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traveler57

bushlover

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Freitag, 3. März 2017, 17:38

"What a hell" - Tour 2017 - eine Südafrikareise in vielen Facetten

- was war das für eine Reise......

Johannesburg- Thabazimbi ( Marakele NP 3 N, Mapungubwe NP 3 N) -Kruger ( Shingwedzi 3 N, Mopani 2 N, Satara 2 N, Berg-en Dal 3 N) -

Saint Lucia 4 N - Flug von Durban- nach Kapstadt - Somerset West 6 N.


"Undurchsichtig" an vielen Stellen, sehr grün und doch wieder ganz anders, als in den Vorjahren.
Wir sind zurück und wieder einmal tief beeindruckt von diesem Land.
Die landschaftliche Vielfalt , die liebenswerten Menschen und die Naturerlebnisse, die wir in den unterschiedlichsten Situationen erleben durften.




Neben der ganzen Euphorie gibt es auch einige kritische Anmerkungen zu unserer Reise und damit möchte ich beginnen.

" Das Schlechte " damit vorweg.
Die Autovermieter nerven nun langsam so dermaßen, das ich mich wirklich Frage, ob man sich das in Zukunft weiterhin so gefallen lassen muss.
Auch wenn ich weiß , das ich nur eine Kategorie buche, - was eh schon sehr geschickt ist von den Anbietern, so erwarte ich zumindest eine entsprechende Gegenleistung und Aufmerksamkeit gegenüber dem Kunden.
Das der angedachte Fortuner in Johannesburg nicht zur Verfügung stand, wurde sehr nett mit den Worten verpackt,-
"Ich habe hier zwei Schlüssel, lassen sie uns mal hinausgehen und Sie schauen sich das mal an......" - SUV ade, dachte ich.
So gingen wir in die Garage und schauten....und bevor es von eurer Seite vielleicht gleich los geht,- " Was will er denn" !

Es geht um Verträge die geschlossen werden und um eine Leistung, die erbracht werden soll, die man im voraus gebucht und bezahlt hat.
Aber weiter, - da stand die Alternative, - ein Nissan Navara Double Cab 4x4 Automatik ( Automatik hatten wir gebucht ) und ein Combi.... bloß welcher ?
Der zweite Wagen war dann kein Combi, sondern ein VW Bus, den habe ich ein paar Jahre hier in D selber gehabt, aber für die Tour in den nächsten 21 Tagen, zu zweit eher ungeeignet.
So blieb es dann bei dem Nissan.
So werden einige denken, ist doch Top, Upgrade und 4x4 .
Doch wie sich dann sehr schnell zeigte , der Fahrkomfort war doch eher hart und unbequemer, als ein SUV ( fahre selber einen Landcruiser).
Hinzu kam das der Fahrersitz, in der Sitzhöhe kaum zu verstellen war, was für meine Frau , die eigentlich einige Strecken fahren sollte, keine gute Sicht und Sitzposition ermöglichte.
Das die Spaltmaße an den Hecktüren gute 1- 2 cm betrugen und der Staub reichlich eindrang, sei nur am Rande erwähnt.
Richtig zu verschließen gingen die geteilten Heckklappen auch nicht, da auf einer Seite der Verschlusszapfen ausgebrochen war.
Den Allradantrieb brauchten wir auf der Reise nicht.
Im Mapungubwe NP, gab es zwar im östlichen Teil zwei Strecken, die wir auf einem Nachmittags-Drive mit einem Safariwagen befuhren.
Danach war klar, die schlammigen Stellen, wo sich selbst der erfahrene Ranger schwer tat, die traute ich mir, alleine als einzigstes/r Fahrzeug/ Fahrer doch nicht zu.
Nach 21 Tagen hatten wir uns angefreundet.
Es war aber auch in Ordnung, als wir den Wagen in Durban dann abgaben.

Aber die Story geht weiter,- Cape Town Airport - andere Vermieter und Kompaktklasse gebucht
Sprich, ein VW VIVO.
In dem Büro angekommen, einige Mitarbeiter der Firma sehr beschäftigt ,- ohne Kunden.....
Ob nun ein Schichtwechsel vorlag ( 4 pm) oder welche Strategie dahinter steckte ?
Jedenfalls es dauerte bis jemand die verlassenen Schalter wieder besetzte, geruhsam seinen Arbeitsplatz einrichtete, sich im Raum orientierte, um dann in einen Smalltalk mit der Nachbarin zu verfallen.
Ach ja, da war doch was..... Kunden...., endlich durften wir vortreten.
Den Voucher überreichten und einige Seiten ausfüllten, wobei die Dame verschwand und für ca. 10 Minuten verschwunden blieb.
Endlich , oh wunder erschien sie wieder, nahm die ausgefüllten Bögen an sich und schaute vor sich hin.
Ich fragte sie dann, -was denn noch wäre und ob wir nun endlich die Schlüssel bekommen könnten.
Kurze Antwort: es ist kein Auto da ,-
Wie ? Nicht da ?- sie hatte die ganze Zeit eine braune Tüte vor sich und ich wusste, das da die Autoschlüssel drin sind.
Ich fragte sie noch ,- wie sie sich das nun vorstellen würde, das wir nun hier eine , zwei Stunden warten würden... ?
Keine Antwort.
Da platzte meiner Frau nun hinter mir der Kragen, denn es war nicht das erste Mal, das wir bei dieser Autovermietung so einen miesen Service erlebten. ( Wir hatten bei denen auch nicht gebucht, sondern die waren der Subanbieter von
einer anderen Autovermietung, - was sich erst nach der Buchung herausstellte).
Um es nun kurz zu machen, - Sie hatte einen Schlüssel von einen Polo, das war ein Automatikfahrzeug,- den hatten wir aber nicht gebucht und wie es den Anschein hatte, sie und ihr Vorgesetzter , den sie nun nochmals kontaktierte nicht herausrücken wollten.
Nachdem es nun etwas lauter geworden war, ging es dann doch auf einmal ganz schnell, - You like this car? - Shure - no problem ! -und schwubs, wurden mir die Schlüssel in die Hand gedrückt, gedämpft noch die Stellplatznummer uns mitgeteilt und wir durften gehen.
Das Auto war gut, der Service vorher, mal wieder unterirdisch. :thumbdown:
Wie sich in einigen Gesprächen in den nächsten Tagen herausstellte, gab es kaum einen, der nicht über die Autovermieter, gerade in Kapstadt zu meckern hatte.
Laut unseren Vermietern des B&B , war die Region so voller Touristen, das viel zu wenige Leihwagen zur Verfügung standen, teilweise wohl doppelt vermietet waren, bzw. es zu Überschneidungen bei den Buchungen kam.
Solange dieses System , der vagen Andeutungen für einen bestimmten Leihwagen/ Klasse weiterhin klaglos hingenommen wird, wird der zahlende Kunde weiterhin "Freiwild" der Vermieter bleiben.





