Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

LIRPA 1

Gaukler

Beiträge: 3 450

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 10712

  • Nachricht senden

21

Dienstag, 25. April 2017, 12:02

Hallo,

Hinflug: DUS-LHR-JOH mit Landung am 12.09.2017 um 7:55 Uhr --------

Wir bekommen den Mietwagen gegen 8:30Uhr oder 9:00Uhr in JOH (mit Einweisung usw. vielleicht auch 10:00Uhr).


das, wie auch die ganze Reise/Fahrtstrecke halte ich für zu ambitioniert.

Um 8.30 Uhr steht ihr wahrscheinlich an der Immigration, um 9 Uhr womöglich am Kofferband, um 10 Uhr werdet ihr zum Vermieter gefahren, um 11 Uhr beginnt die Einweisung ... - So in etwa halte ich das für erheblich wahrscheinlicher. Und dann sind noch ein paar offene Fragen: Wo holt ihr das erste Geld? Benötigt ihr eine südafrikanische Simkarte? Wo und wann macht ihr den ersten Einkauf...
Bargeld benötigt ihr spätestens an der Mpumalanga Mautstation Richtung Krüger, da wird keine ausländische KK genommen.

Das Moholoholo Rehab Centre in seiner Ursprungsidee war Klasse und in der Tat sehr tierfreundlich, mit steigender Tier- und damit Arbeitsstundenzahl, wurde es leider ein ein wenig kritischer zu sehendes Projekt. Wenn es dennoch besucht werden soll, sind die Besuchszeiten zu beachten und die lange dauernde Anreise von Orten der Panoramroute aus. Ich würde z.B. von Sabie aus mit zwei Stunden rechnen und vorher müsste noch das Dachzelt fahrbereit gemacht werden...

Ich würde, wie hier ja auch schon empfohlen, mit zwei Nächten im Bereich der Panoramaroute und den Krüger Nächten starten, diese auch vorbuchen und dann immer bleiben, wo es gefällt. Das dürfte ohne Vorbuchung möglich sein. Ob ihr tatsächlich bis Lesotho kommt, wird sich dann ja zeigen.

In Sabie und Umgebung, in den Drakensbergen und in Lesotho würde ich nachts im Zelt mit einstelligen Temperaturen rechnen.

LG Lilly

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

corsa1968 (25. April 2017, 18:51), Quorkepf (25. April 2017, 13:10), kOa_Master (25. April 2017, 13:00), bibi2406 (25. April 2017, 12:23), M@rie (25. April 2017, 12:17), Kitty191 (25. April 2017, 12:07), Bär (25. April 2017, 12:04)

Marcel_M

Anfänger

  • »Marcel_M« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Dabei seit: 24. April 2017

  • Nachricht senden

22

Dienstag, 25. April 2017, 16:59

Info: Detailiertere Reiseplanung

Erst einmal vorab:

Wir sind super dankbar für die ganzen Rückmeldungen die wir bereits von euch bekommen haben!!! :thumbup:

Da wir mittlerweile doch ein bisschen von meiner ursprünglichen frage zu den "Übernachtungsmöglichkeiten und den Stellplätzen" abweichen stelle ich jetzt einmal eine etwas ausführlichere Reiseplanung online und bitte darum sich fortan hier rauf zu beziehen:)


Hinflug: DUS-LHR-JOH mit Landung am 12.09.2017 um 7:55 Uhr -------- Rückflug: JOH-LHR-DUS mit Abflug am 29.09.2017 um 20:25 Uhr

Mietwagen (mit Transfererlaubnis und Vericherung): Für den gesamten Zeitraum haben wir uns, nach langem hin&her, einen 4x4 mit Dachzelt gemietet. --> Ich weiß dass es auch günstigere und/oder komfortabler geht aber wir wollten es halt so 8)

Reiseroute:

1. Landung in JOH gegen 8 Uhr - Abholung Mietwagen und weiterfahrt nach Sabie über den Long Tom Pass - ggf. besichtigen der Sabie Falls.

2. Panoramaroute (Mac Mac Falls, The Pinnacle, God's Window, ggf. Berlin Falls, Potluck Boskombuis, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels, ggf. Echo Caves).

