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Krabbe

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Montag, 27. Januar 2020, 09:25

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Eskom CEO plans operations overhaul with slower breakup mulled

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Krabbe

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Dienstag, 28. Januar 2020, 18:24

Servus

Unplanned Eskom breakdowns are still high - so where's all the load shedding?


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Krabbe :saflag:

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Beate2

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Dienstag, 28. Januar 2020, 18:35


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Krabbe

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Donnerstag, 30. Januar 2020, 09:21

Servus

Eskom warns of risk of load shedding on Thursday evening
Jan 30 2020 07:53



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Beate2

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Samstag, 1. Februar 2020, 08:41

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ob das wohl klappt, wenn es nur mit den bisherigen Verantwortlichen durchgeführt werden soll?

Die Gewerkschaft hat auch nen Plan
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Dicobo

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Sonntag, 2. Februar 2020, 19:38

Eskom verlängert das Loadshedding Stage 2 bis Donnerstag ...und ich hatte gehofft, es bleibt bei den 3 Tagen :( :(

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Dicobo

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Montag, 3. Februar 2020, 11:47

Heute in der Cape Times: noch weitere 18 Monate Loadshedding.

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Krabbe

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268

Montag, 3. Februar 2020, 11:59


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Hochwälderin

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269

Mittwoch, 5. Februar 2020, 06:09

Deutsche Technik für Kohlewerke in Südafrika

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Besonders die Aussagen zum holprigen Umstieg auf Solar- und Windenergie finde ich entmutigend:

- Lieber Kohleabbau, da die Bevölkerung Arbeit braucht, die gesundheitlichen Auswirkungen werden dafür dann ignoriert

- Solarenergie nicht lukrativ wegen des Fehlens eines Gesetzes, daß nicht selbst genutzer Strom vom Erzeuger ins öffentliche Netz eingespeist werden kann und darf.
Besonders dieses Argument gegen die Solarenergie ist reichlich hanebüchen, denn viele Firmen und größere Haushalte, z.B. von Guest Houses, könnten auf diese Weise energietechnisch autark oder nahezu autark sein. Hotelbetriebe und Gästehäuser wären, soweit sie nicht über einen Generator zur Stromerzeugung im Falle stundenlanger Stromausfälle verfügen, in der Lage, ihren Gästen besseren Service zu bieten und aus sicherheitstechnischen Erwägungen sowie zur Aufrechterhaltung des Herstellungsprozesses in diversen Firmen wäre Solarstrom angesichts der vielen Sonnenstunden auch vorteilhaft.

Gruß, die Hochwälderin

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Hochwälderin

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 06:40

Load shedding 2 x täglich gerade erlebt

Hallo,
gerade vom Marloth Park zurück, kann ich die load shedding-Praxis leider nur bestätigen. Für mindestens 2 Stunden am Nachmittag und dann nochmals mitten in der Nacht war der Strom weg. Die Mitnahme mindestens einer Taschenlampe ist somit quasi " Pflicht ". Meine Unterkunft stellte Akku-Lampen zur Verfügung, die nach Rückkehr des Stroms wieder aufgeraden werden konnten.

Ich frage mich, welche Auswirkung dieses Procedere auf die Sicherheit hat, denn Alarmanlagen haben zwar oftmals einen Akku, der bei Stromausfall eine gewisse Zeit lang die Funktion weiterhin gewährleistet, aber dann ?
Das ist natürlich nur ein Aspekt. Die weniger wichtigen wie Ausfall von Wifi sind ja problemlos zu verschmerzen ;) !

Auch die zeitweilige Unterbrechung der Kühl- und Gefriergerätefunktion hatte in meinem Fall keine negativen Auswirkungen, selbst im Fall von Insulinaufbewahrung dürfte das bei 2 Stunden und einer tadellos schlie?enden Kühlschranktür nicht gefährlich werden, anders sähe es aus, wenn streng kühlkettenpflichtige Arzneimittel ( Lagerung 2°Celsius bis 8°Celsius ) betroffen wären.
Gruß,
die Hochwälderin

