Geld anlegen in SA

uxolo
seit wann können Non-Residence ein Konto führen? Ist das neu? Oder ab-
hängig von der Bank?

wenn Du ein Haus in SA hast kommen monatlich Unterhaltskosten auf. Dafür musst Du ein Konto haben sonst bekommst Du z.B weder Telefon noch Fernsehen. Das geht bei allen Banken. Die Transaktions-und Kontogebühren dafür sind für nonres. teuer im Gegensatz zu permanents. Ich denke zum "Parken" für Anschaffungen in SA ist eine Geldanlage z.Zt. nicht schlecht. Gute Zinsgewinne erwirtschaften mit Rücktransfer nach D sind wie schon andere schreiben sehr risikoreich durch Währungsschwankungen.
alexisan
bei der Nedbank gehts auch als nonresidential -> siehe link ein paar threads vorher.

Es ist ja so. Momentan bekomme ich 4,25% bei der Norisbank. Bei dem Betrag den ich drauf habe bin ich recht schnell über dem Steuerfreibetrag. Ab da sind dann Steuern fällig. Dazu kommt noch die Inflation - im nächsten Jahr sicher nicht so hoch - aber trotzdem. Dann bleiben von den 4,25% nach m. Rechnung 2,55% übrig. Nicht viel!

In SA würde ich mind. 7% bekommen. Die wären auch noch steuerfrei.

Das Währungsrisiko ist natürlich da und 8,4% Stärkung des Euros gegenüber dem Rand im letzten Jahr ist natürlich auch eine Hausnummer...

...schwer zu sagen...
alexisan
habe noch einen weiteren Thread zum Thema Auto / Motorradkauf aufgemacht:

Auto + Motorrad kaufen?

Vielleicht könnte Ihr mir da auch noch ein paar Tipps geben. Vielen Dank, Alex
Rossi
Zitat:
Original von Lothar
Bei der Absa Bank ist das als Ausländer, auch mit permanent Residenz gar nicht so einfach, oder die haben
keinen Bock drauf. Dort habe ich nach kurzer zeit auch mein Konto wieder
geschlossen. Fahre ganz gut mit der FNB.


Hallo Lothar,
ich habe ein Konto bei der ABSA, war kein Problem, das zu eröffnen (mit Work-Permit). Hängt wohl auch stark vom "mit-welchen-Fuß-bin-ich-heute-zuerst-aufgestanden"-Faktor ab. Als ich damals hier angefangen habe, habe ich natürlich ein Konto (für Gehaltseingang etc.) gebraucht. Naiv wie ich war, bin ich ohne mich vorher zu informieren in die nächste Bank getrippelt. War zufällig eine Standardbank. Die Angestellte dort hat auf mich einen völlig inkompetenten Eindruck gemacht. Sie wollte Unmengen von Formularen ausgefüllt haben und diverse Bestätigungen. Gescheitert ist meine Kontoeröffnung dann daran, dass sie auf die Überweisungsbestätigungen meines Arbeitgebers der letzten drei Monate auf ein Konto bei einer Südafrikanischen Bank bestanden hat. So ein bisschen habe ich mich dann schon verscheissert gefühlt: Demnach hätte der Arbeitgeber mir mein Gehalt nicht überweisen können, da ich kein Konto hatte, Konto konnte ich keines einrichten lassen, da ich keine regelmäßig eingehenden Gehaltseingänge in Südafrika nachweisen konnte.

Als nächstes war ich bei der Netbank, dort war's dann die südafrikanische ID, die mir gefehlt hat - das Computersystem hat die anders strukturierte deutsche Passnummer nicht akzeptiert. Daraufhin hat sich die dortige Mitarbeiterin bemüssigt gefühlt mich darauf hinzuweisen, dass sie nur südafrikanische Kunden nehmen. War natürlich völliger Blödsinn, die Dame konnte einfach nicht mit dem System umgehen.

Da direkt neben dran noch eine ABSA war, habe ich es ohne große Hoffung dort einfach nochmal probiert. Da hat mein deutscher Reisepass ausgereicht, ich hatte mein Konto inklusive Debit Card innerhalb von 15 Minuten.
Daraus kann ich auch nur die Lehre ziehen, dass es einfach davon abhängt, an wen man gerät.

Rossi
Rossi
Zitat:
Original von alexisan
bei der Nedbank gehts auch als nonresidential -> siehe link ein paar threads vorher.

Es ist ja so. Momentan bekomme ich 4,25% bei der Norisbank. Bei dem Betrag den ich drauf habe bin ich recht schnell über dem Steuerfreibetrag. Ab da sind dann Steuern fällig. Dazu kommt noch die Inflation - im nächsten Jahr sicher nicht so hoch - aber trotzdem. Dann bleiben von den 4,25% nach m. Rechnung 2,55% übrig. Nicht viel!

