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Simon Fischer

Anfänger

  • »Simon Fischer« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 19. Mai 2018, 20:49

Ist das Ausland gefaehrlich?

Hallo Zusammen,

Also hier kommt ja oefters die Frage auf, ist es in Suedafrika gefaehrlic, wie sieht es mit der Kriminalitaet aus etc
Also ich kann nur meine Erfahrungen mit euch teilen, allerdings in Bezug auf die Welt im allgemeinen, denn in Suedafrika war ich noch nicht...
Aber dafuer schon in ein paar anderen Laendern...unter anderem hab ich ein Jahr in Thailand gelebt, nahe der burmesischen Grenze, im goldenen Dreieck, voll von kriminellen Aktivitaeten. Die Welt ist voll davon. Ueberall. Ja bei uns in Deutschland laeuft keiner mit einer Kalaschnikow ueber der Schulter rum, aber auch diese Menschen, sind in erster Linie Menschen mit Eltern und Kindern.
Auch mit diesen kann man sich ganz normal unterhalten, die erschiessen einen nicht gleich, wenn man zufaellig ueber ihr opiumfeld stolpert, weil man halt mal gern querfeldein im Dschungel spazieren geht. Die sagen halt einfach, besser du gehst wieder heim Junge.
Das wars. Nur wenn man selber kriminell ist, naja gut, dann ist man mit drin.
Natuerlich hab ich auch Freunde, die sich in Suedamerika nachts in die falschen Ecken verirrt haben, weil sie keine Ahnung hatten und dann mit dem Messer am Hals ausgeraubt wurden. Aber mein Gott, wir haben diese Laender Jahrhunderte ausgebeutet. Systematisch und in Form eines wirtschaftlichen Kapitalismus machen wir das noch, ist es da nicht recht und billig, wenn man die Gelegenheit bekommt etwas zurueck zu geben und sei es mit dem Messer am Hals. Und wenn du das bisschen Bargeld was man dabei hat einfach abgibt gehen sie auch wieder und wenn man nachts nicht in die falschen Ecken geht, die auch fuer afrikanische normal Buerger gefaehrlich werden koennen, passiert im Normalfall auch nichts....Eine Brasilianerin, die ich in Thailand traf, erzaehlte mir froehlichm und beschwingt, das sie und ihre Freundinnen immer neben dem normalen Handy und Geldboerse immer noch ein altes schrotthandy und eine fakegeldboerse dabei haben, das wenn der bus in dem man sitzt wieder mal an einer roten Ampel steht und einer mit der Pistole ans Fenster klopft wo man sitzt, den alten Schrott rausgeben kann und im gleichen Atemzug fragte sie ob es in Thailand nicht gefaehrlich sei und die Kriminalitaet hoch.
Ich bin man mit dem Rad durch den Iran. An einem Tag bin ich durch mehrere Doerfer auf meinem Weg gekommen. In einem sagte man mir ich solle doch ueber Nacht bleiben, die im naechstenb Dorf sind voll kriminell uind gefaehrlich, als ich im naechsten Dorf ankam, sagten die das gleiche ueber das wiederrum naechste Dorf. ...

Und ehrlich gesagt sind die Menschen in anderen Laendern in allen den ich war und wie gesagt das waren nen paar, durch die Bank weg viel netter, zuvorkommender hilfbereiter und gastfreundlicher als ich es jemals in Deutschland erlebt habe. Wildfremde bitterarme Menschen haben mich auf der Strasse angesprochen und in ihr haus zum essen eingeladen oder auf ihre Hochzeiten und feste, um dann voller Stolz ein halbes Jahr lang allen ihren Freunden davon zu berichten das ein Weisser mit ihnen ein Mahl geteilt hat. Ok manchmal war das Mahl sehr scharf und mit Krallen und Schnabeln drin, aber ich war immer tapfer, von Fledermaus rate ich hab. Sehr knochig....wenig Fleisch...

Passiert ist mir nie etwas.