3. Kruger (Letaba)

4. Kruger (Satara)

5. Kruger (Skukuza)

6. Verlassen der Krugers gegen Mittag - Weiterfahrt Richtung Swasiland

7. Besteigen des Sibebe Rock - Mantenga Cultural Village & Natur Reserve

8. Milwane Wildlife Sanctury - Nisela

9. Nisela - St. Lucia ( Bootstour im iSimangaliso Wetland Park)

10. St. Lucia (iSimangaliso Wetland Park)

11. St. Lucia (Hluhluwe– iMfolozi Park)

12. St. Lucia (Hluhluwe– iMfolozi Park) - Durban oder Umhalanga Rocks (Ich tendiere zum zweiten)

13. Besichtigen der Stadt oder Entspannen

14. Weiterfahrt und Wandern in den Drakensbergen

15. Sani Pass und Lesotho

16. Lesotho - Clarens

17. Golden Gate Highlands NP

18. Johannesburg - Rückgabe Mietwagen und Rückflug

Zeltplatzempfehlungen wären super!

Ich denke es ist ein sehr straffes aber machbares Programm ... Wir sind schließlich jung und dynamisch :D

Außerdem sind wir ja flexibel und können unsere Route jederzeit vor Ort ändern (bis auf die ersten 5 Tage aufgrund der Reservierungen im Kruger)

Wir freuen uns über jede Rückmeldung :saflag:

Marcel_M

Anfänger

  • »Marcel_M« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Dabei seit: 24. April 2017

  • Nachricht senden

23

Dienstag, 25. April 2017, 17:06

das, wie auch die ganze Reise/Fahrtstrecke halte ich für zu ambitioniert.

Um 8.30 Uhr steht ihr wahrscheinlich an der Immigration, um 9 Uhr womöglich am Kofferband, um 10 Uhr werdet ihr zum Vermieter gefahren, um 11 Uhr beginnt die Einweisung ... - So in etwa halte ich das für erheblich wahrscheinlicher. Und dann sind noch ein paar offene Fragen: Wo holt ihr das erste Geld? Benötigt ihr eine südafrikanische Simkarte? Wo und wann macht ihr den ersten Einkauf...
Bargeld benötigt ihr spätestens an der Mpumalanga Mautstation Richtung Krüger, da wird keine ausländische KK genommen.

Das Moholoholo Rehab Centre in seiner Ursprungsidee war Klasse und in der Tat sehr tierfreundlich, mit steigender Tier- und damit Arbeitsstundenzahl, wurde es leider ein ein wenig kritischer zu sehendes Projekt. Wenn es dennoch besucht werden soll, sind die Besuchszeiten zu beachten und die lange dauernde Anreise von Orten der Panoramroute aus. Ich würde z.B. von Sabie aus mit zwei Stunden rechnen und vorher müsste noch das Dachzelt fahrbereit gemacht werden...

Ich würde, wie hier ja auch schon empfohlen, mit zwei Nächten im Bereich der Panoramaroute und den Krüger Nächten starten, diese auch vorbuchen und dann immer bleiben, wo es gefällt. Das dürfte ohne Vorbuchung möglich sein. Ob ihr tatsächlich bis Lesotho kommt, wird sich dann ja zeigen.

In Sabie und Umgebung, in den Drakensbergen und in Lesotho würde ich nachts im Zelt mit einstelligen Temperaturen rechnen.

LG Lilly

Hallo Lilly :)

Schau dir doch einmal die neue Reiseplanung an ^^

Ich habe zwar nicht jede "Kleinigkeit" wie Geldwechseln oder Einkaufen aufgeführt aber sie ist doch ein wenig detailierter.

