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schauli54

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Freitag, 31. März 2017, 20:01

Wilde Hunde, komische Käfer, blinder Passagier und andere Begegnungen - 3 Wochen im März 2017

Gestern wieder gelandet und mit den Gedanken in Südafrika. Das Erlebte Revue passieren lassen, das macht meiner Meinung nach genauso viel Freude, wie die Planung der Reise. Daher schreibe ich doch einen Reisebericht.
Auf geht es.


3 Wochen Flora und Fauna in Marakele und KNP standen auf dem Plan. Die Tour war bereits für 2016 geplant, musste aber krankheitsbedingt abgesagt werden. siehe (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Route: (Lower Sabie habe ich vorschnell wegen der Stornierung von sanparks auf eine Lodge außerhalb umgebucht, das Bild hatte ich schon vorher erstellt)


Um auf die Überschrift einzugehen, ein paar Bilder, bevor ich mit dem eigentlichen Bericht anfange.









Das als kleiner Einstieg. Bilder müssen erst sortiert und das Notizbuch ins Reine geschrieben werden. Ich kann vorweg sagen, Marakele NP und 14 komplette Tage im KNP von Nord nach Süd waren nicht langweilig.

Liebe Grüße
Marlies

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Schnürsenkel

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Samstag, 1. April 2017, 09:15

Hallo Marlies,
schön, dass Du Dich nun doch entschlossen hast, einen RB zu schreiben. Ich bin gespannt was mich erwartet und steige einfach schonmal zu.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

schauli54

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Sonntag, 2. April 2017, 14:08

Um was für einen Käfer handelt es sich?

Kann mir dazu jemand etwas sagen? Wir haben diese oft auf den Teerstraßen am Morgen vorgefunden. Fressen sich auch gegenseitig auf, wenn einer totgefahren würde.
LG Marlies

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Gaukler

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Sonntag, 2. April 2017, 17:52


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Montag, 3. April 2017, 12:50

Die Anreise und der Marakele NP

Streik oder Nichtstreik, das war die Frage noch am Tage vor der Abreise.
Unsere Fluggesellschaft (BA) wollte noch nicht umbuchen, also hieß es abwarten. Am Abend des 7.3.2017 stand dann endlich fest, am Mittwoch wird noch nicht gestreikt. Glück gehabt und ein Aufatmen. Dann konnte es also am Mittwoch, dem 8.3.2017 wie geplant losgehen.
Taxi zum Bahnhof, Koffer in den Zug, in den vollen TXL Bus und um 11 waren wir in Tegel. Sitzplätze hatte ich 24 Stunden vorher bei BA reserviert und so checkten wir nur unser Gepäck ein und erhielten die Bordkarten. Dann war Urlaubsbeginn mit einem Bierchen angesagt. Pünktlich hob der Flieger in Berlin ab, in London hatten wir genug Zeit für ein spätes Mittagessen und dann konnte es im A380 im Oberdeck in einer 2er Reihe losgehen. Der Flug war recht angenehm und ruhig, wir konnten sogar etwas schlafen. Die Boxen unter dem Fenster im Oderdeck des A380 sind eine schöne Ablagefläche.

Gelandet, Formalitäten, Geld und Sim-Karte erledigt, bei Avis den Nissan XTrail 4x4 Automatik abgeholt und um 9 Uhr haben wir den Airport verlassen. Die Fahrt ging besser als ich dachte, die richtigen Spuren gefunden und so sind wir relaxt über die N1-N4-R511 nach Thabazimbi gefahren. Es war sehr wenig Verkehr und gegen 13 Uhr waren wir im Supermarkt in Thabazimbi angelangt und haben den Einkaufszettel abgearbeitet. Bis auf Fleisch haben wir uns für die nächsten Tage eingedeckt. Um 14 Uhr waren wir im Marula Cottage bei Moni und Dave und wurden herzlich empfangen. Hier verbrachten wir den Rest des Tages mit Ausspannen und haben am Abend das vorzügliche Essen (vorab bestellt) genossen. Es gab Elan und Impala Steak. Müde und zufrieden über das gute Ankommen fielen wir um 20 Uhr ins Bett.
Nachts dann, haben wir richtig gehört, Löwen? Kann das sein? Wir fragten Moni die uns mitteilte, dass in der Nähe Farmen von in Käfigen gehaltenen Löwen existieren. Naja, muss und will ich nicht sehen, wenn es Jagdfarmen sind.

Auf Bilder von der Lodge verzichte ich, da traveler57 diese schon sehr treffend gepostet hat.

Tageskilometer: 290
Temperatur: 30 °
Nach einem guten Frühstück verabschiedeten wir uns und fuhren zum empfohlenen Fleischer nach Thabazimbi und kauften Rinderfilet (1 kg 188 Rand), Würste und Bilton. Getankt nebenan und noch einmal Geld gezogen, dann konnte es zu den Tieren in den Marakele NP gehen.
Die Formalitäten am Gate waren rasch erledigt, den Schlüssel für das Zelt bekommt man allerdingst erst ab 13 Uhr. Uns wurde das Wunschzelt Loeri zugeteilt, was mich natürlich freute, ich hatte es vorab per email angefragt.
Totales Grün überall, hohes Gras und dichtes Gebüsch empfing uns, na das kann ja was werden, wie soll man da Tiere sehen? Die Sichtungen hielten sich auch in Grenzen, ein paar Impalas, Gnus, Waserböcke, Warzenschweine und einige Vögel. Am Tunnel dann die Einfahrt zum wilden Teil, wir empfanden die Durchfahrt und die Öffnung des Tores wie ein Betreten des Jurassic Parks. Die Landschaft war umwerfend, die Berge und der blaue Himmel faszinierend und man kann sich kaum vorstellen, dass hier die Big Five leben sollen. Wir fuhren einmal bis zum Tlopie Camp, schauten kurz am Loeri Zelt vorbei und entschlossen uns, trotz Mittagshitze auf dem Lenong View Point zu fahren. Schmale Straßen, Serpentinen und gottseidank kein Gegenverkehr und oben wir ganz alleine. Uns begrüßte ein Pärchen Klippspringer und auf den Felsen einige Klippschliefer. Eine tolle Sicht ins Tal und die Kappgeier umkreisten in einiger Entfernung die Berge. Wir haben fast 20 Stück gezählt, Fotos sind leider keine guten von den Geiern dabei heraus gekommen.
Zurück Richtung Gate sind wir beim Bird Hide ausgestiegen und zum Hide gelaufen. Plötzlich nahm ich einen grauen Schatten war, war ein Elefant in der Nähe? Am Birdhide war nichts los, der Schatten war weg und so sind wir dann zurück zum Gate. Kurz vor der Durchfahrt gibt es ein Wasserloch, dort lag ein Büffel in der braunen Brühe und Zebras standen und dösten vor sich hin.
Nun, den Schlüssel abgeholt und zurück zum Tlopie Camp. Wir waren positiv überrascht über Zelt, Küche und Veranda. Die Küche ist verglast und vom Zeltinneren kann man durch die Scheiben auf die Veranda und den vorgelagerten Dam schauen. Herrlich ruhig, entspannt und friedlich. Wir haben uns für die nächsten 2 Nächte häuslich eingerichtet und abends natürlich das köstliche Rinderfilet gegrillt und den tollen Abendhimmel genossen. Wir sind in Südafrika angekommen. Leider kamen keine Tiere an den Dam, nur die Fische schmatzten vor sich hin, sogar die berüchtigten Affen waren nicht zu sehen.

Tageskilometer: 106
Temperatur: 26 °C

11.3.2017
Die Nach war hell, der Vollmond schien in das Zelt und so sind wir schon vor 6 aufgestanden, es war recht frisch. Wie vor 2 Jahren haben wir nur einen Kaffee getrunken, die Kühltasche gepackt und sind um kurz nach 6 auf den Loop hinter dem Camp gefahren. Eine tolle Sicht in das Tal, dem Dam und das Tlopi Camp hat man von dort oben. Gnus, Zebra und Impalas grasten vor sich hin, waren aber bei Annäherung scheu. Weiter ging es zum Picknick Platz, hier waren wir ganz alleine und frühstückten in Ruhe. Danach fuhren wir noch den Raubtierfreien Teil weiter ab, der eine etwas andere Vegetation zeigte und hier fanden wir die ersten Giraffen. Abends fuhren wir noch eine kleine Runde. Bisher keine Elefanten oder andere große Wilde. Den Abend verbrachte wir wieder am Grill und wieder keine Tiere am Dam zu sehen.

Tageskilometer: 79
Temperatur.: 25 °

12.3.2017
Bei 11 Grad erwachten wir wie immer noch vor 6 Uhr. Alles war nass von der kalten Nacht, gefroren haben wir aber nicht im Bett.
Gegen 8 Uhr waren wir am Gateausgang. Auch auf dieser Tour haben wir keine Elis, Rhinos oder Raubtiere gesehen.
Insgesamt kann ich sagen, dass uns der Park und das Tlopi Camp sehr gut gefallen haben, das wir wenig Tiere gesehen haben ist halt Glücksache und der grünen Natur geschuldet. Die Landschaft entschädigt aber voll und ganz dafür.
Die Zeltausstattung ist sehr gut, von den Nachbarn bekommt man nichts mit. Bei Trockenheit sicherlich ein Hotspot für die Tierbeobachtung.

Einige Bilder folgen heute Abend.

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schauli54

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Montag, 3. April 2017, 16:09

einige Bilder

Tlopi von oben






leider stört die Stromleitung





Abendstimmung


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toetske

oorbietjie

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Dienstag, 4. April 2017, 00:03

:danke: liebe Marlies!
Freue mich schon riesieg auf die Fortsetzung :!:

Cricket!

Für mich ist diese Heu "SCHRECKE" das einzige Tier in Südafrika was mich wirklich zum Wahnsinn treiben kann... wenn es innerhalb der Unterkunft anfängt zu "schreien" :cursing:
Fledermäuse sind im Vergleich seeehr süss 8o

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

schauli54

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Dienstag, 4. April 2017, 11:11

Zwischenstopp und traurige Elefantensichtung

Auf Empfehlung von Moni fuhren wir zu unserem nächsten Ziel nach Louis Trichardt über die R510 - R517 über Vaalwater zur N1. Die Strecke fuhr sich sehr gut, nur vereinzelt ein paar Potholes und sehr wenig Verkehr. Die Waterberge umfährt man nördlich und die Farmzäune und gemähten, ordentlichen Straßenränder waren schon beeindruckend. Wir fanden es erstaunlich sauber und gepflegt. Nach einem Imbiss an einer Raststätte auf der N1 ging es zügig voran (bei Polokwane ist eine Baustelle, aber diese stellt kein Problem dar), so dass wir vor 14 Uhr im B&B 139 onmunnik in L. Trichardt (Makhado) angekommen sind. Als Zwischenstopp können wir es durchaus empfehlen, gute Gegend, sehr gepflegt und sauber mit schöner Einrichtung. Den Pool haben wir, trotz 30 Grad nicht genutzt. An der Bar kann man sich selbst bedienen (Zettel) und auch fußläufig erreicht man Ocean Basket oder Nandos in 15-20 Gehminuten. Wir fühlten uns jedenfalls nicht unwohl und liefen im Dämmerlicht zur Unterkunft zurück, nachdem wir bei ocean basket zu Abend gegessen hatten. Am Abend nahmen wir die erste Malarone Tablette.

Tageskilometer: 488
Temperatur: 31 °

13.3.2017
Zeitig aufgewacht frühstückten wir gegen 7 mit frisch zubereiteten Eierspeisen und dem üblichen Beiwerk. Gegen 8 waren wir bei Checkers und deckten uns wieder mit Lebensmitteln und Getränken ein. Auf zum Abenteuer Kruger NP. Auf dem Weg zum Punda Maria Gate hatte ich im Vorfeld etwas über eine Macadamia Farm gelesen und wollte dorthin (Green Market Farm). Ca 40 km hinter L. Trichardt ist diese auf der rechten Fahrbahnseite. Also hinein in die Farm. Mit Sicherheitskontrolle ließ man uns auch aufs Gelände, vorbei an Bananenplantagen. Im Office empfing uns der Chef, der wohl nicht recht verstand, was wir Deutschen wollten. Es handelt sich um eine reine Verarbeitungsfabrik und die Saison hat noch nicht begonnen, ein Verkauf findet an einer ca. 1 km zuvor befindlichen Stelle statt (wenn wir alles richtig verstanden haben). Naja, war wohl nichts, so sind wir wieder über den von leeren Macadamia Schalen gefüllten Weg auf die R524 gefahren. Die Strecke ist gut fahrbar, ländliche Gegend mit gelegentlichen Kühen auf der Straße. Hinter Thohoyandou haben wir noch einmal getankt, die Tanke war allerdings etwas in die Jahre gekommen und die Tankdame murrig und nicht gerade erfreut, dass sie arbeiten musste. Dementsprechend ist das Trinkgeld ausgefallen.

Nach insgesamt 130 km waren wir am Gate. Einchecken und Auto durchsuchen, dann waren wir drin und unser Nord-Süd-Abenteuer im KNP konnte beginnen. Die Erwartungen waren zwar groß aber uns war bewusst, dass man die Erlebnisse und Tiersichtungen von 2015 nicht toppen kann.

Wir fuhren die H13-1, S60, S61 zur H1-8 noch ein kleines Stück nach Norden, da sahen wir Geier auf einen Baum und im Gebüsch (am Bvekenya‘s Plaque). Die Geier saßen auf etwas Grauem und wir dachten auf einen vollgeschiss… Felsen. Ein anderer Fahrer fragte, nach was wir schauen und fuhr dann etwa 10 m in den Busch (eine Fahrspur war bereits vorhanden). Als er zurück kam meinte er, dort liegt der Kadaver eines vor etwa 2-3 Wochen von Wilderern erschossenen Elefanten. Wir haben uns das traurige Bild auch näher angeschaut, es war nur noch die graue, übel riechende Hülle zu erkennen, Kopf und natürlich die Stoßzähne fehlten bzw. wir konnten keinen Kopf identifizieren. So haben wir uns die erste Elefantensichtung nicht vorgestellt.

Dann wieder südlich Richtung Sirheni sahen wir noch den Martial Eagle und ein gottseidank lebender Eli-bulle versperrte uns die Straße. Mein Schatzi fand nicht ganz so schnell wie ich wollte den Rückwärtsgang, so dass der Eli mit Kopfschütteln kurze sein Missfallen andeutete. Aber alles ging gut, zurück gestoßen, gewartet und dann zog er von dannen. Das war dann schon einmal ein kurzer Adrenalinstoß.
Gegen 15 Uhr waren wir im Sirheni Bushveld Camp angekommen. Wir hatten ein CO4 Cottage gebucht, bekamen Nr. 9 mit 2 Schlafzimmern, 2 Bädern, guter Küche, neuen Verandamöbeln und überhaupt gut ausgestattet. Das Camp ähnelt dem Biyamiti Camp. Der Fluß hatte noch einen spärlichen Wasserfluss und wir sahen Büffel und Wasserböcke. Den Tag ließen wir gemütlich am Hide und später am Grill bei Bier und Wein ausklingen. Heute gab es Rippchen und Schweinesteak.

Tageskilometer: 210
Temperatur: 18/33 °

14.03.2017
Die Betten sind vorzüglich, also gut ausgeruht um 5:40 Uhr Abfahrt nach Norden. Ich wollte zum Crooks Corner. Pullerpause bei Babalala, aber zum Frühstücken ging es zum Pafuri Picknick Platz. Auf dem Weg dorthin wenig Tiere, wo sind die vielgesagten Büffelherden und Elefanten? Nur vereinzelt ein paar Giraffen, ein Eli, Zebras, Impalas und kilometerweit kein anderes Auto. Dafür war am Parfuri der Platz zum Frühstücken umso besser. Am Fluss gelegen mit Blick auf Krokodile und Vögel ließ es sich gut aushalten. Weiter wollten wir die S63 zum crooks corner, die Straße war aber gesperrt. So fuhren wir von der anderen Seite zum Pafuri Border Gate, mussten dort dann aber auch umdrehen, da die Straße von dieser Seite nach crooks corner auch gesperrt war. Na dann eben nicht, also zurück. Die Fahrt zum Camp zog sich, wenig Tiere, nur ein paar Martial Eagle und eine kleine Eli-Gruppe war die Ausbeute. Am Elefantenkadaver waren alle Geier verschwunden. Im Camp gab es einen kleinen Imbiss (Rührei mit Speck) und wir genossen die Campatmosphäre. Ein Spaziergang am Zaun zum Hide brachte unseren Adrenalinspiegel wieder einmal zum hochschnellen. 2 m hinter dem Zaun lag im hohen Gras ein Büffel. Er hatte uns und wir ihn nicht gesehen. Der Schreck war wohl auf beiden Seiten riesig, so dass sich beide Parteien entschlossen, bewegungslos zu verharren. Wir beschlossen dann den Rückzug, ob der Zaun einen Angriff stattgehalten hätte, wagen wir zu bezweifeln. Später lag er immer noch dort. Ein weiterer Büffel graste im hinteren Bereich. Am Hide saßen wir lange und beobachteten noch eine Giraffe, Wasserböcke, Affen und Impalas. Heute gab es Straußensteaks vom Grill, welches ich noch fast leckerer als Rinderfilet fand.
Das Sandmännchen schickte uns wieder einmal um 20 Uhr in die Heia.

Tageskilometer: 180
Temperatur: 30 °

Ein paar Bilder folgen wieder erst später.

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schauli54

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Mittwoch, 5. April 2017, 10:51



links, auch ein Martial Eagle?



Suchbild, Büffel hinter dem Zaun

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Mittwoch, 5. April 2017, 14:25

Hallo Marlies,

Wow, kaum zurueck und schon ein Reisebericht! Vielen Dank dafuer!! :danke:
Ja, der Vogel links ist ein jugendlicher Martial Eagle.

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Donnerstag, 6. April 2017, 12:10

Ich hoffe, es wird euch nicht langweilig, weiter geht's

Die ersten Löwen und ist es ein Big Tusker?

15.3.2017
In den Betten von Sirheni haben wir bestens geschlafen. Um 7 sind wir dann über die S56 gemütlich Richtung Shingwedzi gefahren. Mit Blick auf den Shingwedzi River haben wir dort gefrühstückt. Danach die H1-6 ein kurzes Stück entlang sagte uns ein freundlicher Fahrer, dass im Gebüsch Löwen liegen, auf der Straße liegt ein Felsen, dann ca. 20 m unter einem Busch liegen ca. 5 Löwen. Na das sollte man doch finden, oder? Wir fuhren die besagte Strecke ab, wo bitte liegen hier Felsen, wir suchten und fanden nur einen ca. handtellergroßen Stein am Straßenrand. Meint er den? Wir fuhren hoch und runter und schauten uns die Augen aus. Dann sahen wir sie doch noch. Ein Löwenmännchen mit mehreren Weibern, aber so im Gras versteckt, dass nur ein wenig von der Mähne sichtbar war. Schnell kamen weitere Fahrzeuge und fragten, was wir sehen. Ein hoher Jeap mit Leuten, einer davon mit einem derartigen Teleobjektiv, hielt hinter uns. Als er die Kamera startklar machte, machte diese ein derartiges Geräusch, dass der Löwe einen Scheinangriff startete und kurz für Unruhe sorgte. Der Schreck war auf unserer Seite recht groß, wir sahen aber dann noch kurz die Weibchen, die sich dann eine andere Liegeposition suchten und schon waren sie wieder im hohem Gras verschwunden.
Wir fuhren dann noch kurz die S52 bis Red Rocks.
An Tieren haben wir die südlichen Hornraben, auf der Straße vor uns laufend angetroffen, Marabus, Zebras, viele Giraffen, einige Büffel und Elefanten.
Auf dem Weg zum Camp standen zwei Elefanten im Flussbett. Einer davon machte einen gewaltigen Eindruck mit seinen riesigen Stoßzähnen. Ist das ein Big Tusker, gibt es sie doch noch, auch hier im Kruger? Über Google habe ich nun herausbekommen, dass es sich um MANDZEMBA handeln muss, einer der neuen Big Tusker, der aber wohl noch nicht von offizieller Seite als Big Tusker anerkannt worden ist.
Um 14:30 haben wir unser Bungi, Nr. 27 bezogen, einfach aber o.k. und noch einen Morning Drive gebucht. Abends gab es Burger im Restaurant, die auch lecker waren.

Tageskilometer: 90
Temperatur: 18 / 36 °

16.3.2017
Nach einer unruhigen Nacht gehen wir um 4 zum Treffpunkt, 6 Personen haben sich angemeldet. In die Decken eingehüllt, fahren wir los. Wir treffen auf 2 Schakale, viele Südliche Hornraben, Nyalas, eine afrikanische Wildkatze, Büffel und ein in der Musth befindlicher Elefantenbulle ließ uns nicht vorbei, so dass der Ranger schließlich umdrehte. Viele kleine Vögel wurden erklärt, die 4 anderen Gäste waren Vogelliebhaber.
Nach einem Frühstück am Bungi ging es wieder auf Pirsch. Die S134, die um Shingwedzi herum führt, bescherte uns die meisten Tiere im Laufe des Tages. Krokodile, Elefanten, Zebras und Marabus. Abends aßen wir im Restaurant und deckten uns wieder mit frischen Lebensmitteln für die nächsten Tage ein. Am Zaun in der Nähe am Restaurant, keine 10 m hinterm Zaun, bewegte sich in der Dunkelheit ein riesiger Elefant.

Tageskilometer: 80
Temperatur: 18 / 31 °

17.3.2017
Aufbruch nach Shimuwini. Die Vegetation scheint hier etwas trockener zu sein, aber das Gas ist trotzdem extrem hoch. Eine Hyäne kreuzt unseren Weg, weiterhin die üblichen Verdächtigen, Giraffen mit Jungtieren, Seeadler, andere Adler, Elefantengruppen, Zebras usw., aber alles in gemäßigten Zahlen. Um 13 Uhr sind wir in Shimuwini angelangt und der Staff scherzt mit uns, als wir nach dem zeitigen einchecken anfragen. Kein Problem, Bungi Nr. 2 wird uns zugewiesen, nah am Hide gelegen. Unser Bungi ist nicht ganz so groß wie in Sirheni und hat eine Außenküche. Entweder hat lange keiner drin gewohnt oder es wurde nicht richtig sauber gemacht. Spinnen am Geschirr und an den Betten. Dafür ist die Lage noch besser als in Sirheni, am fließenden Letaba River gelegen. Wir richteten uns wieder ein und verbrachten den Nachmittag zwischen Hide, Zaunspaziergängen und am Bungi. Hippos tummeln sich im Flußbett, von wegen, sie fressen nur abends oder nachts. Eine größere Elefantenherde tummelte sich mit den Jungtieren am Wasser und man konnte sie sehr schön entspannt genießen. Aber das faszinierendste waren am Abend die Glühwürmchen und der Sternenhimmel. Ein Käfer landete auf der Hand und man konnte sehen, wie das Hinterteil fluoreszierte.

Tageskilometer: 130
Temperatur: 21 / 35 °

18.3.2017
Wir fuhren Richtung Phalaborwa und den Sable Loop. Hier auch wieder die mächtigen Hornraben auf Futtersuche und Elefanten, Büffel und Impalas am Sable Platz. Der Masorini Picknickplatz gefiel uns nicht wirklich und diente auch nur dem schnellen frühstücken. Unterwegs sahen wir diese komischen Käfer, die großen Panzergrillen, wie sich jetzt dank Lilly herausstellte. Sonst war nicht viel los und wir fuhren wieder ins Camp zurück und beobachteten die Hippos mit den Jungtieren und das Geschehen am Fluss. Auch bei nicht allzu viel Tiersichtungen empfanden wir den Tag wieder als sehr gelungen und entspannt.

19.3.2017
Ein Jungtier erblickt die Welt
In der Morgendämmerung hat ein Wasserbock gerade ein Jungtier geboren, die Mutter leckte das Jungtier noch trocken und fraß die Nachgeburt auf. Eine schöne Beobachtung vor dem Aufbruch. Wir fuhren wieder die H14 herunter, die Straße war feucht und viele Schildkröten unterwegs, auch wieder die Crickets, die sich an den Kadavern ihrer Artgenossen labten.
An der Abzweigung H 9, direkt an der Kreuzung standen Autos. Mmm, nichts zu sehen, dann doch eine Bewegung, ca. 1-2 m am Regenschacht der Straßenkreuzung bewegte sich eine Hyäne. Sie legte sich mit vollgefressenem Bauch längs hin, dann kamen noch 2 Jungtiere und im Gebüsch machten wir dann noch ein Tier aus, was sich gerade an den Resten eines Risses zu schaffen machte. So dicht hatten wir sie ja 2015 auch schon gesehen, aber dieses Mal mit Jungtieren. Nur schade, dass der Busch die Sicht auf den Riss versperrte, wir hörten die Knochen knacken und sahen Reste von Rippen. Was für eine tolle Sichtung und wir machten dann den Platz frei für die anderen Autos. Auf dem weiteren Weg nach Letaba ergab sich nichts weiter, es war windig und scheinbar war der Busch ausgestorben.
In Letaba checkten wir um 14 Uhr ein und bekamen Hut C18 zugewiesen. Der zweite neben dem Restaurant und keine 20 m vom Zaun entfernt, was wir als günstig empfanden. Die Hütte ist zwar klein, der Vorraum durch Gitter gesichert und das spärliche Geschirr wird in einer Kammer am Boden liegend aufbewahrt. Aber für 2 Übernachtungen ausreichend, Klo und Dusche funktionierten. Wir schauten uns im Camp um, ließen das Auto waschen und machten den Shop unsicher. Den Rest des Tages verbrachten wir am Zaun, auf der Restaurantterrasse und an der Hütte. Gespeist haben wir im Restaurant.

Tageskilometer: 125
Temperatur: 22 / 33 °

20.3.2017
Heute ging die Fahrt Richtung Olifants, es war allerdings sehr stürmisch. Dort angekommen, konnte man leider nicht draußen sitzen, so frühstückten wir dieses Mal im Restaurant. Wir fuhren die Gegend ab, man sagte uns unterwegs, ein Leo liegt auf einen Baum. Nicht nur wir suchten die Gegend ab, alles suchen war vergebens, als wir umdrehten, teilte man uns mit, dass der Leo hinter den Autos die Straße gewechselt hatte und im Gebüsch verschwand. Kurz vor Letaba auf der H1-6 sahen wir dann 2 Martial Eagle, die ihr Nest bauten und sich dann auf einen anderen Baum paarten. Eine ganze Weile beobachteten wir das Liebespiel der Beiden und wie sie sich durch den Wind in die Lüfte heben ließen.
Abends wurde wieder gegrillt.

Tageskilometer: 108
Temperatur: 22 / 29 °

Zwischenfazit für den Norden: Landschaft sehr grün, aber trotz des wohl starken Regens im Februar wieder sehr trocken. Wenig Tiere insgesamt, keine großen Herden, überwiegend Einzelgänger unterwegs. Für den Norden war uns das zwar aus Berichten bekannt, aber erwartet hatten wir doch ein wenig mehr. Von den Camps war bisher Sirheni am besten ausgestattet, Shingwedzi ist sehr groß mit teilweise Bauarbeiten (Erdarbeiten) im Camp, am besten gelegen war Shimuwini, aber die Hütte etwas abgewohnt. Letaba empfanden wir als sehr groß mit sehr gutem Shop und guten Restaurant. Die Elefantenhalle wurde am Tag unserer Abreise wieder eröffnet, wir haben es aber nicht mehr einrichten können, sie zu besuchen.
Viele PKW‘s mit Anhänger bzw. Wohnmobile waren im Norden unterwegs.

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Donnerstag, 6. April 2017, 12:14

dazu drei Bilder






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Samstag, 8. April 2017, 19:01

Leo, der zweite Versuch

21.3.2017

Heute war eine größere Strecke zu fahren, so standen wir in der Früh als 4. Auto am Tor.
Vor Satara dann die ersten Gnus, Impalas und Zebras. Die berüchtigte Katzenstraße S 100 dann ein Stück hinein, aber auch hier nur hohes Gras und wir drehten wieder um. In Satara frühstückten wir auf der Picknicksite, die uns nicht besonders gefiel. Shop und Restaurant haben wir nur kurz inspiziert, alles groß für Massen angelegt. Etliche Safarifahrzeuge und Busse fahren wohl hierher.
Auf der H7 sollten Löwen liegen. Die Fahrzeuge standen quer, keiner konnte genau sagen, wo sie sind, angeblich ragt ein Bein aus dem Gras. Irgendwann war es uns zu bunt und wir sind weiter gefahren. Vereinzelte Elefantenbullen querten die Straße, ansonsten wenig Tiere.



In Orpen konnten wir schon für das Tamboti Zeltcamp um 13 Uhr einchecken. Dabei gab es kleine Unstimmigkeiten wegen Lower Sabie. Ich legt die Stornobescheinigung und die Ersatzbuchung vor und wir konnten dann doch klären, das LS storniert und das Geld gut geschrieben wird, wir buchten gleich noch einen Night Drive für den Folgetag. Dann sagte uns ein Besucher, hinter dem Orpen Gate liegt ein Leopard mit seinem Riss im Baum. Wir fuhren durch das 1. Tor, sagten dem Mitarbeiter Bescheid, dass wir zurückkommen, so auch am eigentlichen Gate und wir waren draußen aus dem KNP. Wo bitte soll hier ein Leo liegen? Aber ca. 50 m hinter dem Gate, recht hinter dem Zaun lag in einem Baum zumindest der Riss des Leo’s, ein Impala. Der Leo hatte das Weite gesucht und ließ seinen Riss zurück.



Nun ab ins Tamboti Zelt Camp. Wir hatten ein Zelt mit Klo und Dusche gebucht, welches war uns egal. Wir bekamen Zelt Nr. 34, fast wie ein Baumhaus am ausgetrocknetem Tamboti gelegen. Die Zeltplanen machten einen mochigen Eindruck, fleckig und meiner Meinung nach abgewetzt. Beim Nachbarzelt hingen sie teilweise herunter. Das Interieur war zweckmäßig, aber auch austauschwürdig, die Dusche und das Klo funktionierten zumindest gut. Der Kühlschrank steht im Zelt, sogar eine Mikrowelle war vorhanden. Wir sahen uns ein wenige um, bzw. fuhren mit Auto durch das Camp und zum Hide der aber keiner mehr ist. Runtergekommen und davor Büsche und Gras. Für die anderen Zelte im vorderen Camp Bereich gibt es 2 Gemeinschaftshäuser mit Bad, Dusche und Toiletten. Ne, das muss ich nicht haben, abends oder Nachts dorthin laufen zu müssen.



Zurück Richtung Teerstraße trafen wir auf viele Gnus, Impalas, Zebras, 3 Giraffen und sogar unsere ersten 2 Rhinos (White Rhino) auf dieser Reise.

Später dann, ich sitze so schön auf der Veranda beim Sundowner, da ruft mein Mann, komm schnell, ein Elefant. Direkt am Zaun, fraß er das Gras an der Böschung knapp unter uns und kam immer näher. Als er uns bemerkte, machte er einen kleinen Bogen um dann am Nachbarzelt wieder am Zaun entlang zu laufen. Wir freuten uns über diese Begegnung und waren auf den Abend und die Nacht gespannt. Von der Grilltheke gab es heute Kudu Steak und Kudu Wurst. In der Nacht hörten wir in weiter Ferne Hyänen, ansonsten war es erstaunlich ruhig geblieben.





Tageskilometer: 190
Temperatur: 22 / 30 °

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Samstag, 8. April 2017, 19:08

22.3.2017
Kurz vor der H7 nun 4 White Rhino‘s beim Grasen.


Auf viel Gravel Roads hatten wir keinen Bock, so sind wir dann die S 36 zum Muzandzeni zum Frühstücken gefahren. Der Platz ist etwas runter gekommen, die Klo’s waren dreckig und oll, obwohl ein Mitarbeiter vor Ort war. Aus 2015 hatten wir bessere Erinnerungen. In der Nähe sahen wir dann wieder die riesigen Hornraben spazieren gehen. Zurück auf der H7 Elefantenstau, ein Bulle macht nicht die Straße frei. Alle Autos zurück, so ging es gut 100 m bis er sich dann entschloss, doch auf das Feld zu ziehen. Wir fuhren zurück ins Camp und trafen wieder die 4 Rhinos an gleicher Stelle grasend an.
Aus dem gekauften, vermeintlichen Impala Steak, was sich als Hack heraus stellte, machte ich Bouletten. Später dann klaute mir doch glatt eine Grünmeerkatze die Mangoschalen, als ich mich kurz mit dem Rücken zum Tisch umdrehte. Es scheint der Sippe geschmeckt zu haben. Sie haben uns dann weiter vom Zeltdach und Baum beobachtet und sind erst abgezogen, als nichts mehr zu erwarten war. Das war die einzige Affenaktion auf der Reise.

Gegen 18 Uhr lief doch glatt eine einzelne Hyäne im trockenem Flußbett entlang und dann kam sie an unseren Zaun und erkundetet, ob hier etwas zum Fressen herum liegt, erfolglos trottete sie dann weiter. Um 20 Uhr, unsere eigentliche Bett-Time, war der Night Drive angesagt. Zum Treffpunkt an einem Waschhaus fuhren wir mit dem Auto. Da kam doch glatt einer dieser größeren Safaribusse angeschaukelt, naja, Massentour?
8 Touris stiegen ein und es standen nur 2 Spots zum Ausleuchten bereit. Ohne große Erwartungen ließen wir die Tour anlaufen. Unsere Guide-Dame donnerte mit dem Bus los, sie verließ sich ausschließlich auf die beiden Lampen der Touris. Bei Impala und Co wurde kaum Halt gemacht, eine Elefantenherde mit einem 1 Woche alten Baby konnte dann doch ausgeleuchtet werden. Dann wurde es interessant. 2 Brocken lagen auf der Straße, sie entpuppten sich als 2 stattlichen Löwenmännchen, die sich auf der noch warmen Straße ihre Wellnesseinheit abholten. Sie fuhr mit dem Bus bis auf 2 m heran, sodass man echt Angst hatte, wenn die aufspringen und einen Satz machen, sind sie im Bus. Nach eine Weile hatten sie genug und standen auf und liefen davon, der eine Löwe humpelte stark. Na das war dann ja doch ein Erfolg. Weiter ging es und wir konnten noch Hyänen ausmachen und später dann sogar noch ein Rudel direkt an der Straße, die mit uns mitliefen. So war der Drive dann doch ganz erfolgreich (für 232 ZAR p.P.) und wir waren erstmals nach 22 Uhr im Bett. Nacht hörten wir Löwen und Hyänen.

Tageskilometer: 115
Temperatur: 20/32 °

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Samstag, 8. April 2017, 19:11

23.3.2017
Heute verlassen wir Tamboti und den KNP, aber vorher fahren wir noch eine Runde die Teerstraße. Komisch, alle Tiere sind verschwunden, auch die zuverlässigen Impalas und Gnus an der Kreuzung Tamboti - H7. So frühstücken wir gegen 9 Uhr in Orpen und verlassen den KNP und schauen natürlich, ob der Leo-Riss noch im Baum hängt. Aber nichts, keine Spur vom Riss von vor 2 Tagen. Wir fahren die R 40 nach Hazyview und kommen auch gut voran. Die Straße fährt sich gut, nur ein paar Chaoten, denen es nicht schnell genug gehen kann.



So sind wir zeitig in der tollen Mall in Hazyview und holen Geld und kaufen etwas zu essen. Da wir erst ab 14 Uhr in der Sabie River Bush Lodge einchecken können und wir keinen Bock auf die in der Nähe liegenden Sehenswürdigkeiten hatten, entschlossen wir uns, durch das Phabeni Gate wieder in den KNP und durch das Kruger Gate heraus zu fahren. Als Tagesgäste nun wieder am Gate angemeldet und man schaute etwas verwundert, dass wir nur kurz hinein wollen. Am Nyamundwa Dam hatten wir eine schöne Elefantensichtung. Gemütlich fuhren wir die S1 und dann Richtung Paul Kruger Gate, nicht ohne natürlich ein paar Fotos vom Gate und der Statue zu schießen.



An einem Holzstand erstanden wir dann noch ein Holz-Rhino, den von mir favorisierten Elefanten mussten wir leider stehen lassen, den hätten wir nicht mit in den Flieger bekommen.
Nach 19 km erreichten wir die als Ersatz für Lower Sabie gebuchte Lodge. Wir bekamen ein kleines Zimmer (Nr. 11) zugewiesen. Die Lodge liegt direkt am Sabie River und bietet auch noch Zelte und Bungalows an. Sie war gut gebucht. Auf der Terasse und im Pool kann man relaxt auf den Fluss und rüber in den KNP schauen, durch den starken Pflanzenbewuchs bekamen wir aber keine Tiere zu Gesicht. Wir ließen den Tag dann dort ausklingen und abends gab es im 1. Stock der Terrasse das Abendessen (HP), ein 3 Gänge Menü mit Auswahl Fisch oder Wild (Kudu). Beides war bei einer Flasche Wein sehr lecker. Wir überlegten uns noch die Tour für den nächsten Tag, wobei wir die Panoramaroute von der Liste gestrichen haben (2015 waren wir schon dort).

