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toetske

oorbietjie

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21

Donnerstag, 6. Juli 2017, 14:40

Schild am Kap der Guten Hoffnung

Hallo Charlotte,

Zuerst vielen :danke: dass Du weiterschreibst 8o

Bei den vielen schönen Fotos ist mir eins aufgefallen: am Cape of Good Hope stehen wieder zwei Englische Schilder - das zweite Schild in Afrikaans war schon mal jahrelang "verschwunden" und jetzt anscheinend auch wieder :( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ...

Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf die Fortsetzung eurer Reise.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Charlotte_ (12. Juli 2017, 09:59), Bär (7. Juli 2017, 01:42)

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22

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:01

Hallo Toetske,

das ist ja ein Ding :(
das habe ich tatsächlich nicht gewusst/ nicht bemerkt. Was für eine Schweinerei ;(

Ich kann den Reisebericht leider immer nur sporadisch weiter schreiben, aber ich bin dran und ihr kriegt (leider nur häppchenweise) noch den vollständigen Bericht unserer tollen Reise. :love:

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bandi (17. Juli 2017, 23:10), toetske (12. Juli 2017, 16:06)

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Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:22

Donnerstag, 16.03.2017
Sehr früh (ca. 5:30 Uhr) wurden wir vom Gesang des Muezzin im direkt angrenzenden Bo-Kaap geweckt, huch, sind wir wirklich in Südafrika? 8o
Wir schlummerten noch ein bisschen weiter und starteten dann gegen 9:00 Uhr in unseren ersten Tag in der Mother City :love: . Wir lieferten unseren Mietwagen bei Hertz ab und gingen von dort zu Fuß bei strahlendem Sonnenschein an die Waterfront um im V&A Food Market (Hipster Heaven :D ) endlich Frühstück einzunehmen.









Im Anschluss schlenderten wir noch etwas an der Waterfront entlang und durch die "Water Shed", einer riesigen Halle in der lokale Designer und Handwerkskünstler kleine Stände betreiben. Wir konnten uns kaum satt sehen.



















Beim nächsten Programmpunkt wurde ich von meinen Mitreisenden überstimmt, es ging in die Hop On - Hop Off Busse. Objektiv betrachtet und meine persönliche Abneigung außer Acht gelassen, aber eine sehr gute Art und Weise sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Da das Wetter nach wie vor tadellos war, ging es mit der "red line" Richtung Tafelberg, man weiß ja nie wie die nächsten Tage werden :thumbup: .
Wir hatten mit dem Busticket zwar auch gleich ein Ticket für den Tafelberg gelöst, aber die Schlange war dennoch recht lang. Trotzdem entschieden wir uns zu bleiben und zu warten und wurden mit einem phänomenalen Nachmittag auf dem Tafelberg belohnt. Die Landschaft ist wirklich sehr speziell und beeindruckend und wir hätten noch Stunden bleiben können.


















Erst am Nachmittag machen wir uns wieder auf und fahren den Rest der roten Route ab (u.a. Camps Bay). Da wir an der Waterfront wieder aussteigen und Lunch bisher ausgefallen ist nehmen wir noch einen Happen im Foodcourt ein (yam, yam Rice Paper Rolls für 26 Rand pro Stück).
Wir entschieden uns mit den Hop On - Hop Off Bussen ein Stück in unsere Richtung zu fahren um schneller beim Hotel zu sein, im absolut zähen Rush-Hour Verkehr eine blöde Entscheidung, wie wir feststellen mussten. Ein Pärchen das zufällig gleichzeitig mit uns von der Waterfront zu Fuß startete überholte uns mehrfach :whistling: .
Im Hotel angekommen mussten wir leider feststellen, dass unsere eigentlich geplante Reservierung für das "Kloof St. House" am heutigen Abend nicht geklappt hatte und suchten emsig nach einer Alternative. Nach zahlreichen Anrufen hatten wir einen Tisch im "Black Sheep Restaurant" ergattert, allerdings erst um 21 Uhr.
So konnten wir uns alle noch ein bisschen ausruhen, frisch machen und schließlich den späten Abend in diesem hippen Restaurant sehr genießen. Spätestens hier war ich Kapstadt verfallen. :love:

