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yoshi1310

Christkind

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Montag, 30. Januar 2017, 21:37

Reisebericht: Wilde Tiere über und unter Wasser - Dezember 2016

so, wie versprochen starte ich nun nach einem stressigen Monat meinen Reisebericht über den Urlaub im Krüger und Margate / Shelly Beach. Verzeiht mir, wenn ich manchmal nicht ganz so schnell tippeln kann.

Kurz die Eckdaten:
Knapp 2,5 Wochen war ich unterwegs (9.12. Abflug, 27.12. Rückflug), eine Woche im Krüger und 10 Tage in Margate zum tauchen/wandern. Und wegen meinem Resturlaub war ich nun auch das erste Mal in Südafrika alleine unterwegs (alleine gereist bin ich schon oft inkl. Backpacking, von daher machte ich mir auch nicht so einen Kopf).
Langstreckenflüge waren jeweils mit Swiss nach JNB und zurück. Zurück habe ich direkt den Flug ab Durban mit Swiss gebucht, somit ging auch das Gepäck dann direkt auf den Heimweg.
Da ich ja eben alleine reiste, merkte ich dann irgendwann dass es wohl besser wäre einen Flug zum Krüger zu buchen statt die Strecke alleine zu fahren. So habe ich über SAA den Flug von JNB zum Kruger Int. und zurück und weiter nach Durban noch nachträglich gebucht. Wäre auch auf einem Ticket gegangen, was eigentlich immer die bessere Wahl ist (vorher Denken, dann Handeln :rolleyes: ).
Im Krüger habe ich wie bisher in den normalen Sanparks Unterkünften gewohnt. Ist natürlich doppelt so teuer wenn man alleine reist, aber in eine Abstellkammer wollte ich dann doch nicht.
In Margate hatte ich in der Tauchervilla der Tauchschule übernachtet. Leider war das Haupthaus von nichttauchenden Südafrikanern belegt. Das war nicht so lässig, auch wenn die Familie sehr nett war.
Mietauto hatte ich einen RAV4 im Krügerteil mit Automatik und einen super kleinen VW mit Gangschaltung (und Fensterkurbeln :rolleyes: ) bei Durban. Das Auto hat aber gerade mal 180 Franken für 10 Tage gekostet und hat seinen Zweck absolut erfüllt :D
Bis auf zwei Abende (einmal davon ungewollt) war ich die ganze Zeit Selbstversorgerin.
Na ja und wie der Titel es sagt, gab es wilde Tiere über und unter Wasser :love:

Na dann, schnallt euch an, es geht los :thumbsup: :saflag:

9.12. - Abflug

Juhui, der lang ersehnte Urlaubsbeginn steht vor der Tür. Nachdem ich spontan Ende November noch umgezogen bin, der Stress auf Arbeit auch grad ein hohes Level erreicht hat, die Dunkelheit immer länger, die Kälte langsam aber sicher auch auf dem Anmarsch ist und der Weihnachtstrubel immer stärker wird, bin ich noch so froh, kann ich einfach aus der Schweiz verschwinden und dabei noch eines meiner Lieblingsländer besuchen :love:

Nun ja, nachdem der Abwesenheitsassistent für 3 Wochen aktiviert wurde bin ich heim, hab das Handgepäck gepackt und damit ich nicht noch den Koffer dreimal wieder ein und ausräume bin ich zum Abendessen zu einer Freundin gefahren. Ein letztes Mal in diesem Jahr gab es also Rösti mit Raclettekäse überbacken und Spiegelei. Jammi. Von dort war es dann noch mehr ein Katzensprung zum Flughafen. Bei der Gepäckabgabe war kaum was los und schon machte ich mich auf in Richtung Gate. Auch bei der Gepäckkontrolle und beim Zoll war nichts los und schon sass ich also am Gate. Netflix sei Dank verging die Zeit bis zum Abflug dann auch recht schnell. Ein ebenfalls wartendes Pärchen erzählt mir, dass sie aus Kanada sind und in ihre Heimat Simbabwe über die Feiertage fliegen. Hui, nach einem Langstreckenflug noch einen Langstreckenflug. Wie schön haben wir es doch im zentralen Europa :blush:

Der Flug verläuft ruhig, das Abendessen ist wie immer eher bescheiden und nach dem Aufwachen bin ich froh, dass wir bald in Johannesburg landen. Doch Halt. Es dauert ja noch ein Stündchen länger. Zeitverschiebung :huh: Somit landen wir nicht wie gewohnt um 9.15 sondern erst um 10.15 Uhr, jedoch mit Schweizer Pünktlichkeit. Da ich recht weit vorne sitze bin ich auch schnell aus dem Flugzeug raus und stelle mich auf eine lange Schlange bei der Immigration ein (im Oktober haben wir geschlagene 2 Stunden gewartet). Und dann das: keine Menschenseele wartet da 8o ich bin so schnell durch die Immigration durch, dass ich sogar noch auf mein Gepäck warten muss :rolleyes:

Also schnell das Gepäck geschnappt und mich bei SAA anstellen wollen. Dort werde ich darauf hingewiesen, dass ich zwar bei SAA gebucht habe, ich das Gepäck aber bei Airlink abgeben muss. Wie auch immer. Dann wackel ich eben dorthin und gebe schnell mein Gepäck ab. Das Tauchgepäck hat Stolze 23 Kilo, das interessiert aber überhaupt nicht. Phu, Glück gehabt.

Dann schnell zu Vodacom gewackelt und zwei GB Daten aufgefüllt (dank Netflix habe ich auch fast 5 GB Daten insgesamt verbraucht :whistling: ) Dann mache ich den Fehler und hole mir bei Steers einen Burger. Ich vergesse immer, dass der eben so gar nicht schmeckt (zumindest der Vegi-Burger) und der von Wimpy eigentlich der feine Burger wäre. Na ja, Hauptsache was im Magen. Dann schlender ich zum Gate und vertreibe mir die Zeit mit Filmchen gucken. Der Flug ist leider erst um 15.30 Uhr (um den Dreh). Irgendwann ist es aber soweit und unser kleines Fliegerchen hebt ab. Wir fliegen nicht sehr hoch und man hat somit fast schon einen Panoramaflug. Cool. Sicher gelandet kommt auch mein Gepäck in Nelspruit an und schon bin ich bei Hertz um meinen RAV4 abzuholen. Die Dame am Schalter ist super nett und begleitet mich zum Auto. Dort werden alle Kratzer gut angeschaut und dann geht es los nach Hazyview. Da ich nicht wusste wie lange ich am Flughafen brauche, dachte ich es ist sicherer nicht im Park, sondern ausserhalb die erste Nacht zu verbringen. Es wäre sicherlich machbar nach Pretoriuskop, aber so war es irgendwie doch stressfreier. Die Fahrt dauert knapp eine halbe Stunde und mein Guesthouse finde ich schnell und ich erhalte ein hübsches Zimmer. Diese sind in einem grossen Garten verteilt und sehr grosszügig. Wie das Hotel/Guesthouse hiess, weiss ich ehrlich gesagt gar nicht mehr :huh: Leider feiern irgendwelche Nachbarn eine grosse Party und die Musik, insbesondere der Bass trüben die Ruhe und Idylle gewaltig.

Da ich müde und hungrig bin (keine gute Kombination), gehe ich gleich schon um 18.30 Uhr ins Restaurant und esse eine Kleinigkeit. Zurück im Zimmer höre ich, dass die Party noch läuft (an der Reception meinten sie, dass es wohl schon seit dem Morgen so zu und her gehe und wohl nicht mehr lange andaure, ah ja). Statt mich zu ärgern schnappe ich mir ein paar Ohropax und schlafe schnell ein :sleeping:

Am nächsten Tag ging es dann endlich in den Krüger und dann ist der Bericht auch wieder bebildert ;)

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Kitty191

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Montag, 30. Januar 2017, 21:56

Hallo yoshi,
bin dabei und freu mich schon sehr auf Deine Erlebnisse. :thumbsup:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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yoshi1310 (5. Februar 2017, 20:34)

Bär

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Montag, 30. Januar 2017, 22:12

Kann es sein, dass Deine Reisen inzwischen fast schon länger sind als die Unterbrechungen dazwischen? :D :thumbup:

Dann wackel ich mal zum RAV4 und nehme hinten Platz. Der hat ja glücklicherweise elektrische Fensterheber. 8o
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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yoshi1310 (5. Februar 2017, 20:34)

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Dienstag, 31. Januar 2017, 13:13

Hallo Yoshi,

ich steige auch noch zu und bin gespannt, wie es weitergeht. Auf den Krüger muss ich bei unserer nächsten Reise leider verzichten, daher freue ich mich besonders auf diesen Teil deiner Reise.

Liebe Grüße
Claudia

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yoshi1310 (5. Februar 2017, 20:34)

mrm007

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Dienstag, 31. Januar 2017, 14:01

Ich lese auch mit :)
Sollte die Rückbank schon voll sein nehme ich (mangels Tracker-Kenntnissen) auch gerne im Kofferraum oder auf dem Dach Platz :D

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yoshi1310 (5. Februar 2017, 20:34)

Biha6

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Dienstag, 31. Januar 2017, 21:00

Hallo Yoshi,

ich werde dann auch mal Platz nehmen. Freue mich schon auf deine Erlebnisse im Krüger. Bei uns dauert es ja noch 215 Tage.

LG
Birgit

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yoshi1310 (5. Februar 2017, 20:34)

yoshi1310

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Dienstag, 31. Januar 2017, 21:40

11.12. Hazyview nach Letaba

juhui, so viele Mitfahrer. Da freu ich mich aber! dann bin ich ja nicht ganz alleine auf der Reise :thumbsup: (im RAV hat es auch noch ein paar Plätzchen frei, im VW wird es dann etwas enger :whistling: )

@ Bär, na die Wildcard muss doch ausgenutzt werden 8o leider wird es nun ein Jahr ohne Südafrika geben. Obwohl, man soll niemals nie sagen :D

leider folgt nun noch ein nicht so spannender Fahrtag-Teil. Es wird aber sicher bald tierreicher und der Jöh-Effekt bleibt auch nicht aus :thumbup:

11.12. Hazyview nach Letaba

ich kann zwar nicht wahnsinnig lange ausschlafen (kann das eigentlich überhaupt jemand in Südafrika? :rolleyes: ) möchte aber noch nicht aufstehen. In der Nacht hat es geregnet. Nun ist es aber schon wieder trocken und es wird langsam aber sicher sehr warm. Gegen neun Uhr laufe ich erst vor zum Frühstück. Das haut nicht grad um, aber es sättigt zumindest. Der Check-out ist schnell aber nicht grad sehr überschwänglich. Na ja, war ja nur eine Nacht und dafür hat es seinen Zweck sicher erfüllt.

Dann geht es ab auf die Strasse. Erst wollte ich nur im Süden bleiben, habe dann aber umentschieden und die ersten zwei Nächte nach Letaba umgebucht. Ich fahre also über die Landstrasse bis hoch nach Phalaborwa. Das erscheint mir etwas einfacher als durch den Park zu fahren. Im Park ist es ja dann schon ein ganz schönes Stück. In Phalaborwa gehe ich in den Spar. Langsam habe ich die Einkaufsliste gut im Griff und bin schnell mit 2 gross gefüllten Tüten wieder beim Auto. Dass ich meine eigenen Tüten (Migros-Seck, für alle Schweizer hier :D ) mit dabei habe, bringt grosse Verwunderung beim Kassenpersonal. Auch eine grosse Kühlbox landet noch bei meinen Einkäufen. Die ist grad auch runtergesetzt und ist somit sogar günstiger als das kleine Exemplar :thumbup:

und dann geht es schleunigst in meinen geliebten Krüger :love: die Anmeldung bei der Rezeption geht schnell und schon bin ich drin <3 Juhuuuu.

Ein erster Eli begegnet mir dann auch bald schon nach der Einfahrt in den Park :love:



etwas weiter blockiert ein grosser Eli längere Zeit die Strasse. Irgendwann traue ich mich langsam an ihm vorbei zu fahren. Beim Picknickplatz mache ich einen Halt. Dieser ist verlassen bis auf einen schlafenden Ranger. Er schläft auch weiter als ich aussteige. Nun ja, somit habe ich Zeit meinen ersten Earthcache zu erledigen (zur Auffrischung, dank einem Reisebericht eines Forenteilnehmers habe ich mit Geocaching angefangen und suche mittlerweile selber fleissig die Schätze in aller Welt :rolleyes: )

In Letaba angekommen kann ich auch schon um halb 2 einchecken. Ich habe eine BD2U Unit und glaube fast, dass es die einzige solche auf dem Gelände ist. Ich erhalte Bungi Nummer 17. Diese ist direkt neben dem Restaurant, welches man aber kaum hört. Die vergitterte Terrasse finde ich jedoch nicht so schick, ansonsten ist es sehr gemütlich. Ich mache mir eine Portion Porridge und trinke ein Käffchen. Danach will ich eine kleine Runde drehen.

So fahre ich los dem Letaba entlang und was sehe ich? Praktisch nichts :huh: Mir scheint als wären alle Tiere im Mittagsschlaf. Aber es liegt wohl eher an der Trockenheit und die Tiere sind wohl in Gebiete mit mehr Futter geflohen. Somit prägen solche Bilder meine ersten Tage



es gibt aber auch erfreuliche Bilder. Nämlich viele kleine niedliche Impalas. Sie sind ja ausgewachsen auch herzig, aber so klein, na da hält man ja glatt auch an und knippst fleissig drauf los :D





Ich drehe um und fahre wieder zurück. Beim Zebrastreifen halte ich vorbildlich an



Vor Gateschluss bin ich daheim (18.30 macht dieses im Dezember erst zu, ich bin aber bereits gegen 17.30 Uhr zurück). Ich möchte mir Kartoffeln kochen. Das stellt sich als schwierig raus. Zack, Strom weg. Ich laufe also zur Rezeption und melde, dass ich keinen Strom habe. Dieser kommt dann irgendwann wieder. Bis er wieder weg ist. Nun bin ich hungrig und eine hungrige Barbara ist eine schlecht gelaunte (oder gar hungerbösartige) Barbara. Drum schnapp ich mir mein iPad und gehe in das sehr Nahe Restaurant. Die Speisekarte überzeugt mich als Vegi so ganz und gar nicht, aber eben, bösartig, drum bestelle ich irgendwas. Ich vertreibe mir mit meinem Buch die Zeit. Das Essen wird schnell gebracht und was soll ich sagen, es ist grauenhaft. Ich esse nur ein paar Happen, so dass die Bösartigkeit vertrieben ist, bezahle und verkrümel mich schnell wieder in meinem Bungi, welcher noch immer ohne Strom ist. Aber den brauche ich zum Schlafen ja nicht. Zudem muss ich morgen früh raus. 5.15 Uhr ist der Treffpunkt für den Morning Walk. Ich bin gespannt und habe eine mehr oder weniger gute Nacht :sleeping:

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8

Mittwoch, 1. Februar 2017, 12:44

Hallo Barbara,

Toll! Ich bin auch mit dabei und bin gespannt was Du vom Tauchen alles berichtest!

