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Quorkepf

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 14:53

Reisebericht: mit Hörrohr und laufender Nase vom Addo nach Kapstadt

Liebstes Südafrika-Forum,

ich wette, ihr könnt mich alle verstehen, wenn ich nun schreibe: Gerade ist die Sehnsucht nach SA mal wieder besonders groß. Was könnte da heilsamer sein, als endlich mal mit dem Reisebericht zu beginnen, den ich schon länger mit euch teilen wollte.
Im vergangenen Jahr haben wir das zweite Mal Südafrika bereist und auch wenn wir wieder nicht alle Zeit der Welt hatten, haben wir doch das Beste für uns draus gemacht.

Hier schon mal die Eckdaten, damit ihr vielleicht ein bisschen Sehnsucht mit mir zusammen habt: :blush:
Reisezeitraum: 7. bis 19. Oktober.
Nase: lief. Permanent.
Ohren: taub. So halb. Jedenfalls tauber, als für mein Alter angemessen.
Stimmung: trotzdem wunderbar. Von einigen geknickten Momenten abgesehen.
Der Mann: geduldig.
Stationen: Addo (Main Camp) - Wilderness (The Dune) - Hermanus (138 Marine) - Kapstadt (Parker Cottage) - Stellenbosch (Rusthuiz).

Vielleicht reist ihr ja ein bisschen mit mir mit. :saflag:
Bis dahin schon mal :love:
Quorkepf

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sunny_r

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 16:16

Hallo Querkopf,


dann suche ich mir schon mal ein Plätzchen zum Mitreisen. Danke für Deinen Bericht.

Meinen schreibe ich ja auch erst gerade :blush:

LG Rainer

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Quorkepf (25. Februar 2017, 17:41)

Chemiker69

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 17:08

Bin gerade am planen und gedanklich eh schon wieder dort und deswegen freue ich mich und bin dabei. :thumbsup:

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Quorkepf (25. Februar 2017, 17:41)

Kitty191

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:10

Hallo Quorkepf,
da wir einen Monat später auf ganz ähnlichen Pfaden gelatscht sind, freue ich mich über Deine Eindrücke. Taschentücher und Megaphon sind am Start. Kann los gehen.... :D


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Quorkepf (25. Februar 2017, 17:41)

Enilorac

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 21:20

Ich komme auch gerne mit! Bin gespannt auf eure Erlebnisse!

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Quorkepf (25. Februar 2017, 17:41)

Biha6

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6

Samstag, 25. Februar 2017, 13:57

Ich bin dann auch noch eingestiegen und habe noch einen Fensterplatz bekommen. :thumbsup:

LG
Birgit

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Quorkepf (25. Februar 2017, 17:41)

mrm007

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Samstag, 25. Februar 2017, 15:24

Ich bin auch an Bord und freue mich sehr auf deinen Reisebericht :)

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Quorkepf (25. Februar 2017, 17:41)

Quorkepf

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Samstag, 25. Februar 2017, 18:23

Wie schön, so viele Mitfahrer. 8) Ich freu mich.
Dieses Mal wird es auch nicht so eng wie beim letzten Mal im Ford Dingsda. Diesmal ist es ein Kia in Toyota-Corolla-Größe, da passt ihr super rein.
Festhalten, los geht's.

