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Marc

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521

Montag, 30. März 2020, 09:54


Neben den wirtschaftlichen Problemen kommt das gewaltige Wachstum in der Bevölkerung hinzu. Das lässt sich genauso wenig stoppen wie die Virus Pandemie.


Ich weiß, dass das ethisch verwerflich ist, aber möglicherweise wird die Pandemie das Wachstum der Bevölkerung stoppen. :help:
Schöne Inselgrüße Marc

U310343

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522

Montag, 30. März 2020, 11:01

... glaube mir Analysten haben das auf dem Schirm.
Aber es sterben primär die alten und kranken Menschen.
In existenziellen Lagen kommen die Urinstinkte wieder zu Vorschein.

Überleben, essen ....

Siehe Italien und die sind doch zivilisiert.

liebe Grüsse
Wilfried

Rhino

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523

Montag, 30. März 2020, 14:43

Das Reinhusten von Neuem Geld wird wohl Preissteigerungen verursachen.
Hallo
.....
[/size]
Nachtrag: aktuell dürfte Südafrika ca. 60.000.000 Einwohner haben. Nach den bisherigen Statistiken kommen jedes Jahr 1.000.000 Menschen dazu. Der wichtige Wirtschaftsbereich Tourismus macht lt. Statistiken 7% der Wirtschaftsleistung aus. Ich schätze eher noch mehr.
Der fällt komplett weg. Wie das aufgehen soll ist mir schleierhaft.


Es gibt in Suedafrika sowohl auslaendische als auch viele inlaendische Touristen. Nehme an die 7 Prozent sind die Aussenhandelsziffer. Laut StatsSA sind es rund 3% die Tourismus zum Bruttoinlandsprodukt beitraegt:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Allerdings fliesst vom Umsatz auch einiges in andere Branchen wie Baugewerbe, Instandhaltung, Lebensmittel, Transport usw.

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524

Montag, 30. März 2020, 16:31

Entwicklung des ZAR zum EUR

Hi,

durch die relativ stabile Entwicklung des ZAR zum Euro/USD in den letzen 5 Jahren wurde nur der Abwertungsschub aus den Jahren 2012 bis 2015 abgearbeitet. Bei unserem letzten Urlaub (Nr. 4) im Oktober 2019 war das Preisgefüge im Vergleich zu unserem ersten Urlaub in 2016 deutlich schlechter. In nahezu allen Bereichen kam es in den letzten Jahren zu jährlichen Preissteigerungen von 5-10%. Was aber weder durch die Währungsentwicklung noch durch Qualitätsverbesserung zu erklären war. Natürlich aus der Sicht des EURO-Urlaubers.

Für mich war/ist der Abwertungsschub deshalb nicht überraschend. Ich denke, dass wir in den nächsten Monaten in der Spitze auch noch Kurse um die 23,50-24,00 Rand sehen werden. Danach sollte Kurs wieder zur 18 Rand-Marke laufen. Wird aber vermutlich 2-3 Jahre dauern. So läuft es seit mehr als 30Jahren ab! Siehe Chart im Anhang.

BG
»Thorsten D.« hat folgende Datei angehängt:

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Marc

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525

Montag, 30. März 2020, 16:53


Aber es sterben primär die alten und kranken Menschen.


Vergiss bitte nicht die Quote der HIV-Positiven und der Hepatitis- und Tuberkulose-Erkrankten speziell in den Townships. Wenn man der Presse glauben schenkt, sind unter dieser Annahme in den Townships 80% vorerkrankt. Hinzu kommt die räumliche Nähe und die mangelhafte Hygiene. Strenggenommen ist das eine einzige Risikogruppe. ;(

Siehe Italien und die sind doch zivilisiert.


