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Kitty191

Schnürsenkel

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101

Sonntag, 19. November 2017, 13:48

Hallo Heike,
mit großem Vergügen habe ich den Rest Deines RB gerade in St. Lucia gelesen. Ja, auch so kann man seine Zeit in diesem Ort verbringen. Wir sind gerade auf einer sehr ähnlichen Route unterwegs.
Das Ihr die Trails in den Drakensbergen als nicht anstrengend eingestuft habt, kann ich leider so nicht unterschreiben ;( ich fand sie sehr anstrengend. Aber das ist ganz sicher unseren wohl sehr unterschiedlichen Fitness Levels geschuldet.
Vielen Dank :danke: für den schönen Bericht und die tollen Fotos.


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Liketotravel1

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102

Sonntag, 19. November 2017, 22:26

Hallo Kitty,

Schön zu hören, dass dir der Bericht gefallen hat!

Ich hoffe, weil du deine Zeit in St Lucia mit dem Lesen von Reiseberichten verbringst, muss ich mir nun nicht sofort Sorgen machen,
....dass euch St. Lucia nicht gefällt?
....dass Es die ganze Zeit regnet?
....dass ihr auf der Reise krank geworden seid.
.....dass die hippos und crocs dort weggezogen sind und es jetzt nichts mehr zu sehen gibt?
.....dass dir heute bei der krokodilfutterung ein Krokodil in den Finger gebissen hat und du dich erstmal erholen musst?

Vermutlich ist es aber eher
...ihr seid wie wir am Wochenende ins Braza oder Ocean basket eingekehrt und wartet seit drei Stunden auf euer Essen?
...ihr habt euer Brain gestartet, aber dass Feuer muss erstmal runterbrennen, bevor es richtig losgehen kann?

Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf euren Bericht, zumindest bei den Kapiteln Drakensbeerge und st Lucia haben wir ja so unser eigenes Bild im Kopf und da finde ich es spannend, wie andere Reisende den gleichen Ort erlebt und wahrgenommen haben.

Die unterschiedliche Wahrnehmung der Wanderungen könnte auch mit den unterschiedlichen Wetterbedingungen zusammenhängen. Bei uns war es tagsüber nie heiß, nicht schwül und immer absehbar, dass kein Gewitter o.ä. Kommen könnte, was uns zur Eile getrieben hätte. Da waren wir sehr entspannt unterwegs. Ansonsten sind wir nicht so extrem fit, wohl aber gewohnt, lange am Stück und ggf. auch mit schweren Rucksäcken in den Bergen unterwegs zu sein. Das ist auch stark Wahrnehmungssache. Wir haben dafür nach spätestens zwei Stunden das Gefühl schon ewig im Auto zu sitzen und doch jetzt endlich mal ankommen zu müssen....

Ich wünsche euch noch ganz viele tolle Erlebnisse und Momente auf eurer Reise! ...in St. Lucia wäre ich jetzt mal echt auch lieber als im kalten und nassen Deutschland...

LG, Heike

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toetske

oorbietjie

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Donnerstag, 23. November 2017, 23:51

Hallo Heike,

Da ich leider keine neuen deutschen Worte erfinden kann, möchte ich gerne wiederholen was hier schon ein paar mal geschrieben wurde: herzlichen :danke: :danke: für diesen gaaanz tollen Reisebericht!
Schade dass es dann plötzlich vorbei ist...

Viel Spass bei euren zukünftigen Reiseplanungen - wohin auch immer.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Kitty191 (3. Dezember 2017, 17:11), Bueri (24. November 2017, 13:40)

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104

Sonntag, 26. November 2017, 16:09

Hallo Heike,

so ein super Bericht! :thumbup: :danke: Vielen Dank für die Mühe, die Du dir damit gemacht hast! Die Bilder sind wirklich toll und sehr inspirierend. Wir fahren ja im Februar durch die Drakensberge und ich fürchte, dass wir nicht ganz so stabile Wetterbedingungen haben werden. Ob es voll ist, wird sich rausstellen, vermutlich gibt es sowohl dort als auch bei uns in den Alpen typische Hotspots. Wir haben auf unserer letzten ZA-Reise festgstellt, dass, je länger der Trail ist, desto leerer wird es. :D Die meisten wollen nicht länger als 1 Std., max. 1,5 Std. gehen.
Wir waren schon mal im Hluhluwe-Imfolozi NP; es hat uns so gut gefallen, dass wir nochmal hinwollen. Letztes Mal haben wir aber außerhalb gewohnt, diesmal wohnen wir auch im Mpila Camp, bin schon sehr gespannt! Wir hatten im Imfolozi das Glück, einen Geparden zu sehen. Der lag aber nur faul im Schatten... ;) Jedenfalls finde ich den Park um ein Vielfaches besser als z.B. den Addo Elephant Park, obwohl es dort viel mehr Elefanten zu sehen gibt.
Übrigens eignet sich Umlangha Rocks sehr gut als Stützpunkt um Durban zu erkunden, wenn man nicht in der Stadt wohnen möchte.