Was vor der Anreise so geschah:
Zwei Tage vor der Anreise fängt das Elend eigentlich schon an. Ich arbeite lange, um der besten Kollegin, die mich vertritt, nicht allzu viel auf dem Schreibtisch zu lassen. Nach einem nervtötenden Meeting komme ich mittwochs nach Hause. Der Mann kocht schon. Also Essen, nicht vor der Wut, der Beste. Ich lasse mich auf den Stuhl in der Küche fallen und klage: "Mein Hals kratzt, ich werde bestimmt krank. Ich WILL NICHT krank werden. Das ist doch nicht wahr." So geht das in etwa 30 Minuten, in denen der Mann auf Durchzug stellt. In unserer Beziehung bin ich derjenige mit dem Männerschnupfen und dem dazugehörigen Leid (falls ihr euch gefragt habt). Der Mann antwortet: "Quark, das bildest du dir ein", und reicht mir einen frisch gepressten Orangensaft. Zur Sicherheit, für die Vitamine, die eh nicht helfen, was ich schon weiß, ihm aber nicht sage. Donnerstags stehe ich mit dickem Schnupfen, Husten und ohne Stimme auf. Wusste ich es doch. Den letzten Arbeitstag lasse ich über mich ergehen und bin todunglücklich. Schon wieder krank im Urlaub. Ich bin verflucht. Ich plündere nach Feierabend noch schnell die Apotheke und google dann "Fliegen mit Infekt". Besonders faszinieren mich die Geschichten von Menschen, denen es dabei aus den Ohren blutet. Der Mann rollt mit den Augen und verlässt auffällig oft den Raum, sobald ich darüber reden will. Nun gut. Gehe ich halt früh schlafen.
Freitags fühle ich mich wie von einem LKW überrollt. Kofferpacken schaffe ich aber noch, bevor am Nachmittag der Zug nach Brüssel geht. Wo wir bei der zweiten Leidensgeschichte wären. Der Plan war nämlich ein anderer: gemütlich samstags mit dem Auto zum Brüsseler Flughafen fahren, das Auto auf dem bereits reservierten, nicht rückerstattbaren Parkplatz abstellen und abheben. Klappte nicht, denn das Auto hatte sich überlegt, einen neues Lenkgetriebe zu brauchen und war nicht mehr fahrbar. Tschüss Kohle für den Parkplatz, hallo zusätzliche Kohle für das Airport-Hotel. Was soll man machen ... Röchelnd schlörre ich meinen Koffer in den Zug, aus dem Zug, in den nächsten Zug, aus dem nächsten Zug, durch die harten Sicherheitskontrollen am Airportbahnhof, durch Sicherheitskontrollen am Flughafen raus - es wollte kein Ende nehmen. Im Hotel falle ich völlig fertig ins Bett und der Mann schießt amüsiert ein paar Fotos. Ich verfluche ihn krächzend.

Anreisetag:
Die Nacht ist unruhig, am nächsten Morgen geht es dann zur gemütlichen Uhrzeit los. Wir fliegen mit TK über Istanbul nach Johannesburg und von dort weiter mit Mango nach Port Elizabeth. Für den Flug von Brüssel nach Istanbul haben wir leider keine Plätze mehr nebeneinander bekommen. Das gefällt mir mit meiner Flugangst und der Blutende-Ohren-Angst so gar nicht. Und sowieso mag ich fremde Menschen nicht, nicht im Flieger. Ich schleiche wie ein geprügelter Hund in den Flieger und setze mich. Die türkische Dame neben mir guckt ähnlich geprügelt und blickt sich dauernd um. Irgendwann sagt sie: "Meine Mutter und meine Tochter sitzen woanders. Und neben mir auf der anderen Seite ist noch frei. SIE sehen ja nett aus, aber wenn auf der anderen Seite jemand nicht Nettes sitzt, dann ... dann weiß ich auch nicht." Sie ist mir sofort sympathisch. Und wir haben beide Glück: Die anderen Menschen mit den gebuchten Plätzen kommen alle nicht, sodass wir beide bei unseren Nicht-Fremden sitzen können. Puh. Der Flieger startet pünktlich und damit beginnt auch mein weiteres Elend: Meine Ohren kriegen trotz Massen an Nasenspray, anderem abschwellenden Zeug, blöden Übungen usw. keinen Druckausgleich hin. Ich höre kaum noch etwas und es tut ziemlich weh, vor allem natürlich bei Start und Landung. Jetzt erkennt auch der Mann mein Leid an. Endlich. Ich bin erleichtert, als wir landen, könnte aber schreiend wegrennen beim Gedanken daran, das Ganze noch zweimal machen zu müssen. Mit vielen Schmerzmitteln überstehe ich die nächsten Flüge dann irgendwie noch - die Ohren bluten erstaunlicherweise nicht - und wir kommen nach viel zu langer Zeit und ziemlich müde in Port Elizabeth an. Da geht alles schnell und reibungslos, und die Sonne strahlt vom stahlblauen Himmel. Wir sind wieder da! :saflag:

Über das Mathyolweni-Gate fahren wir in den Addo und nutzen die Strecke bis zum Main Camp, wo wir ein Rondavel mit Wasserlochblick reserviert haben, als ersten Game Drive. Vom ersten Moment an mögen wir den Park. Warzenschweine und Elefanten begrüßen uns und für kurze Zeit kann ich die schmerzenden Ohren vergessen. Aber ich höre nach wie vor nichts, und der Mann gibt es auf, sich mit mir unterhalten zu wollen. Stattdessen schlägt er pantomimisch und mit ergoogeltem Bild vor, dass wir mir am besten ein Hörrohr besorgen, was auch vom Alter her bald angemessen sei. Ich starre ihn wütend an und huste. Und das wird nicht das letzte Mal sein, dass ich das tue.
Im Camp angekommen, erledigen wir erste Einkäufe im gut sortierten Shop, reservieren für den Abend im Restaurant und buchen zwei Game Drives für den folgenden Tag. Nach dem Verdrücken zweier tatsächlich ausgesprochen leckerer Burger im Cattle Baron fallen wir wie Steine ins Bett und schlafen schnell ein.










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Samstag, 25. Februar 2017, 20:10

Hallo Quorkepf,
ich möchte bitte auch noch mit - nun wird's doch langsam eng im Auto ;) . Ich bringe auch Schmerztabletten und Hustensaft für Dich mit - das hört sich ja schlimm an, wie Du gelitten hast ;( .
Aber Dein Bericht lässt sich toll lesen und ich freue mich auf die Fortsetzung!
LG
Kessi

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Quorkepf (26. Februar 2017, 10:13)

Kitty191

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Samstag, 25. Februar 2017, 22:47

Hallo Querkopf,
ich lese die ersten Zeilen und ich weiss.... der Schreibstiel.... wunderbar! I like! :thumbsup: Auch wenn mir Dein Elend natürlich von Herzen leid tut. Gott sei Dank ist das berüchtigte Ohrenbluten ausgeblieben.


LG
Kitty
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Quorkepf (26. Februar 2017, 10:13)

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Sonntag, 26. Februar 2017, 08:14

Hallo Querkopf,

ich bin auch gerne dabei und freue mich schon drauf, wie es weitergeht. Hoffentlich ging es dir schnell wieder besser. :danke:

LG Claudia

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Quorkepf (26. Februar 2017, 10:13)

Quorkepf

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Sonntag, 26. Februar 2017, 10:25

Oh schön, das Auto wird ja jetzt richtig voll. Ein Hallo an die neuen Mitfahrer. Ich freu mich, dass ihr dabei seid. Und dann gleich auch noch Hustensaft mitbringt. ;)
Dann kann es ja weitergehen. Und heute müsst ihr früh aufstehen:

Addo:
Heute müssen wir wieder früh aus den Federn, um pünktlich zum gebuchten Morning Drive abfahrbereit zu sein. Aber es ist tatsächlich noch menschlich (6 Uhr) im Vergleich zu den Zeiten, die wir noch von unserem Walk aus dem Krüger kennen. Trotzdem fällt es mir, gerädert und halb taub, wie ich bin, nicht leicht aufzustehen. Ein Glück, dass wir mit Ryan fahren: Ryan ist ein großer Kerl mit einem ebenso großen Organ, sodass ich ihn sogar ansatzweise verstehe, wenn nicht gerade der Fahrtwind dazukommt. Und lustig ist er dazu auch noch. Wir freuen uns. Rasant geht es dem Sonnenaufgang entgegen. Der Mann und ich starren uns an, und ich bin mir sicher, dass er das Gleiche denkt wie ich: Alle anderen sind sehr viel besser vorbereitet als wir! Sie haben heißen Kaffee, Mützen und Schals dabei und frieren kein Stück, während wir ... nun ja, bibbern wie sonst was. Ein fürchterlicher Anfängerfehler, wie konnte uns das passieren? Aber da müssen wir durch. Wir sehen eine Elenantilope, ein paar Zebras ... und sonst leider nicht so viel. Ryan ist enttäuschter als die Mitfahrer. Aber so ist das eben in der Natur. Wir genießen die Fahrt trotzdem sehr und gönnen uns danach viel heißen Kaffee zum Aufwärmen.












