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Liketotravel1

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21

Dienstag, 17. April 2018, 18:16

Lieber Mitleser und Mitfahrer,

Schön, dass ihr alle dabei seid! Falls es noch voller wird, scheue ich auch keine Kosten und Mühen und miete so einen Sanparks Safari Brummi für uns an.

Liebt kOA Master,
Überleg dir das gut mit dem EcoSport. Mir soll es Recht sein, überholen wirst du uns damit jedenfalls nicht :D . Gerne hätte ich dich ja als Spotter auf der Motorhaube platziert. Das hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen...es wäre nett, wenn du kurz Licht-hupst, wenn du Hinter uns Löwen entdeckst!


Danke dem Reiher-und-Gnu-Gott fürs Ausbügeln meines Reiher-Patzers. :danke: War mich schon peinlich :blush:...
Viele Grüße,
Heike


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Kitty191

Schnürsenkel

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22

Dienstag, 17. April 2018, 19:24

Hallo Heike,
12 Tage Kruger..... nur Tiere und Landschaft....langweilig... ;) Nicht mal Löwen.... gähn....
Nein! Natürlich überhaupt nicht langweilig. 8o Ich freue mich sehr, mit Euch von Süd nach Nord durch den Kruger zu zuckeln.Auch wenn ich im Großstadtdschungel täglich mit wilden Tieren zu tun habe (Miethaie, Etagentiger, Ghettoratten, Nachteulen) sind Eure Tierbegegnungen die deutlich schöneren und angenehmeren. Egal ob gepunktetes, befelltes oder gefiedertes. Ich freu mich über alles.
Besonders gespannt bin ich, auf den Einsatz Eurer Safaristehlampe und der millitanten Zwille. Habt Ihr eigentlich den angedachten Ersatzreifen eingepackt? Oder habt Ihr die 46kg Freigepäck doch anderweitig ausgereizt?
Interesse hätte ich auch an Euren etwas anderen Unterkünfte im Park. Von denen hört und sieht man in der Regel ja nicht soviel.


Liebe und gespannte Grüße
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45)

SarahSofia

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23

Dienstag, 17. April 2018, 19:54

Schön, dass ihr alle dabei seid! Falls es noch voller wird, scheue ich auch keine Kosten und Mühen und miete so einen Sanparks Safari Brummi für uns an.

Bitte nicht, ich hab' doch gerade Mütze, Schal und Handschuhe ganz nach hinten in den Schrank geräumt :thumbup: - und auf den Dingern wird es doch morgens und abends richtig kalt. Dann lieber im Duster zuammenrutschen und die AC anschmeissen - wird doch bald Sommer !!

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45)

Liketotravel1

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24

Dienstag, 17. April 2018, 20:02

Liebe Kitty,

wir hatten (für unsere Verhältnisse) schon echt viel Krempel dabei. Z.B. eine Kühlbox gefüllt mit lauter Picknickgeschirr und Krempel, den man zum Kochen und Grillen auf heißer Glut und ohne Küche zu brauchen glaubt.
Und gleich zwei dicke Wälzer: Kruger Self drive: Routes, Roads und Ratings (unsere Krüger-Bibel) und Game ranger in your Backpack (damit wir irgendwann nicht mehr Löwen und Geparden oder Grau- und Kuhreiher verwechseln).

Die Zwille habe ich nach langem inneren Kampf zuhause gelassen. Unsere Leihzwille sah nämlich so gar nicht nach Kinderspielzeug aus, sondern eher nach militantem Affen- und Gott-weiß-wen-sonst-noch-Mörderwaffe. Da wollte ich keinen Ärger riskieren.
Die Reisestehlampe hätten wir hervorragend gebrauchen können zur Insekten-Umleitung abends auf derTerrasse. Eine zweite Lichtquelle ein Stückchen weg von uns positioniert hätte vermutlich die Zahl der Fliegviecher, die erst zielstrebig in die Terrassenlampe geflogen sind um dann auf unseren Köpfen oder in unserem Essen zu landen, deutlich reduziert. Nächstes Mal ist sie auf jeden Fall dabei.

So haben wir von den uns erlaubten 108 kg Gepäck nur etwa 25 kg ausgeschöpft.

Zu den Unterkünften schreibe ich immer jeweils ein kleines Fazit. Von manchen habe ich auch Fotos gemacht.

Liebe Grüße, Heike

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SarahSofia

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25

Dienstag, 17. April 2018, 20:23

So haben wir von den uns erlaubten 108 kg Gepäck nur etwa 25 kg ausgeschöpft.

Zu zweit :?: :help: :?: Dann hätte ich gerne unbedingt eine Packliste :whistling: .

LG SarahSofia

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chimurenga

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Dienstag, 17. April 2018, 20:29

Noch herrscht beinahe freie Platzwahl. Bei Barbara und mir auf dem Beifahrersitz, auf der Rückbank neben der Picknicktasche oder lieber auf dem Dach? Keine Sorge, unser Dacia hat eine Reling zum Festhalten und mein Mann ist (meistens) ein sehr besonnerner Fahrer.

