Mauwel
Hallo liebe Südafrika Freunde,
einige können es bestimmt nicht mehr hören, aber wir wollten nochmal einen aktuellen Beitrag eröffnen und Meinungen einholen was das Thema Sicherheit in Südafrika angeht.
Wir haben Anfang März einen günstigen Flug (540 Euro Berlin - Kapstadt) reserviert und wollten dort mit einem Mietwagen die Umgebung von Kapstadt und die Garden Route erkunden. Unsere Planungen sind auch schon ziemlich konkret und ein langer gemeinsamer Traum soll in Erfüllung gehen.
Doch aktuelle Berichte und vor allem die lange Liste (siehe unten) der Warnhinweise des Auswärtigen Amtes beunruhigen uns doch so sehr, dass wir mittlerweile ins Zweifeln gekommen sind, ob wir die Reise antreten sollen.
Mit aktuellen Berichten meinen wir u.a. die Zahl von täglich 50 Gewalttodesopfern die beiläufig bei den Berichten über die WM Gruppenauslosungen in Durban erwähnt wurden.
Was soll man von so einer Nachricht halten???
Wieviele Touristen sind darunter?
In welchen Regionen sind diese hauptsächlich?
Wie auch immer...eine unglaubliche Zahl unserer Meinung und wir würden nur zu gerne wissen (oder besser nicht?) wieviele Touristen Opfer von Übergriffen von Gewalt- und Raubtaten und auch Diebstählen sind. Wir stellen uns ständig vor, dass es sehr belastend sein muss, sich ständig einen Kopf zu machen, um Gefahren aus dem Weg zu gehen.
Und eins steht für uns fest.....der Urlaub wäre gelaufen wenn wir einmal um unser Leben bangen mussten weil wir in einen Lauf schauen.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/...tshinweise.html
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
Bei Ausflügen in Nationalparks ( u.a. Tafelberg ) und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ( z.B. Rhodes Memorial ) sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Für Einzelreisende empfiehlt es sich hier generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen grösseren Reisegruppen zu suchen.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).
Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten.
Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein.
Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen.
In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen. Südafrikanische SIM-Karten mit Prepaid-Funktion („air time“) sind für unter 5 € erhältlich.
Ich habe soeben folgende E-Mail an das Deutsche Konsulat in Kaptsadt versand. Bin gespannt, ob sie Daten und Zahlen rausgeben.
Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrter Herr Generalkonsul,
Wir (25 und 30 Jahre) haben Anfang März einen Flug nach Kapstadt reserviert und wollten dort mit einem Mietwagen die Umgebung von Kapstadt und die Garden Route erkunden. Unsere Planungen sind schon ziemlich konkret und ein langer gemeinsamer Traum soll in Erfüllung gehen.
Doch aktuelle Medienberichte über die hohe Kriminalität in Südafrika und vor allem die lange Liste der Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beunruhigen uns doch so sehr, dass wir mittlerweile ins Zweifeln gekommen sind, ob wir die Reise antreten sollen.
Mit aktuellen Berichten meinen wir u.a. die Zahl von täglich 52 Mordopfern die beiläufig bei den Übertragungen über die WM Gruppenauslosungen in Durban erwähnt wurden.
Wir wollten sie jetzt direkt kontaktieren, in der Hoffung ein paar genaue Antworten und Zahlen zu erfahren die mit der Sicherheit in Südafrika bzw. in Kaptsadt und Umgebung zu tun haben.
1)
Wieviele Deutsche Touristen wenden sich monatlich an das Deutsche Generalkonsulat in Kapstadt weil Sie Opfer von einer Raubtat geworden sind?
2)
Wieviele Deutsche Touristen sind monatlich in der Region von einem Diebstahl betroffen?
3)
Wieviele Deutsche Touristen sind monatlich Opfer von "smash-and-grab" Überfällen in der Region Kapstadt und der Garden Route?
4)
Würden sie sagen, dass sich die Kriminalitätslage in den letzten 5 Jahren verschlechtert hat?
5)
Gab es in dem letzten Jahr Todesfälle von Deutschen Touristen die im Zusammenhang mit einer Gewaltstraftat stehen?
6)
Wissen sie wie und in welchen Gebieten sich die unglaublich hohe Zahl (52 Mordopfer am Tag) zusammensetzt?
Ich hoffe, sie können uns bei der Beantwortung der Fragen helfen.
Hier die Antwort:
Sehr geehrter Herr Langermeier
Auf unserer Website http://www.kapstadt.diplo.de finden sie die aktuellen
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Südafrika.
