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SilkeMa

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141

Sonntag, 21. Februar 2016, 14:11

Sensorgröße und Gewicht

Nachdem ich gerade folgenden Bericht gelesen habe, tendiere ich doch wieder zum kleineren Sensor: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Gewicht versus Bildqualität, ja es ist nicht einfach ;).
VG,
Silke

sunny_r

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142

Donnerstag, 25. Februar 2016, 15:37

Hallo zusammen,

weil ja doch immer wieder Fragen nach DEM Fotoapparat für Südafrika kommen versuche ich hier mal eine Übersicht der Möglichkeiten aufzuzeigen.
Diese Übersicht ist bewusst einfach, z.T. auch vereinfachend, gehalten um den Spagat zwischen Empfehlungen für "Nicht Fotografen" bis zu Hobby Fotografen hin zu bekommen.

Die Auswahl geht von aktuellen Smartphone Kameras, über kleine Komapaktkameras, Kompaktkameras mit größeren Bildsensoren, Bridgekameras, Systemkameras bis zu Spiegelreflexkameras (APS-C und Vollformat).
Fast immer steigt mit der Aufzählung auch der Preis und oft auch die Qualität.

Zuerst einmal etwas Theorie:
Von der Physik her sind zwei Komponenten entscheidend. Die Sensorgröße und das Objektiv.

  • Fangen wir mal mit der Sensorgröße an
    Einen Größenvergleich der Sensoren gibt es auf der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

    Bei einem aktuellen Smartphone (Galaxy S6) ist der Sensor 1/2,6" groß.
    Eine kleine Kompaktkamera (Nikon Coolpix A300, Canon Powershot SX710 HS) kommt meistens mit 1/2,3" großem Sensor daher, das ist dann ganz grob die doppelte Fläche wie beim Smartphone.
    Normale Spiegelreflexkameras haben einen Sensor der schon ca. 16fach größer als der Smartphone Sensor ist.
    Digitale Vollformatkameras (das was zu Filmzeiten der Fläche des Kleinbildfilms von 36x24mm entsprach) haben gegenüber ASP-C nochmals 2,5-mal mehr Fläche. Die Preise von Sensoren steigen allerdings mit der Größe.

    Nehmen wir jetzt mal eine Auflösung von 16 MP (das sind ca 4.500 x 3.500 Bildpunkte) an. Im Falle des Smartphones müssen diese auf einer Fläche ca 2% des Kleibildformates ausgelesen (digitalisiert) werden. Die Komapaktkamera hat dafür immerhin schon 3,3% zur Verfügung. Die Größe des Spiegelreflex Sensors entspricht ca.44% KB.

    Es würde für diesen Artikel zu weit führen die Schlussfolgerung im tiefsten Detail zu begründen, (Detaillierte Erklärungen in der
    (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Grundsätzlich gilt: Die Qualität der Belichtung nimmt mit der Sensorgröße zu. Besonders fällt dies bei schlechten Lichtverhältnissen, oder bei starken Vergrößerungen auf.

    Einen Unterpunkt zur Sensorgröße möchte ich hier noch kurz erläutern. Die Brennweitenverlängerung (oder auch Crop Faktor).
    Man nehme zum Beispiel ein Objektiv mit 35mm Brennweite. An einer Vollformatkamera sind dies auch 35mm.
    Bauartbedingt sind dies bei einem ASP-C/DX Sensor bereits 1,5x35mm=52,5mm
    Würde man dieses Objektiv auch an eine Kompaktkamera bauen, ergäbe sich eine Brennweitenverlängerung von 4 = 140mm.
    Am Smartphone (dass dann gar nicht mehr so smart wäre ;) ) gar ein Faktor 7 = 245mm.
    Dabei bleiben die optischen Eigenschaften des Objektives gleich, aber die Schärfentiefe der Kombination nimmt ab.
    (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

  • Objektive
    Neben der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) eines Objektives (je kleiner die Zahl desto besser) ist die Brennweite das entscheidende Kriterium.
    Smartphones und Festbrennweiten haben wie der Name schon sagt eine feste Brennweite und können nicht zoomen. (Einen möglicher Digitalzoom = Ausschnittvergrößerung der Kamera mal außen vor gelassen).
    Zoom Objektive können einen bestimmten Brennweitenbereich abdecken. Der besseren Vergleichbarkeit wegen, wird die Brennweite häufig analog zu KB (Kleinbild) angegeben. Siehe auch die Erklärung zum Crop Faktor weiter oben.

    Für Landschaftsfotografien eignen sich Weitwinkelobjektive (so ca. 27mm - 55mm KB, oder 18mm-55mm).
    Portraits sehen im Bereich von 35 - 55mm relativ gut aus.
    Mit Tele Zoom Objektiven kann man weiter entfernte Objekte fotografieren (dabei verringert sich der sichtbare Bereich = Bildausschnitt, ähnlich wie bei einem Fernglas). Hier wäre eine typische Brennweite 70-200mm (oder mehr).