Allerdings in Deutschland. Einmal wurde in meine Wohnung eingebrochen, als ich drin war...einmal wurde mir hinter meinem Ruecken im Park mein Rucksack samt Schuhe und T-Shirt geklaut, in Frankfurt in der U-Bahn hat mich mal einer wegen 5 Deutscher Mark mit einem 20 cm Messer bedroht (ich war damal 16 und auf einem Schulausflug), in den letzten Monaten bin ich an Betrueger geraten und habe 47.000 Euro verloren, und unser deutsches Gesetzt schuetzt solche Leute, obwohl es ein klarer Fall von Betrug war. Jedenfall meint mein Anwalt, das es keinen Sinn macht auf Arglistige Taeuschung zu klagen, ich wurde mal verpruegelt wegen einer Zigarette, war zweimal unschuldiger Weise Opfer von Polizeigewalt und wurde einmal von Zivilbeamten beschimpft, nur weil ich mich vor sie stellte, als sie heimlich Leute fotographierten....und und und...

Deutschland ist als nach meiner Erfahrung, das weitaus gefaehrlichste Land.
Vielleicht hatte ich aber in Deutschland auch nur Pech und wonaders immer Glueck, wer weiss das schon.

Aber tendenziell ist dem Menschen eigen immer das Fremde, das andere, voellig unbegruendet als gefaehrlich einzustufen, nur weil man es nicht kennt, das Andere....
Wie hat Satre schon so treffend formuliert: Die Hoelle, das sind die anderen.

In diesem Sinne, lebt angstfrei, aber nicht unvorsichtig, ueberall auf der Welt gibt es potenziell gefaehrliche Ecken, aber Besonders in Deutschland :D


Bleibt offen und durchlaessig und aufmerksam, dann passiert euch nix und selbst wenn, spielt nich den Helden, gebt was verlangt wird und am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist dann ist es nicht das Ende...

Kitty191

Schnürsenkel

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Sonntag, 20. Mai 2018, 09:50

Guten Morgen Simon Fischer,
ich habe Deinen Beitrag nun mehrmals gelesen. Schlauer daraus geworden bin ich leider nicht.
Was genau möchtest Du mitteilen?
Vielleicht dass Du schon viel rumgekommen bist in der Welt, viel erlebt und gesehen hast. Ein echter Globetrotter mit Durchblick bist?
Dann allerdings ist Deine Darstellung des von Dir besuchten Auslandes sehr oberflächlich und plakativ.
Woran machst Du Deine Aussagen fest, dass die Menschen in den von Dir bereisten Ländern alle viel netter, hilfsbereiter, gastfreundlicher und zuvorkommender waren.
Gut, man könnte es tatsächlich als zuvorkommend betrachten, dass die Schergen des örtlichen Drogenbarons Dir die Wahl gelassen haben „lieber Heim zu gehen“ anstatt gleich zu schießen.
Auch könnte man die Einladung zum Essen als gastfreundlich betrachten. Dann allerdings müsste man den soziokulturellen Hintergrund außer acht lassen, dass es für den Einladenden von Vorteil ist, sein Mahl mit einem Weissen geteilt zu haben.
Als freundlich kann selbstverständlich auch das asiatische Dauerlächeln beschrieben werden. Aber auch das ist soziokulturell verankert und dient oft eher dazu Situationen nicht eskalieren zu lassen oder schlimmer noch, das Gesicht zu verlieren.
Ich persönlich finde es eher lästig, 3x lächelnd in die falsche Richtung geschickt zu werden, als 1x muffig deutsch die richtige Auskunft zu erhalten. Liegt vielleicht an meiner eigenen Spaßbefreitheit.
Auch ist ein Besuch in einer Teppichfabrik in Bangladesch, wo das Durchschnittsalter der Knüpfer gerade mal 10 Jahre beträgt wenig erheiternd. Ebenso ist die Einladung zu einer Beschneidungszeremonie in Äthiopien wohl auch nur für den männlichen Teil der Feiergemeinde erfreulich - oder eben für das Quotenbleichgesicht, was gut für das soziale Ansehen im Dorf ist.
Du siehst, es ist ganz leicht die Begriffe: nett, gastfreundlich, hilfsbereit und zuvorkommend ebenso plakativ darzustellen und sie trotzdem in einem ganz anderen Licht erscheinen zu lassen.
Ich Reise gerne - sehr gerne sogar und ich Reise mit offenen Augen. Das ist für mich wichtig. Denn wenn ich meine Augen verschließe, vor Dingen, die Abseits von schön und gefällig sind, ergibt Reisen für mich keinen Sinn.
Kommen wir zum Thema Deutschland. An diesem Land lässt Du ja kein gutes Haar. Mir unverständlich. Ermöglicht es Dir doch erst das Privileg des Reisens. Du hattest, genau wie ich, dass Glück in einem Staat geboren zu werden, in dem jeder das Recht auf Bildung hat, jeder Zugang zu sauberem Trinkwasser, ein funktionierendes Sozialsystem, ein gutes Gesundheitswesen. Wir leben in einer Demokratie und genießen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Was also ist falsch an diesem Land?
Da Dir sämtlicher Unbill augenscheinlich in Deutschland wiederfahren ist, mögen für Dich die Verhältnismäßigkeiten etwas in Schieflage geraten zu sein. Das ist tragisch aber in diesem Fall ein persönliches Einzelschicksal und keine allgemein gültige Aussage.
Kommen wir zurück zur Kerfrage: Ist das Ausland gefährlich? Nein, nicht das Ausland ist gefährlich, Menschen sind gefährlich. Auch das ist plakativ, ich gebe es zu. Denn der Mensch ansich ist nicht gefährlich. Regime und Umstände machen ihn gefährlich.
Ansonsten halte ich es mit Erich Kästner:
Wird’s besser? Wird’s schlechter? Fragt man sich alljährlich. Sein wir ehrlich: das Leben ist immer lebensgefährlich.