Viele Grüße
Steffi

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yoshi1310 (5. Februar 2017, 19:53)

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Sonntag, 5. Februar 2017, 20:34

12.12. - Letaba

Frühs um 4.30 Uhr klingelt mein Wecker. In der Nacht kam auf sonderbare Weise der Strom zurück. Ich hatte schon etwas Angst um die Lebensmittel. Es gibt eine kurze Katzenwäsche, Zähneputzen und Wandertauglich anziehen. Es geht auf einen meiner drei im Voraus gebuchten Morning Walks. Den Rucksack hatte ich gestern Abend schon gepackt. Ich laufe vor zum Treffpunkt (ich glaube Letaba war Treffpunkt um 4.45, bin aber gerade unsicher. Könnte auch 5.15 gewesen sein). Ausser einem Guide ist noch niemand weit und breit. Ich händige mein bereits ausgefülltes Formular aus und darf schon mal im Safariauto Platz nehmen. Kurze Zeit später kommt eine Gruppe angefahren (warum man mit dem Auto zum Treffpunkt kommt ist mir heute noch ein Rätsel :rolleyes: ). Sie haben alle ihre Zettel noch nicht ausgefüllt. Nun geht es also fleissig ans Zettel ausfüllen, Stift rumreichen etc. Dann besteigen auch sie das Fahrzeug (eine Familie aus Australien, welche aber ursprünglich aus Südafrika ist wie sich später herausstellt).

Der zweite Guide (gibt es eine weibliche Form? Es waren nämlich zwei Frauen) kommt mit den Gewehren und Munition und dann wird uns noch einmal kurz erklärt auf was wir uns eingelassen haben. Sie erklärt uns auch, dass wir bei Regen wieder umdrehen müssen, jedoch keinen Rappen zurück erstattet bekommen sobald wir aus dem Gate rausgefahren sind. Dann hoffen wir doch mal, dass es nicht zu regnen beginnt. Wir fahren los und direkt nach der ersten Kreuzung begegnen wir einer Jakal-Mama mit ihren zwei Kindern. Meine Kamera wie könnte es anders sein ist im Rucksack und es beginnt nun tatsächlich zu regnen. Da lasse ich diese lieber wo sie ist und ziehe meine Regenjacke an. Die Gruppe Australier/Südafrikaner beginnt irgendwann etwas zu bibbern, so tragen alle nur T-Shirts. Tja. Eine Schweizerin weiss eben wie man in die Berge, äh Busch geht :D

Nach ca. 15 Minuten halten wir am Strassenrand und dürfen zum Frühstück gleich mal eine frische Plazenta betrachten. Urks. :wacko: Dann werden noch einmal die Busch-Regeln erklärt. Diese habe ich ja bereits ausführlich auf dem Elefants Trail vor zwei Jahren erhalten. Somit nichts Neues, aber auf keinen Fall verkehrt noch einmal zu hören. Und dann geht es los, wir stechen in den Busch. Unterwegs sehen wir ein Kudu-Skelett und Guide Nr. 1 (sie macht das bereits seit 12 Jahren), erklärt uns wie alt das Skelett ist, wie alt das Tier geworden ist und wie es ums Leben kam (Löwen). Danach laufen wir zu einem schönen Aussichtspunkt. Da es immer mal wieder etwas nieselt, bleibt meine Kamera auch weiterhin im Rucksack. Beim Käfererklären schaut eine der Australierinnen (ihr Freund ist Südafrikaner :rolleyes: ) etwas in den Busch und macht grosse Augen. Sie wird mit grossen Augen zurück angeschaut. Wir haben eine Hyäne bei ihrem morgendlichen Rundgang gestört. Ganz verdattert hoppelt diese schnell davon. Etwas erleichtert darüber sind wir ja ehrlich gesagt :) Und dann knacksen grössere Äste und etwas graues schaut uns an. Elis :love:

leider mit dem iPhone gezoomt. Drum eher schlechte als rechte Qualität



Wir gehen vorsichtig um sie herum. Irgendwann zotteln sie davon und wir gehen auch weiter. Bei einer Steinanhäufung machen wir eine Pause. Es gibt Kekse, Säfte, Scheibenkäse und Biltong. Ausser ein paar Keksen verzichte ich gerne. Guide Nr. 2 erzählt dann davon, dass sie als sie im September auf dem Olifantstrail ein Hippo erschiessen musste. Sie erzählt die Geschichte mit sehr viel Dramaturgie. Es ist amüsant ihr zuzuhören. Guide Nr. 1 findet die Geschichte jedoch nicht so toll. Sie hätte noch nie ein Tier erschiessen müssen nach 12 Jahren. Guide Nr. 2 ist erst seit einem Jahr in diesem Dienst. Da das Hippo jedoch nicht zu sehen war und aus dem Hinterhalt kam scheint mir der Schuss so traurig es auch ist, jedoch trotzdem gerechtfertigt. Und anscheinend käme dann jeweils auch der Field-Ranger um abzuklären ob die Tötung notwendig gewesen ist. Falls das nicht der Fall wäre, wäre eine Entlassung zu Folge.

Neben der Geschichte unterhalte ich mich noch etwas mit den Südafrikanern/Australiern. Sie erzählen mir, warum sie ausgewandert sind. Keine Jobs für die Weissen. Dies werde ich auf meiner Reise noch öfters zu hören kriegen. Sie finden es, was ich auch noch sehr oft zu hören kriege, CRAZY, dass ich alleine unterwegs sei. Hm, so crazy finde ich das ehrlich gesagt nicht. Bevor wir loslaufen sehen wir noch einmal eine Hyäne vorbei huschen. Auch sie schaut uns entsetzt an. Fussgänger, na sowas! Der Rest der Wanderung verläuft ohne viele Tiere und bald sind wir wieder beim Auto und fahren zurück. Zurück im Camp mache ich mir erst einmal etwas Porridge (mein tägliches Frühstück) und trinke einen Kaffee. Danach widme ich meinem Buch und geniesse die Ruhe im Camp. Ich bin überrascht, dass obwohl ich so Nahe am Restaurant bin und Letaba so gross ist, total meinen Frieden habe.

Zwei Tokos haben es sich auf meinem (noch) weissen Auto gemütlich gemacht.



Nach einem Nickerchen und Mittagessen breche ich etwas eher auf einen Gamedrive auf. Ich fahre dem Olifants entlang in Richtung Olifantscamp. Beim Damm sehe ich einen schönen Regenbogen.



