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Sella

Sonne

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Freitag, 30. März 2018, 18:28

Eigentlich war es sehr schön....

Hallo ihr alle,

ich hoffe der ein oder andere hat noch Interesse an einem Reisebericht aus dem Nordosten. Besonders dann wenn eigentlich schon viel über die verschiedenen Parks berichtet wurde und ich auch das Rad dort nicht neu erfunden habe. Sprich weder Bilder noch Erlebtes mögen für den Außenstehenden besonders spektakulär daher kommen. Für uns waren es tolle 17 Tage mit unvergesslichen Momenten und Höhen und auch einigen Tiefen. Letzteres speziell dann aber wohl eher bei mir. Wir sind am 15.02. mit Iberia von Düsseldorf über Madrid nach Johannesburg geflogen. Beeindruckt waren wir von dem Flughafen in Madrid der zwar sehr groß aber gut ausgeschildert und auch überall sehr sauber war. Das haben wir in Istanbul jetzt insgesamt 4 mal anders erlebt und uns geschworen deshalb nicht mehr mit Turkish Airlines zu fliegen. Auch wenn die Verbindung gut und der Preis annehmbar ist.

Unsere Reiseroute:

- 1 Nacht Pilanesberg Tented Camp
- 2 Nächte Tlopi Tented Camp im Marakele
- 3 Nächte Leokwe Camp im Mapungubwe
- 1 Nacht Madi a Thavha
- 3 Nächte Punda Maria
- 2 Nächte Shingwedzi
- 1 Nacht Shimuwini
- 1 Nacht Idle and Wild
- 2 Nächte Nkomazi

Die Kosten

Parkplatz in D-dorf: 61,92
Flüge mit Iberia und British Airways: 888,34
Reiserücktritt: 39,00
Nissan X-Trail 4x4: 655,56
Pilanesberg Tented Safari Camp (Halbpension): 137,00
Tlopi Camp Marakele : 176,37
Leokwe Camp Mapungubwe : 244,66
Bush Braai Mapungubwe : 98,76
Madi a Thavha (Halbpension): 138,70
Punda Maria Restcamp: 211,08
Shingwedzi: 140,72
Shimuwini: 76,76
Idle and Wild: 87,53
Nkomazi: 651,76
Wild Card: 255,85
Sprit, Verpflegung, Mitbringsel: 1000,00

