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parabuthus

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21

Donnerstag, 29. März 2018, 23:15

Du liebe Güte !

Ich kann es kaum fassen, was euch da passiert ist. Ok, vor geballten südafrikanischen Großfamilien ist man kaum gefeit, aber der Rest klingt schon sehr abenteuerlich. Schade, daß Stephanie wohl nicht mehr da ist.

Ich fand es da gut und würde bei passender Strecke Nambiti wieder einplanen. Allerdings werde ich weitere Berichte aufmerksam verfolgen. Offenbar kann sich doch schnell etwas ändern.

Als Spinnenbeauftragter unserer Reisegruppe bin ich da relativ entspannt. Ich kann allerdings nachvollziehen, daß es unschön sein kann. Ich bin absolut anfällig bei Würmern, Schnecken und sonstiges Getier ohne Beine.

LG

Christian

kOa_Master

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22

Freitag, 30. März 2018, 09:01

Hi Christian,

Nun, bei (südafrikanischen) Grossfamilien kann man nicht viel machen, wobei das unter Umständen ja auch ganz okay/spassig sein kann - nur halt in diesem Falle nicht wirklich, da bei Ihnen nicht Safari im Vordergrund stand, sondern "Familienzusammenkunft" (nebst erheblichem Alkoholkonsum gewisser Personen bereits auf dem Morning Drive möchte ich an dieser Stelle hinzufügen - das half der Gesamtsituation bestimmt nicht).
Stephanie & Steve sind hingegen immer noch dort, sie hatten nur gerade Urlaub als wir da waren.

Wir sind uns auch nicht ganz einig, was den Ort angeht resp. eine mögliche Rückkehr. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet, weshalb ich mir durchaus eine Rückkehr vorstellen könnte sollte es gerade passen, Anika hingegen eher nicht. Sie wird aber bestimmt lachen über deinen Job als Spinnenbeauftragter - diesen Titel habe ich nur ad interim solange keine geeignetere Personen verfügbar sind. Für eine dauerhafte Ernennung sind meine Aktionen zu langsam, zu wenig konsequent und nicht ausreichend letal und voran geht meistens ein Stirnrunzeln inkl. verharmlosendem Kommentar ("Muss das sein? Die tut dir ja eh nichts..." oder ähnlich).

Gekrabbel und Kleintier sind mir eigentlich relativ egal, die Grenze liegt bei mir vermutlich unter der Bettdecke oder auf dem Kopfkissen. Das muss dann schon nicht sein und wird entfernt.


Für den weiteren Reiseverlauf kann ich zumindest garantieren, dass es mindestens so überraschend und unterhaltsam weiter geht. :thumbsup:

Gruss,
Master
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Beate2

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23

Freitag, 30. März 2018, 11:59

ooooh... bei dieser Familie hätte ich auch an mich halten müssen. Spätestens beim erneuten Handyklingeln wäre ich aber auch explodiert. Da erwarte ich von einem guide - gerade in einem PGR - dass er klar Position bezieht. Aber Südafrikaner üben ja nur äußerst ungern Kritik aneinander. In der Öffentlichkeit und gegen die ganze Sippe ist das noch deutlich schwerer. Ich wünsche Bennie, dass er daraus gelernt hat.


Diese leider weit verbreitete Selbstbezogenheit hier ist etwas, an das wir uns immer noch nicht gewöhnt haben. Und zugegeben - auch nur begrenzt wollen.
Wenn Blicke töten könnten dann hätte eine junge Südafrikanerin ihre Vorspeise neulich abends Restaurant schon nicht überlebt. Die Bedienung kam zum Glück zu Hilfe.

LG
Beate

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parabuthus

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24

Freitag, 30. März 2018, 19:08



Wir sind uns auch nicht ganz einig, was den Ort angeht resp. eine mögliche Rückkehr. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet, weshalb ich mir durchaus eine Rückkehr vorstellen könnte sollte es gerade passen, Anika hingegen eher nicht. Sie wird aber bestimmt lachen über deinen Job als Spinnenbeauftragter - diesen Titel habe ich nur ad interim solange keine geeignetere Personen verfügbar sind. Für eine dauerhafte Ernennung sind meine Aktionen zu langsam, zu wenig konsequent und nicht ausreichend letal und voran geht meistens ein Stirnrunzeln inkl. verharmlosendem Kommentar ("Muss das sein? Die tut dir ja eh nichts..." oder ähnlich).

Nix letal. Spinnen und sonstige Krabbler werden fachgerecht umgesiedelt.

