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kalingua

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 17:22

Reisebericht - Idyllische Garden Route - Oktober 2017

Reisebericht - Idyllische Garden Route - Oktober 2017

10.10.2017 - 28.10.2017
17 Nächte
Stellenbosch - Robertson - Oudtshoorn - Storms River - Region Addo - Amakhala PGR - Knysna - Hermanus - Kapstadt

Nach dem Abschluss meines Studiums sollte es für meine Freundin (29) und mich (32) auf große Reise gehen. Von Südafrika hatte ich schon länger geträumt und meine Freundin war von der Idee begeistert. Da dies für uns beide unsere erste Fernreise werden sollten, anfangs echt überfordert waren und ich zeitlich extrem eingespannt war für meinen Abschluss, entschieden wir uns dazu, eine Mietwagenrundreise über einen Reisebüro zu buchen. Gebucht wurde bei SA-Travel die Route "Idyllische Garden Route", die wir für uns ein klein wenig anpassen und verlängern lassen haben. Buchung, Kontakt und alles drum und dran gefiel uns echt gut und auf der Reise klappte alles ohne Probleme. Mittlerweile habe ich aus rund 7000 Fotos und 6 Stunden Filmmaterial einen 100minütigen Film geschnitten für Familie und Freunde zum zeigen. Da damit jetzt erstmal der größte Teil der "Arbeit" erledigt ist, geht es jetzt los mit meinem Reisebericht. Das nächste Projekt ist jetzt noch ein Zusammenschnitt der Highlights, der dann hoffentlich bis Ende des Berichts auch zeigbar ist. Ein ausgiebiges Fazit (auch zum buchen einer vorgefertigten Rundreise) folgt zum Schluss, aber eins ist auf jeden Fall klar, wir sind vom Virus infiziert und die Planung für nächstes Jahr ist in den Startlöchern :)

Ich hoffe auf einige Mitreisende, auch wenn das hier ja nun echt die klassische Einsteigerroute ist und nebenbei viele andere spannende Reiseberichte laufen.



Tag 1

Der Flug mit Condor ab Frankfurt nach Kaptstadt war in Ordnung. Wir hatten eine Zweierreihe am Fenster reserviert und uns auch im Vorhinein schon Code für das Entertainmentpaket gekauft. Essen war genießbar, Turbulenzen gab es keine, Flug war pünktlich. Platzangebot wurde leider durch das Pärchen vor uns stark eingeschränkt, da die beiden fast die einzigen im Flugzeug waren, die ihre Sitze nach hinten lehnten… Erstaunlicherweise klappte das Schlafen aber echt gut und wir landeten relativ ausgeschlafen morgens in Kapstadt. Immigration, Koffer und Simkarte ging alles flott und ohne Probleme, nach ner halben Stunde waren wir schon bei Avis. Dort haben wir zuerst ein falsches Modell erhalten, ohne Automatik. Natürlich merkten wir das erst, als wir schon alles eingepackt hatten und uns gemütlich eingerichtet hatten. Umtausch ging dann aber auch recht fix und wir hatten unseren richtigen Toyota Corolla Quest, der gerade mal 400 km runterhatte.

Anschließend ging es los Richtung Stellenbosch zum Warwick Wine Estate, dort hatten wir ein Picknick gebucht. Ein schönes kleines Weingut, die Picknickplätze sind direkt an einem Teich auf der Wiese mit großen Kissen. Die Sonne schien, der Picknickkorb war ein Traum, alles schön angerichtet und vorallem extrem lecker, wir wurden beide mehr als satt.



Dann nochmal 15 Minuten Fahrt und an den Linksverkehr gewöhnen und wir gelangten zur unserer ersten Unterkunft. Was uns direkt überraschte war die Tatsache, dass im Guesthouse niemand irgendwelche Voucher oder Ausweise sehen wollte. Dies kannten wir aus keinem unserer vorherigen Reisen innerhalb Europas. Nach dem formlosen Check-in erkundeten wir ein paar Stündchen Stellenbosch zu Fuß, auf dem Rückweg ging es ins Fatbutcher. Die Mixgrillplatte (Lamb T-bone, 200g sirloin, hand-cranked boerewors, handmade beef patty & bone marrow) kann ich echt nur empfehlen.





Unterkunft: Caledon Villa
Die Caledon Villa liegt sehr zentral am kleinen Botanischen Garten der Uni, das Guesthouse ist im kapholländischen Stil mit Pool und Dachgarten. Meine Freundin gefiel es hier richtig gut, mir war die Einrichtung jedoch ein wenig zu altmodisch und wir senkten das durchschnittliche Alter der Gäste erheblich. Gewöhnungsbedürftig empfand ich auch den Panic Button direkt über dem Bett. Gastgeber aber wirklich sehr freundlich und hilfsbereit. Das ganze Guesthouse ist auch eine Art Museum, im Frühstücksraum wird die Familiengeschichte erzählt, die sie in jahrelanger Recherche zusammengetragen haben.

Gefahrene Kilometer: 70

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 17:29

Tag 2

Nach dem Frühstück ging es los auf unseren ersten Tagesauflug. Ziel: West Coast National Park. Fahrt dahin verlief ohne Zwischenfälle und auch unsere erste Gravelroad über die uns unser TomTom schickte, war kein Problem. Nach knapp anderthalb Stunden waren wir im Park angekommen. Eine Anmeldung mussten wir zu unserer Überraschung nicht ausfüllen.

Kurz nach dem Eingang stand auch schon direkt neben uns ein großer Strauß.


Wir beide waren komplett ausm Häuschen als wir unser erstes „wildes Tier“ in Südafrika sichteten. Wir fuhren dann erstmal hoch zum Atlantic View Point, auf dem Weg gab es noch einen kleinen Abstecher zu einem Bird Hide, der Weg dorthin ging nur langsam voran, alle paar Meter mussten wir für kleine Schildkröten anhalten.




Anschließend ging es zum Bird Hide vor dem Geelbek Visitor Center, der Boardwalk dahin war schon ein kleines Erlebnis. Highlight waren hier für uns die Flamingos.


