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MKersten

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Sonntag, 4. März 2012, 13:14

Wohnen in Parklands / CT?

Diesmal hätte ich zur Abwechslung mal eine Frage.

Meine 'aktive' Zeit in Kapstadt ist leider sehr lange her, daher habe ich einige der neueren Entwicklungen nur als Besucher mitbekommen.

Nachdem ich dieses Jahr bereits eine Firma in Kapstadt gegründet habe, wollen wir im Oktober / November auch noch eine Immobilie im Großraum Kapstadt kaufen.
Da ich beruflich in der ganzen Welt unterwegs bin und die Immobilie immer mehrere Monate am Stück leerstehen wird, wir sie also in der Regel hauptsächlich im Urlaub nutzen werden, sollte es etwas in Richtung 'Lock up and Go' sein.
Wir haben uns im Januar auch schon ma umgeschaut, hauptsächlich in der City Bowl und in Hout Bay.
Wir haben auch gesehen, dass Parklands vergleichbar sehr billig ist, was Immobilienpreise betrifft.
Klar, die Gegend erinnert sehr stark an 'Suburbia made in USA'. Aber da ich auch schon eine Weile in den USA war, kann ich mit solch künstlich angelegten Stadtvierteln durchaus was anfangen.
Und dass man von dort aus eine Weile braucht, um in die Stadt zu kommen, ist auch kein Problem. Wenn ich arbeite, dann von zuhause aus, ich muss also nicht zur Rushhour in die City Bowl fahren.
Es reicht, wenn ich mich per VPN in die SAP-Systeme meiner Kunden einloggen kann und außerdem Zugriff auf meine Emails habe.
Shoppen kann man auch in Canal Walk, Restaurants gibt es in Blouberg und der Golfplatz in Milnerton gehört eh zu meinen Lieblingsplätzen.

Meine Frage: spircht etwas gegen Parklands?
Kriminalität?
Bevölkerungsstruktur?

Die niedrigen Immobilienpreise machen mich mißtrauisch.
In Oranjezicht verlangen sie 1,5 Millionen für ein Apartment, in Parklands kriege ich für 900.000 ein großen Duplex mit Garage, Garten und Dachterrasse in einer Gated Community.
Wo ist der Haken?

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Montag, 5. März 2012, 16:25

Es ist schon völlig richtig, sich von den Immobilienpreisen her Gedanken über die Gegend zu machen.

Parklands is "dark lands" hört man immer öfter - oder das "Mitchells Plain" der Westküste.
Soweit würde ich wirklich nicht gehen, aber ich wollte da auch nicht so gerne wohnen.
Die Häuser sind billig gebaut (auch wenn die äusserlich noch gut aussehen) und (ähnlich USA) ist allers ein weitläufiger Häusersbrei.

In den lokalen Käseblättchen ("Table Talk") liest man ständig was von Parklands - Drogenhandel, Einbrüche, Nigeria-Mafia usw.
Oder auch vom Dreck der Obdachlosen entlang der Geschäftsstrassen dort. Irgendwie liest man nie was Gutes...
So baut sich im Unterbewusstsein eine latente Abneigung auf.

Entscheidend für mich aber wäre wirklich die Verkehrslage - auch wenn Du von zu Hause aus arbeitest.
Man hat nach einer Weile einfach keine Lust mehr, den ganzen Tagesablauf (wenn man mal in die Stadt fährt) von der Rushhour abhängig zu machen.
Und die R27 zwischen Parklands und Kapstadt ist jetzt schon extrem überbelastet - und es wird immer schlimmer je mehr Melkbosstrand und Parklands sich ausweiten, was aktuell massiv passiert.
Da hilft die MyCiti-Busverbindung auch nicht viel...
Somit hat die Abwärtsspirale der Immo-Preise dort längst eingesetzt.

Aus gutem Grund sind die stadtnahen Immobilien teurer und in meinen Augen eher das Geld wert.
Und wenn Du "Lock & Go" haben willst, dann solltest Du nicht über ein Haus nachdenken, sondern über eine Apartment oder ein Flat.
Aber alles Geschmacksache und eine Frage des Geldbeutels und ob man Pool und Garten haben will.