Hi, also ich nehm gerne den Platz neben der Picknicktasche :thumbup: und hoffe auf schmack- und genusshaften Inhalt.

Vielen Dank für den Bericht - gerade da ich das Reisen im Osten des Landes in der Zeit von Ende Januar bis Ende März liebe, wir aber momentan an unsere Sommerferien gebunden sind.

LG Erik

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45)

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Dienstag, 17. April 2018, 20:49

Fortsetzung Tag 3 (Crocodile Bridge nach Lower Sabie)

Nach dem wohlverdienten Frühstück drehen wir noch eine Runde zu Fuß durchs Camp und entdecken dabei unseren ersten Früchte-tragenden Leberwurstbaum am Flussufer. Direkt auf Höhe des Camps befindet sich ein Wehr im Crocodile River - jetzt wissen wir, was die ganze Nacht so laut gerauscht hat. Besonders idyllisch ist die Aussicht vom Camp auf den Fluss mit dem Wehr im Blick eigentlich nicht.



Auf unserem Weg nach Lower Sabie bauen wir noch einen Schlenker über die Crocodile River Road (S25) ein, für die wir im hinteren Abschnitt am Vorabend zu viel zu wenig Zeit hatten.

Kurz darauf finden wir uns mitten in einer Büffelherde wieder, die vom Crocodile River kommend die Straße kreuzt. Uns rutscht mal wieder das Herz in die Hose. Ganz schön dicht...und ganz schön groß...und so viele...auf allen Seiten...Wir meinen uns aber zu erinnern, dass unsere Guides letztes Jahr beim Wilderness Trail erzählt hatten, dass Büffelherden im Allgemeinen friedlich seien, und man Ärger eher mit einzelnen übellaunigen und gestressten Büffelbullen riskieren würde. Also schalten wir den Motor ab und warten ...und warten .....und warten. Ist auch unsere einzige Option. Und die Büffel nehmen tatsächlich wenig Anstoß an uns, gucken nur ein bisschen genervt, weil sie sich nun entweder gaaaanz dicht an unserem Auto vorbeidrängeln müssen oder einen Umweg durchs piksige Gebüsch nehmen.







Der Sabie-Fluss führt kräftig Wasser und vor lauter Wasser, Wiese und Schilfgras sind nur ganz vereinzelt Sandstreifen am Ufer zu erkennen.





Wir nehmen einen leckeren Snack im Mugg and Bean (Salat mit gegrilltem Kürbis und Kichererbsen, sehr zu empfehlen!) und beobachten das Treiben unten am Fluss.





Dann beziehen wir unsere EH3-Hütte und machen ausgiebig Pause. Nach einer erfrischenden Runde im Pool verbringe ich ein Stündchen auf einer der Bänke auf der Wiese am Flussufer und beobachte eine große Gruppe Giraffen, die erstaunlich entspannt zum Trinken an den Fluss kommt. Zwischendurch lese ich immer wieder in einem Tierbuch "Game Ranger in your Backpack". Der Titel ist etwas irreführend, es ist nämlich ein ganz schön dicker und schwerer Wälzer. Der Game-Ranger ist ansprechend aufgemacht und unterhaltsam geschrieben und wir haben ihn jeden Tag bei unseren Touren dabei. Immer wieder finden wir wieder schöne Plätzchen, an denen wir in aller Ruhe alles Wissenswerte über unsere zuletzt gesichteten Tiere nachlesen können. Für uns eine lohnende Anschaffung!

Später am Nachmittag drehen wir noch eine Runde zum Mlondozi Damm. Eindeutig gegen den Trend, denn alle außer uns fahren Richtung Sunset Damm. So haben wir haben Landschaft, schöne Aussicht und Abendsonne ganz für uns alleine. Leider sind aber auch die Tiere gerade woanders....





Um 17:56, immerhin zwei Minuten eher als am Tag zuvor, sind wir zurück im Camp. Beim Befeuern des Grills tauschen wir uns mit unseren Hüttennachbarinnen, drei netten Damen aus Pretoria, aus. Diese berichten, noch sichtlich aufgeregt, wie sie gerade eben, DIREKT am Sunset Damm die Jagd eines Löwenrudels auf einen Büffel mitverfolgt hätten :wacko: . Tja...manchmal schwimmt man wohl besser mit dem Strom......Dagegen können wir mit unserem Nachmittagsdrive nicht anstinken, kontern und punkten dann aber mit unserer 1A-Gepardensichtung vom Morgen. Bamm!! 8o :saflag:

Aber wir sind natürlich trotz alledem hochzufrieden mit unserem ersten vollen Tag im Park, den wir mit einem köstlichen Schweinefilet im Speckmantel vom Grill und einem Gin Tonic ausklingen lassen.

Fazit Lower Sabie Restcamp (Hütte EH3, 665 Rand)



Wir kannten die U-förmig um eine zentrale Freifläche mit viiiieeelen Braais angeordneten Hütten (eigentlich eher Zimmer) schon von 2017, und auch dieses Mal hat es uns dort super gefallen.



