Darüber kann man geteilte Meinung sein

Lothar
JOHANNESBURG
Woman loses plane seat to ANC man

Fri, 09 Nov 2007

SA Express was on Friday battling to explain the circumstances surrounding a
double booking which led to a passenger being led off a plane to make way for
a prominent ANC official.

Beeld reported that a passenger, Sharmalee Maistry, was seated and the craft's
door had closed, when she was told to leave the plane and retrieve her luggage
from the hold as her seat had been double booked.

It has emerged that ANC head of the Presidency Smuts Ngonyama held the same ticket, 6A.

Responding to questions, the company issued a statement saying that Maistry was
denied boarding on South African Express flight SA 1340 between Durban and
Port Elizabeth because the flight was overbooked.

Apologising for the inconvenience, it said that overbooking was commonly practised
in the industry to compensate for the high percentage of no shows and to avoid seat spoilage.

In a later statement, issued after it was pointed out that the passenger had already
boarded, the airline said its practice was to accommodate the first person to check in.
However, it could not explain why Maistry, who was already seated on the plane, while
Ngonyama reportedly waited in a vehicle on the runway, was asked to leave.

The company said it was concerned that the matter had been politicised.

Ngonyama told Beeld that he had booked his seat on the internet and when old that it
had been taken by a woman who arrived at the airport before him, he asked that this be rectified.

He did not abuse his position, and felt that he was not wrong, he told the newspaper.



Am Kapstädter Airport gab es in den vergangenen 2 Wochen 2 Ereignisse:
Letzte Woche raste ein SAA Airbus über die Landebahn hinweg und kam erst
mit den Vorderrädern im Sand zum Stehen. Angeblich hatte die Pilotin
die Rechtsabfahrt zum Terminal verpasst.

Vor wenigen Tagen verlor eine Nationwide Boing beim Abflug die rechte
Turbine, konnte aber nach etwas über einer halben Stunde mit nur einem
Triebwerk sicher wieder landen.
Daniel
Zitat:
Original von Lothar
Letzte Woche raste ein SAA Airbus über die Landebahn hinweg und kam erst
mit den Vorderrädern im Sand zum Stehen. Angeblich hatte die Pilotin
die Rechtsabfahrt zum Terminal verpasst.


Hat sie ihn hinterher wenigstens sicher eingeparkt? großes Grinsen


Was dieses bewusste "overbooking" angeht, das ist allerdings ein ziemlicher Hammer.

Mit verwunderten Grüßen

Daniel
joubertpark
Hallo Daniel, wer an der Macht ist (ANC) hat mehr Rechte als das gemeine Volk,war früher so-ist heute so-wird auch Morgen so sein.

So what.... B.
Daniel
Das ist die eine Gemeinheit. Die andere besteht darin, dass die Fluggesellschaft Plätze offenbar doppelt belegt und dann hofft, dass einer der Passagiere nicht kommt.
Axxis
Zitat:
Original von Daniel
Das ist die eine Gemeinheit. Die andere besteht darin, dass die Fluggesellschaft Plätze offenbar doppelt belegt und dann hofft, dass einer der Passagiere nicht kommt.

ist das nicht mehr oder weniger bei jeder fluggesellschaft überall auf der welt so... manchmal kann man sich von der fluglinie seinen sitz ja regelrecht "abkaufen" lassen, d.h. man bekommt geld wenn man ne maschine später nimmt...
Daniel
Zitat:
Original von Axxis
Zitat:
Original von Daniel
Das ist die eine Gemeinheit. Die andere besteht darin, dass die Fluggesellschaft Plätze offenbar doppelt belegt und dann hofft, dass einer der Passagiere nicht kommt.

ist das nicht mehr oder weniger bei jeder fluggesellschaft überall auf der welt so... manchmal kann man sich von der fluglinie seinen sitz ja regelrecht "abkaufen" lassen, d.h. man bekommt geld wenn man ne maschine später nimmt...


