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M@rie

Buschbaby

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61

Samstag, 28. Juli 2018, 11:30

nunja, du musst abwegen.... morgens aufstehen und mitten im Geschehen sein oder erst frühstücken und anfahren und damit u.U. die wichtigste Zeit im Park versäumen?

für mich persönlich (und viele andere auch) ist es nahezu unbezahlbar einerseits abends nach Gateschliessung auf der Terrasse sitzen, mit einem Bierchen/Savanna Dry/Wein auf das Braai zu warten und den Geräuschen des Bushs zu lauschen, morgens direkt nach dem Aufstehen mitten im Geschehen zu sein .... die erste Stunde nach Gateöffnung ist Katzenstunde, da stehen die Chancen i.d.R. am besten eben Katzen zu spotten, also mir würde sich diese Frage nicht stellen .... entscheiden musst du dich ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Sirkka

Meister

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62

Samstag, 28. Juli 2018, 12:45

Hallo Alex,

wir waren 2014 bei Happy Lands. Hat uns damals wirklich gut gefallen und die Fahrt bis zum Addo ist auch nicht weit. Wir haben uns an dem Morgen, wo wir in den Addo sind, Frühstückspakete machen lassen und diese mitgenommen, so dass wir schon früh wegkonnten. Wenn Du vorher Bescheid gibst, kannst Du dort auch zu Abend essen. Ich hab damals einfach vorab eine Mail geschickt, sodass das auch für den Ankunftstag geklappt hat. Soweit also alles sehr schön. Ob Happy Lands wirklich rollstuhlgeeignet ist, nun ja, das kannst Du besser beurteilen als ich. Ich hab mal 2 Bilder von unserem Bungalow rausgesucht. Wie Du siehst sind da keine festen Wege zum Bungalow sondern Rasenfläche und die Terrasse hat eine deutliche Stufe. Wie das bei den anderen Bungalows war, kann ich Dir leider nicht sagen. Falls Du bei Happy Lands bleibst, stell Dich drauf ein, dass Du Orangen (statt Bällchen) werfen musst und zwar stetig - die Hunde sind unermüdlich ;)





LG Anne

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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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63

Samstag, 28. Juli 2018, 15:26

für mich persönlich (und viele andere auch) ist es nahezu unbezahlbar einerseits abends nach Gateschliessung auf der Terrasse sitzen, mit einem Bierchen/Savanna Dry/Wein auf das Braai zu warten und den Geräuschen des Bushs zu lauschen, morgens direkt nach dem Aufstehen mitten im Geschehen zu sein .... die erste Stunde nach Gateöffnung ist Katzenstunde, da stehen die Chancen i.d.R. am besten eben Katzen zu spotten, also mir würde sich diese Frage nicht stellen ...

Zustimmung zum Abend, aber gerade im Addo finde ich persönlich die Phase unmittelbar nach der Gateöffnung - was die Tiersichtungen betrifft - nicht ganz so wichtig. Aus eigener Erfahrung, aber auch wie ich den Reiseberichten anderer Foriker entnehmen konnte, werden die wenigen Löwen dort meist tagsüber gesichtet, Elefanten und Erdmännchen ohnehin. Lediglich bei den Hyänen habe ich den Eindruck, dass sie vorzugsweise frühmorgens unterwegs sind. Gilt aber wie gesagt nur für den Addo, im Kruger ist das anders.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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64

Samstag, 28. Juli 2018, 16:20

"Wenige Löwen" in Addo hiess in meinem Fall bei einer geführten Tour tagsüber genau: einer. Addo ist eher Elephanten-lastik.
TIA - This is Africa!

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Begbie (14. August 2018, 00:26)

Begbie

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65

Dienstag, 14. August 2018, 00:26

Hi an alle,

habe gerade die "Dyer Island Cruises" Whalewatching-Tour gebucht. Gibt es sonst noch was, was man vorab buchen sollte? Parks & Co. sollte ja alles vor Ort möglich sein, oder?
Trip steht jetzt und sind (auch nach den tollen Bildern der Hunde) bei Happy Lands geblieben (Danke Sirkka)

Begbie

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66

Mittwoch, 28. November 2018, 00:04

Eine Traumreise

Hallo an alle,

gestern bin ich wieder heimgekommen. Und versprochen ist versprochen, hier ein kleiner Reisebericht/meine Eindrücke.