Seit unserer Ankunft in Südafrika bekam ich den Gedanken über das Leben in den Townships nicht mehr aus dem Kopf. Mittlerweile wollte ich unbedingt eine Tour machen um die Art und Weise, wie so viele Südafrikaner leben, kennen zulernen und diesen Teil nicht aus unserer "Hochglanz-Reise" auszuklammern.
Mein Freund und seine Mutter entscheiden sich klar gegen solch eine Tour, die Gründe reichen von "ich möchte das nicht sehen" bis hin zu "das ist Sensationstourismus" und ich wollte auch keinen dazu drängen, war ich vor der Reise doch noch selbst überzeugt auf keinen Fall so eine Tour machen zu wollen. Nach einer Internetrecherche bin ich auf "Siviwe Tours" gestoßen und hatte die Hoffnung, dass dies keinesfalls Sensationstourismus, sondern eine (vor allem für die Bewohner) behutsame Tour durch Langa ist.
Ich hätte die Tour auch alleine gemacht, allerdings erklärte sich der Vater meines Freundes bereit mitzukommen und so schickte ich (ohne große Hoffnung auf Erfolg) eine Mail an Siviwe Tours. Da wir Sonntag abreisen und der Samstag schon voll verplant ist hätten wir nur noch direkt am nächsten Tag Zeit für diese spontane Idee von mir.
Bei einer Flasche Roussienier von Sutherland lassen wir den Abend wieder auf der Dachterrasse unserer Unterkunft ausklingen. :saflag:

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Montag, 17. Juli 2017, 20:42

Freitag, 17.03.2017 - Teil 1

Noch in der Nacht habe ich eine Antwort von "Siviwe Tours" erhalten, die ich aber erst am nächsten Morgen entdecke. Burkhard und ich werden noch heute um 12 Uhr an einer Tour teilnehmen können! Zum Frühstück gehen wir trotzdem noch alle gemeinsam auf die Bree St., die wir von unserer Unterkunft ziemlich easy fußläufig erreichen. Nach einigem schlendern kehren wir im "Hardpressed Cafe" ein, ein sehr netter Laden.



Frisch gestärkt schlendern wir dann die Long St. wieder in Richtung Unterkunft hinauf und schauen dabei in 1-2 nette Läden.





Die beiden anderen lassen sich von unterwegs von einem Uber abholen und wollen den Tag in einer Mall etwas außerhalb verbringen, Burkhard und ich gehen schnell zurück zum Hotel und werden von hier abgeholt, meine Kamera lasse ich im Hotel, Fotos mit dem Smartphone sind ok, wurde mir in der Bestätigungsmail mitgeteilt. Personen fotografieren ist ebenfalls in Ordnung, so lange man vorher fragt und falls es Kinder sind, den Kindern unbedingt das Ergebnis zeigt. :blush:
Mit uns ist nur noch ein Pärchen (ebenfalls Deutsche) dabei und unser Guide Nathi ist sehr nett und lustig, schon während der Fahrt nach Langa gestikuliert und quatscht er alle neben uns fahrenden Autos an, was vielen Leuten ein Lachen abringt. Als wir Langa, dem ältesten Township Kapstadt, dann näher bekommen beginnt er mit seiner Tour und erzählt uns viel über die Entstehung und Geschichte Langas.
In Langa wohnen über 50.000 Menschen auf einer Fläche die ursprünglich mal für nicht mal 5.000 Menschen gedacht war.
Beim Visitor Centre stiegen wir aus, und zufällig gemeinsam mit einer (ganz furchtbaren) riesigen deutschsprachigen Reisegruppe besichtigten wir das Visitor Centre und eine dort befindliche Keramikwerkstatt. Da die Reisegruppe uns wirklich unangenehm war (und jeden befürchteten Gedanken den man im Vorfeld über so eine Tour haben kann, bestätigt..) nahmen wir schnell reiß aus und trafen uns draußen mit Nathi wieder.
Bevor wir unseren Spaziergang durch Langa starteten beantwortete er uns noch ganz, ganz, ganz viele Fragen. Nathi ist in Langa geboren und aufgewachsen und wohnt noch heute dort. Er erzählte uns zum Beispiel, dass es mehrere Schulen
in Langa gibt, dass Hochzeiten riesige und teure Feste sind, weshalb viele der Xhosa-Männer erst zwischen 35 und 40 heiraten, der Mann den Eltern der Braut viele Kühe (in Langa natürlich umgerechnet in Rand) zahlen muss, wenn die Frau hübsch ist nochmal 2 Kühe extra :D und auch, dass sie innerhalb Langas kein großes Problem mit Stress untereinander oder Gangs haben, da die Jungs, wenn sie 18 Jahre alt werden, mit älteren Männern in den "Busch" gehen müssen und "zum Mann gemacht werden" und dort insbesondere den respekt- und verantwortungsvollen Umgang untereinander beigebracht bekommen.
Nach dieser sehr informativen Fragerunde ging es richtig los und wir schlenderten mitten hinein nach Langa.
Auf der Hinfahrt erzählte Nathi uns, dass die Bewohner keinesfalls aus Langa weg wollen. Wenn sie Geld verdienen, dann verbessern sie ihr Leben und ihre Häuser vor Ort, aber weg möchten sie nicht, schließlich wohnt ihr gesamtes soziales Umfeld und auch ihre Freunde ebenfalls in Langa. Die große Hauptstraße die wir entlang gehen säumen viele "informal businesses", kleine Läden und Shops, deren Besitzer keine Steuern etc. zahlen, was aber von der Regierung geduldet wird, da es eh nicht genug Arbeit für alle Bewohner Kapstadts geben würde.