    Sehr anschaulich macht die unterschiedlichen Brennweiten der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sichtbar

    Neben der Brennweite ist auch die Lichtstärke des Objektivs ein entscheidendes Merkmal.
    Je kleiner der Wert (der sogenannten Offenblende) ist, desto lichtstärker ist das Objektiv. f/1.8 ist schon sehr gut. f/2.8 ist immer noch ein guter Wert, der bei Teleobjektiven
    schon richtig ins Geld geht. Ein Objektiv mit einer Offenblende von f/6.5 ist schon sehr sehr lichtschwach.

    In direktem Zusammenhang hierzu steht die Abbildungsleistung des Objektivs. Viele Objektive erreichen bei Offenblende noch nicht ihre beste Schärfe (des abgebildeten Objektes).
    Die wird meistens erst bei weiter geschlossener Blende (z.B. erst bei f/3.5) erreicht. Gut wenn das Objektiv eine kleine Offenblende besitzt.


Soviel zu den absoluten Grundlagen.



Vergleichen wir mal die verschiedenen Bauarten in Bezug auf mögliche Einsatzzwecke:
  • Smartphone, Festbrennweite ca. 25mm, Nahe Objekte, Portraits, Landschaft, Tiere nicht zu weit entfernt
  • Kompaktkameras 1, 28-200mm, Nahe Objekte, Portraits, Landschaft, Tiere in mittlerer Entfernung, Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen in der Nähe des Fotografen
  • Kompaktkameras 2, 25-700mm, Nahe Objekte, Portraits, Landschaft, Tiere in großer Entfernung, Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen in der Nähe des Fotografen
  • Bridgekameras 1 , 25-600mm, Nahe Objekte, Portraits, Landschaft, Tiere in großer Entfernung, Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen in der mittlere Entfernung des Fotografen
  • Bridgekameras 2 (Sensor 1“), 24-500mm, Nahe Objekte, Portraits, Landschaft, Tiere in großer Entfernung, bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen in der mittlere Entfernung des Fotografen
  • Systemkameras, abhängig vom Objektiv, Nahe Objekte, Landschaft, Tiere in allen Entfernungen, bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen in mittlerer und weiterer Entfernung des Fotografen
  • DSLR (ASP-C, DX), abhängig vom Objektiv, Nahe Objekte, Landschaft, Tiere in allen Entfernungen, bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen
  • DSLR (Vollformat), abhängig vom Objektiv, Nahe Objekte, Landschaft, Tiere in allen Entfernungen, beste Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen

Vergleich bei bewegten Objekten
time to shoot - Zeit bis zum Auslösen = Abhängig vom Autofokus der Kamera
  • Smartphone, langsam, bewegende Objekte besser im Film
  • Kompaktkameras, meist schneller, je nach Modell ist Filmqualität geringer als beim Smartphone, Video aber auch bei größerer Entfernung möglich
  • Bridgekameras, mittelmäßig, nur geringe Unterschiede zu Kompakten, Filmqualität meistens gut, Video auch bei großer Entfernung möglich
  • Bridgekameras 1", deutliche Unterschiede von langsam bis gut
  • Systemkameras, deutlich schneller als die meisten Bridgekameras, Schwerpunkt liegt meistens bei den Fotos weniger bei den Videos
  • DSLR (beide), kürzeste Auslösezeiten, schnelles Umschalten von Autofokus mit ganz vielen Meßfeldern zu Mittenbetont- 1 Meßfeld.
Vorteile von DSLR zu anderen Kameras: (meist) intuitives Einstellen vieler Funktionen (nicht nur tief im Menu), auch voll manuell zu bedienen. Meist robustere Gehäuse als bei den anderen Kameras.
Nachteile aller Wechselobjektivkameras (DSLR, System): Staub kann beim Objektivwechsel eindringen.

Und hier ein paar Beispiele aktueller Modelle:

  • Brauchbare Smartphone Kameras:
    Samsung S5 und neuer(S6, S7), iPhone 6, (Nokia) Lumia, Huawei(z.B. Ascend P6), Sony Xperia Z6
    Vorteil: vorhanden.

  • Kompaktkameras Preise Stand Februar 2016
    [beispielhafte Auswahl, kein Anspruch auf Vollständigkeit]
    • Panasonic Lumix SZ10EG, 24-288mm f/3.3-f/4.9 16MP, ohne Sucher ca. 130€
    • Nikon Coolpix S7000, 25-500mm f/3.4-f/6.5 16MP, ohne Sucher ca.160€
    • Canon Powershot SX710HS, 25-700mm f/3.2-f /6.9 20 MP, ohne Sucher ca. 230€
    • Panasonic Lumix TZ71 und TZ81, 24-720mm f/3.3-/f/8.0, 12bzw.18MP, mit Sucher, ca.320 bzw 450€

  • Sony RX100 Mark I, 28-100mm f/1.8-f/4.9, 20MP, ca 330€
  • Sony RX100 Mark IV, 24-70mm f/1.8-f/2.8, 20MP, ca 950€
  • Bridgekameras 1(mit kleiner Sensorgröße, vergleichbar den Kompaktkameras)
    [beispielhafte Auswahl, kein Anspruch auf Vollständigkeit]
    • Panasonic Lumix FZ200, 25-600mm f/2.8 durchgängig, 12MP ca.330€
    • Panasonic Lumix FZ300, 25-600mm f/2.8 durchgängig, 12MP, 4k Video ca.540€
    • Canon Powershot SX60HS, 21-1365mm f/3.4-f/6.5, 16MP, ca. 325€
    • Nikon Coolpix L840, 22,5-855mm f/3-f/6.5, 16MP, ca.190€
    • Nikon Coolpix B700, 24-1440mm f/3.3-f/6.5 20MP, ca.510
    • Nikon Coolpix P900, 24-2000mm f/2.8-f/6.5 16MP, ca.550€

  • Bridgekameras 2 mit 1“ großem Sensor
    [beispielhafte Auswahl, kein Anspruch auf Vollständigkeit]
    • Panasonic Lumix FZ1000, 25-400mm f/2.8-f/4.0, 20MP ca.640€
    • Nikon DL 24-500, 24-500mm f/2.8-f/5.6, 20MP, ca.1050€ (ab Juni)

  • Systemkameras
    • Panasonic Lumix GF7, ohne Objektiv, 16MP, ca.380€
    • Panasonic Lumix GX7, ohne Objektiv, 16MP, ca.500€
      Objektive: 12-32mm f/3.5-f/5.6 ca. 350€ (mit F2.8 ca.1000€)
      45-200mm f/4.0-f/5.6 ca. 400€
      100-400mm f/4-f/6.3 ca. 1700€
    • Olympus EM1, mFT-Sensor, ohne Objektiv 1050€
    • Samsung NX500, Kit 16-50mm f/3.5-f/5.6, 28MP, ca. 570€ (Abverkauf, Samsung hat Kamerasparte eingestellt)
      Objektiv: 20-200mm f/4.0-f/5.6 ca.435€
    • Sony Alpha 6000 Kit 16-50mm f/3.5-f/5.6, 55-210 f/4.5-f/6.3, 25MP, ca.800€

  • Sony Alpha 7 Vollformat, (je nach Modell Body ab 1000€
  • Digitale Spiegelreflex (DSLR) APS-C/DX
    • Nikon D3300 Einsteigermodell , nur Objektive mit AF-Motor, ab ca. 305€
    • Nikon D7200 ambitioniert ab ca. 880€
    • Canon EOS 1200D Einsteigermodell, ca. 275€
    • Canon EOS 750D ambitioniert ab ca. 650€

  • Digitale Spiegelreflex (Vollformat)
    • Nikon D750 ab ca. 1800€
    • Canon EOS 6d ab ca. 1400€
    • Pentax K-1 ab ca. 2200€ (Lieferbar Frühjahr 2016)

    Bei den Objektiven für die Spiegelreflexkameras sind keine Grenzen gesetzt.


Und was ist jetzt die Empfehlung?
Es gibt keine. Das muss jeder für sich selbst nach seinen Wünschen entscheiden. Diese Aufstellung soll Euch deshalb eine Hilfestellung an die Hand geben. Von daher doch nochmal ein ausführlicheres Fazit:

Wer keine (entfernten) Tiere fotografieren möchte und die Fotos zur Erinnerung macht, dem reicht eine vorhandene Smartphone Kamera.
Eine Kompaktkamera ist universeller und kann mit z.T. großen Brennweiten aufwarten. Auch sie passt meistens noch in die Jackentasche.
Bridgekameras sind bedeutend größer (fast gleich groß wie eine DSLR mit kleinem Objektiv) und liefern in den meisten Fällen schon sehr gute Qualitäten.
Die größte Brennweite kann hier die Nikon P900 aufweisen mit bisher ungeschlagenen 2000mm. Die FZ200/300 hat ein sehr Lichtstarkes Objektiv.
Die Bridgekameras mit großem 1“ Sensor haben bisher nur kleinere Brennweiten als die kleinen Geschwister, liefern aber dank des größeren Sensors eine bessere Bildqualität ab.
Die Systemkameras haben nochmals größere Sensoren und sind gegen das entsprechende Geld auch (meistens) durch entsprechende Objektive ausbaubar (Tele, Lichtstärke). Aber ein gutes Teleobjektiv baut auf, damit passt die Kamera dann in keine Jacke mehr, was vielleicht noch mit dem Weitwinkelobjektiv klappt.
Und dann kommen die Spiegelreflexkameras, mit meistens nochmals besseren Sensoren und einer riesigen Auswahl an Objektiven. Beides muss aber bezahlt werden und auch getragen! werden.
Hier eine Empfehlung auszusprechen würde viel zu weit führen.

Und was nutze ich? Eine Spiegelreflex (Nikon D70s von 2006) mit dem Nikon 18-55mm-f/3.5-f5.6, ein Tamron 70-300mm-f/4.0-f/5.6 und eine 400mm-f/5.6 Sigma Festbrennweite (manchmal mit dem Kenko 1.4 Teleconverter), meine Frau hatte die FZ200 dabei.
Mein Wunsch wäre ein neues Gehäuse D7200 und ein f/2.8 Tele.

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143

Donnerstag, 25. Februar 2016, 16:38

Danke Rainer,

Toll gemacht. Der entscheidende Satz ist:.

Und was ist jetzt die Empfehlung? Es gibt keine. Das muss jeder für sich selbst nach seinen Wünschen entscheiden.

Fuer mich der wichtigste Aspekt ist Tierfotographie auf einem Gamedrive. Normalerweise wurde mein Samsung S6 fuer mich durchaus ausreichend sein. Aber auf meinem ersten Besuch im Kruger hab ich mich zu Tode geargert. Da wurde aus den Big5 ruckzuck nur noch die Big2 3/4. Wirklich schade. Danach hab ich mich deiner Frau angeschlossen und hab mir eien FZ200 angeschafft. Macht Spass! Allerdings sind mir seitdem nur Dassies im Westrencape vor die Linse gekommen. :wacko:
Was ich sagen will ist. Wenns auf Safari geht unbedingt mit einer richtigen Kamera aufruesten. Vieleicht auch nur ausleihen. Man muss sich ja nicht gleich mit RAW, Darkroom ISO oder grauen T-Shirts beschaeftigen. Es lohnt sich. :whistling:

VG Michael
**** 'n Boer maak 'n plan ****

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sunny_r (25. Februar 2016, 16:40)

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144

Freitag, 26. Februar 2016, 14:41

Super!

Zur weiteren Einordnung: Smartphone-Kameras haben eine Brennweite von etwa 24mm (Sony Xperia Z1), 25mm (iPhone 6, Galaxy S6), 26mm (Nokia Lumia 1020) bis etwa 28mm (HTC M9). Ist nicht immer ganz so deutlich, aber damit man das einschätzen kann.

Häufig möchte man ja in Südafrika Tiere fotografieren und das ist ein Bereich, der doch eher "speziell" ist und Zuhause in Europa vielleicht selten bis nie wirklich relevant ist. Deshalb: Was braucht man für Tierfotos? Grundsätzlich kann man natürlich mit dem Handy oder gar einer GoPro (Brennweite ca. 10-28mm) Tieraufnahmen machen, aber meistens wirkt das eher auf dem Bild verloren, wenn man nicht gerade 2m vor einem Elefant steht. :D
Ich würde an dieser Stelle deshalb mal sagen, dass:

Für Tierfotos, egal ob auf eigene Faust als Selbstfahrer-Safari oder als geführte Game Drives, eine Brennweite von mindestens 200mm in KB-Äquivalent sinnvoll ist.

Mehr ist fast immer besser, allerdings wird mit grösserer Brennweite auch das Fotografieren schwieriger, die Objektive/Kameras grösser und die Fehlerquellen für schlechte/unbrauchbare Bilder steigt rasant an. Bis 600mm ist noch durchaus üblich/vertretbar, alles darüber hat in den meisten Fälle keinen wirklich positiven Effekt auf das Bild mehr.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Marchese (26. Februar 2016, 15:36), sunny_r (26. Februar 2016, 15:27), SilkeMa (26. Februar 2016, 14:48)

SilkeMa

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145

Freitag, 26. Februar 2016, 14:55

Nicht nur die Brennweite, wie bereits von kOa Master gesagt, mind. 200 mm in KB bei der Tierfotografie ist wichtig, sondern auch die Bildqualität des Objektives. Manchmal ist es besser ein etwas kürzeres, aber dafür rattenscharfes Objektiv zu nutzen. Nur leider sind die sehr guten Objektive dann auch in der Regel schwerer und teurer ;).
VG,
Silke

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Dieter (26. Februar 2016, 16:50), sunny_r (26. Februar 2016, 15:28)

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146

Freitag, 26. Februar 2016, 16:23

sondern auch die Bildqualität des Objektives.


Ich würde mal sagen, die ist immer wichtig, auch bei Portraits, Landschaften, Reisebildern etc. :)

Ich möchte aber beim Thema bleiben, nämlich bei der Grundsatzentscheidung, welche Kamera für Südafrikareisen geeignet ist.

Das nachfolgende richtet sich eher an den Hobbyfotografen bzw. den ambitionierten Urlaubsknipser als an jemanden, der lediglich eine Kamera sucht, mit der er einige Erinnerungen, ohne weitere Ambitionen festhalten kann. Es sind lediglich meine persönlichen Erfahrungen.