Gesamt ungefähr für zwei Personen 4864,01




Flughafen O.R. Tambo nach Pilanesberg Tented Camp

Unser Flug kommt ca eine halbe Stunde eher an als geplant. So gegen 10:45 können wir schon den Flieger verlassen. Immigration und Koffer holen ist auch kein Problem. Von dem (angeblich) rein pflanzlichen Schlafmittel habe ich noch einen deutlichen Überhang und bin seeehr müde. Auch Jörg wirkt etwas übernächtigt und den Eindruck machen wir wohl auch als wir unser Auto abholen wollen. Dieses ist aber leider nicht da oder noch nicht einsatzbereit. Wie dem auch sei, wir müssen uns gedulden. Da unsere Minen wohl etwas finster durch den Schlafmangel wirken, verspricht man uns bei First Rental Car wegen der Wartezeit den heutigen Tag nicht zu berechnen. Das ist zwar eine nette Geste und Aufmunterung, ist aber so nicht passiert. Nicht das wir jetzt wahnsinnig viel Skrupel hätten uns einen Tag schenken zu lassen aber das Auto war, wenn überhaupt, max. 15 min zu spät. Wir checken alles durch, lassen noch den ein oder anderen Kratzer nachtragen, laden unser Gepäck ein, setzen uns ins Auto und wollen los. Dumm ist bloß, dass der Mann mit dem Schlüssel wieder weg ist. Na ja, wir hinterher und dann geht es auch schon in Richtung Pilanesberg. Der Master hatte irgendwann mal Bilder in das Forum gestellt wo man lang fährt wenn man in unsere bzw in Richtung Kruger fährt, außerdem war ich eine Woche zuvor noch über Street View den Weg entlang gefahren. Deshalb haben wir auch keinerlei Orientierungsprobleme. Unser Navi haben wir diesmal gar nicht benutzt, da nicht zuverlässig. Wir sind meist nach Karte und Google maps gefahren. Das klappte super.
An einer Raststätte halten wir an und holen einige Getränke und ein Eis. Außerdem wechseln wir mal schnell auf Sommerkleidung. Immer noch müde aber auch etwas besser gelaunt setzen wir den Weg fort.
Um 15:30 sind wir dann endlich da. Wir werden sehr freundlich begrüßt und mir treibt das sofort Tränen der Rührung in die Augen. Hach ne, wie schön wieder in SA zu sein :love: Eigentlich bevorzugen wir ja eigenes Bad und WC aber diese Unterkunft habe ich auch aus dem Grund ausgesucht um mal das "Camperleben" anzutesten. Die sanitären Anlagen sind wirklich top und in einem guten Zustand. Wir ruhen uns erstmal aus, gehen etwas spazieren. Anschließend buchen wir für den nächsten Tag einen morning drive. Der nightdrive ist uns zu anstrengend. Leider ein Fehler wie sich später heraus stellt aber nun gut man muss sich auch erstmal wieder akklimatisieren. Das zog sich bei mir diesmal aber echt lange hin... :wacko:
Das Zelt ist nicht besonders groß. Es hat Platz für zwei Betten, Ablagefläche für die Koffer und einen Ventilator. Für eine Nacht ist das komplett in Ordnung.
Abends versammeln wir uns dann alle um das Lagerfeuer und es wird ein Braai veranstaltet. Beim Essen wird von den beiden Jungs die sich um Mahlzeiten und Versorgung kümmern gebeten, dass wir uns alle durcheinander setzen um uns kennen zu lernen. So Spielchen halt. Die Jungs bringen das aber so nett vor, dass wirklich alle irgendwann miteinander ins Gespräch kamen. Jeder tauscht sich mal kurz mit jedem aus.Dabei erfahren wir dann, mit dramatischen Bildern unterlegt, dass beim evening drive ein Rudel Löwen vor den Augen der Safari Teilnehmer, eine Antilope erlegt hat. Och die arme Antilope aber ich muss gestehen, dass wir das auch gerne gesehen hätten. Zumal wir Löwen bisher nur in großer Entfernung, halb tot oder schlafend hatten. Um 21:30 legen wir uns dann aber in unser Zelt um fit für den morning drive zu sein.

Tageskilometer: 207

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Bueri

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Freitag, 30. März 2018, 18:56

Hallo Sella

da bin ich doch gerne dabei und auf deine Erfahrungen in Madi a Thava sehr gespannt. :thumbup:

In rund drei Wochen geht es bei uns auch los. Krüger (Berg-en-Dal, Biymiati, Lower Sabie, Skukuza, Orpen, Satara, Olifants, Shimuwini, Shingwedzi, Punda Maria), Madi a Thava, Mapunbugwe, Lephalale, Marakele, Pilanesberg, Johannesburg.

Ich hoffe noch viel von deinem Reisebericht zu sehen. :thumbup:

lg bueri

:saflag:
LG Bueri

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Sella (30. März 2018, 18:57)

Sella

Sonne

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Freitag, 30. März 2018, 18:58

Na dann will ich mich mal ranhalten.... 8o

Eure Route klingt zum wieder mitfahren schön

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Bueri (30. März 2018, 18:59)

Aishak

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Freitag, 30. März 2018, 19:49

Hallo Sella

Da steige ich doch auch gerne zu!
Wir fliegen am 19.4. und erkunden den Nordosten, auch mit Mapungubwe und Nord-Krüger.

Bin gespannt auf Eure Erlebnisse.

Liebe Grüsse
Andrea

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Sella (30. März 2018, 19:50)

Sella

Sonne

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5

Freitag, 30. März 2018, 20:27

Ach das freut mich wenn ihr mitfahrt :thumbsup:

Hier mal ein Foto von unserem Zelt in Pilanesberg




Für ein zwei Nächte ok!