Als erstes halten wir an den Unterkünften, die neue Bewohner Langas beziehen. Seecontainer, mit zwei Türen und zwei Fenstern, die in der Mitte geteilt sind damit zwei Familien sie sich teilen können (eine Familie in Südafrika/ in Langa = ein Pärchen und durchschnittlich 3-5 Kinder, also 5 bis 8 Personen in einem halben Seecontainer mit einer Tür und einem Fenster. Die Regierung baut in Langa zwar stetig neue, feste Behausungen in die die Menschen dann umziehen können, aber es sind einfach zu viele.



Im Anschluss gehen wir in einen noch ärmeren Teil des Townships, zu "Morgan Freeman", der in seiner (in vier Stunden) selbst gebauten Hütte lebt.





Wir dürfen in seinem Wohnzimmer Platz nehmen und er erzählt uns viel über sein Leben in Langa erzählt. Seine Frau ist 2010 gestorben, sein letztes Haus ist 2013 abgebrannt (Feuer ist die größte Gefahr in einem Township) und seine 16-jährige Tochter lebt in einem anderen Teil des Townships weil es bei ihm zu gefährlich für sie ist.



Er erzählt uns auch, dass er nicht aus seinem Haus ausziehen würde, wenn die Regierung ihm ein richtiges Haus anbieten würde. Oder auch, dass es für ihn 4 Toiletten gibt, die er sich mit ca. 1.000 Menschen teilen muss. Bei einer kleinen Führung durch seine drei Räume konnten wir seine unglaubliche Kreativität bewundern, seine Hütte verfügte zB. über "Dachfenster mit Verdunkelungsrollo" oder auch eine Tischlampe in Südafrikafarben gebaut aus einem alten Standmixer.







Dieses Gespräch und seine Offenheit und positive Grundeinstellung berührte und beeindruckte uns alle zutiefst.

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bandi

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Montag, 17. Juli 2017, 23:00

Hallo Charlotte,

ich hab erst heute den RB entdeckt und da ich doch eher klein bin, hab ich mich noch ins Auto gequetscht. Aber die Fomis hier sind ja alle so nett :thumbup: , dass sie zusammengerückt sind. :danke:
Auch deine Planungsphase hab ich mir mal angeschaut. Und was finde ich da? Den wunderbaren Reiseplanvorschlag von Marie :thumbsup: , der auch für uns die Grundlage 2013 für unsere 1. Südafrikareise bildete.
Da bisher bei uns die Winelands immer zu kurz gekommen sind, habe ich mit großem Interesse mitgelesen. Und ja, Kapstadt und Umgebung sind einfach wunderbar. Du wirst sicher zu denen gehören, die auch von diesem SA-Virus befallen sind und immer wiederkommen. Vielen Dank für deinen Bericht :danke: und schön, dass ihr jetzt euer eigenes Zimmer habt :D , egal, wie nett die Schwiegereltern auch sein mögen. Gespannt bin ich auch auf die Weiterfahrt und denke, dass ich so manches wiedererkennen werde - das ist so schön in den Erinnerungen zu schwelgen und sich gleichzeitig auf die nächste SA-Reise zu freuen. :wine:

LG Bandi :saflag:
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 09:19

Guten Morgen Bandi,
was für eine liebe Nachricht von Dir, vielen herzlichen Dank :blush:
In der Tat hat der Virus mich voll erwischt :thumbsup: hierzu am Ende der Reise mehr.
Ein eigenes Zimmer ist nett, da hast du vollkommen recht :P und so viel kann ich vorweg nehmen, wir werden die ganze weitere Reise unser eigenes Zimmer haben :thumbup:
Ihr könnt schon mal langsam wieder ins Auto steigen, gleich geht unsere Reise weiter :saflag:

