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LIRPA 1

Gaukler

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Montag, 27. August 2018, 13:45

Beobachtungsmöglichkeiten von Pinguinen

Hi @ All,

immer wieder lese ich hier, dass die Pinguinkolonie in Stony Point so viel besser sei als die in Boulders. Abgesehen davon, dass ich solche pauschalen Aussagen für wenig hilfreich halte, finde ich sie auch inhaltlich falsch. Wir haben diese beiden und auch zwei weitere Kolonien schon mehrfach besucht und ich möchte die Kolonien kurz beschreiben und Vor- und Nachteile auflisten. Vielleicht hilft das um die optimale Kolonie für den eigenen Besuch zu finden.
In alphabetischer Reihenfolge:



Boulders:

Entfernung zur V&A Waterfront: 50 km, ca. 55 Minuten mit dem PKW.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Parkplätze: Mehrere ausgeschilderte Parkplätze mit inoffiziellen Wächtern, zu Stoßzeiten manchmal voll aber man findet i.d.R. etwas.
Erreichbarkeit ohne eigenen Mietwagen: Mit My Citi Bus und Bahn (ob das ratsam ist angesichts der im Forum diskutierten Bahnprobleme muss jeder für sich eruieren).
Kosten: Spritverbrauch + Eintritt 76 Rand Erwachsene, 41 Rand Kind (inkludiert in Wild Card)
Verwaltet durch: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Besuchszeiten: April – September: 8.00 – 17.00 Uhr, Oktober,November, Februar, März: 8.00 – 18.30 Uhr, Dezember – Januar: 7.00 – 19.30 Uhr.
Souvenirs: Größte Pinguin spezifische Andenkenauswahl in diversen umliegenden Shops und an Verkaufsständen. Auch ein Shop direkt am Gate.
Unterkünfte in der Nähe: Unzählige B&Bs und Guesthouses in Simon's Town, teilweise mit Blick auf Pinguine (im Garten).
Verpflegung: Viele Restaurants etc. in Simon's Town, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) mit Blick auf die Pinguine am kleinen Parkplatz.
WCs: Am Hauptzugang, am gemeinsamen Strand und im Restaurant.
Nachteile: Oft großer Andrang durch Busladungen voller Touristen zwischen 10 und 16 Uhr. Wenn man diese Zeiten meidet, kann man auch alleine mit den Pingus sein. Am Boulders Beach Restaurant ist ein Zugang an den sich i.d.R. keine Bustouristen verirren, dafür ist der kleine Parkplatz oft voll. Nur wenig Besucher sehen sich die Pingus westlich des Restaurants an. Zu Stoßzeiten gute Ausweichmöglichkeit.
Vorteile/Benefits: Nähe zu Kapstadt, Einbindbarkeit in Halbinsel Tour, nettes Städtchen anbei, stabile Boardwalks, diverse Beobachtungsstationen, viele Infotafeln, einzige Möglichkeit mit Pinguinen zu schwimmen. Längste Öffnungszeiten und auch außerhalb der Öffnungszeiten sind Pinguine zu sehen.
Unsere Erfahrungen: Keine Kolonie haben wir so häufig besucht als diese. Wir wohnen extra in Simon's Town um die Kolonie ohne andere Besucher zu sehen. Dafür sind wir früh morgens und am späten Nachmittag bei den Pingus und oft alleine mit diesen. Am kleinen Strand (der bei Flut noch kleiner wird) nähern sich die Pinguine wenn man ruhig sitzt bis zur Berührung an (nicht wir versuchen so nahe wie möglich heran zu kommen!). Den Hauptzugang mit dem großen für die Pingus reservierten Strand nutzen wir nur selten und nur außerhalb der Stoßzeiten Nur dort kann man aber spektakuläre Anlandungen ganzer Pinguingruppen beobachten. Die Gruppen sammeln sich weit draußen auf dem Meer, (Fernglas oder Tele nötig), starten dann, wie auf Kommando, sind (da unter Wasser) eine Zeitlang nicht zu sehen und landen dann in einer einzigen Watschelorgie zusammen an. Nur hier in Boulders ist das so zu beobachten und ein echtes Highlight.
Wir lieben es abends auf der Terrasse des Restaurants zu sitzen und die Pingus zu hören. Näheres in meinen Rbs.

Robben Island

Entfernung zur V&A Waterfront: Nur möglich per Bootstour, Zeitbedarf minimum 3,5 Stunden (hin und zurück).
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Parkplätze: Diverse bewachte Parkplätze und Parkhäuser, wir nutzen dort das Parkhaus am (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Erreichbarkeit ohne eigenen Mietwagen: Ja, nur per Fähre erreichbar.
Kosten: Robben Island Tour 360 Rand pro Person.
Verwaltet durch: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Besuchszeiten: Abhängig von den Fährzeiten. Erste Tour 9.00 Uhr, letzte Rückfahrt ca. 17.00 Uhr.
Souvenirs: Kaum Pinguin spezifische Andenken am Terminal aber in den Shops an der Waterfront ist manches zu finden.
Unterkünfte in der Nähe: Unzählige Hotels, B&Bs, Guesthouses, AirBnBs in Kapstadt.
Verpflegung: Unzählige Restaurants etc. an der Waterfront, Kleines Café auf Robben Island, Getränke auf der Fähre.
WCs: An den Fähranlegern, auf der Fähre.
Nachteile: Hohe Kosten, unsichere Fährzeiten, Fähren fallen öfter aus, Tickets oft lange vorher ausgebucht, unebene Wege zu den Pingus.
Vorteile/Benefits: Bootstour mit Blick auf Kapstadt und Tafelberg, Robben Island Führung und Gefängnistour.
Unsere Erfahrungen: Wir haben einmal die Gefängnistour gemacht. Das ist schon länger her und wir hatten einen tollen Führer. Die Tour war der Grund des Besuches und die Pingus waren der Bonus. Wir hatten Glück und konnten spontan von anderen zurück gegebene Tickets buchen. Wir konnten 2007 mit der ersten Tour hinfahren und nach der geführten Bus- und Gefängnistour auf Robben Island noch Zeit auf der Insel bei den Pingus verbringen und mit einer späteren Fähre zurück fahren als die Fähre am Ende der Tour. Dadurch hatten wir Zeit für einen längeren Besuch der Pingus, die sonst nicht zur Verfügung steht. Ob das immer noch so möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Stony Point

Entfernung zur V&A Waterfront: 94 km, ca. 1,5 Stunden mit dem PKW.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Parkplätze: Ein Parkplatz mit inoffiziellem Wächter oberhalb des Eingangs. Auch hier haben wir schon unser befülltes Fahrzeug stehen lassen.
Erreichbarkeit ohne eigenen Mietwagen: Eher nein, es sei denn man bucht einen privaten Guide mit PKW.
Kosten: Spritverbrauch + Eintritt 20 Rand Erwachsene, 10 Rand Kind (NICHT inkludiert in Wild Card)
Verwaltet durch: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Besuchszeiten: 8.00 -16.30 Uhr (letzter Einlass: 16.00).
Souvenirs: Keine festen Shops, manchmal ein Stand mit allgemeinen Souvenirs.
Unterkünfte in der Nähe: Vereinzelte B&Bs und Guesthouses sowie Wochenendhäuser in Betty's Bay, ein Ferienhaus mit Blick auf die Kolonie (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Verpflegung: Wenige Restaurants In Bettys Bay, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) direkt am Eingang zu Reserve (war bei allen unseren Besuchen merkwürdigerweise geschlossen).
WCs: Meiner Erinnerung nach keine am Reserve nur am Café, die auch bei geschlossenem Café nutzbar sind ( :danke: Beate!)
Nachteile: Entfernung zu Kapstadt, die Boardwalks sind leider sehr tritt empfindlich. Bei anderen Personen auf dem Boardwalk wackelt daher öfter ein eventuell mitgebrachtes Stativ.
Vorteile/Benefits: Sehr große Kolonie (z.Zt. wohl die größte auf dem Festland, Größe variiert aber), gute Sichtungen weiterer Wasservögel, viele Klippschliefer, oft wenig andere Besucher (wird aber inzwischen auch von Bussen angefahren) einige Infotafeln.Sehr gut kombinierbar mit Walbeobachtung in Hermanus/De Kelders (in der Saison), eine der besten Küstenstrecken mit der R44 zwischen Gordons Bay und Pringle Bay (bei Roundtrip kombiniert mit N2, die R44 möglichst in Richtung Kapstadt fahren).
Unsere Erfahrungen: Diese Kolonie haben wir schon häufig besucht, anfangs haben wir in Bettys Bay gewohnt und konnten dadurch früh morgens und nachmittags bei den Pingus sein. Oft waren wir alleine. Zu Zeiten unserer ersten Besuche gab es noch kein Gate und keine beschränkten Zeiten, was wir stark genutzt haben. Seitdem unser geliebtes B&B vor Ort geschlossen hat, besuchen wir die Kolonie auf der Durchreise. Wir sind nicht mehr so häufig alleine vor Ort, überlaufen ist die Kolonie aber nicht. Wir lieben die vielen Klippschliefer vor Ort und ihre Interaktion mit den Pingus.

