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tom1978

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 22:44

Reisebericht 3 Wochen Nordosten im Juli 2017

Hi.

Jetzt hats doch verdammt lang gedauert, bis ich zumindest ein wenig Grund in unsere Reiseunterlagen bekommen habe. Da ist einfach zuviel auf uns eingeprasselt (im Job, Familie, Auto Totalschaden und noch ein paar Unerfreulichkeit mehr) Jetzt sollte es aber ruhiger werden und deshalb hoffe ich zügig durchzukommen (Finger crossed)





Auf gehts:

Tag 0
Freitag, 08.07.

24h later

Hurra, endlich gehts los. Noch schnell einen Arbeitstag abgerissen und um 16:30 ab nach Hause. Essen, duschen, ins Schwiegervatertaxi und ab zum Flughafen. Die erste Schlange des Urlaubs entpuppt sich als Ein-Mann-Tierchen” am Etihad-Schalter. Wunderbar. Und da wir noch vor dem Kötter-Security-Chaostagen in Düsseldorf geflogen sind, kommen wir auch flux durch den Check. Als dann auch noch das Boarding pünktlich abgeschlossen ist, hätte einen ein Gefühl von „das klappt aber zu perfekt” beschleichen können - gar müssen.

Denn ab jetzt dauert es. Dauert es richtig. Irgendwann gibts Wasser. Dann erste Durchsagen. Und wenns nicht so ärgerlich wäre, wäre es lustig. Der Grund ist, dass die Crew die Haupttür nicht zu bekommt! Dann kommen die Techniker. Dann wieder Wasser und Durchsagen - also eher Durchhalteparolen. Nach 1 Stunden dann: Gleich gehts los, nur noch Papierkram. Nach 1 1/2 Stunden: Uh. Es wird knapp. Wenn wir das Problem nicht in der nächsten halben Stunde regeln können, müssen wir den Flug absagen. 2 Stunden später: Bitte alle raus, Koffer wieder einsammeln und nach Hause bzw ins Hotel fahren. Wir sehen uns morgen früh um 10 Uhr wieder. Toll.

Genau das richtige für kleine Flugpaniker, wie mich: Am nächsten Tag in einen reparierten Flieger steigen, bei dem kurz vorher die Tür nicht zuging..


(nur am Rande: prinzipiell hat Etihad der Entschädigung zugestimmt. Über zusätzlich angefallene Kosten wie Taxi und Stornierungen reden wir gerade aktuell. Mal sehen wann wieder was passiert)

Als wir gerade den Flughafen verlassen, textet uns eine Freundin an, ob wir schon angekommen sind. Ja. Auf dem Boden der Tatsachen. Sie ist gerade unterwegs und kommt uns abholen und bringt uns über Mäces nach Hause. Und als i-Tüpfelchen morgens auch noch einmal zum Airport hin. Vielen Dank Ivy!!!

Nach 3 Stunden Schlange stehen am Schalter dann die Nachricht, dass wir um 14 Uhr nach Abu Dhabi fliegen, dort übernachten und den Flug Sonntag morgen (statt Samstag morgen) nehmen werden.

Schlafen: zu Hause
Essen: McDonalds


Tag 1
Samstag
09.07.

Der Mitternachtsfön

Das hat dann alles ziemlich perfekt in Abu Dhabi geklappt: Gepäck blieb am Flughafen (ein Hoch auf ein Notfallpack Klamotten im Handgepäck), Verteilung auf Hotels und Transport ging zügig. Wir fahren eine halbe Stunde zu unserem Hotel: Holiday Inn (war ok). Und da nur ein knappes Dutzend nach Joburg will, können wir auch schnell einchecken und uns noch ein spätes Abendessen bestellen. Einziger Schock des Tages: Nachts um 22 Uhr in Abu Dhabi den gekühlten Airport zu verlassen und durch die Tür in einen auf 40°C gestellten Fön zu laufen. Zumindest fühlt es sich so an. Allerdings sollte man nicht glauben, dass es im Land von Höher - schneller - weiter so klapprige Reisebussse gibt ...

Schlafen: Holliday Inn, Abu Dhabi
Essen: Holliday Inn


Tag 2
Sonntag, 09.07.
Endlich da ...

Der Weiterflug klappt dann problemlos und bei frischen 16°C landen wir in Johannesburg. Hübsch. So alle im Wintermantel. Wir haben unser geplantes B+B von gestern für heute noch einmal gebucht und dank zügiger Bearbeitung bei Europcar gehts auch schnell zur Unterkunft. Unser gebuchter Wagen war dann zwar nicht mehr da, dafür aber ein Upgrade von Polo-Klasse auf einne Renault Sandero Stepway. Yes. Koffer sind auch da. Jetzt wird alles gut.

Hätten wir mal besser eine Simkarte die mehr als nur Navigation zulässt gekauft. Denn am Tor gibts keine Klingel. Nur eine Telefonnummer. Kurz vor der Kamera rumgehüpf. Mh. Ok. Dann musss die Hupe leider herhalten.
Der Empfang ist trotzdem super. Die Zimmer ebenfalls. Wir verstauen unsere Habseligkeiten und fahren zum nahegelegenen Diner Pizza Miami (Speck, Avo, Feta) essen. LECKER!
Frühstück bestellen wir uns für 8 Uhr. Morgen soll es nach Kololo gehen. Der Cradle of Humankind, SunCity und Pilanesberg sind damit auf den nächsten (oder übernächsten ;-)) Urlaub verschoben.

Schlafen: Big5 Guesthouse, Kempton Park, 60 Euro
Essen: Flame Diner


Tag 3
Montag, 10.07.
on the road again

Statt 3 Stunden werden es dann 4 1/4 nach Kololo. Zwar lassen wir, wie geschrieben, unsere geplanten Zwischenstepps weg, allerdings verlängern wir unserer Tour unfreiwillig: Die Abfahrt Modimolle der N1 Richtung Kololo klappt in der Mautstelle Kranskop nur von den beiden linken Spuren. Das stellen wir dann bei der Vorbeifahrt fest. Also wenden und beim erneuten Mautzahlen feststellen, dass es in dieser Richtung keinne Abfahrt gibt. Also wieder von der Bahn runter und wieder drauf und ein drittes Mal Maut zahlen. Und dabei gibts dann auch noch fast einen Unfall, weil ich beim Rechtsabbiegen etwas zu weit in die Krezung fahre (also eigentlich nicht, aber der Standstreifen wird hier als 2ter Fahrstreifen benutzt) Wir kaufen im Pick‘n‘Pay inModimolle ein und quälen uns weiter. Erst LKWs, dann erwischt Sabrina einne Wespe und dann 25 km Gravelroad. Am Gate werden wir gefragt, ob wir jemanden mitnehemn können. Klar. Wir müssen dazu nur die Rückbank freiräumen, denn so riesig ist der Stepway dann doch nicht. Prince hüpft rein und wir nehmen ihn bis zum eigentlichen Reserve-Tor mit. Am nächsten Abend sehen wir ihn dann wieder. Er ist unser Guide auf dem Gamedrive. Er arbeitet seit einenm Jahr als Ranger, nachdem im Johannesburg zu groß war, wo er Vieh für Shoprite in die Nachbarländer verschickt hat. Ein sehr angenehmer Reisebegleiter!