Ich denke, der von Master angesprochene Punkt ist sehr wichtig. Bevor man eine Kamera kauft, sollte man sich überlegen, wofür man sie einsetzen möchte. Man sollte sich deshalb sehr gut überlegen, ob das Schwergewicht beim Kaufentscheid, welche Kamera die richtige ist, wirklich die Tierfotografie sein soll. Ich habe gemerkt, dass weit über 90% aller meiner Fotos im Brennweitenbereich bis 50mm liegen. In Südafrika etwas weniger, aber immer noch der überwiegende Teil. Ein paar tierfotos dürfen natürlich auch in meinem Fotobuch des jeweils letzen SA-Urlaubes nicht fehlen. Aber auch in Südafrika sind für mich die Tierfotos nur ein kleiner (und immer kleiner werdender) Teil. Mir geht es jeweils darum, die Reise als ganzes festzuhalten und die besteht bei mir nur zu einem Teil aus Tiersichtungen. Und jetzt nochmals zurück zu Masters wichtigem Punkt. Für ambitionierte Tierfotografie braucht es viel Brennweite und eine schnelle Kamera mit schnellem Fokus - das bieten bisher nur DSLR, die in der Regel eher teuer (inkl. Supertele) und schwer sind. Dann braucht man auch noch das nötige Können. Doch genau diese Dinge braucht man für die meisten anderen Arten der Fotografie kaum (ausser das Können). Und für über 90% meiner anderen Motive ist das Gegenteil wichtig - eine kleine, leichte Ausrüstung, im Weitwinkel bis leichten Telebereich, die tolle Bildqualität liefert. Ich müsste also eine grössere, teurere Ausrüstung in 90% der Situationen mitschleppen, die mir eher schlechtere Bildqualität liefert und die ich deswegen auch oft gar nicht mitschleppen würde. Letztlich muss man irgendwo einen Kompromiss eingehen und bei mir geht der ganz klar zu Lasten der Tierfotografie. Mir ist bewusst, dass dies für viele hier anders ist, aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen bei seiner Kaufentscheidung. Die längste Brennweite, die ich diesen März mitnehmen werde wird ein 135mm Minoltaglas aus den 60ern mit manuellem Fokus sein. Bin gespannt, ob ich damit ein einziges scharfes Foto eines Tieres hinbekommen werde :)

Wenn man noch nicht weiss, wofür man sich begeistern kann und vielleicht erst in die Welt des Fotografierens einsteigt, dann ist natürlich eine Kamera gut, die möglichst alles kann und dabei nicht zu teuer ist. Das bedeutet auch immer, dass sie nichts richtig gut kann, aber zum einsteigen reicht das. Wenn man schon viel fotografiert hat, sollte man sich vielleicht mal die eigenen Fotos durchsehen und schauen, welche Brennweite man am meisten verwendet hat und dann nochmals überlegen, welche Kamera am meisten Sinn macht.

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SilkeMa (26. Februar 2016, 16:52)

SilkeMa

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Freitag, 26. Februar 2016, 16:28

Mehr ist fast immer besser, allerdings wird mit grösserer Brennweite auch das Fotografieren schwieriger, die Objektive/Kameras grösser und die Fehlerquellen für schlechte/unbrauchbare Bilder steigt rasant an. Bis 600mm ist noch durchaus üblich/vertretbar, alles darüber hat in den meisten Fälle keinen wirklich positiven Effekt auf das Bild mehr.

So allgemein kann ich das auch nicht gelten lassen, denn sonst würden die Bridgekameras, wie die P900 bei Vogelfotografen keine Abnehmer finden, vor allem wenn manche Fotografen eine DSLR mit einem 100-400mm Objektiv bereits besitzen ;). (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

In Deutschland zumindest müsste ich mir einen Blätteranzug als Tarnung zulegen, wenn ich nur mit 600 in KB auskommen wollte. In Südafrika hat man das Glück, dass viele Vögel nicht ganz so scheu sind, weil sie Autos nicht als Feind erkennen oder in Restcamps oder Picknickplätzen aus Gier die Scheu verloren haben :whistling: ;).

VG,
Silke

sunny_r

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Dienstag, 1. März 2016, 14:47

Zitat von »kOa_Master«

Häufig möchte man ja in Südafrika Tiere fotografieren und das ist ein Bereich, der doch eher "speziell" ist und Zuhause in Europa vielleicht selten bis nie
wirklich relevant ist.
Deshalb: Was braucht man für Tierfotos? Grundsätzlich kann man natürlich mit dem Handy oder gar einer GoPro (Brennweite ca. 10-28mm) Tieraufnahmen machen,
aber meistens wirkt das eher auf dem Bild verloren, wenn man nicht gerade 2m vor einem Elefant steht. :D
Ich würde an dieser Stelle deshalb mal sagen, dass:
Für Tierfotos, egal ob auf eigene Faust als Selbstfahrer-Safari oder als geführte Game Drives, eine Brennweite von mindestens 200mm in KB-Äquivalent sinnvoll ist.
Mehr ist fast immer besser, allerdings wird mit grösserer Brennweite auch das Fotografieren schwieriger,
die Objektive/Kameras grösser und die Fehlerquellen für schlechte/unbrauchbare Bilder steigt rasant an...