Früher gab es auch Pinguine in Lambert's Bay auf Bird Island. Maddy und Beat :danke: :danke: haben mich leider darauf aufmerksam gemacht, dass zur Zeit keine Pinguine mehr zu sehen sind. In der Hoffnung, dass irgendwann wieder Pingus das Island besiedeln, lasse ich die Beschreibung nun drin. Mit der größten Entfernung zur Waterfront ist das Island ja sowieso eher nichts für eilig Reisende und die, die sich die Zeit für Lambert's Bay nehmen, werden die Vogelinsel ja sowieso nicht links liegen lassen und hier dann hoffentlich irgendwann wieder Positives berichten.

Lambert's Bay

Entfernung zur V&A Waterfront: 258 km ca. 3 Stunden mit dem PKW
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Parkplätze: Direkt an der Brücke zur Insel, während unserer Besuche keine Bewachung aber auch kein unsicheres Gefühl. Unser bepacktes Auto haben wir stehen lassen.
Erreichbarkeit ohne eigenen Mietwagen: Eher nein, es sei denn man bucht einen privaten Guide mit PKW.
Kosten: Spritverbrauch + Eintritt 40 Rand Erwachsene, 20 Rand Kind (inkludiert in Wild Card).
Verwaltet durch: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Besuchszeiten: 8.00 – 18.00 Uhr
Souvenirs: 2-3 kleine Shops mit Pinguin spezifischen Andenken in Lambert's Bay auf dem direkten Weg zu Bird Island.
Unterkünfte in der Nähe: Einige B&Bs und Guesthouses in Lambert's Bay.
Verpflegung: Einige Restaurants etc. in Lamberts Bay in der Nähe des Stegs zur Insel.
WCs: Nach meiner Erinnerung keine auf Bird Island aber in den umliegenden Cafés
Nachteile: Große Entfernung zu Kapstadt, unebener Zugang zu den Pingus.
Vorteile/Benefits: Wenige andere Touristen, Gannet Kolonie mit Beobachtungsbunker. Infotafeln hauptsächlich zu den Tölpeln aber auch eine zu Pingus. Einbindbarkeit mit West Coast NP und Cederbergen als Rundtour (mind. 3-5 Nächte einplanen).
Unsere Erfahrungen: Besucht haben wir in Lambert's Bay eigentlich die Tölpel Kolonie. Die Pinguine waren hier die Zugabe. Von den Wegen sieht man die Pingus nur in größerer Entfernung. Zumindest als wir Bird Island besuchten, durfte man aber auch die Wege verlassen (natürlich ohne die Vögel zu stören und natürlich nicht bei den Tölpeln). Der Ort Lambert's Bay hat uns nicht so zugesagt, die von uns besuchten Unterkünfte waren nicht so toll. Die Kolonie und die Tölpel sind aber toll und auch einen Wiederholungsbesuch wert.


Wenn es womöglich auch sinnvoll gewesen wäre, die bestehende Kolonie in Lambert's Bay zu erhalten und auszuweiten wird nun versucht weitere Kolonien im De Hoop und bei Plettenberg auf dem Festland anzusiedeln. Näheres findet man hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Zwei hilfreiche Seiten findet man bei SA Venues und zwar hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Weiter gibt es Kolonien auf Inseln z.B. vor Gansbaai und vor Port Elizabeth. Teilweise sind diese auf Bootstouren besuchbar (meist ohne Landgang).

Dann gibt es noch Rehab- und Aufzuchtstationen u.a. in St. Francis, Kapstadt und Port Elizabeth. Vielleicht beschreibe ich einige davon später einmal.

Auf Photos habe ich verzichtet. Es gibt unzählige tolle Photos von Pingus in den Reiseberichten der Foriker und auch die Örtlichkeiten sind schon häufig bebildert worden.

Ergänzungen sind natürlich Willkommen.

LG Lilly

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Beate2

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Montag, 27. August 2018, 14:12

Hi Lilly,

danke für die Übersicht.

