschen noch fokusssieren und scharf abbilden kann - da helfen dann auch die kenntnisse und Fähigkeiten eines Profis nicht mehr viel. Aber es stimmt schon: Jeder hat andere Bedürfnisse - ich würde die technischen Daten einer Kamera trotzdem sehr genau anschauen und nicht nur nach "Sympathie" oder Gefühl entscheiden.

LG

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Mojamira (9. Mai 2014, 13:49)

Bär

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89

Freitag, 9. Mai 2014, 14:21

Das stimmt zwar schon, aber man kommt der Eierlegenden Wollmilchsau immer näher.

Solange es noch unterschiedliche Ansprüche der Benutzer gibt, wird es auch weiterhin einen diversifizierten Markt und damit unterschiedlichste Geräte geben. Du schreibst ja selbst "Jeder hat andere Bedürfnisse".

Mir wäre eine Kamera, die 3 mal soviel kostet wie meine, aber mit Ausnahme von einer für mich nicht so wichtigen "fantastischen Bildqualität" sogar weniger zu bieten hat, keine Überlegung wert. Mir reicht eine gute Bildqualität.
Und für mich ist "Symphatie" einfach mehr wert als der x-te technische Schnickschnack. Von den Features bei idealo klicke ich 90% weg, weil ich sie nicht benötige und weil sie mich überfordern würden. Solche Dinge machen Fotografien zwar im Bedarfsfall qualitativ besser, aber sie nützen nichts, wenn - wie Mojamira schrieb - die Schildkröte aus dem Bild ist, bis man alles eingestellt hat. Symphatie heißt, dass meine Kamera zu mir passt. Sie soll sich in meiner Hand gut anfühlen. Bei meiner Panasonic beispielsweise ist zwar eine Handschlaufe dabei, die ich aber so gut wie nicht benutze, weil ich nie das Gefühl habe, die Kamera könnte mir aus der Hand rutschen. Ich halte sowas für wichtiger als WLAN oder eingebaute Wasserwaage, denn...

Zitat

Die Hapik des Werkzeuges (hier Kamera) ist entscheidend, ob man das Werkzeug gerne benutzt.


Danke Micha für den Link zum DSLR-Forum, das - mit freundlicheren Worten - meine obige Aussage bestätigt:

Zitat

Der Fotograf macht das Foto, die Kamera ist dabei nicht das Entscheidende


.
.
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Mojamira (9. Mai 2014, 14:32)

SilkeMa

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90

Freitag, 9. Mai 2014, 14:47

DSLM versus Bridge

Hi,

Ich habe ja auch zusätzlich zur Canon SX50 HS noch eine DSLM von Samsung (NX 300). Die hat durchaus viele Vorteile, wie auch schon von Marchese genannt. Bei Sony DSLM´s sowie auch bei Samsung gehen die großen Objektive nicht bzw. nur über Adapter d.h. rein manuell.

Da ich allgemeine Reisefotografie betreibe und nicht nur Tierfotografie, reicht sehr oft eine Brennweite bis 300 mm in KB aus. Für alles übrige habe ich noch die Canon Bridge. Einen Vorteil haben die DSLM´s ( im vergleich zu Spiegelreflex Kameras): Man sieht auf dem Display (und im Sucher) wie das Bild werden wird. Das erleichtert einem Anfänger die Einstellungen an der Kamera. Aber komplett nur Automatik zu fotografieren, würde ich bei keiner DSLM empfehlen. Schön ist es, wenn man ein Urlaubsportrait auch mit unscharfem Hintergrund machen kann. Dazu braucht man dann eine lichtstarke Festbrennweite. Bei einer Bridge oder Kompaktkamera ist der Sensor zu klein für so ein Portrait. Ob man so was überhaupt braucht ist Ansichtssache ;) .

Erst kürzlich ist meine NX 1000 durch einen Sturz kaputt gegangen. weil ich aber mit meiner Samsung DSLM sehr gut zurecht komme, habe ich das Kamerasystem auch beibehalten, obwohl für Südafrika eigentlich ein System mit der Möglichkeit zu längeren Brennweiten besser wäre.