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bandi (19. Juli 2017, 20:41)

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 20:41

Freitag, 17.03.2017 - Teil 2

Im Anschluss ging es weiter durch verschiedenste bessere und schlechtere Viertel von Langa, unter anderem auch zu der berüchtigten "Ziegenkopf-Grillstation", einer absoluten Delikatesse in Langa, die sich auch Nathi von Zeit zu Zeit gönnt. Leider war es noch zu früh am Tag, so dass wir um ein Probieren gerade noch so herum gekommen sind. :whistling:




Wir besuchten auch "Beverly Hills", die beste Wohngegend im Township, mit Blick auf den Tafelberg. Hier wohnen die Leute "die es geschafft haben", Ärzte, Anwälte und auch unser Führer Nathi, gemeinsam mit ein paar Freunden.



Im weiteren Verlauf der Tour besuchen wir auch noch weitere Wohnformen in Langa und lernen eine Horde süßer Mädels kennen, die gerade Geburtstag feierten.







Irgendwann wurden wir dann wieder eingesammelt und zurück zu unserem Hotel gebracht. Auf der Rückfahrt unterhielten wir uns noch angeregt mit Nathi, und erst da traute er sich wohl zu fragen, wie Burkhard und ich denn wohl so zusammen gehören. Wir berichteten ihm dann von den anderen Beiden, und ihren Bedenken die Tour betreffend. Nathi sagte uns aber, dass er es immens wichtig findet, dass solche Touren stattfinden. Er selbst wuchs in Langa auf und die einzigen "Weißen", die er in seiner Kindheit und Jugend zu Gesicht bekommen hatte waren Soldaten und Polizisten. So hatte er immer negative Assoziationen und es fiel ihm sehr schwer sich von diesem Bild zu lösen. Durch die Touristen im Township sind "Weiße" nun aber etwas eher selbstverständliches und die Kids haben keinerlei Berührungsängste. Zudem ist gerade "Siviwe Tours" "locally owned" und hat das "Happy Feet Youth Project" gegründet, das wir mit unserer Tourgebühr unterstützen.
Tief beeindruckt und glücklich, dass wir diese Chance wahrgenommen haben machen wir uns im Hotel kurz frisch und fahren dann zur Waterfront um uns mit den anderen Beiden wieder zu treffen. Hier stärkten wir uns kurz mal wieder im V&A Food Market, schlenderten kreuz und quer durch die Waterfront und setzen uns schließlich spontan in eins der Restaurants direkt am Wasser (GINJA) und ließen diesen aufregenden Tag ausklingen. :saflag:


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Montag, 24. Juli 2017, 10:05

Samstag, 18.03.2017
Unser letzter Tag in Kapstadt ;( . Was fehlte noch im typischen Touri-Programm? Das wunderschöne Bo-Kaap. Also schlenderten wir nach dem Frühstück nochmals die Bree St. entlang, um dann durch das Bo-Kaap wieder in Richtung unserer Unterkunft zu gehen. Trotz der typischen und zahlreichen Fotos die ich während der Reisevorbereitung vom Bo-Kaap gesehen habe konnte ich mich an den wunderschönen Häusern mit ihren bunten Fassaden kaum satt sehen. Hier hatten wir übrigens das erste und fast einzige Mal den Eindruck, dass Südafrika doch ein sehr gefragtes Urlaubsziel ist, denn hier waren sehr, sehr, sehr viele Touris gemeinsam mit uns unterwegs.








Als nächstes stand etwas auf dem Programm, weshalb ich explizit geplant hatte erst am Sonntag Richtung Nordosten aufzubrechen: Der "Neighbourgoodsmarket" in der Old Biscuit Mill in Woodstock :thumbsup: . Und das haben wir nicht bereut, es war sehr trubelig, sehr hipsterig und sehr nett! Musik, interessante und unterschiedlichste Stände und Läden und gaaaaanz viel Essen! Bis der Markt um 15 Uhr schloss ließen wir uns hier treiben.