Diese Hinweise zeigen Ihnen u.A.Verhaltensmuster die beim Besuch Südafrikas
empfohlen werden und dazu dienen sollen, Ihnen ein angemessenes,
sicherheitsbewustes Verhalten während Ihres Urlaubs anzuzeigen.
Da wir von der hiesigen Polizei nicht automatisch über Vorfälle, die
deutsche Touristen betreffen, informiert werden und auch nicht alle
Touristen sich bei kriminellen Vorfällen an uns wenden, können wir Ihre
statistischen Fragen leider nicht beantworten.
Die südafrikanische Polizei publiziert unter nachstehendem Link
http://www.saps.gov.za/statistics/report...crime_stats.htm
dezidierte Statistiken zur Kriminalität der einzelnen Landesregionen.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und sicheren Urlaub in Südafrika.
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Bosse
Die Statistiken auf der Seite sind wirklich sehr besorgniserregend.
Nehmt euch mal die Zeit und schaut sie euch an.
Wir fliegen jetzt trotzdem.
Alles Gute Uwe und Nine
Soooooooooooooo wir sind wieder da und hatten den erhofften Traumurlaub. Die Natur, die Menschen, das Essen, die Erlebnisse haben die Reise wahrlich unvergesslich gemacht.
Durch den den sehr guten Wechselkurs noch günstiger als erwartet!!!
Zum Thema Sicherheit:
Hatten uns einen Mietwagen mit Klimanlage und Automatik gemietet was sich als sinnvoll herausgestellt hat.
Bei 30 Grad ist die Klimanlage im Raum Kapstadt bis in den April hinein schon ein feine Sache. Zudem muß man dann auch nicht mit heruntergelassenen Fenstern rumfahren!
Die Automatik ist sinnvoll um sich als Europäer besser auf den Linksverkehr konzentrieren zu können. Aber das muß wohl jeder für sich selber entscheiden. Nach drei Tagen hat man sich weitestgehend umgewöhnt und generell sind die Strassen gut bis sehr ausgebaut bzw. ausgeschildert. (Ein Vorteil bei dieser Kategorie ist ebenfalls das wir einen CD Player drin hatten und einen relativ großen Kofferraum wo die vielen Einkäufe verstaut wurden und nicht sichtbar waren. :-)
(Ein kleiner Tipp noch....Handschubfach über Nacht offen lassen)
Den Parkwächtern gibt man immer ein paar Coins und dann hofft man, das er auch wirklich ein Auge auf das Auto hat. grins
Sonst haben wir die o.g. Hinweise so gut wie es ging beachtet.
Hatten bis auf einige mulmige kurze Nachtfahrten (Schließlich möchte man auch mal ein paar Sonnenuntergänge sehen)
keine negativen oder unsicheren Momente erlebt. Haben allerdings gehört, dass an unserem Tafelberg Ausflugstag 10 Touristen bei der schwierigen Aufstiegsroute überfallen und ausgeraubt wurden.
(Einer der Räuber wurde wohl darufhin von Sicherheitspersonal verfolgt und erschossen)
Ich habe auch einen Deutschen Auswanderer gesprochen der bei Europcar in Kapstadt arbeitet und berichtet hat, das ca. 2 Europcarmieter in einer Woche Opfer von Car Jacking Überfällen werden. Überwiegend haben diese Mieter zum Glück überlebt. (Südafrikaweit bei einer Flotte von 15.000 Autos)
Als Abschluss wollte ich noch mal unsere Meinung über die Einschätzung der Sicherheit in Südafrika bzw. der Kapregion/Winelands/Gardenroute äußern mit der wir uns ja nun ausgiebig befasst haben.
Die Wahrscheinlichkeit in Südafrika eine kriminelle Erfahrung zu machen ist schon um einiges höher als in vielen anderen Ländern auf der Welt. Die Statistik belegt es.
Die große Armut der schwarzen Bevölkerung/die hohe Aids Rate machen/die Geschichte in dem Land dürften die Hauptgründe dafür sein.
Die größte Kriminalität spielt sich mit Sicherheit in den Townships unter der schwarzen Bevölkerung ab. Aber eben nicht nur. Die Kriminellen wissen auch wo sich die Touristen aufhalten und wo sich aus ihrer Sicht relativ schnell viel Geld zu holen ist.