Das ist auch das, was mir Sorgen bereitet, das italienische Sozialsystem ist vielleicht nicht auf unserem Niveau, aber wenn es dort schon nach drei Wochen - mangels Einkommen für Lebensmittel - zu Plünderungen kommt, dann wird das in Südafrika bereits nächste Woche der Fall sein. In Indien im Übrigen auch und da sind ein paar Hundertmillionen Tagelöhne betroffen. Die Ausgangssperre wird man in diesen Ländern nicht lange aufrecht erhalten können.


Es gibt in Suedafrika sowohl auslaendische als auch viele inlaendische Touristen.


Der nationale Tourismus generiert aber im Durchschnitt viel, viel weniger Umsatz pro Person. Ich schätze, dass ein durchschnittlicher internationaler Urlauber vor Ort das 3-4 fache gegenüber einem nationalen Touristen ausgibt, hinzu kommt noch, dass er harte Devisen mit ins Land bringt. Der nationale Tourismus - wenn er denn wieder erlaubt sein wird - rettet Südafrikas Tourismusbranche nicht.
Schöne Inselgrüße Marc

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leser

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Montag, 30. März 2020, 19:27

Heute gehört,dass die Regierung wohl erstmals in der südafrikanischen Geschichte den Internationalen Währungsfond um Hilfe bitten wird,da der Staatsbetrieb nicht mehr alleine aufrecht gehalten werden kann.....
ohne Derartiges wird es mE wohl nicht gehen, trotzdem zur Ergänzung, ein historisches Beispiel.


Als der Apartheidstaat von den internationalen Sanktionen schwer gebeutelt wurde, frisches Geld nur mehr zu ruinösen Bedingungen aufstellen konnte und die „Sicherheitskosten“ daheim in Angola, Rhodesien und Mozambique ins Unendliche stiegen, hat er die „loan levy“ eingeführt, um den Staat günstiger zu refinanzieren und aufrechtzuerhalten. Das war eine ZWANGSanleihe bei jedem Steuerzahler, die weit
unter Marktbedingungen verzinst war. So kam der Staat an frisches Geld zu günstigen Zinsen. Ich weiß nicht, ob es dieses Instrument im RSA-Gesetzesbestand noch (als Karteileiche?) gibt. Wenn ja/nicht……………..

Ich habe nur rudimentäre volkswirtschaftliche Kenntnisse, aber sowas hat es sicherlich schon öfters gegeben. Könnten man also (auch bei uns) in derartigen Ausnahmesituation überlegen, Geld ist ja vorhanden, es zirkuliert bloß nicht. .....und es muss ja nicht immer den Umweg über die Finanzwirtschaft nehmen


Grüße




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Marc

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Dienstag, 31. März 2020, 09:49


Ich habe nur rudimentäre volkswirtschaftliche Kenntnisse, aber sowas hat es sicherlich schon öfters gegeben. Könnten man also (auch bei uns) in derartigen Ausnahmesituation überlegen, Geld ist ja vorhanden, es zirkuliert bloß nicht. .....und es muss ja nicht immer den Umweg über die Finanzwirtschaft nehmen.


Hat es in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg auch gegeben. Die Immobilien wurden mit 25% Zwangshypotheken (in den Grundbüchern eingetragen) zu Gunsten des Staates beliehen und die Eigentümer mussten das Darlehn bedienen. :whistling:
Schöne Inselgrüße Marc

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Dienstag, 31. März 2020, 11:08

Eh klar Marc, die loan levy war allerdings auf „Geld“, nicht auf andere Vermögenswerte und wurde nach einem mehrjährigen Moratorium (die Dauer habe ich vergessen) jährlich getilgt, allerdings mit einer unter freiem Marktwert liegenden Rendite. Das war ja der eigentliche Zweck, nämlich ohne den Umweg über die Banken an das Geld der Bürger zu kommen.