Grüsse: Jo
_________/\/**************\/\__________
Kapstadt Reiseführer: www.Kapstadt.de

MKersten

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Montag, 5. März 2012, 17:19

Hallo Johannes,

danke Dir!
ja, das habe ich fast vermutet.
Dann wird es wohl doch Hout Bay werden. Da muss man zwar auch schauen, auf welcher Seite man landet, bloß nicht zu nah am Township oder oberhalb der Fischfabrik, aber dort sind akzeptable Flats auch noch halbwegs bezahlbar.
Einen Pool brauchen wir nicht wirklich und all diese Lifestyle-Geschichten wie Fitnessstudio, usw. müssen nicht sein. Da zahlt man eine Menge Geld für etwas, das man doch kaum nutzt.
Die Levies gehen da gleich empfindlich hoch.

holgi

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4

Montag, 5. März 2012, 19:18

Parklands...

Hallo,

als wir uns entschlossen ein Ferienhaus in SA zu kaufen, haben wir auch einige Häuser in Parklands besichtigt. Bereits 2007 war die Preisstruktur ungewöhnlich niedrig, außerdem haben uns die Bilder der Makleragenturen echt neugierig gemacht. Nach dem ersten Besichtigungstag war auch klar warum die Preise auf unterem Level lagen. Die Wohnlage der meisten Häuser war an stark befahrenen Straßen (auch IN den Wohngebieten ständiger Straßenlärm). Die Bausubstanz war -wie Johannes schon schrieb- unteres Niveau und die Bewohner zum Großteil indischer Abstammung. :!: STOP.... :!: habe keinerlei rassistische Anwandlungen. Aber wie man diesen Geruch jemals wieder aus den vier Wänden kriegen soll konnte uns kein Makler erklären. Die Häuser waren zum Großteil erst zwei Jahre bewohnt aber in dieser kurzen Zeit derart ABgewohnt, dass komplette Innenrenovierungen angestanden hätten. Das resultierte wohl auch aus der Belegung mit bis zu 15 Personen. Wir haben damals nach einem Tag die Besichtigungen dort abgebrochen.
Kurz vor unserer Abreise haben wir dann noch kurzentschlossen einen ungeplante Besichtigung in Somerset West eingeschoben. Als Lock up & go wäre ein Haus in einer (Cluster) Siedlung sicher ideal. Die An-und Abfahrt vom Flughafen ist ein Klacks, alle Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und auch bei Leerstand ist es dort sicher. Uns hat es als Feriendomizil dann letztendlich nicht zugesagt und wir haben uns ins Ländliche orientiert.
Fazit: Parklands ... never ever. :thumbdown:

Gruß

Holgi

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MKersten (6. März 2012, 08:01)

MKersten

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Dienstag, 6. März 2012, 08:04

Die Preise in Parklands sind zu schön, um wahr zu sein.
Aber wie heißt es so passend... wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, dann IST es zu schön, um wahr zu sein. ;-)

Wir haben noch etwas Zeit, je länger wir warten, desto mehr steigt unser Budget. Finanzieren wollen wir nicht, ich mache grundsätzlich keine Schulden.
Da die Preise sich im Moment eher seitwärts bewegen, sollten wir, wenn wir ein paar Monate länger warten, etwas besseres bekommen.
Also City Bowl oder Hout Bay. Somerset West wäre mir zu weit außerhalb, die meisten Freunde wohnen halt doch eher in Gardens, Oranjezicht, Vredehoek oder Houtbay.
Mal schauen...
Falls hier jemand noch einen guten Tip hat, immer her damit.

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Mittwoch, 20. Februar 2019, 11:06

Hi,
hast du inzwischen zugeschlagen? Suche selber seit einem Jahr ein Ferienhaus rundum Hout Bay und Noordhoek. Die Preise für ein Haus mit Pool ab 250.000,-€ sind natürlich bei den Zinsen in Deutschland sehr reizvoll. Hast du Erfahrung mit Vermietung gemacht? Da wir das Haus nur 8 Wochen im Jahr selber nutzen können, würde ich gerne zusätzlich vermieten.

Gruß
Thorsten