Wie oben beschrieben ist für eine scharfe Abbildung von Tieren (z.B. scharfe Darstellung von Federn oder Tierharen) oft ein Abblenden erforderlich. Von daher ist ein Objektiv im Vorteil das schon mit einer kleinen Offenblende daherkommt (f/2.8 )
Eine Besonderheit sind sicherlich (Tier-)Aufnahmen in der Dämmerung oder bei Nacht. Diese Möglichkeit ergibt sich auf vielen Gamedrives (Morningdrive, Sunsetdrive oder Nightdrive).
Hier sind in der Kombination Lichtstarke Objektive UND lichtempfindliche große Sensoren im Vorteil.
Aber mit fortschreitender Dunkelheit kommen wir auch hier schnell an die Grenzen.

U310343

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149

Sonntag, 20. März 2016, 11:45

Hallo

Ich habe mir für das Hobby Tieraufnahmem eine Sony a77 gekauft. Dazu gab es als Kit das Sony 16-50.
Ich bin damit als Amateur zufrieden und finde die Bilder gut.
Was mich stört ist das Gewicht besonders wenn ich auch noch das Tele ein Tamron 70-300 mitschleppe.
Auf einem Gamedrive das Objektiv zu wechseln ist auch nicht spaßig.
Meine Frau will die Kamera nicht benutzen, zu schwer zu kompliziert. Letzteres finde ich wenn man Automatik verwendet nicht.
Aber schnelle Aufnahmen, wenn das falsche Objektiv drauf ist, gehen nicht.
Bisher hatte ich dafür eine kleine Panasonic Lumix und meine Frau verwendet ihr IPhone.
Ganz zufrieden ist sie natürlich nicht wenn sie ihre Aufnahmen mit denen meiner Sony vergleicht.
Frage dazu: Panasonic aufrüsten als Alternative zum iPhone oder - sehr in meinem Sinne - eine Bridge andienen, nicht zu schwer und leicht zu bedienen ??
Ich würde dabei gerne bei Sony bleiben zB DSC-HX400V
Den Preis fände ich ok; bessere Alternative?
Was sagen dazu die Fotoexperten ?

Herzlichen Dank
Wilfried

SilkeMa

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Sonntag, 20. März 2016, 12:50

Ich habe mir für das Hobby Tieraufnahmem eine Sony a77 gekauft. Dazu gab es als Kit das Sony 16-50.
Ich bin damit als Amateur zufrieden und finde die Bilder gut.
Was mich stört ist das Gewicht besonders wenn ich auch noch das Tele ein Tamron 70-300 mitschleppe.
Auf einem Gamedrive das Objektiv zu wechseln ist auch nicht spaßig.
Meine Frau will die Kamera nicht benutzen, zu schwer zu kompliziert. Letzteres finde ich wenn man Automatik verwendet nicht.
Aber schnelle Aufnahmen, wenn das falsche Objektiv drauf ist, gehen nicht.


Hallo Wilfried,
tja, der beste Kompromiss wäre dann vermutlich eine FZ1000. Dann hast Du alles in einer Kamera. Mit croppen kommt man bei dieser auf 800mm in KB.
Oder Du kaufst noch zusätzlich eine kleine für Landschaft, wie die RX100 oder mit mehr Weitwinkel die LX100 von Panasonic. Letztere wäre für Landschaft eher mein Favorit, lichtstark und mit mFT Sensor.

Eine kleine all in one Lösung wäre die neue Reisezoom-Kamera TZ 100 : (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wenn es nicht so viel kosten und auch einen großen Brennweitenbereich haben soll und hauptsächlich für Deine Frau wäre, mit den bekannten Einschränkungen des 1 2/3 Sensors, bietet zur Zeit wohl die Nikon P610 eine der besten OCC. JPG mit sehr guter Preis/Leistung. Sony ist hier wohl auch nicht schlecht, aber neigt in den höheren ISO-Bereichen zum stärker aquarellieren, außerdem hat die HX400 einen kürzeren Brennweitenbereich.
VG,
Silke

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U310343 (21. März 2016, 06:11)

OHV_44

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Sonntag, 20. März 2016, 14:48

Hallo Wilfried,

vllt sogar zur genannten Panasonic TZ101 --> alternativ die TZ81.
Viel Spaß bei der Wahl...





Noch 11 Tage bis --> Winelands
Karotten verbessern die Sehkraft, Wein verdoppelt sie!