Sie hat übrigens auch nicht (ideell) gegen den Suppression of Communism Act von 1950 und dessen Revisionen von 1954, 1967, 1972 und 1976 verstoßen 8) , den Kampf gegen den Kommunismus und linkes Gedankengut jeder Ausprägung nahm man nämlich in RSA damals sehr ernst :whistling: .
Besondere Umstände eben.
So wurden z.B. die in den 1920er Jahren erbauten Wiener „Gemeindewohnungen“, um die Wien heute von vielen Kommunen im Ausland beneidet wird, durch eine nach Wert und Größe gestaffelte Sondersteuer auf FlächenERTRÄGE finanziert. Der zum Ende des ersten Weltkriegs erlassene Mietzinsstopp und verschärfte Kündigungsschutz war dagegen echt eine schleichende Enteignung.
Grüße
….und 2 Artikel zum herabgestuften Rand

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529

Freitag, 3. April 2020, 11:38

aktueller Kurs 20,25.
Oder geht Südadrika durch die Abwertung auf Ramsch-Niveau vor die Hunde und der Kurs fällt ins Bodenlose? Das wäre fürchterlich.

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petersa

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530

Freitag, 3. April 2020, 15:51

aktueller Kurs 20,25.
Oder geht Südadrika durch die Abwertung auf Ramsch-Niveau vor die Hunde und der Kurs fällt ins Bodenlose? Das wäre fürchterlich.
Die aktuelle Situation ist für viele Nationen fürchterlich. SA wird es besonders hart treffen. Der Staat hat keine Reserven und die medizinische Versorgung ist dem Virus nicht gewachsen.

Ich befürchte Schlimmstes. Hoffentlich liege ich falsch.

Bleibt gesund
LG
Petersa

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Dicobo

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Freitag, 3. April 2020, 15:55

Ökonomen sehen den Rand in Kürze zum USD bei 20, was in etwa 21.50- 22.00 zum Euro bedeutet. Dann hätte der Rand innerhalb von drei Monaten um 30% abgewertet.Wahrscheinlich gehen dann einige Lodgebetreiber mit ihren Preisen um mindestens 20% hoch,um Kasse zu machen.

Rhino

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532

Freitag, 3. April 2020, 16:14

....Wahrscheinlich gehen dann einige Lodgebetreiber mit ihren Preisen um mindestens 20% hoch,um Kasse zu machen.

Die werden erst versuchen wieder ausgebucht zu sein. Aber ich denke die werden sich danach den Dollar Normen anpassen.

Interessant ist auch der Goldpreis. In Rand hat der sich zu vor ein paar Jahren verdoppelt.

M@rie

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533

Freitag, 3. April 2020, 16:54

gehen dann einige Lodgebetreiber mit ihren Preisen um mindestens 20%

die werden nach Corona erst einmal versuchen überhaupt wieder Gäste zu generieren und froh sein, wenn ohne "Rand-Anpassung" ihrerseits überhaupt die Buchungen wieder zunehmen
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Marc

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Freitag, 3. April 2020, 17:02

Wahrscheinlich gehen dann einige Lodgebetreiber mit ihren Preisen um mindestens 20% hoch,um Kasse zu machen.


Ökonomisch müssen sie das sogar, um die Kostensteigerung irgendwie bezahlen zu können. Das Problem ist nur, dass der Markt das kurz- und mittelfristig definitiv nicht hergibt.

Die nationalen Gäste haben weder das Geld, noch wären sie bereit teure Lodges zu bezahlen, nach deren Verständnis ist das vergleichbar, als ob ein Bayer Weißwürste aus der Dose essen müsste, das macht man einfach nicht. Und die internationalen Gäste werden noch sehr lange zurückhaltend bleiben, da wird es ein paar mutige, frühe Vögel geben, aber das große Geschäft für exotische Reiseziele wird Jahre brauchen, bis es wieder auf dem 2019er Niveau ankommt. Bis dahin werden sehr viele Lodges schließen müssen. Das wird für die Locals finanziell eine sehr lange Durststrecke und für uns, die sich trauen wird das Angebot wahrscheinlich auch spürbar dünner ausfallen.

Ich möchte im südlichen Afrika momentan nicht in der Tourismus-Branche selbstständig sein.
Schöne Inselgrüße Marc

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Tutu

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