Das mit dem Afrika-Virus ist interessant, mir ging es das 1. Mal genauso. Allerdings waren wir da hauptsächlich zum Tauchen da (Aliwal Shoal und Sodwana Bay). Letztes Jahr waren wir im Süden, da hab ich mich total in das Land verliebt. Trotzdem geht es diesmal wieder weiter nördlich. Naja, dafür kann ich mich mit Asien über Wasser nicht anfreunden (Sulawesi, Philippinen, Thailand) und auch Marokko fand ich schrecklich, hauptsächlich wegen der Leute, dafür mag ich die Ägypter sehr. Jeder hat andere Vorlieben.

Danke Dir nochmal für die vielen Tipps, die Du hier und in meinem Thread gegeben hast!

Liketotravel1

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105

Montag, 27. November 2017, 10:51

Hallo Toetske,
Schade dass es dann plötzlich vorbei ist...
ja, das fanden wir auf der Reise auch...unserertwegen hätte es von den Drakensbergen aus gerne noch weitergehen können, z.B. nach Lesotho rein oder Richtung Mount Zebra...


Aber: nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und wir überlegen zur Zeit,
wo es 2018 hingehen könnte. Nordgriechenland und evtl Albanien zum
Trekking und die West-Alpen (Hüttentour) sind gesetzt, ein bisschen
liebäugeln wir mit Island oder nochmal Marokko....Falls das zufällig jemand liest und einen Tipp für uns hat...Aber vermutlich muss ich mir da ein neues Forum suchen...

@Pfadfinderin
Ob es voll ist, wird sich rausstellen, vermutlich gibt es sowohl dort als auch bei uns in den Alpen typische Hotspots. Wir haben auf unserer letzten ZA-Reise festgstellt, dass, je länger der Trail ist, desto leerer wird es. :D Die meisten wollen nicht länger als 1 Std., max. 1,5 Std. gehen.
Zu voll fand ich es jetzt im Royal Natal auf den Wanderungen gar nicht unbedingt. Das Ganze ist nur sehr angelegt von den Wegen her und von daher nicht immer spannend zu laufen.
diesmal wohnen wir auch im Mpila Camp, bin schon sehr gespannt! Wir hatten im Imfolozi das Glück, einen Geparden zu sehen. Der lag aber nur faul im Schatten... ;)
Das Mpila Camp ist schön! Relativ naturbelassen (in Relation zur Größe des Camps) und mit vielen tierischen Mitbewohnern. Angeblich ja auch quasi mit Hyänen-garantie am Braai - obwohl wir keine zu Gesicht bekommen haben. Wir hätten sie aber auch nachts nicht gehört, denn es war durch den Wind so laut im Zelt, dass wir eher dachten, unser ganzes Zelt fliegt weg, als das wir Tiergeräusche gehört hätten. Geparden oder Leoparden hätte ich auch gerne gesehen...Aber ich finde es auch ok, bei einer ersten Reise noch nicht alles gesehen und erlebt zu haben, denn schließlich sind es ja keine Zoos und gerade die Spannung (sieht man jetzt noch xy oder überhaupt irgendwas oder halt nicht) macht für mich ganz viel des Reizes der Nationalparks aus.
Übrigens eignet sich Umlangha Rocks sehr gut als Stützpunkt um Durban zu erkunden, wenn man nicht in der Stadt wohnen möchte.
Ja, das ist uns auch klar geworden, als wir dort auf der Strandpromenade standen und auf die Skyline geschaut haben... Und danach sind wir ja sogar noch aus Versehen einmal mitten quer durch gefahren...
Aber da war es dann schon mittags und unser kleines Auto auch nicht so bepackt, dass man ihm nicht ansehen konnte, dass das ganze Gepäck dabei ist...da haben wir uns dann nicht so recht getraut es für ein paar Stunden mitten in der Innenstadt zu parken und zumindest einen kurzen Spaziergang durch die Stadt zu machen.
Naja, dafür kann ich mich mit Asien über Wasser nicht anfreunden (Sulawesi, Philippinen, Thailand) und auch Marokko fand ich schrecklich, hauptsächlich wegen der Leute, dafür mag ich die Ägypter sehr. Jeder hat andere Vorlieben.
Asien über (und teilweise auch unter Wasser) hat tatsächlich ein ziemliches Müllproblem. Definitiv deutlich ausgeprägter als Südafrika und Swaziland. Mit Thailand sind wir auch nicht so warm geworden, waren dort aber nur ein paar Wochen lang. In Indonesien sprechen wir die Sprache, haben inzwischen fast jeden Winkel bereist und viele, viele Nächte privat bei Lehrern, Dorfvorstehern... übernachtet und viel Alltag mit den Leuten verbracht. Wir finden die Indonesier extrem herzlich, aufgeschlossen und offen Reisenden gegenüber. Das hat uns in Südafrika gefehlt. Wir wurden zwar freundlich und höflich behandelt, aber eher als Kunden denn als Gäste. In Marokko (bis auf Marrakesch) und Ägypen und auch in der Türkei war ich (bei all dem negativen Image, das diese Länder derzeit bei uns haben) überall sehr positiv überrascht, mit welcher Herzlichkeit und welchem Respekt uns dort als Familie begegnet wurde.

Liebe Grüße, Heike

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Samstag, 2. Dezember 2017, 16:39

Hallo Heike,

da hast Du natürlich in Indonesien eine ganz andere Basis, als wenn man mal als Tauchtourist dort für 3 Wochen ist.
Die Herzlichkeit, die evtl. in Südafrika vermisst hast, haben wir in einer Tauchbasis in Umkommas erlebt, die Leute dort haben sich echt rührend um uns gekümmert und Teile unseres Urlaubs organisiert, tolle Tipps gegeben etc. Im letzten Urlaub haben wir das mal so mal so erlebt. Ich denke, das ist einfach Glückssache. Das ist bei uns in Bayern, Österreich oder Südtirol auch nicht anders.

Aber noch eine sachdienliche Frage: Ihr seid ja anscheinend viel Outdoor unterwegs. Ich möchte keine Wanderstiefel mitnehmen (habe leider mit meinen Füßen ziemliche Probleme bei längeren Wanderungen) und möchte gern mit meinen Laufschuhen in die Berge. Du schreibst, die Wege sind angelegt und nicht so spannend. D.h. ich sollte mit guten Laufschuhen eigentlich keine Probleme bekommen, oder? Ich war schon mit Radlschuhen auf über 3000m (z.B. Hohe Wilde nach Neuschnee oder Schneebergscharte) und hatte damit keine Probleme. Dann sollte das machbar sein, oder?

LG, Henni

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Sonntag, 3. Dezember 2017, 00:25

Hallo Henni,

Nein, Wanderstiefel braucht man für die drakensberge nicht unbedingt. Alle Wege, die wir gegangen sind, wären genauso gut in Turnschuhen oder guten trekkingsandalen gegangen. Wenn man bei der Wanderung zur tugela Schlucht oberhalb der Schlucht weitergeht, ist es irgendwann kein Weg mehr, sondern ein von Stein zu Stein hüpfen im Flussbett, das wenig Wasser führt (im August).
Wanderstiefel geben halt mehr Halt gegen umknicken und einen gewissen Mehr-Schutz gegen Schlangen, Skorpione und co. Da wir vor der Reise dachten, beim Krüger Park wilderness Trail mehr weglos unterwegs zu sein, und weil wir außer den festen Schuhen nur Crocs dabei hatten, haben wir uns als festen Schuh für leichte wanderstiefel entschieden.
Es ist ja auch nicht nur eine materialfrage. Meine Tochter läuft in Flipflops locker Stellen hoch, die ich in Wanderschuhen nicht schaffe. Es ist ja auch viel eine Kraft-, Erfahrungs-, Geschicklichkeits- und Mutfrage. Es gibt ja keine Gletscher oder Schneefelder im Royal Natal....insofern ist es ziemlich egal, welche Schuhe man dort trägt.

Auf unserem Wilderness Trail waren wir mit zwei Holländern unterwegs, die in den Drakensbergen nicht ganz weit weg von Royal Natal ( aber ich weiß nicht genau wo) bei einem Hotel Mountainbikes geliehen haben und mit ihrem Mountainbike Tag sehr zufrieden waren. Vielleicht findet man da im Internet was zu.

Viel Spaß euch und viele Grüße,
Heike

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Bär (3. Dezember 2017, 13:03)