Uwe
Was hat sich Südafrika für das Neue Jahr vorgenommen? Was sind die guten Vorsätze der Regierung und wird man diese ungebrochen durchführen?
Viele positive Vorsätze sind gefasst worden, oder auch nur - ermutigt durch die Erfolge der vergangenen Jahre - erhöht und weiterverfolgt worden. Südafrika hat trotz der vielen guten Nachrichten viele bestehende Probleme noch nicht gelöst. Die Rate der HIV infizierten Südafrikaner steigt weiter, die Kriminalität ist zwar auf dem Rückzug jedoch immer noch auf hohem Niveau, viele Haushalte in ländlichen Gegenden haben nach wie vor keinen Zugang zu frischem Wasser und Strom und ein grosser Teil der Menschen in den Townships der Grosstädte nennen Holzbaracken ihr Heim. Die Behebung dieser Misstände ist weiter erklärtes Ziel der Regierung und läuft im wesentlichen über die GEAR und RDP Programme.
Aber auch das Finanzministerium unter der Führung des beliebtesten Politiker des Landes, Finanzminister Trevor Manuel, und im gerade noch verfassungsgemäßen Schulterschluss mit der südafrikanischen Zentralbank unter Governeur Tito Mboweni, wollen sich nicht auf den Lorbeeren des vergangenen Jahres ausruhen. Das Wirtschaftswachstum von derzeit über 6% im letzten Quartal, soll gehalten und gegebenenfalls noch verstärkt werden, denn darin liegt die einzige Chance die Wirtschaft zum Einen von vielen spekulativen und unvorhersehbaren Auslandseinflüssen abzuschirmen, zum Anderen die immer noch frustrierend hohe Zahl der Arbeitslosen in den Griff zu bekommen. Die steigende Inlandsnachfrage wird dabei neben den weiter zunehmenden Auslandsinvestitionen dabei eine ebenso grosse Rolle spielen, wie der Tourismus. Nach Steigerungsraten im vergangenen Jahr von 27% ist Südafrika nunmehr aufgrund des stärkeren Randes und einer teilweise voreiligen Gier vieler Produzenten und Händler zu einem teuren Urlaubsland geworden. Diese Entwicklung haben viele Gastronomen, Hotelliers und Tour Operator in den letzten Monaten des vergangenen Jahres schmerzhaft zu spüren bekommen. Die Filmindustrie verzeichnet teilweise Einbrüche bis zu 40% und alternative Standorte in Asien und Südamerika schienen Südafrika den Rang abzulaufen. Mit der verhängnisvollen Tsunami Welle vom zweiten Weihnachtsfeiertag mag auf Kosten einer ganzen Region Südafrika zum Eratzspieler werden und übergangsweise eine gezwungene Belebung des Tourismusgeschäftes erfahren, doch ist das sicher kein Verdienst der hiesigen Tourismus Industrie. Hier muss ein besonnenes Umdenken stattfinden, dass Südafrika so attraktiv macht, dass auch höhere Preise gezahlt werden.
Ungeachtet dessen startet aber das Jahr 2005 mit einer Meldung dass die Bonität südafrikanischer Fremdwährungsverbindlichkeiten und Sicherheitsdeposits aufgrund der positiven Währungsreserven von Moody’s von Baa1 auf Baa2 angehoben wurde. Ein schöner Start, jetzt heisst es nur die guten Vorsätze weiterhin einhalten.
Quelle: 02.02.2005, Author : IBN team, newsletter@ibn.co.za
Viele positive Vorsätze sind gefasst worden, oder auch nur - ermutigt durch die Erfolge der vergangenen Jahre - erhöht und weiterverfolgt worden. Südafrika hat trotz der vielen guten Nachrichten viele bestehende Probleme noch nicht gelöst. Die Rate der HIV infizierten Südafrikaner steigt weiter, die Kriminalität ist zwar auf dem Rückzug jedoch immer noch auf hohem Niveau, viele Haushalte in ländlichen Gegenden haben nach wie vor keinen Zugang zu frischem Wasser und Strom und ein grosser Teil der Menschen in den Townships der Grosstädte nennen Holzbaracken ihr Heim. Die Behebung dieser Misstände ist weiter erklärtes Ziel der Regierung und läuft im wesentlichen über die GEAR und RDP Programme.
Aber auch das Finanzministerium unter der Führung des beliebtesten Politiker des Landes, Finanzminister Trevor Manuel, und im gerade noch verfassungsgemäßen Schulterschluss mit der südafrikanischen Zentralbank unter Governeur Tito Mboweni, wollen sich nicht auf den Lorbeeren des vergangenen Jahres ausruhen. Das Wirtschaftswachstum von derzeit über 6% im letzten Quartal, soll gehalten und gegebenenfalls noch verstärkt werden, denn darin liegt die einzige Chance die Wirtschaft zum Einen von vielen spekulativen und unvorhersehbaren Auslandseinflüssen abzuschirmen, zum Anderen die immer noch frustrierend hohe Zahl der Arbeitslosen in den Griff zu bekommen. Die steigende Inlandsnachfrage wird dabei neben den weiter zunehmenden Auslandsinvestitionen dabei eine ebenso grosse Rolle spielen, wie der Tourismus. Nach Steigerungsraten im vergangenen Jahr von 27% ist Südafrika nunmehr aufgrund des stärkeren Randes und einer teilweise voreiligen Gier vieler Produzenten und Händler zu einem teuren Urlaubsland geworden. Diese Entwicklung haben viele Gastronomen, Hotelliers und Tour Operator in den letzten Monaten des vergangenen Jahres schmerzhaft zu spüren bekommen. Die Filmindustrie verzeichnet teilweise Einbrüche bis zu 40% und alternative Standorte in Asien und Südamerika schienen Südafrika den Rang abzulaufen. Mit der verhängnisvollen Tsunami Welle vom zweiten Weihnachtsfeiertag mag auf Kosten einer ganzen Region Südafrika zum Eratzspieler werden und übergangsweise eine gezwungene Belebung des Tourismusgeschäftes erfahren, doch ist das sicher kein Verdienst der hiesigen Tourismus Industrie. Hier muss ein besonnenes Umdenken stattfinden, dass Südafrika so attraktiv macht, dass auch höhere Preise gezahlt werden.
Ungeachtet dessen startet aber das Jahr 2005 mit einer Meldung dass die Bonität südafrikanischer Fremdwährungsverbindlichkeiten und Sicherheitsdeposits aufgrund der positiven Währungsreserven von Moody’s von Baa1 auf Baa2 angehoben wurde. Ein schöner Start, jetzt heisst es nur die guten Vorsätze weiterhin einhalten.
Quelle: 02.02.2005, Author : IBN team, newsletter@ibn.co.za