Lg Marcel

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 11 020

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 17421

  • Nachricht senden

24

Dienstag, 25. April 2017, 18:30

Sieht schon mal besser - und für Vielfahrer machbar - aus. Als jemand, der feste, kuschelige, warme :D Betten bevorzugt, kann ich Dir zu Campingplätzen nichts sagen, außer... schau mal hier:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Durban würde ich mir sparen. Vielleicht eher noch kurz runter zur Oribi Gorge und dann von dort nach Underberg.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Marcel_M (25. April 2017, 18:36)

LIRPA 1

Gaukler

Beiträge: 3 450

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 10712

  • Nachricht senden

25

Dienstag, 25. April 2017, 20:02

Hallo Marcel,

Hallo Lilly :)
Schau dir doch einmal die neue Reiseplanung an ^^


o.K. habe ich getan und es ändert nichts an meiner Einschätzung.

Machbar ist es, das ist keine Frage, ob sinnvoll könnt nur ihr nach der Reise entscheiden.

Klar führst Du nicht jede Kleinigkeit auf, musst Du auch nicht. Viele dieser Kleinigkeiten kosten aber Zeit und darauf habe ich hingewiesen. Ich gebe Dir noch ein weiteres Beispiel. Du planst über den Long Tom Pass zu fahren. Schön, nette Ausblicke eine Kanone - kann man machen. Vielleicht aber nicht, wenn man die Fahrt nicht, wie von Dir angenommen um 10 Uhr beginnt, sondern erst um 13 Uhr. Nun wirst Du sagen, auch kein Problem sind ja nicht so viele Kilometer, das schafft man locker. Ja, und dann nimmst Du aus Versehen die R36 und stellst fest, dass Schlaglöcher der Geschwindigkeit nicht zuträglich sind und danach, dass oben der Nebel weder Sicht noch schnelles Vorwärtskommen möglich macht.
Weißt Du übrigens, dass so ein Dachzeltaufbau die Statik des Fahrzeugs enorm verändert, Kurven langsamer gefahren werden müssen, hast Du Erfahrung mit so etwas?

Daher: Wenn Deine gesamte Planung so ist, wie Deine Ankunft, die Fahrzeugübernahme und der erste Tag, wirst Du evtl. überrascht sein.

Aber: Dein Risiko ist, was die Gesamtstrecke betrifft, wenn Du nicht vorbuchst gering. Wenn Du irgendwann entscheidest, dass langsam besser sein kann, kommst Du halt nur bis Swaziland. Da wir hier zu der Minderheit der nicht alles Vorbucher gehören, weiß ich, dass einem öfter am Ende die Tage für die geplante Strecke ausgehen. :D

In dem Sinne: Behalte Deine geplante Strecke im Kopf, fahr los und schau, was dabei 'raus kommt. Und wenn ein kleines Eckchen im Hinterkopf frei ist, behalte darin meine Hinweise, es kann sein, dass diese Dir noch nützlich werden.

LG Lilly

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kitty191 (25. April 2017, 23:54), Bär (25. April 2017, 22:05), Marcel_M (25. April 2017, 21:07)

Marcel_M

Anfänger

  • »Marcel_M« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Dabei seit: 24. April 2017

  • Nachricht senden

26

Dienstag, 25. April 2017, 21:30

Hallo Lilly,


Danke für deine Einschätzung :)
Erst einmal ist das auch nicht die erste Reise welche ich ohne feste Unterkunft im Voraus Buche...
Sprich ich bin mir der Situation als Selbstversorger mit einem Mietwagen in einem fremden Land bewusst.
Mit der Statik des Wagens werde ich, da gehe ich von aus, auch keine Probleme haben. (das kenne ich aus dem Arbeitsalltag)
Klar, es kann und wird immer Zwischenfälle geben, welche einem im Zeitplan zurück schmeißen.
Vielleicht werde ich auch erst nach unserer ersten Reise in Südafrika schlauer sein...
Aber vorerst würde ich bei dieser Route bleiben, wenn nicht noch mehr Personen ihre Zweifel äußern :huh:
Deine Hinweise werden uns bestimmt helfen, danke :thumbup:

Lg Marcel :saflag:

LIRPA 1

Gaukler

Beiträge: 3 450

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 10712

  • Nachricht senden

27

Mittwoch, 26. April 2017, 00:41

Hallo Marcel,

bitte nimm es einer alten Frau nicht übel aber Du kommst mit Deinen 21 Jahren ein wenig altklug 'rüber. :whistling: Womöglich denkst Du gerade: Die alte Hippe ist ja schlimmer als mein alter Lehrer. :P

Sicher hast Du in Deinem Alter schon viele Reisen in Afrika ohne Vorbuchung genial hinter Dich gebracht und suchst daher nun mehr etwas, wie bei Gesichtsbuch, wo Deine Freunde Deine Ideen so :thumbup: bewerten. Das ist aber in einem Forum nur bedingt hilfreich. Daher meine Anregungen.