- zu früh abgeschickt habe ich meinen Beitrag, aber später geht's weiter mit dem Addo -

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Sonntag, 26. Februar 2017, 15:19

Na da spring ich doch auch noch mit auf und quetsch mich in die Ecke. Oh je mit so einer Erkaeltung in den Urlaub ist Horror und ich hoffe du hattest nicht den gesamten Urlaub damit zu kaempfen. Bin gerade mit der Planung unseres 2. SA Trips fertig geworden ( naja fast) und gedanklich schon dort auch wenns in Reality noch ein paar Monate dauert bis es endlich wieder soweit ist. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung! :)

LG Lazzine

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Quorkepf (27. Februar 2017, 14:52)

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Sonntag, 26. Februar 2017, 15:24

Fortsetzung Addo:
Danach stöbern wir noch durch den Shop des Camps uns erfreuen uns an den teilweise doch sehr "geschmackvollen" Souvenirs. Der Mann möchte unbedingt ein bisschen NIppes mitnehmen, so sagt er - ich quittiere das mit hochgezogenen Augenbrauen und versuche einzuschätzen, ob er scherzt oder nicht. Heimlich kontrolliere ich nach dem Einkauf noch seine Tüte: alles sauber, nur Billtong und Marmelade. Schwein gehabt.
Den Tag verbringen wir gemütlich. Der Mann stöbert durchs Camp, geht zum Hide und schaut hier und da und ich versuche, wenigstens noch ein bisschen zu schlafen. Klappt nicht. Sobald ich liege, quält mich der Husten. Aber immerhin ein bisschen Ruhe finde ich. Um 17 Uhr starten wir dann auch zum Sundowner Drive. Der Wagen ist mit Ausnahme des Fahrers mit Deutschen besetzt. Aber das ist nichts Schlimmes. Wir haben alle Spaß und freuen uns besonders mit den beiden jungen Damen, die bei jedem Bock jubeln und gar nicht aufhören können, sich zu freuen. So ging es uns auch bei unserer ersten Safari. :love: Wir sehen versteckte Löwen, Elefanten und tatsächlich in weiter Ferne drei Nashörner. Wahnsinn. Zum Drink bei Sonnenuntergang dürfen wir aussteigen und verquatschen uns mit Blick auf die Nashörner so ordentlich, dass es mit Vollgas zurück ins Camp geht, wo wir wieder zu faul zum Selbstverpflegen sind und es uns nochmals im Restaurant gutgehen lassen. Abends sitzen wir auf unserer kleinen Terrasse, schauen auf das beleuchtete Wasserloch und freuen uns einfach. Wir mögen den Addo extrem gern und finden es absolut schade, dass wir am nächsten Tag schon wieder weiterreisen müssen. Die Rondavels sind sehr nett, gemütlich und gepflegt, der Park ist landschaftlich wunderschön, es ist irgendwie besonders friedlich und entspannend hier.








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tom1978

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Sonntag, 26. Februar 2017, 17:12

Bin auch dabei.


Krank zum Urlaubsstart schaff ich auch fast jedes mal. So schlimm wie bei dir wars aber bei mir nur einmal. (4 Tage taub durch Budapest.)
Aber es bewahrheitet sich mal wieder: Je schlimmer es wird - desto besser die Story!

Beide Daumen hoch für die ersten Beiträge. Das liest sich super!

Tom

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Quorkepf (27. Februar 2017, 14:52)

gatasa

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Sonntag, 26. Februar 2017, 21:29

Wenn ich darf, würde ich auch noch ein Plätzchen für mich im Auto abknappsen.

Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und die Fotos sind super! :danke:
Ich freue mich auf weitere Kapitel!