Zu Stony Point:
Ein WC ist vor dem Eingang zur Kolonie, auch erreichbar wenn man das Café nicht nutzt.
Zu Anfahrt der Busse: Da die Küstenstrecke der R44 meines Wissens nicht von den großen Bussen befahren wird sind die doch eher die Ausnahme, da sie somit wohl nur von Hermanus aus kommen. Hier finden wir es deutlich ruhiger als in Boulders.
Interessant ist hier auch die große Kormorankolonie mit verschiedenen Arten.

Da beide Kolonien so unterschiedlich sind haben beide ihre Reize und sind in Verbindung mit den Küstenstraßen definitiv einen Besuch wert. :thumbsup:

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toetske

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Montag, 27. August 2018, 14:59

:danke: Lilly, toller Thread!

Ausser dass wir in Lambert's Bay zwar viele Cape Gannets und Cormorants gesehen haben und leider bisher keine Pinguine, kann ich nur noch dies hinzufügen: (manche haben es ja wahrscheinlich so erlebt)
WC und einen kleinen Curio Shop gab es im Visitor's Centre, das anscheinend leider nicht mehr zugänglich ist - seit 25. Januar 2018 - wie ich auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) las.
Auf der Seite stehen auch unterschiedliche Besuchszeiten für Winter und Sommer, aber CapeNature müsste es ja am besten wissen...

Dann gibt es noch Rehab- und Aufzuchtstationen u.a. in St. Francis, Kapstadt und Port Elizabeth. Vielleicht beschreibe ich einige davon später einmal.

SANCCOB habe ich zwar persönlich noch nicht besucht, aber irgendwie gehört es auch zu diesem Thread.

VG. Toetske
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maddy

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Montag, 27. August 2018, 15:23

Hallo Lilly,
Danke fuer den thread!

Wann wart ihr denn in Lamberts Bay?
Als wir im August 2015 in Lamberts Bay auf Bird Island waren hatte es schon keine Pinguine mehr dort. Uns wurde gesagt wegen der Zunahme der Robben Kolonie (nicht nur wegen vermindertem Fish Vorkommen, sondern Cape Fur Seals fressen auch hie und da Seevoegel....

Gruss aus Sodwana
Maddy

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LIRPA 1

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Montag, 27. August 2018, 16:44

Hi Maddy und :danke:

2007 und 2010 jeweils im Januar/Februar. Es waren jeweils ca. mehrere Dutzend Tiere (geschätzt). Nicht in der Tölpelkolonie sondern eher auf der der Küste zugewandten Seite. Das wäre ja schade, wenn es die komplette Kolonie nicht mehr gäbe. Die Seals als Grund dafür anzusehen - das kann ich mir eher schwer vorstellen. Dann dürfte es auf Dyer Island auch keine Pingus geben, dort ist die Seal Kolonie ja doch sehr groß. Ich würde eher die schlechteren Brutmöglichkeiten als Grund vermuten. An den anderen Kolonien wurden ja viele Bruthöhlen geschaffen, in Lamberts Bay haben wir so etwas nicht gesehen.
Da die Zahlen in allen Kolonien ja doch sehr schwankend sind, hoffe ich, dass Lamberts Bay wieder besiedelt wird.

LG Lilly

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Beat H. Schweizer

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Montag, 27. August 2018, 17:45

Mein letzter Besuch in Lambert's Bay war im Februar 2018. Allgemein, so hatte ich den Eindruck, ist es ruhiger geworden auf der Vogelinsel! Auch ich bin von den Pfaden abgewichen, habe Pinguine besucht. Da war aber kein einziger Frack! Auch habe ich nach dem Grund gefragt, warum hier weniger Voegel seien (allgemein), man vermutet, dass dies auch einen Zusammenhang mit der Fischfabrik habe. Seit dem die Fischabfaelle nicht mehr frei ausgebracht werden (nun in einen teilweise geschlossenen Container oder Trailer), seine weniger Voegel da. Grausam stinken tut es aber noch immer. - Pinguine? Die junge Dame wusste gar nicht, dass es hier mal Pinguine gab! Sie hat aber ungeduldig gewartet, bis die letzten Besucher durchs Gate waren, damit sie Feierabend machen konnte... Die Zeiten aendern sich!
Cheers
Battli
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LIRPA 1

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Dienstag, 28. August 2018, 09:53

:danke: Beat!

Da hast Du quasi im Voraus das gemacht, worum ich jetzt erst gebeten habe. Nur der Inhalt der Antwort gefällt mir gar nicht. ;(

Ich werde (als ewig Hoffende) nun also die Beschreibung abändern aber Lambert's Bay als potentielle Sichtungs Site stehen lassen.