Die Tierwelt verhält sich leider sehr ruhig. Aber wie immer sieht man Impis. Mit den kleinen Impis sind sie aber auch wirklich immer mal wieder einen Halt wert :D











Ich beschliesse die kleinen Jakale zu suchen. Gemäss Guide vom Morgen sollten die noch dort sein. Unterwegs sehe ich den Regenbogen immer wieder.



und dann versteckt sich da was kleines Flauschiges :D



Kukuk



Als es dann wirklich mit Regnen beginnt, verschwinden die beiden in ihrem Abflussrohr. Kluge Entscheidung. Ich beschliesse also auch wieder heim zu fahren. Auch heute bin ich bereits vor 18 Uhr zurück. Zurück im Camp hoffe ich, dass ich diesmal selber kochen kann. Ich kann und mache mir Kartoffeln mit Bohnen. Sehr fein. Ich beschliesse nach dem Essen mal noch etwas im Camp rumzugehen, da ich zwar schon öfters hier war, aber über den Shop eigentlich nie rausgekommen bin. Somit nehme ich meine Beine in die Hand und marschiere los und suche den Pool. Der ist natürlich schon zu, aber gesehen muss man den ja mal haben. Sieht hübsch aus. Bald bin ich am Ende angelangt und staune aber trotzdem über die grosse Grösse dieses Camps. Es hat sehr viele Einheiten (inkl. Campingplatz und Zelten), es kommt mir aber überhaupt nicht rummelig vor. Zurück im Bungi lege ich noch einmal die Füsse hoch und lese ein paar Zeilen, bis mich bald die Müdigkeit überkommt. Gegen 21 Uhr lege ich mich also auch schon ins Bettchen. Schliesslich ist im Sommer bereits um 4.30 Uhr Gate-Opening. Das will doch ausgenutzt sein :thumbsup:

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Montag, 6. Februar 2017, 21:02

13.12. - Letaba nach Satara

Frühs um 4.45 Uhr (das Gate wäre bereits um 4.30 auf, jedoch war ich einfach zu müde) fahre ich los. Phu, ganz schön früh. Es dämmert nun schon und ich fahre dem Letaba entlang. Und es passiert nichts, nichts nichts und wieder nichts. So ist das Fahren noch anstrengender als es eh schon ist. Und bald stellt sich neben der Langeweile auch noch die Müdigkeit ein. Ich fahre so monoton vor mir her, dass ich fast eine Giraffe übersehe. Die guckt mich verdattert an, warum ich denn für sie nicht anhalte. Nun gut, Rückwärtsgang rein und hallo kleine Giraffe.



Für Vogelfotos ist das Licht leider mega schlecht, aber eine gute Gelegenheit etwas zu üben





Dann wird es etwas lebendiger. Eine Herde Büffel kreuzt meinen Weg.









Und auch ein Elefäntchen kommt aus dem Busch gekrochen



Bevor ich zurück ins Camp fahre, besuche ich die kleinen Schakale noch einmal. Auch heute ist das eine Kerlchen fotogener und weniger scheu. Sein Geschwisterchen bleibt lieber in der sicheren Deckung :D



Zurück im Camp mache ich mir wie immer eine Portion Porridge zum Frühstück und schlürfe gemütlich noch einen Cappuccino. Kurz vor 10 Uhr fahre ich in Richtung Gate und das erste Mal merke ich, dass es auch Nachteile haben kann, alleine unterwegs zu sein. Nicht wie sonst üblich kann ich den Schlüssel aus dem Auto in die Keybox werfen, ich muss aussteigen und einmal um das Auto gehen und den Schlüssel einwerfen. Pha! :blush:

Ich fahre in Richtung Olifants Camp. Dort will ich ein Päuschen einlegen und die schöne Aussicht geniessen.

Auf dem Weg begegnet mir eine riesige Schnecke. Auf dem Foto sieht man die Grösse leider nicht so gut. Aber sie war riiiiiiiiesig! Sicher fast so gross wie der RAV. ähm. Ja. Nein ehrlich, sie war also schon mindestens Faustgross 8)



Die Aussicht ist wie immer sehr schön. Ich setze mich und knabber ein wenig Rusks.



Auf dem Weg nach Satara hat es zwar nicht wahnsinnig viel mehr Leben, das was es aber hat, sieht man viel leichter und schneller.





In Satara kann ich bereits vor 14 Uhr einchecken und ich beziehe meine Hütte. Leider waren zu diesen Daten keine Hütten am Rand mehr frei. Die Kreise sind aber nicht so schlimm, auch wenn man am Zaun mehr Privatsphäre hat. Ich esse etwas Müsli zum Mittagessen und lese und döse etwas. Eine kleine Runde will ich aber dann doch noch drehen. Ich fahre auf die S100.



Weit komme ich nicht. Die s100 verspricht was sie bisher immer war, die Löwenstrasse. Nun ja, die Löwen haben sich geschickt auf die andere Flussseite verkrümmelt und viel sieht man grad nicht von ihnen.



Ich gucke etwas zu, wie ab und zu ein Schwanz in die Höhe geht und Fliegen vertreibt. Das erinnert mich dran, dass es doch in meinem Bungi auch gemütlich wäre. Wie wahr wie wahr. Somit drehe ich um und fahren heim. Dort gibt es erstmal ein Savanna und dann koche ich was. Nach dem Essen will ich mir etwas die Beine vertreten und gucke noch das Ende von der Filmvorführung. Es geht um die Machtspiele zwischen Löwen und Hyänen. Fazit aus dem Film, Hyänen sind lustig aber schon nicht gerade Intelligenzbestien :rolleyes:

Nach einem Marsch durch das Camp und zur Sichtungstafel gehe ich ins Bettchen um noch etwas zu lesen. Irgendwie ist es heiss, aber mit AC auch wieder zu kalt. Irgendwie schaffe ich es mich auf eine angenehme Temperatur zu einigen und schlafe auch bald ein. Auch morgen steht wieder ein Morning Walk an. Ich bin gespannt und muss um 4.15 Uhr parat stehen. Uff. :sleeping:

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yoshi1310

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Sonntag, 12. Februar 2017, 15:00

14.12. - Satara - Teil 1

um 4.15 ist Treffpunkt bei der Reception. Um 4 Uhr klingelt mein Wecker. Der Rucksack ist bereits gepackt, also gibt es nur eine kurze Katzenwäsche, Zähne putzen und mich in die Wanderkluft werfen. Dann marschiere ich vor zum Treffpunkt. Auch heute bin ich die Einzige, welche zu Fuss kommt :rolleyes:

Neben mir ist ein Pärchen aus den USA und eines aus London dabei. Unsere zwei Guides, einmal eine junge Frau und ein Mann, stellen sich kurz vor, klären über die Risiken auf und los geht es. Wir fahren auf der Hauptstrasse in Richtung Letaba. Kurz darauf sehen wir Hyänen beim Frühstück. Irgendwo haben sie wohl Büffelreste gefunden. Än Guätä :whistling:



Irgendwann biegen wir rechts ab und dann auf links auf einen Rangerweg. Bevor wir loslaufen werden uns noch einmal die Grundregeln erklärt. Nach ein paar Metern gibt es ein erstes Mal Spurenraten. Löwe? Leopard? Gepard? Hyäne? Wir haben keine Ahnung (obwohl ich das sicherlich schon einmal auf einem Walk gehört hatte). Es waren Löwenspuren. Cool. Dennoch bin ich froh, weit und breit keinen zu sehen. In der Ferne rennt ein Gnu davon. Bei mehreren grossen Häufchen, wird uns der Produzent erklärt. Wir haben Black und White Rhino auf einem Haufen und daneben grad auch noch Elefantendung. Bei einem Büffelskelet erklärt und die junge Guidin, wie man zwischen Weibchen und Männchen unterscheiden kann (das Männchen trägt einen Helm zum Kämpfen). Wir überqueren einen kleinen Fluss und laufen durch die Steppe. Vor ein paar Tagen hätte man hier nicht durchgehen können, da es zu matschig gewesen sei. Heute ist es aber gut und meine Schuhe kriegen nur Staub ab. Und dann sehen wir in der Ferne Elis :love:

Wir gehen langsam in der entgegengesetzten Windrichtung auf die zu.



wir gehen recht nah ran, fühlen uns aber durch die Ruhe der beiden Guides wahnsinnig wohl und in Sicherheit.