In diesem Sinne Simon Fischer, probiere es doch mal mit Bhutan, ein Land, das in seiner Verfassung das Bruttoinlandsglück verankert hat. Vielleicht sind die Menschen dort nicht per sé glücklicher als anderswo auf dieser Welt. Was aber vielleicht das Land glücklicher macht, ist der Umstand, dass es seinen Wert erkannt hat und den Naturschutz ebenfalls in seiner Verfassung verankert hat.
Oder Nordkorea, den eigenen, zugegebenermaßen indoktrinierten Aussagen nach, das „beste Land der Welt“.

Ich wünsche Dir viel Glück
Kitty
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Dalai Lama

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Simon Fischer

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Sonntag, 20. Mai 2018, 12:01

Liebe Kitty,

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Was will ich damit sagen, nicht, wie du wahrscheinlich vermutest was für ein toller, erfahrener Hecht ich bin, der überall gut klar kommt. Ich wollte lediglich sagen, das es überall und nirgends gefährlich sein kann. Es kommt immer ein Stück weit auf dich an, was einen bei aller Vorsicht natürlich nicht davor bewahrt, wenns dumm läuft mal ordentlich Pech zu haben.

Und ich sage auch immer wie dankbar ich bin in Deutschland geboren, aufgewachsen und dadurch alle Türen weltweit offen zu haben, je mehr ich reise, desto mehr liebe ich mein Land und komme gern immer wieder zurück und werde auch nie ganz auswandern. Ich find deutschland toll und uns deutsche sehr tolerant und weltoffen und ja bei den viermal in Indien gingen mir die Inder auch oft auf die Nerven, und ja auch ich wurde schon in die falsche Richtung mit einem Lächeln geschickt. Habs aber immer versucht mit Humor zu nehmen.
Und in Deutschland ist mir natürlich auch der meiste Scheiss passiert, weil ich nunmal 90 prozent meines Lebens hier war. Einfach eine Sache der Wahrscheinlichkeit.
Eine Arbeitskollegin von mir hat in ihrer tollen, neuen, teuren Lederhandtasche vor kurzem einen handschriftlichen Dankesbrief eines 12 jährigen Mädchens aus dem Produktionsland der Tasche gefunden, den dieses da reingeschmuggelt hat. Es war kein Hilferuf, sondern ein herzlicher Dankesbrief, an die Menschen bei uns das sie diese Tasche kaufen und ihr somit ermöglichen sich und ihre Familie zu ernähren. Natürlich habe auch ich diesen Brief mit gemischten Gefühlen gelesen....es hat eben immer alles zwei Seiten und es ist gut, wie du sagst die Dinge nicht nur oberflächlich zu betrachten, was ich nicht tue.

Kennst du den Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten?
-Der Optimist weiss einfach, dass einiges in der Welt schief läuft und vieles schlecht ist. Der Pessimist entdeckt das jeden Tag auf neue....

In diesem Sinne alles Liebe (den ohne jene ist alles nichts) und viel Erfolg bei allem deinem Tun. :thumbup:

Simon

Hochwälderin

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Montag, 21. Mai 2018, 08:52

Gefahr an sich geht nicht nur von Menschen aus und ist eine Frage der persönlichen Wahrnehmung

@ Kitty,
Ist das Ausland gefährlich? Nein, nicht das Ausland ist gefährlich, Menschen sind gefährlich

auffälig ist, dass ihr beiden die Gefahr auf menschliches Agieren und Verhalten reduziert.
Das Ausland ist außerdem gegenüber Deutschland - relativ gesehen - gefährlich wegen
- Naturgewalten ( Vulkanausbrüchen, Tsunamis, Wirbelstürmen, Erdbeben - auch die bayerischen Alpen sind gefährlicher als der Rest des Landes wg. Lawinen, Muren und Steinschlag ;) )

- wilder Tiere ( Grizzlies, Wölfen, Löwen, Tigern , Haien, Krokodilen, Alligatoren, Giftschlangen und Co )
- Krankheiten ( Malaria und zahlreicher anderer, in Deutschland normalerweise nicht oder kaum vorkommender Krankheiten, egal ob parasitär, viral oder bakteriell verursacht )
ja, und dann sind da noch die Menschen, wobei ich größtenteils wegen der weiter oben genannten Gefahren heute, als ältere Frau, eher nicht in bestimmte Gegenden reisen bzw. mich dort außerhalb des Autos/Hauses bewegen würde.

Es ist natürlich auch eine Frage des Alters und der Erfahrung, ob und wie man Gefahr wahrnimmt:

- Ich reiste als 25-jährige nach Costa Rica mit Zwischenstop des Fliegers im bürgerkriegsgeschüttelten Nicaragua, man trieb uns Passagiere mit vorgehaltenen Maschinengewehren vom Flugzeug in eine Wartehalle, deren Tür verriegelt wurde. Danach durchstreiften wir Costa Rica zu sechst in einem uralten Jeep und blieben wegen Benzinmangels um Mitternacht im Urwald stehen und mussten dort den Morgen erwarten, bis ein Lkw mit Kaffeepflückern vorbei kam und einer von uns mitfuhr und mit einer Lenorflasche voller Sprit zurückkehrte. Ich spazierte auch mutterseelenallein und angstfrei durch ein Dörfchen bei San José und sprang unterwegs von der Hauptstadt dorthin auf freier Strecke aus dem Bus, weil meine Blase zu sehr drückte - und stand dann mit meinem Freund, der mir nachgesprungen war, an der Straße zwischern Kakteen und wartete auf die nächste Mitfahrmöglichkeit. Angst hatte ich auf der ganzen Reise nicht, weder vor Menschen noch irgend etwas sonst, höchstens vor Haien, als ich morgens um 6.30 Uhr allein im Pazifik badete, während das ganze Hotel noch schlief.
- mit 19 besuchte ich Moskau und Leningrad, bildete mir meine kritische Meinung über verschiedene beobachtete Sachverhalte und stellte diese bei einem " Empfang " mit einem hochrangigen Offizier am Mikrofon zur Debatte...das kam gar nicht gut a und verursachte Schnappatmung und einen hochroten Kopf bei diesem Herrn, der daraufhin auf Russisch lospolterte und den Empfang abbrach, aber ich hatte keine Angst vor möglichen Konsequenzen ( wohingegen unsere Reisegruppe den Atem anhielt ) . Passiert ist nichts Schlimmes, man verzieh mir möglicherweise wegen meiner Jugend ;). Allerdings mussten wir auf dem Rückflug mit einem uralten, klapprigen Propellerflugzeug Vorlieb nehmen, wohingegen der Hinflug in einer hochmodernen Aeroflot-Maschine erfolgt war.

Nun zu " Gefahren " in Südafrika: Bisher hatten wir Glück, kein Diebstahl, kein car napping, keine Schlangenbisse, keine Malaria oder sonstige Tropenkrankheiten. Wir beachten die allgemeinen Sicherheitsempfehlungen und halten uns von potentiellen Unruhe- oder Gefahrenherden fern. Mangels schlechter Erfahrungen würde ich immer wieder dieses Land bereisen und anderen empfehlen.
Ich wünsche allen gefahrloses und dafür genuss- und erlebnisreiches Reisen,
die Hochwälderin

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Kitty191

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Montag, 21. Mai 2018, 17:02

Liebe Heike,
das sind natürlich mehr als berechtigte Einwände. Auch ich habe darüber nachgedacht, diese mit anzuführen, mich aber letztlich auf den Menschen als „Gefahrenquelle“ beschränkt.
Durch meinen Arbeitgeber hatte ich 3x die Möglichkeit in Gebieten mit vorangegangenen Naturkatastrophen im humanitären Hilfseinsatz tätig zu sein. So 1999 in der Türkei nach dem großen Beben und 2004/05 in Thailand und Sri Lanka nach dem verheerenden Tsunami.Welche Verwüstung und was für Leid und Elend Naturkatastrophen anrichten können habe ich mit eigenen Augen gesehen. Und werde diese Bilder auch nie wieder vergessen,
Die sehr unangenehmen Auswirkungen einer Malaria tropica habe ich 1989 während eines längeren Afrika Aufenthaltes selbst erlebt. 2013 machte der Chef unliebsame Bekanntschaft mit dem Tentakel einer Würfelqualle in Kambodscha. Gott sei Dank war nur ein kleiner Teil des Unterarms betroffen. Aber selbst das war für den Rest des Urlaubs eher abträglich. Auch hatten wir dadurch das zweifelhafte Vergnügen einen Blick auf das mehr als desolate Gesundheitswesen des Landes zu werfen. Ein Blick den ich mir lieber erspart hätte.
Von 2001-2007 habe ich zu Bürgerkriegszeiten 4x den Himalajastaat Nepal bereist. Dort habe ich in den abgeschiedenen Bergregionen Kindersoldaten getroffen, die kaum größer waren als ihre Gewehre. Dort habe ich in Augen geschaut, die nichts Menschliches mehr hatten. Eine Erfahrung, die mich nachhaltig geprägt hat.
Und jetzt kommt Dein Einwand zum Tragen: Gefahr ist auch eine Frage der persönlichen Wahrnehmung.
Meine persönliche Wahrnehmung ist, der Mensch stellt die größte Gefahr dar.
Naturgewalten sind nicht planbar und meist schicksalhaft. Tiere sind unberechenbar und potentiell gefährlich (das weiss man in der Regel und schützt sich entsprechend) Krankheiten ein Faktor gegen den man sich durch Prophylaxemaßnahmen ebenfalls bedingt schützen kann.
Menschen hingegen handeln meist zielgerichtet und mit Vorsatz. Das macht sie für mich persönlich zur größten Gefahr.
Auch uns ist in Südafrika noch nichts schlimmes wiederfahren und wir bereisen dieses Land gerne. Nicht blauäugig- sondern mit angemessenem Respekt, wir haben die Sicherheitslage im Auge und begeben uns nicht vorsätzlich in Gefahrensituationen. Das jederzeit etwas passieren kann, ist uns bewusst. Wer alle Eventualitäten ausschließen möchte, bleibt vielleicht besser zu Hause.
Ob ich, genau so von Dir beschrieben, mit fortschreitendem Alter und Lebenserfahrung alles noch einmal so machen würde? Wahrscheinlich nicht. Das meine Mutter aufgrund meines Abenteuergeistes früh ergraut ist, kann ich heute verstehen. Und es tut mir leid Ihr oft Kummer und Ängste beschert zu haben.

Liebe Grüße
Kitty
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toetske

oorbietjie

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Montag, 21. Mai 2018, 18:25

Liebe Kitty,

ich finde es sehr mutig von Dir, diese Gefühle und Erfahrungen mit dem Forum zu teilen :danke:
Man bekommt ja einen fast intimen Einblick in Dein Privatleben (kann das jetzt nicht richtig ausdrücken, weiss aber dass Du verstehts was ich meine).

Ich musste erst mal schlucken, tief atmen und dabei tauchte nicht nur Gänsehaut auf!

Liebe Grüsse
toetske
one life, LIVE IT !

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kOa_Master

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7

Montag, 21. Mai 2018, 18:27


Also hier kommt ja oefters die Frage auf, ist es in Suedafrika gefaehrlic, wie sieht es mit der Kriminalitaet aus etc
Also ich kann nur meine Erfahrungen mit euch teilen, allerdings in Bezug auf die Welt im allgemeinen, denn in Suedafrika war ich noch nicht...

Kann mit deinem Beitrag nicht soviel anfangen - hast du denn noch vor nach Südafrika zu reisen und zumindest einen kleinen Ausschnitt davon kennen zu lernen (um dir dann eine eigene Meinung basierend auf eigenen Erfahrungen zu bilden)?
Ansonsten würde ich sogar sagen, dass dieser Beitrag vielleicht gut gemeint, aber sonst doch eher in die Kategorie "Plauderecke ausserhalb des südlichen Afrikas" gehört.

Ob ich, genau so von Dir beschrieben, mit fortschreitendem Alter und Lebenserfahrung alles noch einmal so machen würde? Wahrscheinlich nicht. Das meine Mutter aufgrund meines Abenteuergeistes früh ergraut ist, kann ich heute verstehen. Und es tut mir leid Ihr oft Kummer und Ängste beschert zu haben.

Wirklich? Das überrascht mich jetzt ein wenig.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Kitty191

Schnürsenkel

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8

Montag, 21. Mai 2018, 18:31

Hallo Master,
Simon Fischer hat evtl. schon bald eine Arbeitsstelle in SA. So hat er sich jedenfalls im Thread Krankenversicherung geäußert.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Simon Fischer

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9

Montag, 21. Mai 2018, 20:48

Hm

Also wenn ich wuesste wie man seine Beitraege wieder loeschen kann, haett ich es getan. Bekomm das nur nicht hin ...
Scheinbar passt es ja wohl nicht. Es ging auch nicht um Suedafrika speziell, sondern darum das viele das Fremde als gefaehrlich wahrnehmen.
Tiere sind im uebrigen super berechenbar. Menschen nicht. Ich bin raus hier, viel Spass euch allen noch. Bei was auch immer.
Alles Liebe. Ciao

Anne

Just Nuisance

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10

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:11

An einer interessanten Diskussion und der Meinung anderer zu seinem Thema war Simon offenbar nicht interessiert. Schade.

Gruß aus dem Wald
Anne
Nach Kapstadt ist vor Kapstadt

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toetske

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11

Dienstag, 22. Mai 2018, 22:27

Nicht nur das, liebe Anne,
ich verstehe ebenfalls nicht weshalb Simon sich hier im Forum anmeldet um dann drie Viertel Stunden später als erstes gerade diesen Thread zu erstellen... um sich dann 48 Stunden später selber wieder zu verabschieden...

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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12

Dienstag, 22. Mai 2018, 23:04

Mir kam das von Anfang an komisch vor ... Wir haben hier ja immer mal wieder solche Fake-Geschichten.

Habe Kitty bewundert für ihre ernsthafte und ausführliche Antwort. Mir schien die Beschäftigung mit Simon aber ehrlich gesagt nicht sinnvoll.
Beste Grüße von Christiane

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MartinaC (23. Mai 2018, 22:15), Beate2 (23. Mai 2018, 09:54), Hochwälderin (23. Mai 2018, 09:18), OHV_44 (23. Mai 2018, 08:43), Cassandra (23. Mai 2018, 06:25), gatasa (23. Mai 2018, 00:00), Kitty191 (22. Mai 2018, 23:40), M@rie (22. Mai 2018, 23:24), toetske (22. Mai 2018, 23:11)

parabuthus

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Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:08

Hmm. Ich habe mich zwar auch ein wenig über den Eingangsbeitrag gewundert, war dann aber von den Folgebeiträgen von Heike und Kitty durchaus angetan. Das Thema an sich hat m.E. schon Potential.

Letztlich sind wir ja alle reisefreudig. Warum Simon sich nun so zurückzieht, muss man nicht verstehen.

LG

Christian

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Hochwälderin

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Freitag, 25. Mai 2018, 05:28

Hallo Parabuthus,
mir ließ das plötzliche Verschwinden von Simon Fischer keine Ruhe und ich schickte ihm sogar eine PN, in der ich ihm unsere Reaktionen auf sein - hinsichtlich der sehr allgemeinen Thematik etwas deplaziertes - Posting nochmal erklärte und ihn bat, das Ganze sportlich zu nehmen, anstatt sich gekränkt zurückzuziehen. Ich wies darauf hin, dass ich noch kein anderes Forum kennenlernen durfte, in dem die Mitglieder so respektvoll miteinander umgehen.
Es kam keine Antwort....
Reisende muss man ziehen lassen!
LG,
die Hochwälderin

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