Ein Highlight des Tages: Der Aufkleber am Wagen vor uns (frei übersetzt): Nashornwildererhoden heilen HIV/AIDS

Unsere Unterkunft ist ein wunderbares Haus mit Blick über die Wiesen zum Hauptgebäude und die Berge des Welgevonden Reserves. Einen wunderschönen Gamedrive mit vielen Antilopen und einem leckeren Abendessen am Kamin später sind wir endlich im Urlaub angekommen.

Schlafen und Essen:
Kololo Game Resreve, Waterberge, 286 Euro
Tier des Tages: Rappenantilope

















Tag 4
Dienstag, 11..07.
KOLOLO!

Iberia wäre unseerr Alternative nach Johannesburg gewesen. Auch keine gute Idee. Unsere Nachbarn haben aus Düsseldorf kommend auf Grund einer Flugverspätung den Anschluss in Madrid verpasst. Dann haben Sie 3 Stunden in einem Hotel verbracht, um dann über London (1 1/2 Stunden Zeit zum Fliegerwechsel)nach Südafrika zu fliegen. Sie sind zwar dadurch einen Tag vor uns in Südafrika. Dafür aber ohne Gepäck. Sie müssen sich für den Morgendrive Klamotten leihen.

Der Welgevonden-Gamedrive ist ok. Mehr leider nicht. Wie das Wetter an diesem Morgen werden wir und unser Guide nicht miteinander warm. Die Gegend ist allerdings großartig. Hügel, Flüsse, Schluchten.

Zum Warmwerden buche ich mir dann ein Mountainbike und power mich ordentlich aus: Die Strecke ist sandig oder steinig. Oder beides. Da musste ich zwischendurch ordentlich kämpfen, um oben zu beleiben. Die Teiere haben dann vor einem einzelnen Biker deutlich mehr Respekt, als vor dem Truck. Abends fahren wir, wie gesagt, mit Prince die Abendtour. Mangusten, Riedböcke, Blessböcke und ein Picknick mit Giraffen. Wir lernen neue Begriffe für Perlhühner: Racing Chicken und Impalas: MacDonalds (wegen dem M auf dem Po. Außerdem dem Vorhandensein an jeder Ecke und der leichten Jagd. Stichwort: Leopards Happy Meal.


Highlight des Tages: Mountainbikefahrt
Schlafen und Essen: Kololo Game Resreve, Waterberge, 286 Euro
Tier des Tages: Giraffen

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kOa_Master

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2

Montag, 9. Oktober 2017, 05:50

Klasse, bin dabei. Leih mir auch ein Mountainbike und grinse ein wenig über die Abfahrt bei Modimole :blush: :saflag:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Kitty191

Schnürsenkel

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3

Montag, 9. Oktober 2017, 05:53

Hallo Tom,
trotz holprigem Start und weiteren Unerfreulichkeiten, mache ich mich bereit und bin schonmal zugestiegen(Ihr hattet ja gerade die Rückbank freigeräumt ;) )
Ich freue mich auf Eure Reiseerlebnisse.


LG
Kitty

Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Wicki4

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4

Montag, 9. Oktober 2017, 18:32

Hallo Tom,

ich steige auch noch zu und freue mich drauf wie es weitergeht. :D

Viele Grüße Claudia

bibi2406

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5

Montag, 9. Oktober 2017, 21:06

Hallo Tom,

Ich fahre auch gerne noch mit, mit dem Welgevonden fangen wir nächstes Jahr auch an :)
Da werden wir uns dann nochmal genau informieren wo wir raus müssen :whistling:


LG
Barbara

tom1978

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6

Dienstag, 10. Oktober 2017, 22:15

und weiter geht die wilde Fahrt

Tag 5
Mittwoch, 12.07.

Hüh ha

Heute morgen geht es 2 Stunden hoch zu Ross (na ja so hoch auch wieder nicht) durch die Hügel. Wir haben einen tollen Morgen mit Carla (der Besitzerin von Savannah Horse Back Rides) nur 15min von Kololo entfernt. Dieser Ausritt mit Riedböcken, Warzenschweinen und Klippspringern ist einfach nur toll. Carla ist Niederländerin und meine Frau froh mit einer Pferdefachfrau auf deutsch palavern zu können. Ich bin froh oben drauf zu bleiben.

Danach Siesta und Kartenspiel. Am späten Nachmittag spaziere ich die 6km lange gelbe Strecke durch das Reservat. Giraffen, Schakale, Antilopen und Affen sind meine Begleiter. Allerdings hab ich die Wanderzeit so perfekt bemessen, dass ich pünktlich zur Dämmerung zurück bin. Was Sabrina die Schweissperlen auf die Stirn und eine Rangerin raus ins Gelände treibt (um mich zu suchen.) Abends gibts Buffet am Kamin mit lecker Rosewein.

Schlußendlich kann Kololo den Vergleich mit Nkomazi (unser 2tes PGR) nicht gewinnen. Trotzdem war es hier etwas ganz besonderes zwischen den Tieren fahrradfahren und spazierengehen zu können. Das Essen war wirklich gut. Das Pesonal unendlich freundlich und hilfsbereit. Die Unterkunft groß, sauber und mit der Outdoorküche praktisch für einen Snack zwischendurch. Allerdings alles voller Holländer. ;-)

Highlight des Tages: Reiten
Schlafen und Essen:
Kololo Game Resreve, Waterberge, 286 Euro
Tier des Tages: Pferde










Blessbock mit Kopfschmerzen?











Spechtpapa oder Mama (Bruthöle war direkt im Baum vorm Haus


Tag 6
Donnerstag, 13.07.

seltsamer Tag

Heuet gehts weiter. Wir verlassen Kololo und erreichen nach 2 Stunden Bela Bela. Wir wollen eventuell Zipline fahren (oder sagt man fliegen?) Mal davon abgesehen, dass es schlecht ausgeschildert ist (sowohl vor dem Gelände, als auch innerhalb) finden wir es hier nicht so doll. Die Zipline liegt auf dem Gelände des Thaba Monate Game Reserve. Und das gefällt uns leider nicht. Vor der Zipline werden, warum auch immer, 2 Löwenjungen und 2 kleine Servale in Käfigen gehalten. Und als auch der Empfang dem miesen eMail Kontakt (Auf Antwort meiner Mails warte ich bis heute. Also eigentlich warte ich nicht mehr. ) durch Gelangweiltsein bestätigt, entschließen wir uns, das Thema Zipline zu verschieben. Nun denn. Dann retour und ab nach Bela Bela. Muss die Mutprobe warten...

Wir klingeln an unserem B+B. Keiner öffnet. Da Hupen diesmal auch nicht hilft, fahren wir in die Stadt. Ein bisschen bummeln (sprich: den vergessenen Stecker fürs Handy kaufen ? ähem) Ein Stündchen später haben wir immer noch keinen Erfolg und kommen ?dann schon? auf die grandiose Idee die südafrikanische gegen die deutsche Karte zu tauschen. Wir rufen an - und siehe da - es wird uns aufgetan. Ich finde ja die Entschuldigung: ?Wir waren in unsere Wohnung im Gartenhaus und haben die Klingel nicht gehört? etwas schwach, wenn man ein B+B betreibt. Das Zimmer ist ok mit großem neuen Bad. Überall hängen riesige Verbotschilder. Frühstück ist abgepackt und abgezählt. Na ja. Alles in allem war das das unpersönlichste B+B in dem wir je waren. Das sehen wohl auch unserer Mitmieter so, die am nächsten Morgen eher fluchtartig, Frühstück und Grundstück verlassen.

Wir haben ein bisschen das Gefühl eines verlorenen Tags. Schauen fern und gehen dann in die Mall.

Ich werde zum Friseur geschliffen. (Da ich meinen Trockenrasier ?vergessen? habe und der Bart gestutzt werden soll. (Sonst droht eine Ehekriese. Und die Nassrasur-Komplett-Rodung kommt nicht in Frage) Anschließened gehts Shoppen - Sabrina findet wieder 2 wunderschöne Kleider bei Edgars - und zum Ocean Basket. Leeeeecker Meeresfrüchte.

Schlafen: Evening Primrose, 62 Euro
Essen: Ocean Basket
Tier des Tages: Klippschliefer auf dem Weg von Kololo nach Bela Bela


Tag 7
Freitag, 14..07.

Wildlife in der Küche

Die Fahrt zieht sich.Am Ende brauchen wir 5 1/2 Stunden bis Leokwe, inklusive 2Pinkel/Rauchpausen und einer ?Stadtrundfahrt? Alldays mit Einkauf in der örtlichen Garage. Der Spar, nach dem wir fragen, hat leider geschlossen. Ob zu dieser Uhrzeit, heute oder für immer hab ich leider vergessen zu fragen. So ist Alldays definitiv keine gute Stelle für den Campeinkauf für 3 Tage. Die Straße bis Alldays ist top. Danach wirds was ruppiger. Das Navi hat mal wieder eine seiner großartigen Abkürzungen (die wir schon aus dem letzten Jahr kennen. Es hat eine leicht krankhafte Vorliebe für Dorfstraßen und Forstwege) parat, die wir mal ignorieren und der offiziellen Beschilderung folgen. Das löst im Navi eine zeitliche Verlängerung von 45min aus und bei der besseren Hälfte einen Verlängerung des Gesichts. Einchecken klappt schnell und problemlos und los geht die erste Selfdrive-Safari zum Camp. Was für eine tolle Gegend. Und was für fantastische Hütten. Wow. Doppelt bis 3mal so groß, wie wir es aus dem Krüger kennen. Mit schöner ummauerter Terrasse und Grill. Und auch die Küche ist recht gut ausgestattet. Sabrina hält Siesta und ich mach mich auf zum Pool. Fantastisch. Während ich plansche hat Sabrina in der Küche Besuch. Erst denkt sie, ich wäre schon zurück, dann, da niemand auf ihr Rufen reagiert, schaut sie nach und findet 2 Hörnchen die, a la Ab-durch-die-Hecke, Zucker stibitzen. Irgendwo oben im Dach ist wohl ein Einstiegsloch. Also auch die verpackten Sachen in die Schränke räumen, denn die Nager hält so ein bisschen Plastik nicht wirklich auf.

Heute abdend fahren wir noch zum Boardwalk am Limpopo und zum Zusammenfluß-Aussichtspunkt. Schön.

Zum Abendessen gibts 3farbige Nudeln mit Gehaktem in Tomaten-Soße. Man kann es essen. Abends sitzen wir lange draußen, gucken Sterne und hören den Elefanten zu, die in der Nähe Äste knacken und Rinde schälen.


Schlafen und Essen: Leokwe Camp, Mapungubwe
Tier des Tages: Hörnchen





Sonnenaufgang am Fluß




sehr zufriedenes Kudu







Tag 8
Samstag, 15..07.

Mapungubwe total

Die Hörnchen sind, wie gesagt, Zucker-Junkies. Sie haben sich durch Kaffeesüßer und Zucker, als auch durch den Zippbeutel zum Honig vorgenagt. Blöderweise hatte ich die Sachen im Einkaufsbeutel vergessen und so zur leichten Beute werden lassen. Die Ameisen finden den verstreuten Zucker auch recht interessant ..

Wir fahren ab 6:30 die ganze Runde (Elefanten, Oryx) frühstücken zu Hause wieder angekommen und schlendern zum Pool. Wunderschöne bunten Echsen überall. Danach erst mal Siesta. Hach ist Urlaub anstrengend. Doch die Ruhe wärt nur kurz. Ich werde von einem Toktok geweckt und sitze 3 meter von einem Toko weg. Der scheint sich im Glas zu spiegeln und hackt auf sein Spiegelbild ein. Er ist damit so beschäftigt, dass ich Sabrina wecken, in die Küche die Kamera holen und einige Starporträts schießen kann bis er schlußendlich aufgibt und davon fliegt. Wir fahren noch einmal bis zur Zebra Pan, als auch zum Boardwalk und dem Picknickplatz am Confluence-Viewpoint. IWir sind mehr oder weniger überall alleine unterwegs. Bis auf die 2 schwerbepackten Männer, die den Fluß Richtung Botswana überqueren. mh?!

Heute soll es Steak vom Grill geben. Das richt aber so, dass man es nicht mehr essen möchte und in die Tonne wandert. Leider. Heute Abend besteht unsere Gesellschaft aus einer Ginsterkatze, die in der Felswand über dem Camp sitzt.

Schlafen und Essen: Leokwe Camp, Mapungubwe
Tier des Tages: Storchenallerlei (Sattelstorch, Schwarzstörche und Nimmersatte)


was für ein Pool










Buntes am Pool



Fenster-Toko



Einer der wunderbaren Baobabs in der Abendsonne



Nimmersatt


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Mick777

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:48

Bin dabei und fahre noch mit :thumbsup:

tom1978

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 22:17

immer herein in die Karre ...

Tag 9
Sonntag, 16..07.

Mapungubwe I Love you

Heute fahren wir die große Runde anders herum. Sehen tun wir leider wenig. Nimmersatte die sich in der Sonne aufwärmen und später dann am immer noch fantastischen Boardwalk ein Hörnchen in heller Aufregung. Es hat einne Waran entdeckt und zirpt, fiept und zuckt.
Irgendwie hatte ich 17 Uhr als Schließzeit fürs Museum auf dem Schirm (anschließend was Essen und dann in der Dämerung zurück zum Camp). Leider ist schon um 16 Uhr Schluß, so dass wir noch zugucken können, wie die Tore schließen. So gehts schon früher als geplant ins Restaurant. Also es ist ja eher ein Imbiss. Wir bestellen und setzten uns oben auf die Dachterrasse. Das Essen ist ganz ok. Allerdings finden wir die Gebäude von Weitem dann doch hübescher als von Nahmem. Leider. Gitter rostig, Stühle Plastik, Essen aus der Mikro, Bedienung gelangweilt. Immerhin gibt ein kleiner Vogel ein Konzert für uns unter der großen Kuppel. Also, da es ja noch früh ist, gehts dann noch einmal zum Boardwalk, an dem wir eine kleinen Eule vor die Linse bekommen. Was wir dann später auf der der Terrasse finden, findet meinen Frau überhaupt nicht witzig. Ich darf dann auch direkt nachschlagen, ob sie giftig ist. Nein. Aber selten. Aha.






Fazit Mapungubwe: Großartig und die Anreise wert. 3 Nächte war für uns (wir konnten ohne 4wheel ja nur einen Teil befahren) perfekt. Herrlich ruhig. Tolle Aussichten. Genug Tiere um mit den Safaris zurieden zu sein. Fantastische Unterkunft in Leokwe.


Schlafen und Essen: Leokwe Camp, Mapungubwe
Tier des Tages: Tailless Whisp Scorpion






Mapungubwe Museum



Birdlife ...



wunderschöne Glanzstare (hier im Norden in der Langschwanz-Version)



p.s.
hatte ja vom neu gelernten Namen für Impalas geschrieben. Hier noch mal zur Verdeutlichung :D



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tom1978

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Dienstag, 17. Oktober 2017, 21:47

Tag 10
Montag, 17..07.

Krüger here we are again

Letzter Morgen hoch im Norden. Etwas wehmütig frühstücken wir unsere Reste weg und fahren anschließend zum Museum. 55.55 Rand Eintritt. Klar. Warum einfach, wenns auch kompliziert geht. Wechselgeld gibts dann bei dem krummen Betrag auch erst mal nicht. Das Museum an sich ist so - naja. Wir sind relativ schnell durch. Im Museum gilt ein Foto- und natürlich ein Essensverbot. Allerdings nicht für die Aufsicht, die uns Brotkauend durch die Räume folgt. ;-) Wechselgeld gibts dann doch noch. Rechnen musste sie die 2 Tickets auch mit dem Taschenrechner. Ernsthaft? Wir sind dann wohl die ersten die zu zweit ins Museum wollen. ;-) Die Strecke nach Musina ist auf den ersten Kilometern schlecht. Dann kommt ein Road closed Schild und uns wird kurz leicht anders. Es gibt dann aber einne Schotterrampe neben der Straße, die man benutzen kann. Danach ist die Strecke bis kurz vorm Park einwandfrei. Dann erscheint ein großes Tor auf der Strecke, dass uns aber geöffnet wird. Danach gibts noch eine gesperrte Brücke (sieht eigentlich neu und fertig aus) und wieder eine Umleitung über Schotterpiste durchs trockenne Flussbett. Zwischendurch haben wir in Musina geshoppt, und das ging wirklich gut. Alles, was das Travellerherz begehrt.
Wir freuen uns riesig auf den Kruger aber als wir über das Pafuri Gate einfahren, wähnen wir uns aber eher im deutschen Herbstwald. Wenn nicht ab und zu ein typischer Afrikaner (Elefant, Büffel oder Zebra) im Wald stehen würde. Es ist etwas anstrengend immer ins Laub zu starren. Daran müssen wir uns erst eine Zeit klang gewöhnen (letztes Jahr war im Herbst ja alles ausgetrocknet)

Kurz vor Punda Maria dann eine riesige Elefantenherde, Büffel und unsere ersten Wollhalsstörche.

Das Zimmer ist dann nach Leokwe schon ein krasser Kontrast. Unsere 13 ist klein, dunkel und direkt an der Restaurantterrasse. Und jetzt, wo wir endlich vernünftiges Grillfleisch gekauft haben, haben wir keinen Grill. Ahhhhhh. Die Strecke war zwa rheute gut zu schaffen, trotzdem sind wir kaputt und beschließen im Restaurant zu essen und morgen abend auf dem öffentlichen BBQ zu grillen.

Der Burger ist erstaunlich lecker. Der etwas abgeranzte Charme vom Camp tut dann doch sein übriges, so dass wir ziemlich zufrieden mit unserem Tagewerk ins Bett fallen. Morgen wird der Norden erkundet ...







da sind sie wieder. unsere wunderschönen freunde aus Swasiland

„Elefantenlandschaft”



Elefantendetails



immer wieder schön ...



eins unserer absoluten lieblingsfotos ... sieht ein bisschen aus, wie auf den stock gesteckter marshmellow :love:



Schlafen und Essen: Punda Maria Camp, Kruger NP, 60 Euro

Tier des TAges: Elefantenherde

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tom1978

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Mittwoch, 18. Oktober 2017, 21:49

Tag
Anbei das tägliche Reiseupdate :)


Tag 11
Dienstag, 18.07.
Rund um Punda Maria

um 6 klingelt der Wecker - was völlig unnötig ist, da hinter unserem Zimmer die ersten Autos losfahren. Nun gut. Auch schnell frisch gemacht und in die Klamotten gesprungen. Wir nehmen die Asphaltstraße bis zur H1-8 und dann über die S59 und S60 zurück ins Camp. Laut Map im Camp gabs hier gestern Leos und Geparden. Heute leider nicht. Wir warten also weiter auf unsere ersten Katzen dises Jahr ...

Zurück und mit Frühstück im Bauch gehen wir zum Wasserloch (das vor dem Campingbereich des Lagers liegt) und schauen entspannt aus dem Hide dem bunten Treiben zu. Ich laufe noch den Flycatchertrail im Camp, bevor wir uns siestagestärkt wieder hinters Steuer setzen und ab 15 Uhr den Mahonie Loop fahren. Und kaum losgefahren stoppen uns die ersten Elefanten (die gibts hier echt zuhauf. :-))

Am Fluß können wir Büffel beobachten und weil ich so vertäumt meinen Blick in die Gegend schweifen lasse, erschrecke ich ordentlich, als direkt neben dem Auto eine Giraffe „aus dem Boden schießt”. Ich quicke mädchenhaft, was sie zu einem recht uneleganten Hüpfer veranlast. Sabrina muss vor lauter Lachen das Fahren einstellen ...

Heute grillen wir endlich (neben der Laundry). Müssen unsere Kühltasche aber entschieden gegen die Monkeys verteidigen. Immerhin gibts durch die Wäscherei genügend Licht, so dass wir noch lange draußen sitzen können und uns so auch über ein Bushbaby freuen können, das uns recht nah kommt.

Zum Tagesabschluss gehen wir noch einmal zum Wasserloch, an dem einen Herde Elefnaten sich die Bäuche fühlt. Schon von Weitem ist das Rauschen des Wsssers im Rüssel zu hören. Crazy!

Schlafen und Essen: Punda Maria Camp, Kruger NP 60 Euro
Tier des Tages: Affen und Bushbaby


Geier

gefiederte Gesellen

am Mahonie Loop

missmutiger geselle direkt am Straßenrand

schönes Hühnchen ...

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tom1978

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 21:49

Tag 12

Mittwoch 19.07.

cruisin kruger

die üblichen verdächtigen auf der strecke nach shingwedzi. Um 6:30 gings los. um 10:30 sind wir da. ganz relaxte tour also. Irgendwie hab ich für Shingwedzi nur eine Person gebucht. Das sorgt für Erheiterung am Schalter. (vor allem weil Sabrina mit hochgezogener Augenbraue neben mir steht) Ups. Ist aber kein Problem. Schlüssel gibts wie immer erst um 14 Uhr. Das macht aber überhaupt nix, das die wunderbare Picknick Area direkt am Fluß liegt und wir erst mal ordentlich Frühstücken (während die ersten Südafrikaner schon mal ordentlich Fleisch auf den Grill schmeißen) Unterhalten werden wir von zig Glanzstaren und Tokos.

Wenn man die Hochwasserfotos und die Markierungen von 2000 und 2013 sieht, mag man es kaum glauben! Es ist jetzt nicht soooo viel Wasser im Fluß. Obwohl ich den Rhein zu Hause ja auch im Sommer und mit Hochwasser im Frühjahr kenne, kann ich mir kaum vorstellenm wie viel Wasser nötig ist, um die weiten Flächen hier zu fluten.

Der Pool für die nachmittägliche Abkühlung ist großartig. Leider geht irgendwann der Rasensprenkler an und wirklich alle Bänke und Sonnenfleckchen werden naß. So gehen so gut wie alle Gäste, den im Schatten ist es zu dieser Jahreszeit eben recht schattig. Schön gelöst ?( :huh:

Nachmittags gehts den Shingwedzi rauf und runter. Unsere erste Fuchsmanguste ist leider viel zu schnell für die Kamera. Dafür kommt uns ein Frankonia deutlich näher als gedacht: Die sitzen ja generell gern an der Straße und entscheiden sich im allerallerletzten Moment dafür, doch noch dringend über die Straße zu wollen, statt einfach mal sitzen zu bleiben oder ins Gebüsch zu huschen. Dieses kommt aber den Hang am Flußufer runter und genau auf mein offenes Beifahrerfenster zugeflogen. Auf Zuruf bremst Sabrina und das Kamikazehühnchen wuscht über Motorhaube knapp an der Windschutzscheibe vorbei Richtung Fluß. Das hatte ich schon auf meinenm Schoß gesehen bzw. einmal von links nach rechts durch Auto segeln. Fliegen können Sie also genau so gut wie Entscheidungen treffen. :D

Wir essen im Retsaurant zu abend mit Nilpferdgrunzen und Elefanten.

Schlafen und Essen: Shingwedzi Camp, Kruger NP, 61 Euro
Tier des Tages: Kamikaze-Frankolin




jede menge federzeugs. uA. alter und junger Sattelstorch und 3 versch. Reiher auf einem Bild. Weiß jemand, wie das „Rotkelchen” heißt?



Tag 13

Donnerstag, 20.07.

Olifants

Heute steht eine lange Fahrt auf dem Programm. Los gehts mal wieder früh um 6:30. Erste Raucherpause gibts an den Red Rocks. Leider ist ein Teil der Piste gesperrt, so dass wir wieder zurück auf den Hwy fahren. Die zweite Pause am Tropic of Capricorn (südlicher Wendekreis/Wendekreis des Steinbocks),für ein kleines Erinnerungsfoto. Frühstück gibts 3 Stunden später in Mopani. Leider ist hier die öffentliche Picnic Area nicht am wunderschönen See, sondern abseits im „Bush”. Das Camp sieht bei An- und Durchfahrt so lala aus. Aber der Blick vom Retsaurant auf den See. WOW!

Unsere Mittags- (Eisesspause) gibts nach weiteren 2 Stunden in Letaba. Krasser Unterschied zu Mopani: alles toll grün und unter Bäumen. Und auch hier: Hammeraussicht auf den Letaba River. Wir machen noch einen Abstecher in Shop und Elefantenhalle und meistern die letzten Kilometer bis Olifants über die S46 und 93.





südafrikanisches ironman-t-shirt Schnäppchen . ach ja und groooße Zähne in Letaba

Nächste Runde Einscheckkalamitäten: Neben mir checkt ein älterer Mann ein und muss 12.000 Rand Conservation Fee bezahlen und fragt, ob er den Highscore geknackt hätte. Ja hat er. (Für einen Bus voll südafrikanischer Jugend)

Dann der nächste: Tschuldigung ich hab ne Frage„ Hab ich morgen Satara oder Letaba gebucht. Ich weiß es nicht mehr.” Antwort des Staffs: „Crocodile Bridge.” Kurze Pause. Dann: Ne, Satara. Beste Wartezeitunterhaltung. :)

Olifants liegt dann auch am Fluß (allerdings hoch oben und nichtsdestoweniger atemberaubend schön) Direkt oben am Aussichtspunkt stehen 2 Kudus und zupfen genüsslich Blätter von den Sträuchern. Wir ergattern noch einen schönen Platz direkt am Geländer und freuen uns auf unsere Burger. Als „Vorspeise” gibts dann Flerdermaus. Wir sitzen nämlich direkt in der Ausflugschneise. Und da es gerade dämmert verlassen sie in mehreren großen Gruppen ihr Tagesquartier unter dem Restaurantdach und wuschen dicht über unsere Köpfe in Richtung Fluß. Cool. Wir vermissen allerdings die Mugg and Bean Restaurants ein bisschen. Die Bedienung ist mal wieder eher lustlos unterwegs.



:love:

Auf der Strecke läuft es besser: Unser Elefantenglück bleibt uns treu. Große, Kleine, auf der Straße, am See in Mopani - einfach überall. Toll. Der Bungalow ist leider etwas dreckig und die Betten durchgelegen. Warm war es heute: in der Spitze 30°C

Schlafen und Essen: Olifants, Kruger NP, 77 Euro
Tier des Tages: Fledermäuse

Huch!


was ist da? es macht auf jeden Fall ordentlich Lärm beim fliegen ...

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Bär

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12

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 22:12

Weiß jemand, wie das "Rotkelchen" heißt?

Robin. Nachname Natal. ;)
Deutsch Natalrötel - ist wie von Dir richtig erkannt ein "Rotkehlchen".
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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tom1978

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13

Samstag, 28. Oktober 2017, 19:32

Doch so einfach. :D
Danke Bär.

weiter gehts:



Tag 14
Freitag, 21.07.

Olifants

Unsere Morgensafari führt uns zum Olifants-Aussichtspunkt an der S44. Die Fauna ist aber noch nicht wach. Außer ein paar Impalas finden wir nix.
Beim Riverwalk sind wir dann später am Morgen nur zu dritt (plus 2 Ranger) Mit uns fährt noch eine nette Spanierin, die so zun Spaß Deutsch lernt (Hobbys haben manche Menschen ...) So dass wir uns leise auf deutsch unterhalten können, während wir zum Startpunkt des Walks fahren..

Sabrina kann mit ganz speziellem Fachwissen überzeugen: 5 verschiedenes Poos auf Anhieb richtig identifiziert. Die Frau steckt voller Überraschungen :) :love:

Die Ranger sind beeindruckt ...

Es wird vor allem Wissen über die Flora der Umgebung kundgetan, denn außer Hippos und Krokodilen ist auch weiterhin auf der Tiere-Seite heute morgen wenig los.





Mittags legen wir uns an den Pool, den wir exklusiv für uns haben und dann noch ein bisschen aufs Bett. Siesta passt heute ja thematisch ganz gut ..

Um 15 Uhr fahren wir noch einmal für 2 Stündchen über S92, 90, 89 und H1-5 und H8 einen südlichen Bogen um Olifants.

Danach gibts endlich lecker BBQ: Chili-Chicken, Gemüsespieße und Brot. Anschließend im Shop noch ein paar Devotionalien für daheim gekauft und mit Bierchen ab auf die Terrasse.

Als wir gerade in den Relaxmodus fallen, fällt uns die fehlende Scholkolade auf. Das geht ja gar nicht. Nix wie noch mal hin zum Shop (die hatten ja schon angefangen zusammenzuräumen, als wir eben drin waren). Netterweise werde ich noch schnell reingelassen, kaufe 2 Riegel, bezahle cash im Gang (Kasse schon zu) und bin flux wieder zu hause auf unsere Panoramaterrasse. Hach ...

Schlafen und Essen: Olifants, Kruger NP, 77 Euro
Tier des Tages: Elefantenbaby




Papageien im Kruger




Tag 15
Samstag, 22.07.

Satara

Wir kommen früh in Satara an. Die Strecke von Olifants ist ja nicht allzu lang. Obwohl uns unterwegs ein Highlight des Urlaubs begegnet. Endlich Katzen. Und dann gleich zu Hauf. Ein ganzes Rudel. Wir zählen mindestens 13 Löwen. Die recht nah an der Straße langsam wach werden.






Trappen kurz vor Satara

Wir checken ein (diesmal ganz langweilig) und gehen zum Frühstücken ins Restaurant. Leider auch hier: kein Mug and Bean mehr.(Irgendetwas von Streitereien zwischen Sanpark und den Betreibern wegen Kundenbeschwerden) In Lower Sabie soll noch eins sein, da dort ein andere Franchisenehmer das Restaurant betreibt. Wir waren letztes Jahr sehr zufrieden. Schade.
Gestärkt machen wir uns auf „unsere Hyänenallee” aus dem letzten Jahr zu fahren, die H-6 nach N‘wanetsi.

Von dort gibts hier aber statt weiter Aussicht ein Makro-Erinnerungsfoto:



Mittags ist es hier mal richtig voll. Das ist dann sowohl zum Norden, als auch zum letzten Jahr, als wir hier morgens früh fast alleinen waren, ein Unterschied. Apropos Unterschied: der Gudzani-Damm ist auch nicht wieder zu erkennen. Ein deutlich schönerer Anblick als leztes Jahr im Oktober:


Über die S100 gehts gemütlich zum Camp zurück. Schon jetzt ist es ein ganz wunderbarer Tag. Wir sind wieder in Satara. Es ist einfach unser Lieblingscamp. Ich weiß gar nicht genau warum. Es liegt nicht atemberaubend. Hat keinen Fluß oder See. Ist voll. Aber es war halt unsere erstes Camp, in dem wir im Kruger übernachtet haben. Ein Glücksort. Und es wird noch besser. Denn auch dieses Jahr haben wir eine Wahnsinns-Abendsafari. Die beste, die wir je hatten. Mit einem großartigen Guide: Lustig, informativ und mit genau dem richtigen Richer für die Strecke heute Abend. Wir sehen Büffel, Elefanten, Hyänen mit ihren Cups, (die haben sich ihren Bau direkt an/unter die H1-3 gebaut und sind so was von neugierig), Wildkatzen, Chamäleons (die wirklich schön grün aus dem dunklen Laub herausleuchten) und als absolutes Highlight: Unseren ersten Leoparden! Der liegt mit seinem Kill im Baum (so wie man das immer wieder hört und für sich wünscht).









Was ein Tag. Satara hat unsere tollen Erfahrungen aus dem letzten Jahr noch einmal getoppt.

Wir grillen uns ein lecker Abendessen und fallen seelig und zufrieden in die Betten.

Schlafen und Essen: Satara Kruger NP, 88 Euro
Tier des Tages: Hyänen

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sunny_r

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Sonntag, 29. Oktober 2017, 00:12

Hallo Tom,

ich hüpfe mal auch noch schnell dazu, um den Rest eurer Tour mitzufahren. (Den Rückflug werde ich vorsichtshalber alleine fliegen ;) :D ).

LG
Rianer

Sella

Sonne

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15

Sonntag, 29. Oktober 2017, 07:05

Hallo Tom,

ich Reise total begeistert und fasziniert mit. Was für tolle Sichtungen. Einige Etappenziele wie Mapungubwe und Punda Maria haben wir ja nächstes Jahr auch. Dein Schreibstil oder Erzählstil ( ?( ) ist sehr amüsant und es macht mir Spaß deine Berichte zu lesen.


Einen schönen Sonntag wünscht


Sella

tom1978

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16

Montag, 30. Oktober 2017, 21:31

Danke Sella.

Und nachdem ich nun 3 Monate gebraucht habe gibts jetzt hier den ganzen Rest in einem Rutsch als Doppel-Feiertags-Schlechtwetter-Durchlese-Edition (zumindest für die, die dafür in den richtigen Teilen Deutschlands wohnen) :whistling:

Tag 16
Sonntag, 23.07.

Pretoriuskop

Leider war in Satara nur noch einne Nacht zu bekommen (oder wir hätten im Camp umziehen müssen - was wir auch doof fanden) und so steht heute wieder einen lange Strecke bevor. Noch einmal gehts über altbekannte Wege bis nach Skukuza und dann bis Pretoriuskop in neue Gefilde. Wir frühstücken und fahren dann gemütlich los. Tanken wollen wir in Skukuza (2 Balken werden ja wohl für 100km locker reichen. Kleiner Irrtum. Es wird dann doch was knapp und ich etwas unentspannt, als schon kurz vor Tshokwane das rote Reservelämpchen anspringt)

Der Leopardenbaum von gestern Nacht ist sowohl Leoparden- als auch Impalalos. Kurzer Stop beim südlichsten Baobab des Krugerparks und dann ab nach Tshokwane. Der Verbrauch bei 20km Durchschnittsgeschwindigkeit ist dan wohl doch was höher ...

Hier machen wir ein Kaffeepäuschen und fahren ab dort etwas zügiger Richtung Skukuza weiter. Vollgetankt (5 Liter waren dann doch noch im Tank) und deutlich entspannter nehmen wir nach einer ausgiebigen Pause das letzte Stück nach PK in Angriff. Doch nach der Hälfte der Strecke ist erst mal Stau. Vor uns stehn links 2 Autos und auf der Gegenspur auch 4-5.

Wir stellen uns dazu und entdecken als Grund ein Nashorn im Gebüsch, das sich langsam auf die Straße und die Stelle an der wir parken zubewegt. Sabrina setzt ein paar meter zurück und dann passierts: genau vor unserem Auto überquert das Nashorn die Straße und im Gefolge ihr Junges. 2 meter vor unserem Auto! Mitten am Tag im Kruger! Das Pärchen uns gegenüber im Auto rastet auch völlig aus. Sie weiss anscheinedn gar nicht wohin mit ihren Glücksgefühen und fällt ihrem Freund um den Hals. Uns gehts ähnlich. Wir alle haben ein breites Grinsen im Gesicht. Once in a lifetime moment! Die restliche Strecke ist dann recht ereignislos.

Sabrina hatte das Handy im „Schnellfeuer-Modus”

Pretoriuskop selber finden wir jetzt nicht so toll. Der Pool ist wirklich schön. An das Wimpy-Restaurant kann ich mich allerdings nicht so recht gewöhnen.


das Wappentier ist uns leider nicht begegnet ...


Schlafen und Essen: Pretoriuskop Kruger NP, 74 Euro
Tier des Tages: Nashornbaby








impala lilly

retaurant-täubchen (ein lieblingsfoto)


Tag 17
Montag, 24.07.

Leo

Pretoriuskop als Camp und eigentlich auch die Umgebung gefallen uns nicht so gut: Viel hohes Gras und Büsche. Man fährt oft wie durch einen Tunnel. Was aber durch die Wahnsinns-Sichtungen gestern und heute (!) locker aufgehoben wird.
Morgens fahren wir ein paar Schlenker über die loops rund ums Camp. Neben einer Hyäne sehen wir (natürlich) Elefanten. Die sind allerdings nicht ganz so gut drauf. Sie stehen rechts und links von der Piste im Bush und frühstücken. Allerdings scheinen die Insassen im Auto so 100m uns geegnüber nicht zu merken, dass sie mitten in der Gruppe angehalten haben. Während sie beobachten, kommt hinter ihnen ein Großer auf die Straße und bietet das volle Programm: Ohren aufstellen, Rüssel schwenken und dann zum Abschluß Scheinangriff mit Sandwurf aufs Auto. Als dann auch noch ein weiterer Elefant die Straße quert, kurz in die Knie geht, Maß zu nehmen scheint und auf den Wgen zurennt denken wir: Das wars jetzt mit dem Auto. Aber auch er stoppt kurz vorher und dreht dann in die Büsche ab. Und jetz denken sich unsrere Touris: Hej, vielleicht wäre es eine gute Idee ein Stückchen von den Elefanten wegzufahren. (Mehr Glück als Verstand!)


bunte vögelchen am pool

Nach einem faulen Vormittag beschließen wir ein bisschen durch die Geegnd zu crusen und entdecken an der Straße zum Numbi Gate im Baum:



yippie ye ha


Nachmittags gibts einen Milchshake im Wimpy Restaurant und dann wollen wir noch einmal die Nachmittagsrunde fahren. Der Leo hat sich verkrümelt. Allerdings kommen wir trotzdem nicht weit.
Sabrina schreit auf, weil ein Löwe so nah am Beifahrerfenster liegt. Sie erschrickt, ich erschrecke und bremse, der Löwe erschrickt und ist weg. Sabrina sagt: Da lag ein Löwe im Gebüsch. Ich so: So einer?




Mitten auf der Straße liegt Nr.2:





Und wir haben ihn eine Zeit lang komplett für uns alleine. Als dann ein Safariwagen direkt neben dem Löwen hält, ist uns die Weiterfahrt versperrt und irgendwann müssen wir wenden um vor Toresschluss im Camp zu sein.
Noch mal Wimpy zum Abendessen (nun ja ...) und dann ein Abend voller Kartenspiel (wir mussten im Shop für ein Schweinegeld ein neues kaufen (dafür mit südafrikanischen Tieren), da unser mitgerbrachtes mittlerweile echt abgeranzt ist.
Wir checken noch einmal, wann wir übermorgen in Nkomazi sein sollen und stellen dabei fest, dass die Homepage und die Reisebürounterlagen unterschiedlicher Meinung sind was das angeht. Nachdem ich mehrfach versucht habe über das Kontaktformular nachzufragen, schicke ich eine eMail an die allgemeine Adresse. Wenn die anderen doch alle durchgegeangen sind, müssen die mich für bescheuert halten. Aber ich will ja wissen, ob wir um 13 uhr (Reisebüro) oder 14:30 (Homepage) am Gate abgeholt werden.

Schlafen und Essen: Pretoriuskop Kruger NP, 74 Euro
Tier des Tages: Leopard


Tag 18
Dienstag, 25.07.

Wild Wild Water


Morgenstimmung:



Unser letzter Kruger Gamedrive (raus aus dem Park) bringt leider nix mehr ein auf unserem Tierekonto. Deshalb sind wir sehr früh raus durchs Phabeni Gate und in Hazyview. Krass wie sich die Landschaft in wenigen Minuten von Gras-Bushland zu Planatgen und Wäldern ändert. Da wir keine Zeit durch Tierbesichtigungen „verloren” haben, sind wir sehr zeitig bei unserer gebuchten Tour. Es ist 9 Uhr morgens, wolkig bei 10°C und wir gehehn raften. Sabrina hält sich zwar mit Kommentaren „bedeckt”, aber ihr Gesichtsausdruck ob dieser Aussicht ist, nun ja, auch eher „gewittrig”.

Als wir uns dann auf dem Parkplatz umziehen sollen und keinen der rumhängenden Neoprenanzüge bekommen, ist die ganze Aktion kurz vor Donnerwetter und wetterbedingter Absage ehefrauseitens. Als dann die Guides verkünden: So kalt ist es doch gar nicht (wahrscheinlich die einzigen Afrikaner, die das so sehen. Man erinenere sich an Winterboots und -mäntel 2 Wochen zuvor) benötigt es meiner engelzüngigen Überzeugungsarbeit um doch noch ins Auto und kurz drauf ins Boot zu kommen.

5min später sind wir am Sabie River. Ein Guide fährt vorraus, wir im 2er Schlauchboot hinterher und ein Guide hinter uns (um uns gegebenefalls aus dem Wasser zu fischen) Und tatsächlich, da wir gefühlt die doppelte Strecke der Guides auf dem Fluß zurücklegen (Stichwort: Zickzack-Kurs) ist uns schnell recht warm. So warm, dass ich auch mit einem Guide die Stromschnellen auf dem Hosenboden, bzw Rücken liegend zurücklege. Auch nicht kälter als der Eispool in Kololo. Zwischendurch gibts einen kleinen Snack und ein Getränk. Ein wirklich zu empfehlender Tripp. Das hat Spaß gemacht! Viel weniger Wasser darf allerdings nicht im Fluss sein, dann würde man wohl noch häufiger aufsetzten und dann eventuell umkippen. Ansonsten schaffen wir es auch, so zu fahren, dass wir vorne und hinten auf einen Stein aufsetzen und quer im Fluß stehen und vom Wasser lamngsam aber sicher überspühlt werden. Nun ja. Da ich im Sommer schon mit dem Kanu auf der Wupper umgekippt bin, weil Vater sich auf Grund von künstlicher Hüfte nicht nach vorne sondern nur zur Seite lehnen kann und so Sohn und Enkel ins Verderben mitgerissen hat, bin ich Kummer gewohnt. Das ist übrigens auch eine tolle Tour (über den Amazonas des bergischen Lands)




Mittags fahren wir das kurze Stückchen nach Hazyview zum Rissington Inn. Das ist wunderschön in einem Park gelegen. Bietet superfreundlichen Service und für uns ein Zimmerupgrade. Das Bett ist riesig und nach den Krugerbetten sehr willkommen. Die Dusche riesig und der Pool schön auf der Terrasse vor dem Haus gelegen. Wir sind hellauf begeistert. Beim Eincheckbegrüßungsdrink treffen wir die ersten deutschen Touristen der Tour.

Wir haben ein fantastisches Abendessen (das beste des Urlaubs) im Hotelrestaurant: marokkanischer-nicht-grüner-Salat, heiße Tomaten, Steak und Lasagne

Schlafen und Essen: Rissington Inn, 69 Euro
Tier des Tages: Gottesanbeterin am Pool (die die Kinder faziniert und auf expliziete Nachfrage beim Personal als Kakaerlake identifiziert wird) :huh:

p.s. und da ich gestern gelesen habe, dass sich Kitty Unterkunftsfotos wünscht: [font='Trebuchet MS'] [/font]:D[font='Trebuchet MS'] [/font]









Tag 19
Mitwoch, 26.07.

ein paar Tage „zelten”


Nach einem entspannten Frühstück auf der Terrasse und einer kostenlosen (natürlich gabs Trinkgeld) Autowäsche (die kam jetzt echt günstig, da wir von jetzt an keine Gravelpiste mehr fahren) verlassen wir Hazyview Richtung Süden. Trotz Trödelei und einem kleine Abstecher nach Barberton (fanden wir ganz hübsch) und zum Cradle of Life (schrecklich) sind wir um 13 uhr am Gate. Was vor einem Jahr perfekt gewesen wäre, jetz aber 1 1/2 stunden zu früh ist. Netterweise gibts in der Welcome Lodge ein kaltes Getränk und wir überbrücken die Wartezeit ganz entspannt mit Katja und Jörn aus Köln. Wir werden dann doch schon um 14 uhr von Wuzi, genannt Eagleeye (unserem großartigen Guide der nächsten Tage) ins Camp gefahren. Was für eine wunderschöne Gegend. Wir bekommen alles erklärt und werden zu unserem Zelt gebracht, wo unser Gepäck schon auf uns wartet. Wir machen uns kurz frisch und „müssen” dann auch schon los zum Hightea und Gamedrive. Wie das klappen soll, wenn man erst um 14:30 vom Gate losfährt, weiß ich nicht. Denn auch wir bekommen gesagt, dass man auf der Fahrt zum Camp nur für außergewöhnliche Sichtungen hält. Sekretäre und Nashörner gehören anscheinend nicht dazu. Obwohl wir kollektiv aufheulen ...

Wuzi verspricht uns aber sie auf dem Abenddrive für uns zu finden. Und das macht er:


Und dann war da noch der Sundowner. Das Abendessen im Boma bei Feuerschein und Sternenhimmerl. Das perfekt für die Nacht vorbereitete Zelt inklusive Wärmflasche im Bett.


Schlafen und Essen: Nkomazi Tented Camp, 232 Euro
Tier des Tages: Bushbaby im Restaurantzelt




Tag 20
Donnerstag, 27.07.

im Paradies

5:30 uhr. Wake up call. Uff. Früh. Kalt.
Erst mal Kaffe bzw. warmer Kakao und dan rauf in den Truck. Löwen sollen es werden, Löwen gib es. Und ein sich am Truck das Horn schleifendes Nashorn. Wow. Näher gehts nicht.







Wir genießen den Tag auf unserer Flußterrasse mit Vögel beobachten, lesen und planschen.







DIe Abendtour steht unter dem Motto: Hippos finden. Auch das gelingt. Den Sundowner gibts heute nicht mit Blick auf schweimmende Elefanten (!), sondern von einem Felsen hoch über der Ebebe weit ins Tal. Ist das schon toll wirds noch besser, als Wuzi, kurz nachden wir eingepackt und wieder losgefahren sind, Löwenspuren findet und dann Löwengebrüll hört. Wir drehen ein/zwei Schlenker, um dann den Löwen genau da zu finden, wo wir 10min vorher unsrer Drinks genossen haben. Spuky!


Wuzi


Übrigens: Klarer Sieg bei mir für Hunters Gold im Vergleich zu Savannah

Schlafen und Essen: Nkomazi Tented Camp, 232 Euro


Nkomazi-Eindrücke:











Tag 21
Freitag, 28.10.

ich will nicht weg ...

Kalt war die Nacht. Heute morgen hats 5°C. Brrr.

Den Pool werden wir heute wohl nicht benutzen. Heute morgen wünschen wir uns Geparden. Wuzi gibt sein bestes, doch leider heute zum ersten Mal vergebens. Es gibt auch nur 2 in Nkomazi, von dneen einer wohl manchmal, der andere gar nicht gesehn wird, Aber die Sekretäre finden wir. Das ist noch mal ein kleines Highlight. Und dann noch einmal Löwen ganz nah.





Abends gehts zum Elefantentrecking. Und auch hier beinahe Hautkontakt, Den der Halbwüchsige streckt neuguerig seinen Rüssel ins Auto. Puh. Leider ist es heute zu kalt fürs Boma und so gib es Dinner im Restaurantzelt. Abends gibts dann noch Wildlife direkt am Zelt: Zibetkatze. Cool.





Schlafen und Essen: Nkomazi Tented Camp, 232 Euro
Tier des Tages: Sekretäre







Tag 22
Samstag, 29.10.

aus und vorbei

Noch ein letzter Gamedrive. Mal wieder mit Löwengarantie. :D
Geparden fehlen uns allerdings immer noch. Also ein Grund wierder zu kommen (als ob ich keinen finden würde) Es geht uns beiden nicht so doll. Sabrina hat heftige Kopfschmerzen und schläft nach der Einnahme von ein paar Tabletten , die wir in Carolina kaufen, im Auto auf der Fahrt zum Flughafen ein. Chrissiesmeer fällt dann leider aus. Genauso wie ein letzter kleiner Shoppingexkurs in der Highveld Mall. Unsere letzten 20 Rand bekommt ein Tankwart kurz vor Johannesburg. Dieser ist völlig konsterniert, dass es in unseren Nationalparks in Deutschland keine Gefahr durch wilde Tiere gibt. Er muss nochmal nachfragen, was wir mit denen denn machen würden. Und ich muss grinsend sagen, dass wir nix gefährliches zu bieten haben.

Wir drehen noch einen Runde durch die Lakeview Mall (die wie ein Mississippischaufelraddampfer aussieht) und dann gehts zum Airport. Die Fahrzeugrückgabe dauert dann nur 5min. Im Gegensatz zur Gepäckkontrolle. Zur großen Freude bleiben auf dem Flug nach Abu Dhabi 2 Plätze am Notausgang frei und wir dürfen uns umsetzen. Yes! Zu Hause erwarten uns schwüle 26°C und ein bis heutenoch immer nicht geklärter Zwist mit Etihad wegen unserer Entschädigung.

Ende.




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toetske

oorbietjie

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Montag, 30. Oktober 2017, 23:19

Hallo Tom,

Schade dass dieser tolle Reisebericht schon zu Ende ist. Ich habe ihn auf jeden Fall s e h r genossen! :danke:

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Dienstag, 31. Oktober 2017, 14:39

Hallo Tom,

dein Reisebericht hat mir sehr gut gefallen. In diesem Jahr bist du uns ein halbes Jahr voraus. Letztes Jahr saßen wir auf dem Hinflug im gleichen Flieger. Wir bereisen im April/Mai 2018 ebenfalls den Nordosten mit Abschluss im Nkomazi Game Reserve. Durch deine lockeren Beschreibungen und tollen Bildern hast du meine Vorfreude nochmals gesteigert.

VG
Joachim

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Kitty191

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Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:20

Hallo Tom,
vielen Dank :danke: für Deinen tollen Bericht. Ich bin sehr gerne mit Euch gereist. Samstag geht es für uns mit Deinem Reisetagebuch auf große Fahrt.
Natürlich auch ein Extradankeschön für die Zimmerbilder. (was eine einzige Nachfrage nach ein paar Kabinenbilder vom Royal Mail Ship so alles anrichtet 8o )


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Mittwoch, 1. November 2017, 05:52

Vielen Dank auch von meiner Seite für den tollen Reisebericht, das war klasse! :danke: :saflag:
Super Fotos, spannend erzählt, schöne Route, top.

@Kitty: Da siehst du mal wie aufmerksam deinen Beiträgen gefolgt und auf deine Wünsche eingegangen wird! ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Kololo, Krüger, Mapungubwe, Nkomazi