Damit soll es nun auch genug sein mit der Schelte und widmen wir uns nun den tollen Tagen und Wochen in Südafrika zu. :saflag:

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Biha6

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Freitag, 3. März 2017, 18:53

Hallo traveler 57,

da steige ich doch mal ein, auch wenn man eingestaubt wird im Auto :D . Bei welchem Anbieter habt ihr das Auto gebucht ?


LG
Birgit

Bär

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3

Samstag, 4. März 2017, 08:09

Ohne die Namen von Vermieter und Vermittler zu nennen, bringt das den anderen Forikern nicht viel.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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rhein-mainer (4. März 2017, 09:01), Kawa (4. März 2017, 08:36)

Kawa

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Samstag, 4. März 2017, 08:38

..., aber ohne die Namen von Vermieter und Vermittler zu nennen, bringt das den anderen Forikern gar nichts.



Genau das wäre auch meine Frage gewesen. Ich hab den Bericht zweimal gelesen um sicher zu gehen dass ich den nicht irgendwie überlesen hätte.

Wo und über welchen Anbieter hast Du denn gebucht?
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 / 19

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rhein-mainer (4. März 2017, 09:01)

yoshi1310

Christkind

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Samstag, 4. März 2017, 08:56

na da fahre ich doch sehr gerne mit 8o

Komisch, ich hatte noch nie Probleme bei der Autovermietung (Hertz und Avis). Wäre daher auch interessiert, bei welchem Anbieter ihr die Probleme hattet.

traveler57

bushlover

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Samstag, 4. März 2017, 10:27

Moin in die Runde,

ich habe das bewusst ohne eine Namensnennung verfasst, da es eher eine subjektive Meinung darstellt.
Ich wollte eher auf das Grundproblem mal deutlicher hinweisen.
Wie bis jetzt auch schon gepostet wurde, hat der eine gute und bessere Erfahrungen gemacht, andere ähnliche wie wir.
Ein öffentliches Firmenbashing ist sehr oft in Foren nicht erwünscht , daher war ich da etwas zurückhaltender.
Es ging mir auch mehr um die Angebots- u. Werbestrategie der Firmen, die da schön bebilderte Fahrzeuge bewerben, die dann nicht zur Verfügung stehen.
Der Fortuner, wurde bei verschiedenen Mietwagenfirmen, als midsize SUV angeboten,- bei anderen war das in der gleichen Klasse ein Dacia Duster ?
Alles sehr unübersichtlich......

Vor einigen Jahren, wurden wenigstens die Alternativwagen der Buchungsklasse mit aufgeführt. Das ist fast völlig verschwunden.
Ob ich den gebuchten Fortuner bekomme oder dann eine BMW Limosine, ist vielleicht vom "Wert" ähnlich, kann aber den Urlaubsspaß recht vermiesen.
Passierte guten Freunden von uns, vor 2 Jahren. ( DERTOUR/Hertz).
Was uns nun angeht, die Buchung in Johannesburg lief über sunnycars/ Bidvest, Cape Town : billigermietwagen-Tempest - Europcar.
Mit Avis haben wir bis dato gute Erfahrungen gemacht, - die hatten in den Wochen in dem wir unsere Buchungen getätigt hatten,
keine entsprechenden Angebote , was den Wagen ab Johannesburg anging.

Und Bär, das ist wie mit dem Wetter oder den Tiersichtungen, mal hat man Glück - mal nicht,- oder was neulich war , muss nicht jetzt so sein, oder :D :wine: :saflag:

weiter dann mit den Ereignissen der Wochen......

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rhein-mainer (5. März 2017, 10:17), Mick777 (4. März 2017, 21:06)

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Sonntag, 5. März 2017, 14:50

Die Anreise erfolgte wie die Jahre schon zuvor, wieder mit Türkisch Airline, HAM - IST - JNB - später dann CPT- IST- HAM Die Flüge waren angenehm , pünktlich und ruhig. Johannesburg erreichten wir an einem Freitag gegen 10.45 am.
Stoßzeit bei den Ankünften und somit reichlich Wartezeit bei der Einreise. Die Koffer geholt und zur Autovermietung ( s.o).
Als nun alles erledigt war, konnte es nun endlich losgehen.
Unser erstes Ziel war ein B&B bei Thabazimbi ( Marula Cottage Guest Lodge ), in der Nähe des Gates vom Marakele NP. Wir hatten uns bewusst , gegen das Camp im Park entschieden und damit waren wir auch vollstens zufrieden.

# 3



# 4



# dem Ziel entgegen

# 5



# die etwas andere Anfahrt, - aber alles machbar. Wer das Besondere sucht, ist hier richtig, - in jeder Hinsicht :thumbsup:

Ich hatte das B&B schon sehr früh in Planungsphase entdeckt und uns gefiel das so gut, das wir es dann auch buchten,- abseits, Hanglage, persönlich, mit der Möglichkeit dort am Abend zu essen.
Das Essen von Monika und auch Dave zubereitet war einfach nur toll ! )

# 6



# 7



Ankommen, etwas relaxen und sich fallen lassen. Bei der Buchung hatten wir für den nächsten Tag eine Ganztagestour mit Dave im Vorwege abgemacht.
Die sich als absoluter Volltreffer herausstellte. Dave voll ausgebildeter Ranger/ Fieldguide, fuhr mit uns nach dem Frühstück in den Park und zeigte uns so viele neue Dinge von Flora und Fauna.
Es war spannend und nie langweilig in den Stunden mit ihm im Wagen.

# 8



# nicht nur in den Parks gibt es etwas zu sehen, - Augen auf , wo immer man ist......

Die Schwarzweißbilder oben, gehören auch zum Marakele NP.

# 9
noch im Regen...... Klipspringer




# 10


Landscapes .....

# 11



Das Wetter war halt typisch in der Region für die Jahreszeit, - nach drei Jahren durcheinander, die auch diese Region stark in Mitleidenschaft gebracht hat. Wolken, Regen, Gewitter und sonnige Abschnitte wechselten sich im laufe des Tages ab.
Wir hatten das Glück, das am späten Vormittag bis ca. 2.30 das Wetter gut war. Lunch auf dem höchsten Gipfel und zum ersten Mal Rüsselspringer gesehen. Das kam so überraschend,- wir waren in einem Gespräch vertieft, als ich hinter Dave zwischen den Felsen
eine Bewegung wahrnahm, ca. 7-9 m weg. Erst war mir nicht klar was da so herum wuselte. Als ich dann endlich einen freien , näheren Blick darauf werfen konnte, sah ich das Tier, das so ungewöhnlich aussieht.
Es war nur leider kurz in unserer Nähe und verschwand dann wieder. Der Park selber ist eher kleiner , doch gut für 2 Tage zum Besuch geeignet.