So langsam kam dann übrigens der Sturm auf, der für diesen Tag angekündigt war, und nun konnten wir uns die Winde, für die Kapstadt so bekannt ist, vorstellen und auch der Erklärung im Hop on - Hop Off Bus, warum zum Beispiel in Camps Bay die Bäume horizontal, statt vertikal, wachsen, schenkten wir nun tatsächlich Glauben :whistling: .
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir deshalb, gut geschützt und im Sonnenschein, auf der Dachterrasse die zu unserem Zimmer im "Park House" gehörte. Für den Abend stand uns die (kulinarische) Krönung unseres Aufenthalts in Kapstadt bevor: Dinner im "La Colombe". Gedacht als Dank für die Eltern von meinem Freund, die es sich nicht haben ausreden lassen uns die Reise größtenteils zu bezahlen. Eigentlich wollte ich uns gerne in die "Test Kitchen" ausführen, aber da scheiterte mein Versuch einen Tisch zu buchen leider kläglich (für den März 2017 konnte man ab dem 01. Februar Tische reservieren, und zwar um 8:00 morgens südafrikanische Zeit, heißt 7:00 morgens bei uns. Als ich die Seite um 7:05 aufrief waren alle Tische vergeben..).
Zum La Colombe brauche ich glaube ich nicht viel erzählen, dass haben andere schon genug und fachmännischer getan, als ich es könnte. Es war ein sehr netter Abend, mit ausgezeichnetem Service und sehr gutem Essen. Trotzdem muss ich gestehen, dass mich persönlich (!) das Essen in "Tokara" wirklich mehr beeindruckt hat, vom Preis-Leistungsverhältnis gar nicht zu sprechen. Eventuell hatte ich beim "La Colombe" aber einfach auch unglaublich (und zu) hohe Erwartungen. Aber nochmal, es war ein sehr schöner, leckerer Abend und dementsprechend spät waren wir im Bett, was wir am nächsten Morgen noch bereuen sollten. :S





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Dienstag, 1. August 2017, 15:52

Sonntag, 19.03.2017
Abschied aus Kapstadt. Früh morgens um 6 Uhr war die Nacht für uns vorbei. Nicht nur mir war, ob des Schlafmangels und des ausgiebigen Schlemmens am Vorabend, etwas flau zumute :S . Der Flug und die Übernahme unseres Toyota Fortuners in Johannesburg klappte problemlos, und auch die gefürchtete Ausfahrt aus dem Parkhaus des Flughafens und die gesamte Strecke nach Graskop verliefen einwandfrei und ohne die Begegnung mit echten oder nicht ganz so echten Verkehrspolizisten :) . In Dullstrom machten wir einen kleinen Lunch-Stopp im "Art of Food", das war sehr nett. Die extra eingeplante Fahrt über den Long Tom Pass war leider, aufgrund des Nebels und Regens, ein Reinfall, nichts zu sehen für uns und eine anstrengende Fahrt für den Fahrer. Gegen kurz nach 17 Uhr kamen wir dann in der "Zur alten Mine" an und bezogen unser einfaches, aber uriges Häuschen für die kommenden zwei Nächte. Schnell wurde noch eingekauft und dann das/ der (?) erste Braai des Urlaubs abgehalten. Nach ein paar Runden Uno ging es dann auch schon ins Bett, die vorherige sehr kurze Nacht zollte ihren Tribut. :sleeping:



Montag, 20.03.2017
Leider hält das Wetter nicht ganz was die Vorhersage versprochen hatte und so ist ziemlich bewölkt. Das Frühstück in der alte Mine war sehr lecker, ich fühle mich aber schon beim Frühstück nicht komplett gut :S .
Nach und nach fuhren wir die typischen Stellen der Panorama Route ab, Lisbon und Berlin Falls:






Bourke's Luck Potholes (wo wir es wahnsinnig voll fanden):










und zum Abschluss die "Three Rondavels" und den "Blyde River Canyon". Leider wollte sich die Sonne hier so gar nicht zeigen.









In der alten Mine hatten wir zwei "Mitbewohner", schöne, dicke Holznilpferde. Und irgendwie schockverliebte ich mich ein bisschen in diese Tiere, die ich bisher so gar nicht als potenzielles Lieblingstier auf dem Schirm hatte :D und deshalb wurde auch das erste Mal ein bisschen gefeilscht. Mit Erfolg, der Süße steht nun bei uns im Wohnzimmer :love: :






Meine Kraft war nach diesen Stopps dann leider auch aufgebraucht, so dass ich beim letzten Stopp "God's Window", im Auto geblieben bin. Und da sich dann auch noch leichtes Fieber zeigte, auch am Abendessen im "Glasshouse" leider nicht teilnehmen konnte ;( , die anderen waren aber begeistert ob der Qualität und der Gastfreundschaft.
Trotzdem war es eine schöne Zeit in Graskop, die wir als sehr guten Ausgangspunkt für die Panorama Route empfunden habe. Einen kompletten Tag zum ersten Erkunden der Highlights fanden wir für unsere erste Reise nach Südafrika genau richtig.