Tagsüber (siehe Foto), hat man jetzt natürlich nicht so bezaubernde Ausblicke wie in den Chalets direkt am Fluss, aber abends, wenn die ganzen Feuer auf den Grills in Gang kommen, ist es dort wirklich gemütlich und man kommt leicht mit den Nachbarn ins Gespräch. Außerdem ist der Swimming Pool direkt nebenan und die Wiese mit den vielen schönen Sitzbänken am Fluss auch nur wenige Schritte entfernt.

Leider haben wir hier nur eine Nacht gebucht!

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Liketotravel1

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Dienstag, 17. April 2018, 21:35

Tag 4 (19.3., Lower Sabie nach Skukuza)

Unsere Morgenrunde (Start 5:31 Uhr! Urlaubsrekord!) führt uns an der H4-1 immer am Sabie-Fluss entlang und in einer Schleife über den Nwatimhiri Causeway (S79) zurück. Bewusst entscheiden wir uns für die Asphaltstraße, denn angeblich wärmen sich ja hier in den kühlen Morgenstunden gerne die Löwen. Vielleicht ja die Löwen, die am Vortag am Sunset Damm den Büffel gejagt haben?
So viel zur Theorie. Tatsächlich sehen wir keine Löwen. Und, soweit ich mich erinnere, für lange Zeit auch keine anderen Tiere. Schlafen vermutlich noch. Würde mein Mann und Chauffeur eigentlich auch gerne.

Kaum verlassen wir die Teerstraße und biegen auf den Schotterloop ab, rufen wir wie aus einem Munde: "Da vorne, LÖWEN!-----nein, keine Löwen-----Hyänen!" Wie Cool!











Im letzten Jahr haben wir nur ein paar putzige Junghyänen bei ihrem Bau gesehen und jetzt müssen wir feststellen, dass ausgewachsene Hyänen mal so gar nichts niedliches mehr an sich haben. Im Kampf um die "hässlichstes Säugetier im Krüger"-Medaille machen ihnen höchstens die Warzenschweine Konkurrenz...



Zum Sonnenaufgang gibt es einen ersten Kaffee mit Rusk. Dieses Mal wird es leider kalter Kaffee (MIT Milch), da wir die Thermosflasche mit dem heißen Wasser im Camp vergessen haben... wir sind halt immer noch Anfänger. Ein Hoch auf den Nescafe, mit dem uns auf Reisen eine Hass-Liebe verbindet, der sich klaglos im kalten Wasser löst!



Danach schauen wir noch eine Weile einer einsamen und ziemlich schmutzigen Giraffe bei ihrem Frühstück zu. Sie nimmt sich Zeit, jeder Bissen wird sorgfältig gekaut.







Hungrig sind wir auch und machen wir auf den Weg zurück ins Camp. Am randvollen Sunset Damm ist schon einiges los, Impalas und Warzenschweine säumen weiträumig das Ufer (mit Ausnahme der Seite mit den vielen Krokodilen), eine Handvoll Maraboustörche steht am gegenüberliegenden Ufer im seichten Wasser, ein paar Webervögel fliegen in dem großen Gemeinschaftsnest im toten Baum ein und aus. Mir scheinen die meisten großen und kleinen Webervögelnester im Park aber bereits verlassen zu sein.





Krokodile und Hippos sind vermutlich immer hier anzutreffen. Die meisten der Stelzenvögel sind zu wuselig für mich, aber diesen hier (Bruchwasserläufer?) kriege ich einigermaßen scharf aufs Bild.




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Tutu

Kein Anfänger mehr aber noch lange kein Profi

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29

Dienstag, 17. April 2018, 21:51

Hallo Heike,

ich hoffe es findet sich noch ein Platz für mich, auf dass ich nichts von der tollen Reise verpasse.
Im September geht es für uns auch für ein paar Tage in den Krügerpark, da kommt Vorfreude auf.

LG Tutu

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45)

corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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Dienstag, 17. April 2018, 22:11

Liebe Heike,

ja, die Hyänen gehören wie auch die Warzenschweine zu den "ugly five". Auch noch dabei sind Gnus, der Marabu und der lappet-faced vulture (Ohrengeier). Aber so ugly fanden wir die auch in diesem Jahr gar nicht ...

Bei unserem ersten Südafrika-Aufenthalt 2003 erklärte unser Ranger in der KwaMbili beim Betrachten einer Gnu-Herde, diese Tiere wären die einzigen, die schon als Babys häßlich wären. Der Einwand meines Mannes, dass die Gnumutter dazu sicherlich eine andere Meinung habe, wurde mit der Bemerkung gekontert, dass die Gnumutter dann aber die einzige wäre, die das so sehen würde.

Beste Grüße von Christiane

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Hochwälderin

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Mittwoch, 18. April 2018, 05:44

Rezept gegen " Ermüdungserscheinungen " bei der Berichterstattung

Ich weiß nicht recht, wie ich von dieser Tour berichten soll. Bei zwölf Tagen nur im Krüger ist eine Tag-für-Tag-Berichterstattung vielleicht ein bisschen ermüdend. Aber wie sonst?
Hallo Heike,

auch ich überlegte mir, ob ich über den KP einen weiteren Bericht ins Forum einstellen soll und hatte die gleichen Bedenken. Man hat ja den Kopf voller Eindrücke und Erlebnisse, da ist es ganz verständlich, dass man sich auch mitteilen möchte und dies manchmal sehr ausschweifend tut, wenn man nicht aufpasst. Andererseits erfordert es ja auch vom Verfasser viel Zeit, die Texte und Bilder zu veröffentlichen und vom Leser, alles durchzulesen. Wenn ich morgens bei begrenzter Zeit am PC sitze, überfliege ich die Berichte nur und gucke hauptsächlich die Fotos.

Mein Rezept, das bei meinem KP-Bericht gut klappte :

1) Bilder sagen viel mehr als Worte, also viele Fotos und diese mit Bedacht ausgewählt, sprich : die ganz besonderen, dein " Best of "
2) Texte kurz und auf das Allernotwendigste beschränkt

Man kann entweder von Tag zu Tag oder von Region zu Region berichten. Ich würde dir aufgrund deiner häufigen Campwechsel die zweite Variante empfehlen, dabei bilden die Erlebnisse von den einzelnen Camps und der umliegenden Gegend jeweils eine in sich geschlossene " Leseeinheit ".
Für den Leser , der sich für das eine oder andere Camp mehr interessiert, ermöglicht dies eine schnellere Orientierung.

Schreib bitte weiter, ich schwelge in Erinnerungen und lese und vor allem gucke gerne weiter mit.

Liebe Grüße,
die Hochwälderin

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45)

kOa_Master

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Mittwoch, 18. April 2018, 08:14


Liebt kOA Master,
Überleg dir das gut mit dem EcoSport. Mir soll es Recht sein, überholen wirst du uns damit jedenfalls nicht :D . Gerne hätte ich dich ja als Spotter auf der Motorhaube platziert. Das hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen...es wäre nett, wenn du kurz Licht-hupst, wenn du Hinter uns Löwen entdeckst!
Na bei so tollen Sichtungen warte ich einfach hinter euch auf eure tollen Entdeckungen, da braucht ihr doch keinen Spotter/Tracker (auch wenn mich der Sitz vorne manchmal schon reizen würde :) ). Im eigenen Auto halte ich dann dafür einige Male ein wenig länger für das ganze Vogelvieh... ;)

Im letzten Jahr haben wir nur ein paar putzige Junghyänen bei ihrem Bau gesehen und jetzt müssen wir feststellen, dass ausgewachsene Hyänen mal so gar nichts niedliches mehr an sich haben. Im Kampf um die "hässlichstes Säugetier im Krüger"-Medaille machen ihnen höchstens die Warzenschweine Konkurrenz...
Pfff wie bitte??? ;( Hyänen sind völlig unterschätzte und hübsche Tiere, gehören absolut zu meinen Lieblingen. Wie kann man die nur hässlich finden?! Ausserdem habt ihr da grad eine hochschwangere Mama angetroffen - sowas würdest du über eine schwangere Frau auch nie sagen!
Damit machst du dich gerade sehr unbeliebt :thumbdown:, dafür lasse ich das Lichthupen beim Löwen und geniesse ihn für mich alleine! :P
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45), kalingua (18. April 2018, 11:39), Hochwälderin (18. April 2018, 10:50)

Budenknipserin

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Mittwoch, 18. April 2018, 10:33

Kruger Self drive: Routes, Roads und Ratings
Oh, das sieht gut aus! Aber ich frage mich gerade, ob man das wirklich mitschleppen sollte, oder ob das nicht zu schwer ist. Ich bin nämlich nicht jemand, der es schafft, mit einem 15-Kilo-Köfferchen zu fliegen. Meiner ist schon beim Hinflug am Anschlag. :D :blush:

Ich finde deinen RB super und lese total gerne mit! Auch wenn wir uns wegen der Hyänen wohl nicht einig werden. ;) Ich liebe Hyänen!

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:45), chaos (21. April 2018, 22:17)

Hochwälderin

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Mittwoch, 18. April 2018, 11:02

Hyänen und warthogs

Im Kampf um die "hässlichstes Säugetier im Krüger"-Medaille machen ihnen höchstens die Warzenschweine Konkurrenz...
Hallo Heike,
Hyänen und Warzenschweine sind nicht häßlich, sondern höchstens " etwas anders " - so ein Warthog mit martialischen Hauern und/oder hoch aufgestelltem Antennenschwanz ist doch allemal ein super Fotomotiv. Und die Hyänen punkten mit ihrem tollen Sozialverhalten und dem unglaublichen Gebiss. Meinen Hässlichkeitspreis bekäme der Marabu.

@ kOa_Master: Die Vögel sind auch bei mir die " Bremse ", mein Mann stöhnte bei jedem Adler, Storch, Marabu, Reiher, ( Trappe oder Sekretär waren für ihn wg. Seltenheit noch okay ) , den ich unbedingt ablichten wollte....deshalb prognostiziert er jetzt schon, dass ich ohne ihn im nächsten Jahr viel weniger Kilometer fahren werde.

LG,
die Hochwälderin

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:46)

gatasa

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Mittwoch, 18. April 2018, 16:03

Danke Heike für Deine sehr gelungenen Fotos und den Reisebericht! :danke:

Ich zwänge mich auch noch hinten in den Duster, wenn ich darf! Ich möchte doch nichts verpassen, auch nicht die Hyänen und Warzenschweine. :thumbup:

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Mittwoch, 18. April 2018, 18:59

Hallo Tutu und Gatasa und Erik,
ich hoffe es findet sich noch ein Platz für mich, auf dass ich nichts von der tollen Reise verpasse.

Im September geht es für uns auch für ein paar Tage in den Krügerpark, da kommt Vorfreude auf.
ch zwänge mich auch noch hinten in den Duster, wenn ich darf! Ich möchte doch nichts verpassen, auch nicht die Hyänen und Warzenschweine. :thumbup:

Hi, also ich nehm gerne den Platz neben der Picknicktasche :thumbup: und hoffe auf schmack- und genusshaften Inhalt
Klar, immer rein mit euch. So ein Dacia ist ein wahres Raumwunder :D! Manchmal versteckt sich in der Picknicktasche ein köstlicher Salat, oder Eier und Speck für den Leihgrill. Manchmal aber auch nur Obst und kalte Getränke. Erwarte da jetzt nicht zu viel, Erik, wir hatten ja keine eigenen Küchen/Töpfe... in den Camps


Ansonsten, liebe Reisegruppe, stecken wir, wie´s aussieht, ziemlich fest, in einem Hyänen-Dilemma...
ja, die Hyänen gehören wie auch die Warzenschweine zu den "ugly five". Auch noch dabei sind Gnus, der Marabu und der lappet-faced vulture (Ohrengeier). Aber so ugly fanden wir die auch in diesem Jahr gar nicht ...

Pfff wie bitte??? ;( Hyänen sind völlig unterschätzte und hübsche Tiere, gehören absolut zu meinen Lieblingen. Wie kann man die nur hässlich finden?!

Auch wenn wir uns wegen der Hyänen wohl nicht einig werden. ;) Ich liebe Hyänen!
Hyänen und Warzenschweine sind nicht häßlich, sondern höchstens " etwas anders "
Also Leute, lasst uns das friedlich lösen, nicht dass das noch zu Reibereien kommt, körperliche Enge (wie in unserem Duster) kann ja ein Stressfaktor sein.
Ich schlage vor: Wer Hyänen hässlich findet, darf auf dem Beifahrersitz bleiben. Wer sie nicht häßlich findet, sondern nur etwas anders oder so, klettert nach hinten auf die Rückbank, und wer sie tatsächlich hübsch findet----da weiß ich noch keine gute Lösung ;) ;) ;)

Also faszinierend und interessant zu beobachten finde ich Hyänen auf jeden Fall!! Und wir hatten im weiteren Verlauf der Tour noch jede Menge Gelegenheiten zu Hyänen-Verhaltensstudien...
Aber hübsch? Die Kleinen - auf jeden Fall! Aber ne ausgewachsene Hyäne? Nee, das finde ich nun echt nicht. :thumbdown: Ich hab´s aber - versprochen - nur euch verraten und nie den Hyänen ins Gesicht gesagt.
Und ich gebe zu, als hochschwangere Mama mitten in der Pampa hat man vielleicht auch andere Sorgen...Und ich gebe auch zu, dass alle Hyänenmamas, die wir getroffen haben, sich rührend um die Kleinen gekümmert haben...

Also, ich hoffe, wir finden da irgendwie zusammen....
Meinetwegen können wir auch gerne für Vögel länger anhalten!
Kruger Self drive: Routes, Roads und Ratings



Oh, das sieht gut aus! Aber ich frage mich gerade, ob man das wirklich mitschleppen sollte, oder ob das nicht zu schwer ist.
Das weiß ich auch nicht. Einerseits geht das Buch natürlich wirklich sehr ins Detail und widmet sich ausführlich jedem noch so kleinen Sträßchen. Ein paar hundert Seiten nur über Straßen und Routen im Krüger halt. Man weiß dann auf jeden Fall landschaftlich genau, was einen auf der geplanten Strecke erwartet (Hügel, Busch, offene Landschaft...). Oder man kann versuchen, seine Route so zu wählen, dass sie landschaftlich möglichst vielfältig ist. Außerdem hatdas Buch echt tolle Fotos, was ich vor allem vorab nett fand. Zur Einstimmung. Ein bisschen problematisch finde ich die Ratings. Irgendwie schielt man auf so was ja immer, selbst, wenn man eigentlich findet, dass es Unfug ist, Straßen zu raten. Und irgendwie kriegen fast alle Straßen viele Sterne....Und - nach meinem Gefühl - geben die Tiere sowieso nicht viel auf Ratings.

Für mich war unser anderer Wälzer (Game ranger in your Backpack) viel lohnender. Es ist nett aufgemacht und gut illustriert. Und es hat zwei Doppelseiten über Hyänen...

Liebe Hochwälderin,
mein Mann stöhnte bei jedem Adler, Storch, Marabu, Reiher,
da hat dein mann ja Glück, dass er rund um Shingwedzi und Punda Maria nicht mit uns unterwegs sein musste. Da hat meinen Mann aus dem Nichts das "drei-arten-dumme-Hühner" Virus überwältigt. Das war eine wirklich anstrengende Phase unserer reise X( . Wie gerne hätte ich da für Adler, Storchen, Marabus und Reiher angehalten...Aber bis Shingwedzi ist es ja noch ein langer Weg...

Ich versuche, deinen Tipp zu beherzigen und mich ein bisschen knapper zu fassen. Aber das ist so viel schwieriger als auszuschweifen...

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Mittwoch, 18. April 2018, 20:55

Liebe Heike,

Bitte NICHT kürzer fassen, ich finde den Bericht klasse, so wie er ist :thumbsup: . Wem es zuviel geschrieben ist, kann ja nur die Bilder anschauen


LG
Barbara

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Mittwoch, 18. April 2018, 22:35

Fortsetzung Tag 4 (19.3., Lower Sabie nach Skukuza)

Nach dem Frühstück geht es also weiter ins nächste Camp nach Skukuza.

Vielleicht hat man im Schnitt auf den Teerstraßen sogar mehr Tiersichtungen, nicht zuletzt auch, weil man hier häufiger auf andere Fahrzeuge trifft, die gerade etwas gesichtet haben. Trotzdem fahren wir, solange wir genug Zeit haben und die Strecke nicht zu lang ist, lieber gemütlich über die Schotterwege, wo man auch häufiger mal ein nettes und ruhiges Plätzchen mit schönem Ausblick für ein Päuschen findet. Deshalb entscheiden wir uns, nördlich der Hauptstraße H4-1 über den alten Tschokwane Weg (S128) und den Salitje Weg (S30) zu starten und dann nur für das letzte Stück nach Skukuza der Hauptstraßezu folgen.

Der schönste Teil dieser Strecke ist sicher der hintere Abschnitt der Salitje-Road, der nah am Sand-River verläuft und wo viele hübsche Loops zum Fluss abzweigen.




Goliathreiher (?)











In Skukuza sind wir zu früh zum einchecken. Hungrig sind wir auch nicht, also machen wir einen Abstecher zur Gärtnerei und zum berühmten Lake Panic. Beide sind weiter vom Camp entfernt, als wir vermutet haben. Vom Boardwalk bei der Gärtnerei hatten wir uns irgendwie mehr erhofft.
Der Lake Panic Hide ist gut gefüllt. Die vorderen Bänke sind gleichmäßig belegt von Birdern, während sich ein Knäuel anderer Menschen in der hintersten rechten Ecke des Hides zusammendrängt. Und tatsächlich, wenn man sich mit dem Körper quasi in die äußere rechte Wand des Hides hineinbohrt, kann man mit dem Fernglas ein wenig Fell mit Leopardenmuster unter einem Busch erkennen. Laut dem Guide einer Safari-Gruppe handelt es sich hierbei um zwei Leoparden. Die Situation ist witzig, weil alle erwartungsvoll, aber geduldig Schlange stehen, um auch den begehrten Eckplatz mit Aussicht zu ergattern, dann lange mit ihren Ferngläsern umhersuchen, sich die Leoparden-Position nochmal vom Guide beschreiben lassen, um dann irgendwann (in welcher Sprache auch immer) erfreut mit gedämpfter Stimme "Oh ja! Daaaa!!!" rufen, während die Birder verzweifelt hoffen, dass der Leopard sich noch weiter ins Gebüsch verziehen möge und sie wieder ihre Ruhe haben.

Für den späten Nachmittag haben wir uns eine Runde in den Süden überlegt, die uns über die S114 in das Gebiet der Renosterkoppies (solche Felskuppen mögen wir gerne) und zu zwei Aussichtspunkten (Stevenson Hamilton Gedächtniskuppe und Mathekenyane) führt. Die Zufahrt zur Steven Hamilton Gedächtniskuppe, wo die Asche des ersten Rangers des damaligen Sabie-Reservats Stevenson Hamilton und seiner Frau verstreut wurde, wird von einer äußerst selbstbewussten Giraffe bewacht, die uns nur widerwillig passieren lässt.







Beim Aussichtsplatz darf man aussteigen. Leider hat eine Großfamilie Paviane den Baum direkt beim Parkplatz als Lagerplatz auserkoren. Vor Pavianen haben wir ganz schön Respekt und verzichten daher auf den Spaziergang rund um die Granitkuppe.
Freier bewegen konnten wir uns bei der großen flachen Mathekenyane-Granitkuppe, die wir kurz darauf ansteuern. Diese Kuppe wäre der perfekte Platz für einen Sundowner! Leider haben wir gerade nur eine Flasche lauwarmes Wasser zur Hand - irgendwie unwürdig für diesen schönen Platz.



