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chimurenga

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Dienstag, 5. März 2019, 00:11

weiter Tag 23

So stehen wir eine Weile. Dann gehts zum späten Frühstück auf den Picknickplatz. Nach einem erneuten Besuch der Stelle, an der die Hyänen nun verschwunden sind und die Wild Dogs weiter schlapp unter den Büschen liegen machen wir uns weiter mit weiteren Sichtungsstopps via der Vortrekker Road zum Pretoriuskop Camp auf, das wir gegen 12:30 Uhr erreichen. Übliches Procedere: Einchecken und ein wenig das Camp erkunden. Gebucht haben wir hier für eine Nacht ein 5-Bett-Cottage. Was uns besonders gefällt ist der Poolbereich - neben Punda Maria unserer Meinung nach der schönste im Kruger.

eine der ersten Unterkünfte dort


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Dienstag, 5. März 2019, 00:21

Abschluß Tag 23

Am Nachmittag drehen wir noch eine nördliche und südliche Schleife ums Camp und fahren erstmal durch abgebranntes Gebiet. Wie wir später erfahren, waren das größtenteils keine wilden, sondern kontrollierte Brände. Trotz vieler schöner Sichtungen ist für uns das Higlight die Hyänen mit ihren kleinen. Eines der älteren Jungen ist neidisch auf die Jungen und will sich bei Mutter immer wieder ankuscheln, wird aber ständig abgewiesen. Die Kleinen sind überaus quirlig und wir schauen dem ganzen Treiben wirklich sehr lange zu.
Heute Abend dann mal das klassische Brai und selbstzubereitetem gegrilltem Roosterkoek. Um uns rum natürlich auch alle Grills im Einsatz.

Es war ein sehr bewölkter Tag - doch entgegn aller Befürchtungen eine wirklich milde Nacht.






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Sonntag, 10. März 2019, 00:21

Tage 24-25

Samstag 21.07.2018
Unsere 5-Bed-Hütte im Pretoriuskop, die so richtig mittendrin steht, ist alt und spartanisch eingerichtet. Insgesamt gefällt uns das Camp aber schon recht gut.


Dann brechen wir zunächst mit einem kleinen Umweg gen Westen auf - wir wollen die Hyänenfamily von Gestern nochmal besuchen. Und wieder verweilen wir recht lange mit ihnen.



Dann gehts aber schließlich doch zurück zur Teerstraße Richtung Skukuza

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Sonntag, 10. März 2019, 00:33

weiter Tage 24-25

Auf der Fahrt ist heute recht wenig los. Nach einigen milderen Tagen ist es auch recht heiß heute.


So erreichen wir Skukuza bereits vor 11 Uhr und checken für 2 Nächte zelten ein. Der Vorteil beim Zelten besteht ja auch darin, dass wir uns gleich einen Platz aussuchen dürfen und nicht auf auschecken anderer Gäste oder Reinigen der Unterkünfte warten müssen. Nach einigem Ablaufen des gut gefüllten Campbereiches finden wir einen recht isolierten Platz direkt an einer Küchenzeile. Es ist auch einer der wenigen, der geeignet scheint, unsere Hängematten zu platzieren. Entgegen seiner Kapazität und unseren Befürchtungen, erscheint uns Skukuza doch recht überschaubar und der Campingbereich gefällt uns. Nun heißt es erstmal ausgiebig frühstücken und Abhängen.


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Sonntag, 10. März 2019, 00:46

weiter Tage 24-25

Am Nachmittag machen wir uns auf und fahren die S3 ab und auf der S1 wieder zurück. Insgesamt ist zwar weiter nicht wirklich viel los, aber dennoch haben wir ab und an schöne Momente mit Zebras, Büffel und Co. Eine ganze Weile verbringen wir noch zum Sonnenuntergang am Lake Panic und geben uns der Vogelbeobachtung hin.





Zurück im Camp gehen wir heute Essen im Restaurant. Wir haben unsere 2. Verabredung diesen Urlaub mit netten Menschen, die wir hier im Forum kennen gelernt haben und verbringen einen wortreichen Abend mit Marion und Peter, samt Elefantenbesuch am Zaun.
Nach dem heißen Tag heute folgt dann auch eine sehr milde Nacht. Unsere Schlafsäcke im Zelt dienen heute eher als Unterlage und uns reicht eine dünne Decke.
Diese wechselnden Erfahrungen halten mich ja auch immer davon ab auf Wetteranfragen hier im Forum zu reagieren. So hatten wir vor 2 Tagen noch mit Skiunterwäsche und Wärmflaschen im Zelt gelegen und heute liegen wir ohne Schlafsäcke darin

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Sonntag, 10. März 2019, 00:58

weiter Tage 24-25

Sonntag 22.7.2019

Nachdem am gestrigen Tag sowohl wir als auch die Tierwelt den Tag etwas verbummelt haben, brechen wir heute pünktlich um 6 Uhr auf und machen uns auf die H1-2 mit einigen schönen Sichtungen. Am Tschokwane erwartet uns eine Pavianherde, die alle Bänke okkupieren. Der Chef hält müde Wache vom Dach aus.