Wir schauen recht lange zu, bis die Elis keine Lust mehr auf Zuschauer haben und davon zotteln. So zotteln wir eben auch ab zu einer kurzen Rast. Wir haben tolle Gespräche. Gerade die beiden aus London waren schon sehr oft in Südafrika und es ist spannend was sie schon alles erlebt haben. Die Zeit vergeht so im Fluge und wir machen uns auf den Rückweg zum Auto. Wir sehen immer mal wieder Antilopen davon springen. Zum Schluss sehen wir eine Herde Wasserböcke.

was wollen die denn? :D



Wir fahren zurück ins Camp, wo ich erstmal frühstücke und einen Kaffee schlürfe. Danach mache ich mich noch einmal auf, zu einem kleinen Drive. Ich fahren in Richtung N'wanetsi Picknickplatz und dem Hide dort in der Nähe. Unterwegs treffe ich noch einmal zwei Hyänen an.



Beim Hide ist leider nicht viel los. Aber es ist wunderbar ruhig, denn kein Mensch ist dort.





ich fahre weiter in Richtung S100. Auch dort gibt es nur ein paar Enten am plantschen.





immerhin noch ein wirklich wildes Tier finde ich auf dieser Tour.



Danach fahre ich zurück ins Camp wo ich etwas zu Mittag esse und danach etwas lese, ein Nickerchen mache und einfach die Ruhe geniesse. Das ist doch Urlaub 8)

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Montag, 13. Februar 2017, 13:59

14.12. - Satara - Teil 2

nach einem gemütlichen Mittag mache ich mich gegen 15.00 Uhr noch einmal auf zu einem Gamedrive. Erst mal noch tanken, wo die Tankwartin so mit plaudern vertieft war, dass der Tank überlief X( Der Full-Full Service finde ich eh bescheuert. Ob ich jetzt 100 km voher oder nachher tanken gehe ist doch Hans was Heiri :rolleyes: Na ja, anyway. Ich fahre in Richtung Süden und biege in die Sweni-Road ein. Dort ist mal wieder nichts, nichts und wirklich nichts los. Und die Strecke zieht sich. Warum bin ich nur diesen Weg entlang :huh:

Beim Muzandzeni Picknickplatz suche ich das Stille Örtchen auf und mache einen Geocache (bzw. Earthcache) in der Nähe davon. Na ja, das war auch der Grund warum ich hier lang bin. Selber schuld :whistling:

Ganz in der Nähe von diesem Punkt finde ich eine Hornrabenfamilie wild in der Erde rumpicken.



Ich drehe um und fahre wieder in Richtung Norden in Richtung Hauptstrasse Orpen-Satara. Dort begegne ich einem Buschböckchen, das sehr scheu ist und sich nicht richtig fotografieren will. Ich freue mich sehr über das Böckchen, habe ich solch eines in freier Natur noch nicht gesehen (nur die welche in Letaba zu Hause sind).



weiter begegnet mir ein schönes Kudu, welches aber auch nicht so recht herhalten will :D



Durch die wenig grossen Tiere kann ich immerhin etwas Vogelfotografie üben


auf der Hauptstrasse begegne ich dann diesen Kerlen (die Art hatte ich damals nachgeschaut. Mittlerweile jedoch wieder vergessen :rolleyes: )




dann begegne ich einer grossen Eli-Herde




mit einer riesigen Herde Giraffen :love:


da die Runde bisher weniger Zeit in Anspruch genommen hat als ich eigentlich dachte, mache ich noch den Schwenk S12 / S40. Eine gute Entscheidung wie ich später feststellen muss. Die S12 zeigt sich aber bisher gleich wie der Rest der Strecke. Eher tierarm. Auch beim Wasserloch läuft leider nicht viel. Etwas entäuscht fahre ich weiter. Bis ich zwei drei Autos am Wegesrand stehen sehe. Ich vermute Löwen und frage trotzdem mal nach was wo zu sehen ist. Ein Leo im Baum. Juhu :thumbsup:





Irgendwann steht er auf und geht vom Baum runter. Alle Autos fahren nun weg, ich bleibe aber noch stehen und beobachte den Leo über mein Fernglas. Er hat nämlich unten am Baum seine Beute noch liegen lassen, welche er nun genussvoll verspeist. Leider ist er so versteckt, dass Fotos nicht mehr möglich sind. Mir ist das egal, einen fressenden Leo habe ich nämlich auch noch nie gesehen. Bald ist es aber schon nach 18 Uhr und ich muss mich leider vom Leo lösen. So fahre ich happy zurück ins Camp.

Neben mir hat sich ein privater Safarianbieter einquartiert und kocht für seine Safarigäste. Etwas uncool, da es somit natürlich wesentlich lauter ist, als wenn nur 2 Gäste sich dort unterhalten würden. So esse ich rasch was zu Abend und gehe wieder zum Film. Danach spricht ein Sanparks-Mitarbeiter noch über die Dürre und dessen Auswirkungen (ich hatte bereits (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) darüber berichtet. Es ist sehr spannend und erst gegen 21.00 Uhr mache ich noch einen kurzen Verdauungsspaziergang. Die Safari-Leute wünschen sich auch gerade gute Nacht und ich bin froh, durch den Film und den Vortrag dem Trubel entkommen zu sein.

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Montag, 13. Februar 2017, 14:13

Hallo Yoshi,
der Name des Vogels, den Du schon wieder vergessen hast ist Marabu.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Sonntag, 19. Februar 2017, 21:36

15.12. - Satara nach Lower Sabie - Teil 1

aber klar, ein Marabu :whistling: . Danke :danke: ich hoffe es reist noch jemand mit? nun kommen langsam die wilden Tiere 8o

Mein Wecker klingelt um 4.20 Uhr. Wie immer gibt es um diese frühe Uhrzeit nur eine kurze Katzenwäsche, Zähne putzen und ab geht's. Genügend Wasser eingepackt und los geht es. Die Nachbarn (die geführte Safari-Gruppe) versammelt sich schlaftrunken zum Kaffee, welcher vom Guide parat gemacht wird. Pha, Schlafmützen :whistling: Als ich aus dem Camp fahre ist es noch recht dunkel. Dies vor allem auch deshalb, weil es stark bewölkt ist. Der Regen lässt nicht lange auf sich warten. Immerhin scheint dieses Kerlchen sich über den Regen zu freuen. Ich freue mich über die Sichtung. Insbesondere da ich im Auto sitze und er nicht in meiner Unterkunft rum kriecht 8o



Ich fahre auf die S100. Längere Zeit tut sich nichts und so beschliesse ich umzudrehen. Evtl. kann ich ja doch auch noch ein Nickerchen machen :sleeping: . Schliesslich muss ich heute bis Lower Sabie fahren.
Doch dann sieht ein Fahrer etwas, was ich natürlich schön auf der anderen Flussseite übersehen hatte. Ein schlafendes Kätzchen :D



er scheint auch noch etwas müde zu sein. Wälzt er sich schön auf dem Rücken. Hach das Katzenleben muss schon hart sein :rolleyes:



Eigentlich sind es zwei Männchen. Das zweite Männchen ist aber immer schön hinter einem Bäumchen versteckt. Nach ner Weile fahre ich weiter. Mein Nickerchen schmälert sich langsam :S Einem entgegenkommenden Safarifahrzeug erzähle ich von den beiden Jungs auf der anderen Flussseite. Der Fahrer bedankt sich und sagt lachend, er dachte ich erzähle ihm von den beiden Mädchen welche auf dem Weg in Richtung Satara ein Nickerchen machen. Wir scherzen, dass es wohl zwei Pärchen sind, welche sich zerstritten haben und die Weiber eben zusammen halten 8) Ich bedanke mich ebenfalls für den Hinweis, welchen ich aber wohl tatsächlich nicht gebraucht hätte. Auch als blindes Huhn sehe ich die zwei Mädels.