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kOa_Master

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25

Sonntag, 1. April 2018, 15:41



Wer dachte, dass es schon in Nambiti ein wenig turbulent zu und her ging, der darf sich jetzt gerne den nächsten Teil vom Nkomazi Private Game Reserve durchlesen. Die Vorfreude auf das Reserve war gross, denn die Region ist Klasse, die Bilder von der Unterkunft sahen toll aus und die Empfehlungen unter anderem hier im Forum fast durchwegs positiv. Leider wurde dann alles ein wenig anders. Aber der Reihe nach, es fing nämlich bereits in Nambiti an und mit einem von mir verschuldeten Fehler.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nach unseren ersten Safari-Tagen auf dieser Reise im Nambiti Privat Game Reserve, hatten wir als nächste Station ein für uns ebenfalls neues Game Reserve gebucht. Das Nkomazi Game Reserve liegt nahe Barberton und somit perfekt auf unserem Weg Richtung Kruger Nationalpark. Wir hatten 2016 auch bereits einmal auf dem Campingplatz vom grossen Forever Resort im nah-gelegenen Badplaas übernachtet und kannten die attraktive, hügelige und relativ hochgelegene Region auch schon bereits von diversen Durchfahrten.

Wir wollten gerade vom Parkplatz des Nambiti Game Reserves abfahren als Flo eine Mail erreichte, in der gefragt wurde, warum wir denn nicht zum gebuchten Datum in der Nkomazi Lodge erschienen seien. Wir verstanden die Welt nicht mehr und nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass Flo tatsächlich das falsche Datum für die Nkomazi Lodge gebucht hatte, nämlich bereits einen Tag zu früh. Die Lodge versuchte uns bereits am Vortag zur Mittagszeit zu erreichen, aber da die Netzverfügbarkeit in der Elephant Rock Lodge nur sehr mässig bis nicht vorhanden ist (eine kleine WLAN-Ecke ist allerdings vorhanden), kam die Information über den verpassten Anruf erst später per SMS bei uns an. Und da die südafrikanische Nummer nicht zugeordnet werden konnte, eine Google-Suche keine Treffer ergab und wir schon zuvor den einen oder anderen Werbe-/Fakeanruf hatten, kümmerte es uns zu diesem Zeitpunkt auch nicht weiter darum.

Wie die Fehlbuchung überhaupt passieren konnte, wissen wir nicht genau. Das Problem bei der Buchung war aber bereits, dass der günstigste Preis via Booking angeboten wurde und eine Kontaktaufnahme mit der Lodge nicht möglich war. Die Direktbuchung via Homepage wies deutlich höhere Preise aus und wird über ein zentrales Buchungsoffice geführt. Booking als Buchungsplattform meiden wir zumindest in Südafrika so weit als möglich. Einerseits schätzen wir den direkten Kontakt mit dem Übernachtungsort, andererseits gibt es doch noch oft einige spezielle Wünsche oder Informationsbedarf (beidseitig, z.B. auch über Ankunftszeiten, aktuelle Anfahrtshinweise, Essenswünschen und so weiter) und vor allem auch: Booking verlangt 15-20% Kommission! Wenn wir direkte Anfragen stellten, so haben wir jeweils 5-10% Rabatt bekommen und der entsprechende Ort bekam auch mehr als bei einer Booking-Buchung - also eine Win-Win-Situation. Und durch diesen direkten Kontakt übersieht man solche banalen Dinge wie Ankunfts- und Abreisedatum natürlich auch weniger ;)

Wie auch immer. Flo ist ein solches Malheur auf all unseren Reisen bisher nie passiert und wie sich später herausstellte war es am Ende auch gar nicht so schlimm, aber dazu später mehr.
Wir versuchten als nächstes der Lodge mitzuteilen, dass wir aber gerne noch für die eine verbleibende Nacht kommen würden. Dies war leider auch nicht so einfach, da die Nkomazi Lodge über die amerikanische Newmark-Gruppe gemanagt wird und es keinen direkten Telefon-Kontakt in die Lodge gibt, sondern nur eine für das zentrale Buchungsbüro von Newmark. Über diese teilten wir mit, dass wir unterwegs seien und zumindest für die eine Nacht kommen würden (die war ja auch bereits bezahlt). Die leicht irritiert Person am anderen Ende teilte uns aber gleich noch mit, die verfallene Nacht würde sich nicht anrechnen lassen resp. für weitere Abklärungen müssten wir vor Ort nach einer Lösung finden. Wir machten uns dann einfach mal auf den Weg, denn was anderes blieb uns ja eh nicht übrig ;)

Im Nkomazi Privat Game Reserve ist es wie in Nambiti so organisiert, dass man sein Auto auf einem Parkplatz hinter dem Gate stehen lässt und von dort abgeholt wird. Anders als in Nambiti, wo der Guide wann immer man ankommt losfährt, um einen abzuholen, gibt es in Nkomazi eine (!) feste Abholzeit am Tag, nämlich 14:30 Uhr. Wer früher ankommt wartet und wer später ankommt zahlt einen extra Abhol-Aufpreis. Wir kamen zum Glück passend um 14:15 Uhr an und mussten nur kurz auf die Abholung von unserem Guide Cornell warten.

