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parabuthus

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Dienstag, 6. März 2018, 11:20

RE: Auf in den Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)

Daher waren wir kaum für Game Drives unterwegs und spektakuläre Tiersichtungen wird es in meinem Bericht nicht geben. Bin gespannt, wer dennoch bis zum Schluss alles dabei ist.
Tageskilometer: 374,6

Moin Lilly,

sooo unspektakulär fand ich das jetzt nicht. Eure Sichtigungen würde ich sofort unterschreiben, wenn sie uns vor unserem diesjährigen KTP Trip so garantiert würden.

Auf jeden Fall bin ich erst einmal beruhigt, daß bei euch die 3 Main Camps ebenfalls so gut abgeschnitten haben. Wenn wir euren 5 Jahres Takt übernehmen sollten, könnten wir beim nächsten Mal auch versuchen, die Wilderness Camps zu erforschen. Noch sind wir ja im 10 Jahres Takt. Im Vergleich zu 2008 hat sich dann ja doch schon einiges getan.

Ich vermute mal, daß es auch für uns eine große Herausforderung sein wird, Entscheidungen zu treffen, ob und wann man fährt oder im Camp bleibt oder mal einen Night Drive bucht. Im Winter ist soll es ja dann ohnehin nochmal anders sein.

Nun freu ich mich auf die Fortsetzung, besonders bezüglich Mokala.

LG

Christian

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LIRPA 1

Gaukler

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Dienstag, 6. März 2018, 13:42

Bezalel – eine tolle Erfahrung

Ein Night Drive im Winter dürfte eine frische Angelegenheit werden. Nicht ohne Mütze, Schal und Handschuhe würde ich empfehlen. :D

Bei über 30 °C verlassen wir gegen 9 Uhr den KTP. Erst wieder den gemütlichen Teil der R360, dann den Raserteil, der heute einem Namen fast gerecht werden würde. Genügend potentiell schnelle Autos mit Sondergenehmigung sind unterwegs. Allerdings gibt keiner der Porsche richtig Gas. Sind wohl alle noch müde. :sleeping:



In Upington angekommen, füllen wir im PicknPay unsere Vorräte auf und sind recht schnell wieder auf der Piste um zu unserem Tagesziel, dem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zu fahren. Als die Solaranlage rechts am besten zu erkennen ist, geht es links von der N14 auf das Gelände des Weinguts.





Wir fahren durch abgeerntete Reben, über eine Bahnlinie und sind auch schon da.



Martiens, der Betreiber ist noch bei der Arbeit, um 13 Uhr hatte er uns noch nicht erwartet. Kein Problem allerdings, er heißt uns Willkommen, lädt uns zu einem Drink ein und geht dann kurz weg, um zu checken, ob unser Chalet bereit ist. Ist es, und kurz darauf fahren wir die etwa 350 Meter zu unserer Unterkunft. Das Chalet ist geräumig und nett und fast komplett eingerichtet. Ein Toaster fehlt, da aber der Herd eine Grillfunktion hat, ist das eher ein marginales Problem.







Wir fühlen uns jedenfalls wohl. Die Klimaanlage läuft, als wir ankommen und sie ist sehr effektiv. Das Schlafzimmer hat eine eigene und da auch diese gut einstellbar und leise ist, werden wir gut schlafen. Möglicherweise helfen dazu noch die bereit stehenden geistigen Getränke. :wine:

Kurz einrichten, frisch machen und die diversen Akkus ans Netz bringen (Adapter sind auch vorhanden).
Danach geht es zu Fuß zurück zum Weingut. Außerhalb des Chalets gibt es noch viel zu tun. Die Außenanlagen sind der nächste Bereich, den Martiens angeht und auch wenn es noch nicht schön aussieht, man sieht schon, dass es voran geht. Alte Weinstöcke sind als Feuerholz säuberlich am Kanal gelagert, vieles ist schon geordnet und sauber gelagert. Wenn das fertig ist, wird um das Cottage noch weiter begrünt und es wir sicher auch bald außen nett anzusehen sein.





Am Verkostungsraum sieht man schon, wo es hingehen wird. Es ist alles gut gepflegt und hat ein wenig musealen Charakter. Bezalel war das Handelszentrum des Dysonklip, wie z.B. die Tanksäule noch zeigt. Auch die Dekorations- Gegenstände gefallen uns und der Garten ist eine vogelreiche Wucht.







Hier befinden sich übrigens auch die weiteren Räume, die man mieten könnte. Im Nachhinein wäre das auch o.K. gewesen, da der Schankbetrieb Samstags um 15 Uhr eingestellt wird und wir dann die einzigen Gäste waren. Da hier aber auch Feiern veranstaltet werden, wollten wir am Samstag kein Risiko eingehen.



