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Elisabeth

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Dienstag, 23. Januar 2018, 15:56

Reisebericht 6 Wochen Roadtrip von Kapstadt nach Durban

Hallo!

Mittlerweile ist unsere erste Reise durch Südafrika schon ein Jahr her. Da ich bei unserer Reiseplanung sehr von diesem Forum profitiert habe, möchte ich mich hier mit einen kleinen Bericht bedanken.

Erstmal unsere Route:
  • Simonstown (3 Nächte)
  • Franschhoek (50 km 3 Nächte)
  • Swellendam (200 km 3 Nächte)
  • Wilderness (224 km 4 Nächte)
  • Tsitsikama NP (140 km 2 Nächte)
  • Graff-Reinet (390 km 2 Nächte)
  • Addo (270 km 2 Nächte)
  • Grahamstown (120 km 1 Nacht)
  • Wild Coast – Zuhause bei den Xhosa (430 km 3 Nächte)
  • Port Shepstone (380 km 4 Nächte)
  • Giant’s Castle (320 km 2 Nächte)
  • Royal Natal NP (124 km 3 Nächte)
  • Ithala (320 km 3 Nächte)
  • Ballito (330 km 4 Nächte)
  • Kapstadt (4 Nächte)

Wir sind von Wien via Istanbul nach Kapstadt geflogen, also mit Turkish Airlines. Die Tickets haben wir schon fast ein Jahr vor Abreise gebucht.
Unseren Mietwagen, einen Toyota Corolla in schickem Himmelblau, haben wir zuhause über Sunnycars gebucht. Vermieter war Bidvest. Wir waren sehr zufrieden mit dem Auto und mit Bidvest.
Gesamt haben wir ca. 4800 km im Auto zurückgelegt.

Auf meiner privaten Seite habe ich einen ausführlichen Bericht erstellt. Eine gekürzte Form werde ich dann hier posten.
Wenn jemand zwischenzeitlich Fragen hat, bitte einfach her damit!

Liebe Grüße
Elisabeth
Liebe Grüße
Elisabeth

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Dienstag, 23. Januar 2018, 16:58

Simonstown

Nach der Übernahme unserer Mietwagens machen wir uns auf zu unserer ersten Unterkunft in Simonstown. Bei einem Zwischenstopp in der Longbeach Mall decken wir uns mit ersten Lebensmitteln und Braai Utensilien ein.
Den ersten Abend verbringen wir mit einem Gläschen südafrikanischem Wein und einer Boerewors (sehr lekker) zu Hause in unserer „Garage“.

Am ersten Tag geht's dann natürlich gleich zum Kap der Guten Hoffnung. Wir sind relativ früh dran (etwa 9 Uhr) daher ist es noch nicht zu überlaufen. Vom Leuchtturm spazieren wir vorbei am Diasbeach zum Kap. Zum Abschluss darf dann natürlich das obligatorische Foto am berühmten Schild nicht fehlen.
Wichtig: Sonnenschutz nicht vergessen! Der kühle Wind am Kap ist trügerisch.


Am nächsten Tag besuchen wir die Pinguine am Bouldersbeach. Es gibt hier 2 Abschnitte. An einem Abschnitt kann man mit den Pinguinen baden. Hier ist das Wasser sehr seicht, es sind daher viele Familien hier. Der andere Abschnitt ist dann den Pinguinen vorbehalten, man kann sie aber von den Holzstegen aus beobachten.

Franschhoek

Auf dem Weg nach Franschhoek passieren wir auch Muizenberg. Das ist der Strand mit den berühmten bunten Hütten. Das Wetter ist aber nicht so schön als das es zum Baden einlädt. Bis auf ein paar Spaziergänger ist auch nicht viel los. Also fahren wir noch ein Stück entlang der Küste der False Bay mit immer wieder schönen Ausblicken.