Auf dem Rückweg zum Camp sehe ich plötzlich etwas von der Straße ins Gebüsch huschen, das ich im ersten Eifer für eine Wildkatze halte. Bis wir stehen und die Kamera parat haben, ist leider nur noch ein bisschen Fell von hinten zu sehen....wenn man sich das Foto so anschaut, sieht es zugegebenermaßen genau so aus, wie man sich einen Schakal von hinten vorstellt. Was meint ihr? Könnte es eine Wildkatze sein?



Zum Abendessen grillen wir unser letztes Rinderfilet und dazu gibt es Folienpäckchen mit Aubergine und Zwiebel. Köstlich!

Fazit Skukuza (Safarizelt CTT4, Nummer 302, 2 Nächte, 1216 Rand insgesamt)

Lag Skukuza in unserem Resümee von 2017 noch (beinahe) gleichauf mit Lower Sabie, hat mir das Camp dieses Mal leider weniger gut gefallen.

Der Bereich der Safarizelte liegt hinter dem Campingbereich am unteren rechten Rand des Camps und zieht sich am Außenzaun entlang. Nicht schlecht eigentlich.
Wir hatten vorab ein bestimmtes Zelt angefragt und auch bestätigt bekommen, beim Check-in dann aber kommentarlos eine andere Nummer erhalten, die ungünstig lag und deren Terrasse/Grill sich genau zum Zufahrtsweg hin geöffnet hat. Schade! Der ohnehin unfreundlichen Rezeptionistin war das aber sichtlich egal...okay, sie hätte vielleicht tatsächlich in dem Moment (alle Zelte waren belegt) nicht so viel ausrichten können, aber wenigstens ein Wort des Bedauerns ??...
Abends im Dunklen, also dann, wenn man viel Zeit am Stück im Camp verbringt, hat uns die Lage des Zelts dann eigentlich nicht mehr weiter gestört, denn so viele Leute liefen dann gar nicht an unserer Terrasse vorbei. Und wir wir konnten auf unserer Terrasse immerhin jeden Abend die Hyänen heulen hören.

Das Zelt selbst war geräumig, aber schmuddelig, und der Tisch auf Terrasse sah aus, als ob er 2018 noch nie abgewischt worden wäre. Wir wollten uns dann auch nicht mit unserem einzigen Spüllappen durch die Schmutzschichten der letzten Monate arbeiten und haben dezent unsere Tischdecke auf den Schmutz gelegt/geklebt. Immerhin konnte sie so nicht wegwehen.

Auch viele andere Bereiche im Camp (rund um Pool/Laden/Spazierweg) machten auf uns einen nicht übermäßig gepflegten Eindruck und abends waren selbst die zentralen Fußwege hinter dem Resto/Shop quasi unbeleuchtet.

Da es für uns zwischen Buchung und Reise immer mal wieder die Gelegenheit gegeben hätte, die erste Nacht Skukuza gegen eine weitere Nacht in Lower Sabie umzubuchen, habe ich mich ein bisschen über mich selbst geärgert, dass ich zu träge war, diese Änderung vorzunehmen. Nichtsdestotrotz hatten wir aber auch in und um Skukuza eine gute Zeit!

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Mittwoch, 18. April 2018, 23:49

Tag 5 (20.3. Tagestour "Mission Nashorn")

Von den Tieren, die wir UNBEDINGT auf dieser Tour noch sehen wollen, stehen Nashörner ganz oben auf der Liste. Die kommen vor allem im Süden vor. Da heute kein Campwechsel ansteht, brechen wir zu einer Tagestour in Richtung Süden auf.

Wie am Nachmittag zuvor wählen zunächst die S114, die an den vielen schönen Granit-Koppies vorbei gen Süden führt. Bei unserer Frühstückspause am Renosterkoppies-Damm beobachten wir beim Morgenkaffee (heiß und mit Milch, ich glaube, wir haben den Dreh langsam raus :D ) Impalas und Schakale. Kurz danach kreuzt ein Leopard (#3 8o ) kurz vor unserem Auto den Weg und verschwindet schnell im Gebüsch. Mal wieder zu schnell für uns für ein gescheites Foto, aber wir freuen uns trotzdem.



Auf einer der Koppies ein Stück weg vom Weg sichten wir dieses Vorzeige-Klippspringerspringer-Pärchen.



Von der S114 biegen wir auf die Byamiti-Schleife (S23) ab. Landschaftlich wunderschön und gespickt mit Nashorn-Toiletten und Nashorn-Suhlen, aber leider völlig Nashorn-frei :( .
Am Byamiti-Wehr treffen wir eine kleine Elefantenherde bei Frühstück und Morgentoilette.