Solltest Du mit einem hohen Fahrzeug mit schlechten "Kippwerten" beruflich bedingt schon hunderttausende Kilometer abgerissen haben, wird Dir das beim Fahren mit dem Dachzelt sicher sehr hilfreich sein. Dann vergiß bitte meinen Hinweis darauf.

Was ich bisher vergessen habe und deshalb schreibe ich jetzt noch einmal: Erstelle Dir eine Google Map, der gesamten Route. Dann hast Du einen Kilometerwert. Sagen wir etwa 2400 km. Da addierst Du die Hälfte der Strecke noch einmal dazu, also 2400 + 1200 = 3600 km. Dann hast Du die ungefähre Strecke, die Du zurück legen wirst (Einkaufen, Game Drives, Fahrten zu Sehenswürdigkeiten etc.). Auf Ns und Rs könntest Du mit durchschnitllich 80 km/h rechnen. In NPs, auf Schlaglochpisten, zum Sani Pass o.ä. mit deutlich weniger. Sagen wir also 60 km/h. 3600 km : 60 km/h = 60 Stunden minimum wirst Du wärend des Urlaubs auf der Straße verbringen. Und das ist optimistisch gerechnet. Wahrscheinlich läuft es eher auf 72 Stunden hinaus. Bei 18 Tagen hieße das 4 Stunden im Durchschnitt pro Tag auf der Piste. Lässt Du einen Tag aus, sind es am nächsten 8 Stunden. Urlaub? Enjoy!

Falls ich bisher missverstanden wurde: Ich würde definitiv nicht vorbuchen!!! Außer evtl. die ersten 5 Nächte (aus meiner Erfahrung halte ich auch das nicht für notwendig wenn man flexibel ist). Wir sind zu der Zeit in der Region auch unterwegs, planen mit deutlich weniger Strecke, wissen was uns erwartet, haben Rand, Wild Card, Simkarte, kennen viele angedachte Regionen, kennen die Route bis zu unserem ersten Ziel und haben bis auf die ersten 3 Nächte in einem ansonsten schon ausgebuchten Reserve noch nichts gebucht.

LG Lilly

PS: Das hört sich jetzt alles schwarzmalerisch an aber besser vorher gewarnt als hinterher ...

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Tinileinchen87 (8. November 2017, 12:04), M@rie (26. April 2017, 10:38), Marcel_M (26. April 2017, 08:23), Aishak (26. April 2017, 07:37)

