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Quorkepf

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Samstag, 5. Januar 2019, 11:48

Nun habt ihr mich so nett ermuntert, weiterzuschreiben. Aber mein guter Vorsatz vom September hat offensichtlich nicht so lange gehalten ... :whistling:
Letztes Jahr war es aber auch wie verhext im Job. Ein Peak folgte auf den nächsten. (Aber es ist kein Beklagen, dafür habe ich ihn ja Anfang des letzten Jahres gewechselt, damit es mal wieder Peaks gibt. ;) ) Was meine Mutter mir als Kind schon beim Puzzlen beigebracht hat, habe ich aber sehr verinnerlicht: Was man anfängt, bringt man auch zu Ende! Deshalb (und natürlich weil es Freude bereitet) möchte ich das mit dem Reisebericht auch tun - vielleicht schaut ja doch noch jemand rein.

@ Bär: Der Mann weiß, dass ich mich hier im Forum rumtreibe, aber er liest vermutlich nicht mit. :blush: Aber es ist, wie Kitty schreibt: Er ist daran gewöhnt und würde es auch nicht weiter verwunderlich finden. Ich habe mir mein Studium durchs Schreiben für kleine Zeitungen finanziert und habe ihn dort auch bereits in Kolumnen auftauchen lassen: wie er sich (fast) die Augenbrauen wegflambierte oder selbst Jauche für den Balkon angesetzt und damit jedes Leben vertrieben hat zum Beispiel. Da ist seine hier beschriebene Leopardenjagd weitaus ... liebenswerter. :love: :thumbsup:


Mopani

Schweren Herzens müssen wir uns am nächsten Tag schon vom traumhaften Sirheni verabschieden. Es geht weiter nach Mopani, das mich beim Zwischenstopp ja schon so begeistert hatte. Wir starten etwas später in den Tag, packen unser ganzes Geraffel zusammen und wählen die Strecke am Mphongolo entlang Richtung Süden. Ein wunderschönes Stückchen Natur, das wir auch hier bis auf einige wenige Ausnahmen für uns allein haben. Der Kruger-Norden hat schon einen ganz besonderen Zauber.









Gegen 14 Uhr sind wir dann schon in Mopani und checken auch gleich ein. Das Thermometer ist zwischenzeitlich Richtung 40 Grad geklettert, soll diese aber erst bei unserem nächsten Stopp knacken. Trotzdem ist es doch "ein bisschen" warm und ich und mein Kreislauf müssen uns mit dem Jammern zurückhalten.
An unserer Hütte mit View angekommen, staunen wir nicht schlecht: View ist wirklich View. Und zwar Wow-View. Der Blick auf den Pioneer Dam ist ein Traum. Das finden offensichtlich auch die darin liegenden Nilpferde, die immer mal wieder zufrieden grunzen. Nilpferd müsste man sein.



Oder einer von den beiden, die es sich direkt neben unserer Terrasse gemütlich gemacht haben:



Wir erkunden das Camp ein wenig, vor allem aber genießen wir einfach die entspannte Atmosphäre. Deswegen fahren wir an dem Tag auch gar nicht mehr raus. Wir machen es uns mit einem kühlen Wein (der, was für ein Frevel, für die Kühle tatsächlich ein bis zwei Eisklümpchen braucht, um einigermaßen getrunken werden zu können) draußen gemütlich, schmeißen den Grill an und erleben dann den tollsten Sonnenuntergang des Urlaubs, während Dutzende Fledermäuse, die unterm Dach unserer Hütte hausen, sich startklar machen für ihr Abendessen. :love: Was für ein tolles Camp!


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Quorkepf

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Montag, 7. Januar 2019, 14:47

Olifants

Am nächsten Tag soll es weiter nach Olifants gehen.
Zuvor wollen wir jedoch noch den Morning Walk in Mopani machen. Ich werde früh wach, und auch wenn die Temperaturen noch angenehm sind, fühle ich mich nicht wirklich gut. Das heiße Wetter der vergangenen Tage war einfach ein wenig zu viel für Kopf und Kreislauf. Ich überlege hin und her. Kann ich trotzdem mit zum Walk gehen? Oder sollte ich lieber nicht? Schließlich will ich in keinem Fall die Gruppe aufhalten. Ich erinnere mich an den Walk, den wir vor Jahren in Lower Sabie gemacht hatten, der schon einem kleinen Gewaltmarsch (zumindest für mich mit meinen kurzen Dackelbeinen) glich mit Guides, die ein strenges Regiment führten. :|

Letztlich entscheide ich mich dazu, nicht mitzugehen. Und werde es natürlich noch bereuen. Der Mann berichtet, dass seine beiden Guides superfreundlich sind, total gern plaudern, nach Vorlieben fragen und alles nach des Mannes Möglichkeiten ausrichten, der an diesem Morgen der einzige Mitgehende ist. Er hat großen Spaß, kommt einer Garden Spider und einem nicht ganz gut gelaunten Elefanten ein bisschen näher, lässt sich von den Guides erzählen, warum sie den Norden des Krugers so sehr mögen und wie oft sie schon einmal ihre Flinte benutzen mussten (in 10 Jahren kein einziges Mal) und hat einfach eine gute Zeit.













Während der Mann also frohen Mutes durch den Busch wandert und ich immer noch ein bisschen mit meiner Kreislaufentscheidung hadere, fahre ich auf einen kleinen Morning Drive. Dabei kann man ja schließlich auch hadern. Fotos kann ich leider keine wirklichen schießen, da der Mann die Kamera mitgenommen hat bei seinem Walk. Ich sehe auf meinem Drive einer kleinen Gnuherde beim Grasen zu und beobachte Büffel beim Trinken, die mir drohen (ich dachte mal irgendwo gehört zu haben, dass Büffel nicht drohen und prollen, sondern es gleich durchziehen ...), sodass ich mich davonmache. Elefanten gibt es natürlich auch wieder en masse zu sehen wie überall im Norden bei unserer Tour. Aber natürlich keine Katzen. Ich male mir aus, wie ich dem Mann später einen Bären aufbinden werde und ihm erzähle, dass ich einen Leoparden mit Jungtieren gesehen habe, die niedlich und flauschig direkt neben der Straße im Gras tollten. Ich kichere bei der Vorstellung, wie er mich anschauen wird ... :D

Im wirklichen Leben ist es aber nicht flauschig, sondern es wird schon so langsam heiß und die Tiere weniger und ich beschließe, es mir gemütlich zu machen hinter dem Steuer und den Tempomat für die Rückfahrt zum Camp einzustellen. Ich tapere also wild auf dem Lenkrad rum und blicke eine Sekunde später wieder auf die Straße. Und sehe ... einen gepunkteten Schwanz gerade so im Busch verschwinden! Das gibt es nicht, das muss ein Leopard sein, denke ich mir. Aufgeregt trete ich aufs Gas und pirsche mich heran. Und da steht es: das vom Mann so sehnlich herbeigesehnte Kätzchen. Ich fummele nervös an meinem Handy rum, um wenigstens ein Beweisfoto zu schießen, da sehe ich im Rückspiegel ... einen zweiten gepunkteten Schwanz in den Busch verschwinden. Grundgütiger. Das glaubt der Mann mir nie und nimmer. Ich fummele und fummele und letztlich gelingen mir zwei Beweisfotos.





Und nach 30 Sekunden ist der Spuk auch schon wieder vorbei und die Leoparden unauffindbar im dichten Gewächs verschwunden. Ich warte noch ein wenig, fahre suchend vor und zurück, aber - sie sind weg! Zurück im Camp kann ich es kaum erwarten, dem Mann davon zu berichten, aber er ist noch nicht zurück vom Walk. Auch in der nächsten Stunde noch nicht. Irgendwann schaue ich bei der Rezeption vorbei und frage vorsichtig, ob der Wagen schon zurück sei (und ob einer der Mitfahrenden vielleicht vom Löwen gefressen wurde, frage ich nur innerlich und in Gedanken). Die nette Dame sagt mir, dass sie alle auch schon auf die Kollegen warten. Und: "Don't worry!" Als hätte sie meine Gedanken gelesen.
Irgendwann trudelt der Mann gut gelaunt ein. Sie haben die Zeit vergessen, weil es so nett war. Er ist durchgeschwitzt, aber froh, und ich lasse ihn zuerst unter die Dusche springen, bevor ich berichte und mein Handy zücke. Der Mann ist außer sich und flucht wie ein Seemann. Und er entwickelt ein Geschäftsmodell: Fortan möchte er sich bei geführten Drives von allen Mitfahrern dafür bezahlen lassen, dass er selbst NICHT mitfährt beim Drive, da er offensichtlich ein Leoparden-Vertreiber ist. 8o

Aber dann muss es trotz der Wut auf die Katzen weitergehen. Bevor wir aufbrechen nach Olifants, statten wir dem mächtigen Baobab, der im Camp steht, noch einen Besuch zum Abschied ab.





Und ein Anruf von Sabine aus der Masodini Lodge erreicht uns auch noch: Sie fragt, ob wir damit einverstanden sind, dass sie unsere Kreditkarte einem netten Paar in einem verschlossenen Umschlag mitgibt. Die beiden werden auch die kommende Nacht in Olifants verbringen. Das passt für uns und wir freuen uns, dass wir die Karte zurückbekommen und alles so reibungslos und nett funktioniert. Natürlich versäume ich es nicht, den Mann nochmals darauf hinzuweisen, dass das alles ja auch gaaaaaanz anders hätte kommen können und man seine Kreditkarte besser nicht so nachlässig behandelt.
(Das Paar hat uns tatsächlich abends auf der Terrasse gefunden und uns die Kreditkarte wiedergegeben. Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass wir uns wirklich mit einem kühlen Wein oder Ähnlichem bei den beiden hätten bedanken wollen für den netten Botendienst, aber irgendwie ist uns das wegen der Hitze nicht in den Sinn gekommen. Leute, wenn ihr hier mitlest: sorry! Wir waren wirklich sehr dankbar, nur etwas neben der Spur.)

Die Fahrt nach Olifants ist wenig ereignisreich, nur heiß. An diesem Tag zeigt das Thermometer über 40 Grad an. Im Camp angekommen, reicht es nur für ein kurzes Auspacken und fürs Wassertrinken. Mehr schaffen wir nicht mehr. Aber das ist nicht schlimm.

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Quorkepf

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Samstag, 19. Januar 2019, 08:49

Olifants und Lower Sabie

Wir haben nun zwei Nächte Olifants und zwei Nächte Lower Sabie vor uns.
Mit der Buchung von Olifants habe ich eher gehadert, aber wir haben uns dafür entschieden, weil der Mann dort so gern den geführten Mountainbike Trail fahren wollte. Dafür haben wir zuvor viel mit dem Camp gemailt und auch im Sanparks-Forum Werbung gemacht, aber leider haben sich bis zuletzt keine Mitfahrer gefunden, sodass er nicht Rad fahren konnte. Wenn ich mich richtig erinnere, mussten es auch mehr als zwei sein, sodass es auch nichts genutzt hätte, wenn ich mich durchgerungen hätte. Schade.
In Olifants beziehen wir unsere Unterkunft direkt am Restaurantterrassenaufgang. Mir schwant Böses und ich erwarte immense Lautstärken. Aber dem ist gar nicht so. Und der Ausblick auf den Fluss ist auch wieder mehr als überwältigend. Trotzdem will der Funke bei diesem Camp nicht so recht auf uns überspringen. Es ist definitiv nicht unser Favorit, so ganz genau können wir aber gar nicht benennen, warum. Ja, es ist eher alt und an manchen Stellen nicht mehr wirklich gut in Schuss, aber das allein ist es nicht. Es ist einfach der berühmte Funke.

Lower Sabie hingegen haben wir von unserem letzten Kruger-Trip noch sehr gut in Erinnerung. Wir hatten damals ein Tent gebucht und es sehr genossen, die ganzen Geräusche hautnah zu erleben, das Campingfeeling ohne zu campen. In diesem Jahr haben wir uns dann für ein Luxury Tent entschieden. Und was soll ich sagen: Damit konnte man es uns tatsächlich weniger recht machen. Es fühlte sich überhaupt nicht mehr wie Zelt an und obwohl alles niegelnagelneu war, klemmte es an allen Ecken und Enden. Türen und Schränke schlossen nicht richtig, die Schiebetür zum Schlafraum war ein Graus - einzig die Terrasse war wirklich supergroßzügig und schön gemacht. Aber letztlich ist es natürlich Jammern auf hohem Niveau. ;)

Da unsere Tage relativ gleich abliefen, lasse ich für beide Camps nun einfach Bilder sprechen:




















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Quorkepf

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Freitag, 25. Januar 2019, 14:10

Nkomazi

Zum Abschluss des Nordteils unserer Tour gönnen wir uns noch 2 Nächte in Nkomazi.
Ich habe bei der Vorbereitung sehr von den Beschreibungen in diesem Forum profitiert - vor allem Lillys Reisebericht ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) ist da ganz toll und hilfreich gewesen. Vielen Dank dafür.

Unser Weg nach Nkomazi ist relativ unspektakulär. Wir starten etwas später als üblich in den Tag und machen noch einen kleinen letzten Game Drive, um uns vom Kruger zu verabschieden. Es fällt uns nicht leicht, aber mit der Aussicht auf ein wenig Gepampertwerden in Nkomazi kriegen wir es dann doch übers Herz. Bei Malelane verlassen wir den Park und fahren über mehr oder weniger gute Straßen Richtung Private Game Reserve. Als wir ankommen, und das ist nicht zu spät, sind trotzdem alle anderen schon da und warten im Jeep auf den Abtransport zum eigentlichen Camp. Ein bisschen unangenehm ist es mir, ich bin nicht gern die Letzte, aber der Mann liest schon meine Gedanken und schaut mich strafend an, sodass ich kein Wort darüber verliere. Wir klettern also in den Jeep und dann rumpeln wir auch schon los.





Im der Lodge werden wir mit einem kühlen Getränk empfangen und uns wird erklärt, wie die nächsten Tage nun ablaufen werden. Dann geht es zu unserem Zelt, in dem wir uns sofort wohlfühlen. Die Bilder, die man überall findet, versprechen nicht zu viel, es sieht alles traumhaft aus, luxuriös, und es fügt sich trotzdem wunderbar. Mir gefällt's. Wir springen unter die Dusche und hocken uns kurz mit einer Tasse Kaffee auf unsere Terrasse und dann geht es bald auch schon los zum ersten Game Drive. Wir fahren mit Graham, auf dem Wagen ist noch ein nettes niederländisches Paar - und wir lernen HMEMK und seine Frau kennen. :) (Der übrigens sehr viel flotter mit seinem Reisebericht war: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).









Nachdem ich über unseren Drive in Masodini ja ein bisschen unglücklich war, sind die Ausfahrten mit Graham nun um Längen eher nach unserem Geschmack. Er ist witzig, gesprächig, weist uns auch auf die kleinen Dinge hin und jagt nicht nur den Löwen hinterher. Er weiß zu allem nette und informative Storys zu erzählen und es macht wirklich Spaß mit ihm auf dem Wagen.
Gerade auch bei den Elefanten weiß er den Abstand zu wahren, den die grumpy old Elefantendame zu schätzen weiß, das ist auch sehr beruhigend. ;)





Insgesamt gefällt uns der Aufenthalt in Nkomazi sehr gut. Das Gepampere ist gerade noch erträglich für uns - zu viel Geschnieke und Getue mögen wir tatsächlich nicht, wir schätzen aber gutes Essen, guten Wein und hübsche Unterkünfte. Hier stimmt die Mischung für uns auf jeden Fall, vor allem auch in der Kombination mit Graham als Guide. Zwei Tage in Nkomazi reichen für uns aber tatsächlich aus. Es kommt ja immer mal wieder die Diskussion auf, ob sich etwas wie Zoo oder nicht Zoo anfühlt. Ein Zoo-Gefühl haben wir zu keiner Zeit, trotz allem haben wir aber nach diesen wenigen Tagen bereits das Gefühl, das gesamte Reserve gesehen zu haben. Was nicht schlimm ist, denn es ist schön - wenn auch wieder ohne Leoparden für den Mann ;-) , dafür aber mit anderen Kätzchen:








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Freitag, 25. Januar 2019, 16:42

Ich hatte mir schnell den keimfreien Ganzkörperanzug übergeworfen, aus dem Medizinkästchen meines Sohnes den Mundschutz und die Gummihandschuhe entwendet, übergestülpt und bin klammheimlich und super getarnt mitgefahren :D .

Vielen Dank :danke: für den schönen Bericht und die tollen Bilder. Bei Sirheni bin ich doch ganz wehmütig geworden, wie schön war es doch da :love: .

Masodini schauen wir uns im Juli an, in der Hoffnung so ein entzückendes Flauschtierchen zu sehen.

Lieben Gruß
Bine
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Quorkepf (9. Februar 2019, 18:06)

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Freitag, 25. Januar 2019, 18:09

Vielen Dank für die schöne Schilderung, besonders von Nkomazi :danke: ,da kommen die Erinnerungen wieder :love:
Dass ihr dort keine Leoparden gesehen habt ist sicher nicht ungewöhnlich, als wir dort waren 2016, hatten sie gar keine ;)
Und auch keine Büffel, weshalb es etwas schwierig wird dort die Big 5 zu sehen ;)


Das Bild von den Löwen auf den Felsen gefällt mir besonders gut und und ist wohl auch typisch für Nkomazi, wir haben sie so leider nicht gesehen.


LG
Barbara

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Quorkepf (9. Februar 2019, 18:06), tripilu (25. Januar 2019, 21:21)