LG Lilly

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Dienstag, 28. August 2018, 20:39

Wobei - ich muss das zugeben - ich selbst nicht auf die Idee gekommen bin, nach Pinguinen zu fragen. Das tat dann mein Gast, der schon mal darueber gelesen hat. Ich selbst bin einfach jeweils auf die Vogelinsel gepilgert, weil die Geschaeftigkeit der Toelpel mich in den Bann zog. Aber das Unwissen der "Betreuer" dieser Einrichtung ist schon etwas beaengstigend und beschaemend, finde ich.
Noch anzumerken waere, dass bei meinem letzten Besuch in dem Ort, viel weniger Moeven herumkreischten. Sogar die Nachtruhe (Hotel Lamberts Bay) wurde eingehalten. Wahrscheinlich ist da Gak-gak-gak-gak-gak das bei kleinsten Stoerungen mehrfach durch den Ort halt abhaengig von der Brutsituation oder so.
Cheers
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Dienstag, 28. August 2018, 21:24

Hi Battli,

Weisst Du zufällig auch, was aus dem dortigen Visitor's Centre geworden ist oder werden soll?

VG. Toetske
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maddy

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Mittwoch, 29. August 2018, 08:29

Die Seals als Grund dafür anzusehen - das kann ich mir eher schwer vorstellen.


Hallo Lilly,

Im Roberts Bird Guide steht dazu:

Zitat

Status: A breeding endemic. SA Status: Endangered because of sustained decrease in Population, attributed to reduction in food availability and human disturbance; ca. 20,000 pairs remaining. Killed by Great White Sharks and Cape Fur Seals at sea.


Gruss aus Sodwana
Maddy

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Mittwoch, 29. August 2018, 10:11

Hi Maddy

und sorry, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich weiß, dass Seals Seevögel fressen. Ich bezweifele nur, dass sie die Kolonie in Lambert's Bay ausgerottet haben. Alleine der Anstieg der Robben Population wird es wohl nicht gewesen sein.

LG Lilly

maddy

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Mittwoch, 29. August 2018, 11:28

Hallo Lilly,

Klar, nicht nur die Seals sind da schuldig, es ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Ich hab da noch einen interessanten Artikel gefunden:
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Gruss aus Sodwana
Maddy

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LIRPA 1

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Mittwoch, 29. August 2018, 11:42

Danke Maddy! :danke:

Sehr interessant!

Ich hatte schon vermutet, die Ortewahl der neu anzusiedelnden Kolonien hätte touristische Gründe (höhere Attraktivität für De Hoop und Plettenberg). Wenn bessere Versorgungsmöglichkeit der Kolonie durch nähere/stabilere Fischbestände die Auswahl begründen, dann ist das ja sehr zu begrüßen.

LG Lilly

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Donnerstag, 6. September 2018, 10:43

Pinguinkolonien irgendwo anzusiedeln ist meiner Meinung nach Zwecklos. Die Pinguine suchen sich Ihre Kolonieplätze selbst aus. Und wenn es ihnen warum auch immer irgendwo nicht mehr passt, gehen sie.

Wie nah einem die Pinguine in Boulders kommen können habe ich auch schon erlebt. Ein Typ in roter Badeshort hat wohl den Felsen vom Pinguin blockiert. Er hat sich langsam von hinten genähert und dem Typen dann kräftig eins mit dem Schnabel in den Hintern gegeben. Der Typ hat einen Satz in die Luft gemacht und der Pinguin einen Satz auf seinen Felsen. Dann hat er noch eine Sonnenbrille von einem unbewachten Handtuch geklaut.

Ich bin hier auch schon mit Pinguinen geschwommen. Als wir im Hotelrestaurant direkt am kleinen Parkplatz saßen kam ein Pinguin vorne zu Tür rein, watschelte durchs Lokal und hinten wieder raus.

Pinguine kann man auch hin und wieder mal auf den Cruises mit den Segelbooten von der Waterfront aus sehen.

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Kitty191

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Donnerstag, 6. September 2018, 10:57

Liebe Alle,
falls jemand Interesse an der Arbeit von SANCCOB hat und an einer Führung „Behind The Scenes“ teilnehmen möchte, habe ich hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) unseren Besuch etwas näher beschrieben.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Samstag, 20. Oktober 2018, 11:45


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Beate2

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Mittwoch, 22. Mai 2019, 13:56


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Beate2

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Dienstag, 9. Juli 2019, 21:21

Im De Hoop Newsletter gab es heute einen Hinweis auf dieses neue Projekt (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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