Fortsetzung & mehr Bilder auf:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zelt-Unterkünfte




WC mit Aussicht und Aussenbadewanne




Blick über das Reserve, links unten am Hang ist die Lodge versteckt




Hügel voller Aloen




Traumhafter Sonnenuntergang auch hier




Doch noch ein tierisches Highlight: Löwen durchqueren den Fluss




Giraffenbaby-Aussichtsposten




Rhino-Sichtungen

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SilkeMa

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26

Sonntag, 1. April 2018, 15:54

Hallo Master,
welch schöne Bilder :thumbsup: ! Solch eine ähnliche Giraffenkombi hatten wir auch mal im Hluhluwe-iMfolozi, aber da habe ich noch mit einfacher Travelzoomkamera fotografiert :) ;).
Hach, irgendwann muss ich wieder auf Safari :love:, auch wenn wir uns dieses Jahr doch auf ein anderes Reiseziel geeinigt haben :) ;).

LG,
Silke

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Aishak

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27

Sonntag, 1. April 2018, 17:10

Hallo Anika und Flo

Superschöne Bilder! Danke fürs Teilen! :danke:
Echt schade, dass ihr gerade in beiden PGR schlechte Erfahrungen gemacht habt... tut mir leid. :wacko:
Gerade Nkomazi hsat hier im Forum bisher ein sehr gutes Feedback erhalten... aber wie ihr schreibt, hängt sehr vieles vom Guide bzw einer Person ab.
Ich hoffe, dass es in Nottens dafür ein paar Highlights gegeben hat.


Liebe Grüsse
Andrea

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Beate2

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28

Sonntag, 1. April 2018, 17:51

Getreu dem Motto "schlimmer geht immer" :wacko: hat man euch auf Nkomazi ja was geboten - ihr wärt ohne dieses Extra aber sicher glücklicher gewesen. :rolleyes: Schade...

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Sella

Sonne

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29

Sonntag, 1. April 2018, 18:40

Euer Bericht über Nkomazi deckt sich doch sehr mit unseren Erfahrungen dort. Wenn es auch nicht ganz so schlimm war wie bei euch. Einfach unglaublich was ihr mit dem Guide und seinem Umgang mit Elefanten erlebt habt!
Bevor wir nach Nkomazi gefahren sind habe ich ein Film bei YouTube gesehen wie eine Elefantenkuh in Nkomazi ein Safariauto umkippt. Ist bestimmt nicht spaßig aber meist liegt es ja da dran das man den Elefanten zu nah kommt. Wir haben diese Leitkuh gesehen aber unser Guide hat sehr viel Abstand eingehalten weil sie als sehr "impulsiv und übellaunig" gilt. Auf einem eurer Bilder ist sie auch zu sehen. Ihr rechtes Ohr ist teilweise zerfetzt. Trotzdem ist so ein Umgang absolut befremdlich und inakzeptabel.

LG Sella

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bibi2406

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30

Sonntag, 1. April 2018, 19:33

Unglaublich schöne Fotos und wir grün es bei Euch war!
Da bin ich ja doch ganz froh, dass wir Nkomazi nicht wiederholen dieses Jahr, denn unsere Erfahrung war durchweg positiv. Unser Ranger ist leider nicht mehr dort.
Dafür haben wir beim Sundowner immer in einer Mulde gehalten und das wars dann mit der Sonne ;)
Schade, dass ihr diese Erfahrung gemacht habt, denn die Gegend ist so schön und die Zelt wirklich Klasse!
Kann man eigentlich beim Management anfragen, ob man einen anderen Guide bekommt, wenn man absolut unzufrieden ist? Ich denke, wenn man schon beim ersten Drive merkt, dass es nicht passt, wäre es doch nicht verkehrt zu fragen, denn schliesslich zahlt man viel Geld und hat in der Regel nur vier Drives.
Bisher hatten wir zum Glück immer hervorragende Guides :thumbup:


Ich bin mir aber fast sicher, dass ihr in Nottens entschädigt worden seid :D
Es ist übrigens mein Horror, die Nächte falsch zu planen, ich gehe das immer zehn Mal durch und vergleiche die Daten. Dieses Jahr wäre es mir beinahe passiert alle Nächte einen Tag zu früh zu buchen, weil ich 2017 die Daten nachgeschaut habe, aber für 2018 gebucht habe.