Am nächsten Tag haben wir eine Tour mit der Winetram gebucht. Die Winetram in Franschhoek fährt im HopOnHopOff Prinzip und bietet verschiedene Routen an. Das Transportmittel ist zum Großteil ein Bus, ein Stück wird mit einer nostalgischen Bahn gefahren und einen weiteren Teil legt man dann am offenen Anhänger eines Traktors zurück. Letzteres trägt wohl am meisten zur guten Stimmung der Fahrgäste bei, oder sind es am späteren Nachmittag dann doch das eine oder andere Gläschen Wein?
Wir haben uns für die rote Tour entschieden. Im Nachhinein betrachtet, wäre vielleicht die Gelbe besser gewesen, da uns just der erste Stop beim familiengeführten Eikehof am Besten gefallen hat. Man sitzt unter schattigen Eichenbäumen und wird noch vom Winzer persönlich begrüßt und umsorgt. 10:00 morgens ist mir dann aber für eine ausführliche Weinverkostung doch noch zu früh und ich belasse es beim Begrüßungsgläschen, das aber ein ganz ausgezeichnetes Tröpfchen war. Die folgenden Weingüter sind auch alle sehr hübsch und einladend angelegt, jedoch bei weitem nicht so persönlich. In Dieu Donne bestellen wir uns zum Winetasting noch eine Käseplatte dazu und genießen die herrliche Aussicht über Franschhoek.




Swellendam

Für die Weiterfahrt nach Swellendam haben wir uns für die kürzeste Routenoption entschieden und fahren über den Franschhoekpass. Über Villersdorp geht’s auf der R43 rechts weiter bis wir auf der N2 landen. Unsere Fahrt führt uns durch gigantische Weizenfelder.
Swellendam dient für uns als Ausgangspunkt für Abstecher zum Cape Agulhas und einen Besuch im Bontebok Park.

Das Cape Agulhas ist ja der südlichste Punkt Afrikas. Auch hier gibt's eine passende Tafel für ein schönes Erinnerungsfoto. Wenn man die Straße zum Fotostop weiter Richtung Westen fährt, kommt man bei den Resten des Schiffswracks der „Meisho Maru“ vorbei.


Gleich neben Swellendam befindet sich auch der Bontebook National Park. Im Internet wird der Park immer wieder als etwas langweilig bewertet. Das mag sein wenn man zuvor schon im Krüger oder Adoo war. Wenn man jedoch, so wie wir, von Westen kommt und im Bontebok Park die erste Selfdrive Safari macht ist er doch ein echtes Erlebnis, dass man nicht so schnell vergisst. Ja, man sieht hier hauptsächlich Böcke… sagt ja der Name schon, und ansonsten kaum andere Tiere. Aber man kann am Breede River wunderschön picknicken, ein Braai genießen, baden und sogar angeln (auch wenn nichts beißt).

Wilderness

Wir fahren weiter entlang der berühmten Garten Route in den kleinen Strandort Wilderness.

Wir machen hier gleich zwei Wanderungen. Da der „Giant Kingfishertrail“ bei unserem ersten Versuch gesperrt ist, entscheiden wir uns für den „Brown Hooded Kingfisher Trail“ als Alternative. Leider ist wegen des ausbleibenden Regens der Fluß so gut wie ausgetrocknet und so stehen wir nach etwa 2 km vor einem ebenso trockenen Wasserfall. Aber der Weg hat uns dennoch ganz gut gefallen. Am nächsten Abend hören wir von uns unseren Gastgebern dann, der Weg zum Touw River Wasserfall sei wieder frei gegeben. Also machen wir uns am Morgen gleich früh auf. Den ersten Teil des Wegs kann man auch mit einem Kanu dem Fluss hinauf zurück legen. Wir entscheiden uns aber gegen das Kanu und gehen die gesamte Strecke zu Fuß.


Von Wilderness unternehmen wir einen Ausflug in die kleine Karoo nach Oudtshoorn. Auf den Besuch einer Straußenfarm haben wir verzichtet, den unser eigentliches Ziel ist eines der größten und wohl schönsten Tropfsteinhöhlensysteme der Welt, die Cango Caves. Da wir zur Hochsaison (es sind Schulferien) unterwegs sind haben wir schon von zu Hause aus die Standardtour reserviert.





Tsitsikama

Unser Weg nach Tsitsikama führt uns auf der N2 durch die beliebten Ferienorte Knysna und Plettenberg Bay. Bei letzterem findet man das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) wo wir die Seebären Kolonie besuchen. Die Wanderung ist auch landschaftlich sehr sehenswert. Wasser mitnehmen!!