Ein entgegenkommendes Fahrzeug berichtet aufgeregt von einer Top-Sichtung gleich am Weg und nicht weit weg. Wir düsen natürlich sofort los und suchen angestrengt. Mein Mann sucht rechts der Straße nach Nashörnern und ich links der Straße nach Löwen. Da hat wohl einer von uns nicht richtig zugehört...Wir sehen weder Nashörner noch Löwen und beschließen noch einmal zum Wehr zurückzufahren. Leider versperrt die Elefantenherde, die wir vorher im Flussbett getroffen hatten, uns den Weg. Na gut, wir haben Zeit und halten Abstand. Immerhin können wir von unserem Warteplatz außer den Elis auch noch einer kleinen Leopardenschildkröte beim Frühstücken zusehen.




Zurück am Wehr treffen positionieren wir uns eine Zeitlang auf Augenhöhe mit einem Hippo und freuen uns jedes Mal wie Schneekönige, wenn der dicke Hippo-Kopf mit einem lauten Schnaufen direkt neben unserem Autofenster aus dem Wasser auftaucht.


inzwischen sind wir gut durchgeschüttelt von der langen Schotterstrecke, aber trotzdem machen wir vor der wohlverdienten Pause am Afsaal Picknickplatz noch einen Schlenker über Schotter, wo am ersten Tag auch reichlich Hippodung am Wegrand lag. Das Sichtungsglück ist auf unserer Seite und wir treffen auf drei Nashörner ganz nah am Weg.



Nach einer langen Mittagspause in Afsaal mit Eiern, Speck und Roosterkoeks treffen wir auf der Weiterfahrt in Richtung Norden gleich nochmal auf Nashörner, Hornraben und diesen pechschwarzen Gesellen (auch ein Hornrabe?).









Am schön gelegenenTransportdamm entdecken wir außer den in Krügerparkdämmen obligatorischen Hippos und Crocs auch Wollhalsstörche und Waffenkibitze. Hier wären wir gerne noch länger geblieben, aber es ist inzwischen mitten am Nachmittag und die Zeit drängt ein wenig.





An der S65 Schotterstraße treffen wir mal wieder auf Hyänen. Dieses mal die "Hübschen", pelzigen Jungtiere :D





Auf einmal lärmen Vögel seitlich im Busch und kurz darauf prescht eine Handvoll Impalas über den Weg, ein junger Löwe (?) hintendrein. Die Situation dauert nur einen Moment, viiieeel zu kurz für ein Foto. Aber es ist das erste Mal, dass wir so eine Jagdszene miterleben und bewusst dieses vorangehende warnende Vogelgeschrei wahrnehmen und die Anspannung, dass da jetzt gleich was passiert.

Am Wasserloch lachen wir über dieses Elefantenkind, das sich wirklich nach Kräften bemüht, den Wassertank umzuschubsen, um endlich auch an das kühle Nass zu kommen. Klein sein kann auch hanz schön frustrieren! Die Großen lassen es gewähren und trinken derweil in Seelenruhe.





Die Paviane sind beim Abendbrot, ein Teil der Familie hat sich bereits auf den Schlafbaum zurückgezogen - es wird also Zeit, dass auch wir ins Camp zurückfahren.









Zum Abendessen grillen wir Alufolienpäckchen mit Gemüse und Fetakäse. Auch mal lecker!
Mission Nashorn konnte mit sechs gesichteten Hornträgern erfolgreich abgeschlossen werden :thumbsup:, ein weiterer schönerTag geht zuende.

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Donnerstag, 19. April 2018, 05:48

Leoparden am Lake Panic

Der Lake Panic Hide ist gut gefüllt. Die vorderen Bänke sind gleichmäßig belegt von Birdern, während sich ein Knäuel anderer Menschen in der hintersten rechten Ecke des Hides zusammendrängt. Und tatsächlich, wenn man sich mit dem Körper quasi in die äußere rechte Wand des Hides hineinbohrt, kann man mit dem Fernglas ein wenig Fell mit Leopardenmuster unter einem Busch erkennen.
Hallo Heike,

ihr kamt 1 Tag nach unserer Rückreise im März im KP an.

Uns sagte man am Lake Panic in den Tagen vorher, dass sich dort und in näherer Umgebung 2 Jungleoparden aufhalten, von denen sich gerade in diesen Tagen die Mutter getrennt hatte, denn kurz vor unserer Ankunft wurden sie noch am Bird Hide ganz rechts, dort wo der Pfad aus dem Wald kommt ( wie von dir beschrieben ), mit der Mutter gesehen. Auch vom Gebiet um den Golfplatz wurden Sichtungen der beiden Jungstiere gemeldet. Am Bird Hide waren sie mehrfach am späten Nachmittag ( 16.30 Uhr und später ).

Ihr hattet wirklich viel Glück, wir befuhren die gleichen Strecken ( Renosterkoppje etc. ) und sahen weder Hyänen noch Großkatzen.

Dein unidentifiziertes Foto: Die Ohren sind mir zu spitz und die Schnauze zu lang für eine der kleinen Katzenarten, ich tippe auf Schakal.

LG, die Hochwälderin

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Liketotravel1 (1. Mai 2018, 21:46)