Es gibt einen Raubtier freien Teil unten im Tal, durch ein Tor fährt man in den "gefährlicheren Teil" des Parks., wo auch das Tented Camp liegt, das man über Sanpark buchen kann.
Was uns neben den Tieren besonders beeindruckt hat, waren die Landschaften mit ihren Felsformationen und dem Hochtal.

# 12 große - und kleine Vögel gab es auch ;)



# 13


Ein guter Einstieg in die Rundreise.

Hätte nicht besser sein können.

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8

Sonntag, 5. März 2017, 16:14

Anreise Thabazimbi

Hallo,
Ihr seid nicht die N1 über Bela Bela gefahren, war die Strecke gut befahrbar und wie lange habt ihr gebraucht?

Dein Bericht verfolge ich gespannt, da wir am Donnerstag im Marula cottage übernachten (sofern wir Mittwoch wegkommen, Streik droht in Berlin).
Tolle Bilder, danke und weiter so.
Gruß Marlies

Bär

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9

Sonntag, 5. März 2017, 21:11

Vielen Dank auch für die Meldung, dass mein Avatar noch da ist. :thumbup:
'


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Montag, 6. März 2017, 08:47

Ihr seid nicht die N1 über Bela Bela gefahren, war die Strecke gut befahrbar und wie lange habt ihr gebraucht?
Ausführlich habe ich das per PN beantwortet- es waren ca. 3 Std. und die Strecke war ok , würde ich so wieder fahren.

@ Bär, - gerne, hatte auch an das Avatar von dir gedacht.


In dem Zusammenhang etwas zur Fotoausrüstung: Wie die Jahre zuvor, meine beiden Pentax ( K7, K3 mit 18-135mm. 150-500mm und einem Fisheye 10 - 17mm ) einer kl. HD - Digitalcam ( Panasonic)
und neu,- einer Dashcam von Rollei CarDVR -310 , klein und machte ansprechende HD-Aufnahmen, während den Fahrten.

Fototechnisch empfand ich diese Reise eher etwas schlechter, als bei der Reise von 2015 ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).
Bei vielen Gelegenheiten und Sichtungen passte die Position zu den Tieren und anderen fotogenen Dingen nicht.
Auch waren die Lichtverhältnissen sehr oft suboptimal.
Sehr viel Gegenlicht, sehr oft waren Büsche, Bäume oder Gräser davor, der Himmel bedeckt oder die Tiere standen in weiter Ferne.

Anderseits, haben wir noch nie so viele unterschiedliche Tierarten angetroffen, als in diesen Wochen. Ohne die kleinen Vögel , Schmetterlinge und Insekten,Käfer , kamen wir auf rund 100 Arten.
Was wiederum sehr positiv war.

Es ist eine Menge Material zusammengekommen und das Videomaterial macht erheblich mehr Arbeit, das zu sichten und zu schneiden.
Ich werde versuchen , das mit einfließen zu lassen.
Sonst bleibt es bei der bebilderten Form.

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Montag, 6. März 2017, 12:59

Rund um dem Marakele NP gibt es viele Areale, die zur Zucht von Wildtieren genutzt werden. So war ein Teil an der Zufahrt zur Lodge ein Gebiet, wo spezielle Impalas gezüchtet werden.
Dort, ein pech schwarzer Impalabock , der Herrscher über eine große Herde.
Die schwarzen Nachzuchten erzielten in der ersten Zeit sehr hohe Preise. Allerdings wird nun an verschiedenen Stellen erfolgreich versucht, diesen Farbschlag zu züchten.
Damit sind die Preise entsprechend eingebrochen. Ob das nun Sinn macht oder eher Unsinn ist, diese Zuchtergebnisse ? Aber es lässt/ließ sich halt sehr viel Geld verdienen mit den Tieren. Ob lebensfähig in der "freien Wildbahn " ?
Wir konnten einmal kurz den Blick auf den schwarzen Impalabock erhaschen.

# 14



# 15



Bilder qualitativ nicht so gut - und so eine schwarzes Tier zwischen den Bäumen zu erkennen, auch nicht so einfach.....

Am zweiten Tag, hieß es die Versorgung für die nächsten Tage zu organisieren. Für mindestens 3 Tage brauchten wir Nahrungsmittel und Flüssigkeiten und etwas Hardware für den Mabungubwe NP, wo wir uns selber versorgen mussten.
Von einer Kühlbox, Grillkohle, Fleisch, Brot ect. bis hin zu den 5 Liter Wassergallonen kauften wir einiges ein.
Mittags entschieden wir uns noch einmal selber in den NP zu fahren,- leider zog es sich rasch zu und es fing an zu regnen.

# 16



# 17



Die Wolken wurden dunkler und dunkler , Donner-grollen rollte an den Bergen entlang, - so fuhren wir zurück zur Unterkunft. Dort regnete es nun auch heftig und die Zufahrt stand schon gut Unterwasser.
Am Berg angekommen kam uns eine kleine Welle von gut 6 cm entgegen, sah schon putzig aus. Am Abend schüttete es weiter so auch die Nacht durch mit Gewittern.
Auch am Morgen war es nicht viel besser, mal etwas Regen dann wieder heftiger.

# 18


Nach einer herzlichen Verabschiedung und dem nassen einladen der Koffer fuhren wir ab und sollten den Weg antesten, ob der auch für die beiden anderen Paare mit ihren Wagen machbar war.
Es war kein Problem, auch nicht für einen Fiesta, das sollte gehen.


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Montag, 6. März 2017, 13:08

der Anhang wollte nicht mit....
----------------------------------------------

Kurz noch in Thabazimbi gestoppt, um den am Sonntag nicht käuflichen Wein zu besorgen.
Und dann ging es los zum Mapungubwe National Park im Norden Südafrikas ,-an der Grenze zu Simbabwe und Botswana gelegen .

Wir machten so gesehen unseren ersten Abflug, nicht wissend, was sich an dem Tag noch alles ereignen sollte.