Zu aller erst: Es war ein Traumurlaub - alles hat super geklappt mit dem Rollstuhl und insgesamt war es einfach nur großartig. Der tollste Urlaub in meinem Leben.
Es war unglaublich barrierefrei (überall Behindertentoiletten, fast alles ebenerdig und mit dem Mietauto mit Handgas hat auch alles wunderbar gepasst), die Natur ist einzigartig, die Tierwelt beeindruckend, die Leute unbeschreiblich toll und gastfreundlich und es war einfach wunderschön.

Angefangen hats in Stellebosch in nem schönen Weingut (LovanE) - die Stadt ist nett und die Weinverkostung bei LovanE mit Schokolade toll. Essen waren wir im "The Fat Butcher", was nicht ganz 100% perfekt war.

Weiter sind wir ca. 5h nach Oudtshoorn - viele empfehlen es ja nicht, aber als Durchfahrtsziel ist es gut. Wir hatten eine richtig tolle Unterkunft (Hüttenstyle - Protea in Oudtshoorn) und hatten ein richtig tolles Restaurant am Abend inklusive tollen Straußenfleisch ("Nostalgie"). Der Besuch bei der Straußenfarm am nächsten Tag war auch wirklich toll (Highgate) - wir hatten einen 4-Tage-alten Strauß auf der Hand und mein Kumpel ist sogar kurz Strauß geritten (gab wirklich witzige Videos).

Dann gings in Addo. Haben außerhalb geschlafen im "Happy Lands" - da würde ich nun doch ne Unterkunft im Nationalpark empfehlen. Happy Lands war nichts besonderes und man verliert doch viel Zeit.
Im Addo haben wir einen Tag Self-Drive gemacht (1.000 Elefanten, Zebras, Schildkröten, Kudus, Warzenschweine,... gesehen) und am nächsten Tag dann eine geführte Sunrise-Tour. Diese war klasse, da wir dort 2 Löwen sahen die gerade 2 Warzenschweine gerissen haben und viele Hyänen (eine hat mit einem Schwein gestritten und sind alle um die Kadaver rumgestreunt der gerissenen Warzenschweine)- Ist nicht teuer und hat sich definitiv gelohnt, da wir sonst die Löwen nicht gesehen haben (waren weg von den befahrbaren Straßen)

Danach gings ins Paradies und Highlight der Reise - das T´Niqua Staple Inn in Plettenberg. Die tollsten Zimmer (inklusive Wasserbett), die gastfreundschaftlichsten Hosts (Bettina ist eine Deutsche) und unglaubliche Erfahrungen (das 1x auf einem Pferd geritten und das an ne Küste die unbeschreiblich war). Ich kann jedem nur diese Unterkunft empfehlen - wir waren 3 Tage (inkl. Braai an einem Abend) und alles war perfekt und zu schön um Wahr zu sein. Weiterhin war die Gegend einzigartig - Knysna Natures Valley, Plettenberg selber, Tsitsikamma,...)

Nach einem Zwischenstopp in Mossel Bay (nix spektakuläres, Unterkunft war die einzige nicht soo gute mit dem Rollstuhl bei "Fly me to the Moon") ging es dann nach Franskraal ins Franskraal B&B. Nur 2 Zimmer, eine super nette alte Dame als Host und eine Aussicht auf das Meer wie gemalt. Die Tour mit Dyer Island Tours war ganz gut, einzigartig war ein Wal der wirklich wie im Film gesprungen ist (dieses Bild vergisst man nie). Ansonsten fanden wir es fast toller, die Wale von de Kelders vom Ufer aus anzuschauen.

Und dann sollte es zum großen Highlight und Abschluss gehen - Kapstadt, Mother City. Hier waren wir 6 Nächte direkt im Zentrum im Holiday Inn Express. Das Hotel war gut, aber die Gegend der Horror. Sehr viele aggressive Bettler, viel Armut, .... So hatte ich mir das nicht vorgestellt und würde nicht wieder in diese Gegend gehen.
Kapstadt an sich war dann toll - haben eben alle Touri-Highlights abgehackt. Ging quasi alles mit dem Rollstuhl inkl. Table Mountain. Highlight war Sonnenuntergang auf dem Signal Hill und Essen im Marcos African Palace. Eine Township-Tour war ebenfalls sehr besonders - jeder sollte es mal gemacht haben, auch wenn es schwer fällt, aber es gehört meiner Meinung nach dazu.

Nach 15 Tagen, fast 3.000km gefahrene Strecke und Wahnsinns-Eindrücken ging es dann auch schon wieder heim. Es bleiben Erinnerungen die man nie vergisst und die Gewissheit, dass es nicht das einzige mal Südafrika bleiben wird.

Sollte irgendjemand Infos brauchen (evtl. auch im Rollstuhl) kann er mich natürlich jederzeit gerne anschreiben - oft kam ich mir vor wie in der USA von der Barrierefreiheit und es ist was bspw. die Toilettensituation angeht sogar weiter als bei uns in Deutschland....

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Mittwoch, 28. November 2018, 06:06

Hi Begbie,

Ach DU warst das im Tniqua! Ich hab das Bild von Bettina noch auf Facebook gesehen und mich riesig gefreut - das muss auch Annika/Joy da auch wirklich gespannt gemacht haben.
Kann ich natürlich nur bestätigen, was für ein toller und herzlicher Ort :love:
Freut mich wirklich, dass ihr so einen genialen Urlaub hattet und auch für dich alles so prima geklappt hat.
Rein aus Interesse - was waren denn die "Schwierigkeiten" für dich im Rollstuhl soweit es welche gab? Konntet ihr gewisse geplante Dinge nicht machen? Und was waren die positiven Überraschungen?

Vielen Dank für die Rückmeldung,
Gruss Master

PS: Nur das mit dem Strausse Reiten...das müsste nicht sein, witzige Videos hin oder her ;)
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Begbie

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Mittwoch, 28. November 2018, 20:28

Witzig, warst du da auch? Joy und Annika sind auch sooo großartig!
Schwierigkeiten: Hmmm eig. fast nix, Kapstadt ist etwas Bergig, zum Leuchtturm kommt man nicht ganz hoch und Township wäre ohne Hilfe nicht möglich gewesen...Auch Kirstenbosch Baumwipfelpfad war sehr bergig. Aber mit etwas Unterstützung alles problemlos zu meistern. Das man Tafelberg nur mit Gondel hochkommt ist natürlich klar. Dass es nicht ganz USA ist wo ich mit nem anderen rollstuhlfahrer 4 Wochen ohne Hilfe war ist dann auch klar (bspw. Bo-Kaap gabs manche Randsteine die doch zu hoch waren inkl. Abschuss).
Aber alles in allem ging alles mit minimaler Unterstützung.
Insgesamt war es ne positive Überraschung wie viel ging und dass überall Behindertentoiletten sind...Wirklich überall!

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Donnerstag, 29. November 2018, 08:29

Hi Begbie,

Nein ich war nicht da, aber wir waren vor zwei Jahren mal selber einige Zeit als Volunteers in TNiqua und haben seit da immer mal wieder Kontakt, ich verfolge das immer noch mit Freude :thumbup: :saflag:
Danke auch für dein weiteres Feedback, ich finde das sehr interessant zu hören, besonders auch im Vergleich zu hier.

Gruss,
Master
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toetske (2. Dezember 2018, 00:17)

Begbie

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Mittwoch, 19. Dezember 2018, 22:39

Ach meeega cool!
Ich gebe auch schon ein paar jüngeren Verwandten den Hinweis auf das Volunteers-Thema ;-)

Still missing South Africa....