Richtig raten kann man für Südafrika bei DSLM´s nur zu MFT (Olympus, Panasonic), weil durch den etwas kleineren Sensor als bei APS-C DSLM´s mit einem 100-300 mm Objektiv, Brennweiten bis 600 mm im Verhältnis zu Kleinbild erreicht werden können.

Fazit zu meinen beiden Kameras:

Ich habe hauptsächlich mit der Samsung fotografiert. Das Licht war oft doch zu schlecht für die Canon Bridge. In vielen Situationen standen die Tiere oft näher als gedacht. Meine, in meinen Augen, besten Bilder habe ich mit der Samsung gemacht, obwohl mir dort die ganz langen Brennweiten fehlen. Ich mag aber auch Fotos von Tieren, die nicht zu den Big Five gehören :D !

Wenn man nur mit einer Bridge fotografiert, darf man definitiv kein Pixelpeeper sein, weil man morgens und abends (bei schlechterem Licht) die ISO hochsetzten muss und bei über ISO 400 die Bilder einer Bridge keine gute Bildqualität mehr haben. Bei meiner NX 300 kann ich noch gut bis ISO 1500 fotografieren, bei schlechtem Licht sogar noch bis ISO 3200. Bei ISO 3200 sinkt dann die Bildqualität schon deutlich ab. Bildbeispiel ISO 3200: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es ist gut die Canon Bridge als Ergänzung zu haben. Ich habe einige Vögel und auch andere Tiere bei gutem Licht fotografieren können.
Brennweitenvergleich am Bild: maximale Brennweite 300 mm in KB / Samsung: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Gleiche Situation mit der Canon Bridge (maximale Brennweite 1200 mm in KB: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
VG,
Silke


Nachtrag: Nochmals zu der Bildqualität: Wenn ich eine sehr gute Bildqualität habe, dann kann ich auch einen Bildausschnitt machen. Das war auch ein Grund, warum meine DSLM öfter im Einsatz war. Da hat Marchese schon recht. Die Kameras werden immer besser, besonders auch DSLM`s :thumbup: !
Bildbeispiel: Extremer Bildausschnitt Samsung NX 300

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sunny_r (11. Mai 2014, 21:51), Mojamira (9. Mai 2014, 18:47)

M@rie

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Freitag, 9. Mai 2014, 14:48


Danke Micha für den Link zum DSLR-Forum, das - mit freundlicheren Worten - meine obige Aussage bestätigt:

Zitat

Der Fotograf macht das Foto, die Kamera ist dabei nicht das Entscheidende


mir fällt dazu ein:

Helmut Newton im Restaurant:
Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera."
Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

eine Kamera muss Spass machen, das Fotografieren muss Spass machen, dazu ein (zumindest etwas) geschultes Auge und ein paar Grundlagen der Fotografie und schon entstehen "kleine Kunstwerke" - letztlich egal mit welcher Kamera, nur... wenn man sich für eine Kamera entschieden hat, dann sollte sich auch mit der Bedienung auseinandergesetzt werden, aber auch mit etwas (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ... Fotografieren ist kein Zauberwerk, sofern man sich mit der benutzten Technik "a weng" auskennt ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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sunny_r (11. Mai 2014, 21:52), Mojamira (9. Mai 2014, 18:47), Marchese (9. Mai 2014, 16:41), corsa1968 (9. Mai 2014, 14:54), SilkeMa (9. Mai 2014, 14:50)

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Freitag, 9. Mai 2014, 16:39

Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera."
Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."


An diesem Vergleich kann man gut anknüpfen. Eigentlich müsste der letzte Teilsatz heissen: "Sie haben bestimmt eine super ausgerüstete Küche". Ein toller Koch kann auch ohne eine besondere Küche ein tolles Gericht kochen. Ein 8-gängiges Menü für hundert Personen auf Drei-Sterne-niveau könnte er aber wohl nicht kochen. da braucht man eben eine besondere Ausrüstung dazu (als Grundvoraussetzung). Genau so ist es mit der Fotografie. Sicher kann ein guter Fotograf auch mit einer schlechten Kamera ein eindrucksvolles Bild fotografieren. Wenn man aber einen fliegenden Vogel oder einen weglaufenden Schakal in der Morgendämmerung scharf abbilden möchte, braucht man eine gewisse Ausrüstung. Da nützt weder Sympathie noch fotografisches Fingerspitzengefühl etwas. Das ist einfach pure Physik (Optik).