LG
Barbara

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parabuthus

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31

Montag, 2. April 2018, 11:56

Nee, der Game Drive hätte uns wohl auch nicht gefallen. Alles sehr merkwürdig und eigentlich auch schon ziemlich dreist, schließlich habt ihr für die eine Nacht ja auch immerhin ein paar Rand hingelegt. M.E. die richtige Entscheidung, keine zweite Nacht zu buchen.

Wir sind bei der Auswahl von privaten Lodges immer besonders vorsichtig und kritisch, aber selbst wenn man noch so viel liest, ist man vor Ort vor Überraschungen nicht gefeit.

Nun bin ich gespannt auf den Krüger.

LG

Christian

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Bär

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32

Montag, 2. April 2018, 14:59

Für mich nur ein weiterer Beleg dafür, dass Private Game Reserves nicht per se besser sind als staatliche Camps. Man ist gezwungen, die dortigen Gegebenheiten - die mit weitgehenden Einschränkungen verbunden sind - hinzunehmen. Wenn die Dienstleistung gut ist, kann das sehr schön sein. Ist sie jedoch so wie hier beschrieben, zahlt man für den ganzen Ärger auch noch eine ganze Stange Geld.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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LIRPA 1

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33

Montag, 2. April 2018, 16:57

Hi,

das von Sella erwähnte Video dürfte das hier sein:



Das relativiert die Reaktion des Guides, die ohne das Wissen über Knysna wohl komplett merkwürdig erscheint. Besser wäre, wenn so etwas vorher oder spätestens nach der Aktion erklärt wird und nicht nur damit, dass man die Elefanten kennt. Noch besser wäre es, den Sicherheitsabstand bei der Herde mit Knysna zu vergrößern und das auch den Gästen zu erklären.

Die Guide Situation hatte ich ja schon in meinem letzten Bericht zu Nkomazi geschildert und bedauert. Auch unser Guide war ja ein Frischling und das hat man ihm auch angemerkt. Auch im Elephant Rock hatten wir ja so unsere Problemchen mit dem unerfahrenen Benny. Leider weiß ich nicht, wie man sich vor dieser Entwickung schützen kann. Vor Ort ist man allerdings nicht ganz hilflos. Als wir im Makalali einen furchtbaren Guide hatten und mit diesem keine 3 Tage verbringen wollten, haben wir beim Management einen anderen Guide angefordert und gesagt, dass wir ansonsten das Reserve verlassen. Dort hat das geklappt, einen Versuch ist es also immer wert. Bei nur einer Nacht, ist das natürlich nicht sinnvoll möglich.

LG Lilly

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34

Montag, 2. April 2018, 17:51

Also erstmal danke fürs Feedback und ja, Nkomazi ist für Fotos sicher ein toller Ort (definitiv geeigneter als z.B. Nambiti aus meiner Sicht), die werden dabei schon fast automatisch schöner ;)
Und bei allem Trubel: Die Sichtungen an sich waren ja prima.

Euer Bericht über Nkomazi deckt sich doch sehr mit unseren Erfahrungen dort. Wenn es auch nicht ganz so schlimm war wie bei euch. Einfach unglaublich was ihr mit dem Guide und seinem Umgang mit Elefanten erlebt habt!
Bevor wir nach Nkomazi gefahren sind habe ich ein Film bei YouTube gesehen wie eine Elefantenkuh in Nkomazi ein Safariauto umkippt. Ist bestimmt nicht spaßig aber meist liegt es ja da dran das man den Elefanten zu nah kommt. Wir haben diese Leitkuh gesehen aber unser Guide hat sehr viel Abstand eingehalten weil sie als sehr "impulsiv und übellaunig" gilt. Auf einem eurer Bilder ist sie auch zu sehen. Ihr rechtes Ohr ist teilweise zerfetzt. Trotzdem ist so ein Umgang absolut befremdlich und inakzeptabel.
LG Sella