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Sonntag, 10. März 2019, 01:05

weiter Tage 24-25

Uns erwarten so einige Higlights, so unter anderem Hornraben, die sich um den Verzehr nicht einigen können. Ständig zieht einer dem anderen das Fressen wieder aus dem Rachen. Eine Szene, bei der wir fast 40 Minuten verweilen.






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Sonntag, 10. März 2019, 01:10

weiter Tage 24-25

oder aber einem übermütigen Elefantenjungen, der sich mit einer ganzen Büffelherde anlegt



Auf der H10 gings zum Lower Sabie Camp, in dem wir zum Lunch eintreffen und zufälligerweise wieder auf Marion und Peter treffen

Danach eine Rast am Sunset Dam, an dem es ja immer was zu sehen gibt

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Sonntag, 10. März 2019, 01:18

weiter Tage 24-25

Dann folgt das nächste Higlight. Die folgende Szenerie war mit den Ferngläsern grandios und nur bedingt mit Kamera festzuhalten.
Zunächst beobachteten wir eine Weile die sehr interaktiven Löwen


Dann entdeckten wir irgendwann ihren Kill, an dem sich noch einige gütlich tun und andere schon lauern


Aber unbeobachtet von allen schleicht sich ein Krokodil durchs Schilf an und nimmt den Kill von mit sich selbst abgelnkten Löwen in Beschlag. Wir sehen zu wie 6 Löwen versuchen, das Krokodil zu vertreiben - keine Chance. Nach und nach ziehen die frustrierten Löwen ab. Grandioses Schauspiel, auf den Fotos aber leider kaum zu erkennen


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Sonntag, 10. März 2019, 01:25

Abschluss Tage 24-25

Irgendwann müssen wir uns dann doch mal losreißen. Auf der Weiterfahrt treffen wir noch auf so manch andere Begegnungen. Die nächsten Löwen knapp 3 KM weiter.



Den Abend verbringen wir mit Marion und Peter beim lecker Grillen und wirklich seeeehhhr viel Rotwein an deren Hütte, die direkten Blick auf den Fluss hat. Auch heute erwartet uns eine recht milde Nacht und müde fallen wir recht spät in unsere Zelte.

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Sonntag, 10. März 2019, 22:45

Tage 26 + 27

Montag 23.07.2018
Heute heißt es wieder Zelte abbauen, gemütlich frühstücken und erst gegen 7:30 Uhr machen wir uns auf die Teerstrasse nach Lower Sabie. Unsere 2 letzten vollen tage in Krugers Südem brechen an.

es regnet immer mal wieder, teilweise recht ergiebig. Und kurz nach Ausfahrt aus Skukuza treffen wir auf durchgenässte Zebras, Giraffen, usw. Nach und nach kommt dann aber die Sonne raus.

Am N´watimhiri Fahrdamm sehen wir dann eine Bewegung im Gebüsch. Ein Leo kommt aus dem Dickicht und lässt sich erstmal nieder. Einige Zeit verbringt er dort räkelnd im Gras und wir sind seine einzigen Gäste. Das warten lohnt sich, denn irgendwann begibt er sich auf die Piste vor uns, läuft eine Weile vorneweg bis er schließlich Richtung Fluss abdreht. Immer noch kein weiteres Auto in Sicht.



auch wir fahren dann mal weiter


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Sonntag, 10. März 2019, 22:50

weiter Tage 26-27

An der Stelle, wo wir Gestern Löwen samt Krokodil beobachten konnten tummeln sich heute nur noch die Geier

Dafür ist am Sunset Dam ziemlich viel los. Wir sind noch recht früh dran und verbringen eine ganze Weile hier, sehen Tiere kommen und gehen, Bootsfahrten und natürlich die vielen obligatorischen krokodile, die hier immer rumhängen





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Sonntag, 10. März 2019, 22:58

weiter Tage 26-27

Es ist insgesamt ein bewölkter Tag mit angenehmen Temperaturen. Kurz vor 11 Uhr fahren wir ins Lower Sabie Camp ein und checken ein. Auch hier können wir bereits jetzt schon uns unsere Campsite aussuchen. Viele sind schon abgereist und die meisten kommen vermutlich erst später, so dass wir ein richtig schönes, durch viele Bäume und Büsche abgetrenntes Plätzchen finden. Jetzt heißt es erstmal Wäsche waschen und entspannen - die Hängematten sind aufgehängt.

Nachmittags drehen wir noch eine Runde auf der Piste S28 bis Crocodile Bridge und auf der teerstrasse H4-2 zurück. Unterwegs sehen wir Hubschrauber, eine Hundestaffel und schwer bewaffnete Männer und Frauen in Tarnanzügen - ob wir gerade einem Einsatz gegen Wilderer beiwohnen?




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Sonntag, 10. März 2019, 23:06

weiter Tage 26-27

Am Abend grillen und kochen wir am Zelt. Wir haben ja immer noch unseren Benzinkocker dabei - äußerst ergiebig. Nur das Beladen an Tankstellen ist mitunter recht spaßig, wenn die tankwarts uns verständnislos anschauen, dass wir außer Diesel fürs Auto auch noch ca. 1 Liter Benzin in die Flasche abgefüllt wollen. Da hat sich schon so manch unterhaltsames Gespräch entwickelt.