Der Tsitsikama NP ist offensichtlich ein sehr beliebtes Reiseziel bei Südafrikanern. Hier wagen wir zum ersten mal Ziplining. Doppelt gesichert rutscht man zwischen den Baumriesen von einer Plattform zur Nächsten. Anfangs kostet es mich doch einiges an Überwindung los zulassen, aber spätestens nach der 2. Fahrt habe ich meine kleine Höhenangst besiegt und genieße den Ausblick in den Baumwipfeln.

Am Nachmittag fahren wir dann noch weiter zur Mündung des Storms River und spazieren über die Hängebrücken.


Graff-Reinet


Wir sind über die Weihnachtsfeiertage in der Kleinstadt Graff-Reinet. Ein sehr ruhiges und eher verschlafenes Städtchen mit vielen Häusern im typischen kapholländischen und viktorianischen Baustil. Die Stadt liegt umgeben vom Camdeboo National Park. Bei unserem Gamedrive am späteren Nachmittag sehen wir zum erstenmal Zebras und den Kapbüffel.
Zum Nationalpark gehört auch das Valley of Desolation. Eine schmale steile Straße führt auf knapp 1400 m Höhe. Auf einem kleinen Rundweg hat man atemberaubende Ausblicke in die Karoo und beeindruckende Felsformationen.


Addo

Von der Karoo ging es auf der R75 wieder zurück Richtung Port Elisabeth. In Kirkwood halten wir beim Spar und decken uns mit Lebensmitteln für die nächsten paar Tage ein, denn unsere Bush Cabin auf der Addo Dung Beatle Farm ist eine Selbstversorgerunterkunft.
Zum Addo Elephant Park brauche ich wohl nicht mehr allzuviel erzählen. Löwen haben wir leider keine gesichtet. Dafür aber einen Schakal und natürlich Unmengen an Elefanten.
Unsere Unterkunft in Addo hat uns ganz besonders gefallen. Die Farm liegt nur ein paar Kilometer vom Main Gate entfernt.




Grahamstown

Um die Fahrtstrecke zwischen Addo und der östlichen Wildcoast etwas zu verkürzen legen wir einen Stop in Grahamstown ein. Die Stadt begrüßt uns mit strömenden Regen. Wir verkriechen uns lieber in unserer Unterkunft und planen die weitere Fahrtstrecke.


Wild Coast

Wir haben ihn gefunden, den wohl schönsten Platz auf Erden.
Wer von euch eine längere holprige Anfahrt (für die letzten 25 km benötigt man 2 h oder mehr) in Kauf nimmt und ein paar Tage ohne fließendes Trinkwasser und Strom leben kann, dafür aber eine wunderbare Natur und herzliche offene Menschen treffen will, den können wir dies Backpackerunterkunft ans Herz legen.

Hier verbringen wir auch den Jahreswechsel mit Braii und Lagerfeuer am Strand. Einfach unvergesslich! :thumbsup:


Für alle die nach Coffee Bay wollen, wir sind einen Großteil der Stichstraße von der N2 Richtung Coffee Bay gefahren. Der Zustand der Straße war überraschend gut. Sie dürfte vor kurzem Asphaltiert worden sein.




Port Shepstone

... ist keine touristische Stadt und hat selbst nicht viel Sehenswertes zu bieten. Die Stadt liegt aber gut für Tagesausflüge in die Umgebung. Es gibt auch einige B&Bs und nette Restaurants.

Wir fahren durch das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zum privaten (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Da der Strand in Port Shepstone nicht besonders einladend wirkt, fahren wir am nächsten Tag zum nahe gelegenen Shelly Beach. Das Wetter war aber leider nicht sonderlich gut.


Drakensberge (Giant's Castle + Royal Natal)

Ein absolutes Highlight unserer Tour sind die Drakensberge!
Im Jänner ist ja Regenzeit in den Drakensbergen, das bekommen wir leider auch zu spüren. Aber wir haben Glück und zwischendurch lacht auch wieder mal die Sonne.
Dafür ist alles traumhaft grün und überall plätschert das Wasser.