Tageskilometer: 210
Temperatur: 22 / 33 °

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Donnerstag, 13. April 2017, 14:18

weiter geht es...

24.3.2017
Badetag bei 38 °

Nach einem guten Frühstück ging es wieder als Tagesbesucher in den KNP. Lower Sabie wollten wir zumindest einen Besuch abstatten und dort Mittag essen. Die Tiersichtungen waren auf dem Weg nicht wie erhofft, aber der Weg ist das Ziel. Um Lower Sabie fuhren wir einige Strecken, die wir auch 2015 fuhren und es war noch grüner, als vor 2 Jahren. Es wurde immer heißer und die Tiere schienen sich vollends zurück gezogen zu haben. So aßen wir auf der Terrasse in Lower Sabie zu Mittag und fuhren dann gemütlich zurück. Die H4-1 bescherte uns dann doch noch die erhofften Elefantenherden, die auf dem Weg zum Baden im Fluss waren. Im Fluss selber waren schon viele Elis mit Jungtieren und es war süß, wie die Kleinen und Halbwüchsigen im Fluss planschten und das Leben genossen. Heute war der heißeste Tag, das Thermometer kletterte auf 38 °, da ist doch ein Bad genau das Richtige.





So taten wir es den Elis in der Lodge dann gleich, bei einem oder mehreren kühlen Drinks. Zum Abendessen war heute Grill Buffet angesagt. Abends zog sich der Himmel zu, in der Ferne war Gewitter zu hören.
Die Lodge können wir für einen Zwischenstopp gut empfehlen, was nur stört, ist der Straßenlärm. Bilder gibt es auf der Homepage der Lodge.

Tageskilometer: 185
Temperatur: 20 /38 °

25.3.2017
Die erste Wildhundsichtung und weiter nach Berg en dal

Um 6 checkten wir mit Lunch Box aus der Lodge aus und fuhren wieder über das Paul Kruger Gate in den Park. Wir wollten gemütlich zu unserer letzten KNP Station nach Berg en dal zotteln. Kurz hinter dem Gate hielten die Autos, was war denn da los? Ein Rudel von ca. 12 Wildhunden lief wild und kreuz und quer durch die stehenden Autos. Dann liefen sie einfach so mit den fahrenden Autos mit und machten kaum Anstalten, sich in den Busch zu verziehen. Ein Wild Dog hat dann sogar neben unserem Auto sein großes Geschäft verrichtet, Kotprobe gefällig?





In Afsaal frühstückten wir, ich hatte den Picknickplatz eigentlich anders in Erinnerung. Er ist groß mit Shop und einem Imbiss Angebot. Über den Matjula Loop fuhren wir zum Camp, die Gegend ist halt anders und wir waren erstaunt, in den Bergen Giraffen und sogar 3 Rhinos anzutreffen. Im Camp angekommen, schauten wir uns erst einmal um. Das Camp ist ganz anders als die vorher besuchten, es gefiel uns auf Anhieb. Im Dam lag ein Hippo mit Huckepack-Schildkröten und ein Krokodil, was sich scheinbar über Tage nicht vom Fleck bewegte. Im Restaurant aßen wir Kudu-Carpaccio und Chicken Liver und liefen ein Stück des Rhino Trails am Zaun entlang. Wasserböcke waren die Ausbeute. Unser Bungi, Nr. 58 lag zwar am Zaun, hatte aber durch die höhere Lage und die Bäume keine freie Sicht nach Draußen. Bis auf die unbequeme Bestuhlung fanden wir die Unterkunft ausreichend.
So langsam kommt Abschiedsstimmung auf, oder haben wir langsam genug? Ein schönes Kudu Steak und Lamm Wurst vom Grill bescherte uns einen vollen Magen, Sundowner eingeschlossen.

Tageskilometer: 118
Temperatur: 20 / 24°

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schauli54

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17

Freitag, 14. April 2017, 10:27

noch ein paar Bilder zum Beitrag






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schauli54

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18

Freitag, 14. April 2017, 10:33

26.3.2017
Heute ist es recht kühl und wir lassen alles ruhig angehen. Auf eine Leopardensichtung habe ich keine Hoffnung mehr, macht aber nichts, denn 2015 hatten wir mehr als genug gesehen. Ohne große Erwartungen fuhren wir wieder auf Pirsch. Gleich begrüßten uns Büffel und kurz später eine Elefantenherde. Das fängt ja heute gut an. Richtung Afsaal dann 3 Rhinos (die von gestern?), die uns dann die Freude machten und genau vor unser Auto über die Straße liefen. In Afsaal war Hochbetrieb, eine deutsche Touri Gruppe, verteilt auf mehrere Jeeps frühstückte dort und man glaubt es kaum, die Affen wurden gefüttert und fotografiert. Manche lernen es nie und können es nicht lassen.
Zurück sahen wir wieder die großen Hornraben, auf einem Abstecher über die S 121 sagte man uns, Cheeta im Busch. Alle Autos auf Suche, bei einer Grashöhe von ca. 1 m. Wie zu erwarten haben wir ihn nicht finden können.
Direkt an der Abzweigung zum Berg en dal Camp stand dann ein Auto und wir schauten gespannt wohin man denn da so schaut. Und siehe da, ein Rudel Wild Dogs lungerte herum. Ein Rüde war mit Sender markiert und das Rudel machte sich dann auf, die Umgebung zu inspizieren. Und wieder konnte einer seine Notdurft nicht verkneifen. Ich musste natürlich ein Foto schießen, wer hat schon kackende Wildhunde vorzuweisen.







Im Camp, nach einem Mittagessen im Restaurant, versuchte ich den kompletten Rhino Trail zu laufen, aber Teile waren gesperrt.
Also zurück zum Dam und dort kam eine Eliherde mit Jungtieren zum Trinken über die Hügel gekrakselt. In der Abenddämmerung waren wir noch einmal am Dam und siehe da, es tummeln sich 2 Rhinos direkt vor unserer Nase und suhlen sich am Wasserrand, ein toller Abschluss des Tages. Oder Nicht?



Vor dem Bungi sitzen wir so gemütlich bei den flüssigen Resten, da huscht etwas vorbei. Eine Afrikanische Zibetkatze ging auf Entdeckungstour, für ein Foto war es allerdings zu spät.