Am Haupthaus angekommen, setzten wir uns erst einmal in den schattigen Bereich des Gartens und legten mit leckeren Malva Pudding und Apple Tarte eine kleine Grundlage für die folgende Probe. Dabei konnten wir auch beobachten, wie die „normalen“ Weinproben ablaufen. Genau, wie wir es von Weingütern um Franschhoek und Stellenbosch kennen und wie es für uns als nicht gerade enthusiastische Weintrinker eher nichts ist. So etwas wollten wir auch hier nicht und hatten daher mit Martiens per Email eine andere Art verabredet. Martiens konnte nicht 100 prozentig zusagen, hatte aber versprochen, dass wenn er Zeit hat, wir die Probe mit ihm machen können. Er hatte Zeit!
Um etwa 15 Uhr ging es dann in den klimatisierten Verkostungsraum





und Martiens stellte zuerst wie bei den beobachteten Weinproben seine Weine vor. Einher ging aber auch dieser Bereich schon mit ausführlichen Erläuterungen zum Weingut, den Gründen für die Auswahl der angepflanzten Rebensorten, Erklärung der Etiketten (Martiens hat Kunst studiert und entwirft seine Etiketten selbst), der Lage und der Geschichte des Weingutes. Statt ca. 30 Minuten dauerte dieser Teil etwa 2 Stunden und war schon sehr spannend.





Inzwischen hatten alle Angestellten das Weingut verlassen und Martiens setzte sich zu uns. Bisher hatte er stehend erklärt, um seinen Angestellten nicht das Beispiel zu geben, dass man sich zu den Gästen setzt und trinkt.
Nun ging es zur Geschichte des Brandy, den erreichbaren Geschmacksnuancen und wie man welche hervorhebt oder vermindert. Wenn man davon absieht, dass der Wein und Wasser weiter auf dem Tisch stand, eine trockene Angelegenheit. Den Brandy gab es nämlich noch nicht. Das war durchaus sinnvoll und erstaunlicherweise waren wir beide uns einig, dass wir tatsächlich während der nun folgenden 3 Stunden komplett interessiert bei der Sache waren. Martiens konnte sehr gut erklären und wir waren von Martiens' Einordnung der Brandyproduktion in die Geschichte Südafrikas der letzten etwa 300 Jahre ziemlich fasziniert.
Dann ging es zur Verkostung. Zuerst das klare Rohprodukt, dann die durch 5 Jahre Fasslagerung veredelte Variante. Leider war die 10 Jahre Variante im Moment ausverkauft (wussten wir vorher) aber dafür kamen wir in den Genuss der Rooibos Variante. Dafür wird mit Pellets aus Rooibos Holz gearbeitet. Nicht länger als 2-4 Jahre darf ein solches Fass lagern um den optimalen Geschmack zu erzeugen. Eine sehr interessante Citrusnote war die Folge. Sehr lecker und originell. Wirklich eine Besonderheit.
Zum Schluss ging es noch in die Herstellungs- und Lagerräume damit wir auch einen Einblick in diesen Bereich bekommen konnten.
Um 21 Uhr war das Ganze dann beendet. Keine Sekunde Langeweile und eine geniale Unterhaltung. Der Preis für diese Art der Probe lag bei 120 Rand PP und war mehr als gerechtfertigt.
:!: Martiens hat uns ausdrücklich gebeten, bei der Beschreibung darauf hin zu weisen, dass diese Art der Wein- und Brandyprobe der persönlichen Absprache im Vorhinein bedarf, dass es nicht immer so ausführlich und lange werden wird. Ihm hat das Gespräch mit uns auch Spaß gemacht, er hat zum Schluss mit verkostet und mindestens 2 Stunden waren quasi Bonusmaterial. Er macht diese Probe nur wenn er Zeit und Lust hat. :!:
In jedem Fall würde ich vorbei fahrenden Besuchern z.B. von Augrabies den Besuch (jeden Tag außer Sonntag möglich) empfehlen und sei es nur um eine Flasche Rooibos Brandy zu erstehen. Der ist etwas besonderes.



Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Probe so lange gehen würde, folglich waren unsere Akkus am Ende alle leer (die Ersatzakkus luden ja im Chalet) und es gibt keine Fotos von den Herstellungsräumen.
Auch eine Taschenlampe hatten wir nicht dabei aber zum Glück leuchtete uns der Mond den Weg zum Chalet. Gut dass wir uns eine Art Ciabatta im PicknPay gekauft hatten. Das hielt nun als Abendbrot her und dann ging es auch direkt ins Bett. Am nächsten Morgen stand direkt nach dem Frühstück vor unserem Chalet mit Blick auf den See des Weinguts die Fahrt zum Mokala an aber davon demnächst mehr.





Tageskilometer: 324,4

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Kitty191

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Dienstag, 6. März 2018, 15:04

Hallo Lilly,
schön das Ihr immer wieder etwas Neues „ausgrabt“ und uns teilhaben lasst. Wahrscheinlich wird Martiens demnächst von Augrabiesgeschwächten und KTP- müden, Bradyliebenden Forikern überrannt. Dank Euch.... :thumbsup:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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LIRPA 1 (6. März 2018, 15:38)

LIRPA 1

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Dienstag, 6. März 2018, 15:44

Nun, wenn diese mit einem Snack und einer normalen Wein- / Brandyprobe zufrieden sind, wird ihn das sicher freuen. Alles weitere wird wohl eher schwierig und wir schätzen uns glücklich, dass wir so etwas mitmachen konnten. Womöglich ist so ein intensives Gespräch auch nur für die Wenigsten interessant.