Ehrlich? Das ist ja übelst! geschockt
Tom
Hallo,

es scheint mir, dass hier einiges durcheinander gebracht wird. Zunaechst mal gibt es keinen Sitzplatzanspruch, egal was man gebucht hat. Dieses geschieht alleine schon deshalb, da die Fluglinien teils sehr kurzfristig Fluggeraete austauschen muessen und diese dann eine abweichende Bestuhlung haben.
Unterscheiden muss man aber vor allem zwischen dem Flugticket und der Sitzplatzbuchung, das sind naehmlich zwei vonainander unabhaengige Vorgaenge. Ein Flugticket berechtigt zum Transport von A nach B. Eine Sitzplatzreservierung garantiert einen Platz in einer bestimmten Maschine an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit!
Beides kann unabhaengig voneinander gebucht werden.
So kommt es, dass man zwar ein Ticket hat, aber trotzdem nicht in der gewuenschten Maschine mitkommt, weil man keinen festen Sitzplatz gebucht hat. Man kann z.B. ein Ticket erwerben, wo aber nur ein stand by Sitzplatz garantiert ist, d.h. um mit dem gewueschten Flugzeug mitzukommen, muss ein anderer Fluggast nicht erscheinen.
Jetzt spielt noch die Zeit eine entscheidende Rolle. Erscheint ein festgebuchter Passagier mit festem Sitzplatz nicht in einer vorher festgelegten Zeitspanne vor dem Abflug am Check In Schalter, kann sein Sitzplatz an eine Person auf der Warteliste vergeben werden. Genau dieses vermute ich ist hier passiert. Dass der wichtige ANC Reisende dann trotzdem noch seinen Platz erhalten hat, ist schon etwas merkwuerdig, da alle Reisenden gleich behandelt werden sollten.

Gruss

Tom
Lothar
Hallo Tom,

stimme mit dir überein. Ich kenne das hier aus Lagos,
da kann ich im Internet jeden Platz buchen, aber in Lagos
bekommt man -auch wenn man als 1. eincheckt-
immer einen neuen Sitzplatz (wohl weil die die aktuellen Sitzplatzbuchungsdaten nicht
vorliegen haben, vermute ich, wegen fehlender IT-Infastruktur).
In umgekehrter Richtung, also von SA aus, funktioniert das immer.
asango
In Südamerika hatte ich Flüge nach dem Motto: First come, first serve.

Das war dann etwa so wie im Schulbus.
Lothar
ich bin schon in Zentralafrika neben Kartoffelsäcken, Maissäcken und Hühnerkäfigen geflogen. Hinsetzen (und rauchen) konnte man sich wo man wollte.
War echt lustig.
Tom
Meine Frau erzaehlte mir gerade aus ihrer Jugend in Lagos:

Inlandsflug

Man hatte ein Ticket, wurde damit ans Gate gelassen(mit seinen Koffern)

Dann wurde die Tur vom Warteraum zum Rollfeld geoeffnet, die Maschine stand ca. 150m entfernt

Jetzt wurde gerannt, wer zuerst am Flugzeug war, konnte seinen Koffer unten stehen lassen und einsteigen.

Auch wenn schon alle Sitzplaetze belegt waren, stiegen noch mehr Passagiere ein, bis auch der Gang gefuellt war.

Dort sass man zwischen den Huehnerkaefigen auf dem Fussboden.

Alles was durch die Flugzeugtuer passte, wurde auch als Handgepaeck mit in die Kabine genommen

War Ende der 80er

Gruss

Tom
Tom
Geschichte zum Thema "abkaufen"

Flug von Washington nach Frankfurt mit LH

Maschine, wie oft, ueberbucht.

Durchsage im Bereich vor dem Gate, sinngemaess zitiert:

"Wer bereit ist, einen Tag spaeter zu fliegen, bekommt die Fahrt zum Hotel, die Uebernachtung inkl. Fruehstueck sowie 600,-DM!"
Hinter mir sass eine junge Familie mit zwei Kindern, ca 3 und 5 Jahre alt. Der Mann schaute nur kurz seine Frau an, sprang auf und rannte an den Schalter am Gate. Paar Minuten spaeter kam er freudestrahlend zurueck und die vier machten sich auf den Weg zum Hotel.