# 19



so testeten wir den Weg zur Straße an ,- es sah alles schlimmer aus, als es dann wirklich war , - hier zumindestens :whistling:


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Dienstag, 7. März 2017, 08:37

Thabazimbi - Mapungubwe NP



# Die graue Strecke unterhalb (420km) , soll noch schlechter sein, bzw. ist eine Schotterpiste ?

Route: Thabazimbi - R510 nach Lephalade weiter Richtung Norden - Auf die R 572 bis nach Swartwater noch eine richtig gute Straße.
Was sich dann allerdings dahinter schlagartig änderte. Auf der Höhe des Flugplatz ? - begann das Martyrium für Auto und Insassen. Wir waren ja schon vorgewarnt gewesen, ich hatte hier im Südafrikaforum schon mal nachgefragt.
Unsere Vermieter meinten , das es schon etwas heftiger kaputt ist auf ca. 25 km, aber mit Geduld und ruhiger Fahrweise ( 30 bis max 40 km/h) kein Problem. Wir sollten uns diesen Teil des Landes nicht entgehen lassen
Wie gesagt bis Swartwater war auch alles super. Was wir dann aber unter die Räder bekamen, EIJEIJEI !!!
Potholes-Strecken, kannten wir ja schon , also nichts neues, aber was nun auf den nächsten 45 km sich als Straße, dazu noch mit der Bezeichnung R.... bezeichnete, spottet jeder Vorstellungskraft.
Ich bin noch nie in meinem Leben so etwas kaputtes gefahren, - da es dort auch immer wieder geregnet hatte, kam erschwerend hinzu, das man die Schlaglöcher in ihrer Tiefe nicht einschätzen konnte.
Mal etwas zügiger, dann wieder nur im Schritttempo , Slalom fahrend von ganz re. nach ganz li. - oftmals auch neben der eigentlichen Straße im Seitenstreifen fahrend , kämpfte wir uns km für km voran.



# Die Bilder zeigen die eher harmlosen Stellen ...........

Nicht das da nichts los war, die einheimischen Fahrer donnerten teilweise an uns mit einer Geschwindigkeit vorbei, die mich nur erstaunt zurück ließ. Andere fuhren genauso kreuz und quer wie ich.
Ein großer Truck mit Überlänge kämpfte sich in die andere Richtung fahrend an uns vorbei.
Nahm das denn kein Ende ? Nichts mit 25 km..... der Blick auf den Tacho zeigte schon so viel mehr km an. Es war wohl an der Zeit, das es mich doch mal erwischen würde.
Aus einem Seitenstreifen kommend wieder auf die nun für ein Stück vor uns liegende gute Fahrbahndecke kommend, klackerte es nun auffällig hinten am Wagen.
Angehalten, -" Is was" - fragte meine Frau. "Weiß nicht so genau das hört sich komisch an" und fuhr langsam wieder an. Wieder das Geräusch. Stopp !
Raus aus dem Wagen und nach hinten gesehen, alles ok, dann herum auf die linke Seite .
Na toll ! nen Platten,- super.
Ersatzreifen unter dem Wagen da ! , Bordbuch gesucht, wie ich denn an die Sicherungskette komme und wo der Wagenheber versteckt war. Noch suchend tauchte in einiger Entfernung ein Auto auf , das schnell näher kam.
Gar nicht lange überlegt und mich winkend auf die Straße gestellt. Das Auto kam näher und reduzierte etwas die Geschwindigkeit, nun schon nahe, immer noch recht schnell, deutete ich an doch langsam zu fahren.
Die Seitenscheibe ging runter und ich sprach den Fahrer an, das ich eine Panne, bzw Plattfuß hätte und ich mich dem Fahrzeug nicht auskennen würde. Ich könnte etwas Hilfe gebrauchen.
Die zwei Südafrikaner schauten sich an , fuhren hinter unseren Wagen.
Stiegen aus und der eine sagte das er den Typ kennt und wir unser Gepäck von den Rücksitzen nehmen sollten. Dahinter war der Wagenheber versteckt, das hatte ich kurz zuvor im Bordbuch gefunden.
Ehe ich mich versah, war einer unter dem Wagen, der andere stecke etwas zusammen und ließ den Ersatzreifen herunter.
Gewusst wo und wie !
So rasend ging es weiter, Wagenheber positioniert hoch, Radmuttern gelöst runter - rauf , Radmuttern angeschraubt und mit dem Kreuzschlüssel von ihrem Wagen die Muttern angezogen, keine 15 Minuten mit einem kleinen Talk zwischendurch und das Rad war gewechselt.
Sie erzählten uns auch gleich wo wir den Reifen reparieren lassen konnten und das es uns auf den letzten 1000 m erwischt hatte.
Das Trinkgeld lehnten sie kategorisch ab, sie würden sich darüber freuen, das wir ihr Land besuchen würden und auch mal in Gegenden fahren, die nicht so auf den Touristenwegen liegen würden.
Und was sie uns besonders zu Gute halten würden, war , das wir sie angehalten und um Hilfe gebeten hätten.
Das wäre nicht immer so, - sie hätten schon anderen Leuten( Touris) helfen wollen , die ebenso liegen geblieben waren, wo man ihr Ansinnen brüsk abgelehnt hätte. Es gäbe genügend freundliche hilfsbereite Menschen hier, so sagten sie uns.
Angst vor einem Ausrauben brauche man hier nicht zu haben und ich hatte auch daran nicht gedacht, als ich sie angehalten hatte.
Wenn es hätte uns doch erwischen sollen , hätte es auch ohne mein Ansinnen passieren können.

Die Welt ist nicht immer so böse, - man liest meistens nur von den schlechten Ereignisse, die sind es, für die Schlagzeilen. Die vielen guten und hilfsbereiten Leute, finden dabei so gut wie nie eine Erwähnung.
Nach einer kurzen sehr netten Verabschiedung ging es weiter, die letzten Meter dieses unsagbaren schlechten Streckenteils und dann nach ca.10 km in den nächsten Ort nach Alldays.
Gleich im Ort auf der linken Seite, eine Tankstelle und Garage.
Die reparierten den geplatzten Reifen (f. 75 Rand !! ), sagten aber auch gleich, das ich damit nicht länger und schnell fahren sollte.
So blieb der Ersatzreifen am Fahrzeug.
Die ganze Aktion hatte uns gut 1,5 Std gekostet , gut das wir früh aus Thabazimbi abgefahren waren.
Noch waren es über die R521 und wieder auf die R572 30 - 40 km bis zum Gate.
Dort kamen wir dann gegen 16.00 an ,- angemeldet, unseren Hausschlüssel bekommen und los ging es, 15 km im Park bis in das Leokwe Camp.
Ein zaunloses Camp , in einer wunderschönen Landschaft gelegen.
Alle Sachen aus dem Wagen geräumt, den Grill angeschmissen und später das Essen genossen.
Es reichte für diesen Tag !

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Spiritsailor

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Dienstag, 7. März 2017, 17:56

Bei Dir sieht man mal wieder wie eindrucksvoll und schön schwarz weiß Fotos sein können. Hut ab.

traveler57

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Mittwoch, 8. März 2017, 08:54

Leokwe Camp - Mapungubwe NP

Leokwe Camp: 3 Nächte , selfcatering, 1 gebuchter Drive


# 21

# 22



# 23


Es war das beste Haus, das wir bei den Sanparksbuchungen hatten.Groß, geräumig und mit allen Dingen ausgestattet.
Nur ein netter Tisch auf der Terrasse fehlte ( den gibt es allen Sanparks Camps) ,- der Tisch im Haus war so massiv und schwer, das wir uns den täglichen Transport ersparten.
Der Park lässt sich sehr gut selber erkunden und bietet einen großen Rundkurs an.
Mit einem Treewalk am Fluss, schönen Aussichtspunkten , Felsformationen und dem höher gelegenen Teil an dem Eingang.

# 24


# 25


# 26

# 27

# 28



Es fehlen leider ein paar Wege / Strecken durch dieses Gebiet, es gibt eine, die ist aber für die Gäste gesperrt.
Am Rande, östlich gelegen gibt es zwei 4x4 Wege, die wir unter anderem bei einem sunset drive auch befuhren.
Da Ende Januar / Anfang Februar doch wenige Besucher im Park waren, war der Drive eine Privattour für uns.
# 29

# 30

Das war ein kleiner Einblick vom ersten Vormittag.
Mit dem Drive am späten Nachmittag geht es dann weiter ..... :thumbsup:

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Mittwoch, 8. März 2017, 11:57

Ein Phänomen mal zwischendurch.....

Bis es weiter geht, -noch ein Nachtrag und Ergänzung zu den ersten Orten.

Bei unseren Besuchen im Marakele NP , wie auf der Fahrt zum Mapungubwe und weiter zum nördlichen Teil des Kruger, fielen uns die Unmengen an weißen kleineren Schmetterlingen auf, die immer wieder die Straßen im Flug überquerten.

Nachdem wir von Dave die Einzelheiten dieses Phänomens erfahren hatten, versuchten wir, so gut es ging, den Schwärmen auszuweichen.

Schon etwas verrückt, was das Hintergrundwissen mit einem macht und sein Verhalten, so gut es ging, verändert.

Wir erlebten so einen Teil der großen Migration der Schmetterlinge mit, die aus der Kapregion / u. Namibias, auf ihren langen Weg nach Mosambik waren , um dann weiter nach Madagaskar zu fliegen.

Wenn man bedenkt, wie klein und leicht die Tiere sind, ist das eine enorme Leistung.

Ich habe wenig Infos dazu gefunden:
2x hier:
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Donnerstag, 9. März 2017, 13:15

Unser Guide , war nach dem ersten "Beschnuppern ", sichtlich motiviert mit uns ein paar tolle Stunden zu verbringen. Er testete hier und da mal unser Wissen an und war dann schon sehr angetan, über unsere Basisinfos.
So wurde es ein äußerst vergnüglicher Drive. Neben den nahen Sichtungen, sind wir immer wieder erstaunt, was die für gute Augen haben.
Er sah Dinge, die so weit entfernt waren, das wir selbst mit dem Fernglas oder dem großen Teleobjektiv mühe hatten, die Tiere zu entdecken.

# 31 Baobab,-- Bäume ohne Jahresringe , das Alter schätzt man so, 1 m Stammdurchmesser sind ca. 100 Jahre , - und die Rinde enthält viel Wasser, was wiederum die Elefanten anzieht und diese die Baumrinde und Fasern fressen lässt.



# 32 mal für die Fotointeresserierten, - 500mm ,Cropfaktor 1,5 = 750mm und davon ein 70 % Auschnitt -
Wir hatten echt Mühe, die Tiere überhaupt zu entdecken , - unser Guide hatte die Elefanten ohne Hilfsmittel entdeckt 8o - das da auch noch Giraffen waren, sah ich erst hier am Bildschirm.



Die 4x4 Strecken waren dann u.a. das Highlight bei dem Drive. Der eine Weg führte uns durch dichtes Buschland zu versteckten Wasserlöchern, auf der Suche nach Rhinos. Schmale und schlammige Wege fuhren wir und an zwei Stellen hatte er selbst so seine Mühe den Toyota durch den aufgeweichten Boden vorwärts zu bewegen.
- Nach dieser Erfahrung, wurde diese Strecke aus meiner Planung für den nächsten Tag gestrichen.
- Einfach zu einsam gelegen, ohne die nötige Erfahrung, alleine , war mir das einfach zu gefährlich.

# 33 auch ein Rücken kann entzücken.




# 34 damit hatte ich zumindest gar nicht gerechnet, das wir die hier zu sehen bekommen - Oryx- Antilope -



Der zweite 4x4 Loop ging zum Fluss hinunter. Erst eine steile Schotterpiste vom Plateau hinunter in eine Graspfanne. Dann ging es zum Fluss, wo es wiederum sehr schlammig war. So wurde auch dieser Weg von unserem Programm , als selfdrive gestrichen,- leider.
Wenn man jemanden gefunden hätte, der ebenfalls mitgefahren wäre, dann hätte ich zu mindestens den Loop gewagt.
Wie gesagt, landschaftlich sehr schöner Park, der Tierbestand wechselt stark, da das Gebiet nach Simbabwe und Botswana offen ist. Nur der Wasserstand der Flüsse - Shashe und Limpopo- , trennen das Gebiet bei hohem Wasserstand ab.
So können ohne weiteres große Herden von Elefanten in dem Gebiet "einfallen".
Wir sahen einige Elefanten, viele Giraffen, Kudus, Zebras, Gnus, und vieles mehr.

# 35 kein Dassie oder Klippschliefer , sondern ein Buschschliefer



# 36 ein Schakel bei seinem Abendessen



# 37 Landschaft , gab es natürlich auch....




Eine Besonderheit ist nach dem Drive, das man ja noch die ca. 15 km vom Gate wieder zum Haus zurück muss.
Man darf dann fahren, wenn es sonst verboten ist ,- in der Dunkelheit, mal etwas anderes.

Damit war ein gelungener Tag zu Ende gegangen,- an dem Abend gab es mal kein Braai, sondern "Dosenfutter" ;) und :wine:

# 38


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Freitag, 10. März 2017, 14:33

der letzte Tag im Mapungubwe NP

# 40 10 auf einem Streich....



Den letzten Tag fuhren wir wieder selber, den Rundkurs und wurden am Fluss gestoppt. Den Vortag waren wir den Weg schon gefahren,- nun kam uns vor dem "Matschstück" ein Safariwagen entgegen der völlig eingesaut war . Über und über mit Dreck bespritzt.
Die Fahrerin sah aus , als wenn sie gerade aus einer Suhle entsprungen war. Die zwei Gäste oben auf dem Wagen waren recht sauber.
Sie erklärte uns , das sie an der Furt nicht weitergekommen sei, weil es dort so schmierig war .
Es hätte dann so gespritzt.... wie wir sahen.
Sie hätte auch die Durchfahrt gesperrt mit dem Baumstamm, der dort lag und das Parkbüro informiert.
Was nun ? - Erst einmal schauten wir uns das an. Fuhren also den 1 Km weiter. Gut, der Baumstamm versperrte den Weg, es sah dahinter nicht schlimmer aus , als am Vortag. Auch sah ich keine Spuren von dem Safariwagen auf dem Weg.
Alles sehr merkwürdig.