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Beat H. Schweizer

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 08:20

Mein Tiefkuehler kommt mit den 2,5 Stunden (meist wird eine Viertelstuynde 'geschenkt') Stromabsenz gut zurecht. Allerdings loest sich der Alarm, wenn die -18 Grad nicht mehr gehalten werden koennen. Da hilft dann der "Super button" nach der Pause, schnell auf Temperatur zu kommen. Es sind aber nicht mehr als 2 Grad Verlust, die anfallen. So gesehen also keine negativen Einfluesse. Meine Computer haengen an einem Converter mit Batteriestuetzung. Somit werden alle Ueberstroeme abgefangen! Die Erfahrung lehrt...
Allerdings ist festzustellen, dass Load Shedding eine Lachnummer darstellt. Nach der Wiedereinschaltung des Stromes reagieren so viele Geraete miteinander, dass Spitzen entstehen (nicht nur im Haus). Zusaetzlich laufen Apparate dann laenger auf voller Stufe (siehe Super button). Der "eingesparte" Strom wird gleich wieder aufgefressen. Also ist mM nach so ein laestiger Unterbruch nicht angebracht. Aber ob die das je merken?
Cheers
Battli
Gartenbahner, Modellbauer, Vielreisender. Alles in der HP www.trainmaster48.net nachzulesen.

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corsa1968

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Montag, 10. Februar 2020, 21:26

Bekommt RSA bald Strom von Schiffskraftwerken? Eine türkische Firma hat angeboten, innerhalb von Wochen mehrere Schiffskraftwerke nach Südafrika zu schicken, um die Energieprobleme zumindestens kurzfristig zu lösen:
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Beste Grüße von Christiane

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Kenya

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Freitag, 14. Februar 2020, 20:14

Aber nett sind die Eskoms schon :D
»Kenya« hat folgendes Bild angehängt:
  • 202786BB-2858-4CFE-ACD4-571FE4967E9A.jpeg

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Dicobo

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Freitag, 14. Februar 2020, 20:38

Aber nett sind die Eskoms schon :D
...oder zynisch

leser

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Samstag, 15. Februar 2020, 19:12

Bekommt RSA bald Strom von Schiffskraftwerken? Eine türkische Firma hat angeboten, innerhalb von Wochen mehrere Schiffskraftwerke nach Südafrika zu schicken, um die Energieprobleme zumindestens
Derartige modulare „Kleinanlagen“ (mit Kolbenmotoren) mit Gas- oder Ölbetrieb könnte RSA sicher selber in kurzer Zeit an Brennpunkten (auch im binneland) aufstellen. Bei Gas aus Deponien oder Kläranlagen würde das aber schon länger dauern, weil die Versorgung erst geschaffen werden muss. Das Problem dabei sind mE in der bestehenden Krise nicht die Technik, sondern die Kosten, zumal in RSA die kostenmindernde Nutzung der Abwärme für Heizung oder Kühlung kurzfristig nicht möglich ist.
alles mE, mit Grüßen

Dicobo

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Sonntag, 16. Februar 2020, 07:57

Am 26.Februar wird der Finanzminister den Haushalt für dieses Jahr verkünden und danach wird Moodys entscheiden,ob es Südafrika auf Ramschniveau setzt,wie es S&P und Fitch bereits getan haben.
Dann wird es finanziell richtig eng in Südafrika, der Rand wird fallen und die Zinsen steigen. Hauptverursacher ist die Eskom,da es nur 0.7% Wirtschaftswachstum gibt wegen der permanenten Stromausfälle. Eskom will und muss die Strompreise um etwa 15% erhöhen,was nicht erlaubt wird,da es für die Bevölkerung und Wirtschaft nicht tragbar ist. Es werden 7% Wirtschaftswachstum benötigt,um die hohe Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Das ist alles ein Kreislauf,aus dem es kein Entkommen gibt....man kann schon von einer Abwärtsspirale sprechen( mit 28% höchste Arbeitslosigkeit seit 2008 ).

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277

Sonntag, 16. Februar 2020, 19:23

Bekommt RSA bald Strom von Schiffskraftwerken? Eine türkische Firma hat angeboten, innerhalb von Wochen mehrere Schiffskraftwerke nach Südafrika zu schicken, um die Energieprobleme zumindestens
Derartige modulare „Kleinanlagen“ (mit Kolbenmotoren) mit Gas- oder Ölbetrieb könnte RSA sicher selber in kurzer Zeit an Brennpunkten (auch im binneland) aufstellen. Bei Gas aus Deponien oder Kläranlagen würde das aber schon länger dauern, weil die Versorgung erst geschaffen werden muss. Das Problem dabei sind mE in der bestehenden Krise nicht die Technik, sondern die Kosten, zumal in RSA die kostenmindernde Nutzung der Abwärme für Heizung oder Kühlung kurzfristig nicht möglich ist.
alles mE, mit Grüßen


Die Umweltauflagen für brauchbare Anlagengrössen einzuhalten dauert ca. 1-1.5 Jahre, mit den üblichen Eisprüchen und endlosen Permits. Selbst die Einspeisetrafos für die Kabel eines Schiffes an Land sind nicht mal eben so aufgestellt.