Merke: nicht immer ist die Ueberbuchung fuer alle eine Strafe.

Gruss

Tom
Daniel
Na, dann will ich mal froh sein, wenn ich bei einem Flug in Afrika noch einen Sitzplatz auf einem Bierkasten bekomme. fröhlich

"Fasten safety-belts, please." großes Grinsen
Lothar
Hallo Tom,

Die Hühnerschar gibt es immer noch, allerdings sind sie ungefiedert.
Sobald das Gate sich öffnet, rennen sie -Palavar machend- wie ein wild-
gewordener Haufen zum Flieger. Ab und zu gibt es auch einen Zubringerluft,
in dem man in stickiger schwüler Luft wartet bis er abfährt. Da hat das Laufen
seine Vorteile. Die Koffer müssen nun vorher eingecheckt werden und das Handgepäck ist nach wie vor reichlich. Interessant immer das Aussteigen:
alle wollen zur gleichen Zeit raus und Hunderte von Handis klingen gleichzeitig.
Lothar
sorry-o Daniel, es gibt kein Bier.
Lothar
ein bischen viel technische Probleme mit SA Carrier in den letzten 3 Wochen?

Soeben gelesen:

Kulula.com flight forced to turn back

Tue, 13 Nov 2007

A Kulula passenger aircraft turned back to Johannesburg soon after taking off for Cape Town on Monday because of low oil pressure in an engine, Comair said.

Airline spokesperson Glenga Zvenyika said flight MN103, scheduled to depart just after noon, turned back to Johannesburg within forty minutes after the captain received a "technical alert".

After experiencing low oil pressure on one of the MD82 aircraft's two engines, as a precautionary measure the captain voluntarily shut down the engine.

Zvenyika said this was a normal safety procedure measure.

All 127 passengers aboard were accommodated on other flights.

Head of flight operations Martin Louw said: "The captain made the correct call to return to Johannesburg based on the maintenance support at our main base and handled the situation correctly."

He apologised for knock-on delays on other Kulula flights on Monday.


Eine SAA Maschine hatte auch ernsthafte Probleme in Dakar auf den
Weiterflug in die USA.

Aufgrund des Triebwerksverlustes einer Boing 737-200 müssen nun
alle dieser maschinen zum Sicherheitscheck bevor sie wieder zum
Einsatz kommen dürfen.

Müssen wir uns jetzt Sorgen machen?
Boerewors
Wieso Sorgen machen? Sorgen muss man sich machen, wenn die Dinger abstuerzen und die Piloten keine Ahnung haben was sie im Notfall zu tun haben. Hier hat es sich doch eindeutig bewiesen, dass die Piloten gut geschult sind und die Maschinen sicher zurueck auf die Erde kriegen koennen.
Sicher ist aber auch, dass Boeings nicht ewig halten und hier und da ein Flugzeug ein paar Millionen Meilen weniger fliegen sollten.
Silver Eagle
Hab auch noch einen:

Vor ca. 2 Monaten fand beim CAA (Civil Aviation Authority) in Midrand ein ziemlich umfangreiches Audit statt. Grund: der Sicherheitsstandard im Suedafrikanischen Aviation Bereich ist so dermassen in den Keller gegangen, dass das Ausland - allen voran die USA - damit gedroht hat, SAA die Start- und Landeerlaubnis zu verweigern!!

Sch.... RSA hat's wohl mit Haengen und Wuergen geschafft. Boese Zungen behaupten, daraufhin wurden ein paar Flaschen Schampus gekoepft und naechste Woche ist wieder alles beim Alten...

Fliegerische Gruesse,
Silver Eagle
joubertpark
Ehe die ANC in Südafrika an die Macht kam- war die SAA (South Arican Airways)eine der sichersten Fluggesellschaften auf der Welt. B.

Ein Schelm wer böses dabei denkt.