bibi2406

Erleuchteter

Beiträge: 794

Dabei seit: 11. Januar 2015

Danksagungen: 2909

  • Nachricht senden

28

Mittwoch, 26. April 2017, 18:04

Was ich bisher vergessen habe und deshalb schreibe ich jetzt noch einmal: Erstelle Dir eine Google Map, der gesamten Route. Dann hast Du einen Kilometerwert. Sagen wir etwa 2400 km. Da addierst Du die Hälfte der Strecke noch einmal dazu, also 2400 + 1200 = 3600 km. Dann hast Du die ungefähre Strecke, die Du zurück legen wirst (Einkaufen, Game Drives, Fahrten zu Sehenswürdigkeiten etc.). Auf Ns und Rs könntest Du mit durchschnitllich 80 km/h rechnen. In NPs, auf Schlaglochpisten, zum Sani Pass o.ä. mit deutlich weniger. Sagen wir also 60 km/h. 3600 km : 60 km/h = 60 Stunden minimum wirst Du wärend des Urlaubs auf der Straße verbringen. Und das ist optimistisch gerechnet. Wahrscheinlich läuft es eher auf 72 Stunden hinaus. Bei 18 Tagen hieße das 4 Stunden im Durchschnitt pro Tag auf der Piste. Lässt Du einen Tag aus, sind es am nächsten 8 Stunden. Urlaub? Enjoy!
Sehr interessante Herangehensweise, aber tatsächlich Wirklichkeit.
Ich denke aber, dass die Mehrheit der Foriker noch viel mehr Zeit im Auto verbringt, rechnet man die Game Drives mit dazu.
Und Strecke zw. A und B und Game Drive ist zwar beides Zeit im Auto, kann man aber nicht wirklich vergleichen.
Wir hatten letztes Jahr netto 1800km auf 22Tage, gefahren sind wir über 3000km. Zusätzlich noch 9 Game Drives.
Wir hatten aber meistens kurze Strecken zwischen den einzelnen Unterkünften und am Ende sind wir 4 Tage gar nicht gefahren ( Thonga)
Ich hatte nicht einmal das Gefühl zuviel Strecke zu haben.
Anders sieht das aber natürlich mit dem Camper aus, wenn man jeden Tag Strecke macht und jeden Tag mehrere Stunden ohne Game Drive im Auto sitzt. Das wäre für mich auch kein Urlaub.

Liebe Grüße
Barbara

chimurenga

Erleuchteter

Beiträge: 630

Dabei seit: 29. März 2013

Danksagungen: 4623

  • Nachricht senden

29

Donnerstag, 27. April 2017, 21:38

RE: Info: Detailiertere Reiseplanung

Hi Marcel,

zu Deiner Frage nach Zeltplatzempfehlungen usw.

"Für den gesamten Zeitraum haben wir uns, nach langem hin&her, einen 4x4 mit Dachzelt gemietet. --> Ich weiß dass es auch günstigere und/oder komfortabler geht aber wir wollten es halt so 8) " > zwar nehmen wir meist Bodenzelte, aber Dachzelte hat ja auch was für sich ;-)

Reiseroute:

1.Landung in JOH gegen 8 Uhr - Abholung Mietwagen und weiterfahrt nach Sabie über den Long Tom Pass - ggf. besichtigen der Sabie Falls
> In Sabie haben wir noch nicht gezeltet, empfohlen wurde uns aber das Sabie River Camp: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) > ist halt Standard Camping in SA
Ganz OK fanden wir in Graskop: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Richtig toll fanden wir: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , allerdings mit Bodenzelten. Ob das mit Dachzelten möglich ist, solltet Ihr mal nachfragen

2. Panoramaroute (Mac Mac Falls, The Pinnacle, God's Window, ggf. Berlin Falls, Potluck Boskombuis, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels, ggf. Echo Caves)
Da Ihr ja auf dem Weg nach Letaba seid, bietet sich hier nach Sabie und nach der Panaoma Route das Forever Resort am Dam an: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) > Dort könnt Ihr dann auch gut die Bootsfahrt am nächsten Morgen mitnehmen. Alternativ gibt es auch: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) > Vorsicht vor den Pavianen. Beides sind ebenfalls Südafrikanischer Standard, für eine Zwischenstopp hat es und aber gut gefallen.

3. Kruger (Letaba)

4. Kruger (Satara)

5. Kruger (Skukuza)

6. Verlassen der Krugers gegen Mittag - Weiterfahrt Richtung Swasiland

7. Besteigen des Sibebe Rock - Mantenga Cultural Village & Natur Reserve
Im Mlilwane haben wir schon öfter im Sondzela Backpacker gezeltet (auch dort mit Bodenzelten, sollte aber auch mit Dachzelten möglich sein: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Da wärt Ihr mitten im Park, könnt aber von dort die Umgebung auch sehr gut erkunden, bspw. Mantenga, usw.

8. Milwane Wildlife Sanctury - Nisela
> Nisela kennen wir nicht

9. Nisela - St. Lucia ( Bootstour im iSimangaliso Wetland Park)
> In St. Lucia hat uns Sugerloaf Campsite sehr gut gefallen. Dort sind die Plätze sehr schön abgetrennt, aber Vorsicht vor den Horden an Mangusten und Affen (und evtl. Hippos). Über ein Boardwalk ist das Meer zu erreichen und es gibt in der Nähe schöne kurze Wanderwege. Cape Vidal würde ich zwar als Ausflugsziel empfehlen, nicht aber zum Zelten.