Als nächstes geht es ins Elephant Plains und zu den Tieren, ich kann jetzt noch meine damals verspürte Aufregung und Vorfreude heraufbeschwören :blush: :love: :saflag:

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Montag, 7. August 2017, 11:20

Dienstag, 21.03.2017
Es geht in den Kruger, yay! :love: Mein persönliches Highlight steht nun an: Zwei Übernachtungen in der Elephant Plains Game Lodge und der erste Kontakt mit Afrikas Wildtieren. Das Elephant Plains haben wir vor allem ausgewählt, weil die absoluten Lieblingstieres meines Freundes seit eh und je die wunderschönen Leoparden sind und wir die Wahrscheinlichkeit (nach eingehender Forums-Recherche) hier mit am höchsten eingeschätzt haben einen solchen vielleicht tatsächlich zu Gesicht zu bekommen :blush: . Die Fahrt ins Sabi Sands Gebiet war schon ein Abenteuer. für sich. Nicht einer Navi- Empfehlung, sondern einer 10 Minuten schnelleren Route folgend, fanden wir uns ganz schnell auf unbefestigten Straßen mitten durch afrikanische Dörfer wieder. Super spannend was wir auf dieser Fahrt alles sahen und zur Belustigung der Einheimischen, aber auch ziemlich aufregend und durchaus mit Spannungen in der Auto-Atmosphäre verbunden ("wir können doch nicht mehr auf dem richtigen Weg sein.." :whistling: ).







Nach schier endlos langen "Feldwegen" auf denen wir nur im Standgas fahren konnten, waren wir dann aber doch irgendwann am Gowrie Gate und schließlich um ca. 13:30 endlich in der Lodge angekommen und wurden hier wunderbar empfangen und auf unsere super luxuriösen Hütten gebracht.



Als hätten sie es vorher gewusst bekamen Roman und ich das "Leopard Chalet" für uns, was für eine wunderschöne und passende Unterkunft. Ein großes Himmelbett, eine Dusche mit bodentiefer Verglasung und Ausblick auf den Busch, eine Badewanne unter einem Dach aus Fenstern und eine riesige Terrasse nur für uns. Wir wollten jetzt schon nicht mehr weg.








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Montag, 7. August 2017, 11:25

Um 14 Uhr gab es ein sehr leckeres Lunch-Buffet und um 16 Uhr ging es dann endlich los: Safari mit unserem Ranger Neil und Tracker Derrick in einem offenen Geländejeep. Den Einstieg machten die wunderschönen und eleganten Impalas und ein Elefant (was ist der riesig..)







Und was kam dann als Nächstes? Eine Leopardendame, friedlich dösend in einem ausgetrockneten Flussbett, circa 2 Meter von uns in unserem offenen Wagen entfernt. Wow, ein unbeschreibliches Gefühl. Roman, aber auch wir, konnten unser Glück nicht fassen.
Im Vorfeld hatte ich immer wieder betont, dass es keine Garantie auf eine Leopardensichtung gibt, trotzdem waren die Hoffnungen sehr hoch. Ich freute mich unglaublich, dass sie erfüllt wurden.















Nach diesem Erlebnis sahen wir auch noch ein Breitmaulnashorn mit Baby und majestätische Kudus. :love:







In einer Senke hielten wir zum Sundowner, danach ging es zurück zu Lodge um das Dinner in der offenen Boma einzunehmen. Völlig beeindruckt von diesen Erlebnissen ging ich sehr früh und begleitet von Löwengebrüll in der Ferne schlafen. :saflag:

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Dienstag, 15. August 2017, 11:54

Mittwoch, 22.03.2017
Ein perfekter Tag im Busch :love: . Um kurz vor fünf von einem dezenten Klopfen geweckt ging es um 5:30 Uhr auf den Morning Drive. Die frische Morgenluft pustet uns die Müdigkeit aus den Knochen. Zum ersten Mal fällt uns bewusst auf, dass es in Südafrika keine Dämmerungsphase gibt, wie wir sie kennen, zack, die Sonne ist da und es ist hell, zack, die Sonne ist weg und es ist dunkel. Erstaunlich! Erster Stopp: ein riesiger verlassener Termitenhügel, den eine neugierige Hyänenbande nun zu ihrem Wohndomizil erklärt hat. Wir werden belagert von zahlreichen Jungtieren, die unser Auto sowas von spannend finden und zum streicheln nahe sind. Besonders die Autoreifen finden sie zum anknabbern.







Danach, unser erster Büffel, was für imposante Tiere, der Begriff "Big 5" erschließt sich für uns spätestens jetzt.




Nächster Stopp, ein Baum in der Nähe eines vertrockneten Flussbettes in dem öfter Leoparden gesichtet wurden. Wir sehen tatsächlich einen Leoparden im hohen Gras, der aber offenbar keine Lust auf uns hat und in den Randbereich des Flussbettes verschwindet und ab da für uns unsichtbar wird. Aber was erspähen unsere Adleraugen, ein circa einjähriges Leopardenjungtier inklusive Kill in einem Baum über uns. Unglaublich, was haben wir für ein Leoparden-Sichtungsglück! Unter dem Baum wartete schon eine hungrige, aber entspannte Hyäne, ob nicht doch etwas für sie abfällt (im wahrsten Sinne des Wortes).




Danach, eine wunderschöne Sichtung, eine Elefantengruppe von ca. 15 Tieren jeden Alters vergnügte sich an einem Wasserloch. Unheimlich dicht an diesen imposanten Tieren beobachten wir sie fasziniert eine ganze Weile.











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Dienstag, 15. August 2017, 12:01

Nach diesem tollen Drive gibt es zurück im Camp leckeres Frühstück. Im Anschluss machen wir vier mit unserem Ranger Neil den Morning Walk, auf dem er uns Pflanzen, Spuren und kleine Tiere wie Schmetterlinge zeigt und erläutert. Und was entdeckt Roman plötzlich in nicht allzu großer Entfernung? Giraffen inklusive eines Jungtieres! Wir können unser Glück kaum fassen, dass wir überhaupt Tiere auf dem Walk sehen, und dann auch noch Giraffen (wir waren insgeheim etwas enttäuscht noch keine Giraffen und Zebras gesehen zu haben, in unserer Vorstellung von Südafrika haben wir gedacht sie an jeder Ecke finden zu können). Auch Neil scheint hocherfreut über diese Sichtung.





Später sahen wir auch noch ein imposantes Kudu-Männchen aus nächster Nähe (angeblich auch Neil's erstes Mal auf einem Walk) und dann wurde es (um 9:00 Uhr!) langsam so heiß, dass wir froh waren zum Camp zurück zu kehren.



Dort ruhten wir ein bisschen und beobachteten die absolut frechen Meerkatzen, die mit uns durch unsere geschlossenen Fenster frech interagierten und sich gegenseitig an den Schwänzen hingen. Auf dem Afternoon Drive fuhren wir als erstes gleich wieder zu dem Baum auf dem wir am Morgen schon so ein Glück hatten. Leider war er bis auf den Kill leer. Langsam fuhren wir vorbei, als ich meinen Augen nicht trauen wollte. Am Boden direkt neben dem Baum, ein ausgewachsener Leopard. Total aufgeregt machte ich Neil auf ihn aufmerksam und wir zogen uns langsam zurück und warteten. Und tatsächlich tat sie uns den Gefallen, sprang elegant auf den Baum und begann sich ausgiebig mit ihrem Kill zu beschäftigen. Wir sind außer uns vor Glück (ausgenommen die Teenager Tochter der amerikanischen Familie mit uns auf dem Jeep, der war das dann wohl doch zu viel "real life" Wildness. Lange verweilten wir hier und Neil erzählte uns, dass alle drei Leoparden die wir gesehen haben zu einer Familie gehören. Die Dame beim gestrigen Drive ist die Oma, die einäugige Leopardendame die wir gerade genüßlich beim verspeisen des Impalas beobachten dürfen ihre Tochter, und das kleine Leopardenjungtier vom Morgen wiederum ihre Tochter.









Doch es sollte noch ein bisschen spektakulärer kommen. Neil erhielt einen Funkspruch, dass am anderen Ende des Reserves Löwenspuren entdeckt wurden und fragte uns, ob wir dort hinwollten, es sei allerdings ziemlich weit entfernt. Was für eine Frage.. Los ging die (diesmal wirklich) wilde Fahrt.