Hi,
das von Sella erwähnte Video dürfte das hier sein:
Das relativiert die Reaktion des Guides, die ohne das Wissen über Knysna wohl komplett merkwürdig erscheint. Besser wäre, wenn so etwas vorher oder spätestens nach der Aktion erklärt wird und nicht nur damit, dass man die Elefanten kennt. Noch besser wäre es, den Sicherheitsabstand bei der Herde mit Knysna zu vergrößern und das auch den Gästen zu erklären.
Die Guide Situation hatte ich ja schon in meinem letzten Bericht zu Nkomazi geschildert und bedauert. Auch unser Guide war ja ein Frischling und das hat man ihm auch angemerkt. Auch im Elephant Rock hatten wir ja so unsere Problemchen mit dem unerfahrenen Benny. Leider weiß ich nicht, wie man sich vor dieser Entwickung schützen kann. Vor Ort ist man allerdings nicht ganz hilflos. Als wir im Makalali einen furchtbaren Guide hatten und mit diesem keine 3 Tage verbringen wollten, haben wir beim Management einen anderen Guide angefordert und gesagt, dass wir ansonsten das Reserve verlassen. Dort hat das geklappt, einen Versuch ist es also immer wert. Bei nur einer Nacht, ist das natürlich nicht sinnvoll möglich.
LG Lilly
Ja, das passt soweit alles zusammen. So weit habe ich dann im Voraus doch nicht recherchiert, aber es hätte zumindest zur Erklärung geholfen. Wie du aber sagst - toll ist das trotzdem nicht und eine anschliessende Erklärung wäre das absolute Minimum. Sowie eine Entschuldigung an die Gäste für die Aktion plus ein bisschen mehr Abstand (so wie z.B. am nächsten Vormittag) oder einfach ein zurückziehen im Zweifelsfall. Wobei ich bei unserer Situation sagen würde, dass wir a) viel weiter entfernt waren (mind. 30m) und b) keinerlei Zeichen von Aggressivität vorangingen, wir waren auch noch kaum eine Minute dort. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies langfristig in einem Game Reserve sinnvoll ist. Schliesslich merken sich Elefanten, wie und von wem sie so eingeschüchtert werden - alle, nicht nur einer.
Und was Guides angeht die mies sind (was aus unserer Sicht bisher die absolute Ausnahme war), dann sind wir uns definitiv nicht zu schade dies gleich vor Ort zu sagen. Ist natürlich bei einem eintätigen Aufenthalt eher zwecklos (zumindest für einem selbst).

Ich bin mir aber fast sicher, dass ihr in Nottens entschädigt worden seid :D
Es ist übrigens mein Horror, die Nächte falsch zu planen, ich gehe das immer zehn Mal durch und vergleiche die Daten. Dieses Jahr wäre es mir beinahe passiert alle Nächte einen Tag zu früh zu buchen, weil ich 2017 die Daten nachgeschaut habe, aber für 2018 gebucht habe.


LG
Barbara
Soweit kann ich dies bereits bestätigen: Nottens hatte auch so seine speziellen Geschichten, aber fast ausschliesslich positiv - das hat definitiv entschädigt!

Für mich nur ein weiterer Beleg dafür, dass Private Game Reserves nicht per se besser sind als staatliche Camps. Man ist gezwungen, die dortigen Gegebenheiten - die mit weitgehenden Einschränkungen verbunden sind - hinzunehmen. Wenn die Dienstleistung gut ist, kann das sehr schön sein. Ist sie jedoch so wie hier beschrieben, zahlt man für den ganzen Ärger auch noch eine ganze Stange Geld.
Völlig korrekt Bär - das alleine zeigt sich schon daran, dass wir nach PGR-Aufenthalten häufig richtig happy sind, selber unterwegs zu sein. Die Mischung macht's aus meiner Sicht, ich möchte beides nicht missen. Aber es ist natürlich klar, gefällt einem das Erlebnis im PGR nicht, dann ist meistens ein wenig mehr Geld dafür aufgewendet worden.
Allgemein würde ich dafür das PGR-Erlebnis aber schon höher/spezieller einschätzen, damit rechtfertigt sich ja auch der Preis.
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kalingua

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Montag, 2. April 2018, 18:02

Ohh neee, da hattet ihr ja echt Pech mit den guides eurer private Game Reserves, sowas wünscht man echt niemanden und man erhofft sich für die hohen Preise natürlich auch was anderes :(

Was ist denn das bei dem Löwen überm Auge? Eine normale "Kampf/jagdverletzung" oder etwas anderes?

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Marchese

Dr. Iveyn

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Dienstag, 3. April 2018, 09:39

Super Bilder! Ich finde, Deine Bilder (die immer schon super waren) werden bei jedem Reisebericht besser! Kompliment!!