Solange es noch unterschiedliche Ansprüche der Benutzer gibt, wird es auch weiterhin einen diversifizierten Markt und damit unterschiedlichste Geräte geben. Du schreibst ja selbst "Jeder hat andere Bedürfnisse".


Klar, ich sehe da keinen widerspruch zu meiner Aussage. Heute gibt es Kompaktkameras, die in jede Hemdtasche passen, mit der sich bilder machen lassen, für die man früher eine 5 kg kameratasche hätte mitschleppen müssen und überdies ein fundiertes Wissen über die Bedienung der Kamera hätte mitbringen müssen. eine Sony RX1 macht einfach top bilder, obwohl sie klein ist. Das gab es früher nicht. man ist also der eierlegenden Wollmilchsau ein Stück näher gekommen - Mann konnte Kompaktheit, Top-Bildqualität und vergleichsweise einfache bedienung in einem Gerät vereinen. Das gibt es noch nicht soo lange.

Und für mich ist "Symphatie" einfach mehr wert als der x-te technische Schnickschnack.


Es geht mir weniger um technischen Schnickschnack sondern eher um technisch gute Qualität. Wichtig für eine gute Bildqualität ist wohl in erster Linie ein guter, möglichst grosser Sensor und ein Objektiv mit hochwertigen Linsen. Das sind Basics, kein Schnickschnack.

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Mojamira (9. Mai 2014, 18:47)

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93

Freitag, 9. Mai 2014, 17:28

Wenn man aber einen fliegenden Vogel oder einen weglaufenden Schakal in der Morgendämmerung scharf abbilden möchte, braucht man eine gewisse Ausrüstung. Da nützt weder Sympathie noch fotografisches Fingerspitzengefühl etwas. Das ist einfach pure Physik (Optik).
Das sind spezielle Fotosituationen, wenn man das perfekt ablichten möchte, dann kostet das richtig Geld. Auch die DSLM´s tun sich noch hiermit sehr schwer. Außerdem braucht man hierfür schnelle, lange, lichtstarke Brennweiten.

eine Sony RX1 macht einfach top bilder, obwohl sie klein ist. Das gab es früher nicht. man ist also der eierlegenden Wollmilchsau ein Stück näher gekommen


Na ja, aber hat nur eine Festbrennweite. Da könnte man auch eine Sigma DP merill oder gleich mehrere, es gibt ja drei Sorten, nehmen. Bei Wanderungen: Rechte Tasche die DP1, linke Tasche die DP2, aber dazu muss das Licht gut sein. Ich habe auch schon überlegt, das mal zu probieren ;) .
Aber man soll es ja nicht übertreiben ;) . Meine nächste Anschaffung wird vermutlich ein 12-24 mm Objektiv für meine Samsung werden :D !

VG,
Silke

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Marchese (9. Mai 2014, 19:41), Mojamira (9. Mai 2014, 18:47)

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Freitag, 9. Mai 2014, 18:22

Wichtig für eine gute Bildqualität ist wohl in erster Linie ein guter, möglichst grosser Sensor und ein Objektiv mit hochwertigen Linsen. Das sind Basics, kein Schnickschnack.

Ich will Dich nicht bekehren. Wenn für Dich die Bildqualität in der reinen optischen Abbildungsleistung liegt, hast Du für Dich sicher recht. Aber bitte bedenke auch, dass nicht jeder teilen muss, was Du als Deine Maßstäbe anlegst.

Einige meiner liebsten Bilder habe ich mit einer 5 DM-Wegwerfkamera gemacht. Und schon tausende qualitativ bessere leichten Herzens weggeworfen.
.
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Marchese (9. Mai 2014, 19:42), SilkeMa (9. Mai 2014, 19:23), Mojamira (9. Mai 2014, 18:47)

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95

Freitag, 9. Mai 2014, 20:00

Es kommt halt drauf an was und wie man fotografieren will ;) .

