Wenn es Krieg gibt,

Lothar
gehen wir in die Wüste.

Kennt jemand von euch dieses Buch?

Zu beginn des 2. Weltkrieges wurden alle Deutsche im damaligen
Südwest kaserniert, sprich, sie wurden ähnlich wie KZ Häftlinge
behandelt (zwar nicht ganz so mies), durften aber das Land nicht
verlassen usw.
Es gab damals 2 deutsche Wissenschaftler, die sich dieser Kasernierung
entzogen haben und in die Kalahari gingen, wo sie sich jahrelang
versteckt hielten. In dieser zeit erforschten sie die Wüste
(was soll man auch den ganzen Tag machen), kamen nach Jahren wieder
heraus und gelten seitdem als die sog. Ur-erforscher der Wüste.
Das Buch dazu erschien Ende der 70-ger, Anfang der 80-ger Jahre
Soviel zum Thema.

Was mich eigentlich interessiert ist wie war es denn damals zu
dieser Zeit im südlichen SA. Informationen darüber zu bekommen ist sehr
schwierig, dieses Thema wird auch in der Öffentlichkeit in SA
totgeschwiegen.

Kann jemand mehr dazu sagen?
Poe
Ich glaube du bist u.a. geographisch nicht ganz richtig. Das war nicht im südlichen SA sondern in Namibia.
Ich habe das Buch nicht gelesen, wenn ich mich recht erinnere waren sie irgendwo in der Namib im Gebiet Lüderitz oder Swakopmund. Nicht in der Kalahari.

Und natürlich war es nicht so toll wie es klingt, ich glaube sie haben aufgegeben als einer schwer krank wurde.

Aus der Zeit habe ich ein Buch... " Der Freiheitskampf der Buren", ist sogar noch ein paar Jahre älter ( 1899), da ist im ersten Teil ziemlich viel Info über Bevölkerung, Infrastruktur und Wirtschaft in SA. Der Rest ist Kriegsverlauf usw.
Lothar
Sorry,

natürlich meinte ich das südliche Afrika, und nicht das südliche Südafrika.
eintracht
Hallo,
also ich habe das Buch gelesen, ist ganz nett allerdings kommt sehr wenig über die Lebensbedingungen der Zeit. Der Hauptteil des Buches handelt eigentlich von der "Flucht" aus Windhoek", ich glaube in das Kuisib Flußbett. Wie die beiden sich dort so eingerichtet haben und in der Wüßte überlebt haben. Dabei bibt es ziemlich genaue Schilderungen wie Oryx bejagt wurden, ins Lager geschlebt wurden und dort zerlegt und gegessen wurden. Als Abenteuerroman ganz gut, ansonsten erfährt man doch recht wenig über damals. Ich habe mir nach dem Lesen eigentlich nur gedacht, jetzt muß man eigentlich mit dem Sammeln von Informationen beginnen, wenn man dazu Ambitionen hat, was mir zu mühseelig war.
Einträchtliche Grüße