Investieren in Eigentum

Lothar
Ich will euch mal ein Beispiel geben, was der
Eigentumsmarkt in SA so bringt.
(es handelt sich hierbei um einen ganz realen Fall!!)

Im Jahre 2001 kaufte jemand ein Smallholding
(ca. 3.5 ha) für R400.000.

Vor 2 Jahren wurde das Land subdivided in 2
Smallholdings, jedes Grundstück ca. 1,7 ha.

Vor kurzem wurde das eine Grundstück verkauft.
Der Besitzer hatte nie gebaut, sondern lebte in einem
kleinen bescheidenen Holzhäuschen Marke Eigenbau
(Kosten vielleicht R 15.000).

Preis: R 1.200.000
(eine Million zweihunderttausend Rand)

2001 gabe es noch die DMark, bei einem Kurs von
1 : 4,5 ungefähr.
Umgerechnet in Euro incl. Transfer u.a. Nebenkosten:
50.000 Euro

Verkausfwert in Euro (1:9 gerechnet): 133.333 Euro.
In 5 Jahren also 83.000 Euro erwirtschaftet, macht
ein Schnitt von 16.000 Euro/Jahr, sprich über 30%!

(Bondabzahlungen nicht berücksichtigt)
guckstdu
gut für den der 2001 kaufte, schlecht für denn der jetzt erst kaufen will / kann unglücklich
Denke aber nicht, dass sich diese Entwicklung noch weiter so fortsetzt !? verwirrt
Lothar
momentan stagniert der Markt, der Return liegt bei 10%.
Ich denke auch das das gut ist, denn viele Verkäufer verlangen
zuviel Geld. Schätze vor der WM 2010 boomt es dann noch einmal
(in den richtigen Gegenden natürlich)
Rossi
Zitat:
Original von Lothar
,Schätze vor der WM 2010 boomt es dann noch einmal
(in den richtigen Gegenden natürlich)

Da würde ich auch nicht unbedingt drauf spekulieren. Kaum jemand wird sich auf die WM hin ein Haus kaufen. Die WM wird die Wirtschaft zwar ankurbeln, aber ob das auch den Immobilienmarkt angeht (solange es sich nicht um gewerbliche Immobilien handelt), ist durchaus möglich, dass der davon nicht wirklich profitiert.

Sieht man Grundstückswert und die jeweiligen Bausubstanzen, ist der südafrikanische Immobilienmarkt extrem überbewertet. Das ist eine große Blase, die irgendwann platzen wird.

Bei sowas darf man nicht von deutschen Verhältnissen ausgehen. Land ist hier verhältnismäßig billig (weil noch genug da) und das Lohnniveau wesentlich niedriger. Ausländische (Europäische) Käufer hin oder her, das kann nur einen Bruchteil ausmachen.
Wenn man dazu noch davon ausgeht, dass der Immobilienmarkt (wie überall) zyklisch verläuft, kann man eigentlich davon ausgehen, dass irgendwann ein Knall kommt.

Gut, in den richtigen Gegenden (z.B. Camps Bay) werden die Immobilienpreise immer auf einem hohen Niveau stabilisiert sein. Nur das ist überschaubar, das sind nicht viele.

Rossi
Lothar
Moin Rossi,

soviel Land ist auch nicht da, zumal in vielen Regionen versucht
wird den ländlichen Charakter zu wahren. Es ist nicht mehr allzu einfach
ein Smallholding oder eine Farm in x-viele Portionen aufzuteilen, auf denen
anschließend 200 Häuser gebaut werden können. Wenn du dann auch
noch die Kosten des Anschlusses an das städtische Abwassersystem
in Betracht ziehst, kann es sein, das das ursprüngliche Investitionsvolumen
nicht mehr ausreicht.

Auch in Küstenregionen darf nicht mehr ohne weiteres gebaut werden.

Wie die Erfahrungen der Vergangenheit zeigten, gab es sowohl
in Sydney als auch in Athen vor den Olympischen Spielen einen
Propertyboom.