Vom Langebaan Gate liefen wir dann hoch zum Seeberg View Point. Auf dem Weg kreuzten uns noch ein paar Elands, Schildkröten, riesige Grashüpfer und unzählige flauschige Raupen. Währenddessen war es extrem windig, sodass wir trotz strahlendem Sonnenschein Mützen aufsetzen mussten.






Zum Abendbrot ging es dann nach Langebaan an den Strand zum Pearlys für eine Fischplatte. Das Essen war in Ordnung, Lage dafür echt top. Irgendwie vertrödelten wir aber ein wenig zu viel Zeit und es passierte genau das, wovor man überall gewarnt wird. Auf dem Rückweg ging dann die Sonne unter, eine Abfahrt die wir laut TomTom nehmen sollten, existierte nicht, wir mussten nen ordentlichen Umweg fahren, und so kamen wir erst in tiefster Dunkelheit in Stellenbosch an. So im Dunkeln teilweise durch kleine Dörfer an Townships vorbeizufahren, sorgte bei mir schon für ein mulmiges Gefühl, ich hab mir aber nichts anmerken lassen und meine Freundin wiederholt erzählt, dass wir gut ankommen werden. War rückblickend dann auch alles echt halb so wild und wir kamen gut an. Empfehlen würde ich sowas aber dennoch keinem Südafrika-Linksverkehr-Neuling am ersten richtigen Tag.

Gefahrene Kilometer: 310

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 17:55

Tag 3

Ziel für heute war unsere nächste Unterkunft in Robertson. Als Strecke wählten wir hier den „Umweg“ über den Bain’s Kloof Pass. Eine wirklich schöne Strecke durch die Berge mit tiefen Schluchten und grandiosen Aussichten über die Winelands.










Gegen 14 Uhr erreichten wir dann unser Guesthouse.


Die Temperatur erreichte gut 30 Grad und kaum Wölkchen am Himmel, so kühlten wir uns noch kurz im Pool ab bevor wir zum Vrolijkheid Nature Reserve fuhren. Von Robertson aus ist dies in guten 10 Minuten erreicht. Geplant war hier dann der kurze Heron Trail, der durch die kleine Karoo Landschaft führt. Laut Registrierungsbüchlein am Eingang waren wir die ersten Besucher seit über 5 Tagen. Der Trail ist sehr entspannt, ab und zu gibt es Tafeln, die Erklärungen zur örtlichen Flora und Fauna liefern. Dort entdeckten wir auch unsere erste Schlange. Sie war zwar echt winzig, aber ein echt schönes Exemplar. Auf dem Rückweg des Trails erschreckte meine Freundin als vor ihr dann ein großes Exemplar im Busch verschwand. Ich konnte nur noch kleines Stück der Schlange erblicken, aber ich schätze mal, dass die locker anderthalb Meter lang war. Dafür, dass wir im Vorhinein sehr oft lesen mussten, dass Leute schon zigmal in Südafrika waren und noch nie eine einzige Schlange erblickten, freuten wir uns umso mehr, dass wir innerhalb einer Stunde sogar zwei Stück gesehen haben und eine davon auf nem Foto festhalten konnten.









Abends ging es dann ins Bourbon Street, eine Art Sportskneipe, die auch viel von Einheimischen besucht wird, das Essen war sehr lecker und preiswert.

Unterkunft: Ballinderry - The Robertson Guest House
Ruhig gelegen in Robertson – ok, da ist eigentlich wohl fast jedes Haus ruhig gelegen. Sehr schön und modern eingerichtet, großes Bad mit im Boden eingelassener Badewanne + große Regenduschkopfdusche. Gastgeber sehr freundlich und sympathisch, kleiner hübscher Garten mit Pool. Frühstück sehr lecker, auf den uns angebotenen Champagner verzichteten wir aber.

Gefahrene Kilometer: 180

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Gisel

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 17:56

Super, dass Du einen Bericht schreibst.
Bin schon gespannt, was Ihr alles erlebt habt. Geht schon mal gut los, am Tag der Ankunft mit dem Picknick-Korb. ;)
Ich bin mal gespannt, wer etwas zur Schlange schreiben kann!
Grüsse von Gisela

Sääändy

Fortgeschrittener

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5

Dienstag, 12. Dezember 2017, 19:35

Sehr schön, ein weiterer Reisebericht mit Garden Route. Ich bin dabei! Die Sache mit dem Picknick wurde gleich mal notiert. Ich bin gespannt, was noch alles kommt. Danke fürs berichten. :danke:
***Die Windel fällt immer auf die Butterseite***

Wicki4

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6

Dienstag, 12. Dezember 2017, 20:17

Hallo Kalingua,

schön, dass du einen Reisebericht schreibst. Ich freue mich drauf, wie es weitergeht. :D
Toll ist dein Schlangenbild. Nach drei Urlauben in SA, gehören wir leider auch noch zu denen,
die noch nicht wirklich eine Schlange dort gesehen haben.

Viele Grüße
Claudia

kalingua

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 21:30

@Gisel: wir hatten im Laufe der Reise noch bei ein paar Guides nachgefragt und gemeinsam Bestimmungsbücher durchwälzt. Wenn ich mich recht entsinne, ist es vermutlich eine Art von Boomslang, auch wenn in dieser Färbung keine Abbildung zu finden war. Aber vielleicht gibt es hier ja einen Schlangenexperten :)

@Sääändy: das Warwick ist wirklich empfehlenswert und auch kinderfreundlich, mit extra kindgerechtem Picknickkorb und Spielplatz. Reservierung ist bei schönem Wetter aber definitiv ratsam.

@Wicki4: insgesamt hatten wir sogar 4 Schlangensichtungen, eine weitere kleine folgt die Tage auf nem Foto und eine riesige haben wir im Rückspiegel über die Straße schlängeln sehen.


Tag 4

Heute geht’s über die Route 62 nach Oudtshoorn. Die Strecke gefiel uns sehr gut, landschaftlich sehr beeindruckend, die Halbwüste der Kleinen Karoo und links und rechts die Berge. Viel los war auf der Route 62 nicht, so konnten wir auch ohne Probleme an der ein oder anderen Stelle einen Fotostopp einlegen. Einen Milchshake (nicht die berühmten mit Schuss) gab es bei Ronnys Sex Shop. Ganz nett, aber ich empfinde den Laden dann doch etwas überbewertet. Aber ok, wirklich viele andere Möglichkeiten um für einen Mittagssnack auf der Strecke anzuhalten, sahen wir auch nicht.