Gruß Micha

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U310343 (21. März 2016, 06:11)

Tamani

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152

Sonntag, 20. März 2016, 17:20

Da wir nicht noch einmal mit unserer winzigen Canon Ixus 95 auf SA-Reise gehen wollen, möchten wir uns als völlige Fotolaien eine neue Kamera leisten. Diese sollte im bezahlbaren Rahmen sein und wir wollen diesmal die Tiere etwas mehr heranzoomen können, als es mit der Ixus möglich war. Außerdem sollte sie recht bedienerfreundlich sein. Wir lasen hier im Forum und auch in anderen Bewertungen von der Panasonic Lumix TZ 31. Kann mir jemand seine Einschätzung über diese Kamera sagen?
Vielen Dank im voraus.
Guß Tamani

OHV_44

Winelands

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153

Sonntag, 20. März 2016, 17:56

Diese sollte im bezahlbaren Rahmen sein...
was heißt das in etwa in Euro gesprochen?
Karotten verbessern die Sehkraft, Wein verdoppelt sie!


Gruß Micha

SilkeMa

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154

Sonntag, 20. März 2016, 18:01

Tz 31

Hallo Tamani,
wozu gibt es Kamera Test-Seiten im Netz? Am liebsten lese ich diese hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

So wie es aussieht, hat die TZ31 keinen Sucher und ein schlechtes Display. Ansonsten halt die üblichen Schwächen einer Kamera mit 1 2/3 Zoll Sensor.

Meine NX-Mini hat auch so ein schlechtes Display, so dass man im starken Sonnenschein quasi fast nichts mehr erkennt und für die Vogelfotografie sowieso ein No-Go, so dass ich mir für die NX Mini eine Displaylupe gekauft habe, die im Verhältnis riesig ist, viel größer als die ganze Kamera. Da bei meiner Mini bei der Tierfotografie eh ein großes Objektiv dran hängt, dann ist das ganze dann insgesamt eh riesig......

Entweder ein gutes Display oder ein Sucher, am besten natürlich beides. Dann lieber ein größeres Kameragehäuse, wie bei einer Bridgekamera.
VG,
Silke

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sunny_r (20. März 2016, 20:05), Bär (20. März 2016, 18:36)

Bär

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Sonntag, 20. März 2016, 18:24

Hallo Tamani,

ich habe die TZ10, welche ein Vorgängermodell der TZ31 ist. Die Einschätzung zu meiner Kamera findest Du hier:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Unterschiede sind nicht so enorm: die neuere TZ31 hat etwas mehr Zoom, bessere Videoauflösung, HDR, macht schneller mehrere Fotos, ist etwas schmaler und leichter.
Für mich sind die Lumix Travelzoom (TZ) gut handhabbare Kameras mit ordentlicher Bildqualität.
Einziger Nachteil aus meiner Sicht: die Modellreihe ist etwas anfällig für Dreck, der schon mal hinter die Linse kommt. Panasonic ist dies bekannt und sie sind mit etwas Nachdruck auch meist zu kostenlosen Reinigungen zu bewegen. :whistling: Ich habe dies in den 6 Jahren 2 mal in Anspruch nehmen müssen, aber ich nutze die Kamera auch sehr häufig und unter schwierigen Bedingungen.

Daher empfehle ich auf jeden Fall eine gute Tasche. Vorzugsweise eine, die mit einem Magneten verschlossen ist. Die mit den Klettverschlüssen sind teilweise so laut, dass die Tiere wegrennen, wenn Du sie öffnest. Ich nutze (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , natürlich auch wegen dem Emblem. :D Suche Dir die passende Größe aus... Die Magnetverschlüsse sind mit zwei Fingern einer Hand zu öffnen und damit ist man natürlich auch schneller. Ziehen, einschalten, fokussieren und abdrücken geht in zwei, drei Sekunden und nach kurzer Zeit einhändig. So kann man mit der anderen Hand das Fenster öffnen, wenn nötig. Manchmal muss man schnell sein, denn nach 4 oder 5 Sekunden sind die Tiere schon hinter dem Busch verschwunden... :whistling:

Noch ein Tipp: wenn Du schon kaufst, kaufe Dir gleich einen Ersatzakku dazu. Den wirst Du in RSA benötigen, weil man viele Fotos macht und manchmal länger unterwegs ist ohne Stromanschluss. Es gibt auch preiswerte und dennoch gute No-Name-Modelle.

@Silke: solche Kameras benötigen keinen Sucher, sie sind mit einer Hand zu bedienen und man sieht, was man fotografiert. :D Daher ist das m.E. kein Manko. Es zu erwähnen ist als würde man bei einem Smart schreiben, dass dieser nur einen kleinen Kofferraum hat. :whistling: Und fürs Display gilt dasselbe: es hat mir immer vollkommen ausgereicht. Nachteil: nachts schaltet es sich automatisch an und das zu fotografierenede Objekt (Tier...) erkennt den Lichtschein. Das ist aber auch bei anderen Kameras üblich.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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SilkeMa

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156

Sonntag, 20. März 2016, 18:44

@Baer: Hat Deine TZ die gleiche Displayauflösung wie die neuere TZ31? Ich habe ja auch diverse andere Kameras " nur mit Display", aber eben mit einer besseren Displayauflösung, bei diesen kommt man wirklich nur in Extrem-Situationen an die Grenzen, wie mittags bei einer Kanu-Tour mitten auf dem Wasser bei Hluhluwe.

