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hosche

Anfänger

  • »hosche« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 15. Dezember 2017, 20:43

5520km in 24 Tagen von Johannesburg nach Kapstadt

Hallo miteinander,
nachdem ich hier als "Mitleser" zu unserer ersten Südafrika Reise viele tolle Tipps bekommen habe, möchte ich mich mit einem kurzen Rückblick revanchieren.
Wow ... 5520km in 24 Tagen von Johannesburg nach Kapstadt ... Wahnsinn!!!
Während der Reisevorbereitungen haben wir oft das Für und Wider eines Zwischenflugs abgewägt. Vor allem, da wir ansonsten recht sportlich aktiv sind und langes Autofahren im Grunde nicht unser Ding ist. Letztendlich haben wir aber, zumindest für uns, mit der "One Way Route" alles richtig gemacht und möchten fast keinen der zig Kilometer missen. Somit können wir auch allen Ersttätern die genügend Zeit und die Bereitschaft mitbringen früh aufzustehen solch eine Tour nur empfehlen dieses wunderschöne Land ohne ZW-Flug zu bereisen.

Hier ein paar Eckdaten: Wir sind beide Anfang 50 mit genügend Reise Erfahrung
Flug: Frankfurt - Johannesburg (Lufthansa) und Cape Town - Zürich - Stg. (Edelweiss). Zwecks Zeitersparnis und besserer Schlafmöglichkeit 2x Nachtflüge

Auto: Über Billiger Mietwagen einen fast neuen Hyundai i10 mit 8000km erhalten. Das Auto war für 2 Personen ausreichend. Anbieter Vorort war Bidvest Car (alles bestens).

Straßen: Alle in einem wesentlich besseren Zustand als erwartet.

Navi: Zur Navigation hatten wir auf dem Handy die kostenlose App "Navigator" ... nur zu empfehlen!

Unterkünfte: Bis auf Kruger (über SanParks) wurden alle Unterkünfte vorab per Mail direkt beim Vermieter reserviert. Man spart sich dadurch die Hotelportal Gebühren und hat auch gleich einen netten Kontakt zur Unterkunft. Eine Anzahlung musste nie geleistet werden. Wegen einer kleinen Routenänderung konnte man 2 Quartiere auch problemlos stornieren. Das grobe reservieren von Zuhause empfiehlt sich unbedingt, da man sich Vorort eine Menge Zeit mit der Sucherei erspart! In allen 12 Quartieren wurden wir sehr freundlich empfangen. Ausgestattet waren alle mit frischer Bettwäsche, Handtüchern und den nötigen Kochutensilien (außer Kruger). Wir können daher auch sämtliche Unterkünfte nur empfehlen!

Geld: ATM`s gibt es nahezu überall. Manche Banken verlangen allerdings Gebühren. Nedbank frei (daher unser Favorit), ABSA 50R, Standard 1%. Unser Kurs lag im Schnitt bei 15,70Rand

Essen: Hier sind wir nicht so anspruchsvoll. Frühstück wurde immer selbst gemacht. Abends meist eine Kleinigkeit gekocht, gegrillt oder ein frisch zubereitetes Essen im Supermarkt gekauft. Im Kruger, Clarens (Highlander), Hermanus (Cafe1904) und Cape Town (Burger Bude) waren wir essen.

Budget: bei einem Rand Kurs von ca. 15,70R
Letztendlich war die Reise mit 3800,-€ für uns Beide inclusive Allem doch um einiges günstiger als erwartet
Flüge: 1420€
Mietwagen: 340€
Einwegmiete: 70€
Wild Card: 220€
Unterkünfte 23x: 1000€
Sonstiges: Essen, Sprit, Eintritte usw. 750€

Fazit:
Südafrika ist ein überragendes und sehr einfach zu bereisendes Land mit zig verschiedenen Landschaften und sehr freundlichen Menschen. Zu keiner Zeit fühlten wir uns irgendwo unsicher.
Bei einem weiteren Besuch würden wir uns vermutlich auf den Nordteil und die Drakensberge beschränken, hier hat man einfach ein besseres SA Feeling.
Die Garden Route ist zwar auch wunderschön und empfehlenswert aber doch schon sehr touristisch mit viele Reisegruppen!

