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Nymsam

Anfänger

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Dienstag, 20. Juni 2017, 18:49

Stornozimmer Hermanus Ende Juli

Hallo liebe Forumsmitglieder,

erst einmal vielen Dank für die vielen Berichte, Tips .... welche mir unsere Reiseplanung sehr erleichtert haben. Wir, mein Mann und ich reisen im August/September für 3 Woche durch Südafrika. Von Johannesburg über den Krüger nach St. Lucia dann weiter die Garden Route bis Kapstadt.

Jetzt ist mir im ganzen Buchungswahn ein Fehler unterlaufen, ich habe in Hermanus in der Whale Coast Villa ein Zimmer mit Frühstück vom 29.07-31.07.17 gebucht anstatt an diesen Tagen im August.
Da ich das Zimmer nicht mehr stornieren kann möchte ich fragen ob jemand Interesse hat diese 2 Übernachtungen anzutreten, ich würde Sie für 85€ anstatt 114€ abgeben (der Gästename auf den gebucht wurde lässt sich bei boo.king.com problemlos ändern).

Liebe Grüße
Nymsam

toetske

oorbietjie

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2

Dienstag, 20. Juni 2017, 22:50

Hi Nymsam,

Wir buchen immer direkt bei der Unterkunft. Die Vorschriften bei b°°king kenne ich zwar nicht, aber könnt ihr eine Umwechslung der Daten nicht einfach mit der Whale Coast Villa regeln? :huh:
Es würde mich auf jeden Fall interessieren ob das bei Buchung via Portale möglich ist und wie sowas läuft.

VG. Toetske
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Nymsam

Anfänger

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Mittwoch, 21. Juni 2017, 20:44

Hallo,

Hab schon probiert das ganze direkt über die Unterkunft zu regeln. Geht leider nicht. Bei boo.king gibt es verschiedene Optionen kostenlos stornieren oder nicht. Ich war mir in diesem Fall sicher das ich nicht mehr stornieren will und wollte die Zusatzkosten sparen. Naja wieder etwas gelernt. Ich buchen eigentlich gerne über dieses Portal. Preislich ist es meist gleich oder günstiger wie direkt in der Unterkunft und ich finde es gut die kompletten Reiseunterlagen auf dem Handy dabei zu haben und sie nicht mehr extra drucken zu müssen.

Grüße Nymsam

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toetske (22. Juni 2017, 21:55)

M@rie

Buschbaby

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Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:11

Preislich ist es meist gleich oder günstiger wie direkt in der Unterkunft

das mag bei (größeren) Hotel(ketten) so sein, i.d.R. aber nicht bei B&Bs/Guesthouse, insbesondere dann nicht,wenn man "persönlich per eMail" beim Betreiber nachfragt, denn diese geben die Provision, die sie sonst an boo.king und Co zahlen müssen lieber direkt ihren Gästen ;) und dann ist/wäre es auch kein Problem (sofern Verfügbarkeiten frei sind) die Termine einfach zu verschieben
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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kOa_Master

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Mittwoch, 21. Juni 2017, 22:09

[...] Preislich ist es meist gleich oder günstiger wie direkt in der Unterkunft [...]

Stimme M@rie hier zu. Zumindest in Südafrika habe ich da völlig andere Erfahrungen gemacht. Durch Direktbuchungen sind wir fast überall ca. 10% günstiger gefahren als via "Buchungsportale", von ca. 30 Direktbuchungen im letzten Jahre hatte ich nur einen einzigen Fall wo Booking das attraktivste Angebot war.
Booking verlangt 18% der Buchungsgebühr!
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Tonicek

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Donnerstag, 22. Juni 2017, 15:46

Alles richtig betr. Buchungsportale . . .

Oftmals war ich als "Direktbucher", per Mail, angenehm überrascht, als man mir bei Ankunft sagte, wir können Ihnen einen "Direktbucherrabatt" geben . . .

Ja, ne, ist klar, diese Buchungsportale wollen echte Kohle sehen, und oft haben sie absurde, profitable Bedingungen, z.B., daß ein Hoteleigner nicht günstiger anbieten darf wie ein Buchungsportal.

Ich hab' zwar hin und wieder mal in ein solches Portal geschaut, da hat man nämlich eine etwas größere Übersicht, was überhaupt geboten wird, dann meist die Web Site gesucht u. alleine gebucht - finde ich auch viel fairer den Eigner der Hotels + Pensionen gegenüber.
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Bär

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Donnerstag, 22. Juni 2017, 22:32

Dann hoffe ich für euch, dass ihr auch alle schön brav eure Mietwagen direkt beim Vermieter bucht und eure Milch beim Bauern kauft. :whistling:
.
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kOa_Master

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Freitag, 23. Juni 2017, 07:22

Dann hoffe ich für euch, dass ihr auch alle schön brav eure Mietwagen direkt beim Vermieter bucht und eure Milch beim Bauern kauft. :whistling:

Lieber Bär,
Das ist ein provokativer Beitrag, der zu diesem Thema hier nichts beiträgt und keinen Zusammenhang hat.
Es geht darum, dass die Aussage "Buchungen bei Buchungsportalen meist günstiger" bestritten wird. Gemäss meinen persönlichen, empirischen Erfahrungen stimmt dies nicht. Hast du damit andere Erfahrungen gemacht?

Und ganz ehrlich, gib es doch zu: Du bist doch auch einer der ersten, der diese Möglichkeit der Direktbuchung nutzt wenn es schon günstiger ist? ;) :P

PS: Ich kaufe die Milch dort wo für mich es für mich passt und miete meine Autos ebenfalls dort, wo ich glaube, dass es für mich stimmt. Ersteres ist selten beim Bauer und letzteres ist unterschiedlich aber tatsächlich öfter mal direkt.
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corsa1968 (23. Juni 2017, 08:06)

Bär

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Freitag, 23. Juni 2017, 08:48

Lieber Master,

mein Posting trägt zum Thema genau so viel bei wie Deines etwas weiter oben, nämlich gaaaanz wenig. :rolleyes:
Denn Nymsam hat ein Zimmer falsch gebucht auf dem sie nun möglicherweise sitzen bleibt. Und das Bashing einzelner Touristikanbieter hat ihr wieviel geholfen? Null.

Um beim off-topic zu bleiben: ich habe definitiv andere Erfahrungen mit Buchungsportalen gemacht als Du. Sowohl preislich als auch was die Abwicklung betraf. Mir hat keine Unterkunft freiwillig einen Rabatt angeboten, wenn ich auf die Buchung via Portal verzichte und es direkt mache. Im Gegenteil, einer (ein sehr seriöser) hat mich sogar gebeten, via Portal zu buchen. Und dies nachdem ich ihn mit Hinweis auf den günstigeren Preis im Portal angefragt hatte, ob er darauf einsteigen würde.
Zudem schätze ich die einfache Abwicklung im Portal, angefangen von der sofortigen Buchungsbestätigung über die Möglichkeit, mit Kreditkarte zu zahlen (ohne teure Bankinggebühren oder E-Mail-Diskussionen über die Höhe einer gewünschten Anzahlung) bis hin zur automatisierten Rückerstattung im Falle einer fristgerechten Stornierung.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und jeder kann die nutzen, die er für passend hält. Und wie immer bei einer großen Auswahl muss man sich eben über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Varianten informieren. Dass aber ein Handelszweig wie der Unterkunftszwischenhandel so pauschal diffamiert wird halte ich für unsinnig. Denn alle Verträge, sowohl zwischen Unterkunftsbetreiber und Portal als auch zwischen Portal und Tourist, kommen freiwillig zustande. Niemand muss da buchen. Und wenn man sich - wie Nymsam - für die Buchung ohne Stornierungsmöglichkeit entscheidet, muss man eben auch die Nachteile dieser eigenen Entscheidung tragen. Dafür kann booking nichts, sie haben ihr ja offenbar auch eine (etwas teurere) Option mit Stornomöglichkeit angeboten.

P.S.: Ich kaufe meine Milch nicht beim Bauern und schätze es, dass ich im Einzelhandel ein größeres Warenangebot und ein One-Stop-Shopping geboten bekomme. 8)
.
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parabuthus

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Freitag, 23. Juni 2017, 08:59

Alles richtig.

Aber bevor man solche Portale pauschal verteufelt, sollte man zumindest der Fairness halber bedenken, dass viele Buchungen überhaupt nur zustande kommen, weil man in diesen Portalen auf sie aufmerksam geworden ist.

Gilt zumindest für mich, nicht nur in Südafrika, aber auch. Ich habe vor Ort auch andere Erfahrungen gemacht, nämlich, daß unsere Gastgeber großen Wert darauf legen, in diesem Portal gut bewertet zu werden, um noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Andere haben in der Tat auf günstigere Preise bei der Direktbuchung hingewiesen.

Ich habe allerdings auch selbst erfahren müssen, daß man genau hinschauen muss und alle Dokumente, Schriftwechsel und Kreditkartenabrechnung mit sich führen sollte, um Missverständnisse vor Ort zu vermeiden.

Mittlerweile ist dieses Portal neben der Direktbuchung und der NP Buchung die dritte Säule unser Planungen.

LG

Christian

Der Bär war wieder einmal schneller... :thumbup:

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Kitty191

Schnürsenkel

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Freitag, 23. Juni 2017, 09:02

Guten Morgen,
lieber Bär, genauso, wie von Dir beschrieben, haben wir es auch schon erlebt. Bei dem Wunsch einer spontanen Verlängerungsnacht, wollten wir beim Vermieter verlängern. Dieser verwies uns auf's Buchungsportal.
Letztes Jahr habe ich mal spaßeshalber die Probe auf's Exempel gemacht und die Unterkunft, wie hier oft angepriesen, direkt beim Vermieter angefragt. Auch mir hat leider niemand ein Rabattangebot gemacht. So dass schlussendlich die Buchung über das Portal günstiger war.
Aber das hilft, wie schon von Dir erwähnt, der TE nicht weiter.

LG
Kitty, die heute Morgen schon im strömenden Regen das umgestürzte Motorrad vom Gehsteigt aufklauben musste :( ;( :wacko:
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Bär (23. Juni 2017, 09:50)

MartinaC

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Freitag, 23. Juni 2017, 18:38

Hallo,

man kann nicht sagen, dass generell das eine oder das andere günstiger ist. Oft hat man über Buchungsportale günstigere Preise als auf der Hotelhomepage, und über Trivago kann man auch Schnäppchen machen. Ich habe z.B. schon über Trivago/Thomas Cook gebucht und das war viel günstiger als alle anderen Angebote. Über die Portale hat man auch die beste Auswahl und kann sich die Bewertungen ansehen.

Ich muss oft geschäftlich Hotelzimmer buchen und weiß es zu schätzen, dass alle benötigten Angaben schon bei den Portalen hinterlegt sind. Das macht die Buchung bedeutend einfacher, besonders, weil die Preise meist wirklich nicht höher sind oder sogar besser als direkt. Bei b..King.com erhalten wir zusätzlich oft einen Genius-Bonus. Auch kann man meist einfach stornieren. Es gibt aber auch Hotels, die bei Direktbuchung deutlich günstiger sind. Vor allem, wenn ich privat buche, schaue ich mir beide Optionen an.

Auch bei Mietwagen hat man über Portale mehr Auswahl und kann besser vergleichen, sowohl Anbieter, Bedingungen als auch Bewertungen. Direkt war es außerdem oft teurer. Ich habe schon öfter storniert oder angerufen, wenn ich einen besseren Preis gefunden habe. Die Änderung oder Stornierung war dann problemlos möglich und das Geld unverzüglich wieder auf dem Konto.

Manchmal denke ich, dass die meisten Hotels es doch selbst schuld sind, wenn man über die Portale bucht. Wenn sie von den 18 %, die sie abgeben müssen, die Hälfte oder zumindest 5 % an die Kunden als Preisnachlass geben würden, gäbe es bestimmt mehr, die direkt buchen würden. Stattdessen erhält man Boni bei den Portalen...

Das ist aber auch in anderen Bereichen so. Ich habe oft Kreuzfahrten direkt bei der Reederei gebucht ohne Rabatt, bei der letzten Buchung über Internet-Reisebüro (mit persönlichem Ansprechpartner) habe ich 200 EUR Erstbucher-Rabatt erhalten und bei weiteren Buchungen bekomme ich 5 %. Wenn ich Mobilfunk-Verträge über einen Vermittler abschließe, ist das meist sehr viel günstiger als direkt, weil sie ihre Provision zum Teil weitergeben als Anreiz. Bei einer Verlängerung sind dann die gleichen Konditionen nicht mehr möglich. Ein weiteres Beispiel sind Gas- und Stromanbieter, da bekommt man bei Vertragswechsel auch viel günstigere Angebote durch Boni etc. Es gibt bestimmt noch mehr Beispiele und ich finde dieses System schon etwas "verrückt". Anstatt man treue Kunden belohnt, werden sie bestraft...

Ich hoffe, das war nicht zu viel "Off-Topic", aber ihr habt damit angefangen ;-)

Gruß

Martina

LIRPA 1

Gaukler

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Samstag, 24. Juni 2017, 11:03

So,

zum OT Thema ist hier ja nun schon alles gesagt worden - aber leider nicht von jedem. ;)

Wie immer bin ich der Meinung, das pauschale Aussagen Mist sind. Daher verteufele ich nicht einmal b00king. Aber meine Meinung habe ich schon und die passt nicht ganz zu dieser Aussage:
Denn alle Verträge, sowohl zwischen Unterkunftsbetreiber und Portal als auch zwischen Portal und Tourist, kommen freiwillig zustande.


Für Touristen mag das noch gelten, ich jedenfalls hatte noch nie ein Problem damit ohne Broker zu buchen, wenn ich das wollte. Für die Unterkunftsbetreiber sieht das, wie mir schon einige berichtet haben, ein wenig anders aus. Die Marktmacht ist in manchen Regionen so groß, dass die Unterkunftsbetreiber manchmal keine andere Möglichkeit sehen, als bei den Portalen präsent zu sein. Zumindest für Hotelbesitzer, die viele Betten füllen müssen, scheint mir das nicht abwegig.

Für Südafrika mit seinen vielen kleinen B&Bs und Guesthouse habe ich aber diesen Eindruck nicht. Da kenne ich viele kleine, die auf keinem Portal auftauchen und dennoch sehr zufrieden mit ihrer Auslastung sind. Das bringt mich zu dieser Aussage, die für Südafrika in meinen Augen absolut unzutreffend ist:

Über die Portale hat man auch die beste Auswahl

Nö, hat man nicht und zwar so etwas von gar nicht. B00king ist zwar im Vergleich zu z.B. Eypedia, H0tel.de, Hotel.com, ag0da ganz gut aufgestellt aber die größte Auswahl findet man erst vor Ort. Nun ist das, wenn man von Deutschland aus buchen möchte nur hilfreich, wenn man schon dort war und die Unterkünfte kennt und direkt kontaktieren kann. Wenn man von hier Ähnliches erreichen möchte, kann man sich einer Krücke bedienen. Man gibt den gewünschten Ort bei google ein, geht dann auf "in der Nähe suchen" und gibt dort "Accommodation", "B&B", "Cottage" oder "Guesthouse" ein. Dann bekommt man erst einmal einige angezeigt. Wenn man dann hineinzoomt, werden es immer mehr. Am ergiebigsten ist das, wenn man dort hin zoomt, wo schon einige eingezeichnet sind. Plötzlich sieht man Unterkünfte, die es auf den Portalen nicht gibt.