Ich kann auch bei meiner Mini nur das Kit-Objektiv dran montieren, dann sehe ich im Sonnenschein immer noch sehr schlecht und muss quasi blind fotografieren, was bei den kurzen Brennweiten ja auch durchaus möglich ist ;) . Für blind fotografiert, doch nicht schlecht :): (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
In dieser Situation habe ich danach dem Kurt die Mini in die Hand gedrückt, damit ich auch mal ordentlich mit einem schönen Hintergrund drauf bin. Was kam? Kurt: " Hilfe, ich sehe nichts". Er hat es dann auch quasi blind gut geschafft, aber gemeint, dass das Display seines Smartphones dagegen viiiiel besser ist..

Meine Schwester hat im Urlaub am Meer auf dem Display Ihrer Sony HX50 auch ganz schlecht gesehen und darüber geklagt, hier in Deutschland ist Ihr das quasi egal. Da ist es ja auch nie so hell.

Viele, der neueren kleinen Reisezoom-Kameras, mit größerem Zoombereich (ab 30-fach), haben deshalb für diese Situationen einen Sucher, der aber auch bezahlt werden muss, sind dann etwas teurer ;) .

VG,
Silke

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sunny_r (20. März 2016, 20:06)

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157

Sonntag, 20. März 2016, 19:20

Meine Schwester hat im Urlaub am Meer auf Ihrer Sony HX50 quasi auf dem Display auch ganz schlecht gesehen und darüber geklagt...
auch bei der kommt es relativ selten vor, die richtige Displayeinstellung vorausgesetzt, dass man schlecht oder sogar gar nichts sieht.
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Gruß Micha

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sunny_r (20. März 2016, 20:06)

Bär

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158

Sonntag, 20. März 2016, 19:23

Hat Deine TZ die gleiche Displayauflösung wie die neuere TZ31?

Ja, 3,0" TFT LCD Monitor mit 460.000 Bildpunkten. Blendungen bei direktem Lichteinfall hat man bei jedem Display, mal mehr, mal weniger. Zur Not macht man eine Blendschutzfolie drauf, die dann aber die Brillanz reduziert.

Man sollte sich klarmachen, dass eine solche Kamera anders benutzt und gehalten wird als eine mit großem Body. Während man eine DSLR oft mit beiden Händen hält und ans Auge führt, hat man ein Kompakte in der (rechten) Hand, hält diese mit gestrecktem Arm vor Körper oder Kopf (je nachdem, welchen Bildwinkel man anstrebt) , blickt dabei (ggfs) aufs Display, zoomt mit dem Zeigefinger der rechten Hand und drückt dann auch gleich ab. Diese Körperhaltung ist übrigens - um auf das Thema Südafrika zurückzukommen - gerade im Auto ideal, weil man maximale Beweglichkeit hat. Mit einer schwereren zweihändig zu bedienenden Kamera ist das Fotografieren aus dem Seitenfenster schon schwieriger (und riskanter).

@Tamani: ich denke, die TZ31 ist für Dich prima. Geh doch mal in einen Elektronikmarkt und nehme sie in die Hand. Die "Griffigkeit" halte ich für wichtig, aber die hängt auch von der Handgröße ab.
.
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sunny_r (20. März 2016, 20:07)

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159

Sonntag, 20. März 2016, 19:27

Vielleicht ist das Display der HX50 auch noch besser als das der Mini. Kann man auch in den Datenblättern der jeweiligen Kameras nachlesen, da bin ich jetzt zu faul ;) . Bei meiner alten Sony HX5 V hatte ich in Südafrika auch selten Probleme, meine NX300 schätze ich diesbezüglich auch ähnlich ein ( könnte zwar noch besser sein, aber in der Regel in Ordnung, viel besser als die Mini).
Aber ich denke, jeder hat auch ein anderes Empfinden ;).


VG,
Silke

Edit: Ich habe jetzt doch geschaut, NX Mini :Displayauflösung: 460.800 Bildpunkte, wie gesagt, auch im Kompaktkamerabereich gibt es viel bessere Displays. Im Auto mit kurzem Objektiv liebe ich auch meine Mini, da hat man auch Schatten von oben, aber außerhalb bei Sonnenschein :whistling: ;) und bei der Tierfotografie muss die Displaylupe dran....

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sunny_r (20. März 2016, 20:07)

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Sonntag, 20. März 2016, 19:34

...die TZ31 ist für Dich prima.
vllt hilft Dir auch (wenigstens) diese kleine Liste etwas weiter --> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und dieser Dreiervergleich --> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

@Silke
...darum warte ich (wie Du?) noch auf eine 1" Kompakte mit genügend Zoom und anderen guten Werten von Sony. :P




:wine: :wine: :wine:
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Tamani (21. März 2016, 14:53), sunny_r (20. März 2016, 20:07), Bär (20. März 2016, 19:52), SilkeMa (20. März 2016, 19:39)