Satara ist nun nicht mehr weit, es ist aber nun auch doch schon wieder fast halb 8. Ich fahre zurück und mache endlich mein wohlverdientes kurzes Nickerchen. Dann gibt es Frühstück und Kaffee. Während dem Essen kommt eine Housekeeperin und fragt, ob ich heute abreise. Ich bejahe und sie antwortet, sie dächte dass ich erst morgen abreise, weshalb sie schon den Tagesputz gemacht hätte. Ich sage ihr, dass ich bald weg bin und fange mit packen an. Tja und da sie das Geschirr bereits verräumt hatte und dabei auch mein gutes Rüstmesser, vergesse ich dieses natürlich bereits dort. Na ja, wer mal in einer ne Hütte im C-Circle Nr. 58, 50 oder 60 hat (Nummer weiss ich nicht mehr) und sein essen mit einem guten Schweizer Rüstmesser schneiden kann, darf sich gerne bei mir bedanken :D

So fahre ich also mit dem ersten Verlust dieser Reise (ich glaube es war auch der Einzige) in Richtung Lower Sabie. Unterwegs treffe ich noch dieses Kerlchen, welcher mir partout sein Gesicht nicht zuwenden wollte. Wie unhöflich :thumbdown:



das nenn ich mal ein Warzenschwein :wacko:



Ich treffe auf eine grosse Gruppe Hornraben. Und ich glaube das erste Mal sehe ich diese auf einem Baum



Sie springen wie die Wilden umher. Es ist echt amüsant ihnen zu zuschauen.



und die können ja sogar fliegen :thumbsup:


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Dienstag, 21. Februar 2017, 21:30

15.12. - Satara nach Lower Sabie - Teil 2

ich fahre weiter in Richtung Picknickplatz. Dort will ich einen kleinen Happen Mittagessen. Es ist schliesslich schon halb 12. Davor sehe ich noch ein Löwenmännchen welches ein Hippo-As bewacht. Ich denke das Hippo ist aus Schwäche gestorben und ist nun gutes Futter für die Löwen. Neben mir sehen noch ganz viele andere Personen zu. Man merkt langsam, dass man südlicher kommt.



groar





Beim Tshokwane Picknick bestelle ich mir mein Mittagessen. Hab schon wieder vergessen wie es heisst. Na ja, vegetarischer Eintopf. Es schmeckte wie immer wunderbar. Der Umbau vom Picknickplatz ist echt klasse geworden. Die Äffchen sind aber noch immer sehr frech. Nach dem Essen und dem kurzen durchstöbern vom Shop fahre ich zum Orpen Dam Aussichtspunkt. Dort ist erst nicht viel los und ich geniesse die Ruhe. Der kleine Racker beobachtet mich dabei.



Leider kommt dann eine Familie zum Picknick. Na ja, aus und vorbei mit der Ruhe. Drum verzieh ich mich bald. Unterwegs sehe ich noch einmal ein paar Löwen unter einem Baum kuscheln. Sie sind jedoch so gut im Busch drin, dass ich auf ein Foto verzichte.

Beim Nkumbe Lookout stoppe ich noch einmal kurz und fahre dann über den kleinen Pass. Die Blicke nach Südafrika und nach Moz sind wunderbar.

Blick in Richtung Mozambique. Hach diese Weiten :love:



Unterwegs begegnen mir die üblichen Verdächtigen. Zebras, Gnus, Elis etc.



und ich sehe auch wieder diese hübschen Gesellen 8o





Und noch einmal auf dem Weg sehe ich Löwen. Auch hier verzichte ich auf ein Foto. Die Hitze ist mittlerweile ganz schön stark. Die Löwen haben sich daher auch unter ein Bäumchen verdrückt.

und die haben es sich hier alle in den Pool verkrümmelt :thumbsup:





chillen am Pool 8)





Gegen 15 Uhr komme ich in Lower Sabie an und beziehe meine BD2U Einheit. Ich muss dringend pullern und renne schnell ins Häuschen, vergesse aber in dem Moment den Kühlschrank abzusperren. Tja, ich komm raus und die Nachbarn lachen, dass ein Äffchen grad einen Maiskolben geklaut hat. Ach blöd. Anfängerfehler. Man könnte meinen ich wäre das erste Mal hier :whistling: Dann gibt es ein Käffchen und mein Buch und bald gehe ich noch einmal auf einen kurzen Gamedrive. Mehr dazu im nächsten Teil :)

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Sonntag, 26. Februar 2017, 20:05

15.12. - Satara nach Lower Sabie - Teil 3

und es folgt auch gleich Teil 3 :D

ich fahre in Richtung Hide direkt unter Lower Sabie. Der ist einsam und verlassen. Ein paar Vögel stellen sich als dankbare Fotomotive zur Verfügung.





der Himmel färbt sich langsam sehr dunkel und ich eile schnell noch im Trockenen zurück zum Auto. Und dann folgt tatsächlich ein Platzregen.

Eine Herde Gnus versucht sich unter einem abgestorbenen Bäumchen trocken zu halten. Gelingt wohl nicht so ganz :S



Auch dieses Böckchen vermag noch nicht einmal mehr wegzulaufen, obwohl ich genau daneben halte. Zu lästig ist der Regen :rolleyes:



Die Trappe stört sich nicht am Regen und zeigt mir ihr arrogantestes Gesichtchen. Wohl zu viel South Africas Next Top Model geguckt, wa? :thumbup:



Der Regen zieht irgendwie mit mir mit und bleibt nicht bei einem Platzregen. Janu, ich wollte eh nur noch eine kleine Runde drehen. So fahre ich langsam wieder zurück. Unterwegs treffe ich einen Zebrastreifen. Bei diesem würden wenigstens mal wirklich alle Autofahrer anhalten und die Vortrittsregel beachten :P



und wie immer begegnet mir eine Impi-Mama mit Nachwuchs. Ich glaube ich hatte noch nie so viele Impi-Fotos gemacht wie in diesem Urlaub. Die Mini-Impis sind einfach zu niedlich :love:



und diese Zwei wollen sich nicht so richtig zeigen. Ich freue mich trotzdem über sie. Und ein Besucher welcher noch zum Parkausgang stresst meint, dass es die ersten Nashörner sind die er sieht während einer Woche Krüger. Auf ein Foto verzichtet er. Na ja. Er hat auch noch ein gutes Stück vor sich :huh:



Zurück im Camp koche ich mir was zum Abendessen, lese noch etwas und gehe bald ins Bettchen. Auch morgen geht es auf einen Bush Walk. Also früh aufstehen. Aber es wird eine anstrengende Nacht werden :evil:

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Donnerstag, 2. März 2017, 16:21

16.12. - Lower Sabie - Teil 1

Es ist ja nun schon das dritte Mal, dass ich in Lower Sabie in einer BD2U Unterkunft übernachte. Die sind eigentlich super. Nur heute Nacht freunden wir uns nicht an. Als ich in der Nacht kurz auf Toilette muss, bemerke ich eine kleine Fledermaus in der Dusche. Ich bin zu müde um mir gross Gedanken um die kleine Maus zu machen und denke, die wird schon wieder wegfliegen. So lege ich mich wieder ins Bett und döse langsam ein. Bis mir eine Fledermaus an den Kopf fliegt X( Ich mache das Licht an und Suche das Vieh. Und schwupp, schlüpft es unter der Türe ins Badezimmer. Ich denke ich bin besonders schlau, in dem ich einfach ein Handtuch unter den Türspalt lege. So kommt doch das kleine Mäuschen nicht mehr durch. Licht aus und weiterschlafen. :sleeping: Zack, schon wieder fliegt sie mir an den Kopf. Arg. So geht es noch eine Stunde locker weiter. Vieh flieht, ich denke nun ist sie weg und lässt mich in Ruhe, Vieh fliegt mir an den Kopf. :cursing: Irgendwann reicht es mir und ich fange den kleinen Batman ein und werfe ihn aus der Hütte raus. Im Bad merke ich, dass es wohl der Kumpel von der Dusch-Fledermaus ist. Diese irrt auch noch immer in der Dusche rum. So mache ich auch mit der kurzen Prozess und werfe sie aus der Hütte raus in die Nacht. Es ist nun mittlerweile 3 Uhr in der Früh und um 4.15 muss ich beim Treffpunkt sein. So schlummere ich noch ein Stündchen und bin als ich aufstehe entsprechend gut gelaunt :evil:

Katzenwäsche und vorlaufen zum Treffpunkt. Dort ist um 4.15 noch kein Sanparks-Auto zu sehen, kommt aber gleich angerauscht. Die beiden Guides sind gut gelaunt (hatten wohl keine Fledermaus im Zimmer) und ich knurre noch etwas vor mir her. Neben mir sind zwei Südafrikanerinnen, ebenfalls jeweils alleine reisend dabei. Wir warten noch auf zwei weitere Gäste. Und dann kommt eine Mutter mit ihrer Tochter. Ich wunder mich etwas, da ich davon ausging, dass man erst ab 13 Jahren oder so auf den Morning Walk darf und das Kind wesentlich jünger ausschaut. Zu alldem hat die zerstreute Mutter (ursprünglich aus England, wohnt aber in Moz. und hat dort ihre Tochter adoptiert) auch noch die Formulare welche man abgeben muss vergessen. So schlendert sie zurück und holt die Formulare in aller Ruhe. Es ist ja nicht so, dass einem gesagt wird, dass die Formulare ausgefüllt abgegeben werden müssen. Meine Laune verbessert sich entsprechend gar nicht :thumbdown:

Dann geht es endlich los. Hallelujah. Wir fahren über den Fluss und biegen dann auf eine nur für Ranger erlaubte Strasse ab. Noch bevor wir aussteigen sehen wir eine Herde Elefanten. Diese flieht jedoch gleich, als wir aussteigen und sie die Gewehre der Guides sehen. Schade. Immerhin sehen wir eine wunderbare Morgenstimmung und es regnet nicht.



Wir marschieren los, nachdem die Guides die Regeln erklärt haben (nicht stehen bleiben, immer in der Gruppe bleiben, in einer Reihe gehen etc.). In der Ferne sieht ein Guide Giraffen. Wir pirschen uns langsam an sie ran.



Wir werden von überall her beäugt :love:



Es sind anscheinend über 20 Giraffen verstreut und wir sind mittendrin. Schaut man sich um, sieht man überall Giraffen. Hach die Tiere sind doch einfach toll 8o



auch viele Zebras sind bei den Giraffen, Impalas und Warzenschweine. Der Guide erklärt uns, dass diese Tierarten gerne bei den Giraffen in der Nähe sind, da diese durch ihre Körpergrösse sehr weit sehen. Macht Sinn :)



Wir verbringen recht viel Zeit hier und nun ist es leider zu spät um unten am Fluss zu frühstücken. So setzen wir uns mitten im Nirgendwo hin und plaudern. Die Tochter hat leider nun bereits keine Lust mehr zu laufen und quängelt rum. Sie wurden auch schon abgemahnt von den Guides, weil sie einfach stehen geblieben sind, nebeneinander hergelaufen sind etc. Nach der Pause sagt der Guide bei einem weiteren unerlaubten Stopp recht deutlich, wenn sie noch einmal stehen bleibe, sei sie raus. Für die Gruppe ist das aber natürlich nicht so cool. Vor allem ein Kind, das nicht mehr laufen mag, ist für uns anderen drei die gerne laufen und was über die Natur erfahren sehr mühsam.

Langsam kommen die ersten Blümchen aus dem Boden.



und auch ein einsames Gnu trabt an uns vorbei



Während ein Guide was erzählt, sehe ich etwas in den Augenwinkeln davonflitzen. Ich schaue zum anderen Guide, der guckt aber verträumt in den Himmel. Da sehe ich was davon flitzte. Zwei Stachelschweine :thumbsup: Ich rufe also ganz aufgeregt dem Guide der noch mit seinen Pflänzchen beschäftigt "Porcupine, Porcupine". Er: Whaaaat? Ja ja, dort rennen sie, schnell schnell. Der Guide wird nun auch ganz hibelig und trommelt uns schnell zusammen um zu schauen, wo die beiden Tierchen hingerannt sind. Guide 2 wacht aus seinem Traum aus und guckt uns entsetzt an, what is it? what is it? wir schleichen um Büsche und gucken genau, wo sie sich wohl versteckt haben. Und dann sehen wir sie. Eines etwas besser, aber auch etwas bedeckt vom Busch.



Ich habe mega Freude, so habe ich noch kein Stachelschwein in Südafrika gesehen. Hurra! Zu nah lässt uns der Guide nicht ran. Er meint, dass wenn wir näher gehen, das Schweinchen seine Stacheln aufstelzt und es so nur unnötig Energie verbraucht. Und wir wollen die Tiere ja nicht stören, sondern mehr über sie lernen. Ich bin aber so oder so mega happy (die grausame Nacht ist vergessen) :thumbsup:

Wir laufen zurück zum Auto (das Mädchen klönt schon wieder rum :thumbdown: )

Auf dem Rückweg zurück zum Camp sehen wir noch weitere kleinere und grössere Tiere.











Zurück im Camp frühstücke ich und mache noch ein kleines Nickerchen. Dann gehe ich Wäsche waschen, lese etwas und hole ein Käffchen bevor ich meine Wäsche in den Trockner haue. Auf dem Weg zum Waschhaus treffe ich den einen Guide mit seinem kleinen Sohn an und plaudere recht lange. Spannend so ein Leben hier im Camp. Er ist hingegen ganz entsetzt, dass ich als Frau alleine in Südafrika reise :whistling: Während ich auf meine Wäsche warte (ich habe mein Buch mit und es mir im Waschhaus gemütlich gemacht), kommt ein Südafrikaner (französischer Abstammung) ebenfalls Wäsche waschen. Auch mit ihm unterhalte ich mich dann noch recht lange. Ich finde es sehr spannend, da er ganz offen auch über seine Ängste im Land (Arbeitslosigkeit, Verjagen der Weissen etc.) spricht. Ganz happy scheint er mir nicht.