Liebe Grüße Hosche

Hier eine Übersicht:


5520km in 24 Tagen von Joh. - Kapstadt.pdf

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kOa_Master

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Freitag, 15. Dezember 2017, 21:07

Klasse Übersicht, Fazit & Bericht, vielen Dank - und dann auch noch im Low-Budget-Bereich so eine gut zusammengestellte Reise. :thumbup:
Ich muss auch sagen, dass die Reise in Anbetracht der Zeit & Strecke sehr gut aufgeteilt finde - Fahrteile mit einigen 1N-Stopps und dann wieder einige längere Aufenthalte. Da gebe ich euch auch eindeutig recht, dafür braucht es nicht zwingend einen Zwischenflug. Ein bisschen aussergewöhnlich für mich ist die Routenwahl nordwärts von Lesotho - wie kam es dazu? Wieso nicht "untenrum"?
Was mich jetzt ebenfalls noch interessieren würde - könnt ihr zu den Unterkünften vielleicht noch was sagen? Was waren eure Favoriten?
Ein paar Tops und Flops entlang der Reise würden mich ebenfalls interessieren.

Oder habt ihr vor sogar noch einen kurzen (oder längeren) Reisebericht zu schreiben? Dann warte ich natürlich brav! :saflag: :blush:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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lottinchen

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Samstag, 16. Dezember 2017, 08:08

Danke für diese tolle Zusammenfassung!

Magst du vielleicht deine Erfahrungen zu den Chalets in St. Lucia teilen? Die sind ja wirklich günstig.
Sind sie für eine Familie mit zwei Kindern geeignet?

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4

Samstag, 16. Dezember 2017, 13:11

Hallo Hosche,
Es freut mich zu lesen das auch du die Strecke Johannesburg-Kapsradt ohne Inlandsflug bereist hast und es wahrlich nicht bereust! Wir haben uns ebenfalls für die Route ohne Flug entschieden , waren aber bei der Planung immer wieder unsicher ob es wirklich das Wahre ist.... ;) .... wird sich dann im nächsten Jahr zeigen . Momentan liegen wir kilometertechnisch bei knapp unter 4000 , allerdings ohne Pirschfahrten, Abstechern, spontane Routenänderungen :D von denen es ja immerwieder zu Hauf gibt!
Haben euch eigentlich die langen Strecken(also alle über 300km pro Tag) nichts ausgemacht?

Lg Rosi

aldiana

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5

Samstag, 16. Dezember 2017, 14:58

Ist ja lustig: 5520 waren exakt die im November 2017 von mir gefahrenen Kilometer . Diese allerdings in der Umgebung von George und mit dem Motorrad bei 15 Fahrtagen. Südafrika mit dem Moped ist einfach Spitze. Der Weg ist das Ziel. Think bike.

Carl

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kOa_Master (16. Dezember 2017, 16:55)

hosche

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  • »hosche« ist der Autor dieses Themas

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6

Samstag, 16. Dezember 2017, 15:03

@ KOa Master:
- Unterkünfte: Wie schon gesagt können wir alle Quartiere bedenkenlos empfehlen, aber das spiegelt sich ja auch in den Bewertungen der Hotelportale und "Trip" wieder.
- Zu den schönsten gehörten aber vermutlich Hhusha Hhusha Malelane, Wreng Cottage in Clarence, Robberg 113 in Plettenberg Bay und Airbnb in Kapstadt ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).
- Die Route um Lesotho herum sind im Grunde nicht allzu mehr Kilometer ald die N2 runter, aber man hat viel mehr Sehenswürdigkeiten auf der Strecke. Auch wenn man sie natürlich nur kurz genießen kann, sieht man zumindest die Schönheit des Landes. Auf dem Weg um Lesotho bis zum Addo streift man z. B.: Howick (Mandela Skulptur), Golden Gate NP, Royal Natal NP, Mountain Zebra NP, Cambdboo NP
- Nein ein größerer Reisebericht ist nicht geplant!

@ Lottinchen: zu The Estuary Guest Chalets in St Lucia
- Das Chalet ist für eine Familie hervorragend geeignet. Liegt sehr ruhig mit 2 Schlafzimmern in Geweite zu sämtliche Läden, Restaurants. Schau die einfach die Bilder z.B. bei Safarinow oder deren eigener Homepage an, so sieht es wirklich ... da ist nichts getürkt.

@ Rosi:
- Nein die langen Strecken haben uns wirklich überhaupt nichts ausgemacht und wir vermeiden ja wie schon gesagt ansonsten eher zu lange Autofahrten. Aber man sollte sich halt schon bewußt sein, dass man frühzeitig morgens loskommt da es gegen 18.00 Uhr meist dunkel wird!

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gatasa (16. Dezember 2017, 20:22), Rosi2510 (16. Dezember 2017, 18:15), kOa_Master (16. Dezember 2017, 16:55)