Durchfahrt vom Vortag mit einem Hammerkopf





Unser Ziel lag natürlich dahinter. Umdrehen und den ganzen Weg zurück und von der anderen Seite kommen ?
Wir entschieden uns es nicht zu versuchen und wählten den Umweg - gute 20 km .....
# 40


So fuhren wir zum Parkeingang hoch, danach die Wege vom Vorabend, entdeckten auf einem Teilstück vom 4x4 Weg, eine Riesentrappe, leider war die dann so schnell wieder Verschwunden , das es nur vier Bilder gibt ( Serienschuss) die unscharf geworden sind. :(
Unten am Fluss angekommen, sahen wir große Gruppen von Impalas, Gnus, Zebras und Warzenschweine. Alles bei einem bedeckten Himmel.
An der Furt war der Baum dahinter wieder zur Seite geräumt. Wieder die Frage, durchfahren oder wieder obenherum zurück.
Wir fuhren den sicheren Weg und nutzten die Gelegenheit, noch ein paar kleine Loops zu fahren. Ohne großen Erfolg.

# 41



Den Spätnachmittag verbrachten wir an den Aussichtsplattformen

Anfahrt zum Camp, - die letzten "Meter"





# 42 der kleine Pool ,- nicht so sauber , auch die Tische in der Nähe waren zwar mit Tischdecken bedeckt,- es war aber sehr dreckig, - Essensreste/ Getränkeflaschen/Verpackungsplastik lagen so wohl auf den Tischen, wie auch auf dem Fußboden.




# 41 unser Haus wurde jeden Tag gereinigt und war picobello sauber.


Fazit zum Mapungubwe:
Der "Umweg" hat sich gelohnt, sehr schöne Häuser (ein Tisch draußen, der sonst in allen Sanpark-Unterkünften zur Verfügung steht , fehlte ...) ,Ruhe, tolle Lage.
Der Park ist für einen 3 Nächteaufenthalt gut geeignet. Für Birder zur richtigen Zeit auch länger. Der Drive war top,- für uns :)
Ein bißchen Vorplanung ist nötig, da es im nahen Umfeld keine Einkaufgelegenheiten gibt. Der "Shop" in der Nähe vom Eingang, war zu , Schlüssel und Personal, gab es am Museeumseingang.
Das Angebot, was wir durch die Scheibe sahen, war sehr spärlich ! ( Ende Jan. - wenige Besucher )
Auch den Tankinhalt des Fahrzeugs immer gut im Auge behalten, da die nächste Tankstelle , egal in welche Richtung, ca. 40 Kilometer entfernt ist.
Das alles , auch die Anfahrt, die wir gewählt hatten ( der alternativer Weg wäre über Musina ), sollte keinen abschrecken, den Mapungubwe NP mal zu besuchen.

Wir waren nur im Ostteil, da uns die Fahrt zum westlichen Teil , doch zu umständlich war ( 40 km one way ).

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Donnerstag, 16. März 2017, 13:21

Mapungubwe - Musina - Pafuri Gate ( Kruger) - Shingwedzi Rest Camp ( 3 N )

# 43




Früh reisten wir dann am nächsten Morgen ab. Über die R 572 ging es nach Musina. Schlaglöcher in der Fahrbahn gab es hier auch, aber kein Vergleich zu der Anfahrt vom Westen her und ist so eine ( bessere) Alternative für die Anfahrt.
Man merkte auch hier, das man sehr abseits der Hauptrouten ist. Wenig Verkehr, das man schon froh war, das ein Chamäleon mal auf der Straße war. Gut getarnt sicherlich kein guter Aufenthaltsplatz. Eine etwas kuriose Brückenbaustelle musste man auf dem Weg nach Musina passieren.
Das war es dann auch schon bis kurz vor Musina, da änderte sich mal wieder alles.
Musina ist eine Grenzstadt, sehr geschäftig, laut , unruhig, so kaufte meine Frau das nötigste im Spar ein. Ich blieb am Auto. Tanken und weiter ging es.
In Musina auf die R 508 und dann auf die R 525 zum Kruger . Alles gute bis sehr gute Straßen.
Aber auch hier war noch eine Brücke im Aufbau, die Umleitung war kurz , aber nass und sehr schlammig.
An einer Stelle und nur dort ! - gab es 4 Verkaufsstände an der Straße, der eine mit Holzschnitzereien, einer mit Gemüse und die anderen mit etwas Obst. Wir kauften ein paar Mangos, - die Preise für jede Frucht waren in die Schale leicht eingeritzt. Der Preis war, dann verhandelt, in Ordnung.
Die Stände kamen so überraschend und durch die spontane Entscheidung, dort etwas zu kaufen, schaute ich nicht in den Rückspiegel, als ich ziemlich scharf abbremste um wenden zu können. Erst im letzten Moment sah ich den Wagen hinter mir kommen und an uns vorbei zischen.
Es war ein Polizeiwagen, na toll, - da kommt bestimmt etwas hinterher .... Kam dann doch nicht, war aber knapp gewesen.

Die Kühe/ Ziegen auf und an der Straße waren dann auf den letzten Kilometern vor Gate mal wieder gewöhnungsbedürftig.
Ob es an der Abgeschiedenheit lag oder es wirklich eine "Abkürzung" zum Parkeingang gab ?
Mein offline - Navi auf dem Smartphone,wollte mich plötzlich von der gut ausgebauten Straße auf eine Gravelroad schicken. Wir sind aber auf der Hauptstraße geblieben.
Am nördlichsten Parkeingang des Kruger, dem Pafuri Gate, entsprechend angemeldet und kurze Zeit später ging es hinein.

Das Abenteuer Kruger, - die Nord-Süd- Durchquerung konnte beginnen.