Zurück im Bungi mache ich mir etwas zum Mittagessen und fahre dann bereits um 14 Uhr noch einmal auf einen Gamedrive.

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Elion

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Ich steige auf halber Strecke noch dazu und bin vor allem auf die Wasser-Erfahrungen gespannt :)

yoshi1310

Christkind

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Dienstag, 14. März 2017, 22:17

16.12. - Lower Sabie - Teil 2

so, nun muss ich mich aber beeilen. Sonst steigen bald alle Mitreisenden aus :whistling:

Ich fahre auf der Hauptstrasse in Richtung Skukuzza. Es hat recht viel Verkehr, was mir nicht so gefällt. aber ich möchte noch kurz in den grossen Shop in Skukuzza, drum bleibe ich auf der Hauptstrasse. Ich fahre verträumt und reisse plötzlich einen Stopp. Da sitzt doch einfach ein Leo am Strassenrand 8o

Dieser verkrümmelt sich aber sofort im Gebüsch. Mehr als ein Beweisfoto (gepunktetes Gebüsch) gibt es nicht. Ich warte noch etwas und plötzlich sputet der Kerl (oder die Frau?) über die Strasse und weg ist sie/er. Na warum so schüchtern :huh:

So fahre ich weiter bis zwei Autos langsam fahren und ans Flussufer schauen. Was ist denn da, was ist denn da? Ein Sanparks-Mitarbeiter klärt mich auf. Ein Leo spaziert unten am Fluss entlang. Juhui. Unten spaziert tatsächlich gemächlich ein Leo entlang.



da der Leo gemütlich läuft, fahre ich ein Stück weiter vor und platziere mich optimal. Mittlerweile ist nämlich ein Autokoloss entstanden. Ich bin nun aber auf Poleposition und halte meine Kamera bereit



aus dem Pulk befreien ist dann das grössere Problem. Ich bin aber happy, so konnte ich den Leo doch ein Weilchen beobachten. Ich befreie mich langsam und fahre weiter. In Skukuzza besuche ich den Shop und hole mir noch ein Käffchen :whistling:

Dann geht es wieder auf den Rückweg. Ich habe noch lange Zeit, das Tor schliesst ja erst um 18.30 Uhr und es ist erst 16 Uhr. So holpere ich langsam wieder in Richtung Lower Sabie. Nach dem Picknickplatz (welchen ich als Pullerpause nutze), erzählt mir ein entgegenkommender Fahrer, dass ca. 500 Meter weiter 3 Löwen auf der Strasse entlang gehen. Na ja, bis ich wohl dort bin, sind die ja sicher bereits weg.

Denkste.



drei Prachtskerle wackeln gemütlich auf der Strasse entlang und scheinen nicht den Eindruck zu machen, dass sie sich bald verziehen 8o



Glücklicherweise gehen sie in Richtung Lower Sabie. So kann ich einfach den Dreien hinterher rollen :thumbsup:



ein Ast kann ja auch als Kraulstock genutzt werden 8)



Es hat immer mal wieder Impis in der Nähe, welche sich lauthals wegretten. Ausser gucken gibt es bei den Löwen jedoch keine Action.



auch der Durst muss mal gestillt werden.





und wie kommen wir hier nun weiter? ?(



damit ich nicht nur Fotos vom Hintern habe, überhole ich ein paar Mal und bekomme so hübsche Aufnahmen







Löwen im Rückspiegel :D



Nach einer Stunde habe ich die Löwen für mich :love: Irgendwann kommt die Sanparks-Abend-Fahrt entgegen und ist total aus dem Häuschen. Kurz vor Lower Sabie und nach gut 1,5 Stunden verschwinden die Drei dann runter zum Flussbett. Wow, was für ein Nachmittag und was für eine Begegnung! Total happy rolle ich zurück. Kurz vor Lower Sabie dann ein Autokoloss mit einem Löwen. Pha, da roll ich doch einfach dran vorbei :D

Ich mache mir Abendessen, lese noch etwas und hoffe auf eine ruhige Fledermaus-freie Nacht und schlummer bald happy ein :sleeping:

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yoshi1310

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Sonntag, 19. März 2017, 13:05

17.12. - Lower Sabie nach Pretoriuskop - Teil 1

Diese Nacht hatte ich keine Fledermäuschen in meinem Zimmer und ich konnte tipptopp schlafen. Wie gewohnt stehe ich frühzeitig auf um auf den Morning Drive zu gehen. Heute ist mein letzter voller Tag (für diese Reise) im Krüger. Wehmut überkommt mich ;(
d
Ich beschliesse die S28 entlang zu fahren. Da wurden in den letzten Tagen öfters Geparden gesehen. Ein Tier welches auf meiner Liste noch fehlt. Ich fahre also aus dem Camp raus und biege in die S28 ein. Leider tut sich lange lange Zeit nichts. Bei einer Gruppe Nashörner bleibe ich etwas länger stehen.



Ich fahre weiter und erreiche schon bald das Ende. Von unten kommen langsam die Tagestouristen rein. Ich werde gefragt, ob ich auf der S28 was gesehen hätte. Nashörner weiter oben. Der Fahrer winkt ab und dreht um. Na dann ?( Wie ich später in der App "latest Sights" lese, war dann auf der S28 eine grosse Gruppe Löwen anzutreffen. Tja, wäre der Herr mal nicht umgedreht. Ich war im Nachhinein ebenfalls froh habe ich diese verpasst ;)

Auf der Hauptstrasse retour nach Lower Sabie herrscht nun viel Tagestouristen-Verkehr. Daher beschliesse ich mich auf die S130 einzubiegen. Ich treffe eine faule Hyäne



weiter begegnen mir die üblichen Verdächtigen wie Impalas, Giraffen, Zebras, Elefanten. Irgendwann bin ich dann schon wieder auf der Hauptstrasse. Etwas enttäuscht vom Drive fahre ich in Richtung Camp zurück. Dann sehe ich etwas Kleines über die Strasse wuseln. Ich denke, ach, Affen auf der Strasse. Auch das noch :rolleyes:

Ich fahre näher ran und wunder mich über die vielen schwarzen Punkte auf dem Fell der Äffchen :D



und seit wann sitzen Affenmamas mit solch einem geraden Rücken da? 8o



Ist es nicht toll, wenn sich eine Affenherde als Gepardenfamilie herausstellt? :thumbsup: Ich bin ganz nervös und versaue ca. 3/4 aller Fotos vor lauter hypern/zittern/nach Luft schnappen. Mama Gepardin geht gemächlich über die Strasse.



und wackelt zu ihren 3 Kindern



guckt sich um, ob da nicht doch Gefahren lauern



Von hinten nähert sich ein Auto und ich bin in der Poleposition. Juhui! Und excusez-moi. Nun kommt eine Flut Gepardenfotos :thumbup:



knuffig :love:



Mutterliebe



Katzenvideos können so niedlich sein :thumbsup:





:love: :love: :love:



Irgendwann verzieht sich die Familie etwas weiter nach hinten und langsam aber sicher bildet sich auch ein ganz schön grosser Stau. Ich habe aber noch immer eine gute Position und geniesse den Anblick der kleinen Familie



die Mama hält Wache und die Kleinen ruhen sich aus





Irgendwann wird es mir dann doch zu bunt und ich fahre zurück nach Lower Sabie wo ich mir strahlend Frühstück zubereite :thumbsup:

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