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Sella

Sonne

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Freitag, 30. März 2018, 21:00

Am nächsten Morgen werden wir pünktlich um 5 Uhr geweckt. Schnell machen wir uns etwas frisch, gehen zu den anderen Gästen ,noch schnell einen Instantkaffee aufgebrüht und es geht mit ungefähr noch 10 anderen los. Anfangs ist es noch etwas kalt aber wir haben mit Fleece und Halstuch diesmal vorgebeugt :thumbup: Der guide erzählt von dem "Kill" abends zuvor und ist bemüht die Katzen wieder zu finden. Mir ist es wurscht, ich find es einfach nur schön wieder dabei zu sein. Wir saugen Landschaft, Luft und Stimmung in uns auf. Der erste Eindruck vom Pilanesberg ist sehr gut. Der guide fährt ein gutes Stückchen und setzt plötzlich um einige Meter zurück. Was mag da sein?





Klasse, direkt zu Beginn ein Leopard! Leider nicht von vorne. Aber es war auf dieser Reise auch nicht der letzte den wir sahen.....

Die Begegnung ist nur kurz und wir fahren weiter und lassen die schöne Landschaft auf uns einwirken.





Wir sehen einige Impalas, Blue Wildebeest und ein verletztes Zebra



Und so geht die Zeit dahin, wir sehen einiges vom Park. Er ist jetzt nicht überwältigend aber ein Wiederkommen für zwei bis drei Tage planen wir mal ein. Wir fahren noch einen Punkt an von dem der Guide behauptet:" If you be there, it feels like god touches your shoulder!"
Das finde ich ganz schön aber ich glaube an so einem Punkt sollte man alleine stehen und nicht mit einer lebhaften Touristengruppe. Die Aussicht ist aber wirklich wunderschön.

Auf dem Weg zurück entdecke ich plötzlich einen Löwen. Vielleicht hat irgend etwas wirklich meine Schulter berührt, denn keiner hat sie sonst gesehen. Peinlich, wie stolz ich da bin ;) :blush:


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sunny_r

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Freitag, 30. März 2018, 21:14

Hallo Sella,

dann hüpfe ich auch noch schnell in den X-Trail und reise mit euch.

LG
Rainer

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Sella (30. März 2018, 21:16)

Sella

Sonne

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8

Freitag, 30. März 2018, 21:15

Noch ein paar mehr Löwenbilder. es blieb nämlich nicht bei dem einen:









Innerhalb von einer halben Stunde sind sämtliche anderen Fahrzeuge da. Eigentlich läuft es für ein so großes "Verkehrsaufkommen" noch sehr gesittet ab. Irgendwann finde ich es interessanter die Asiaten zu beobachten als die Löwen selbst. Auch die Löwen machten einen durchaus gechillten, wenn auch müden Eindruck.

Zurück im Camp frühstücken wir noch entspannt. Gäste die wir abends zuvor kennen gelernt haben setzen sich noch einmal zu uns. Dann packen wir die Sachen um zum Marakele zu fahren.

Nochmal eine schlechte Handyaufnahme von dem Zelt.


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Hochwälderin

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9

Samstag, 31. März 2018, 05:31

Bin auch gerne mit dabei

Hallo Sella,

tolle Bilder :thumbsup: und - wie immer - sehr schön geschrieben, danke :danke: !
Hoffe, du hast noch ein bisschen Platz für mich zum Mitreisen.... Notfalls fahre ich auf der Stoßstange mit, denn du hast ja schon etliche Mitfahrer :D

Liebe Grüße,
die Hochwälderin

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Sella (31. März 2018, 06:42)

bibi2406

bibi2406

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10

Samstag, 31. März 2018, 13:00

Hallo Sella,

Auf Eurer schönen Route, die wir teilweise kennen und teilweise noch vor uns haben, fahre ich doch liebend gerne auch noch mit.
Bin gespannt auf Eure schönen, wie wohl auch nicht so schönen Erlebnisse und freue mich, dass Du sie mit uns teilst :danke:


LG
Barbara

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Sella (31. März 2018, 13:04)

Sella

Sonne

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Samstag, 31. März 2018, 20:21

Vom Pilanesberg Tented Camp zum Tlopi Tented Camp

Bevor es für uns aber zum Marakele geht, wollen wir doch noch etwas vom Pilanesberg sehen. Vergeblich versuchen wir eine Karte vom Park im Shop zu kaufen. Dafür bekommen wir diese am Bosele Gate und zahlen noch den Eintritt. Die Wildcard ist für den Pilanesberg nicht gültig und die müssen wir im Marakele erst auch noch erneuern. Sehr viel Zeit haben wir aber für den Park an sich nicht mehr. Wir fahren einige Kilometer den Dithabaneng Drive als uns ein entgegenkommendes Auto anhält und vor einen Elefantenbullen in der Musth warnt. Erstmal fahren wir weiter und versuchen unser Glück aber in einer Kurve steht er auch schon mitten auf dem Weg und sieht schon mächtig imposant aus und ja...irgendwie auch aggressiv. Was also tun? Warten bis er weiter zieht oder umdrehen? Wir entscheiden uns für letzteres. Auf direkten Elefantenfrontalangriff können wir verzichten. Wir hatten im Krüger mal ein Erlebnis wo wir eine gefühlte halbe Stunde in einer Herde gestanden haben und nicht vor und nicht rückwärts kamen. Besonders ich habe damals Blut und Wasser geschwitzt. Danach waren wir zwar letztes Jahr noch im Addo und die Eliphobie hat sich etwas gelegt, aber so am Anfang des Urlaubs trifft sie uns erstmal wieder mit voller Breitseite :huh: .So fahren wir also über den Tshwene Drive, biegen dann rechts ab Richtung Bakgatla Gate. Besonders mich beschäftigt aber zu dem Zeitpunkt noch die Frage wie wir wohl entspannter bei zukünftigen bei Elefantensichtungen sein können wenn wir alleine unterwegs sind?
Am Bakgatla Gate verlassen wir den Park. Mir hat es hier gut gefallen aber wir haben natürlich noch nicht viel gesehen. Jetzt geht es Richtung Marakele. Im Tlopi Tented Camp wollen wir weitere zwei Nächte verbringen. Die Fahrt ist ruhig und unspektakulär. In Thabazimbi machen wir noch einen Großeinkauf, vorher lassen wir bei Vodacom unsere Telefonkarten aufladen. Jörg war im Dezember für einige Tage in Stellenbosh und hatte uns damals bereits welche besorgt. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung bis zum heutigen Ziel.







