SA Newsletter vom 1.4.2005

Satara
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Um den z.Zt. stagnierenden Tourismus (bedingt auch durch den starken Rand) weiter anzukurbeln werden folgende Änderungen bekannt gegeben, die die Touristen sicher freuen dürften:

1)
Robben Island - „Eine Nacht mit Frühstück“

Robben Island erfreut sich eines ungebrochen Touristenzustroms. Als ein weiteres „Highlight“ bietet die Verwaltung jetzt „Eine Nacht mit Frühstück“ in den Zellen des Gefängnisses auf Robben Island an. Zu diesem Zweck werden 10 Zellen zur Verfügung gestellt; eine davon ist die von Nelson Mandela, die anderen die benachbarten Zellen. Es werden alle Utensilien zur Verfügung gestellt, die auch damals den Insassen zur Verfügung standen sowie Gemeinschaftsduschen. Das Frühstück entspricht dem der weissen Häftlinge von damals (also First Class). Es wird allerdings nur eine Decke für die Nacht zur Verfügung gestellt. Also besser nicht im Winter hinfahren. Wegen der grossen Nachfrage wird um frühzeitige Buchung gebeten.

2)
Krüger National Park - Jeder 100. Besucher bekommt freien Eintritt.

Trotz der Kritik ausländischer Touristen an den hohen Eintrittsgebühren für die National Parks will das National Park Board an den Gebühren festhalten. Doch als kleines Bonbon bietet die Parkverwaltung einen neuen Anreiz weiterhin in grosser Zahl den KNP zu besuchen. Jeder 100ste Besucher braucht ab sofort keinen Eintritt mehr zu bezahlen. Diese Regelung gilt für alle Eingänge, da jeder Zugang ein eigenes Zählwerk hat. Dies gilt allerdings nicht für Übernachtungskosten. Die müssen weiterhin in voller Höhe bezahlt werden.

3)
Township Tour unter militärischem Schutz

Auch die Township Touren erfreuen sich eines wachsenden Interesses von Touristen. Um diese auch den etwas zaghafteren Gemütern zu ermöglichen gibt es jetzt die Möglichkeit diese unter militärischem Schutz zu befahren. In einem eigens hierfür eingerichteten Reservierungsbüro können Touristen einen Armeejeep mit 2 oder auch 4 Soldaten anfordern, die diese dann durch das Township begleiten. Allerdings ist dieser Service nicht billig.
Ein Jeep besetzt mit 2 Soldaten kostet R 500 pro Stunde, mindestens 2 Stunden müssen gebucht werden. Es haben alle einen Vorteil davon. Die Touristen fühlen sich sicherer und die Armee hat zusätzliche Einnahmen.

4)
Big Hole in Kimberley soll zugeschüttet werden.

Wie überall im Land ist die Entsorgung von Müll ein ständiges Problem. Zwei Fliegen mit einer Klappe will man jetzt in Kimberley (Free State) schlagen. Da es immer häufiger vorkommt, dass junge Leute „Klettertouren“ am Big Hole unternehmen und es bereits zu Abstürzen gekommen ist, hat die Stadtverwaltung beschlossen, das Grosse Loch zu zuschütten. Da es zu teuer und zu aufwändig wäre entsprechende Erdmassen herbeizufahren, will man dieses jetzt mit dem städtischen Müll auffüllen. So erhofft man sich neben dem Sicherheitsaspekt auch gleichzeitig was für die Umwelt zu tun.

5)
Voortrekker Monument soll verhüllt werden

Nach langem Tauziehen um die Zukunft des Voortrekker Monumentes bei Pretoria/Tshwane hat die Stadtverwaltung jetzt dem Wunsch von Christo und Jeanne-Claude zugestimmt, das Monument durch die beiden Künstler verhüllen zu lassen. Bedingung der Zustimmung ist jedoch, dass die Verhüllung erst dann wieder aufgehoben werden darf, wenn über die Zukunft des Monumentes entschieden ist. (Die einen wollen es als Kulturzentrum für Veranstaltungen jeder Art nutzen, die anderen weiterhin nur als Museum zur Geschichte der Voortrekker und der Schlacht am Bloed Rivier.) Längstens jedoch soll das Monument für 10 Monate verhüllt sein.

Augenzwinkern
Poe
und was daran soll den Tourismus ankurbeln ? - Den meisten Touristen nützt nix davon etwas, und man kann wohl kaum Verbesserungen auf breiter front damit erreichen.
Satara
Zitat:
Original von Poe
und was daran soll den Tourismus ankurbeln ? - Den meisten Touristen nützt nix davon etwas, und man kann wohl kaum Verbesserungen auf breiter front damit erreichen.


Hi Pö,
warum so skeptisch ?

zum Bleistift:
Berlin hatte auch plötzlich viel mehr Touristen während der Zeit als der Reichstag verhüllt war. Warum sollte das nicht beim Voortrekker Monument auch funktionieren ?

Und mal ne Nacht auf Robben Island zu verbringen, ist vielleicht ein neuer "Kick" den so manche "rastlose" Touristen suchen.
Wer weiss ??? Freude Freude Freude
großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
Poe
Zitat:
Original von Satara
Zitat:
Original von Poe
und was daran soll den Tourismus ankurbeln ? - Den meisten Touristen nützt nix davon etwas, und man kann wohl kaum Verbesserungen auf breiter front damit erreichen.


Hi Pö,
warum so skeptisch ?

zum Bleistift:
Berlin hatte auch plötzlich viel mehr Touristen während der Zeit als der Reichstag verhüllt war. Warum sollte das nicht beim Voortrekker Monument auch funktionieren ?

Aber das waren sicher auch viel einheimische Touristen, bzw aus dem benachbarten Ländern. Südafrika geht es ja wohl um Overseas, und da denke ich kaum das das verhüllte Vortrecker einen Reiseausschlag gibt. .-)
Aber man muß ja in den Schlagzeilen bleiben, insofern schon ok.


Und mal ne Nacht auf Robben Island zu verbringen, ist vielleicht ein neuer "Kick" den so manche "rastlose" Touristen suchen.
Wer weiss ??? Freude Freude Freude
großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen