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  • »spruitjes met mosterd« ist der Autor dieses Themas

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21

Donnerstag, 20. Juli 2017, 08:45

Dankende Gedanken

Guten Morgen,

nun komme ich endlich dazu alle zu bedanken für die erste Reaktionen auf meinen Reisebericht.

Danke alle *Danke* Button Drückenden :thumbup:

Danke, Danke an alle die schreibend ihre dankende Gedachten reflektiert haben :thumbsup:

Danke, Danke, Danke an dankende Dichterliche* Gedanken (Bandi) 8o :danke:

Ich muss noch viele Bilder sortieren, verkleinern und bewerten, aber das wird schon.
Noch stecken wir nicht fest im Tiefsand, es sollte also zügig weitergehen.

Marcel (der naiver Neuling der von Toetske wieder wach geküsst wurde :blush: )

* das Wort Dichterlich tauchte 2010 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse auf
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

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kawa65

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22

Donnerstag, 20. Juli 2017, 08:56

DANKE zrück

Hallo Marcel,
ich wünsche Dir viel Spass beim Fotos sortieren, vergrößern und verkleinern und freue mich auf deinen weiteren Bericht :thumbup:

Danke :danke: :danke: :danke: :danke: :danke: das du uns alle so lebhaft an Euren Urlaubserlebnissen teilhaben läßt.

herzliche Grüße
Katrin

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spruitjes met mosterd (20. Juli 2017, 09:01)

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23

Freitag, 21. Juli 2017, 13:54

erleuchtender Einkauf im Checkers


B6(B6xB6) = Witwindbabis

Wir fuhren mit Cookie Richtung Windhoek.
Meine Frau sortierte noch die ganze Bescheinigungen, war fast fertig, da öffnete ich das Fenster. „Mmhh, riechst Du Afrika“
„Dein Angstschweiß höchstens“ kam es bärbeißig vom Beifahrersitz.
„Nimm dein Fuß mal hoch, ich komme nicht an die Ehefähigkeitsbescheinigung ran..“
Der Fortuner 2.4 GD-6 raised body verlor rasch an Geschwindigkeit, hinter mir sah ich wie Perle 96 eine Notbremsung mit seinem Hilux durchführen musste.
„Rais your beautiful body Weib!“ sagte ich, küsste ihr auf die Stirn und gab wieder Gas.

Joda war bestimmt noch eingeschnappt, gab kein Ton von sich.
Ich hatte ihm vorhin gemaßregelt, da er ja dazwischen gequatscht hat.
Na, wird schon wieder werden..


Du hast gesagt ich soll den ix35 nehmen..

Wir fuhren an den Avis Damm vorbei (ich warte immer noch auf den Hertz Fluss, oder Alamo Tümpel..) und erreichten nach ca. 40 Minuten Klein Windhoek.
Erster Eindruck: nun ja, reizt uns nicht vom Hocker. Uns fehlte das afrikanische Flair.
Da Joda Hunger hatte, sind wir dann zum ersten Ziel dieses Namibia Urlaubs gefahren, das Einkaufszentrum `the Grove Mall´ im Stadtteil Olympia.
Über den Robert-Mugabe-Avenue erreichten wir den Frankie-Fredericks-Street, wo unser Cookie die 200 Meter locker unter 20 Sekunden schaffte. Easy eben, Herr Fredericks.
Obwohl Frankie von seine IOC Ämter zurücktreten musste, wurde das Straßenschild noch nicht umbenannt (Vorschlag: Cookie Street) und mit olympische Geschwindigkeit bog ich in die Einfahrt zum EKZ ein.
„Bist über 50 Jahre, wirst aussehen Du nicht gut“ sagte eine Joda Stimme nebem mir.
„Du freches NaviDingsBumms! Wir sind unter anderem wegen Dir hier“ schleuderte ich zurück, und riss den Navibengel von seinem Fuß. „Darum, darum Du versagst..“ hörte ich noch. Komisch, ich hatte ihm doch gerade den Saft abgedreht..??


Austin Powers Minimi House

Auch auf das Parkdeck gab es Einweiser und Aufpasser. Oder Aufpasser und Einweiser.. oder Einaufweisserpasser. Wir schulterten unsere Rucksäcke, auch Joda durfte mit, und betraten das Einkaufsparadies.
Mit einem „im Falle eines Falles, klebt Joda wirklich alles!“ wurde die erste Rolltreppe gemeistert. Wir schauten uns staunend um. Halle-Peißen war nichts dagegen...
Ein wenig Bargeld bräuchten wir auch noch.. da sind verschiedene ATM’s... Karte eingeführt.. Pin 2x falsch eingegeben, Holland in Not, meine Frau zur Schnecke gemacht, in mich gegangen, Pin aus dunkele Gehirnecke hervor geholt und eingesetzt.. easy eben!
Viele Geldscheine fanden ihren Weg ans Tageslicht, aber.. warte mal! Die Scheine kamen mir doch bekannt vor!
„Schatz?“
„Mmhh“
„Sind wir im falschen Flieger eingestiegen?“
„Nee.. wieso?“
„Das sind südafrikanische Geldscheine.. hier.. blauer Büffel“
Ich hielt 100 Rand hoch, wobei ich gleich die Aufmerksamkeit eines Wachmannes in der Nähe erregte. „ Ja, ickseees.. der guckt gerade so grimmig wie Du“
„Wer? Madiba?“
„Nee, du Eule.. der Büffel!“


Palmchurch

„Is everything allright Sir?“ fragte der freundliche, noch nicht grimmig reinschauender Sicherheitsmann. „May I ask you a question?... ist this really Namibia?“
„Well Sir, I hope so that the continental drift haven’t reached us, so.. yeah, this is Namibia“ Das mit dem Kontinentaldrift ging mir langsam auf die Nerven..
„But.. but.. the money?“
„Oh, that’s ok.. sometimes you get Rand, sometimes Dollar“
Dollar? Ich schaute meine Frau an. „Komm jetzt mit, ich erkläre es..“
Nachdem mir meine Geldwäscherin die namibische Valutageheimnisse verdeutlicht hatte, checkten wir den Checker.
Ich sagte immer „Ja, check mal... ja, cchheckk mal“ dabei versuchte ich die Stimme aus der INK Bankwerbung zu imitieren.
Meine Frau raste wie Frankie Fredericks durch die Gänge, dabei die namibische Ersteinkäufe im Checkerkorb packend.
„ Hier gibt es schöne Sandwiches.. das wäre doch was für nachher, oder?“
„Ich schecgk mal“ antwortete ich.


meine Urlaubslektüre

An der Kasse wollte meine Frau erst mit Karte bezahlen, aber ich hielt sie zurück.
„Was denn nun.. sonst lässt Du mich auch immer bezahlen!“
„Cash or card?“ fragte die freundliche Kassiererin.
„Dollar or Rand?“ fragte ich. „What you prefer Sir“
„O, I schekk mal“
Ich zählte 14 blaue Büffel ab, und war sehr auf die Reaktion des Checkerin of the month gespannt. „Here’s your change Sir. Thanks for having you at Checkers. Have a nice day!“

Sprachlos schaute ich auf die neue Geldscheine.. das waren aber keine aus Südafrika.
N$50 mit Kaptein Witbooi und N$20 Red Hartebeest schauten mich an. Namibische Dollar!
„Klug dass Du bar bezahlt hast.. jetzt können wir bald wieder Geld ziehen“ gab mein Hartebeest von sich.
„Check mal! Ich würde den anderen nehmen..“ antwortete ich mit breitem Grinsen


Hast Du den Schleifentrick erst raus..

Marcel
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Samstag, 22. Juli 2017, 18:02

Hallo Marcel,

vielen Dank, dass du uns an euren namibischen Erlebnissen in deinem tollen Schreibstil teilhaben lässt :thumbup: .
Diesmal bin ich besonders gespannt, da wir seit gut einer Woche auch in Namibia sind und noch eine Woche vor uns haben, bevor es weiter nach Kapstadt geht.


VG
Anke

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spruitjes met mosterd (24. Juli 2017, 21:40)

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Montag, 21. August 2017, 18:07

Lodge die Finger von Immanuela

Hallo liebes Forum,

warum muss man immer zwischendurch Urlaub machen?
Und dann noch nicht mal in Afrika... eigentlich sinnlos.
Wir sind aber wieder zurück nach 2 Wochen USA, inklusive glühende Kreditkarte und Füsse..
Auch war ich Baseball-Erklärbär, Katze im Theater und Qualle in Baltimore.
Ich bestieg als Boxer Stufen in Philly, nachdem ich Liberty Bell einen verpasst hatte.
Easy eben.

Doch vermisse ich Afrika sehr, und was hilft... Richtig, Reisebericht weiterschreiben :thumbup:

Also fangen wir nochmal an.

Lodge die Finger von Immanuela V


Afrika? Check V

„Bitte angegebene Route Du fahren zu“ lispelte Joda von der Scheibe.
„Warum fähsrt Du nicht los?“
Ich hakte auf der Liste gerade Punkt 3 ab (Geld abheben V)
„Da wir ja das erste Mal dieses schöne Land bereisen, möchte ich auf Nummer sicher gehen. Dazu habe ich doch die 24 Checklisten zu Hause erstellt“
Einkaufen für die erste 24h V
„Dadurch konnte ich nur 5 Einladungen zum *Tanz um den Märzbaum* verschicken.. dann war die doofe Tinte alle.. vielen Dank auch“ druckte meine Ersatzpatrone mir aufs Herz.
„Dadurch wurde die ganze Veranstaltung billiger… und es sind einige Fremdkörper ferngeblieben..“ Alles im Gepäckraum verstauen V
„Du möchstest nur nicht auf dein Körpergewicht angesprochen werden.. Saskia hat mich schon gefragt ob es dieses Jahr einen *Tanz um den Maibaum* gibt,
da die Einladung immer noch fehlt… ich habe ihr gesagt dass es durch unser Urlaub in Namibia dieses Jahr ausfallen muss“ Auf der rechte Fahrerseite einsteigen x
Nachdem wir unsere Plätze getauscht hatten, hakte ich das letzte Kästchen auf der Liste ab `Sei lieb zu deiner Frau..´
„Schatz, du bist schöner wie das namibische Abendrot!“ V
„Kannst Du nicht wissen, aber wenn Du noch länger hier rumstehst, kommen wir erst in Dunkeln an.. gib Gummi!“
Der Fortuner heulte vor lauter Gummifreude, und ich schaffte es gleich beim ersten Versuch ein Gummiherz auf das olympische Parkdeck zu zaubern. Easy eben.


Staub Check V

Wir hatten eine Übernachtung in der Immanuel Wilderness Lodge gebucht, nicht so weit entfernt von Klein Windhoek. Joda schickte uns nach links und rechts, meine Frau sang
„Oh wie schön ist deine Welt, Vater wenn sie golden strahlet!“
Ich freute mich schon auf meinen Sandwich, und dachte an Saskia, mit wehende blonde Haare, wie sie vor mir saß, ihr roter Mund öffnete und `Na, hast wieder zugelegt´von sich gab. „Irre sein an dir und mir .. nein, ich will in Busen tragen“
Wir befanden uns jetzt auf der B1, Höhe Katutura. Es waren nur noch wenige Fahrzeuge unterwegs. Ich freute mich schon auf eine Lodge mitten in die Wildnes so wie es der Name vermuten lässt. Wild war aber nur die Abfahrt von der B1 auf eine Nebenstraße…
„Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht“
Die erste namibische Staubpartikel drangen in meiner Nase durch das geöffnete Fenster, und vermengten sich dort mit Gummigeruch und Hühner A A. Wild eben.


Nummer 3 Check V

Wir erreichten schon bald das Gate zur Lodge.
Ich hielt unser Fortune Cookie an, stieg aus und suchte nach der Klingel.
Es klingelte zweimal, dann wurde bereits abgenommen. „Hi there! How can I help you?“
„ Hi.. thiz is Marcel… oh, änd Andrea.. we booked one neihgt in zhe wilderness“
„Let me see… oh ja, Marcel und Andrea für nur eine Nacht. Ich mache das Gate auf. Fahren Sie bitte vor zur Rezeption“
Alles auf Deutsch? „Oh, thanks.. ähh, Danke! Aber ist es nicht gefährlich in der Wildnes?… Hallo?… Hallo?“ Ich sah wie meine Frau wild gestikulierent im Cookie saß.
Ein lauter Urschrei zerris meine Seele. Ich sprang einen halben Meter in der Luft.
Die Hupe vom Fortuner ertönte erneut, und jetzt sah ich wie das Tor zur Hölle weit geöffnet war. Schnell rennte ich zum Auto, riss die Tür auf und kolledierte mit meiner Frau.
„Andere Seite! Schnell“ Ausser Atem erreichte ich den Fahrersitz und schaffte es Cookies Schnauze zwischen das, sich bereits wieder schliessendes Tor zu schieben.
Easy eben.


Lodge Check V

Eine schmale Sandpiste führte Richtung Lodge.
Staubwolken bäumten sich auf, und voller Wildnes-Adrenalin fuhr ich die paar hunderd Meter zur Lodge. Die Sonne strahlte auf Cookies Dach, das Lächeln des Lodge Angestellte um so mehr. „Willkommen! Wie war ihre Reise?“
„Wild aber wonnig“ versuchte ich das (nicht vorhandene) namibische Eis zu brechen.
Das einchecken in der Immanuel Wildernis Lodge ging flott und schon hatte meine Frau den Schlüssel für das 3er Häuschen in der Hand.
Ein *Grindpad* führte zum Häuschen, und gespannt traten wir durch die Tür.
„Na prima.. getrennte Betten..“
„Das war bei der Buchung leider nicht ersichtlich“ versuchte ich die Lage noch zu retten.
„Nee, find ich gut“ gab mein Zwilling von sich. „..gehst Du mir nicht auf den Wecker“


getrennte Betten Check V

Ich fragte an der Rezeption nach ob noch Platz für uns beim Sunset Drive war. „Das bieten wir leider nicht an. Sie können aber gerne über unser Grundstück spazieren, und sich die Tiere anschauen“
Wilderness Lodge?
Wild zog ich an meinen Koffer welcher ich nur über das Grindpad schleifen konnte.
Ich zog eine Spur der Verwüstung durch das Grind (ein Mitarbeiter mit Harke musste später das Pad wiederherstellen) und erreichte nach nur 10 Minuten unser Häuschen, wo meine Frau gerade angefangen hatte es sich gemütlich zu machen.
„Hättest Du nicht zuerst meinen Koffer bringen können?“
„Nein, ich musste zuerst mit meiner Tulpe einen Weg durch die Kieselsteine schleifen. Dein Koffer ist dafür nicht geeignet“
„Ich packe schonmal die Sandwiches aus!“


wilder Einkauf Check V

Mir lief das Wasser im Mund, und der Schweiß vom Rücken. Eine halbe Stunde später waren alle Gepäckstücken und Einkaufstüten in Nummer 3. Easy eben.
„Die Moskitonetze finde ich praktisch“ sagte meine Einzelbettliebhaberin.
Tja, das war wohl auch das einzig wilde am Immanuel..
Ich biß in meinen Sandwich, und machte das erste Ginger Beer auf.
Ich legte mich auf mein Einzelbett und nahm `Miffy am Strand´in der Hand.
Endlich Urlaub!


wilder Hund? Check V

Marcel Check V
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parabuthus

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Dienstag, 22. August 2017, 21:08

Harry Table vacationscheck? Köstlich! Vielleicht hilft es, sich nächstes Mal auf Günter Highnoon zu berufen... :D

Ich habe viel Spaß! :danke:

LG

Christian

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SilkeMa (25. August 2017, 15:35), spruitjes met mosterd (22. August 2017, 21:40)

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Donnerstag, 24. August 2017, 16:58

Gegen den Strom

das Fliegenhirn überraschte mit „der Tag hat 24 Stunden“
dann kann ich einmal unser Eintagsfliegenreich umrunden

eine Stunde, das sind 60 Minuten, macht wieviele Sekunden?
wäre unser Lehrer nicht immer so schnell wieder verschwunden

wüsste ich jetzt das ich mich nicht beeilen muss,
86400 hört sich ja an wie Zeit im Überfluss


Da ich keine Eintagsfliege bin, fehlt mir öfters die Zeit.. deswegen heute nur ein kurzes Statement :sleeping:


Uhrzeigersinn?

Einzelbett rechts , Hütte 3, in der Wildnis Lodge bei Immanuela

„Schatz?“
„Mmmhh..“
„Bist du sicher das es mir nicht schlecht wird wenn wir dauernd gegen den Uhrzeigersinn fahren? Mir wird es im Riesenrad auch schnell schwummrig..“
„Müssen wir das jetzt ausdiskutieren?“
„Kann nur nicht schlafen, bin so aufgeregt… mitten in der Wildnis..“
„Bäh.. das einzige Wilde hier im Umkreis von 100 Meter sind meine Brusthaare und schief abgeschnittene Zehennägel“
Ich schaute meine Frau an, wollte fragen ob ihre Brusthaare vielleicht durch einem geänderten Hormonhaushalt hervorgerufen wurde, verzichtete aber drauf. Easy eben.
Stattdessen klärte ich mein Karusell auf, warum die meiste Namibia Urlauber ihre Reise im Sinne des Lolex planten und durchführten.
Da ich gerne gegen den Strom schwimme, hatte ich unsere namibische Jungfernfahrt eben andersrum geplant.
Das bedeutete : zuerst Richtung Norden in den Etosha.


Kaffeeweisser gibt es um die Ecke (linksdrehend)..

„Ich freue mich schon auf riesige Herden Impalas, Löwen und Warzenschweinchen!“
Nachdem ich diese Wünsche auf meine Etosha Checkliste notiert hatte, schaltete ich jetzt auch das spärliche Lämpchen aus.

Sie hörte ein ächzen… ein Schatten huschte über ihre weibliche Formen.
Leises Zähnengeklapper… irgendetwas leckte sich den Mund ab.
Andrea handelte instinktiv, hob die schwere Taschenlampe vom Nachttisch, holte aus und versenkte das Teil in den vor ihr auftauchender Koloss.
Erst dann traute sie sich die Lampe einzuschalten. Vor ihr lag niedergestreckt der niederländische Löwe in Fötushaltung, die Klauen schützend auf den mächtigen Bauch.


2000 Lumen

„Schatz..?!“
„Uhhbllaablab… Schligght“ tönte es aus das Löwenmaul.
Es hob vorsichtig eine Pranke, schütze das Mähnenantlitz vor den hellen Photonenstrahl.
„Warum schleichts Du dich mitten in der Nacht so an mich ran? Und das noch entgegen dem Uhrzeigersinn!?“
Die Löwenfratze entspannte sich allmählig, liess wieder mensliche Züge zu...
„du hast.. michh scho.. w..ww…wild gmacht. Kkonnte ei..einfag n.. nie wiederst..stehen“
„So eine Taschenlampe mit 5000 Lumen eitert schlecht raus, du Ei“


Namibia gegen den Strom..

Ich kroch im Krebsgang zurück in meiner Ecke wo das kalte Einzelbett mich umarmte.
Nach 4 Mal drehen fand ich auch eine Position wo ich nur noch 2000 Lumen spürte.
„ Naaacht mein Löwe! Hab dich lieb“ gab meine Nachtwächterin von sich.
Dank eine spezielle Atemübung gelang es mir 45 Minuten später einzuschlafen.
Tausendzweihunderd Lumen tanzten hinter geschlossene Augenlider und mein Duodenum schien sich in zwei Fußballmannschaften aufgeteilt zu haben.

Wild aber nicht easy..


Sparkasse?

Marcel (der mit den Lumen tanzt..)
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ReginaR. (9. Januar 2018, 08:02), kawa65 (7. September 2017, 18:34), MoleTom (4. September 2017, 17:27), toetske (28. August 2017, 17:50), Sonnenmensch (27. August 2017, 08:17), Beat H. Schweizer (26. August 2017, 18:24), rhein-mainer (26. August 2017, 16:33), gatasa (25. August 2017, 19:51), Tigriz (25. August 2017, 17:34), Western Waldi (25. August 2017, 17:02), Fluchtmann (25. August 2017, 14:35), Cassandra (25. August 2017, 13:42), sunny_r (24. August 2017, 22:14), parabuthus (24. August 2017, 21:20), corsa1968 (24. August 2017, 21:07), Wicki4 (24. August 2017, 19:43), Bär (24. August 2017, 17:34), M@rie (24. August 2017, 17:19), Kitty191 (24. August 2017, 17:03)

Kitty191

Schnürsenkel

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Donnerstag, 24. August 2017, 22:49

Lumentipps für Löwen

Lieber Marcel,
zuerst einmal die Nachfrage, ob die 5000 Lumen Lampe ohne Narben aus dem zweigeteilten Duodenum entfernt werden konnte? Ich hoffe Dein Zwölffingerdarm konnte inzwischen Wiedervereinigung feiern.
Vielleicht nehmt Ihr das nächste Mal einfach sehr viel leichtere Stirnlampen mit. Die sind auch sauhell hinterlassen kleine Einschlagkrater und man hat die Hände frei.
Oder schiebt die Betten lieber gleich zusammen. Dann musst Du Dich auch nicht mehr im stockfinsterer Wildnis an Deine arme Frau ranschleichen.
Das verhindert Bluthochdruck bei Deiner Ninjafighterin und bei Dir bleibt die Körpermitte unversehrt.

Lumineszierende Grüße von der Katze (ohne Mähne)
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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spruitjes met mosterd (24. August 2017, 23:03)

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Freitag, 25. August 2017, 15:21

Hallo Kitty,

Danke für deine Nachfrage.
Ja, mein Duodenum geht es wieder besser.
Zehn Finger hatte ich noch, 2 wurden dran genäht.. easy eben.

Das mit der Stirnlampe ist zwar praktisch, hab ich auch beim Frühstück mein schwarzes Band vorgelegt, aber meine Frau hat lieber etwas in der Hand :rolleyes:

Die Möbelaufstellung eines, mir zum schlafen überlassenen Raumes, ändere ich auch ungern.
Damit habe ich schon mal schlechte Erfahrungen bei der holländische Armee gemacht.

Lumus et umus

Marcel (diesmal ohne)
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Kitty191 (25. August 2017, 19:10)

gatasa

Meister

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Freitag, 25. August 2017, 19:50

Danke für diesen sehr erhellenden Einblick in Euer Familienleben! :D :danke:
Es war schon etwas bizarr, als ich gerade vor dem Laptop am Küchentisch sitzend auf einmal lauthals loslachte und Tränen des Schmerzes gleichzeitig aus den Augen flossen .... und mein Sohn leicht verständnislos auf seinen "alten Herrn" schaute.

Ich liebe Deinen Schreibstil! :thumbup:

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Tanzmaus (14. November 2018, 10:58), spruitjes met mosterd (25. August 2017, 21:14)

Biha6

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Freitag, 25. August 2017, 21:21

Hallo Marcel,

ich kann mich den Worten von gatasa nur anschließen. Auch ich sitze hier und lese und muss laut lachen. Mittlerweile wird nur noch gefragt "Bist du wieder bei den Tulpen" :rolleyes: :D .

Mach weiter so, du bringst gute Laune ins Leben .

LG
Birgit

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Tanzmaus (14. November 2018, 10:58), spruitjes met mosterd (25. August 2017, 21:24)

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Freitag, 25. August 2017, 21:33

Hallo Birgit und gatasa,

vielen Dank für die Lumen! äähh :danke:
Schön das es euch gefällt.Ich hoffe ich schaffe es dieses Wochenende weiter zu schreiben.

Marcel (und jetzt wo der *Euros***layer nicht funktioniert sollte das klappen :P )
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

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Montag, 28. August 2017, 12:06

Ultra Grip 265/75 R16 110 C/LT oder auch Flankenbewegung im Kautschuk-Tal

und weiter geht die wilde Fahrt!

Einzelbett rechts , Hütte 3, in der Wildnis Lodge bei Immanuela

Fünfhundert Lumen später wachte ich auf.
Erleuchtert stellte ich fest das mein Unterleib immer noch Teilhaber meines Körper-AG’s war.
Das Bauchgefühl war ähnlich wie bei mein erster (und letzter) Entschlackungskur.
Es war wie Schmetterlinge beim ersten Date, gemischt mit einem Rollercoaster-Ride nach gelungener Darmspiegelung. Easy eben.


wildes Grindpad

Meine Frau schien noch zu schlafen. Schemenhaft sah ich ihr Körper hinter das romantische Moskitonetz. Der Gedanke ein zweiter Versuch zu wagen wurde durch einen Bauchlooping torpediert.
Vorsichtig hob ich ein Bein aus mein Einzelbett. Es schien meinen Körper nicht freigeben zu wollen, so schwer fiel mir der Akt des Aufstehens..
Langsam schritt ich über den namibischer Steinboden zum Badezimmer.
Durch den Schlag meiner Frau eingeweihte Eingeweiden spielten eine Runde Mikado.
Nur mit Boxershorts bekleidet stellte ich mich für den Spiegel und schaute die gesammelte Werke an.
Gleich unterhalb mein Micky Maus Tattoo (der Bauchnabel formte die Mäuse-Nase) entdeckte ich einen ca. 10cm großen roter Streifen, umrandet durch verschiedene regenbogenfarbene Hautfetzen.
Micky sah überhaupt nicht mehr niedlich aus, eher wie ein Schwerkrimineller..
Auch eine Dusche änderte nichts am Gesamtbild, es wurde sogar schlimmer, da Micky jetzt auch noch zu weinen angefangen hatte.


wildes Schlüsselerlebnis..

Ich machte Frühsport indem ich 10 Minuten Sit-up Übungen auf meinen Eipad anschaute. Easy eben. Ich war gerade beim abhaken der erste Checkliste des Tages (Körperpflege V), da meldete sich meine Frau mit einem „Guten Morgen mein Sonnenschein!“
„Guten Morgen Jeanne d’Arc.. legst du bitte die Taschenlampe wieder weg?“
„Oh sorry, macht der Gewohnheit… nur gut das es hier keinen Kamin gibt wegen Feuerhaken und so“ Ich zeigte meine Liebste noch ihr Kunstwerk auf meinen Bauch, was mit einem „sieht gar nicht so schlimm aus“ quittiert wurde.
„Du solltest vielleicht ein leichtes Frühstück einnehmen, damit du dich erstmal an die Fahrt gegen den Uhrzeigersinn gewöhnen kannst“.
„Hauptsache die haben Obst und Jogurt“


reifenfressende Bestien..

Das wilde Frühstück bei Immanuela war dann für mich reichhaltiger wie gedacht, nur der Eierspeise wollte den Weg durch Micky’s Ohren nehmen.
Auch mehrere wohlerzogene Hunde (ja, der Wilde hatte sich wohl über Nacht vermehrt) störten nicht beim Kalorien zählen. „Das waren locker 1.500 wilde Lorien“ drückte mir meine Personal Trainerin auf dem Bauch.
„Wir haben schließlich Urlaub.. und ich habe auch nicht, wie zu Hause, unsere Golden Retriever auf meinen Schoß. Somit kann ich leichter Brötchen schmieren“
Wir mussten aber langsam aufbrechen, da noch eine lange Fahrt nach Etosha folgen würde. Ich ließ meine Frau die Koffer packen, nahm die nächste Checkliste und schritt zum Auto.

In Namibia sind viele Reifenhersteller ansässig.Der Markt ist hart umkämpft.
Reifenschlachten wie ‚Dunlop‘s Landung in der Henties Bay’ oder ‚General Goodyear gibt Gummi am Bridgestone River‘ sind viele Urlauber ein Begriff.
Wo holländische Kinder mit dem 3.Lebensjahr ein fiets (Fahrrad) geschenkt wird, bekommen namibische Kinder einen ersten Reifensatz. Ob Goodyear, Dunlop oder Bridgestone entscheidet die Dorfälteste.
Bestimmte Straßen haben in Namibia den Ruf reifenfressende Bestien zu sein.


heimische Notunterkunft bei Reifenpanne

Die Taktik des Gummimonsters haben wir zu Hause ausgiebig studiert, sogar einen Reifenschamane kontaktiert.
Wir sollten zur Sitzung einer unsere Sommerreifen mitnehmen, welcher der Schamane auf ein rotes Samtkissen bettete, was auf dem Wohnzimmertisch lag.
„Großer Falken! Gib mir die Kraft und Profiltiefe diese amateurhaften Geländefahrer zu helfen..“
Er fing an unseren Sommerreifen abzutasten. Seine, von Arthrose gekennzeichneten Finger, glitten über die Lauffläche, der Daumen prüfte den Wulstverstärker.
Er ließ Luft aus den Reifen strömen, welche er, wie einem Starkraucher, inhalierte.
Sein Gesicht verriet nichts gutes…

„Großer Falkengott hat gesprochen! Ich sehe abgefahrene Laufflächen und zu geringe Profiltiefe auf euch zukommen. Oh! Was ist das…zerfetzte Reifenleichen… Schulterkeilen teilen sich mit einer Reifenkarkasse die Straße…“
Mein Mund war ganz trocken. Das bedeutete nichts gutes! „Darf ich?“ fragte ich, dabei auf das Reifenventil zeigend. „Aber gerne, nur zu“
Abgestandene Luft, vermischt mit Feinstaub-Partikel durchdrängte meine Nasenschleimhaut.
Mir wurde leicht schwindlig. Unser Reifen sah jetzt aus wie Tränensäcke nach einer durchzechten Nacht. Ich sah keine Reifenfetzen, stattdessen trockene Landschaften und rote Sanddünen....
„Was raten Sie uns?“ fragte meine Felge.
„Sei gut vorbereitet. Statt nur 1 Ersatzrad, besser gleich 2 oder 3 mitnehmen. Zeichne auf der Landkarte Tankstellen und Reparaturwerkstätte ein“

Meine Frau schaute mich entsetzt an.
„Sie können bei mir übrigens preiswert eine, bereits vorbereitete Namibia Reifen-Not-Karte erwerben. Auf der Rückseite sind sogar Telefonnummer von erprobte Werkstätte eingetragen… Easy eben“
Ich wollte gerade erwähnen dass das mein Spruch war, da hatte mein Doppelhump bereits eine abgegriffene, und mit komische Flecken übersäte Landkarte vom Schamane überreicht bekommen.
„Das macht dann zusammen 133,50€. Wenn sie tatsächlich ohne Reifenpanne aus Namibia Heimkehren, würde ich gerne noch ein Feedback-Gespräch zur rein statistische Zwecken mit ihnen führen wollen“.


kaputter Reifenhaufen entlang der B1..

Der Familienrat wurde zusammen gerufen, und so saßen meine Frau und ich (mit Golden Retriever auf dem Schoß) abends am großen runden Tisch.
„Ich fand ihm ziemlich unglaubwürdig“ fing mein Statement an.
„Er hatte schon was“ (ja, Arthrose dachte ich) „Beim Gehen hat er mir nämlich noch die Tankstelle verraten, wo wir das letzte Mal unser Sommerreifen aufgepumpt haben!“
Aber zurück zur Immanuela…

auf dem Wilderness Lodge Parkplatz

Ich machte zuerst den Aussencheck am Fortuner und hakte verschiedene Positionen auf meine Checkliste ab. Nächster Block: Reifenprüfung…
Auf der Liste gab es Positionen für Reifen 1, Reifen 2 usw. bis hin zum Ersatzreifen.
Ich begutachtete Reifen Nummer 1, welcher sich vorne links befand, und prüfte Lauffläche, Flanke und Profiltiefe. Ich tastete den Reifen nach Fremdkörper ab.
Reifen 1: Check V
Ich ging zum nächsten Reifen, Nummer 2 links hinten.
Auch hier war alles i.O. Reifen 3 (rechts hinten) und 4 (vorne rechts) erhielten auch das V
Der Gedanke daran dass ich das jetzt die nächste 13 Tage täglich machen musste stimmte nicht fröhlich… ich sollte es ein Wenig spannender machen… mmhh.
Kurzerhand strich ich auf der Liste Reifen 1 usw. durch und ersetzte diese durch folgende Namen:

Joe (vorne links)
Jack (hinten links)
William (hinten rechts)
Averell (vorne rechts)
Rantanplan (Ersatzrad)


Jolly Jumper and friends..

Ich streichelte Averell die Flanke und flüsterte „Du bist meinen Leitreifen, Averell. Führe deine Geschwister zu Hochleistungen! Und vergesse nicht Rantanplan immer mal mit einzubeziehen..“
Folgerichtig verabschiedete ich mich mit einem „Bye bye Jolly Jumper“ vom Fortuner.
Ich ging wieder über das Grindpad Richtung Hütte Nr. 3, dabei sang ich „I’m a poor lonesome cowboy..“

Marcel (der schneller schreibt als sein eigener Schatten.. manchmal V )
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Montag, 4. September 2017, 10:59

I'm a poor lonesome cowboy..

Angst um Luft und auch um Reifen,
fest verankert im Urlauberherz,
Opfer liegen hier am Rand und Streifen,
Joe und Jack die machen ja Terz

Schweift der Blick manchmal zur Seite,
Sand und Stein... Stein und Sand,
wie Luftpartikel sich mit der Sonne streiten,
flimmernd auf unsere Netzhaut gebannt

Springt doch manch ein Funken rüber,
Unsicherheit verweigert den nächsten Sprung,
schlagendes Loch verpasst mir einen Nasenstüber,
dann gebe ich gas und hole Schwung

Jack und Joe... Joe und Jack,
singen ihr Lied mit Gravelstimme,
Rantanplan höre ich vom unters Heck,
mir läuft der Schweiß aus Hals und Kimme

Marcel (ohne bildgewaltiges Material)
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Ria2005

Gabelracke

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Montag, 4. September 2017, 13:45

RE: Auf dem Weg Richtung Gondwana




sitting rock..



Hallo Cowboy,

beim Gedanken an die Vertonung Deines Songs in Elvis-Manier mit holländischem Akzent treibt mir der beißende Staub der Gravelroad ein paar Tränchen in die Augen... Ob es meine Sehnsucht nach Afrika ist oder Deine humorvolle Art, lasse ich mal offen. ;-)
Ich danke Dir für die etwas andere Schilderung Deiner Erlebnisse.
Einiges erkenne ich wieder. Bei Immanuela ist bei mir auch nicht der Funke übergesprungen, auch nicht bei Ihrem Mann... Da kann ich Dich gut verstehen....

Wo ist denn das Bild oben entstanden??

Viele durchgerüttelte Grüße
Ria
Viele Grüße

Ria

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Montag, 4. September 2017, 16:11

Hallo Ria,
vielen Dank für dein humorvolles Feedback :thumbup:
Es tut immer gut zu lesen dass die ganze Arbeit nicht umsonst ist.

Ob es meine Sehnsucht nach Afrika ist oder Deine humorvolle Art, lasse ich mal offen. ;-)

Ich hoffe beides 8o

Wo ist denn das Bild oben entstanden??

Ähh.. Paris? ...Scheveningen?
Nein, jetzt fällt es mir wieder ein :rolleyes:
Der sitzt vor der Desert Breeze Lodge in Swakopmund

Marcel (sitting pelvis)
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Mittwoch, 15. November 2017, 16:07

B1, B1, B1.. das nächste Loch ist meins!

Irgendwo in Sachsen


Wildplasser

Obwohl erst Anfang November schaute ich auf den Weihnachtsbaum, wie er, sparsam aufleuchtend, seine müde Zweige hängen liess.
Hatte ich unser Lichterbaum vor kurzem aufgebaut, oder schlicht vergessen abzubauen?
`Na, sei es drumm, stehen tut er´ Ich lenkte meine Gedanken wieder auf erdische Themen, hilfreich war der Ausblick auf unser Garten, was ich mit einem kaputten Rasenmäher und 2 linke Hände quittierte.. easy eben.
Da wäre so ein Stückchen namibischer Wüste öfters hilfreich.

Ich ging in das ehemalige Kinderzimmer, welches umfunktioniert war als Bügeldartabstellhundebegegnungsstätte. Das große Fenster war zugeklebt mit unserer Tracks4Africa GPS Namibia Karte..
Vor genau 6 Monate, da mähte der Rasenmäher bereits die ewige Jagdfelder, fiel, kurz nachdem ich einen *Onehunderdandeighty* geschmissen hatte, die Gardinestange samt Vorhang im Bügeldartabstellhundezimmer runter.
Das Erbstück meiner Schwiegermutter (ich nannte es `the iron curtain´) nahm auf seinem Weg nach unten noch meinem *Mahlen nach Zahlen* Piet Mondriaan Broadway Boogie Woogie Gemälde von der Wand,
welches ich auf einer meiner Selbsthilfekurse erschöpft hatte (ich glaube es war der *Hilfe, ich sehe das ganze Jahr aus wie Santa Claus* Kurs..)
Wir waren gerade knapp bei Kasse, da habe ich kurzerhand die Karte am Fenster angebracht.
Sonntags treffen sich öfters kleine Reisegruppen vor unser Haus, um den nächsten Namibia Urlaub zu planen.. Mein Finger glitt die B1 entlang Richtung Otjiwarongo…


immer diese Schlankheitspillen...

Meine Flanke lief heiß..in meine Rillen befanden sich nicht nur Staub und Steinchen, sondern auch einen Wrigley’s Airways Cool Cassis, Lucky Strike Peuk und Impala A-A ... Easy eben.
`Vorsicht Jungs.. Er lenkt wieder zu spät ein!´
Averell liess einen Stück Gummi auf der B1 zurück, meisterte aber die Linkskurve.
`Tja, ein Verstappen wird er wohl nicht mehr werden´ hörte ich William von hinten rechts sagen.
`Stein…Käfer..Steinkäfersteinste…Loch´
Da William dachte das er hinten rechts nicht ernst genommen wurde, gab er alles was ihm unter seiner Lauffläche kam an. `Iggit..totes Tier.. Stein..Gummi...

Ich lenkte unser Fortuner auf diesem verstaubten Parkplatz, stieg aus, ging nach rechts hinten, und begutachtete William.
` Ist was mit dem Reifen mein Schatz? Es hört sich an als ob der Luft verliert..´hörte ich meine Frau sagen. Ich lief rot an (Mann, war das eine Erleichterung..) konnte aber keinen Reifenschaden an William feststellen.
Schweißtropfen liefen über meinen Doppelkinn, schlugen gleich neben das Rad ein. Obwohl weiter nördlich, die Lufttemperatur hatte sich meinem Blutdruck angeglichen.
`Scheint alles in Ordnung zu sein.. weiß auch nicht warum der Reifen so ein Krach gemacht hat..´
`Vielleicht singt er ein namibisches Reifenlied´sagte meine hübsche Beifahrerin.


meet and greet...

`Sei jetzt still, William´
`Ja, sei still´
`Sei still´
`Sonst muss ich dich ersähätzen´ frohlockte Rantanplan

Die weitere Fahrt auf der B1 verlief ohne weitere Zwischenfälle, auch eine erste namibische Betankung wurde gemeistert.
Gleich neben der Tankstelle befand sich einen Reifenwerkstatt, und ich hätte fast hinten rechts begutachten lassen, wenn ich meine Frau nicht auf’s Örtchen hätte beleiten müssen.
Ich stand vor der Tür des Geschehens Wache, dabei des rege Treiben der Tankstellen Mitarbeiter beobachtend. Easy eben, wie meine Frau mir mitteilte.


Busbahnhof?

Nach genau 508,76 namibische Kilometer waren wir am Ziel… der Mokuti Lodge am Namutoni Gate, Etosha National Park.
Vorher hatte ich Visionen von Touristenmassen, welche wie Heuschrecken über das Lodgegelände herfielen.
Meine Frau hätte unser Fortuner auch parken können, so leer war es.
Ich konnte sogar das *ping-ting-ping* des sich abkühlender Japanmotors hören..
`Haben die Betriebsferien?´war meine rethorische Frage.
Wir betraten die große Empangshalle, und sahen das sogar die Rezeption besetzt war.
`Welcome to the Mokuti Lodge!´ hörte ich eine namibische Schönheit sagen.
Hinter uns tauchte plötzlich einen Handtuchverkäufer auf, wir nahmen die heiße Ware welcher uns gereicht wurden, leicht verunsichert entgegen.


Sammelplatz für Bustouris

`How was your Journey?´
`Oh, a bit longweilich, but sonst ok´
`Well, then it’s time for some action´
Ja, wenn gleich 4 Reisebusse ankommen, dachte ich, dabei nahm ich die Schlüsselkarten für unser Zimmer entgegen. `C128… muss ja gleich um die Ecke sein..´
`Where did you park your bus.. ähh car, sir? I will come and get your Luggage´sagte unser Tuchhändler.
Ich erklärte ihm wo er Jack and Joe usw. finden würde, verabschiedete mich von der freundliche Empfangsdame (die gerade dabei war 48 Gläser mit Mangosaft zu füllen) und ging die wenige Meter zum Fortuner.
Ìch fürchte es wird nicht mehr lange so ruhig sein´sagte ich meine Frau.

Ich hatte gerade Fortuner’s Luke geöffnet, da musste ich meinen Adoniskörper für ein heran rasendes Golfcart retten. `Sorry sir.. saw you too late..´
Na, das kann ich nicht glauben. Mit einem Hole in one wurden unsere Koffer auf das Golfcart geladen, dann wurden wir bedrängt auch noch auf dieses Gefährt zu steigen.
Ich verzichtete gerne drauf, und fing an hinter Golfcart, meine Frau, unser Gepäck und Sebastian Rettel zu rennen. Nach ca. 50m gab ich auf, und schlenderte entlang Bungalows, Schwimmbäder und prächtige Gartenanlagen. Easy eben..
Unterwegs suchte ich nach Anhaltspunkten wo Block C war, dabei immer die Sonne peilend.
Nachdem ich zum dritten mal am gleichen Pool vorbei gelaufen war, sah ich Sebastian im Rückspiegel.


Nights in white satin

Ich trat lieber zur Seite.. er hielt aber an, schaute auf die Uhr und sagte `your wife told me you will need about 20 minutes.. I thought it would be rather like 30 or more.. but don’t panic, I’m here to pick you up´
Ich setzte mich neben Sebastian, das Golfcart heulte kurz auf, und schon waren wir unterwegs Richtung Block C. Wir fuhren an Block A, B, G, F und D vorbei, an winkende Frauen, spielende Kinder und schweißgebadete Kerle, ehe wir vor Block C anhielten.
Meine Frau winkte mir schon zu, und die letzte 10 Meter schaffte ich auch ohne Sebastianische Hilfe. Òh, da bist du schon´sagte meine Türsteherin, leicht entäuscht.
Ich betrat das traute Heim, und war eigentlich positiv überrascht. Kühlschrank und Klima waren vorhanden, und auch die Betten sahen bequem aus. Easy eben.
Unsere, von der lange Autofahrt gebeutelte Einkäufe, bekamen ihre wohl verdiente Abkühlung.
Mit Kaffee und Plätzchen setzten wir uns raus, und genossen die aufziehende Dämmerung.
Noch schnell wurde unser pop-up Moskitozelt aufgebaut, und bald lagen wir Hand in Hand unters Mückennetz. Romantisch..


Bus passt durch...

Etosha, here we are!

Meet and greet Marcel
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Montag, 27. November 2017, 15:10

Frühstück nach DIN 77001 (DTV)


Standard Gate

Mokuti Etosha Lodge am Frühstückstisch
„Reichst Du mir bitte das Salz Schatz?“
Wir hatten über einen deutschen Reiseveranstalter 2 Übernachtungen in der Mokuti Etosha Lodge mit Standard Frühstücksbuffet gebucht.
Standard Tisch 13 wartete draussen auf uns.
Im Innenraum machten es sich gerade 84 Pauschaltouristen gemütlich.
Also hatte der Massentourismus doch in Mokuti Einzug gehalten. Easy eben.


Standard Oryx

Ich nahm von meiner Frau den Salzstreuer entgegen, machte auch mein viertes Ei nackig, und liess hunderte Salzkristallen über das Vogelbrut nieder rieseln,
dabei ‚Nun fall du Reif, du kalter Schnee‘ singend. „Denke an dein Blutdruck“ meldete sich Tisch 13.
Die Jungdame mit großer Kaffeekanne war gerade dabei Tisch 14 zu beglücken.
„Ähh Miss? .. Miss?“
„Good morning Sir. Do you want some Coffee?“
„Is it a strong, or a mild brew?“ fragte ich vorsorglich wegen meinen Blutdruck.
„Well Sir, it’s our standard brew“ antwortete Fräulein Muckefuck.
Das dampfende Getränk füllte unsere schmachtende Becher, untermalt vom bekanntem Coffeesong „Der Kaffee muss so süß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag“ .


stehender Standard

Ich hatte noch immer mein viertes Ei in der Hand, hob es jetzt wie ein Pokal gen Himmel.
Die Kristallen funkelten im Morgenlicht, der Dotter schien zu pulsieren.
„Fräulein?“ „Sir?“
„Is this a soft, or a hard boiled egg?“
„Standard sir. We do have a standard procedure for boiling our eggs.. are you not satisfied?“
Ich holte tief Luft da sagte meine Eieruhr „It’s already his fourth egg… he will be fine!“
Ich biss kurzerhand im vierten Ei. Die glibberige Standardmasse umfasste meine Zunge.
„Seit wann hast Du blonde Strähnen?“ fragte ich meine Frau.
„Ich bin dann mal kurz auf Toilette“


Standard Höhe

Aus dem Innenraum kamen jetzt mehrere Bustouristen, die sich in einer lange Reihe aufstellten.
Einige unterhielten sich aufgeregt über die bevorstehende Bus Safari in Etosha.
Ein Mann, so Ende vierzig, trug ein Shirt mit Aufschrift Royal Standard Club de Liège**
Easy eben..

Meine Frau war immer noch nicht zurück.. Ich stand auf und ging in den großen Frühstücksraum.
Nach 3 Schritte wähnte ich mir in Osaka am Cupnoodles Museum..
Die meisten Japaner aßen standard Miso-Suppe. Viele junge Japanerinnen trugen standard Hello Kitty Söckchen, und fotografierten sich gegenseitig beim Reis rollen.
Natürlich fehlte auch die japanische Reiseleitung nicht, und ich schnappte mir das Standard*hier entlang*Fähnchen.


Der Schrei

Draussen standen noch immer die Bustouristen aufgereiht, wohl auf einige Nachzügler wartend, die unbedingt noch Pippi machen mussten (deswegen dauert es wohl so lange bei meiner Frau..). Ich ging die Reihe nach vorne, hielt die *hier entlang*Fahne hoch, und mit einem „Auf geht’s, Etosha wartet“ setzte ich mich, und die ganze Reihe Bustouristen, in Bewegung. Easy eben. Wir drehten eine Runde um das Schwimmbad, überquerten den gerade gewässerten Rasen, liefen um Block A herum (hier gab es die erste Zwischenrufen *Wo ist unser Bus?!*) und letztendlich drehten wir eine Runde durch den Frühstücksraum, wo mir dann ein aufgeregter Reiseleiter wütend das *hier entlang*Fähnchen entriss. Einige Bustouristen setzten sich wieder hin, ich nahm eine alte Dame noch ihren Muffin weg, holte meine Frau ab, und wir verliessen noch gerade rechtzeitig den Ort des Geschehens.

** Standard Lüttich


Standard Verabschiedung

Marcel DIN
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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 13:18

Sunrise, Sunset, im salziges Pfannenbett


Schiffe versenken

Mokuti Etosha Lodge
Nachdem ich sämtliche Beschwerden von aufgeregte Pauschaltouristen entgegen genommen, und ad acta gelegt hatte, wurde es Zeit uns auf die bevorstehende Etosha Erfahrung einzulassen.

Natürlich war ich wieder sehr gut vorbereitet, hatte sämtliche Utensilien mit über den Teich geschleppt.
Ich schaute auf mein elektronisches Prunkstück, öffnete die Notizfunktion.
Mit geschicktem Einsatz der holländische Wurstfinger wurde der Notiz *Ähtoscha* geöffnet. Mal schauen was ich alles mitnehmen muss..

Ich öffnete meine Siebensachen.
Drei Zettel lagen oben auf weiße lange Unterhosen….

Erster Zettel: Notice of Inspection
Your luggage has been inspected


Zweiter Zettel: Why do you need such underwear?

Dritter Zettel: Easy eben (?!)

Habe ich gestern etwas verpasst? Lässt mein Gedächtnis nach? Habe ich das falsche Gepäck vom Band genommen? Ach nee.. alles gut! Ich habe gestern meinen Koffer überhaupt nicht geöffnet.
Ich war immer noch mit dem gleichen Schlüpfer wie bei der Anreise unterwegs! Easy eben.


Aganippe Quelle

Ich nahm ein langes Rohr, 3 Tüten und eine Gesichtsbedeckung raus, es verblieben nur noch 2 der Siebensachen im Koffer. Aus einer der Checker Einkaufsbeutel holte ich Salz, eine Zitrone, Haferflocken und natives Ölivenöl hervor.
Ich hörte wie meine Frau im Badezimmer das Zepter schwang, dabei ein altes Badelied singend:

Vielleicht dass sich hier auch ein Mädchen gekühlt
Mit rosichten Wangen und Mund
Am niedlichen Leibe dies Wellchen gespielt
Am Busen so weiss und so rund


Ich rührte einen Haferbrei an, schnitt die Zitrone halb und setzte die Gesichtsbedeckung auf.
Aufgeregt betrat ich die Nasszelle, und sah wie meine Badenymphe sich den, ich muss zugeben, schöner Rücken bürstete.
Sie sah mich im Spiegel, erschrak fürchterlich, hob die Bürste, und mit einem „Neck, Neck, Nadeldieb, du bist im Wasser, ich bin am Land. Neck, Neck, Nadeldieb, ich bin im Wasser, du bist am Land.“ landete diese genau auf meine Holznase.
„Ich bin nicht Neck! Ich bin Tscha-Tscha“ murmelte ich von unter meiner Maske.
„Glaub’k nicht.. du hast ja grüne Zähne“ gab meine Frau zum Besten, dabei die Bürste schwingend. Mmmhh, noch ein Beweis dass ich meinen Koffer noch nicht geöffnet hatte.
Der Anblick eines vollendeter Frauenkörpers wirkte beschwichtigend, und ich zeigte auf die Tscha-Tscha Maske. „Sieh, meine rheinische Tochter.. ich bin Tscha-Tscha, der erste Buschmann!“
„Ja, und ich bin die Aganippe..“ *
Meine Quellgöttin riss mir die Maske vom Gesicht, legte Zahnbürste und Zahnpasta bereit, ehe ihr schöner Rücken aus meinem Gesichtsfeld verschwand.

Ich putzte und schrubbte das es eine ware Pracht war, holte ein Holzsplitter aus meinem Nasenflügel, tauschte meine Unterhose, liess meine Haare ganz Buschmännerisch ungekämmt.
Easy eben.


Wenn ich groß bin, möchte ich auch solche Hörner..

„Warum hast du mir Brot in die Schuhe gesteckt!“
Meine Frau kam reingestürmt mit in der Hand ihrem Schuh.
„Hier, alles voll Brot… und was ist das noch?“
Ich steckte meinen Finger im Mund, dann im Schuh.
„Schmeckt wie Salz.. mit Brotkrümmel“
„Warst du das?“
„Ähh ja.. Brot und Salz soll das Böse fern halten, und spendet Kraft.“
Das es auch als Aphrodisiakum durchging liess ich unerwähnt.
„Aber warum brauchen wir das? Wir machen lediglich eine Safari.“

Ich erzählte ihr das der Nationalpark in die Etosha-Pfanne liegt, auf den Boden eines ehemaligen Sees. Eine Salzkrüste bedeckte die riesige Senke, der Boden stark vom Salz durchsetzt.
Wir sollten uns also auf widrige Umstände einstellen.
Meine Frau verdrehte die Augen, schüttete Salz und Brot aus ihrem Schuh.


12:00_14:00_15:00

Gut gerüstet für den erster Etosha-Tag stiegen wir ins Auto.
Vor uns fuhr ein Bus mit asiatischer Touristen. Einige diskutierten aufgeregt, dabei auf uns zeigend. Na, ist bestimmt wegen unser Toyota Fortuner..

Ich fuhr trotzdem kurz am Rand, kontrollierte Joe, Jack, Averell und William, ehe wir das Tor zur Salzhölle erreichten.
Wir wurden freundlich begrüsst, übergaben freundlicherweise 340 namibische Dollar (für 2 Tage) an die junge Dame, ehe uns Schrankwärter von Lindequist freundlich Zutritt gewährte.
Die erste Kilometer waren erschreckend.. eine salzige Einöde… überall Tierkadaver.. abgestorbene Bäume..

„Warum fährst du nicht? Der Arme kann nicht ewig die Schranke für uns hochhalten!“

Die erste Kilometer Richtung Namutoni liessen eine üppig grüne Landschaft erkennen.
Die Straße war gut ausgebaut, das freute unsere Dalton Brüder.
Noch ganz ohne Tiersichtung erreichten wir das Namutoni Main Camp. Natürlich hielt ich an, damit sämtliche Körperreservoirs geleert werden konnten.
Ich holte jetzt mein *Etosha-Survival-Kit* aus dem Kofferraum, wo ich es für meine Frau versteckt hielt.
Da ich panische Angst für Salzflecken im Gesicht habe, fing ich an mich mit natives Ölivenöl einzuschmieren.
Darauf kam eine Schicht Haferflockenbrei, garniert mit Zitronensaft. Dies sollte die fiese Salzflecken von meinem Angesicht fernhalten.


Meet and Greet at Noon

„Wie siehst du denn aus? Fast wie beim *Grill den Hensler*..“
„Henssler mit Doppel s bitte!“
„Wir haben doch Sonnenschutzmittel? Brauchst du dich nicht zu verunstalten mit diesem Zeug!“
Ich erklärte das es mir um die Vermeidung eines erheblichen Salzfleckenbefall ging, konnte aber mein Fleck nicht überzeugen sich auch dieser Mischung, aus öliger Brei, auf das hübsche Gesicht zu schmieren.
Ich wollte noch fragen wo meine Maske war, drückte aber stattdessen das Gaspedal runter. Die Dalton Brüder fraßen sich durch Sand, Salz und Staub.

„Weißt du eigentlich das Tscha-Tscha, der erster Buschmann, von einer Giraffe, Pavian und Schakal großgezogen wurde?“
„Bei dir würde ich eher sagen dass es nur der Pavian war..“ kam es bissig zurück.
Schweigend fuhren wir eine Weile, ehe wir an der Abzweigung nach Chudob ankamen.
Entfernt sahen wir weitere Salzopfer stehen, es war sogar ein großer Safaribus mit dabei.
„Fahr langsam meine Haferflocke.. ich glaube da sind Tiere…“
Joe, Jack, Averell und William spürten es nun auch… Tiere… Raubtiere!


Einstein-Löwe

„Löwe auf 11:00 Uhr… Entfernung geschätzte 120 Meter“ sagte meine U-Boot Kapitänin.
Ich hielt unser Fortuner an. Vier Haferflocken fielen von meinem Stirn auf das Dashboard.
„Löwe auf 13:00 Uhr.. Entfe… Löwe auf 15:00 Uhr!“
Da ich eine leichte Hydrocephalus mit mir rumschleppe, habe ich Schwierigkeiten bei der räumliche Wahrnehmung. Ich zuckte mein Fernglas, fing an die ganze grüne Salzebene abzusuchen.
Ich sah Gras (Gras?), Sträucher, Seitenspiegel und Haarpracht, jedoch kein Löwe..
„11:00 Uhr Herr des Hauses.. auf 13.. nee, jetzt auf 14:00 und 15:00 Uhr sein Harem“
Ich fühlte mich wie nach Dubai beim Schlittenrennen versetzt. Nun folgte ich den schlanken Arm meiner Reisebegleiterin, und entdeckte tasächlich kurz vor der Mittagspause ein Löwe.
Ganz gemütlich beobachtete er das Treiben seiner Konkubinen.

Schon komisch.. wir hatten noch nicht einmal eine Stunde Salzhölle hinter uns, und schon sahen wir etliche Löwen auf grüner Wiese.
Hoffentlich führt es nicht zur Überdruss durch Löwenfluss..


Ich bin nicht seine Konkubine!

* griechische Quellgöttin am Berg Helikon

Marcel (im Überfluss)
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

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Montag, 8. Januar 2018, 11:12

Topf, Pfanne, Deckel und Brett, Etosha adrett oder eher doch njet..

Da es gerade *Namibiet* im Forum, werde ich auch mal wieder weiterreisen...

Etosha, zwischen Namutoni und Springbokfontein


Zebra gebettet...

Unser Hirn war immer noch gefüllt mit Katze, zähnefletschend saß sie neben mir.
Meine Kralle umfasste ihren Oberschenkel, leuchtende Augen, schnurrender Mund.
Geschmeidig löste sich die Gürtelschnalle, ihr Oberkörper ja ganz angespannt.
Rundungen drehten sich um 90 Grad, Finger umschlossen..

„Oorschwerbleede! Dreh mal an den Fansterwirbl damit ich mein Ranziehguggel benutzen kann... Noch mehr Miezen..!“


Oorschwerbleede!

Wenn meine Frau aufgeregt ist, neigt sie dazu in tiefsten sächsischen Mundart zu verfallen.
Für mich nicht easy, da ich nicht in diesem wunderschönen Bundesland aufgewachsen bin.
Ich ließ die Fensterscheibe runter, und schaute verliebt auf die, jetzt leicht rötliche, Bäckchen meiner Frau.


Easy eben..

Nach weitere 20 Minuten staunen versuchte ich meine Frau zum Weiterfahren zu bewegen..
„Mein Motschekiebchen, hast du ausreichend Katzen gesehen? Etosha ist groß..“
„Halt de Gusche, bring mich nicht in Raasche“ kam es bissig zurück.
Nach weitere 10 Minuten redete mein Marienkäfer wieder hochdeutsch.
Ich ließ den Motor an, und wir entfernten uns vom Miezenparadies.
Weiter ging es Richtung Halali, über doch recht gut ausgebaute Straßen.


Plenarsaal

Die Landschaft war gewöhnungsbedürftig.. ein richtiges Afrika Feeling kam bei uns nicht so recht auf. Mehrere Haferflocken auf meiner Stirn meldeten sich zu Wort.
An die meiste Wasserlöcher sah es aus wie bei einer durchschnittliche Plenartagung des Europaparlament....
Uns gefielen die Zebras, gebettet auf einen Blumenbeet, (dunkele) Giraffen, red Hartebeest und Panther Schildkröte. Langweilig wurde es also trotzdem nicht. Weitere Raubkatzen liefen Joe und Jack nicht mehr vor die Reifen..
Am dritten Plenarwasserloch verschluckte ich mich an 4 hard gewordene Haferflocken, meine Frau löschte den Flockenbrand mit reichlich Gingerbeer, was wiederum mein Rachen in Ekstase versetzte.
Nach gefühlte 30 salzige Etosha Sekunden war mein Besitz am Sauerstoff soweit angestiegen, dass ich wieder rumblödeln konnte. Es gelang mir sogar meine lebensrettende Gefährtin auf Sächsisch zu bedanken. Easy eben.


Hartebeest Dämse

Bereits gegen 16:00 Uhr waren wir wieder zurück in unser Lodge.
Uns wurde den Weg versperrt durch die, jetzt scheinbar abreisende, japanische Reisegruppe.
Jedesmal entschuldigte sich einen Japaner, wenn ich mich durchdrängeln wollte, sodass mein Rücken vom vielen Dankesgesten schmerzte.
Hätte ich nur die Bedienungsanleitung meiner neuer Hightech-Toilette mitgehabt, dann wäre ich wohl schneller durch gewesen.


Giraf Traffic

Marcel
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