In SA würde ich mind. 7% bekommen. Die wären auch noch steuerfrei.

Das Währungsrisiko ist natürlich da und 8,4% Stärkung des Euros gegenüber dem Rand im letzten Jahr ist natürlich auch eine Hausnummer...

...schwer zu sagen...


Ja, nur musst du zu den 7% auch die Inflation einrechnen.
Dazu kommt, dass ich vor gut drei Jahren für einen Euro noch um die 7 Rand bekommen habe, jetzt sind es 10. Das wäre dann ein Kursverlust von fast 10% p.a. gewesen.
Dazu eine Inflationsrate von 5% (http://www.indexmundi.com/de/sudafrika/i...preisindex.html), um dann noch über die Anlage Geld zu verdienen, hätte ich in den letzten drei Jahren einen Zinssatz von fast 15% gebraucht.

Rossi
Silver Eagle
Hallo,

noch etwas gilt es zu bedenken: Suedafrika's Banken gehoeren zu denen mit den hoechsten Gebuehren weltweit. Beim Geldtransfer von Deutschland nach RSA nehmen die Banken sogar Gebuehren fuer eingehende Zahlungen - und die sind nicht unerheblich. Also ganz genau nachfragen!!
Ob von den 900 EUR Zinsertrag - die weiter oben mal einfach angenommen wurden - noch viel uebrig bleibt, wenn man es hin und her transferiert hat, wage ich zu bezweifeln.

Lothar hat vollkommen Recht mit der Aussage, dass die Banken Konten auf Eis legen, wo keine Bewegung stattfindet. Koennte stressig werden, wenn man dann nicht vor Ort ist.

Ich bin allerdings auch sehr erstaunt darueber, dass non-residents Konten eroeffnen duerfen. Ohne mindestens eine Arbeitserlaubnis zu haben, geht normalerweise gar nichts. Aber ich lasse mich gern belehren ;-)

Und zum guten Schluss: jeder Europaer, den ich hier kenne, schafft seine ueberfluessigen Rand auf ein Konto nach Europa. Und genau das werde ich auch tun, wenn mal wieder was ueberbleiben sollte großes Grinsen

Gruss,
Judith
uxolo
[
Ich bin allerdings auch sehr erstaunt darueber, dass non-residents Konten eroeffnen duerfen. Ohne mindestens eine Arbeitserlaubnis zu haben, geht normalerweise gar nichts. Aber ich lasse mich gern belehren ;-)

wie schon geschrieben, Du brauchst ein Konto wenn Du Grundbesitz in SA hast. Und das geht so:
1.Beglaubigte Kopie des Reisepasses (Standesamt reicht)
2."Certificate of Introduction" von Deiner Hausbank für Deine Zahlungsfähigkeit, in Enlish.
3.Renten oder Gehaltsbestätigung (nicht älter als 3 Monate)
4.Bescheid der örtlichen Stadtverwaltung in SA über die Gebühren Grundsteuer Wasser Müll.
5. Jede Menge Zeit und Geduld zum unterschreiben unzähliger Antragsformulare.
(Die Kontoeröffnung ist nicht abhängig vom Kauf einer Immobilie.)

Es funktioniert Stand: 08/05 bei der FNB
Rossi
Zitat:
Original von Silver Eagle
Ich bin allerdings auch sehr erstaunt darueber, dass non-residents Konten eroeffnen duerfen. Ohne mindestens eine Arbeitserlaubnis zu haben, geht normalerweise gar nichts. Aber ich lasse mich gern belehren ;-)


Warum sollte das nicht gehen?
Gut, ich habe eine Arbeitserlaubnis, die wollte aber bisher keiner sehen, geklemmt hat es immer woanders (s.o.). Aber gemeinhin kann man in (fast) jedem Land der Welt ein Konto eröffnen. Wenn ich unbedingt will, auch auf Tahiti oder Tonga, ich muss nur in den meisten Fällen zur Kontoeröffnung persönlich erscheinen. Heisst, ich könnte sowas auch mit einem Skiurlaub in der Schweiz verbinden.

Geld nehmen alle mir bekannten Banken gerne, nur mit dem Wiederrausrücken tuen sich viele schwer. So muss auf meinem Konto hier in Südafrika immer eine Reserve von mind. 50.- Rand bleiben, komme ich da nur einen Cent drunter, machen sie mir das Konto dicht.

Zitat:
Und zum guten Schluss: jeder Europaer, den ich hier kenne, schafft seine ueberfluessigen Rand auf ein Konto nach Europa. Und genau das werde ich auch tun, wenn mal wieder was ueberbleiben sollte großes Grinsen


*pfiffel* großes Grinsen

Rossi