Fahrt bis zum Marakele: 144 km

Wir werden an der Rezeption sehr freundlich begrüßt. Dort verlängern wir auch die Wildcard. Für den nächsten Abend möchten wir gerne einen night drive buchen. Das geht leider nicht. Hier gibt es nur sunset drive wird uns gesagt. OK, dann eben den. Als wir alles bezahlt haben sagt uns die freundliche Dame das wir am nächsten Tag für den sunset drive um 15:00 abgeholt werden. Ich frage mehrfach nach weil ich es nicht glauben kann. Was denn? So früh? Die Vorfreude ist erstmal gedämpft. Da bin ich gespannt was uns erwartet.
Jetzt fahren wir aber erstmal noch ein ganzes Stückchen durch den Park zum Tlopi tented Camp. Dieses liegt im Big five Teil des Parks. Wir erhoffen uns auf dem Weg schon die ersten spektakulären Sichtungen.Vielleicht mal ein Rhino? Diesbezüglich werden wir aber nicht fündig. Zebras und Impalas kreuzen unseren Weg an denen wir uns auch erfreuen. Das Camp liegt wunderschön an einem kleinen See. Im Hintergrund sind die Waterberg mountain. Ein wunderschönes Stück Natur :love: . Zwischen Küchen- und Schlafzelt befindet sich eine kleine Terrasse mit Grill. Von dort hat man einen direkten Blick auf das Wasser und die Berge. Herrlich! Wie schon oft in anderen Berichten erwähnt, stehen die Zelte recht nah aneinander. So bekommt man doch einiges vom Nachbarn mit. An unserem ersten Abend ist das aber kein Problem. Wir packen die Sachen aus. Ich bereite einen Salat. Jörg versucht sich am Braai. Gott sei Dank erstmal keine Affen in Sicht. Dazu ein schönes Glas Wein. Es könnte nicht schöner sein. Als wir allerdings ins Schlafzelt gehen kommt etwas Wind auf. Ein Sturm ist es definitiv nicht. Aber es weht ganz schön ordentlich. Auch die Zeltwände werden gut gerüttelt was mit Lärm verbunden ist. Ich gehe nochmal in das Küchenzelt und hole von dort etwas zu trinken und eine Taschenlampe. Die Tür geht ziemlich schwer abzuschließen, deshalb ziehe ich sie nur ran. Natürlich eine Fehlentscheidung. Leider lässt uns der Wind draußen nicht so richtig zur Ruhe kommen. Er drückt noch eine ganze Zeit gegen die Zeltplane was natürlich mit Geräuschen verbunden ist.
Als es schon hell ist wachen wir auf. Zwei kleine Affen gucken neugierig von außen rein. Wie süß, denke ich noch und dann: "Die führen doch irgend etwas im Schilde." Als ich aufspringe und raus laufe, sehe ich doch tatsächlich wie zwei Meerkatzen die nicht zugeschlossene Küchentür in Teamarbeit aufstemmen :evil: . Wer hätte das gedacht das die so clever sind. Die anderen beiden standen mit Sicherheit Schmiere. Meine Empörung lasse ich raus aber das interessiert überhaupt nicht. Zack sind die Viecher in der Küche und stehlen eine Packung Kekse. Genauso schnell sind sie wieder verschwunden und teilen brüderlich auf dem Nachbardach. Das Papier wird natürlich achtlos in die Gegend geworfen. Ich bin wütend. aber natürlich vor allem auf mich weil ich abends die blöde Tür nicht mehr abgeschlossen habe. Das ist mir eine Lehre.
Wir frühstücken und beschließen dann zum Lenong Viewing Point zu fahren. Das der ganz oben auf einem Berg liegt, weiß ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Jörg bittet mich, wie eigentlich vereinbart, doch auch mal zu fahren aber ich bin durch den Schlafmangel einfach zu unkonzentriert. Er fährt sehr gut und gerne Auto, ich bin ebenso gut und gerne Beifahrerin. Vielleicht morgen. Wieder sehen wir nicht besonders viele Tiere. Die üblichen Impalas zwar aber ansonsten wirkt der Park eher Tierarm. Wir fahren immer weiter bergauf. Ich sitze als Beifahrer an der Hangseite. Erst ist das nicht schlimm. Doch als es höher und höher geht liegen stellenweise große Steine auf dem Weg denen wir ausweichen müssen. Und wenn dann noch ein Auto von oben kommt...? Jörg findet das überhaupt nicht schlimm und genießt, ich kralle mich verbissen in den Sitz. Schweißperlen auf der Stirn. Na ja, den Berg packen wir irgendwie aber oben angekommen ist nichts mit Aussicht genießen. Alles was ich sehe sind weitere Autos die den Berg hochfahren. Mein Gott, da muss ich ja auch wieder runter.







Auch die Abfahrt überleben wir und ich entspanne langsam. Tiere werden zwar weiterhin nicht so gesichtet aber ich kann mich jetzt wieder an der Landschaft erfreuen. Zurück im Tlopi Tent sehen wir als erstes einen Elefanten der sich in einiger Entfernung am Wasser erfrischt.



Das ist natürlich schön. Später ruhen wir uns aus und um 14:50 ist mehr als pünktlich unser Guide da um uns für den sunset drive abzuholen.



Tomelo ist uns auf Anhieb sympathisch und ich darf ein Foto von ihm machen. Das veröffentliche ich auch nur weil wir einen unvergesslichen Game drive mit ihm hatten. Mit uns sind noch zwei Herren unterwegs die wir aber erst vom Bontle Camp abholen müssen. Ich möchte gerne ein Rhino sehen und wenn es nicht all zu große Mühe macht auch ganz gern ein Pangolin ;) :D . Besonders was das Rhino angeht, gibt er sich allergrößte Mühe bleibt aber auch bei allen anderen Tieren stehen und erklärt und wir genießen einfach nur und saugen die Informationen auf. Auch wenn wir nicht immer alles verstehen ist die Atmosphäre toll. Meine getrübte Stimmung vom Morgen ist wie weggeblasen. Er berichtet von dem großen Brand letztes Jahr im September. Große oder schnellere Tiere sind nicht so sehr Opfer der Flammen geworden aber Kleinere und langsame Tiere wie Schildkröten und Schlangen. Insgesamt sind wir über drei Stunden mit ihm unterwegs und es ist nicht langweilig obwohl wir außer Mangusten, Zebra und Büffel nicht gar so viel sehen aber wir haben durch ihn einen wunderschönen Nachmittag.
Abends haben wir wieder Braai, Salat und Wein. Jörg schläft tief und fest, ich leider wieder nicht.

Gefahrene Kilometer im Park: 37 km

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Samstag, 31. März 2018, 20:36

Hallo Sella

Schöner Reisebericht! Danke fürs Teilen deiner Eindrücke! :danke:
Täusche ich mich, oder kommt da zwischen Geniessen und Wehmut auch etwas Enttäuschung dazu?
Ich bin gespannt auf die weiteren Stationen und hoffe, dass deine Erwartungen erfüllt wurden.


Lg
Andrea

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Sella

Sonne

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Samstag, 31. März 2018, 20:45

Nein, Enttäuschung eigentlich nicht.... Das kommt erst später ;)

Ich habe nur wenig geschlafen und viel zu viel nachgedacht und mir zeitweise selbst auf der Schnur gestanden. Hier ein Elefant, dort ein hoher Berg, da eine Nacht im Zelt bei schlechtem Wetter. Irgendwie kam das in meiner Vorplanung gar nicht vor. Da war alles rund und gut und passte......


Danke an alle die Mitfahren und an alle die den Danke Button drücken :wine:

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Kitty191

Schnürsenkel

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Samstag, 31. März 2018, 21:03

Hallo Sella,
auch wir waren im letzten November mit Tomelo unterwegs. Viele Tiersichtungen hatten auch wir nicht, toll war aber der Umstand, dass Tomelo komplett abseits der üblichen Wege mit uns unterwegs war und wir so den Park nochmal aus einer ganz anderen Perspektive genießen konnten.
Wie ich sehe, habt Ihr auch in Fish Eagle genächtigt. War den die Scheibe in der Schiebetür zum Küchenzelt wieder heil? Wir erinnern uns: „der Chef probiert heute mal was ganz Neues aus und versucht durch geschlossene Türen zu gehen“....
Die nicht unbeträchtliche Geräuschkulisse (knatternde Zeltplanen) ließen mich die 3 Nächte ebenfalls schlecht schlafen. Aber trotz all dieser Wiedrigkeiten, fanden wir den Park als Abschluss für uns Ideal.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin natürlich weiter dabei.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Sella

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Samstag, 31. März 2018, 21:16

Haha,

ich habe Jörg die Geschichte von Deinem Liebsten und seinem Versuch durch geschlossene Türen zu gehen erzählt. Er hat sehr gelacht. Allerdings wusste ich nicht mehr das ihr auch im Fish Eagle wart. Ja, die Scheiben waren bei Ankunft und Abreise alle inakt 8o .

Tomelo war wirklich Klasse und ich finde es in der Tat bewundernswert wenn jemand bei so wenig Sichtungen so unterhaltsam und informativ ist. Das war leider im dtl höherpreisigen PGR später nicht so.

Die Geräuschkulisse, ob Wind oder Nachbar, gibt allerdings Punktabzug. Ich hätte im Vorfeld nie gedacht, dass mich das so stören wird. Hat es aber :blush: . Schade!

Hab einen schönen Abend

LG Sella :)

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Hochwälderin

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16

Samstag, 31. März 2018, 22:17

Höhenangst und Ellie-Phobie

Hallo Sella,
Auf direkten Elefantenfrontalangriff können wir verzichten. Wir hatten im Krüger mal ein Erlebnis wo wir eine gefühlte halbe Stunde in einer Herde gestanden haben und nicht vor und nicht rückwärts kamen. Besonders ich habe damals Blut und Wasser geschwitzt. Danach waren wir zwar letztes Jahr noch im Addo und die Eliphobie hat sich etwas gelegt, aber so am Anfang des Urlaubs trifft sie uns erstmal wieder mit voller Breitseite
Erst ist das nicht schlimm. Doch als es höher und höher geht liegen stellenweise große Steine auf dem Weg denen wir ausweichen müssen. Und wenn dann noch ein Auto von oben kommt...? Jörg findet das überhaupt nicht schlimm und genießt, ich kralle mich verbissen in den Sitz. Schweißperlen auf der Stirn. Na ja, den Berg packen wir irgendwie aber oben angekommen ist nichts mit Aussicht genießen. Alles was ich sehe sind weitere Autos die den Berg hochfahren. Mein Gott, da muss ich ja auch wieder runter.
Da haben wir 2 Dinge gemeinsam:

- ich sagte meinem Mann immer wieder, er soll doch bitte den Ellies Raum lassen - möglichst viiiieeeel Raum und das genau aus den von dir geschilderten Gründen. Erstens ist das besser als die eigene Gesundheit zu gefährden und zweitens bekommt es unter Umständen dem Auto besser. Ich glaube nicht, dass die Mietwagenversicherung auch Ellie-Beulen abdeckt !?

- Höhenangst, besonders wenn man selbst auf der Hangseite sitzt, lässt einen alle Schönheit der Umgebung ausblenden und ich kann die diesbezügliche Unbekümmertheit deines und meines Mannes überhaupt nicht nachvollziehen. Wir Frauen malen uns eher aus, was schlimmstenfalls passieren könnte..... :( :wacko:

Also: Berge von unten begucken und Ellies mit dem Fernglas oder durch´s Teleobjektiv ;) :whistling:

Weiter so, toller Bericht, wenn auch jetzt schon manche Formulierungen ein wenig Wehmut und ein kleines bißchen Enttäuschung erahnen lassen,
liebe Grüße, die Hochwälderin

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Sella (31. März 2018, 22:18)

Sella

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Sonntag, 1. April 2018, 13:40

- Höhenangst, besonders wenn man selbst auf der Hangseite sitzt, lässt einen alle Schönheit der Umgebung ausblenden und ich kann die diesbezügliche Unbekümmertheit deines und meines Mannes überhaupt nicht nachvollziehen. Wir Frauen malen uns eher aus, was schlimmstenfalls passieren könnte.....

@Hochwälderin: Ich kann diese Unbekümmertheit ganz gut nachvollziehen. Mein Mann ist begeisterter Hobbypilot (und ich bleib genauso begeistert unten ;( ).Wenn er da nicht höhentauglich wäre, würde die Leidenschaft fürs Fliegen wohl schon beendet sein. Schade wärs! Außerdem bin ich froh, dass wenigstens einer die Fassung behält. Ich bin anscheinend doch eher eine ängstlichere Natur. Heute, wo ich weiß was auf mich zukommt, würde ich auch sicher nochmal mit hochfahren. Ich möchte ja auch gerne noch den Sani Pass und den Swartberg Pass hoch und natürlich auch wieder runter :thumbsup:

LG Sella

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sunny_r

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Sonntag, 1. April 2018, 14:05

Ich möchte ja auch gerne noch den Sani Pass und den Swartberg Pass hoch und natürlich auch wieder runter

Runter ist einfach :whistling: Wie sagte mal jemand aus Fliegerkreisen: Es liegen mehr Flugzeuge im Meer als U-Boote im Himmel.

Frohe Ostern und :danke: für Deinen Bericht.

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kOa_Master

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Sonntag, 1. April 2018, 14:24

Sella, dein Mann und ich würden uns wahrscheinlich prächtig verstehen :thumbsup:

Und was die Affen angeht - ich glaube selbst die erfahrensten unter uns Afrika-Reisenden erwischt es fast jedes Jahr wieder bei irgendeiner Aktion, einer kurzen Unachtsamkeit oder Vernachlässigung der Affenregeln ;)
Erstaunlich, dass ihr im Marakele tatsächlich keine Rhinos gesehen habt?! Wir hatten dies bisher bei jedem unserer vier Aufenthalte, jeweils auch mehrfach. Und die Fahrt und Aussicht oben ab dem Lenong View Point - das ist für mich ein eindeutiges Highlight des Parks :thumbup: :saflag:

