Arbeiten in Cape Town

bubbly elve
Hallo zusammen!

Mit diesem Hilferuf reihe ich mich in die endlos lange Schlange derer ein, die in der Mother City arbeiten möchten.
Und da man auch von der S.A.- Botschaft weder Informationen noch Hilfe bekommt, hoffe ich sehr auf Euer Insider-Wissen!

Status:
mittelschwer frustriert und kurz vorm Verzweifeln (in die Schweiz oder nach Kanada reinzukommen kann auch nicht schwerer sein...)

Grund:
das berühmt- beruchtiget, hartnäckige und unheibare South African Virus

Ziel:
1 Jahr arbeiten in Cape Town, geplant ist mal 2010.

Und damit fängt das Problem an...

Ich bin gelernte MTLA, aber die Registrierungsbestimmungen im Gesundheitswesen sind so heftig, das ich mir den Stress für 1 Jahr nich antue. (Soll ja schließlich Spaß machen).

Bezüglich eines Volunteerings habe ich 2 grundsätzliche Probleme:

Woher bekomme ich Adressen von gemeinnützigen Organisationen? Google ist da wenig hifreich...

Während eines Volunteerings gleichzeitig bei meiner Schwester zu wohnen ist für mich kein Problem, die Botschaft sieht das aber anders. Je nach Sachbearbeiter besteht die Gefahr, das die Anträge abgelehnt werden weil das Volunteering ja offensichtlich nur ein Vorwand ist um sich einzuschleichen.
Das Immigration Law is ja nich verkehrt, aber ich will doch nur meinen Spaß haben, was Gutes tun und wenigstens 1 Jahr im Leben meiner Nichte (hatte kürzlich ihren ersten! Geburtstag) mit zu bekommen.

Und das mit der allgemeinen Arbeitserlaubnis is ja anscheinend auch nich so einfach.

Ich kann mir so einiges vorstellen, von Call Center über Tourismus (Hotel, Guesthouse, Tourist Guide,...) bis hin zu sozialen Tätigkeiten oder Arbeit im Bereich "Save the Nature". Ein nettes Gehalt wär natürlich toll, aber work und residence permit haben Vorrang (beim Volunteering gibt`s ja auch nix!)

Mein Englisch ist gut, ich bin auch nicht begriffstutzig, kann zupacken und Ansprüche werde ich an einen Job erst dann stellen, wenn ich es mir aussuchen kann. Auch wenn ich natürlich so meine hätte- bitte- gerne- Vorstellungen habe...
Aber ich habe den Eindruck, das es ohne richtige Quakifikationen im Sinne einer Ausbildung oder eines Studiums schwer bis unmöglich ist, die Einstellung eines Ausländers zu rechtfertigen (Bitte, straft mich Lügen!!!)

Die einzige "richtig" Qualifikation die ich noch habe ist eine bestandene Prüfung zur Qualitätsbeauftragen von TÜV Nord (ISO 2000) und Erfahrung im Laborbereich in diesem Gebiet.
Kann man da was draus machen?

Woher bekomme ich Infos über Unternehmen mit einer Körperschaftsgenehmigung zum Vergeben von Aufenthaltsgenehmigungen?

So, das war´s mal fürs Erste. Und falls jemand tatsächlich meinen ganzen Aufsatz gelesen hat: für Tips, Tricks, Links, Kontakte usw. währe ich SEHR dankbar.

Und ich halte mich weiter an der Hoffnung fest, das nicht jeder Deutsch in Südafrika Milliadär, Raumfahrtingenieur oder Tourismusguru ist sondern das es für normal sterbliche auch einen Weg außerhalb des Touristenvisums gibt.
Michaela
Hallo,

wie gehst?

Das mit dem Virus kenne ich. Deshalb bin ich vor sieben Jahren auch nach CT gezogen.

In welchem Bereich moechtest Du Dich den Freiwillig nuetzlich machen?
Uns wurde letztens in meiner Kirche in Sea Point so eine coole Initiative vorgestellt. Im Rahmen des sehnsuechtig erwarteten 2010 Soccer Worldcup wird da Township Jugendlichen und Kindern das Fussballspielen beigebracht. Somit wird die Gefahr verringert, dass diese in die Haende der Gangs geraten.

Leider steht jetzt nichts davon auf der website meiner Kirche aber ich schlag vor meld Dich mal bei denen:

http://www.life-church.co.za/index.php?o...ntact&Itemid=35

Ich weiss auch dass die viele andere coole freiwillige Projekte haben und Dir eventuell mit der Permit helfen werden, wenn Du nett fragst...

Wo ein Wille ist, ist ein Weg...!!!

Gruss,
bubbly elve
Hey, danke für den Tip!

Hab gestern ne mail von Kathleen bekommen und werde mich da mal genauer informieren.

Wär doch gelacht, wenn das nich geht. Von Einwanderungsgesetzen die ich eher bei Kanada oder unseren schweitzer Nachbarn vermutet hätte und bürokratischen Sesselpupern die ganz bestimmt deutsche Vorfahren haben lass ich mich doch nicht abschrecken.

Das die mir das Leben echt schwer machen und mich teilweise ganz schön frustrieren muss ich denen ja nicht erzählen...


Liebe Grüsse,

Heidi