@Bär: Wir haben für uns bei diesem Besuch im Februar herausgefunden, das wir uns in den staatlichen Camps wohler fühlen. Bei den privaten Camps ist uns einfach zu viel vorgegeben. Das Tagesprogramm ist bis ins letzte Detail durchgeplant. Ich habe mich ein wenig gefühlt wie ein kleines Kind: Jede Entscheidung wird einem abgenommen, sogar wann man Essen, duschen oder sich ausruhen soll. Gleichwohl können derartige Lodges natürlich wunderschön und ein grosses Erlebnis sein, das ich jedem empfehlen würde. Mir ist aber die Freiheit wichtiger, tun und lassen zu können was und wann ich es will.

LG

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chimurenga

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Sonntag, 8. April 2018, 14:17

Lese jetzt auch interessiert in Euren Berichten mit. Vielen lieben Dank dafür. Besonders natürlich auch über Johannesburg, einer Stadt, deren Entwicklung ich nun auch schon über 20 Jahre ein ganz klein wenig mitbekommen darf und eine Stadt, die vielfältige Eindrücke und viel Atmosphäre zu bieten hat - was bei Euch gut rüber kommt.

Herzlichen Gruß, Erik

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kOa_Master (26. April 2018, 06:09)

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Donnerstag, 26. April 2018, 06:08

Ohh neee, da hattet ihr ja echt Pech mit den guides eurer private Game Reserves, sowas wünscht man echt niemanden und man erhofft sich für die hohen Preise natürlich auch was anderes :(
Was ist denn das bei dem Löwen überm Auge? Eine normale "Kampf/jagdverletzung" oder etwas anderes?

Bennie fanden wir - abgesehen von der einen Sache morgens - wie gesagt einen super Guide. Aber ja, kann man sich halt nicht immer aussuchen. Wir versuchen das Beste draus zu machen :)
Und ich weiss nicht woher die Verletzung des Löwens stammt, eine Kampfverletzung scheint mir aber nicht soooo wahrscheinlich - gibt es doch auf dem Gelände keine anderen Männchen?

Super Bilder! Ich finde, Deine Bilder (die immer schon super waren) werden bei jedem Reisebericht besser! Kompliment!!

Danke! :)

Lese jetzt auch interessiert in Euren Berichten mit. Vielen lieben Dank dafür. Besonders natürlich auch über Johannesburg, einer Stadt, deren Entwicklung ich nun auch schon über 20 Jahre ein ganz klein wenig mitbekommen darf und eine Stadt, die vielfältige Eindrücke und viel Atmosphäre zu bieten hat - was bei Euch gut rüber kommt.
Herzlichen Gruß, Erik

Es muss richtig spannend und toll sein, diese Entwicklung über diesen Zeitraum mitverfolgt zu haben - und mit euch würde ich zu gerne auch mal durch die Stadt touren, das wär bestimmt auch spannend und lehrreich! :thumbup:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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chimurenga (26. April 2018, 11:05)

kOa_Master

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Donnerstag, 26. April 2018, 06:37

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So, weiter gehts nun mit meinem absoluten Lieblingsteil des Urlaubs. Nottens ist eine private Safari-Lodge im südlichen Sabi Sands, also im Greater Kruger, angrenzend nördlich an Umkumbe, östlich an Mala-Mala, südlich an Lion Sands und westlich an Sabi Sabi mit denen es die Traversing Rights teilt. Durch das Gebiet verläuft auch die ehemalige Selati-Bahnlinie, die früher durch den Krüger nach Skukuza führte.
Wir besuchten das Camp bereits letztes Jahr und waren damals so begeistert, dass wir uns entschlossen, dieses Jahr erneut hinzufahren - die verfügbaren Tage in Nottens wurden angefragt und die restlichen Tage drumherum entsprechend geplant.

Wie es dieses Jahr so lief, könnt ihr auf unserem Blog vollständig lesen, inkl. Bilder: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Soviel sei gesagt - es klappte auch nicht ganz alles so wie geplant und auch hier gab es eine unschöne Guide-Szene. Aber lest selbst, erstmal ging es nämlich eine Nacht in den Krüger:

Nach den negativen Erlebnissen im Nkomazi Game Reserve waren wir absolut glücklich eine Nacht als Selbstfahrer im Kruger Nationalpark zu verbringen. Telefonisch wurde kurzfristig eine Unterkunft im Skukuza Camp gebucht und los ging es, zunächst nach Nelspruit. Hier gibt es einen grossen Woolworths und somit die Gelegenheit unsere Vorräte aufzufüllen - auch wenn wir uns dabei ertappten teilweise immer noch so einzukaufen, wie während unserer 180 Tage in Afrika.