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Dienstag, 15. August 2017, 12:07

Und tatsächlich, in der einsetzenden Dämmerung fanden wir eine Löwenfamilie in einem sandigen Flussbett. Papa Löwe, zwei Löwinnen und mehrere Cubs.









Ein qualitativ nicht so tolles Bild, ich weiß, aber ich finde es zeigt so wunderbar die unglaubliche Kraft und Eleganz, die diese wunderschönen Tiere besitzen. :blush:

Wir beobachteten sie bis es (relativ bald, siehe oben) dunkel wurde, und zwar stockdunkel. Doch in der Dunkelheit wurden sie aktiv, erst verschwand eine Löwin, dann ging der stolze Löwe hinterher und auch wir machten uns auf um auf zu schauen ob wir sie auf der anderen Seite des Flussbettes eventuell wiederfinden können. Und das taten wir, erst die Löwin, dann auch ihn, um uns herum alles schwarz und die Geräusche des Busch. Und als der Löwe dann aufstand und schnurstracks auf uns zukam (ich saß in der letzten Reihe des Jeeps) und so dicht an uns vorbei ging, dass ich im das wunderschöne Fell hätte kraulen können, ging mein Puls auf 180 und ich hoffte das Neil recht behalten würde und er uns wirklich als Objekt ansieht und nicht als potenzielles Abendbrot.






Mit unbeschreiblichen Gefühlen in uns ging es zurück zum Camp, Abendessen in der Boma, Drinks an der Bar und Glückseligkeit im Himmelbett. :love: :saflag:

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bandi

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Dienstag, 15. August 2017, 22:48

Hi Charlotte,

welch ein Sichtungsglück :thumbup: ! Scheinbar hat die Lodge einen guten Vertrag mit der Sichtungsfee abgeschlossen :D . Soviel Glück hatten wir auf unseren vielen Game Drives noch nie, aber wir waren auch nicht in privaten Lodges im Krüger. Es ist schön, deine Begeisterung zu spüren und ebenso, dass du sie mit uns teilst. Vielen Dank für den RB und die Fotos :danke: .

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Mittwoch, 16. August 2017, 00:19

Hi Charlotte,
ich freue mich sehr, dass ich auf Deinen großartigen Bericht gestoßen bin. Habe Eure ganze Reise nachgelesen, mir gleich Schreibzeug geholt und Notizen gemacht. Wir fahren nächste Woche nach JNB , dann zum Kruger und danach auf die Gardenroute. Dein schöner Bericht und die klasse Fotos haben die Vorfeude bei mir so richtig aufblühen lassen!
Vielen vielen Dank, es ist wirklich die reine Freude, bei Euch mitzureisen! :thumbsup:
Lg irene

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Charlotte_ (16. August 2017, 09:03)

M@rie

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Samstag, 19. August 2017, 16:32

Die Dame beim gestrigen Drive ist die Oma, die einäugige Leopardendame die wir gerade genüßlich beim verspeisen des Impalas beobachten dürfen ihre Tochter, und das kleine Leopardenjungtier vom Morgen wiederum ihre Tochter.
sag mal, die Ranger haben doch bestimmt die Namen genannt... weisst du noch welche? Salayexe? Safari?
lG M@rie

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Mick777

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Samstag, 19. August 2017, 17:07

Setz mich auch noch dazu und fahre mit. Toller Bericht und tolle Bilder bisher - und vor allem auch riesig tolle Sichtungen im Elephant Plains.
Mich würde der Name der Leopardenmutter auch interessieren, die "Hausleopardin" in Elephant Plains ist diese Tage leider verstorben ;(

Aishak

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Samstag, 19. August 2017, 17:15

die "Hausleopardin" in Elephant Plains ist diese Tage leider verstorben ;(
oh nein!!! ;( Wie ist sie gestorben?

Snifff........

M@rie

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Samstag, 19. August 2017, 17:42

Mich würde der Name der Leopardenmutter auch interessieren, die "Hausleopardin" in Elephant Plains ist diese Tage leider verstorben ;(

genau deshalb frage ich ;( - ich durfte Salayexe und Safari 2006 und 2008 erleben und war deshalb eben recht erschrocken, als mich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) erreichte ;( und wenn sie hier verewigt wäre, fände ich das toll....


*edit* die einäugige Oma kann nicht Safari sein, denn Safari starb bereits 2011
lG M@rie

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