Das Main Camp in Shingwedzi war unser erstes Ziel.
Die Anmeldung am Pafuri Gate verlief schnell und problemlos. Auch hatten wir uns in Mapungubwe die neusten Daten geben lassen , ob die Straßen befahrbar waren.
In dem eigenen Sanparkforum, war ein paar Tage vor unserer Abreise gemeldet worden, das im Norden einige Straßen und Brücken gesperrt sein, wegen heftiger Regenfälle und damit einhergehender hohen Flusspegel. Es war aber alles wieder offen.
So fuhren wir über die H1-9 in den Park und weiter die H1-8 in Richtung Süden.
Die ersten Tiere die wir sahen waren..... keine Impalas sondern Nyalas.
Dichter Busch war li. und re. der Straße zu sehen. Es ging flott mit 50 km/h voran. Weiter südlicher öffnete sich das Gelände etwas. Hier und da in der Ferne war mal ein Elefant zu sehen.
Das 50 km/h schon recht schnell sind , um kurzzeitig etwas zu erkennen, erlebte ich etwas später. Nur kurz nahm ich etwas braun/gelbes war. Abgebremst und langsam zurück.
"War da was?" , fragte meine Frau. " Mal sehen" sagte ich.
Und richtig ich hatte mich nicht getäuscht, aus dem hohen Gras schaute ein Kopf von einer Löwin hervor. Das fing ja schon gut an !
Richtig in Position und die Kamera von der Rückbank gekramt, Fenster runter und was passierte...? Genau, die Löwen stand auf und drehte sich um und ging hinter einen Busch. Weg war sie. Dahinter im hohen Gras versteckt bewegte sich etwas, was wir schwerlich als
2 junge Löwenkinder ausmachten konnten. Das Muttertier blieb versteckt. So fuhren wir dann weiter.

# 44



Wir durchfuhren große, niedrige Busch- und auch weite Grasflächen. Hin und wieder ein paar Strauße, und Einzelgänger der Grauen. Aber auch Kilometer lang ohne ersichtliche Tiere.

Shingwedzi Camp:

Wir erreichten das Tor, parkten vor der Rezeption und gingen hinein, füllten die Anmeldung aus und bekamen den Schlüssel. So weit so gut. Am Haus angekommen, ein Baum mitten auf dem Parkplatz vor dem Haus und ein Bordstein davor, der es in sich hatte .
Wo sollte das Auto nun hin ? Zurück zur Rezeption, bekam dann den Schlüssel vom Nachbarhaus.
Die Häuser sind sehr neu ( nach der Zerstörung 2013 durch das Hochwasser neu erbaut) und schick. Außenküche, Kühlschrank innen ,-etwas wenig Platz im Haus für die Koffer. Sonst sehr gut.
Kaum hatten wir alles im Kühlschrank eingeräumt, war der Strom weg. Wie es sich herausstellte waren Kabelarbeiten in Gange ,- dauerte ca. 2 Std.
Wie gingen derweil zum großen Pool und genossen diesen.
Das Camp ist schon groß und noch nicht ganz ausgebaut. Hinzu kommt ein größerer Campingbereich.
Wenn das Camp voll belegt ist wird es schon eng, so war es sehr ruhig und beschaulich bei rund 34 Grad am Tag.

# 45


# 46



Am Abend Dinner im Camprestaurant mit Blick auf den Fluss,- wo auch die Markierungen ersichtlich waren, wie hoch die Hochwasserstände 2013 und danach auch schon wieder waren. Ein paar Tage zuvor war eine Flutwelle für ca. 2 Tage durchgelaufen und war bis an den Wall herangekommen.

Das Gebiet um Shingwedzi war abwechslungsreich, an vielen Stellen dicht bewachsen.
Einige Straßen und Loops waren komplett gesperrt , an einer Straße wurde mit schwerem Gerät gearbeitet. So war die Steckenauswahl eher etwas eingeschränkt.
Auch waren die Schotterstraßen an den Flüssen und deren Aussichtsstellen so dermaßen zu gewuchert, das es an vielen Stellen sich nicht lohnte, wegen der fehlenden Sicht dort anzuhalten.

# 47




In Kurzform mal die Strecken , die wir in den 2 vollen Tagen abfuhren. ( ggf. Krugerkarten) :

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

1. ( S134 am Morgen, Teil der S 56 , die nicht gesperrt war, H1-7 zurück ,-Nachmittag H1-6 weiter S52 u.a. Red Rocks )

2. (H1-7 nach Norden-S58 zu-H13-1 Punda Maria - S99 Loop gefahren - H13-1,- H1-7 zurück - Nachmittag S 50 bis hinter den Dam.)


Hier auch gleich mal eine Buchempfehlung, für die, die eine Krugertour planen:

Das Buch: Kruger Self-Drive: Routes, Roads & Ratings (Englisch) - habe ich mir dort mal genauer angesehen und ist wirklich gut .
Hier in D etwas günstiger , als in SA ( um die 5 Euro ) und wenn wir schon dabei sind. Ich benutze noch das Buch "Bushveld" von Lee Gutteridge ( "gebraucht" , aber neu über den gr. Fluß sehr günstig bezogen) und jetzt gekauft ,
"Game Ranger in Your Backpack" von MeganEmmeft/Sean Pattrick, das war nun wieder in SA um einiges günstiger.
Beide Bücher ergänzen sich hervorragend.

# 48



Der Ausflug nach Punda Maria war eher etwas enttäuschend. Einmal waren vor dem Camp zwei Straßen gesperrt, die wir gerne gefahren wären. Zweitens gefiel uns das Camp gar nicht. Es sah eher sehr alt alles aus. Ob sich das in den Häusern fortsetzte,
entzieht sich unserer Erkenntnis. Wir machten so nur eine kurze Pause dort und fuhren den langen Loop um das Camp herum. Sehr dicht bewachsen, mit wenig Sicht und offenen Stellen.
Erst gegen dem Ende gab es Stellen, die offener waren.

Unser Fazit für Shingwedzi:

Häuser sehr gut,- Pool ein Traum, - wenn wenige Gäste da sind -, Tiersichtungen gut , was die Artenvielfalt anging,- Sicht teilweise sehr eingeschränkt, weil zugewachsen -, sehr viele Teilabschnitte der Uferstraßen, Loops und Bergstraßen waren gesperrt.
Aufenthalt 3 Nächte , waren für das Gebiet ok.

# 49


# 50



# 51




# 52 und damit der " Abflug " aus Shingwedzi . Die Umzugsstrecke war am nächsten Tag nicht sehr lang, es ging nach Mopani. Davon dann mehr im nächsten Teil..... :saflag:


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traveler57

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Freitag, 17. März 2017, 13:15

Von Shingwedzi nach Mopani.....