Wer demnächst dort vorbei schaut, kann mir gerne ein Fläschchen Rooibos Brandy mitbringen. :P

LG Lilly

Gisel

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Dienstag, 6. März 2018, 15:49

Hallo Lilly,
Ja vielen Dank für den Tipp, wir werden dann im September vorbeischauen! :D
Grüsse von Gisela

Beate2

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Mittwoch, 7. März 2018, 14:51

Hi Lilly,

ich liebe solche tastings wie ihr es mit Martiens hattet!
Und ich verstehe durchaus, dass er das so ausführlich nicht jeden Tag machen kann und will.

LG
Beate

LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 7. März 2018, 23:28

Ich auch!

Deshalb schreibe ich das ja so deutlich. 6 Stunden sind natürlich auch sehr, sehr viel. Wir haben aber auch gefragt und teilweise ging es dann auch nicht um Wein und Brandy. :D So lange war sicherlich auch nicht geplant, sondern hat sich entwickelt. Eigentlich hatte Martiens noch etwas vor. :whistling: Das hat er dann verlegt. War aber seine Entscheidung, wir haben nicht gedrängt oder so etwas.

LG Lilly

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toetske (8. März 2018, 22:39), Beate2 (8. März 2018, 10:29)

toetske

oorbietjie

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Donnerstag, 8. März 2018, 22:51

Bezalel Rooibos Brandy

Hi Lilly,

So ein "persönliches" Tasting ist immer etwas ganz spezielles. Deinen Beitrag hatte ich zufällig vorgestern noch bei unserer Freundin in Edenvale gelesen. Gesternmorgen also wie verrückt im OR Tambo danach gesucht - leider vergeblich ;(
Es gab nur Cape Town Rooibos Gin aber der sah mir irgendwie zu künstlich aus und andererseits hatte mein Mann inzwischen schon zwei andere GIn-Sorten ausgewählt :saflag: Übertreiben soll man ja nicht ;)

Ich finde es ganz toll was ihr alles im KTP erlebt habt und würde selber gerne auch irgendwann mal wieder dorthin fahren, vor allem weil es jetzt die vielen neuen Unterkünfte gibt.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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LIRPA 1 (9. März 2018, 13:56)

LIRPA 1

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Sonntag, 11. März 2018, 17:47

Der Weg zum Kameeldoring Treehouse und die Zeit dort

Nach der erholsamen Nacht auf dem Weingut standen wir Morgens früh auf, genossen beim Frühstück noch ein wenig die Atmosphäre und waren dann um 8.30 Uhr auf der Piste. Es war Sonntag, gab fast keinen Verkehr, der Tempomat stand auf 120 und wir cruisten über die exquisiten Straßen.



Die regelmäßig entlang der Ns gestreuten Rastplätze nutzten wir nicht.



Entgegen den Google Empfehlungen und auch entgegen den Vorschlägen unseres Navis blieben wir immer auf asphaltierten Straßen. Das bedeutete zwar mehr Kilometer und wir fuhren auch durch Kimberley aber wir sind nicht so die Gravel Road User.



An diesem Schild blieb uns dann aber auch nichts mehr übrig und wir waschbrettelten zum Parkeingang.



Der war dann auch bald erreicht. Früher gab es hier nur ein Funkgerät, nun ist das Gate besetzt und die übliche Einreise Prozedur in einen NP mit Ausfüllen der Entry Form wurde erledigt. Dann ging es im Game Drive Modus zur Mosu Lodge. Eine der ersten Sichtungen, ein dunkler Springbock. Cool!



Ziemlich genau 4,5 Stunden nach der Abreise von Bezalel erreichten wir die Rezeption der Mosu Lodge und buchten für unser Baumhaus ein. Die Vorfreude stieg ständig und dann nach genau

Tageskilometer: 528

waren wir am Kameeldoring Treehouse, das ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe, angekommen und glücklich. Die Aussicht war genial und wir hatten unzählige Beobachtungen.



Ständige Besucher waren zum Beispiel Gnus, Leierantilopen, ...


... Giraffen ...

... und diverse Vögelchen.

Das war schon toll, ging aber auch am nächsten Tag weiter. Erst einmal ging die Sonne unter und wieder auf.



Morgens dann direkt wieder Action am Wasserloch. Die Büffel vertrieben erst einmal durch ihren kompakten Auftritt alle anderen Tiere, bis ein großer Elenhengst zeigte, dass er vor nichts und niemand Angst hat.



Die Zebras, die Quaggas werden wollen/sollen, warteten derweil, dass das Wasserloch wieder frei wird und wir fuhren dann nach unserem Frühstück zum Lilydale Teil des Parks um zu sehen, dass es auch dunkle Zebras noch im Park gibt.