Was der Präsi bei SONA alles angkündigt hat ist toll, aber abgezeichnet muss es noch werden. Der IRP, also der Fahrplan für Stromerzeugung der nächsten Jahre wurde im Oktober veröffentlicht, aber der Minister zeigt keine Tendenz das zu unterschreiben.

Die Erneuerbaren sind seit ca. 3 Jahren auf Eis gelegt, was zur Folge hatte das zB Firmen die PV Module oder Türme für Windkraft bauten wieder geschlossen haben. Mit erhblichem Verlust. Investoren haben die Nase voll.

Developer für Wind-, oder Solar-Grossanlagen, so wie ich sind seit der selben Zeit arbeitslos, bzw wieder daheim im ausland.
TIA - This is Africa!

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Montag, 17. Februar 2020, 11:01

Danke Kap Stadt für die vielen kompetenten Hinweise und Informationen zur südafrikanischen Realverfasstheit.
@ die „Einhaltung der Umweltauflagen“ wäre interessant, welche Auflagen denn für die Kohlekraftwerke bestehen bzw. eingehalten werden, oder in der metallurgischen Industrie, von den Mittal-Standorten bis Rustenburg, Middelburg……Richards Bay oder im großen Agrobusiness?
Grüße

Dicobo

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Montag, 17. Februar 2020, 14:26

Danke Kap Stadt für die vielen kompetenten Hinweise und Informationen zur südafrikanischen Realverfasstheit.
@ die „Einhaltung der Umweltauflagen“ wäre interessant, welche Auflagen denn für die Kohlekraftwerke bestehen bzw. eingehalten werden, oder in der metallurgischen Industrie, von den Mittal-Standorten bis Rustenburg, Middelburg……Richards Bay oder im großen Agrobusiness?
Grüße
Ich glaube, Greta würde keinen Urlaub in Südafrika machen,wenn sie die Kraftwerke und besonders die Schornsteine sowie die Stahlwerke von Mittal sehen würde...

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Blinki (17. Februar 2020, 18:31)

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Montag, 17. Februar 2020, 16:20

Hallo Leser!

Über die Umweltauflagen bestehender Anlagen müsste ich meine Kollegen fragen. ZB Medupi und Kusile haben jedoch eine Unzahl anderer Probleme, falls es darum geht.

Für eine 140 MW Windanlage müssen ca. 1 bis 2 Jahre diverse "specialists" (Flora, avifauna, historic, ...) und Mitarbeiter im Backoffice über den Zeitraum von 1 bis 2 Jahren die Permits und Freigaben besorgen. Die EIA (UVP) hat eine Laufzeit von 360 Tagen, in denen auch die Öffentlichkeitsbefragung abgeschlossen sein muss. Dann werden die 3.000 Seiten Tender abgegeben und der Preis pro kWh und die Economic Development Matrix eruiert. Von ca. 100 Bietern bekommen ca. 20 einen Zuschlag. So geschehen in Round 1 to 4. Round 5 seit ca. 3 Jahren ausgesetzt.

Viel Spielraum für Fehler und Verspätungen, die alles zum Platzen bringen können. ZB die falsche Vogelsorte bei einer Solaranlage in 5 km Entfernung gesichtet...

Eine EIA wird bei den genannten (strom) Leistungen immer benötigt. Egal für welche Technologie. Wind ist mehr Aufwand als Sonne, wegen der Vögel und Fledermäuse.
Extrem umfangreiches Thema, und ausgefeilter Bieterprozess, der weltweit höchste Anerkennung bekam. Sehr kostenintensiv bis zur Abgabe des Tenders.

Was wirklich sehr schnell helfen würde, wenn die Minen (zB) mehr als 1 MW selber bauen dürften. Gerne 30 MW und mehr. 30 MW Solar sind in ca. 6 Monaten aufgestellt. EIA auf Minengelände gehen schneller. Die habe schon eine “Base” EIA.

Aber der Minister ist ein vorheriger Gewerkschaftler (Kohle) der seine Interessen vertritt.
TIA - This is Africa!

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