Die Keks-, Brot-, Chips-, Fleisch- und Getränke-Menge war nicht gerade gering und wir realisierten ebenfalls wieder, dass wir auch gar keinen Kühlschrank dabei hatten. Ein wenig vermissten wir unseren Heinz schon. Also revidierten wir unsere Einkaufsüberlegungen, es folgte nämlich nur ein Tag Selbstversorgung, bevor es für drei Tage nach Nottens ins Sabi Sands Game Reserve ging, wo wir uns definitiv um gar nichts selber kümmern mussten - die Vorfreude darauf war riesig. Der erste Besuch in Nottens vor exakt einem Jahr war schliesslich eines der absoluten Highlights auf unseren 180 Tagen und obwohl es immer schwierig ist an einen solchen Ort ein zweites Mal zurückzukehren, hatten wir ein gutes Gefühl. Schlechter als Nkomazi würde es schon nicht sein und der eine oder andere Leopard wäre toll ;)

Aber der Reihe nach - via Nelspruit ging es Richtung Südkrüger, noch ein kurzer Tankstopp in Malelane und dann rein in den Park. Es fühlt sich einfach immer sehr aufregend und grossartig an, sobald man das Gate passiert hat und endlich selber in diesem riesigen Park herumfahren darf. Auch beim gefühlt zehnten Besuch war die Vorfreude nicht kleiner.
Die "was für ein Säugetier sehen wir zuerst"-Wette verloren wir beide (Ani: Giraffe, Flo: Impala), es waren nämlich Elefanten. Allgemein gab es zu dieser Zeit sehr viele Elefanten im südlichen Krüger, was vermutlich mit der Wetter-Situation zu tun hatte: Bis Ende Januar hatten grosse Teile des Nationalparks, vor allem die Mitte, weniger als 25% der bis dahin üblichen Regenmenge. Einzig im Süden grünte es vor sich hin, allerdings in keinem Vergleich zum Vorjahr.

Unser Ziel - Skukuza - wurde via S114, H2-2, Afsaal Picnic Spot relativ direkt angesteuert. Wir liessen uns aber Zeit und genossen auch die Impalas, an denen vor allem ich immer mehr Gefallen finden konnte. Dazwischen viele Vogel-Stops für Crested Barbets, Lilac-Breasted Rollers, Fish und Martial Eagles, Korhaans Spurfowls, Francolins und so weiter. Wir überholten eine Schildkröte im Eiltempo und danach vier Autos, welche schlafende Löwen irgendwo weit hinten im Gebüsch beobachteten. Wir mögen Löwen, aber nachmittags um 15 Uhr bei über 35°C sind die einfach langweilig. Kurz vor Ankunft im Camp ging es dann aber doch noch kurz links ab zur Skukuza Nursery (Baum-/Pflanzenschule), welche leider schon geschlossen hatte! Trading Hours 07:00-16:00 und Sa/So/Feiertags über den Mittags 1h geschlossen. Gut, dann kommen wir halt morgen früh nochmals hierher, es sind ja kaum 10 Minuten vom Camp weg. Dafür besuchten wir noch den Lake Panic Birdhide, der ebenfalls erstaunlich wenig besucht war und konnten dort noch ein wenig die Vogelwelt bestaunen - es ist wirklich immer etwas los. Auch Ani vergnügte sich verhältnismässig gut, insbesondere der Kampf zwischen Tarrapin und Green-backed Heron um den besten Platz auf einem Baumstamm war amüsant (gewonnen hat die Schildkröte). Auch die süssen Jacana-Jungen unmittelbar vor dem Hide oder ein Geier mit nicht definierbarer Beute sorgten für Unterhaltung.

Um kurz nach 18 Uhr kehrten wir dann im Camp ein, bekamen unsere kleine Hütte zugewiesen und gingen noch eine Runde im Camp spazieren. Wir reservierten zwei Plätze im Cattle Baron Restaurant und mussten leider feststellen, dass das Selati Train Restaurant resp. deren Gebäude immer noch eingezäunt und am verlottern sind - mittlerweile seit ziemlich genau vier Jahren. Wir waren damals auf unserer ersten gemeinsamen Südafrika-Reise dort Essen zufälligerweise noch am zweitletzten Abend bevor das Restaurant geschlossen wurde. Äusserst schade, denn das Ambiente und auch die Gerichte waren sehr lecker.
Bauaktivitäten sind in Skukuza dafür nähe des Conference Centers zu beobachten, es wird eine neue "Safari Lodge" gebaut (Eröffnung September 2018). Eher irritierend auf dem Bauplakat waren die am Boden picknickenden Gäste und der riesige Reisebus im Carport - gar nicht passend für den Ort.

Nach dem leckeren Essen im Camprestaurant gingen wir früh schlafen, um am nächsten Morgen zu einem Drive rauszufahren. Wir trafen wirklich viele Elefanten an - im Fluss, auf und neben der Strasse. Sonst blieb es sichtungsmässig allerdings ruhig. Am Nkuhlu Picnic Spot waren wir so früh noch ganz alleine. Es wird gerade gebaut, auf überdachten Parkplätzen (?) gibt es eine grosse Photovoltaikanlage und im Juni 2017 wurde eine Investment-Möglichkeit für eine Lodge dort ausgeschrieben.

Einige Elefanten und Vögel später besuchten wir dann nochmals die Skukuza Nursery, die wirklich hübsch angelegt am anderen Ende von Skukuza (aber immer noch mitten im Krüger) liegt. Es gibt auch einen kleinen Weg rundherum auf einem Holzsteg, auf welchem die Hippos vom Golfplatz nebenan gut hör- aber nicht sichtbar sind. Ja, Skukuza hat sogar einen Golfplatz. Diesen schauten wir uns auch gleich noch an, denn Besucher sind willkommen. Es gibt ein Restaurant und die Aussicht ist klasse. Warzenschweine und Impalas waren mit Greenkeeping beschäftigt und die Hippos bewachen die Bälle im Wasser - oder so ähnlich. Wirkt ein bisschen deplatziert für einen Nationalpark, aber Skukuza ist ja auch eher eine Kleinstadt mit vermutlich über eintausend ständigen Bewohnern, viel Forschung und Wissenschaft, der ganzen Nationalparkbehörde und Administration, inkl. Polizeistation und eben einem Golfplatz.

Zurück im Camp genossen wir ein Frühstück und amüsierten uns über die hiesigen Verpackungshinweise, wie zum Beispiel in grosser Schrift auf dem Joghurtdeckel: "with millions of live bifidobacterium cultures" oder dem "100% orange juice" mit "new improved recipe" (erstaunlich, was man an einem so simplen Rezept noch verbessern kann). Dann war Zusammenräumen angesagt und mit einem kurzen Abstecher via Süden und Stevenson-Hamilton Memorial mit vielen süssen Impala ging es dann raus aus dem Krüger und rein ins Sabi Sands Game Reserve via dem komfortabel erreichbaren Shaws Gate. Den Weg kannten wir ja schon vom letzten Jahr und da es dieses Mal noch nicht besonders viel geregnet hatte, waren die Wege sehr entspannt und leicht zu fahren, auch wenn auf solchen Strassen zwischen Fortuner und Hilux ein ziemlicher Komfort-Unterschied zu spüren ist. Um 13 Uhr erreichten wir das Camp, wurden fröhlich begrüsst und zum Zimmer Nummer 1 gebracht (zwischen Haupthaus und Staff Village, aber mit super Sicht von der eigenen Terrasse auf die Ebene mit Wasserloch). Und siehe da, kaum in unserer grosszügigen und sehr schönen Hütte angekommen, sahen wir auch schon ein Rhino direkt vor unserer Nase auf dem Weg zum Wasserloch und draussen von der Terrasse erblickten wir einen Büffel (oder er uns), keine 20 Meter entfernt im Gebüsch. Wow, das fängt ja vielversprechend an!

Weiterlesen auf unserem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Viel Vergnügen!

Einige ausgewählte Foto-Impressionen

Arbeiten in Nkuhlu - ein überdachtes Parking mit Solaranlage. Wer weiss genaueres, was da gemacht wird? Steht das im Zusammenhang mit der geplanten Unterkunft dort?


Genmutiertes Doppelkopf-Impala?


Wild Dogs als eine der ersten Sichtungen in Nottens, da ist sogar unser Guide aufgeregt wie ein kleines Kind!


Frühstück mit Elefanten! ;)


Zebra-pecker?


Leopard in der Morgensonne - das Sabi Sands ist DER Ort um Leoparden zu sehen.


Hyänen-Fotos gibt es noch einige weitere und darunter ganz viele richtig süsse :blush:


Aber natürlich auch Vögel... (Grey-headed Bushshrike)


Und Elefanten, klar! Auch von ziemlich nah ;)


Bush Lapa als Sundowner, hier war alles noch in Ordnung, aber...


Wunderschöne unter unterschiedliche Landschaft mit Zebra und Gnus


Und selbstverständlich gab es auch Löwen, dieses Mal sogar täglich mehrfach :)



Gruss,
Flo
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Donnerstag, 26. April 2018, 14:43

na da hat nottens ja ganz ordentlich entschädigt für die doch eher unschöneren erlebnisse im nkomazi und nambiti :thumbsup:

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kOa_Master (26. April 2018, 14:53)