# 53



Erst befuhren wir die Hauptstraße nach Mopani , um dann die Old Mainroad in Richtung Süden zu fahren.
Gravelroad fahren war angesagt.
Wir entdeckten direkt neben dem Weg an einem Wasserloch zwei Elefantenkühe mit Nachwuchs. Schön in der Sonne stehend.
Eigentlich ideal für gute Fotos, wäre da nicht sehr schnell eine gewisse Unentspanntheit bei einer der Mütter zu sehen gewesen. Gut 20-25m Luftlinie trennten uns.
Es blieb dann keine Zeit mehr, die Kamera in Position zu bringen, denn ein Tier startete einen Scheinangriff, ohne jede weitere Vorwarnung.
Ich trat auf das Gaspedal um uns einige Meter aus der „Gefahrenzone“ zu bringen. Umdrehen und noch einmal zurückzukehren ?
Die Tiere standen immer noch am Wasserloch , für uns etwas verdeckt hinter Buschwerk.
Die eine Elefantenkuh war immer noch sehr aufgeregt,- so verzichteten wir auf die Motive und fuhren weiter. Hohes Gras zu beiden Seiten der Straße, wenig Tiersichtungen , bis plötzlich meine Frau rief „brems!!!“ Ich in die Eisen gegangen und sah im letzten Moment, eine
Schlange vor dem Wagen. Nach der Sicht in Rückspiegel und Seitenspiegel hatte ich sie nicht erwischt…….
Die war so schnell aus dem Gras von links gekommen , als ich wohl gerade nach rechts geschaut habe und über den Schotter geflitzt, das sie nicht in meinem Gesichtsfeld war.
Selbst der kleine kurze Moment reichte noch aus, um sie visuell aufnehmen zu können.
Um 1 m lang , Bauchseite hell , Rücken und Seite ein helles braun.
Da uns noch so eine Schlange über den Weg „lief“ und die konnte ich sogar fototechnisch dokumentieren, spekulieren wir dann mal später , was das für eine war.

# 54 Bild durch die Frontscheibe..... sollte man vermeiden wenn es irgendwie machbar ist.......



Von weiten konnten wir später dann Antilopen auf der Route sichten. Als wir näher kamen waren es keine Impalas sondern eine große Gruppe von Leierantilopen. Eine schöne Abwechslung.
Der frische Elefantendung auf dem Weg war gut besucht von vielen kleineren gelben Schmetterlingen.
Wir wollten vorankommen und so dachte ich mir , später wirst du die wieder sehen und dann machst du ein paar Aufnahmen von den Flattertierchen.

Etwas grundsätzliches für solche Situationen, - wenn es für einen fotografisch so interessant ist, dann mach es gleich! - und verschiebe es nicht.
Am Nachmittag und dem Folgetag, war der Dung immer wieder zu finden , nur die Schmetterlinge waren nicht mehr da .

# 55


# 56



Mir ging es an dem Tag nicht so gut, - irgendwie hatte mein Magen das Dinner nicht in Richtung Darm passieren lassen und entschied sich ohne Vorwarnung sich des Inhalts zu entledigen.
Danach konnte ich normal Frühstücken und vertrug das auch gut. Trotzdem war ich nicht so richtig fit. Wir waren daher so gegen 11.45 schon in Mopani angekommen.
Wir schilderten die Situation und wir konnten schon um 12.30 den Schlüssel bekommen. So fuhren wir weiter zum Tagungssaal , um dort uns eine Stunde WLAN zu gönnen.
Nach 9 Tagen off-line, mal wieder direkten Kontakt zu unseren Kindern zu haben und was noch viel „wichtiger“ war. Unsere neuen Kindle „abzudaten“ . Die Cover unserer Bücher waren alle da
und zu Hause zeigten die Paperwhite auch an, das alles synchronisiert wurde. Bloß ohne Inhalt !- das hatte ich nicht geprüft. Also wurden 3 -4 Bücher gezogen.
Zwischenzeitlich holte ich den Hausschlüssel und wir fuhren dann zu unserm Haus , das uns nun für 2 Nächte beherbergen sollte. Blick auf den vollen Dam. Schöne Lage.
Außenküche und Kühlschrank auch außen. Den drehten wir nach unseren Erfahrungen aus Olifants von 2015 zur Sicherheit immer zur Wand hin um.
Warnhinweise waren aber nicht zu finden. Wie gesagt eingezogen und ich ruhte mich dann erst einmal für gute 2 Stunden aus.
Danach ging es mir dann schon wesentlich besser. Tee/ Kaffee ,Rusk und wir machten uns auf für unseren Sunsetdrive.

# 57 erste Reihe, dafür etwas versteckt......



# 58 mit dem Ausblick




# 59



# 60




Wir wollten nicht mehr so weit fahren und so cruisten wir zu einer "Pan"- einer großen weiten Ebene, wie sich dann herausstellte. Auf dem Weg dorthin eine paar Kapbüffel voraus auf der Straße.
Näher kommend sahen wir dann, das es Wächter waren. Ehe wir uns versahen, standen wir fast mitten im Getümmel. Büffel an Büffel zogen seitlich im Buschwerk an uns vorbei , um dann vor uns die Straße zu queren.
Endlich tat sich eine Lücke auf und ich rollte langsam voran und hindurch. Das war schon mal toll gewesen.
Zur „Pfanne ging es dann etwas hinunter, seitlich ein Wassertümpel, ein paar Zebras hier , ein Büffel,- dahinter ein höheres Wasserreservat, künstlicher etwa 3m hoher Ring ,ca.10m im Durchmesser.
Vor uns eine große Grasfläche mit Büschen und Bäumen dahinter, 2 Straßen die hier abgingen.
links von uns eine riesige Ebene , baumlos, grün vom Gras und…… Elefanten so viele ! - in verschiedenen Entfernungen. Wir machten mindestens drei Gruppen aus und eine Gruppe kam nun von rechts noch dazu.
Weit über 80 Tiere zählten wir an dem späten Nachmittag. Wir rollten an die Weggabelung um besser sehen zu können. Immer die neuen Ankömmlinge im Auge behaltend.
Die waren aber so entspannt und passierten uns völlig ruhig in einem für beide Seiten angenehmen Abstand. Die Großtiere zogen sich das frische Wasser aus dem Ringbrunnen, in dem sie ihre Rüssel über die Kante legten und von der
anderen Seite das Nass entnahmen.
Es war faszinierend dort zu stehen und alles zu beobachten zu können. Ein großer Safariwagen kam hinzu , wir rollten weiter , Strauße und Zebras waren hier auch zugegen, 2 Elefanten gerieten in Streit und gingen aufeinander los.
Ein Kräftemessen, - ein Geschiebe, Geschnaufe und Geklapper, als die Stoßzähne aufeinander trafen.
Leider fand die Aktion nur am Anfang gut ersichtlich statt, , als ich mit dem Wagen richtig stand , schoben die sich immer weiter in den Busch hinein und waren dann sehr stark durch die Äste und Bäume verdeckt.
Nach einigen Attacken beruhigte sich die Situation wieder und ein gewisser Abstand zu einander brachte eine weitere Beruhigung.

# 61



Wir befuhren den einen Weg noch, ohne Sichtungen. Drehten um und an dem weiten Gelände war Ruhe eingekehrt. Viele Elefanten waren weiter gezogen und verschwunden.
So ging es zurück zum Camp und wir gingen zum Essen.


# 62




# 63


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