Findus
Nun ist es nur noch einen Monat bis zum Abflug und die Reiseplanung läuft auf Hochtouren.
Wir haben uns im Internet mehrere Unterkünfte um Oudtshoorn angeschaut und überlegen, eine davon schon zu buchen, damit wir nicht suchen müssen, denn Anfang Juli ist der Tag recht kurz.
Kennt jemand die self-catering farm außerhalb von Oudtshoorn "De Denne"? oder "Plaaswerfhuisies -Stolsvlakte" oder "Grootkrall" ? Da wir drei Personen sind wollen wir nicht in ein B & B sondern gerne auf eine Farm außerhalb.
Noch ein paar Neuling-Fragen: Schlafen Strauße nachts oder machen sie Krach?
Ist die Cango-Cave wirklich so sehenswert? In Deutschland gibt es auch jede Menge Höhlen die wir teilweise schon besichtigt haben.
Auch in der Planung ist der Wildpark in Oudtshoorn - der hört sich Klasse an, besonders die Geparden würden wir gerne sehen. War schon mal jemand da?
Danke für Antworten.
Siegfried
Schau doch mal hier rein
http://www.straussennest.net
Ich war zwar selber noch nie dort, hoere jedoch von Allen die dort waren nur Gutes.
Gruss
Siggi
rhoihesseschnook
Hallo, der Tip mit Dario ist nicht schlecht. Spezialtät: Karaoke, eine landestypische Folklore.
Klar machen Strausse nachts Krach, wenn sie beim Schlafen mal wieder aus den Bäumen fallen...
Cango-Cave: muss man nicht gesehen haben, wenn man sich aber ein wenig für Geologie und Geschichte der San interessiert: ja. Sicherlich interessanter als zahme Geparden, sieht man auch im Zoo.
Auf jeden Fall: Fahrt über den Swartbergpass nach Prince Albert und durch die Meiringspoort zurück!
Wir bleiben sowieso lieber in Prince Albert, ist beschaulicher (Collins House), Oudtshoorn ist Touri-Hochburg (naja, im Juli sicher nicht...)
Na, dann viel Spass
Findus
Nun sind wir seit einer Woche wieder zu Hause und ich möchte über unseren Aufenthalt berichten. Die ersten drei Tage in Kapstadt verbrachten wir mit einer Bustour, Tafelberg (sehr kalt bei strahlendem Sonnenschein), Tour durch Kapstadt, am nächsten Tag Kaphalbinselrundfahrt, der dritte Tag brachte uns ins Weinland mit diversen Weinproben. Danach waren wir auf uns selbst gestellt. Auto hatten wir über Holiday Car gebucht, von Hertz wurde uns der Kia ins Hotel Ritz (Sea Point) gebracht. Linksfahren war keinerlei Problem, wir empfanden die südafrikanischen Autofahrer als sehr höfliche Menschen - kein Gedrängel, freundliches Vorlassen wenn man in der verkehrten Reihe stand - keiner behauptete seinen Platz. Die erste Autotour führe uns an Muizenburg, False Bay vorbei nach Hermanus. (Küstenstraße). Dort sahen wir erst Wale (im Wasser), dann jede Menge Baboons an der Straße. Kurz danach einen tödlichen Autounfall, ein Felsbrocken hatte sich gelöst. Das hat uns sehr zu denken gegeben, vor allen Dingen vestanden wir auch, warum der Chapmans Peak gesperrt ist. In Hermanus selbst sahen wir auch Wale - allerdings nur durch das Fernglas. Am darauffolgenden Tag schüttete es ohne Ende - und das Wetter blieb auch die nächsten Tage so. Also keine Fahrt an die Westkünste sondern erkunden des Einkaufszentrums Canal Walk zur großen Freunde unserer Tochter (die Vans sind wesentlich preiswerter als in Deutschland ...), und Besuch des sehenswerten Aquariums an der Waterfront. Es war sehr windig und die Wellen an der Promenade Sea Point schlugen hoch. Samstags konnten wir die Fahrt nach Oudtshoorn antreten. Bis Worcester regnete es unentwegt, danach wurde das Wetter besser. Die Fahrt über die Route 62 war Klasse, zum Entsetzen unserer Tochter hielten wir an Ronny's Sex Shop ... In Calitzdorp testeten wir den Portwein - ein Gedicht. Übernachtung war in der Nähe von Oudtshoorn in "De Denne", eine Straußenfarm, sehr empfehlenswert. Die Cango Wildlife Ranch haben wir uns angeschaut - und die Leoparden gestreichelt - für uns ein Höhepunkt. Wer die Wildtiere mal etwas näher sehen mag ist hier gut bedient. Übrigens - die Strauße geben nachts Löwen ähnliche Geräusche von sich!!! Über den Swartbergpass fuhren wir auch - leider fing es unterhalb der Passhöhe zu regnen an und die Sicht war dementsprechend, aber lohnenswert ist die Fahrt auf jeden Fall. Zum Schluss schauten wir uns noch die Cango Cave an, auch sehenswert (wir hatten die Standardtour).
Zurück nach Kapstadt, nicht ohne nach Cape Agalhus zu fahren. Wir fanden es Klasse am südlichsten Punkt Afrikas zu sein (auch wenn es mittlerweile wieder regnete ...) und die Besteigung des Leuchtturms ist schon fast abenteuerlich zu nennen. Unseren letzten Reisetag verbrachten wir in Hermanus, sahen auch wieder Wale, wenn auch nur durch das Fernglas.
Trotz des überwiegend schlechten Wetters in Kapstadt und Umgebung waren wir beeindruckt, besonders von der Größe der Townships. Soviel Blechhütten hatten wir uns nicht vorgestellt. Wir fühlten uns überall sicher, haben aber auch die Warnhinweise ernst genommen. Die Menschen empfanden wir als überaus freundlich - da fühlt man sich in Deutschland doch wieder wie in einer Servicewüste obwohl sich in diesem Bereich in den letzten Jahren einiges zum Besseren gewendet hat. Besonders toll empfanden wir die Entdeckung von Mugg & Beans, die Scones - besonders die Größe - sind wirklich Klasse.
Einen kleinen Wermutstropfen hatten wir am Flughafen in Frankfurt - ein Koffer kam nicht an und ist bisher auch nicht wieder eingetrudelt - schade um den guten Portwein aus Calitzdorf und die leckere Flasche Pinotage... Die Kleider kann man ersetzen ...
Das war der Bericht in Kurzform, ich bin sicher, dass wir noch einmal nach Afrika reisen werden.
Petra
PeterS
Schöner Bericht, Ihr hattet eine gute Zeit. Aber die Leoparden waren nicht zufällig Geparden? Ich würde freiwillig jedenfalls keinen Leoparden streicheln

. Ihr dürft wiederkommen. Gruß Peter S.
Findus
Upps, peinlich, natürlich meinte ich Gepard. Leoparden haben wir keine gesehen. Danke, dass wir wiederkommen dürfen.
Petra