Bei der Tierfotografie: Wenn man keine langen lichtstarken Objektive hat, dann muss man die ISO Zahl der Kamera noch höher schrauben und bekommt bei schlechtem Licht kein gutes Bild mehr. Da kann man machen, was man will. Da hat Marchese recht. Man hat ein so la la Erinnerungsfoto, mehr nicht. Vielen reicht das, manchen eben nicht. Muss jeder wissen, was er für gute Tierfotos ausgeben und schleppen will ;).

Einen Leoparden oder Geparden bei der Jagd in der Dämmerung: Da kann ich mit meiner derzeitigen Ausrüstung auch nur zusehen und falls ich doch was fotografiere, werden die Bilder nicht richtig scharf werden bzw. auch starkes Bildrauschen haben, aber was soll`s :) ;) . Ich fotografiere deshalb nur Tiere wenn genug Licht da ist und eben nicht alles.

Bei kürzeren Brennweiten ist es wesentlich einfacher, ebenso bei Landschaftsfotos. Ich habe auch schöne Landschaftsfotos mit einfachen Kompaktkameras fotografiert. Das beste Beispiel ist mein Avatar, ein Landschaftsbild aus dem Marakele, auch wenn es nicht die perfekte Bildqualität hat. Das Bild mag ich immer noch sehr gerne :thumbup: .

Manche fotografieren auch Personen im Urlaub. Letztens habe ich ein Bild gesehen, welches total cool ist :thumbup: , allerdings nicht aus SA : (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) So etwas ähnliches könnte man auch gut in Kapstadt fotografieren. Das Bild ist mit einer Sony DSLM mit einer Festbrennweite fotografiert worden, dazu braucht man dann auch einen größeren Sensor. Das geht halt nicht mit einer einfachen Kompaktknipse.

VG,
Silke

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Mojamira (12. Mai 2014, 09:40), Marchese (9. Mai 2014, 20:08)

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Freitag, 9. Mai 2014, 20:02

Wenn für Dich die Bildqualität in der reinen optischen Abbildungsleistung liegt, hast Du für Dich sicher recht.


Das ist meines Wissens das, was man gemeinhin unter Bildqualität versteht, wenn man über Fotokameras spricht. Das hat wenig mit meiner persönlichen Ansicht zu tun :whistling:

Einige meiner Lieblingsfotos habe ich ebenfalls mit der Handykamera aufgenommen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Technik bei der Fotografie eine dominante Rolle einnimmt. Wie bereits gesagt: Viele Fotos sind trotz schlechter Bildqualität tolle Fotos, ja sogar Jahrhundertbilder. Das widerspricht weder dem von mir Gesagten, noch tut es bei der Entscheidung, welche Kamera man kaufen möchte, viel zur Sache. Bei vielen Aufnahmensituationen ist die Kameratechnik dennoch der entscheidende Faktor, um das gewollte Motiv qualitativ halbwegs gut abbilden zu können. Ob dabei ein tolles Bild entsteht, ist dann eine andere Frage und sicher in erster Linie von demjenigen abhängig, der die Kamera bedient.

Das sind spezielle Fotosituationen, wenn man das perfekt ablichten möchte, dann kostet das richtig Geld. Auch die DSLM´s tun sich noch hiermit sehr schwer. Außerdem braucht man hierfür schnelle, lange, lichtstarke Brennweiten.


Das stimmt schon, aber mit einer Sony A7r und einem entsprechenden objektiv liesse sich doch sicher schon einiges machen. Das Beispiel sollte nur veranschaulichen, wie wichtig Technik sein kann. Auch in anderen, weniger extremen Situationen kann man ohne die entsprechende Ausrüstung kein scharfes Foto aufnehmen. Da liegen die Qualitätsunterschiede zwischen einer guten DLSM und einer billigen Kompaktkamera für jeden Laien (ich zähle auch mich dazu) auf der Hand.