Wir haben auch den Luxus, dass gerade 2 Chalets in näherer Umgebung renoviert werden und wir uns deren Außenbestuhlung und Tische zur Campsite holen dürfen. Und für diese und die nächste Nacht sollte uns eine kleine Maus, die unter den Müllerbehältern neben unserem Zeltplatz wohnt, ans Herz wachsen. Zunächst ist sie noch recht vorsichtig, aber mit der Zeit legt sie alle Scheu ab, gesellt sich zu uns, läuft teilweise über unsere Füße hinweg und ist heute und Morgen unser 4. Mitglied am Essenstisch.


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Sonntag, 10. März 2019, 23:35

weiter Tage 26-27

Dienstag 24.07.2018
Die Nacht hat uns mit Hippogrunzen, Löwengebrüll und Hyänengebell recht wach gehalten.

Trotzdem wollen wir heute eigentlich pünktlich um 6 Uhr aufbrechen. Beim Einsteigen ins Auto fällt uns jedoch auf, dass ein hinterer Reifen recht platt daherkommt. Während der gesamten Reise haben wir desöfteren schon den vorderen mit Luft befüllen müssen. Bei näherer Betrachtung entecken wir einen Dorn im Reifen und als wir an ihm rütteln, entweicht Luft.
Von der folgenden Aktion haben wir zwar kein Foto aber lebhafte Erinnerungen: Wir leiern erstmal das Ersatzrad unterm Auto frei, scheitern aber mit dem Versuch das Auto aufzubocken. Sind wir zu blöd? Schließlich geht meine Frau zur Tankstelle im Camp. Dort wird ihr versichert, dass gleich jemand zu unserer Campsite kommt. 10 Minuten war auch jemand da, schaute sich das Ganze an und meinte, dass der Wagenheber defekt sei - also doch nicht zu blöd, aber leider nicht kontrolliert bei Wagenübernahme. Aber alles kein Problem, meint er, ich solle mit dem Auto zur Tanke kommen. Dort fragt er mich, ob wir wirklich den Reifen wechseln wollen, er könne ihn auch reparieren. Da gehe ich natürlich gerne drauf ein und er zieht den Dorn raus und verschließt das Loch mittels eines vulkanisierenden Propfens. Aber damit nicht genug: Seine Kollegin (oder Frau?) weist mich an immer wieder ein kleines Stück vorzufahren. Währenddessen kontrolliert sie mit viel Wasser die restlichen Reifen und findet auch im Vorderen ein Loch, was wir eh schon vermutet haben. Kurzerhand wird auch das "repariert". Die beiden sind äußerst akribisch und wollen am ende 120 Rand für die Aktion. Da ist ein gutes Trinkgeld aber mal so was von angebracht.
Nur mal vorweg: Die Reifen hielten bis zum Ende der Reise, nur den hinteren mussten wir bei jedem Tankstopp befüllen lassen. Die Rückgabe war (vollversichert) absolut problemlos.

So kommen wir dann erst um 8:30 Uhr los, fahren diesmal auf den Pisten S29 und S 122 gen Norden, wo wir u.a. spielende Dachse und eine Giraffenherde von ca. 20 Tieren beobachten können. Dann gönnen wir uns eine ausgiebige Frühstückspause am Mlondozi, zusammen mit vielen Wasserböcken, Nilpferden und Elefanten.


Auch andere hatten sich ihr Frühstück besorgt. Das wird doch nicht unsere Maus sein? Und ist das jetzt das Herz oder die Leber, die da wegfliegt?




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Fluchtmann (11. März 2019, 14:17), parabuthus (11. März 2019, 07:46), die_anna (11. März 2019, 05:31), Bär (10. März 2019, 23:56)

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Sonntag, 10. März 2019, 23:42

Abschluss Tage 26-27


Den Mittag verbringen wir mit Vogelbeobachtungen im Camp


Und am Nachmittag gehts nochmal auf Tour mit weiteren tollen Sichtungen

Diese Begegnung irritiert uns aber sehr. Später meint ein Guide, dem wir die Bilder zeigen, dass der Schakal an irgeneiner Krankheit leiden müsse, die er aber auch nicht kenne. So was habe er noch nicht gesehen


Am Abend zurück im Camp und beim Grillen und kochen am Zelt, stellen wir beruhigt fest, dass es nicht unser Mäuschen war, dem da die Innereien wegflogen. Ganz im Gegenteil, es ist genauso begeistert wie wir, wieder den Abend zusammen zu verbringen.

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kathaH (16. März 2019, 17:21), Fluchtmann (11. März 2019, 14:17), Wicki4 (11. März 2019, 12:26), nn1177 (11. März 2019, 11:47), Beate2 (11. März 2019, 08:26), lottinchen (11. März 2019, 08:19), parabuthus (11. März 2019, 07:47), die_anna (11. März 2019, 05:32), corsa1968 (10. März 2019, 23:59), Bär (10. März 2019, 23:56)