Bin gespannt auf eure Fortsetzung :)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Sella

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Sonntag, 1. April 2018, 15:57

Morgens werde ich nach wenig Schlaf von einem lauten Schnauben geweckt. Erst mal erschrecke ich gründlich aber dann bin ich mir noch im Halbschlaf sicher das es sich nur um ein Hippo handeln kann. Ich wecke meinen Mann. "Hol, die Kamera, ein Hippo ist draußen im See!" Er dreht sich um und erwidert nur müde:" Schatz, hier gibt es gar keine Hippos." Dieser Einwand ist absolut berechtigt und ein Nilpferd in diesem Park ergibt allerdings auch überhaupt keinen Sinn. Doch die Geräuschkulisse von draußen deutet nachdrücklich auf etwas Großes hin. Also stehe ich auf und gehe erwartungsvoll auf die kleine Terrasse. Vielleicht ein Elefant oder gar ein Nashorn.... 8o
Doch was ich dann sehe, lässt mich fassungslos innehalten. Unser Nachbar zur Linken (Typ Waldecker Herzbub) betreibt sehr ausgiebig pulmonale Morgentoilette :( . Im Krankenhaus würde ich jetzt schon mit Notfallkoffer und Absaugung herbei eilen. Das dies allerdings nicht nötig ist sehe ich daran das er mir freundlich zuwinkt und ein: "Good morning, it`s a wonderful day, isn`t it?" rüber ruft. Mit eisigem Kopfnicken begrüße auch ich ihn und gehe etwas enttäuscht zurück ins Bett. Kein Elefant nur ein Mann der aussieht wie einer sich aber noch schlechter benimmt. Trotzdem können wir später schon darüber lachen :)

Nach einem schönen und ausgiebigen Frühstück verstauen wir unser Gepäck im Auto und fahren los. Es ist 8:40 und wir wollen nicht all zu spät im Mapungubwe ankommen. Dagoep aus dem Forum hat mir eine p.N geschickt und mir die Straßenverhältnisse beschrieben. Das ist sehr nett und hilfreich. So richtig weit kommen wir allerdings nicht. Nach ca 5km sehen wir einen Elefantenbullen entspannt den Pad entlang wandern. Leider direkt auf uns zu. Ausweichmöglichkeiten gibt es keine also bleibt uns nichts anderes übrig als langsam wieder rückwärts zu fahren. Ein Auto das hinter uns ist macht es genauso. Immer mal wieder warten wir ab ob der Elefant doch noch einen anderen Weg nimmt aber leider tut er uns nicht den Gefallen. So kommen wir irgendwann fast wieder zum Camp. Dort schlägt der Eli dann aber die andere Richtung ein. Das hat uns jetzt ganz schön Zeit gekostet. Wir fahren also wieder zum Gate wo wir auch endlich um 10:00 ankommen. Diesmal sehen wir mehrere Elefantengruppen.

Fahrt vom Tlopi Tented Camp nach Mapungubwe

Über Lephalale und Tolwe fahren wir nach Alldays um dort im strömenden Regen einzukaufen. Lediglich die ersten 20 Km auf der 561 in Richtung Tolwe gibt es unzählige Schlaglöcher, der Rest fährt sich auf Asphalt und Gravel ganz gut. Mein lieber Mann fährt auch heute wieder. Die Frau an seiner Seite ist wegen permanenten Schlafmangel mal wieder etwas unpässlich :S . Aber er hält sich ganz wacker hinter seinem Lenkrad und bekommt viel Anerkennung meinerseits ;) . Gegen 16:00 sind wir dann endlich da. Direkt am Eingang sitzt ein nettes Paar. Ich weiß direkt das es sich bei den Beiden um Dagoep und seine Freundin handeln muss. Die warten dort auf den Beginn ihres Ausflugs. Für uns sind sie ein nettes Empfangskomitee. Wir verabreden uns für später bei uns zum Braai. Dort tauschen wir uns auch über alles mögliche aus. Auch Dagoeps Freundin hatte wohl Höhenprobleme beim Lenong Viewing Point. So etwas verbindet :beer: . Ein sehr netter Abend!


Tageskilometer: 467 km

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