Und damit bin ich bei dem Vorteil der Portale: Dort finde ich die Unterkünfte mit einer Beschreibung und kann auch direkt buchen. Das ist bequem. Bei den von google zusätzlich gefundenen Unterkünften findet man mit Glück eine Website, oft aber nur eine Telefonnummer. Das bedeutet mehr Arbeit und unbequemeres buchen. Es ist halt nicht jedermanns Sache nach Südafrika anzurufen und dann in Englisch eine Unterkunft zu buchen. (Meine übrigens auch nicht, ich bevorzuge Emails, muß also immer eine Email-Adresse finden.)

Nun gibt es aber noch etwas, was mir bei ausgiebiger Recherche aufgefallen ist. Je größer das Portal, um so ungenauer scheinen mir die Zimmerbeschreibungen der Portale. Das haben mir auch schon viele Betreiber geschildert, die teilweise verzweifelt versuchen, dass die Beschreibung korrigiert wird. Oft vergeblich. Hinweise dazu findet man oft in den Bewertungen. Witziger Weise wird dann der Unterkunftsbetreiber kritisiert, dass es z.B. kein inkludiertes Frühstück gab. Dabei liegt der Fehler wohl eher bei den Portalen. Bei Eypedia zum Beispiel habe ich einmal ein Zimmer gebucht. Dort bekam ich über Shoop (Qipu) den mit Abstand besten Preis. Als ich mir dann die Hotelwebsite angesehen habe, konnte ich recht schnell fest stellen, dass es sich nicht um ein Hotelzimmer handelt, sondern um eine Fewo, die der Hotelbetreiber ebenfalls vermietet. Ein Anruf beim Hotel, ergab schnell, dass Frühstück nicht inkludiert ist (Preis!). Dann erfolgte meinerseits der Anruf bei Eypedia. Dort wußte man von nichts, rief aber das Hotel an und bekam die gleiche Aussage, wie ich. Klar ist, dass ich Eypedia so nicht aus der Nummer ließ. Ich bestand also auf das inkludierte Frühstück und als ich um ein Gespräch mit dem Backoffice bat, bekam ich auch direkt die Aussage, dass ich das Frühstück vor Ort bezahlen soll und wenn ich danach die Rechnung einreiche, bekomme ich das Frühstück erstattet. Noch während das Gespräch lief, erhielt ich die Bestätigungsemail dazu. Das hat dann auch alles so geklappt. So weit so gut. Eypedia hat einen Fehler gemacht und diesen nicht zum Schaden des Kundens werden lassen. Nun das merkwürdige Ende der Geschichte: Das Zimmer ist mit der gleichen Beschreibung immer noch mit inkludiertem Frühstück bei E. buchbar. :rolleyes: Von solchen Geschichten kann ich mehrere erzählen und da ich nun nicht wirklich vieles über Portale buche, würde ich von einem Eisberg sprechen (wo sich das meiste unter der Oberfläche befindet).

Meine Folgerung: Wenn ich Vorbuche, nutze ich alle mir erreichbaren Quellen und buche dann dort, wo es für mich am günstigsten ist. Günstig heißt dabei nicht immer am billigsten. Mehrer Kriterien sind entscheidend. Neben dem Preis die Stornierungsmöglichkeit, die Möglichkeit ein bestimmtes Zimmer zu bekommen ...

Zum Schluß noch eine Begebenheit, die näher am Ursprungsthema ist. Bei unserer ersten Reise durch den Süden Südafrikas sind wir ohne Vorbuchung am Addo angekommen. Es war nichts mehr frei. Die Dame an der Rezeption sagte aber, dass in Hütte 38 jemand wohnt, der aus Versehen eine Nacht zuviel gebucht hätte und diese gerne abgeben möchte. Wir gingen also zu der Hütte, trafen dort eine deutsche Lehrerin an, die uns also ihre zweite Nacht verkaufte. Wir informierten dann noch die Rezeption und diese sorgte dann dafür, dass die Hütte für uns vorbereitet wurde. So kann man auch mit Strornierungen umgehen.

LG Lilly

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Samstag, 24. Juni 2017, 12:04

Beide Seiten haben ihre schon geschilderten Vor- und Nachteile.
Die Portale helfen bei der Übersicht, der direkte Kontakt zur Unterkunft hilft bei Nachfragen oder besonderen Wünschen.

Die Frage der Preisnachlässe, Boni, kostenloser Stornierung etc. ist eine ziemlich komplexe und für mich macht es einen Unterschied, ob ein großes Hotel mit 100 Zimmern diese Vorteile gibt oder ein kleines B&B mit 5 Zimmern. Das wäre Apfel mit Birnen vergleichen. Beide haben völlig unterschiedliche Kalkulationen und interne Erfordernisse. Etwas davon bei einer Buchung über ein Portal oder auch bei einer Direktbuchung generell zu erwarten geht für mich gar nicht.

Und ein Betreiber kommt heute kaum noch darum herum, zumindest bei einigen präsent zu sein. Eine Form der heute modernen Werbung - ob man sie mag sei dahin gestellt.
Allerdings wird die Anzahl der Portale langsam unüberschaubar. Wir bekommen mehrmals die Woche Angebote uns auch noch bei X und Y listen zu lassen. Meist sagen wir nur noch "ach, nee, nicht noch eins". Wir gucken da schon sehr genau, wie die Seiten aufgebaut sind, welche Infos es für die Gäste gibt und natürlich auf das Kleingedruckte.

Dass ein Gastgeber bei einer Verlängerung vor Ort auf ein Portal verweist verstehe ich nicht. Dafür gibt es für mich keinen Grund - außer die Unlust die Buchung selbst abzuwickeln.

LG
Beate

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Samstag, 24. Juni 2017, 15:44

Hier mal ein Link zum Hamburger Abendblatt und Egon Block (Inhaber des 5* Hotels "Elysee") mit seinen Gedanken zu Buchungsportalen.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

OMT

toetske

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Samstag, 24. Juni 2017, 23:38

Vielleicht weil ich in Belgien wohne? Auf jeden Fall bekomme ich eine Meldung dass ich den Artikel nur als Abonnent gratis lesen kann. Leider habe ich im Moment keine Zeit und Lust das zu tun, obwohl mich der Artikel interessieren würde.
Auch will ich es nicht 2 Wochen gratis testen, weil danach bestimmt wieder ZIG E-Mails kommen :thumbdown:

OMT: verstehe mich bitte nicht falsch: ich werfe DIR gar nichts vor!

VG. Toetske
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Kitty191

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Samstag, 24. Juni 2017, 23:42

Hallo Toetske,
auch ich, obwohl ich in Deutschland wohne, kann diesen Artikel auch nur lesen, wenn ich ein Abo abschließe.

LG
Kitty
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Dalai Lama

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Tonicek

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Sonntag, 25. Juni 2017, 08:52

Mir geht's genauso . . .

. . . nur mit 2-Wo.-Abo, und dazu hab' ich nun wirklich keine Lust! Schade, hätte mich mal interessiert, zumal ich das ELYSEE gut kenne.

Mich nerven schon die ständigen Mails von booking.com, daß jetzt die Hotels gerade besonders günstig = fast zum Null-Tarif zu haben sind. Gebucht hatte ich da noch nie, nur mal so hineingeschaut, was sie bieten. Die Mails haben jedenfalls einen penetranten Störcharakter. Widerlich !!! X(

Zitat von »Bär«
Dann hoffe ich für euch, dass ihr auch alle schön brav eure Mietwagen direkt beim Vermieter bucht und eure Milch beim Bauern kauft. :whistling:


Ja, die Milch, Butter auch, kaufe ich beim Bauern um die Ecke - nennt sich "Hofverkauf", ist zwar deutlich teurer, aber wesentlich bessere Qualität, und man gönnt sich ja sonst nichts . . .
Und wenn ich ich mit dem Wohnmobil unterwegs bin, meist über die Dörfer juckele, sehe ich immer, "Bauernhofverkauf"-Schilder, hervorragende Lebensmittel, frische Eisr + Wurst; halte ich natürlich an und knalle meinen Kühli voll . . . Ist für mich auch ein gutes Gefühl, den Bauern, den eigentlichen Produzenten, mein Geld zukommen zu lassen, als es irgendwelchen Supermarkt-steinreichen-Unternehmen zu geben.
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gregorcgn

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Sonntag, 25. Juni 2017, 12:01

anbei der Artikel. eigentlich uninteressant und schon fast 4 Jahre alt


Elysée-Chef Eugen Block greift Hotelportale an
Vorwurf: Zu hohe Provisionen. Jetzt prüft er die Kündigung der Verträge



Inhalt aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht. Kurzzusammenfassung siehe zwei Beiträge weiter unten.
Die Moderation

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toetske (25. Juni 2017, 17:35), Tonicek (25. Juni 2017, 13:48)

Tonicek

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Sonntag, 25. Juni 2017, 14:06

Danke, gregorcng . . .

. . . für das Einsetzen dieses Artikels. Schon ganz interessant, wie da Kasse gemacht wird.

Zitat

Zitat Lilly # 13:Wenn man von hier Ähnliches erreichen möchte, kann man sich einer Krücke bedienen. Man gibt den gewünschten Ort bei google ein, geht dann auf "in der Nähe suchen" und gibt dort "Accommodation", "B&B", "Cottage" oder "Guesthouse" ein. Dann bekommt man erst einmal einige angezeigt. Wenn man dann hineinzoomt, werden es immer mehr. Am ergiebigsten ist das, wenn man dort hin zoomt, wo schon einige eingezeichnet sind. Plötzlich sieht man Unterkünfte, die es auf den Portalen nicht gibt.

Genau so mache ich es, für mich das Einfachste. Wenn die Karte kommt mit den einzelnen accomodation, klicke ich sie an, 95 % davon haben eine Webseite, die auch anklicken, schon hat man die Original-Preise, nebst E-Mail, gleich hinschreiben, Antwort kommt und es wird gebucht - ganz ohne alle Portale. - Früher, als es noch keine Portale gab, haben wir es doch ähnlich gemacht, auch ohne Internet: Im Reiseführer gesucht, gefunden, angerufen und gebucht, bzw. reserviert. Das soll jetzt nicht mehr aktuell sein - nur, weil dubiose Portale echte Kohle verdienen wollen? Nicht mit mir!

Beispiel: Jetzt in Mocambique entschied ich mich á la minute, paar Tg in Malelane zu verbringen; Ort in google maps eingegeben, auf accomodation gegangen und ausgesucht, Für gut befand ich diese hier, von einer Auswahl von 5 Stück: bezuidenhoutbnb.co.za/ Mail gesendet, Antwort bekommen und reserviert. Schwiegersohn kam zur Bushaltestelle, holte mich ab und ich blieb 5 Nächte, die supernette Chefin hat sich gefreut.
Und das ohne jedes Portal, Übernachtungskosten in voller Summe f. d. Chefin - so muß das sein, schließlich hat und macht sie die Arbeit.

Nebenbei, den Bewertungen auf allen möglichen Seiten + Portalen glaub ich eh kein Wort - Unmengen Fakes soll es da geben . . .
"All what you've got to do is decide to go and the hardest part is over. So go!"
TONY WHEELER. COFOUNDER - LONELY PLANET

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Hermanus, Stornozimmer, Übernachtung