Unterwegs kamen wir dabei auch am zweiten Gate zum Park vorbei. Auch dieses ist inzwischen besetzt. Dann ging es auf einen Loop im Lilydale Bereich, der unter anderem diese Tiersichtungen brachte.



Schön, schön aber es zog uns dennoch in unser Haus zurück.

Tageskilometer: 41,6

Kein Wunder, hier war immer etwas los. Unsere Hausgäste waren fleißig und gar nicht scheu und dann kam es zu einer echten Wunschbegegnung, die durch Fotos gar nicht hinreichend gezeigt werden kann.



Ein großer Giraffenhengst probierte unseren Baum und zeigte keine Scheu. Echt nah und großartig!





Dann kam es zur ersten längeren und bewussten Namaqua Tauben Sichtung.



Wir kamen gar nicht zum lesen, immer war am Wasserloch etwas los. Kleine Tiere wurden von uns genauso genossen,...



... wie dieser Besucher, der sich noch verhielt, wie sich Affen verhalten, wenn sie nicht angefüttert werden. Scheu und vorsichtig, eine Annäherung zum Baumhaus unternahm weder er noch seine Verwandten. So kann es bleiben.



Beeindruckend waren die großen Herden, die sich am Wasserloch einfanden. Giraffen, Büffel und Elen stehen hier nur Beispielhaft.





Als die diversen Herden dann so viel getrunken hatten, dass es mehr Matsch als Wasser gab, kamen auch die Fangoliebhaber zu ihrem Recht.





Auch ohne diese nächtlichen Besucher kann ich hier schon ein Fazit für diesen Urlaub ziehen: Mit den Sichtungen an Vielfalt, Menge und Nähe, die wir an diesen zwei Tagen am Wasserloch des Baumhauses hatten, kann keine unserer Unterkünfte in diesem Urlaub auch nur annähernd mithalten. Großartig!



Ich denke, mit den Bildern und Schilderungen unserer Sichtungen wird klar, warum ich im Unterkunftsthread so klar die Frage, ob wir wieder kommen würden mit Ja beantwortete. Die Unzulänglichkeiten im Bereich der Sauberkeit und Pflege des Baumhauses werden durch die Erlebnisse komplett verdrängt.
Leider endeten dann auch die zwei Nächte im Baumhaus und wir zogen zur Mosu Lodge weiter doch davon demnächst mehr.

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Sonntag, 11. März 2018, 21:06

Wow! Also, dieses Baumhaus macht mich ja sprachlos! Das würde ich für zwei Tage auch mit plumpsklo und ganz ohne Dusche nehmen wollen. Einfach einmalig!
Viele Grüße, Heike

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LIRPA 1 (11. März 2018, 22:33)

LIRPA 1

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Sonntag, 11. März 2018, 22:40

Plumpsklo wäre sicher stilechter. 8o

Ohne Dusche hatten wir ja quasi. :D Wobei man gar nicht unbedingt in Richtung mehr Luxus denken muss, wenn es um eine "sinnvollere" Dusche ginge. Ein Eimer zum selbst befüllen mit Duschkopf unten dran und ein offener Raum würden uns sicher reichen. Ob das Baumhaus dann so zu dem Preis an viele vermietbar wäre, steht womöglich auf einem anderen Blatt. ;)

LG Lilly

Sella

Sonne

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Montag, 12. März 2018, 06:53

Wir hatten damals nicht annähernd so viele Sichtungen am Wasserloch wie ihr aber auch wir würden wieder kommen weil die Stimmung dort einfach fantastisch ist wie man ja auch auf deinen Bildern erkennen kann. Man ist mit den Tieren eben ganz alleine für sich. Da mag man schon ein paar Nachteile einfach leichter in Kauf nehmen.Dann noch ein Rhino!!! Ich bin beeindruckt (und neidisch ;) )

LG Sella

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Montag, 12. März 2018, 10:08

Ähem, es ist nicht ein R. sondern 3 R. Rechts ist ein Muttertier mit Kalb. Sorry für die schlechte Qualität. :blush: Die Nachtfotos kann man leider alle vergessen, sonst würde es noch weitere Tierarten geben. Eulen z.B..

Zum Neid gibt es keinen Grund, Tiersichtungen sind immer Glückssache und Deinen Avatar hatten wir in unzähligen SA-Besuchen noch nie.

Du hast Recht, auch ohne so viele Tiere wäre die Terrasse dennoch einfach genial.

LG Lilly

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Sella

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Montag, 12. März 2018, 19:26

Ähem, es ist nicht ein R. sondern 3 R. Rechts ist ein Muttertier mit Kalb.
Da ich am IPad lese und schreibe liegt es vermutlich daran, dass ich die Fotos leider nicht vollständig sehen kann. Schade :wacko: . Muss später mal am Laptop ausprobieren ob ich dort die schönen Bilder komplett sehen kann. Geht es anderen die mit IPad arbeiten auch so?

Die Qualität ist völlig ausreichend. Die Bilder zeigen ganz deutlich die schöne Stimmung dort.
Zum Neid gibt es keinen Grund, Tiersichtungen sind immer Glückssache und Deinen Avatar hatten wir in unzähligen SA-Besuchen noch nie.
Nein, deshalb ist es ja auch mit einem ;) versehen. Wir hatten dieses Jahr in Nkomazi und im Krüger auch das Glück. Aber im Mokala am Treehouse Wasserloch ist das schon etwas ganz, ganz Besonderes :love: .

Hab noch einen schönen Abend

Sella

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Montag, 12. März 2018, 19:43

Hallo Sella,

Bei mir ist es grundsätzlich nicht und in allen Reiseberichten so, dass die Bilder auf dem iPad teilweise nicht vollständig sichtbar sind, auf dem PC aber schon. Scheint nicht an dir zu liegen.

Hallo Lilly,

Eure Unterkunft in Upington, die hat auch was. Tolle Fotos, die für mich die Idee Ë‹ wow, da möchte ich auch gerne mal sein‘ transportieren. Wer weiß, vielleicht treibt es uns ja auch mal in die Ecke. Obwohl mich der KTP nicht so reizt, ich weiß auch nicht, warum eigentlich.

Danke für den tollen Bericht und liebe Grüße, Heike

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Montag, 12. März 2018, 21:16

Bei mir ist es grundsätzlich nicht und in allen Reiseberichten so, dass die Bilder auf dem iPad teilweise nicht vollständig sichtbar sind, auf dem PC aber schon. Scheint nicht an dir zu liegen.

Das lässt sich nicht auf die iiiiiihhhh Familie beschränken ;) und gilt je nach Auflösung und Seitenverhältnis auch für Androiden.
Bei manchen Berichten auf dem Android Smartphone fehlt auch schon mal der echte Rand. Bei RB die die Bilder vergößert anzeigen können, klappt es dann in der vergrößerten Ansicht vollständig. Und nein, Tapatalk nutze ich nicht mehr.

Nun wieder On Topic: Lage ist manchmal eben durch nichts zu ersetzen. Bei den Sichtungen von der Terasse hätte mir auch ein Eimer zum Duschen gereicht.

LG
Rainer

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Donnerstag, 15. März 2018, 16:34

Zurück in der Mosu Lodge und unsere Erlebnisse dort

Etwas wehmütig aber mit der Sehnsucht nach einer erfrischenden Dusche verlassen wir das Baumhaus. Wir werden es hoffentlich wiedersehen. Um nicht zu früh an der Mosu Lodge anzukommen, machen wir einen Ausflug zum Stofdam Bird Hide. Dieser macht seinem Namen wieder viel Ehre, die Vögel verstecken sich gut. Macht nichts, der See ist nett, es ist absolut ruhig und ein wenig Leben entdecken wir auch.



Der Hide dient inzwischen auch als Übernachtungsort. Am Parkplatz befinden sich die (auch Tagesbesuchern zugänglichen Toiletten),



dann geht man zum Hide und dort befinden sich Betten, die man als gebuchter Übernachter herunter klappen kann. Vielleicht einmal eine Überlegung wert.





Nach kurzem Verweilen machten wir uns auf zur Lodge, hoffend, dass unsere Unterkunft schon bereit ist. Sie war es erfreulicherweise, beschrieben habe ich unser Häuschen ergänzend (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und wir richteten uns ein. Schön wieder ein wenig mehr Platz zu haben. Schnell war die Hütte wohnlich, die Dusche ausgiebig genutzt und wir konnten mit Tierbeobachtungen beginnen.

Alte Bekannte waren genauso zu entdecken,

wie diese Exemplare, die uns bisher im Mokala noch nicht begegnet sind. Ihr Ziel haben wir leider vergessen zu erfragen.



Die ungewöhnliche Abschottung der Hütte Nr.1 habe ich ja schon im Mosu Lodge Thread ergänzt, ich glaube uns würde das nicht gefallen, dass der Blick nach rechts und links verbaut ist.



Da wir hier nicht die gleiche Tierquantität am Wasserloch hatten und auch weil wir die Strecken in diesem Teil des Parks sehr mögen, machten wir während unserer Zeit in der Mosu Lodge nachmittags und morgens Game Drives. Tierisch nicht so ergiebig wie erhofft aber auf die üblichen Verdächtigen war natürlich Verlass ...





... und scheinbar, wenn man erst einmal die Schönheit der Namaqua Dove erkannt hat, sieht man sie auch öfter.



Uns wurde einmal berichtet, dass Kudus und Impalas nicht unbedingt gern gesehene Einwohner im Mokala sind, wir haben uns dennoch über diese Sichtungen gefreut und auch die Landschaft ist ja sehr sehenswert und wir genossen die Drives.



Nach einem starken Gewitter zur Mittagszeit, sind wir nachmittags auch los und die Qualität der Pisten hatte doch stark gelitten. Hier ging es noch,



hier wurde es schon etwas schlechter und das war auch die einzige Strecke auf der sich ab und an der Vierrad Antrieb einschaltete und



hier sind wir dann nicht mehr lang gefahren.



Es handelt sich nicht um einen Fluss sondern um den . :D

Als Folge der Drives hatte unser Fahrzeug dann ein wenig Matsch aufgesammelt und dem Unterbodenschutz sicherlich eine nette Schicht hinzu gefügt.

Im Camp entdeckten wir auf T-Shirts, Mützen und Ähnlichem im Camp Shop oft das Mokala Logo. Sehr passend und für uns eine Erinnerung an Bezalel. Martiens wurde nämlich nach seinem Kunststudium mit der Aufgabe betraut ein Logo für den neu entstehenden Park zu erstellen und hat es ziemlich natürlich gestaltet.



Nach unseren guten Erfahrungen mit dem Restaurant bei unserem letzten Mokala Besuch, stand auch diesmal das Restaurant auf unserer To-Do-Liste. Da sich die Karte nicht geändert hatte, wählten wir die gleichen Gerichte, die wir in so guter Erinnerung hatten und waren danach doch ein wenig enttäuscht. Auch der Service war ein wenig schlechter als wir das in Erinnerung hatten. Ich wollte abends ein Gericht von der Mittagskarte haben und bekam die Antwort, dass das nicht möglich wäre. Ralf bat dann darum einmal in der Küche nachzufragen, ob es nicht möglich wäre, ein Bobotie auch abends zu servieren und siehe da, dann ging es doch.
Das Bobotie war noch ganz lecker, auch wenn es mich wunderte, dass die üblichen Bananenscheiben auf den Salat umgezogen sind. Das ist doch eher gewöhnungsbedürftig.



Ralfs Kudu war beim letzten Mal zart und gut zubereitet, dieses Mal eher sehr fest und leider nicht so gut zubereitet. Da rettete auch die noch gleich gute Schokosauce nichts mehr.



Eigentlich war vorgesehen, dass wir beide Abende das Restaurant nutzen aber nach dieser Erfahrung änderten wir den Plan. Mittags probierten wir Malva Pudding und Chocolat Tarte, beides essbar aber keine Offenbarung und begnügten uns dann mit unseren Resten vor unserer Hütte.



Letztlich schade, dass das Restaurant nicht mehr den Standard von früher bietet, für Sanparks Camps ist es aber immer noch vorne.

Letztlich kommen wir aber wegen der Landschaft und der Tiere in den Park und da wurden wir sicher nicht enttäuscht. Wir werden sicher wieder kommen, hoffen aber, dass der Schlendrian, der beim Erhalt der Unterkünfte eingezogen ist, wieder auszieht.





Zum Schluss noch ein paar Sichtungen aus dem Camp, die zeigen, dass auch in der Lodge durchaus genügend zu entdecken ist. :thumbup:



Die Warzenschweine sind ja in großer Anzahl im Camp zu finden, wenig scheu und immer ein nettes Motiv.

Auch die Insektenwelt ist Farbenfroh vertreten und zeigte sich teilweise echt entspannt, was die Annäherung betraf.





Last but not least stehen auch immer Vögelchen als Motiv bereit und ich möchte abschließend deutlich schreiben, dass der Park weiterhin uneingeschränkt einen Besuch wert ist.



Entsprechend verließen wir den Park mit schönen Erinnerungen und machten uns auf den Weg nach Clarens, unserer letzten Station und damit geht es dann demnächst weiter.

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Freitag, 30. März 2018, 12:12

Der Weg nach Clarens und das Rooikat Cottage

So, eine kurze Pause meinerseits war zur Urlaubsbuchung (nicht SA :huh: ) notwendig und nun kann es mit den letzten Tagen weiter gehen.
Wir verließen mit den letzten Tiersichtungen den Mokala NP, erreichten flott die N12 um diese genauso flott wieder zu verlassen. Wir nahmen die R705 und die R48 um bei Petrusburg die N8 zu erreichen. Gute Straßen, kaum Verkehr, hauptsächlich Landwirtschaft unterwegs und Kimberley elegant umfahren.



Weiter ging es ohne Stopp durch Bloemfontein, auf die N1 um diese bei Winburg wieder zu verlassen. An dieser Stelle gibt es eine große Baustelle, das Navi war verwirrt aber die Ausschilderung zur N5 war gut und wir konnten glücklich die Straße wechseln. Auf der N5 ging es mit einem notwendigen Tankstopp in Senekel (auch hier wieder WCs nur gegen 2 Rand Gebühr) bis nach Bethlehem und von dort auf der R712 direkt bis Clarens. Inzwischen wurden die Felder auch immer wieder von netten Bergsichten aufgelockert und wir freuten uns auf Clarens.





R712:

Da Clarens nur sehr klein ist und die Beschreibung unserer Gastgeberin perfekt war, erreichten wir nach

Tageskilometer: 508,6

und etwa 5,5 Stunden unser (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Das Tor stand offen und wir klingelten direkt an der Haustür. Trudy öffnete, empfing uns herzlich und führte uns in unser Reich für die nächsten 3 Tage. Wir waren mehr als zufrieden.
Wir hatten ein eigenes Tor zum Grundstück, ...

... eine private Eingangstür ...

... und nach dieser befanden wir uns direkt im Wohn-/Küchenbereich.



Alles großzügig und komplett ausgestattet. Neben full DSTV gab es auch eine große Auswahl an DVDs und einen DVD-Player. Hier würde man also auch Regentage gut überstehen.

Weiter ging es durch eine Diele, von der Bad ...

... und Schlafzimmer abzweigten.



Vom großen SZ kam man auch direkt in den gemeinschaftlich nutzbaren Garten.



Die „Laube“ war für uns Allein.



Mir gefiel sie sehr gut, weil alles Wind und Regen geschützt war, Ralf störte ein wenig, dass der Blick auf unseren Hausberg nicht frei war.



Hier dann noch die Vogelperspektive auf unser Cottage.



Alles perfekt, nur das Wlan war sehr schwach und nur im SZ nutzbar. Für uns kein großes Problem, da wir noch genug Volumen auf unserer Vodafone Karte hatten. Der Garten enthielt einiges an blühenden Pflanzen, dadurch wurde natürlich auch die Vogelwelt angezogen und gab uns Beobachtungsmöglichkeiten.



Nach der langen Fahrt hatten wir keine große Lust mehr auf anstrengende Aktivitäten oder noch mehr Fahrerei und wir fragten Trudy, ob wir vom Cottage sicher durch Clarens laufen und auch im Dunkeln vom Restaurant laufen könnten. Und dann gab es eine Antwort, die wir in Südafrika schon lange nicht mehr so bekommen haben: JA! :thumbup: Clarens sei absolut sicher, man könne Tag und Nacht ohne Sorge alles zu Fuß machen. Es gäbe nur eine Sache, die man in Clarens besser nicht macht. Einen Fortuner oder Hilux fahren. Diese werden sehr häufig geklaut, nach Lesotho gebracht und dort zu Ersatzteilen für die Taxis zerlegt. Trudy hat für mit einem der beiden Fahrzeuge anreisende Gäste extra ein zusätzliches Gate angeschafft. Wir mit unserem Nissan waren ungefährdet und mussten das nicht nutzen.

Nach dieser erfreulichen Auskunft begaben wir uns also zu Fuß in die „Innenstadt“.



Wir waren spät dran, zwischen 16 und 17 Uhr schließen alle Shops aber wir wollten sowieso nur ein wenig laufen und einen Kaffee schlürfen und beides konnten wir bei strahlendem Sonnenschein umsetzen. In der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) lud und dieser Kerl zu leckeren Kaffeespezialitäten ein - können wir sehr empfehlen. Draußen sitzen und das Leben beobachten. Sehr nett.



Etwas gibt es in Clarens leider nicht, dabei würde es dort eigentlich gut hinpassen. Ein Spar oder Woolworth mit guter und ausgewählter Lebensmittelabteilung. Wir brauchten zum Glück nur noch Wasser und ein wenig Wurst. Letztere fanden wir in den kleinen Bäckereien (kein Schreibfehler! :D ) und Ersteres im kleinen Chinesenladen an der Tankstelle. Das ist auch der einzige Laden, der in Clarens eine Art Supermarkt darstellt. Wer sich in Clarens komplett selbst verpflegen möchte, sollte auf der Reise dorthin in einem größeren Ort einkaufen oder muss sich auf Farmstalls o.Ä. umsehen.

Wir planten aber Restaurant Besuche und hatten das bewusst als Kontrapunkt zur vielen Selbstverpflegung in den NPs gesetzt. Das war auch einer der Gründe, warum wir nicht im Golden Gate NP übernachtet haben.
Trudy empfahl uns einige Restaurants und für den ersten Abend wählten wir die Nr. 1 am Ort, das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Eine gute Wahl. Die Vorspeise, obwohl sie sich gut anhörte, das Rote Beete Carpaccio war leider nicht gut genug gewürzt aber die Hauptspeisen konnten sehr wohl überzeugen. Ralfs geliebter Ochsenschwanz war sehr lecker und auch mit viel Fleischanteil sehr gut und auch meine Entenkeulen waren ein Gedicht.



Ein schöner Abschluss des Tages und wir liefen die paar Meter zu unserer Unterkunft und hatten dann sogar noch eine tolle Tiersichtung.



Von unseren weiteren Unternehmungen erzähle ich dann demnächst.

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Mittwoch, 11. April 2018, 13:31

Clarens - hauptsächlich entspannen mit ein wenig spazieren gehen

Clarens sollte ja nach der doch sehr Kilometer lastigen Reise ein wenig der Entspannung dienen und so gingen wir auch die Tage dort an. Morgens liefen wir zum Ortseingang um die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) auf zu suchen. Dort gab es schon ab 7 Uhr frisches Brot und Brötchen. Man musste allerdings nachfragen, in den Auslagen lagen die Waren vom Vortag in Plastik gepackt. Weiter ging es zur (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) am Square. Dort gab es die leckereren Croissants und dann wurde ausgiebig gefrühstückt.

Am ersten Tag sah es lange nach Regen aus und wir beschlossen nur den Spruit Walk, einen kleinen Spazierweg, der direkt an unserem Cottage vorbeilief, zu machen.





Unterwegs klarte es dann auf ...



... und als die Kreuzung mit dem Kloof Walk, der auf den Fels hinter unserem Cottage führt, kam, war kein Regen mehr in Sicht und wir erweiterten den Ursprungsplan. Das war eine gute Idee, der Weg stieg sanft an, war gut markiert, leicht zu laufen und wir bekamen einen schönen Blick auf Clarens.







Unterwegs mussten wir zwei Mal einen Zaun übersteigen bzw. darunter her kriechen.



Kein echtes Problem und wir hatten eine schöne dreistündige Wanderung durch das Clarens Nature Reserve erledigt.



Zur Belohnung ging es dann zur (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Im Gegensatz zu unserem letzten Besuch gab es inzwischen ein Free Tasting. Auf einem Holzbrett wird jeweils ein Schluck der Bier- und Cidersorten kredenzt. Nicht wirklich ideal, den die kleine Menge ist zu warm um genossen zu werden. Wir nahmen nicht das ganze Brett, sondern nur je 3 Sorten Bier und Cider. Danach gab es dann ein richtiges Glas gegen Bezahlung. Kalt schmeckte sowohl das Stout als auch das Cider besser. :beer:



In der Brauerei könnte man auch eine Kleinigkeit essen, uns sagte die „deutsche“ Küche jedoch nicht zu. Statt dessen ging es dann direkt weiter ins (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , einer Kneipe mit - laut unserer Vermieterin - dem besten Curry. Ein echter Kontrapunkt zu unserem Clementines Besuch vom Vortag aber durchaus auch o.K. Wir waren mit Butternut Soup (ungewöhnlich abgeschmeckt) und Oxtail Soup (sehr hoher Fleischanteil) durchaus zufrieden, bei unseren Hauptspeisen fiel das Vegetable Curry deutlich hinter das Beef Curry zurück. Alles in allem ein ordentliches Essen, mit aufmerksamen, freundlichem Service, bei Live Musik. Diese spielte hinter einer Glastür, die den Speisebereich vom Barbereich trennt. In letzterem darf geraucht werden.



Als wir zurück zu unserem Cottage gingen, schüttete es aus Eimern und die Sand/Lehm Straßen sammelten sich gut unter unseren Schuhen an. :D

Tageskilometer: 0!

Am zweiten Tag ging es zum Golden Gate NP. Da wir den Mushroom Rock Walk schon kannten, gingen wir diesmal Brandwag Buttres. Nett, wenn auch ein wenig zugewachsen.



Ausblicke gab es dennoch, unter anderem auch auf das Restcamp mit dem dahinter gelegenen Wasserfall, zu dem wir danach auch noch liefen. In den Becken desselben kann man auch Baden, was einige Südafrikaner an diesem Sonntag auch gerne nutzten.







Dann fuhren wir noch die Game Drives, genossen die Landschaft, sahen recht weit entfernt auch Zebras und Gnus und viele Vögel.





Schön, hier noch einmal gewesen zu sein. Der Park ist nett und sogar die Mülleimer gefallen uns.

Da uns unser Cottage so gut gefiel, wir auch ein wenig traurig über das Ende unserer Reise waren, blieben wir abends zum Reste essen auf unserer Veranda. Sehr entspannend und idyllisch.

Tageskilometer: 79,3

Das war es dann mit dieser Reise, es folgt noch die Berechnung der Kosten und die Vorfreude auf die zur Zeit im Buchungszustand befindliche nächste Reise kann beginnen. :thumbup:

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Donnerstag, 12. April 2018, 07:57

Ja, der Supermarket/Laden neben dem Protea Hotel in Clarens ist nicht gerade eine Wucht, aber nun gut.
Dafür gibt es einige tolle Farmstalls und ähnliches, uns gefiel z.B. das Purple Onion Deli ausgezeichnet (100m gegenüber der Tankstelle/des Supermarkets). Man muss sich einfach bewusst sein, dass alles ein wenig teurer ist.
Auch in der Courtyard Bakery gibt es angrenzend zum Cafe noch allerhand zu Kaufen (was man nicht unbedingt in einer Bakery erwarten würde) oder auch gegenüber vom Ugly Duckling (spezieller Laden :D ).
Alles in allem sowieso ein sehr spezieller Ort, ziemlich einzigartig in Südafrika würde ich sagen. Erinnerte mich ein wenig an gewisse Orte im Gold Country/Kalifornien, keine Ahnung weshalb.

Ein extrem informativer und wertvoller Reisebericht einmal mehr von dir Lilly, vielen Dank!!
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