Trotz allerdem....wir würden euch trotzdem empfehlen die Reise anzutreten. Es lohnt sich sehr.
einige können es bestimmt nicht mehr hören, aber wir wollten nochmal einen aktuellen Beitrag eröffnen und Meinungen einholen was das Thema Sicherheit in Südafrika angeht.
Wir haben Anfang März einen günstigen Flug (540 Euro Berlin - Kapstadt) reserviert und wollten dort mit einem Mietwagen die Umgebung von Kapstadt und die Garden Route erkunden. Unsere Planungen sind auch schon ziemlich konkret und ein langer gemeinsamer Traum soll in Erfüllung gehen.
Doch aktuelle Berichte und vor allem die lange Liste (siehe unten) der Warnhinweise des Auswärtigen Amtes beunruhigen uns doch so sehr, dass wir mittlerweile ins Zweifeln gekommen sind, ob wir die Reise antreten sollen.
Mit aktuellen Berichten meinen wir u.a. die Zahl von täglich 50 Gewalttodesopfern die beiläufig bei den Berichten über die WM Gruppenauslosungen in Durban erwähnt wurden.
Was soll man von so einer Nachricht halten???
Wieviele Touristen sind darunter?
In welchen Regionen sind diese hauptsächlich?
Wie auch immer...eine unglaubliche Zahl unserer Meinung und wir würden nur zu gerne wissen (oder besser nicht?) wieviele Touristen Opfer von Übergriffen von Gewalt- und Raubtaten und auch Diebstählen sind. Wir stellen uns ständig vor, dass es sehr belastend sein muss, sich ständig einen Kopf zu machen, um Gefahren aus dem Weg zu gehen.
Und eins steht für uns fest.....der Urlaub wäre gelaufen wenn wir einmal um unser Leben bangen mussten weil wir in einen Lauf schauen.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/...tshinweise.html
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
Bei Ausflügen in Nationalparks ( u.a. Tafelberg ) und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ( z.B. Rhodes Memorial ) sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Für Einzelreisende empfiehlt es sich hier generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen grösseren Reisegruppen zu suchen.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).
Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten.
Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein.
Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen.
In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen. Südafrikanische SIM-Karten mit Prepaid-Funktion („air time“) sind für unter 5 € erhältlich.
Ich habe soeben folgende E-Mail an das Deutsche Konsulat in Kaptsadt versand. Bin gespannt, ob sie Daten und Zahlen rausgeben.
Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrter Herr Generalkonsul,
Wir (25 und 30 Jahre) haben Anfang März einen Flug nach Kapstadt reserviert und wollten dort mit einem Mietwagen die Umgebung von Kapstadt und die Garden Route erkunden. Unsere Planungen sind schon ziemlich konkret und ein langer gemeinsamer Traum soll in Erfüllung gehen.
Doch aktuelle Medienberichte über die hohe Kriminalität in Südafrika und vor allem die lange Liste der Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beunruhigen uns doch so sehr, dass wir mittlerweile ins Zweifeln gekommen sind, ob wir die Reise antreten sollen.
Mit aktuellen Berichten meinen wir u.a. die Zahl von täglich 52 Mordopfern die beiläufig bei den Übertragungen über die WM Gruppenauslosungen in Durban erwähnt wurden.
Wir wollten sie jetzt direkt kontaktieren, in der Hoffung ein paar genaue Antworten und Zahlen zu erfahren die mit der Sicherheit in Südafrika bzw. in Kaptsadt und Umgebung zu tun haben.
1)
Wieviele Deutsche Touristen wenden sich monatlich an das Deutsche Generalkonsulat in Kapstadt weil Sie Opfer von einer Raubtat geworden sind?
2)
Wieviele Deutsche Touristen sind monatlich in der Region von einem Diebstahl betroffen?
3)
Wieviele Deutsche Touristen sind monatlich Opfer von "smash-and-grab" Überfällen in der Region Kapstadt und der Garden Route?
4)
Würden sie sagen, dass sich die Kriminalitätslage in den letzten 5 Jahren verschlechtert hat?
5)
Gab es in dem letzten Jahr Todesfälle von Deutschen Touristen die im Zusammenhang mit einer Gewaltstraftat stehen?
6)
Wissen sie wie und in welchen Gebieten sich die unglaublich hohe Zahl (52 Mordopfer am Tag) zusammensetzt?
Ich hoffe, sie können uns bei der Beantwortung der Fragen helfen.
Hier die Antwort:
Sehr geehrter Herr Langermeier
Auf unserer Website http://www.kapstadt.diplo.de finden sie die aktuellen
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Südafrika.
Diese Hinweise zeigen Ihnen u.A.Verhaltensmuster die beim Besuch Südafrikas
empfohlen werden und dazu dienen sollen, Ihnen ein angemessenes,
sicherheitsbewustes Verhalten während Ihres Urlaubs anzuzeigen.
Da wir von der hiesigen Polizei nicht automatisch über Vorfälle, die
deutsche Touristen betreffen, informiert werden und auch nicht alle
Touristen sich bei kriminellen Vorfällen an uns wenden, können wir Ihre
statistischen Fragen leider nicht beantworten.
Die südafrikanische Polizei publiziert unter nachstehendem Link
http://www.saps.gov.za/statistics/report...crime_stats.htm
dezidierte Statistiken zur Kriminalität der einzelnen Landesregionen.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und sicheren Urlaub in Südafrika.
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Bosse
Die Statistiken auf der Seite sind wirklich sehr besorgniserregend.
Nehmt euch mal die Zeit und schaut sie euch an.
Wir fliegen jetzt trotzdem.
Alles Gute Uwe und Nine
Soooooooooooooo wir sind wieder da und hatten den erhofften Traumurlaub. Die Natur, die Menschen, das Essen, die Erlebnisse haben die Reise wahrlich unvergesslich gemacht.
Durch den den sehr guten Wechselkurs noch günstiger als erwartet!!!
Zum Thema Sicherheit:
Hatten uns einen Mietwagen mit Klimanlage und Automatik gemietet was sich als sinnvoll herausgestellt hat.
Bei 30 Grad ist die Klimanlage im Raum Kapstadt bis in den April hinein schon ein feine Sache. Zudem muß man dann auch nicht mit heruntergelassenen Fenstern rumfahren!
Die Automatik ist sinnvoll um sich als Europäer besser auf den Linksverkehr konzentrieren zu können. Aber das muß wohl jeder für sich selber entscheiden. Nach drei Tagen hat man sich weitestgehend umgewöhnt und generell sind die Strassen gut bis sehr ausgebaut bzw. ausgeschildert. (Ein Vorteil bei dieser Kategorie ist ebenfalls das wir einen CD Player drin hatten und einen relativ großen Kofferraum wo die vielen Einkäufe verstaut wurden und nicht sichtbar waren. :-)
(Ein kleiner Tipp noch....Handschubfach über Nacht offen lassen)
Den Parkwächtern gibt man immer ein paar Coins und dann hofft man, das er auch wirklich ein Auge auf das Auto hat. grins
Sonst haben wir die o.g. Hinweise so gut wie es ging beachtet.
Hatten bis auf einige mulmige kurze Nachtfahrten (Schließlich möchte man auch mal ein paar Sonnenuntergänge sehen)
keine negativen oder unsicheren Momente erlebt. Haben allerdings gehört, dass an unserem Tafelberg Ausflugstag 10 Touristen bei der schwierigen Aufstiegsroute überfallen und ausgeraubt wurden.
(Einer der Räuber wurde wohl darufhin von Sicherheitspersonal verfolgt und erschossen)
Ich habe auch einen Deutschen Auswanderer gesprochen der bei Europcar in Kapstadt arbeitet und berichtet hat, das ca. 2 Europcarmieter in einer Woche Opfer von Car Jacking Überfällen werden. Überwiegend haben diese Mieter zum Glück überlebt. (Südafrikaweit bei einer Flotte von 15.000 Autos)
Als Abschluss wollte ich noch mal unsere Meinung über die Einschätzung der Sicherheit in Südafrika bzw. der Kapregion/Winelands/Gardenroute äußern mit der wir uns ja nun ausgiebig befasst haben.
Die Wahrscheinlichkeit in Südafrika eine kriminelle Erfahrung zu machen ist schon um einiges höher als in vielen anderen Ländern auf der Welt. Die Statistik belegt es.
Die große Armut der schwarzen Bevölkerung/die hohe Aids Rate machen/die Geschichte in dem Land dürften die Hauptgründe dafür sein.
Die größte Kriminalität spielt sich mit Sicherheit in den Townships unter der schwarzen Bevölkerung ab. Aber eben nicht nur. Die Kriminellen wissen auch wo sich die Touristen aufhalten und wo sich aus ihrer Sicht relativ schnell viel Geld zu holen ist.
Trotz allerdem....wir würden euch trotzdem empfehlen die Reise anzutreten. Es lohnt sich sehr.
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