Tageskilometer: 92
Temperatur: 19 / 26 °

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Mick777

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19

Freitag, 14. April 2017, 11:47

Hi Marlies,

da hattet ihr ja richtiges Wildhundglück diesmal :thumbup: . Ich mag die Gegend um BergenDal ja total....

lg Michael

schauli54

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20

Freitag, 14. April 2017, 12:01

Danke und weiter geht's bis zum Schluss

27.3.2017 – Rhino Tag

Wir hatten noch einen Morning Drive als Abschluss gebucht. So ging es um 4:45 zum Treffpunkt. Auf dem Weg dorthin lief uns wieder eine Zibetkatze (sie war kleiner, vermutlich ein Jungtier) über den Weg. Auf 3 Gäste warteten wir vergebens und so ging es zu 5 + Guide los. Auf der S 114 in der Morgendämmerung, alle schauten auf die Impalas, erspähte ich mit Fernglas doch glatt einen Löwen! Alle Augen nach rechts, whow, schnell Fotos geschossen, dann ist er leider weiter Richtung Crocodil River gezogen.



Dann folgten Straßenblockaden. 2 Rhinos lagen quer auf der Straße und schliefen, nur zögerlich erhoben sie sich dann notgedrungen und machten den Weg frei. Kurze Zeit später zwei andere Rhinos auch die Straße blockierend und später fanden wir auf der Tour noch weitere White Rhinos, so dass wir auf 10 Tiere gekommen sind.





Neben weiteren Tieren, wie Giraffen, Büffel, Warthog, Impalas und Zebras war der Drive echt erfolgreich. Nun hieß es frühstücken, packen und Abschied nehmen. Wir fuhren noch kurz Richtung Afsaal und wieder 3 Rhinos und ein stattlicher Elibulle blockierten die Straße. Dann war es aber genug und um 13 Uhr sind wir über das Malelane Gate aus dem KNP heraus gefahren. Tschüss Kruger NP.



Nun fuhren wir nach Malelane in die River House Lodge. Von außen machte das Anwesen einen zwiespältigen Eindruck, aber innen es von kurios, rustikal bis kitschig eingerichtet. Der Lodgebetreiber sammelt alles was Alt ist, von Tassen über Werkzeug und haste nicht gesehen.





Der Empfang war sehr nett, man zeigte uns unser Zimmer (Nr. 10) im Dachgeschoss mit kleinem Balkon mit Blick auf den Garten und den Crocodil River und führte uns durch das ganze Anwesen. Wir verbrachten nun den Rest des Tages zwischen Terrasse, Pool und Bar und beobachteten das Treiben am und im Fluss. Leider waren die Elefanten nur weit weg mit Fernglas zu sehen, aber im Fluss tummelten sich die Hippos und am Hang ein paar Wathogs und Buschböcke. Das Abendessen hatten wir in der Lodge reserviert und so gab es ein typisches 3 Gänge Menü. Mit Spots konnte man dann am Abend den Fluss ausleuchten.

Tageskilometer: ??? vergessen
Temperatur: 30 °

28.03.2017
Das Frühstück wird am Tisch serviert, Eierspeisen, Toast und das Übliche. Am Vormittag fuhren wir in die Inkwezi Mall, ein großer Einkaufspark und wieder war ich von den Angeboten in den Supermärkten beeindruckt. Schade, dass man kein Fleisch mitnehmen kann, die Auswahl ist grandios. Wer in den Park will und sich hier mit Lebensmitteln eindeckt, kann hier so richtig zuschlagen. Der Rest des Tages ist schnell erzählt, baden, ruhen, beobachten, trinken, essen, relaxen und schlafen. Einfach nur Ausklingen und die 3 Wochen Revue passieren lassen. Das einzig störende war die Wasserpumpenanlage am River.




29.03.2017 Abfahrt, Abflug
Nach dem Frühstück bezahlten wir unsere Rechnung und fuhren gemütlich Richtung Johannesburg. Die Fahrt verlief gut und entspannt und so waren wir schon um 13:30 Uhr am Flughafen. Getankt hatten wir ca. 60 km vor JNB, direkt am Flughafen wollten wir nochmals tanken, aber eh wir uns versahen, waren wir bei AVIS im Parkhaus. Warten wir mal ab, was die Abrechnung ergibt. Wir gingen noch ein schönes Steak essen und bummelten durch die Shops. Unser Flug ging pünktlich und mit Tablette haben wir sogar trotz Sitzplätze in der 3er Reihe ein wenig geschlafen. Der Anschlussflug in London war gut und zügig zu erreichen und so landeten wir am 30.3.2017 um 10 Uhr in Berlin Tegel und waren am Mittag zu Hause.

Fazit: 3 Wochen Nationalparks
Der KNP von Nord nach Süd war schön, ist für uns nun aber erst einmal abgehakt. Den Marakele NP empfanden wir als landschaftlich sehr schönen Park mit tollem Zeltcamp. Waren 3 Wochen zu lang und zu eintönig? NEIN. Wir empfanden es genau richtig für uns, haben alle Fahrten sehr entspannt empfunden und waren jeden Tag aufs Neue neugierig, was uns erwarten wird. Der 3 Tagesrhythmus (2 Ü an einem Ort, bis auf 2 Ausnahmen) war optimal und die Einkaufsmöglichkeiten durch Wechsel von Bush-Zeltcamp als Selbstversorger und Hauptcamp mit Restaurant und Shop waren ebenso völlig o.k.
Von den Tiersichtungen her waren wir aus 2015 verwöhnt, konnten aber viele neue Tierarten, insbesondere Vögel entdecken.
Beste Entscheidung: 2 Ferngläser mitzunehmen

Insgesamt sind wir 3.400 km gefahren.

Was hat uns der Spaß für 3 Wochen gekostet?

1.000 € Flüge mit BA
1.029 € Nissan XTrail 4x4 Automatik (Dertour-AVIS)
175 € Wildcard (2016 gekauft)
1.600 € für 21 Übernachtungen (Durchschnitt 76 €)
ca. 300 € für Tanken
Gesamt: gut 4.100 € zzgl. Essen, Getränke, Game Drive


Ich bedanke mich bei den fleißigen Danke Button Drücker und wünsche euch ein schönes Osterfest.
LG Marlies

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