"Kap in Angst" - KEINE Sendung zum Träumen

Satara
"Kap in Angst" - KEINE Sendung zum "Träumen"

Ja, die Reportage war tatsächlich sehr deprimierend.
Ich hatte ja schon viel über die Situationen in den Town ships gehört; auch sind mir die Namen "Cape Flats", Manenberg und Khayelitsha nicht fremd gewesen. Allerdings muss ich zugeben, dass es soooooo schlimm ist, hatte ich mir doch nicht vorgestellt.

Die Reportage vermittelte den Eindruck, dass junge Leute dort gar keine Wahl hätten als eben auch Mitglied einer Gang zu werden. Die Perspektivlosigkeit und Hoffnungslosigkeit lässt sich hier ja kaum noch steigern.

Ich stelle mir jetzt die Frage, wie lange kann die Gesellschaft in Südafrika diesen Druck aushalten. Wann werden diese Gangs auch "bessere" Wohngebiete "erobern." Und wird man sich dieses Problem auf Dauer nur mit elektronischen Sicherheitssystemen, Einigelung und Wachpersonal vom "Leib halten" können ? Ich glaube nicht.

Hier muss die Politik was tun. Die "Cape Colourds" (darf man die noch so nennen? - ich weiss es nicht) fühlen sich als die totalen Verlierer der politischen Wende. Zu Arpartheidszeiten waren sie nicht weiss genug, und jetzt sind sie nicht schwarz genug, um den vorher Unterprivilegierten gleich gestellt zuwerden.

Sehr nachdenklich
Satara
verwirrt verwirrt verwirrt
Plutone
Zitat:
Original von Satara
"Kap in Angst" - KEINE Sendung zum "Träumen"

Ja, die Reportage war tatsächlich sehr deprimierend.
Ich hatte ja schon viel über die Situationen in den Town ships gehört; auch sind mir die Namen "Cape Flats", Manenberg und Khayelitsha nicht fremd gewesen. Allerdings muss ich zugeben, dass es soooooo schlimm ist, hatte ich mir doch nicht vorgestellt.

Die Reportage vermittelte den Eindruck, dass junge Leute dort gar keine Wahl hätten als eben auch Mitglied einer Gang zu werden. Die Perspektivlosigkeit und Hoffnungslosigkeit lässt sich hier ja kaum noch steigern.

Ich stelle mir jetzt die Frage, wie lange kann die Gesellschaft in Südafrika diesen Druck aushalten. Wann werden diese Gangs auch "bessere" Wohngebiete "erobern." Und wird man sich dieses Problem auf Dauer nur mit elektronischen Sicherheitssystemen, Einigelung und Wachpersonal vom "Leib halten" können ? Ich glaube nicht.

Hier muss die Politik was tun. Die "Cape Colourds" (darf man die noch so nennen? - ich weiss es nicht) fühlen sich als die totalen Verlierer der politischen Wende. Zu Arpartheidszeiten waren sie nicht weiss genug, und jetzt sind sie nicht schwarz genug, um den vorher Unterprivilegierten gleich gestellt zuwerden.

Sehr nachdenklich
Satara
verwirrt verwirrt verwirrt


Hallo,

ich habe die Sendung zwar nicht gesehen, kann aber auch nur die Frage stellen, wie es in SA und den TownShips weitergehen soll.
War vor 3 Wochen in 2 unterschiedlichen TownShips und es war stellenweise erschreckend.
4 Toiletten für 5000 Menschen. Keine Perspektive und kein Job.
Leben auf engsten Raum. Kriminalität, Drogen, usw.
Der Guide stellt uns auch nur immer die Frage: Wie kann man solche Zustände ändern?
Ich weiß es auch nicht.
Bin mal gespannt, was die Regierung zur Fußball Weltmeisterschaft 2010 macht. An jedem Flughafen im Umkreis von 10-15 Kilometer ist ein TownShip nachdem anderen und das auf beiden Straßenseiten. Soll der Anblick beleiben, oder wird die Regierung diese Häuser radikal niedermachen?

Fragen über Fragen

Plutone
Rossi
Nope, da wird eine "Schallschutzwand" drum rumgezogen.

Rossi
Plutone
Zitat:
Original von Rossi
Nope, da wird eine "Schallschutzwand" drum rumgezogen.

Rossi




Darf ich die dann bunt anmalen???

Plutone
großes Grinsen