Es wurde ja schliesslich nach einer guten Kamera gefragt

Schönen Feierabend :beer:

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Mojamira (12. Mai 2014, 09:42), SilkeMa (9. Mai 2014, 20:10)

amadeus

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Samstag, 10. Mai 2014, 10:31

eine Sony RX1 macht einfach top bilder, obwohl sie klein ist. Das gab es früher nicht
Doch. Sie heisst Leica und es gibt sie seit den 1920'ger Jahren. ;)
Ich bin der totale Kamera-Depp; ich möchte tolle Bilder, aber wenn die Kamera zu kompliziert ist, wird mir jede Schildkröte aus dem Bild kriechen bis ich so weit bin
Für totale Kamera-Deppen gibt es auf jeder Kamera eine Einstellung "A" (oft in grün) - da braucht man nichts mehr einstellen.

Um tolle Bilder zu machen muss man sich ein wenig mit den Grundlagen der Fotografie beschäftigen. Was ist eine Blende, was ist ISO, wie hängt das alles mit der Verschlusszeit zusammen, wie messe ich eine Belichtung usw. Wenn man das einmal weiss dann wird jede Kamera einfach und man hat volle Kontrolle über die Bildgestaltung. Alles was jede Automatik und jedes Szenenprogramm macht ist Blende, ISO und Belichtungszeit gegeneinander so einzustellen wie es in einer gegeben Situation am häufigsten verwendet wird.

Das ist ein wenig wie mit Autofahren. Da muss ich auch wissen was Gas, Bremse und Kupplung machen. Wenn ich nur bequem von a nach b kommen will reicht eine Automatikschaltung - ABS, ESP usw helfen dabei in extrem Situationen. Wenn ich aber so gut wie möglich ein Rennen gewinnen will nehme ich eine Handschaltung, schalte jede Fahrhilfe wie ABS und ESP aus und muss genau wissen wie ein Wagen in extrem Situationen reagiert damit ich manuell damit umgehen kann.

LG, Peter
Grüße aus der Republik Hout Bay,
Peter
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Mojamira (12. Mai 2014, 09:43), toetske (11. Mai 2014, 01:20), Marchese (10. Mai 2014, 14:43), M@rie (10. Mai 2014, 10:54)

Bär

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98

Samstag, 10. Mai 2014, 11:20

Das ist ein wenig wie mit Autofahren.

Ich frage mich nur, warum hier jedem offensichtlichen Fahranfänger ein Land Rover empfohlen wird, wenn er doch mit einem Polo bestens bedient wäre. :rolleyes:
.
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Marchese

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99

Samstag, 10. Mai 2014, 14:43

Doch. Sie heisst Leica und es gibt sie seit den 1920'ger Jahren.


Ich sag ja, ich bin selbst totaler Laie. Ich meinte aber sowieso eher innerhalb der Digitalkameras. Wir können auch die RX100 nehmen, wenn man die mit Kompaktkameras vor 10 Jahren vergleicht, hat sich doch einiges getan, würde ich mal sagen. Aber trotzdem danke für den Hinweis vom Profi :danke:

Ich frage mich nur, warum hier jedem offensichtlichen Fahranfänger ein Land Rover empfohlen wird, wenn er doch mit einem Polo bestens bedient wäre.



Also eine sony a6000 ist noch lange keine High-End Produkt. Ich denke, die Kamera ist gut für Einsteiger mit etwas höheren Qualitätsansprüchen oder Hobbyfotografen, die was kompakteres wollen geeignet. Man kann aber natürlich auch nochmals eine Stufe drunter gehen - bei Sony wäre das die a5000, was wirklich ein Einsteigermodell ist und auch als solches vermarktet wird.

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Mojamira (12. Mai 2014, 09:44)

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100

Sonntag, 11. Mai 2014, 11:06

...ich kenne Profis, die von einer > 20 kg schweren Ausrüstung auf RX100 und HV50 umgestiegen sind. Ich hab mich nur für letztere, aus hier auch schon bemerkten Gründen, entschieden und kann doch nicht mal annähernd so gute Bilder machen. Bin schließlich schon seit Jahren Automatikfahrer. :D

Das spielt aber, wie vieles andere hier sehr richtig geschriebene, für die Fragestellerin mE eine eher untergeordnete Rolle, weil wir bisher relativ wenig über die wichtigen Kriterien wissen, mal abgesehen von der Bemerkung in Richtung einer einfachen Bedienbarkeit.
Karotten verbessern die Sehkraft, Wein verdoppelt sie!


Gruß Micha

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