Das Mooiplaas Guesthouse erreichten wir gegen 13 Uhr. Als Programmpunkt stand ein Game Drive in der Buffelsdrift Game Lodge an. Von Oudtshoorn erreicht man die in ca. 15-20min. Bis auf uns nahm nur noch eine Freiwillige aus Deutschland am Game Drive teil. Die Buffelsdrift Game Lodge ist kein Big Five PGR, Raubtiere gibt es hier gar keine. Das wussten wir aber schon vorher und störte uns auch nicht, als Safarieinstieg war dies für uns perfekt. Unser Grinsen war auch schon echt riesig als im offenen Safarijeep losging. Zu sehen gab es hauptsächlich viele Giraffen, darunter auch eine Babygiraffe, ein paar Antilopenarten und Co. Giraffen, die unseren Weg kreuzten oder direkt neben uns im Busch standen, waren für uns ein echtes Erlebnis.









In dem Reserve gibt es auch zwei Breitmaulnashörner. Wirklich beeindruckende Tiere, besonders wenn sie nur ein paar Meter von einem entfernt stehen. Die Nashornsichtung wurde für mich aber ein wenig getrübt, da es für mich den Eindruck erweckte, dass die eigentlich immer an der gleichen Stelle anzufinden sind. Einen Sundowner gab es auf einem Berg mit toller Aussicht.





Gegessen wurde anschließend im Terassenbereich des Lodgerestaurants mit Blick auf den kleinen See, in dem zwei Hippos hausen. Das Essen war sehr lecker und die Aussicht ein Traum. Ich musste ständig das Essen unterbrechen und die beiden Hippos in Aktion fotografieren.







Unterkunft: Mooiplaas Guesthouse
Eine ehemalige Straußenfarm, die zum Guesthouse umgebaut wurde und auch immer noch eine kleine Straußenzucht betreibt. Die Zimmer sind top, sehr groß mit mehr als ausreichend Platz und auch relativ luxuriös eingerichtet. Das Frühstück ist in Ordnung, es gab natürlich auch Straußenei in allen Varianten. Negativ für uns war jedoch, dass es dort recht viele Zimmer gibt und das ganze mehr wie ein Hotel als ein gemütliches und persönliches Guesthouse wirkt. Außerdem wurde unserer Bitte, schon um 13 Uhr einchecken zu können, trotz vorheriger Bestätigung, nicht nachgekommen und wir mussten noch eine halbe Stunde warten, bis unser Zimmer bezugsfertig war. Positiv war für uns aber definitiv die kleine Straußenfarm auf dem Gelände, wir brauchten nur das Zimmer verlassen und standen schon vor den Straußen.






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kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 06:20

Das klingt doch alles super, ich bin gespannt wies weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung des Berichts!
Ich bin dann natürlich auch noch gespannt auf eine Art fotografische Rückmeldung/Fazit, da du glaub ich derjenige warst mit dem Tamron 150-600 G2? ;)

Was die Schlange angeht, hätte ich unabhängig von der Farbe jetzt auch mal auf "Boomslang" getippt, einfach vom Kopf und den Augen her. Aber die Färbung ist irritierend und ich muss gestehen, dass die beiden Boomslangs die ich gesehen habe auch tatsächlich auf Bäumen waren, nicht am Boden.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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sunny_r (22. Dezember 2017, 22:02)

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 09:12

Guten Morgen :) ,

ich freue mich einen aktuellen Reisebericht zu lesen , der teilweise die Strecke entlangführt die wir im Feb.18 nehmen werden ... da steigt die Vorfreude noch viiiiel höher als sie ohnehin schon ist! Bin gespannt wie es bei euch weitergeht :thumbsup:

LG Rosi

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Bueri (13. Dezember 2017, 20:32)

kalingua

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:56

@KOa_Master: Ja, ich hatte mir das Tamron 150-600 G2 für die Reise geliehen. Schon ein verdammt geiles Rohr, in der Regel haben die 600mm am Crop ausgereicht, für manche Situationen hätte ich mir aber auch mehr gewünscht. Einbeinstativ war extrem hilfreich, ohne dies wäre bei den Game Drives der Ausschuss wohl in ungeahnte Höhen geschossen. Ohne ne Kamera mit sehr guten Rauschverhalten in hohen ISO-Bereichen würde ich es aber eher als Schönwetterobjektiv bezeichnen. Meine 60D is da leider nicht wirklich berauschend und bei Bildern in der Abenddämmerung bin ich schnell an die Grenzen gestoßen. Aber ich hab dann lieber nen verrauschtes Bild anstatt nen verwackeltes. Die Miete und das "Schleppen" hab ich echt null bereut, hat sich wirklich gelohnt :)

Tag 5

Heute geht es nach Storms River. Als kleiner Umweg und Zwischenstopp geht es zuerst zum Meiringspoort Pass. Eine geniale Strecke durch eine Schlucht, die umgeben von roten Felsformationen ist. Ziel ist hier der Meiringspoort Wasserfall, vom Rastplatz auf halber Strecke des Passes ist es nur ein kleiner Fußmarsch zum Wasserfall. Es gibt sicherlich weitaus größere und spektakulärere Wasserfälle, aber uns gefiel er sehr gut und andere Besucher waren kaum vorhanden.







Auf dem Rückweg sahen wir auch unsere ersten Baboons am Straßenrand. Zu diesem Zeitpunkt fanden wir die noch super, das änderte sich aber zum Ende der Reise dann schlagartig... Über Joubertina ging es dann runter zur N2 Richtung Storms River. Der plötzliche Wechsel der Karoolandschaft hin zu hohen grünen Bergen und dichtem Wald war beeindruckend.





Von Storms River ging es dann zu Fuß zum Big Tree. Laut Google Maps sollte es eigentlich einen direkten Weg geben ohne erstmal die Straße rein nach Storms River zurücklaufen zu müssen. Der Weg existierte aber nicht wirklich, so mussten wir kurz vorm Ziel einen kleinen Zaun übersteigen und eine Mauer runterklettern um dann die N2 überqueren zu können. Der Walk zum Big Tree ist relativ kurz und ein durchgängiger Boardwalk. Der Big Tree ist echt groß, aber wirklich beeindruckt hat er uns nicht. Da wir noch Zeit hatten, ging es direkt weiter auf die gelbe Route des Ratel Nature Walks. Der entspannte Boardwalk war verschwunden und wich einem schmalen Pfad durch den Urwald über Stock und Stein. An sich kein Problem, nur zogen während des Weges plötzlich dunkle Wolken, es regnete und wir waren uns unsicher wie lange der Walk überhaupt noch geht und ob wir noch richtig sind, eine Beschilderung oder irgendwelche Hinweise waren kaum vorhanden. Und die Wasserläufe, die laut Karte für uns als Orientierung dienen sollten, waren so weit ausgetrocknet, dass wir sie kaum erkannten. Der Regen war aber zum Glück nur ein kurzer Schauer und der Walk für ungeübte Wanderer wie uns ein kleines anderthalb stündiges Abenteuer. Unseren ersten Shongololo sahen wir auch.







Gegessen wurde abends dann im Tsitrus Cafe, ein sehr gemütlicher kleiner Laden / Handwerksverkaufsladen mit leckerer Pizza. Die Einrichtung erinnert teilweise eher an ein Wohnzimmer als ein Restaurant. Ursprünglich hatten wir uns das 60s Diner ausgesucht, die machen aber schon immer nachmittags zu.

Unterkunft: At the Woods Guesthouse
Sehr gemütlich, Einrichtung mit viel Holz, zwei süße Hauskatzen, kleiner Pool, Frühstück lecker mit Blick auf die Berge vom Balkon aus.



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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 20:31

Vorschlag zur Schlangenbestimmung







Nach etwas Suchen im Internet, hätte ich einen Vorschlag zur Schlange:

Psammophylax rhombeatus, Spotted skaapsteker, Rhombic skaapsteker, Spotted grass snake

Das Verbreitungsgebiet würde auch passen:
the Western Cape, its favoured habitats are fynbos, grassland and moist savanna.

Man erkennt sie an den grossen Augen mit den runden Pupillen. Sie ist für den Menschen nicht giftig.

was meinen die Hobby-Herpetologen?

lg
bueri

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Donnerstag, 14. Dezember 2017, 00:03

@Bueri: Wow, super danke. Das scheint ja echt eine Spotted skaapsteker zu sein :)

Tag 6

Als erstes ging es nach dem Frühstück los Richtung Tsitsikamma National Park, von Storms River aus nur ein Katzensprung. Formalitäten waren schnell geregelt und wir konnten uns noch einen der wenigen vorhandenen Parkplätze aussuchen. Der Wetterbericht versprach zwar Sonnenschein, aber nur 20 Grad und da wir an der Küste viel Wind erwarteten, waren wir viel zu warm angezogen. Zwiebelprinzip war hier definitiv von Vorteil. Das Wetter war traumhaft, der Walk zu den Hängebrücken problemlos, es waren noch kaum andere Besucher unterwegs, und die Aussicht lieferte ein Postkartenmotiv nach dem anderen.







Auf dem Rückweg kamen uns dann viele Reisegruppen entgegen, hauptsächlich ältere Herrschaften, die auch eindeutig zu reich angezogen waren (frei zitiert nach Hummeldumm). Anscheinend wurden die dort auch teilweise ohne große Information hingekarrt, so wurden wir doch von zwei Personen gefragt, wohin denn der Weg führe und was es hier überhaupt zu sehen gäbe. Aufm Weg zurück machten wir noch eine Abbiegung vom Boardwalk runter zur Klippe, dort hatte man Ruhe vor den Reisegruppen und einen tollen Ausblick. Unsere ersten Dassies entdeckten wir hier dann auch und wir verliebten uns sofort, die sehen einfach knuffig aus Wir waren auf jeden Fall froh, rechtzeitig vor Ort gewesen sein, als wir zum Parkplatz kamen, platze der aus allen Nähten und die Schlange am Gate war gewaltig.





Weiter ging es dann über die N2 hoch Richtung Port Elizabeth bis zur Abzweigung Richtung Uitenhage. Nach weiteren 20 Minuten erreichten wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Die Valley Bushveld Country Lodge liegt auf einem kleinen privaten Reserve, auf dem eine Giraffenfamilie, Zebras, Antilopen usw leben. Nach 5 Minuten über die Gravelroad, leider ohne Tiersichtung, erreichen wir die Lodge.

Ein kurzer Mittagssnack und es geht weiter zum Daniell Cheetah Project, welches von dort aus nur 15 Minuten entfernt ist. Dort angekommen zieht erstmal ein ordentliches Unwetter auf. Unsere einstündige Tour beginnt also in Regenjacken. Das Daniell Cheetah Project versucht dabei zu helfen, den Genpool der Geparden langfristig zu erweitern. Uns wurde erklärt, dass bei Geparden in Südafrika Inzucht ein großes Problem ist und viele Tiere im Alter von fünf oder sechs Jahren an einer Krankheit der Leber/Niere sterben. Durch die Erweiterung des Genpools soll diese Krankheit im besten Fall ausgerottet werden. Zusätzlich zu Geparden befinden sich dort noch andere große Katzen, die entweder zur Aufklärung gehalten werden oder aus Jadgaufzuchten kommen, wie bei beiden großen Löwen Chuck und Norris. Die Leoparden, die dort leben, gehören wohl zu einem Forschungsprojekt einer europäischen Organisation. Das Sonne kam dann irgendwann auch wieder raus und letztendlich war das Unwetter wohl gar nicht so verkehrt, die Tiere waren durch die Abkühlung aktiver. Ein Gepard jagte einem hinter der Mauer vorbeifahrendem LKW hinterher und die Hyänen ärgerten die Löwen durch den Zaun.













Zum Ende der Tour wurde uns dann noch freigestellt in ein Gepardengehege zu gehen, der dort siebenjährige Gepard ist eine Flaschenaufzucht und an die Menschen gewöhnt. Mit leicht mulmigem Gefühl ließen wir uns das nicht entgehen. Ich weiß, nicht jeder hier findet solche Interaktionen mit Tieren gut, und wir haben auch echt vorher lange überlegt, ob wir das machen möchten oder nicht. Letztendlich kamen wir aber zu dem Entschluss, dass wir das hier nicht als allzu problematisch sehen. Zum einen ist der Preis für die Tour echt ein Witz im Gegensatz zu anderen Cheetahprojects, was uns zu der Vermutung brachte, dass die Eintrittsgelder selbst kaum für die Deckung der Grundkosten reichen werden und sich hier keine goldene Nase mit solchen Interaktionen verdient wird. Zum anderen wirkte der Gepard für uns auch so, dass es definitiv seine freie Entscheidung war, ob er jetzt zu uns kommt oder nicht (In Kapstadt trafen wir zwei Mädels, die ebenfalls das Project besuchten und bei ihnen hatte der Gepard kein Bock auf Streicheleinheiten und kam auch nicht an). Und der Gepard schien die Streicheleinheit auch tatsächlich genossen zu haben, er schnurrte nur so vor sich hin und konnte kaum genug bekommen. Und für uns war es auch ein echt besonderes Erlebnis – unabhängig davon, ob und wie schlecht das jetzt hier geredet wird.



Auf dem Rückweg sahen wir auf der Straße noch unser erstes Warzenschwein + eine riesige Gruppe von blauen Meerkatzen.



Nach Ankunft in der Lodge machten wir uns direkt los zu einem Spaziergang über das große Gelände, schließlich wollten wir die Giraffen sehen. In einer Ecke entdeckte ich dann nach 10 Minuten den ersten Giraffenkopf im Busch und kurze Zeit später standen wir auch vor ihnen. Insgesamt leben dort acht oder neun Giraffen, inklusive zwei Babygiraffen (ca. 2 und 8 Wochen jung). Die goldene Stunde ging gerade los und die beiden Babygiraffen sahen unglaublich niedlich aus. Wir hätten sie wirklich noch Ewigkeiten beobachten können, nur knurrte langsam der Magen, also zurück zur Lodge. Kurz vorm Eingang stand dann noch ein hübscher junger Nyalabulle.









Das Abendessen wurde im Speise- / Kaminzimmer der Lodge eingenommen, die Wände schmücken hier Trophäen diverser Huftiere, was sicherlich nicht jedermans Geschmack ist. Gegessen wurde mit den anderen Gästen an einem Tisch, für uns auch etwas neues. Mit am Tisch saßen ein sehr redseliges Paar aus Texas, die ihren Kindern erzählten, sie wären auf einer langweiligen Geschäftsreise, und eine Mutter mit ihrem Sohn aus Südafrika, die dort wegen einer Prüfung des Sohnes übernachteten und uns von ihrer Heimat Baviaanskloof vorschwärmten. Zum Essen gab es unglaublich leckeren Impalaeintopf.

Gefahrene Kilometer: 280

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kalingua

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Freitag, 15. Dezember 2017, 15:58

Tag 7

Heute geht es nach dem Frühstück mit dem Guide der Lodge ab in den Addo Elephant National Park. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten vorbei an unzähligen Zitrusplantagen. Um die Formalitäten im Park brauchten wir uns nicht kümmern und im VW Bus wurden wir dann vom Main Gate über diverse Loops runter in den südlichen Teil und wieder hinauf gefahren. Insgesamt waren wir knapp 7 Stunden im Park unterwegs. Unser Guide klapperte alle Wasserlöcher mit uns ab, gab uns viele Infos zu den Tieren, erzählte uns von den Geparden, die sich über die Küste ihren Weg in den Addo suchten, und gab sich wirklich viel Mühe. Gesehen haben wir vor allem viele Warzenschweine, Kudus, Kuhantilopen, Zebras und unzählige Mistkäfer, die durch den vorherigen Regen in großen Mengen auf den Wegen unterwegs waren.















Elefanten haben wir natürlich auch ein paar gesehen, unsere ersten waren zwei junge Bullen, die aber wirklich weit weg auf einem Hügel standen. Kurze Zeit später kam ein großer Bulle neben uns aus dem Busch auf die Gravelroad. Wirklich sehr beeindruckend, wenn ein so großes Tier neben einem auf dem Weg erscheint. Lange Zeit beobachteten wir zwei Elefanten an einem künstlichen Wasserloch, die dort abwechselnd die letzten Tropfen aus dem Zulauf saugten. Später sahen wir noch eine recht große Elefantenfamilie, die die Straße Richtung Wasserloch kreuzte. Das Wasserloch war dann aber nicht mehr in unserem Blickfeld und durch die anderen Autos vor uns, waren wirklich auch nicht wirklich nah an der Szene, trotzdem ein aufregender Moment.









Vor dem Abendessen gingen wir nochmal auf dem Lodgegelände auf zu Fuß auf Pirsch, die Giraffen waren schnell gefunden und standen diesmal nicht so dolle hinterm Busch versteckt. Zebras grasten auch entspannt vor uns auf der Wiese. Auf der anderen Seite der Lodge in einem ausgetrockenten Flusslauf entdeckten wir dann noch einen Wasserbock.









Serviert wurde uns an diesem Abend Pasta mit Nyala, auch wieder wirklich echt lecker. Anschließend versuchte ich noch die Milchstraße mit der Kamera festzuhalten.



Unterkunft: Valley Bushveld Country Lodge
Die Lodge liegt in einem kleinen privaten Reserve, ca 30 min vom Addo und Port Elizabeth entfernt. Wirklich super hat uns gefallen, dass man sich auf dem Gelände frei bewegen kann und alleine auf Pirsch der dort lebendenen Tiere gehen kann. Der Höhepunkt waren hier für uns die beiden Babygiraffen. Die Zimmer sind ausreichend groß, schön eingerichtet. Der Trip in den Addo, der bei unserer Buchung dabei war, war für uns auch echt super. Da meine Freundin der einzige Fahrer der Reise war, konnte sie sich so auch mal he­r­um­chauf­fie­ren lassen und sich auf die Tiere / Landschaft konzentrieren. Frühstück war auch lecker, die beiden Abendessen noch viel leckerer. Letztere müssen beim Checkout bezahlt werden, ich hab jetzt die Preise nicht mehr im Kopf, aber es gab auf jeden Fall keine böse Überraschung und wir hätten mit mehr gerechnet.






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Freitag, 15. Dezember 2017, 16:48

Tag 8

Heute geht es in Amakhala Private Game Reserve. Gestartet wird hier mit einem Game Drive + Mittagessen ausgehend vom Leeuwenbosch Country House. Von der Bushveld Country Lodge fuhren wir hoch Richtung Addo über Paterson, von hier aus ging es dann über eine Gravelroad runter zur N2. Als wir den Addo passierten, entdeckten wir auf dem Teil, der für die allgemeine Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, fünf Elefantenherden an nebeneinanderliegenden Wasserlöchern. Insgesamt dürften das schätzungsweise knapp 100 Elefanten gewesen sein (auf dem Foto sind nur zweieinhalb Familien zu sehen). So etwas hätte ich mir für den Addo Besuch am Tag zuvor gewünscht, aber so war das auch schon echt toll.



Die Gravelroad hat uns etwas mehr Zeit gekostet als geplant, so ging es dann auch direkt nach Ankunft los mit dem Game Drive. Mit dabei ein älteres Ehepaar aus München. Schon kurz nach dem Losfahren entdeckten wir einen großen Elefantenbullen im Busch. Der zeigte uns aber nur sein Hinterteil. Auf dem dreieinhalbstündigem Game Drive sahen wir in der Ferne nur noch einen weiteren Elefantenbullen, dem wir uns aber nicht wirklich nähren konnten, da dort gerade eine Gruppe an Guideschülern zu Fuß unterwegs war. Warzenschweine gab es auch hier wieder viele, aber im Gegensatz zu denen im Addo, rannten die hier sofort los, wenn man die Kamera in Position brachte.













Schön zu sehen waren ein paar Zebras an einem Wasserloch, die sich erst vor einer kleinen Wasserschildkröte erschreckten und sich dann einen kleinen Kampf untereinander lieferten.









Das Highlight des Game Drives kam kurz vor dem Ende. Wir entdeckten mehrere Giraffen, die alle in eine Richtung liefen. Unser Guide fuhr schnell los um ihnen den Weg zu kreuzen. Kurz darauf entdeckten wir ihr Ziel: Eine tote Giraffe. Über Elefanten ist ja bekannt, dass sie wohl auch wirklich trauern um verstorbene Artgenossen. Laut unserem Guide ist so ein Verhalten bei Giraffen nicht bekannt und sie kämen wohl alle einfach aus Neugier zu dem Kadaver. Es war trotzdem schon ein ergreifender Moment, ingesamt versammelten sich dort ca 15 Giraffen um auf die Tote zu blicken. Hier durften wir dann auch den Jeep verlassen. Todesursache war für uns und unseren Guide unklar, auch wenn es da eine Art Loch an der Bauchdecke gibt, sieht das ja nicht wirklich nach einem Riss von Raubtieren aus.







Das Mittagessen, was im Preis für den Game Drive inbegriffen war, war in Ordnung. Und auch wenn es keine Löwen oder ähnliches gab, hatte es sich alleine wegen der "Giraffentrauerfeier" gelohnt.

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Freitag, 15. Dezember 2017, 19:05

Tag 8 Fortsetzung

Vom Leeuwenbosch Country House fuhren wir anschließend 10 Minuten die N2 Hoch zur Carnavondale Lodge, dort stellen wir unser Auto ab und wurden von einem Guide abgeholt, der uns zum Quatermains 1920 Safari Camp, unserer Unterkunft für diese Nacht, fuhr. Ohne 4x4 kommt gelangt man nicht zum Camp, da auf dem Weg zwei extrem steile Hügel gemeistert werden müssen. Während wir begrüßt wurden und ein wenig durch Camp geführt wurden, wurde unser Gepäck in unser Zelt gebracht, dies liegt ca. 3 Minuten zu Fuß vom Boma entfernt. Das Camp bietet Platz für maximal 6 Gäste verteilt auf 3 Zelte. Die Zelte liegen alle weit auseinander, dass wir keins der anderen überhaupt gesehen haben. Das ganze Camp ist ohne Storm, Warmwasserdusche ist dennoch im Zelt vorhanden. Kurze Zeit später trafen wir die anderen Gäste, ein junges Paar aus der Schweiz und eine ältere Frau aus Texas, die jetzt nach und nach ihre Bucketlist abarbeitet. Das Quatermains liegt im Raubtierfreien Teil des Amakhala, direkt neben dem Shamwari PGR. Dadurch ist es ihnen auch gestattet, die Game Drives im Shamwari durchzuführen. Dort ging es dann auch anschließend hin, unser Guide versprach uns viel und konnte es auch einhalten, bzw übertraf der Game Drive unsere Vorstellungen um einiges.

Wir fuhren an allen möglichen Antilopen und Co einfach vorbei - hätten wir davon vorher nicht schon etliche gesehen, wären wir vermutlich doch erstmal etwas enttäuscht gewesen - , den ersten Stopp gab es bei einem Brautmaulnashorn und ihrem Baby. Nach einem für uns unverständlichen Funkspruch ging es mit Vollgas übers Gelände und kurze Zeit später standen wir vor einem Geparden, der gerade losprischte. Er versuchte sich ein Kuhantilopenbaby zu schnappen, wurde dann aber von den ausgewachsenen Tieren zurückgetrieben. Wir beobachten den Geparden dann noch eine Weile, wie er sich im Busch erholte. Ein richtig schönes Tier, und direkt neben unserem Jeep.













Danach gab es eine Breitmaulnashornfamilie, in der Ferne entdeckten wir dann auch noch ein Spitzmaulnashorn, das wir dann später nocheinmal von kürzerer Entfernung treffen sollten. Wir fuhren weiter, Giraffen kreuzten unseren Weg, wir sahen kleine Schakale.













Angedacht war eigentlich ein Sundowner mit schöner Aussicht, doch dann entdeckten wir im Busch zwei Löwen. Die liefen hinter den nächsten Busch, wo der Rest der achtköpfigen Löwenfamilie gerade die Reste eines Warzenschweins verspeiste. Nach dem Geparden dachten wir eigentlich, unserer Sichtungsglück wäre aufgebraucht, aber Löwen, die nur ein paar Meter von uns entfernt ihren Snack genossen, bestätigte das Gegenteil. Und die jungen männlichen Löwen, ca. 1 Jahr alt, sahen echt klasse aus, zwar schon ein wenig gefährlich, aber dennoch irgendwie niedlich.













Auch die nächste Möglichkeit zum Sundowner wurde gecancelt, denn es ging weiter mit einer Elefantenfamilie. Insgesamt waren es ca. 20 Tiere mit 4 Jungtieren, davon 3, die gerade mal ein paar Wochen alt waren. Die Elefanten kamen immer näher, eine Kuh war besonders neugierg kam wirklich sehr nah, ich hätte nur meinen Arm austrecken müssen, um ihren Rüssel zu berühen. Besonders süß und spanned waren die 3 ganz kleinen, die fröhlich miteinander rumtollten und sich dabei kaum auf den Beinen halten konnten. Leider ging die Sonne langsam unter und wir mussten zurück zum Camp aufbrechen.















Hinter einer Kurve stand plötzlich dann das Spitzmaulnashorn vom frühen Nachmittag. Wir erschreckten uns alle gut, unser Guide auch, da man es wirklich vorher nicht zu sehen war. Als wir weiterfuhren, mit dem Glauben, es das Nashorn hätte sich verzogen, startete es einen Angriff in Richtung unseres Jeeps. Zum Glück fuhren wir schnell genug, sonst hätte es uns vermutlich erwischt.



Im Camp angekommen, brannte schon das Lagerfeuer und es gab Amarula. Während wir dabei zusahen, wie das Braai über dem Feuer zubereitet wurde, kam der Campchef zu uns und erzählte uns einiges darüber, wie ein PGR funktioniert, worauf man achten muss usw. Sehr interessant. Zum Abendessen ging es dann an den überdachten Tisch, es gab unterschiedliches Fleisch und wir wurden alle mehr als satt. Nach dem Essen erzählte uns unser Guide noch von seiner Zeit in der Antiproachingeinheit des Shamwari. Das ganze wurde dann auch wirklich sehr bewegend, als es darum ging, dass einer seiner Kollegen fast von einem Nashorn getötet wurde.



Mit einer Petroleumlampe ging es dann ab in unser Zelt. Wir warfen noch mal für 10 Minuten den Gasheizer an, zusätzlich für Wärme sorgten noch Wärmflaschen, die schon unter der Decke lagen.



Gefahrene Kilometer: 95

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Mittwoch, 20. Dezember 2017, 11:30

Tag 9

Die Nacht verlief ruhig und die Decken wärmten ausreichend. Um 6 Uhr klingelte dann der Wecker, ich hüpfte im Zelt unter die warme Dusche und dann ging es zu 6:30 zum Boma. Dort stand bereits der Kaffee und Rusk bereit. Kurz darauf ging der morgendliche Game Drive los, diesmal ins Amakhala PGR.



Unser Guide für diesen Morgen war entspannt und zeigte uns auch viele kleinere Tiere, angefangen bei den Termiten bis hin zu den kleinen flinken Vögeln, die ständig um unseren Jeep schwirten und die von uns aufgescheuchten Insekten fraßen. Er hatte echt ein umfangreiches Wissen über alles, was es dort so zu sehen gab. Der Game Drive war zwar das komplette Gegenteil vom actionreichen des vorherigen Nachmittags, aber dennoch nicht weniger spannend.











Niedlich waren auch die ganzen kleinen Kuhantilopen, die wir sahen.





Eine Elefantenherde zog auch an uns vorbei, die wurde von einem Elefantenbullen, der sich wohl noch nicht so wirklich trennen wollte, mit ausreichend Abstand verfolgt.





Einen großen Elefantenbullen, mit 5 Beinen, sahen wir auch noch.





Und zwei "Kills" gab es sogar auch :D





Gegen 10 Uhr erreichten wir dann wieder das Quatermains Camp. Das Frühstück war richtig lecker, hier gab es den besten Bacon der ganzen Reise. Mit am Tisch saß die Campchefin mit ihrem kleinen Nachwuchs und erzählte uns einiges darüber, wie es so ist, in so einem Camp zu leben, wo ihr größerer Sohn zur Schule geht usw.
Zwei Stunden später hieß es dann leider schon Abschied nehmen. Wir wurden zurück zu unserem Auto gefahren und brachen Richtung Kynsna auf. Auf der N2 kamen wir gut durch, für die Mittagspause ging es nach Jeffreys Bay ins Tasty Table. Schöner kleiner Laden mit Bick aufs Meer.
Nachdem wir vom Quatermains erst relativ spät aufbrachen und für die Strecke nach Knysna inkl Stopp in Jeffrey Bay gut 5 Stunden brauchten, gab es nach dem Check-in nur noch einen kurzen Spaziergang über Thesen Island mit anschließend leckeren Tapas im Tapas & Oysters.

Unterkunft: Quatermains 1920 Safari Camp
Defintiv das Highlight unserer Reise. Die Zelte sind nicht sonderlich groß, aber man muss auf nichts verzichten (abgesehen von Strom), und trotz des begrenzten Platzangebotes wurde sich wirklich Mühe gegeben, die Zelte ansprechend einzurichten und dezent zu dekorieren. Super ist, dass hier auch nur maximal 6 Gäste beherbergt werden, so hat jedes Zelt eine Reihe im Safarijeep für sich. Besonders hervorzuheben ist hier auch die gelungene Mischung aus 5-Sterne-Service (auch wenn es nur ein 3-Sterne-Camp ist) und dem persönlichen und Touch der Angestellten / Campbesitzer. Zum Abschied stellten sich Guides und Koch in einer Reihe auf und umarmten einen dann herzlich. Wer in einem PGR in der Addo-Gegend übernachten möchte, sei das Quatermains echt empfohlen. Ca. 200€ p.p. für all-inclusive ist vergleichsweise günstig, im Shamwari, welches auch befahren werden darf, geht es glaube bei 400-500€ pro Nacht erst los.







Gefahrene Kilometer: 370

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Mittwoch, 20. Dezember 2017, 11:48

Tag 10

Nachdem der gestrige Tag ohne großes Ausflugsprogramm recht entspannt vonstatten ging, gibt es heute das volle Programm.

Nach dem Frühstück ging es los ins Monkeyland, welches von Knysna in ca. 50 Minuten erreicht ist. In dem eingezäunten Waldgebiet leben über 10 verschiedene Affenarten aus aller Welt. Mit einem Guide wird man in einer einstündigen Tour man durch den Wald geführt. Man sieht echt viele niedliche Affen, die auch nicht sonderlich scheu sind und zwischen den Beinen umherlaufen.















Als Bonus gab es noch zwei große Schildkröten beim Akt.



Danach ging es ins Birds of Eden, das liegt direkt neben Monkeyland und kostet im Kombiticket ca 20€. In der riesigen Vogelvoliere spaziert man über Boardwalk ohne Guide entlang. Wir haben uns dort ungefähr 2 Stunden aufgehalten, bis wir den Ausgang erreichten.











Auf dem Parkplatz standen dann noch zwei ungewöhnlichere Fortbewegungsmittel.


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Mittwoch, 20. Dezember 2017, 11:57

Tag 10 Fortsetzung

Vom Bird of Eden erreichten wir nach 10 Minuten Fahrt die Wild Spirit Backpackers Lodge. Dies ist vermutlich etwas, was nicht bei jeder Reise entlang der Garden Route auf dem Plan steht und ein kleiner Geheimtipp. Die Backpackers Lodge hat nen ordentlichen Hippie-Vibe und ist der Ausgangspunkt für einige Walks in die Umgebung. Außerhalb der Hochsaison sind diese auch für Nicht-Übernachtungsgäste zugänglich. Unser Ziel war ein Wasserfall im Urwald. Ca eine dreiviertel Stunde geht es auf einem schmalen Trampelpfad relativ steil bergab in eine Schlucht. Hier muss man teilweise echt schon aufpassen, um nicht den steilen Abhang runterzufliegen. Der abenteuerliche Weg wurde dann mit einem 80 Meter hohen Wasserfall und einigen Rockpools belohnt. Viel Wasser floss nicht, aber trotzdem sehr schön und idyllisch. Begleitet wurden wir auf unserem Weg von einem kleinen Hund der Lodge, der sich uns einfach ungefragt anschloss und sich auch nicht zurückschicken ließ.









Auf dem Rückweg sahen wir dann unsere nächste Schlange, diesmal dürfte es aber wirklich eine Boomslang sein.







Vom Wild Spirit aus gibt es noch 3 weitere Walks, aber für uns ging es weiter zum Natures Valley. Wirklich ein Traum, wir hatten wunderschönes Wetter und sahen dort nicht einen anderen Menschen. Hier wagten wir uns dann auch kurz in den indischen Ozean. Im Oktober aber keine besonders gute Idee, das Wasser war wirklich arschkalt. Aber die Sonne trocknete und wärmte nach dem kurzen Bad schnell. Wir liefen noch ein wenig am Strand entlang und genossen die Ruhe und die traumhafte Landschaft.













Nach der Rückfahrt gab es mit Ocean Basket eine Fischplatte mit schönen Ausblick auf den Sonnenuntergang und die Knysna Waterfront.




Gefahrene Kilometer: 150

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 19:22

Tag 11

Heute gehts nach Robberg Island. Von Kynsna aus nach ca. 35 min Fahrt erreicht. Wir hatten wieder Glück und waren rechtzeitig da um noch einen Platz auf dem Parkplatz zu erwischen. Gelaufen wurde dann der Witsand Circuit, also die mittlere der drei verfügbaren Strecken. Bei 25 Grad und Sonnenschein, reichte uns die auch vollkommen aus. Eine schöne machbare Strecke mit vielen Echsen auf the Island.















Nachmittags fuhren wir dann noch hoch zu den Knysna Heads und schauten uns Leisure Island an. Gegessen wurde im Falcon Creek Spur. Man wird hier definitiv satt, aber umgehauen hat es uns jetzt nicht.







Unterkunft: Stanndards Guest House
Ein schönes Guesthouse mit großem Garten und Pool, betrieben von einer französischen Familie. Es liegt jetzt nicht direkt im Stadtzentrum, aber innerhalb von 10 Minuten sind die Waterfront oder die Heads erreicht. Das einzige Guesthouse der Reise, wo es auf dem Zimmer kein Kühlschrank / Minibar gab. Aufpassen muss man bei der Einfahrt, die bescherte uns einen kleinen Kratzer an der Autofront und der Einfahrtsmauer zu urteilen nach, waren wir definitiv nicht die ersten, die mit ihr Bekanntschaft machten.



Gefahrene Kilometer: 180

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 19:30

Tag 12

Heute steht die längste Fahrt der Reise an. Von Knysna aus nach Hermanus. Für die 420 km brauchten wir mit kurzem Halt am Dolphins View Point hinter Wilderness und einem Mittagsstopp bei KFC in Swellendam gut fünfeinhalb Stunden.



Im Guesthouse angekommen, wurde für uns direkt ein Tisch im Burgundy reserviert. Die Zeit bis zum Abendbrot nutzen wir für einen Spaziergang am Cliff Path, der vom Nautilus Cottage direkt erreichbar war. Weit kamen wir jedoch nicht, die Aussicht und die Wellen waren einfach zu beeindruckend.







Vom Gearings Point waren auch die ersten Wale sichtbar.





Und die putzigen Dassies liefen dort auch überall rum.





Im Burgundy gab es dann eine Fischplatte für 2 - die beste und größte der Reise.



Gefahrene Kilometer: 420

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cameleon (14. Mai 2018, 13:40), toetske (13. Mai 2018, 00:03), ReginaR. (2. Januar 2018, 12:13), Cliff (31. Dezember 2017, 09:21), Tutu (28. Dezember 2017, 20:25), gatasa (27. Dezember 2017, 14:54), hawaiki (23. Dezember 2017, 09:33), sunny_r (22. Dezember 2017, 22:09), kOa_Master (22. Dezember 2017, 13:07), Charlotte_ (22. Dezember 2017, 08:54), Sella (22. Dezember 2017, 05:06), Bär (21. Dezember 2017, 20:21), Wicki4 (21. Dezember 2017, 20:02)