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Quorkepf (27. Februar 2017, 14:52)

Quorkepf

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Montag, 27. Februar 2017, 14:55

Ich freue mich über die ganzen Mitfahrer! :blush:
Wie schön.

Lazzine, wo geht es denn diesmal hin bei euch? Hab schon nach einem Thread gestöbert, aber nichts gesehen! ;)

Und Tom, wenn es nach schlimmen Ohren geht, dann hattest du sicher eine Knallerzeit mit einer Knallerstory in Budapest, richtig? :P

Schöne Grüße an alle zum Anfang der Woche.
Ich schaue, dass es bald weitergeht, damit euch im Auto nicht die Füße einschlafen bei zu langer Wartezeit.

tom1978

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Montag, 27. Februar 2017, 19:16

Und Tom, wenn es nach schlimmen Ohren geht, dann hattest du sicher eine Knallerzeit mit einer Knallerstory in Budapest, richtig?
Richtig.

Auf der Fahrt zum Flughafen für den Rückflug hats dann Plopp gemacht und ich war wieder unter den Hörenden.

Dafür gabs dann noch eine umplanmäßige Zwischenlandung in Wien wegen eines medizinischen Notfalls an Bord.
Man glaubt nicht, wie schnell so ein Flieger von Reisehöhe auf Bodenniveau kommt, wenn er muss ...


Tom

Quorkepf

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Dienstag, 28. Februar 2017, 15:28

Dafür gabs dann noch eine umplanmäßige Zwischenlandung in Wien wegen eines medizinischen Notfalls an Bord.
Man glaubt nicht, wie schnell so ein Flieger von Reisehöhe auf Bodenniveau kommt, wenn er muss ...


Um Gottes Willen, das klingt nicht schön. Und tut mir leid. Das möchte man selbst nicht erleben und auch nicht miterleben.
:(

Quorkepf

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Mittwoch, 1. März 2017, 09:30

Weiter geht's.

Vom Addo nach Wilderness:
Auch wenn ich "nichts" höre, den Wecker höre ich dann morgens leider doch. Heute heißt es schon wieder aufbrechen und Koffer packen. Wir checken den Wetterbericht. Der sagt: In Wilderness soll es nicht ganz so wundervoll sein und regnen vom grauen Himmel. Der Addo hingegen soll noch eine ganze Weile in der Sonne strahlen. Beim Blick aus dem Fenster bestätigt sich das. In Wilderness, das sowieso nur Zwischenstation sein musste aufgrund der knappen Zeit, wollten wir gern noch ein bisschen spazieren und den Half Collared Kingfisher Trail gehen, aber in Anbetracht meines schnaufenden Allgemeinzustands und des vorausgesagten Wetters beschließen wir, einfach noch einen sehr ausgedehnten Addo-Abschieds-Game-Drive zu unternehmen und es ganz langsam angehen zu lassen. Eine gute Wahl. Und auch eine sehr nette und geduldige Wahl des Mannes, der seinen kindlichen Bewegungsdrang ganz souverän unterdrückt und stattdessen mein feuchtkaltes Händchen tapfer hält.
Ein bisschen traurig verabschieden wir uns vom Addo. Eine ereignislose, rund 400 km lange Strecke über die N2 wartet auf uns.













In Wilderness erledigen wir noch schnell ein paar Einkäufe und checken dann im The Dune Guesthouse ein. Es gefällt uns auf Anhieb gut, es ist modern, offen und hell und einfach einladend. Ein wenig schade finde ich, dass wir das gewünschte (und gebuchte) Zimmer nicht beziehen dürfen - dort weilt ein anderes Paar, das sicher hier mitliest - gaaaaaanz bestimmt - und über das ich deshalb kein Sterbenswort verlieren werde. :whistling:
Meine Kondition, die auch unkrank eher kümmerlich ist, wie der Mann gnadenlos festhält, lässt zumindest einen kleinen Strandspaziergang zu. Der Wind pustet und es regnet ein wenig, aber die frische Luft im Gesicht tut mir gut.





Aber auch die freistehende Wanne mit Blick aufs Meer will ja schließlich noch genutzt werden, sodass es uns bald wieder ins Trockene zieht. Bevor ich ins Bad verschwinde, bittet der Mann mich feierlich, mich noch kurz zu setzen. Er hat da was für mich, schließlich haben wir ja heute Hochzeitstag. Ich mache große Augen. Er hat was für mich? Eigentlich schenken wir uns vielleicht mal ein Blümchen und gehen ansonsten immer sehr fein gemeinsam essen - was wir auch heute Abend vorhaben, ein Tisch ist schon lange reserviert. Aber jetzt hat er was für mich??? :love: Ich setze mich, er gruschelt an seinem Koffer rum und kommt mit hinter dem Rücken versteckten Händen zu mir. "Schatz", setzt er an, "zu unserem Hochzeitstag habe ich dir in diesem Jahr ein ganz besonderes Geschenk ausgesucht, das wie kein anderes Ausdruck meiner Liebe ist." Ich bin ganz erstaunt - und dann bitte ich ihn, alles - NUR LAUTER - zu wiederholen. Er brüllt: "SCHATZ, ZU UNSEREM ..." Ah, jetzt hab ich's. So was Staatstragendes kenne ich ja gar nicht von ihm. Hinter seinem Rücken raschelt es, als er mir verdächtig strahlend das Bündel überreicht. Seltsam, denke ich, eine Plastiktüte ... darin wickelt man also heutztage die Diamanten ein? Na ja, vermutlich ist das nur, um den teuren Schmuck zu schützen. Mühsam packe ich etwas in Papier Eingewickeltes aus der Tüte. Zu schwer und zu unförmig ist das für Schmuck. Hm. Ich wickele den Liebesbeweis langsam aus ... und fördere die wohl hässlichste Kaffeetasse, die der Addo-Main-Camp-Shop zu bieten hatte, zutage. Der Mann lacht schallend, als er mein Gesicht sieht.
Hier seht ihr das Ding, das ich seitdem auch zu Hause immer fleißig benutze (es hält übrigens weder die Wärme, noch lässt es sich besonders gut greifen. Aber was will man machen, wenn es ein Zeichen der Liebe ist):



Aber es sollte dann tatsächlich doch noch romantisch werden. Ich hatte einen Tisch im Serendipity reserviert, von dem ich viel Gutes gelesen hatte. Nett ist, dass sie auch einen Shuttle-Service anbieten. Und so werden wir am frühen Abend direkt an der Tür unseres Gästehauses vom Besitzer Rudolf persönlich abgeholt. Es geht herrlich unkompliziert und gar nicht steif zu, sodass wir uns schon auf den Abend freuen. Rudolf geleitet uns ins Kaminzimmer, ich bekomme einen Kaktus-Aperitif, der Mann freut sich über ein Craft Beer. Mit den anderen Gästen, die ebenfalls den Shuttle genutzt haben, unterhalten wir uns ungezwungen - das englische Paar, sehr reise- und smalltalkerfahren, macht es uns auch sehr leicht. Rudolf stellt schließlich das Menü und die Wahlmöglichkeiten vor, Lizelle, seine Frau und die Köchin, nimmt gern die Bestellungen entgegen. Und was soll ich sagen: Wir haben selten so gut gegessen wie dort. Leider habe ich es - wie übrigens den gesamten Urlaub - versäumt zu notieren, was wir gefuttert und vor allem welchen Wein wir getrunken haben. Das rächt sich nun, da ich wild südafrikanische Weine beim Dealer unseres Vertrauens in Deutschland ordere, aber mich nie dran erinnern kann, ob es der war, den wir im Urlaub so mochten. :rolleyes: Hier aber zumindest ein kleiner Eindruck vom Essen an diesem Abend:







Wir schlafen steingleich nach diesem schönen Abend. Am nächsten Tag müssen wir schon wieder weiter nach Hermanus, der kurze Zwischenstopp war aber trotzdem wunderbar. Nach dem Regen vom vergangenen Tag verabschiedet sich Wilderness dann mit strahlendem Sonnenschein von uns. So sieht es natürlich auch ganz hübsch aus ...


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