Im Giant's Castle besuchen wir das Bushman Museum mit den Felsmalereien der San. Das Museum darf man allerdings nur mit Guide besuchen. Die Touren starten stündlich und die Besucheranzahl ist auch limitiert. Also erst an der Rezeption ein Ticket abholen und dann rechtzeitig auf den Weg zu den Main Caves machen. Der Weg ist leicht zu bewältigen und gut ausgeschildert. Man braucht etwa 45 min vom Camp bis zu den Höhlen.

Das Amphitheater im Royal Natal Park wollte sich uns am ersten Tag leider nicht zeigen. Der Himmel war komplett wolkenverhangen und nebelig. Wir wollten schon frühzeitig abreisen. Zum Glück haben wir das nicht gemacht.


Wer von Durban Richtung Drakensberge (oder umgekehrt) fährt und Sehnsucht nach Österreich oder einem bayrischem Weißbier hat, der sollte einen Stop in den Midlands einlegen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Ithala

Das Ithala Game Reserve liegt etwas abseits der üblichen Touristenrouten und soll deshalb nicht so überlaufen sein, außerdem ist es Malariafrei.
In Lowesburg kaufen wir noch Gemüse bei einer Frau am Straßenmarkt, alles weitere bekommen wir im Spar. Die Fleischauswahl abseits von TK-Hühnerfleisch ist etwas überschaubar. Heute sind T-Bone Steaks vorrätig, diese werde frisch zugeschnitten. Den Butcher findet man etwas unscheinbar im hinteren Teil des Shops. Dort einfach fragen. Keine Angst, die Qualität ist einwandfrei.

Das Ithala Game Reserve ist tatsächlich wenig besucht, zu unrecht wie wir finden. Das Personal ist sehr freundlich und um unser Wohl bemüht und, was noch wesentlicher ist, die Landschaft und die Tierwelt haben uns regelrecht begeistert. Die Straßen sind zwar nicht überall im besten Zustand, wir konnten aber auch mit unserem normalen PKW einige Loops ganz gut abfahren. Für den restlichen Teil bucht man dann eben ein Game drive mit Ranger. Dabei erfährt man dann nicht nur interessantes über Flora und Fauna, sondern sieht auch Dinge, die man sonst nicht wahrgenommen hätte (zB einen Karakal im Erdloch oder den Kadaver einer Giraffe über den sich gerade die Geier freuen).


Ballito
Unser Weg führt uns wieder zurück an die Küste. In Ballito verbringen wir ein paar entspannende Tage am Strand. Die Hochsaison ist Mitte Jänner bereits vorüber und der Ort ist nicht überfüllt.
Wir unternehmen einen Ausflug nach Durban in die King uShaka Marine World und einen Shopping Trip in die Gateway Shopping Mall.

Am Flughafen Durban endet unser Roadtrip durch Südafrika. Die Autorückgabe läuft ganz einfach und ohne Papierkram. Volltanken, zum DropOff fahren, Koffer raus und Schlüssel abgeben.
Mit British Airways fliegen wir zurück nach Kapstadt.


Kapstadt

Wir nehmen uns ein 2 Tagesticket für den HopOnHopOff Bus. Am ersten Morgen zeigt sich der Tafelberg bei klarer Sicht. Das schöne Wetter nutzen wir sofort und machen uns auf zur Seilbahnstation. Das Ticket für die Bahn haben wir bereits zusammen mit dem Busticket an der Waterfront gekauft. Eine gute Entscheidung, denn an diesem sonnigen Vormittag will scheinbar jeder nach oben. Oben angekommen verläuft sich die Horde aber relativ gut.

Abends schließen wir uns der Sundownertour auf den Signalhill an.

Eine Tour führt auch durch das Constantia Vine Valley.


Und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen von Südafrika. :(
Aber wir kommen wieder! :saflag:
Liebe Grüße
Elisabeth

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lottinchen

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Dienstag, 23. Januar 2018, 17:40

Da habt ihr eine wirklich schöne Route für die Hochsaison ausgewählt.
Wirklich nette Ziele für Weihnachten/Silvester.
Würdet ihr in der Rückschau etwas anders machen? War es wirklich so voll bzw. leer wie erwartet?
Danke fürs teilen!!

evo

Elisabeth

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Dienstag, 23. Januar 2018, 17:51

Also auch im Nachhinein hat die Route schon gepasst. Was ich auch gut fand ist die Richtung von West nach Ost. Dadurch war bei den Nationalparks immer eine kleine Steigerung.
An der Wild Coast hätten wir vielleicht 1-2 Nächte länger bleiben können.

Entlang der Garden Route muss man zur Hochsaison auf jedem Fall vorausbuchen. In Tsitsikama und Wilderness war's schon voll. Bei der Durchfahrt durch Knysna und Plettenberg Bay kamen wir auch in einen kleinen Stau. Ich habe es aber nie richtig überfüllt empfunden. Entgegen aller Empfehlungen, haben wir auch ohne Reservierung immer einen Tisch beim Abendessen bekommen.

Was man vielleicht vermeiden sollte, sind Autofahrten auf Nebenstraßen am Neujahrstag. Das könnte schnell in einem Unfall enden.
Liebe Grüße
Elisabeth

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kOa_Master (14. Mai 2018, 10:34), toetske (13. Mai 2018, 22:40)

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Sonntag, 13. Mai 2018, 22:45

Wir haben ihn gefunden, den wohl schönsten Platz auf Erden.
Wer von euch eine längere holprige Anfahrt (für die letzten 25 km benötigt man 2 h oder mehr) in Kauf nimmt und ein paar Tage ohne fließendes Trinkwasser und Strom leben kann, dafür aber eine wunderbare Natur und herzliche offene Menschen treffen will, den können wir dies Backpackerunterkunft ans Herz legen.

:danke: Elisabeth!

Endlich habe ich auch Deinen Reisebericht gelesen :whistling:
Darüber habe ich jetzt aber noch eine Frage: welche Backpackerunterkunft ist denn "der schönste Platz auf Erden"? :help: Laut "Coast to Coast" gibt es in Coffee Bay nämlich verschiedene...

VG. Toetske
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Elisabeth

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Montag, 14. Mai 2018, 06:54

welche Backpackerunterkunft ist denn "der schönste Platz auf Erden"?

Hallo Toetske!

Wir waren nicht in Coffee Bay, sondern sind ein Stück vorher Richtung Osten abgebogen in das kleine Dorf Mngcibe an der Mündung des Mdumbi Rivers. Übernachtet haben wir im "Freedom o Clock".
Die Zimmer sind einfach aber sauber, es gibt auch einen kleinen Campingplatz. Party wie in Coffee Bay gibt's hier nicht. Es ist eher ruhig und entspannt, also genau richtig für uns Ü-40er ;). Der Sundowner am Deck ist einfach sensationell :beer: .
Die Anfahrt ist für normale PKW übrigens eine kleine Herausforderung aber für gute Fahrer mit genügend Zeit und trockenem Wetter machbar. Besser ist natürlich ein hoher Radstand oder ein 4x4.

Liebe Grüße
Elisabeth
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Elisabeth

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toetske (14. Mai 2018, 14:12), kOa_Master (14. Mai 2018, 10:34)

toetske

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Montag, 14. Mai 2018, 14:24

Hi Elisabeth,

Freedom O' Clock sieht echt nicht schlecht aus :danke: Ist alles dort mit "communal ablutions"?

VG. Toetske
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Elisabeth

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Montag, 14. Mai 2018, 15:16

Hallo Toetske,

ja ist alles für gemeinsame Nutzung. Es gibt 1 Dusche und 3 Toiletten, die aber relativ sauber sind. In der Dusche lauern ein paar Moskitos. Alles läuft mit Regenwasser. Es kann also durchaus sein, dass mal das Wasser ausgeht, was auch während unseres Aufenthalts passiert ist. Für diesen Fall gibt's statt der Dusche dann ein Bad im Fluss oder Ozean. Trinkwasser muss man ohnehin selber mitbringen.

In der Nähe liegt auch die Swell Eco Lodge, die glaube ich eigene Badezimmer in den Zimmern hat und Wasser vom eigenem Brunnen. Der Ausblick ist im Freedom o'Clock aber bei weitem besser.

Liebe Grüße
Elisabeth
Liebe Grüße
Elisabeth

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toetske (16. Mai 2018, 14:47)