10. St. Lucia (iSimangaliso Wetland Park)

11. St. Lucia (Hluhluwe? iMfolozi Park)
> Im Hluhluwe ist Zelten glaube ich nicht möglich - dort sind wir demnächst im Mpila Camp (Bungalow und Safari-Zelte). Ich würde Euch ja empfehlen, wenn Ihr aus Swaziland kommt, erst in Hluhluwe zu zelten und am nächsten Tag durch den Park bis nach St. Lucia zu fahren. Wo wir uns immer wohlgefühlt haben ist: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) > Dort war in den letzten Jahren nicht mehr so viel los, aber für einen Zwischenstopp sehr schön. Von dort sind es ca. 25 Min. bis zum Memorial Gate. Da könntet Ihr gemütlich durch den Park fahren, diesen durch das Nyalazi Gate Richtung St. Lucia verlassen (ca. 1-1,5 Stunden).

12. St. Lucia (Hluhluwe? iMfolozi Park) - Durban oder Umhalanga Rocks (Ich tendiere zum zweiten)
In und um Durban ist zelten schwierig. Wir haben mal in einem Vorort im Südwesten am Meer in einem Backpacker gezeltet - geht aber nicht mit Dachzelte. In Ballito gibt es das Dolphin Holiday Resort: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) > ganz nett, aber auch Standard

13. Besichtigen der Stadt oder Entspannen > Schaut mal, ob es im BAT Center vielleicht ein nettes Konzert gibt: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

14. Weiterfahrt und Wandern in den Drakensbergen

15. Sani Pass und Lesotho
> In Lesotho haben wir schon hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gezeltet. V.a. letzteres fanden wir sehr toll (schöne Wanderungen, Dorfbesuche, ...). Es kann natürlich recht kalt werden. Wir waren dort im Januar und Ende März, also eher Hoch- und Spätsommer und hatten tagsüber 35 Grad und nachts dann bis zu 2 Grad. Beide Location sind aber, wenn Ihr über den Sani Pass kommt nur sehr zeitaufwendig zu erreichen (wir kamen von der Wild Coast und brauchten ca. 9 Stunden). Für Euch bietet sich da eher der Katse Dam und das Bokong Nature Reserve an. Beides auch sehr schöne Gegenden, wir haben dort zwar nicht gezeltet, aber immer wieder Leute getroffen, die gezeltet haben.

16. Lesotho - Clarens & 17. Golden Gate Highlands NP
> In Clarens selbst gibt es das Claren´s Inn, ist für Dachzelte aber eher ungeeignet. Alternativ bietet sich das Glen Reenen Rest Camp am Golden Gate Highlands Park an: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) > Wunderbare Aussicht, nur die nahegelegene Straße stört doch ziemlich. Empfehlen kann ich noch in der näheren Umgebung das Karma´s Backpackers: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , deren sehr sehr nette Besitzer in wir kennen. Und auch am Sterkfontein Dam Nature Reserve ist zelten unproblematisch und schön.


Viel Spass bei der weiteren Planung und der Vorfreude, Erik

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Marcel_M (28. April 2017, 08:18), Bär (27. April 2017, 23:52)

Marcel_M

Anfänger

  • »Marcel_M« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Dabei seit: 24. April 2017

  • Nachricht senden

30

Freitag, 28. April 2017, 08:19

RE: RE: Info: Detailiertere Reiseplanung

WOW. Danke für die Tipps :)

Ich werde sie heute Abend einmal durchgehen :thumbsup:

Lg Marcel

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

Beiträge: 2 854

Dabei seit: 29. April 2014

Danksagungen: 8379

  • Nachricht senden

31

Freitag, 28. April 2017, 09:01

Wir fanden die eine Nacht & den Campingplatz in Cape Vidal grundsätzlich sehr nett, das Wetter jedoch nicht. Vor allem fanden wir es aber zu teuer (R540, der teuerste Campingplatz in SA während sechs Monaten).
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway