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lottinchen

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21

Sonntag, 16. September 2018, 09:46

Montag, 20.8.

Beim aus dem Fenster schauen, gibt es heute das gleiche Bildwie gestern: überall Tierkot und zermatschte Früchte.

Wir packen und gegen 10 geht’s für uns Richtung Norden: das Mpila Camp im Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark ist unser Ziel. Als wir den Schlüssel zurückgeben kann ich nach den Übeltätern in der Nacht fragen: Es sind tatsächlich Fledermäuse!
Noch ein letzter Blick zurück:

Auf der Fahrt zum Nyalazi Gate müssen wir natürlich am Nandos in Mtubatuba Rast machen – dem einzigen Nandos im Nordosten Kwazulu-Natals. Hier sind wir weit entfernt von den schicken Malls in Kapstadt oder Ballito. Hier wuselt es nur so von Menschen und das Angebot in den Supermärkten tendiert eher zu Hühnerfüßen und 20kg Maismehl-Säcken.
Mein Mann ist ja vor 15 Jahren schon mehrfach hier gewesen und er hatte den Eindruck, dass es den Menschen schon besser geht als damals. Es gibt viel mehr befestigte Häuser und kaum noch einfache Rundhütten.

Noch von der Hauptstraße aus sehen wir Zebras und Elefanten im Park, sind aber viel zu schnell vorbei um diese Sichtungen gebührend zu würdigen. Nachdem wir am Gate alle Formalitäten geregelt haben, nehmen wir uns viel Zeit für die Fahrt zum Mpila Camp. Jetzt machen sich die Tiere natürlich rar….

Hier mal ein Trauerdrongo mit Greifvogel im Anflug

Am ersten Picknickplatz biegen wir ab und eine deutsche Familie kommt uns entgegen. Sie erzählen uns, dass ganz am Ende des Trampelpfades Löwen mit dem Fernglas zu sehen sind. Mir ist nicht wohl dabei einfach so durch dichtes Gestrüpp zu laufen, aber die Löwen wollen wir natürlich sehen. Die Kleine lassen wir lieber nicht selber laufen und tragen sie immer dicht bei uns. Und tatsächlich – ganz unten im Flussbett liegt ein Löwenpärchen. Leider gibt’s keine Fotos – zu weit weg.

Im Nachhinein finde ich die Sichtung auch in dem Twitter-Account von (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Leider ist der mobile Empfang im Park derart schlecht, dass ich nur sporadisch darauf zugreifen kann und wir in den nächsten Tagen keine der genannten Sichtungen finden können (meine geheime Hoffnung war es ja Wildhunde zu sehen, da das im Park wohl mindestens ebenso häufig passiert wie andere Raubtiersichtungen).

Am nächsten Picknickplatz biegen wir gleich wieder ab. Unsere erste Impalaherde kommt in Sicht. Die scheinen hier ihr Revier zu haben. Wir werden sie die nächsten Tage jedes Mal am gleichen Fleck treffen.


Impala mit startendem Madenhacker

Der Picknickplatz wird von Pavianen belagert, doch als wir eintreffen verziehen sie sich langsam um die nächste Ecke – doch sie beobachten uns genau…
Der Platz liegt idyllisch am Flussufer und an der gegenüberliegenden Seite frisst gemütlich ein rießiger Elefantenbulle.

Doch jetzt geht’s erstmal weiter zum Mpila-Camp und gegen 16 Uhr checken wir in unser 5-Personen-Chalet ein. Ich hatte es mir ja schon sehr einfach vorgestellt und mich auf Verwahrlosung eingerichtet, so war ich wirklich positiv überrascht, wie sauber und großzügig das Chalet ist. Die Küche ist natürlich sehr einfach gehalten, doch es ist alles notwendige vorhanden und blitzblank war es auch.
Gern wollte ich hier einen Drive oder einen Walk mitmachen und Jonathan hat tatsächlich Lust mit mir zusammen einen Night Drive zu machen. Heute ist dafür wohl der beste
Tag, da wir für heute noch nicht tierbeobachtungsmüde sind. Also melden wir uns für 18 Uhr an. Mein Mann wird mit der Kleinen im Camp bleiben, da sie erstens noch nicht mitdarf (ab 4 scheint es aber erlaubt zu sein) und ich mir nicht vorstellen kann, dass sie zwei Stunden in der Dunkelheit und Kälte stillsitzen mag.
Man muss jedoch mit dem Auto zum Center fahren und darf im Dunkeln nicht mehr durchs Camp laufen, was zu einigem Grübeln bei den Angestellten führt, da mein Mann uns ja bringen und abholen muss. Also muss ich ihn darauf einschwören Punkt halb neun wieder am Treffpunkt zu sein.

Wir haben einen weiblichen Guide und 5 weitere Mitfahrer, also eine gemütliche Runde. Am Anfang dämpft die Führerin gleich unsere Erwartungen. Sie meint, wir sehen sicher irgendwas aber es wird sehr schwer die Tiere zu spotten. Die Fahrt geht wieder Richtung Nyalazi Gate und sie fährt jeden Loop ab. Sicher gibt es längere Wege ohne dass man irgendwelche Tiere sieht, doch am Ende des Abends kann sich die Ausbeute schon sehen lassen: Nashörner, ein junger Elefant direkt an der Straße, eine Genet-Katze, ein Riedbuck,
Impalas, Nyalas.
Ich hatte unseren Guide gefragt ob es auch die Chance gibt einen Nightjar zu sehen (nach großen Tieren halten eh alle Ausschau, nach den kleinen vielleicht nicht). Sie meinte, wenn wir Glück haben kann es schon sein. Einer der Mitfahrer machte mich noch auf den Ruf eines Nightjars aufmerksam und kurz darauf saß tatsächlich einer auf der Straße und es wurde sogar dafür gehalten. Also, ich war sehr zufrieden mit unserer Führerin. Sie hat bei jedem Tier einiges dazu erklärt und auch selbst nach Tieren Ausschau gehalten, auch wenn sie natürlich hauptsächlich nach vorne schauen kann beim Fahren. Für Jonathan war die Fahrt natürlich manchmal langweilig, aber er hat selbst immer wieder Ausschau gehalten und war sehr aufmerksam. Ich war wirklich stolz auf ihn! Die dicken Decken die im Fahrzeug bereit lagen, waren Gold wert, auch wenn wir mit Mützen und dicken Jacken recht gut eingepackt waren und die Temperaturen wohl um die 14°C lagen.
Am Ende kam es wie es kommen musste: Wir waren fünf Minuten vor der Zeit da und von meinem Mann war natürlich noch nichts zu sehen, so wurden wir noch direkt vors Chalet gebracht (sie dürfe uns nicht allein am Center warten lassen und wollte schon weiter), wo mein Mann gerade zum Auto laufen wollte.

Bei unserem ersten Gin Tonic im Busch genossen wir den Ausklang des Abends und freuten uns über die letzte Sichtung des Tages:


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Sakasu

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Montag, 17. September 2018, 16:06

Hallo,
hast du vielleicht noch Photos des Chalets? Wir möchten nächstes Jahr im Oktober dorthin und ich schwanke noch zwischen Chalet und Zelt... meine Tochter will Zelt, ich eher Chalet ;)


Danke dir,
Sandra

M@rie

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23

Montag, 17. September 2018, 16:45

und wie wäre es mit einem Blick in unseren Thread (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ? da gibt es Bilder von Zelten und Chalets ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Dienstag, 18. September 2018, 11:12

Ich reise gerne mit euch mit! Schade, dass das Wetter so bescheiden war. Aber vielleicht wird es ja noch besser ;-)

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lottinchen (18. September 2018, 11:28)

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Mittwoch, 19. September 2018, 08:53

Dienstag, 21.8.

Das kann nur ein toller Tag werden, wenn man schon so geweckt wird:


Weiter geht es mit einem Nyalabullen zum ersten Kaffee.



Das Mpila Camp macht uns große Freude und wir genießen unsere Besucher sehr. Mein Mann hat sich spontan dafür entschieden heute Abend zu grillen (bis jetzt war uns noch nicht nach Braai). Natürlich haben wir kein Fleisch eingekauft, aber im Hilltop Camp soll es welches geben. Somit ist unsere Route für heute klar: Es geht fast 50km ins Hilltop Camp und natürlich die ganze Strecke wieder zurück.

Heute wird es wohl recht Bilderlastig. Bitte schön! Unsere Sichtungen: Wasserbock Ein Falke (??)



Wir machten noch einen Abstecher zum Centenary Center um uns die Beine zu vertreten. Die Kids freuten sich über die kleine Ausstellung und ich konnte noch einigen Vögeln nachstellen.

???

Konnte man im iMfolozi-Teil doch immer wieder Tiere am Wegesrand entdecken (Giraffen, Gnus, Wasserböcke, Impalas, Warzenschweine und Büffel). War es auf der Hauptstraße Nyalazi Gate - Hilltop derartig verbuscht, dass wir ein einziges Mal Warzenschweine trafen und sonst überhaupt nichts. Nur die kleinen Loops lohnen einen Abstecher.



Für eine Gruppe Glanzhaubenturakos hat mein Mann sogar freiwillig gehalten. Sie waren so laut und auffallend, dass es eine wirklich schöne Sichtung war.
Leider war es oft stark bewölkt, so dass die Bilder nicht so schön geworden sind.


Einen Picknickplatz gibt es auf der Strecke, den wir natürlich besucht haben. Einen tollen Ausblick auf eine Felswand mit Fluss hat man hier. Und ein Nyalabulle stand im Gebüsch und schaute uns direkt an.



Nyalas haben wir überhaupt sehr viele gesehen, Impalas waren schon fast eine Seltenheit.

Endlich im Hilltop angekommen, stürmten wir gleich den Shop und kauften unser Braai-Paket. An der Terrasse gabs wieder den obligatorischen Nyalabullen.




Wir gönnten uns im Restaurant (mal wieder) Burger mit Pommes, naja, das Preis-Leistungsverhältnis hat nicht so gepasst. Im Camp gibt es sogar WLAN, aber laut Auskunft einer Angestellten nur direkt neben der Rezeption, das kann man leicht daran erkennen, dass sich die gesamte Belegschaft dort versammelt. Es war aber immer noch derart schlecht, dass ich auch weiterhin lieber offline bleibe.

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lottinchen

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Donnerstag, 20. September 2018, 08:48

Auf dem Rückweg wieder genau so tote Hose auf der Hauptstrecke wie heute vormittag. Dieses Mal sind wir aber noch den Nzimane River Loop gefahren. Hier war es wirklich abwechslungsreich, kleinere Furten und Steigungen sorgten für den nötigen Nervenkitzel.


Hier gibts einen Hammerkop zu fotografieren

So sah es auf der anderen Seite der Brücke aus
Weiter geht es mit einer Giraffe auf der Straße

Plötzlich rief mein Mann : „Nashorn mit Baby!!!“ und bremste scharf. Wir waren genauso erschrocken wie die Mutter und so konnten wir sie nur noch durch dichtes Gestrüpp beobachten. Aber mein Mann, als bekennender Nashornfan, hatte endlich seine langersehnte Sichtung.




Kurz darauf kam auch noch eine kleine Elefantenherde auf uns zu, die sich aber auch bald in die Büsche schlug und wie vom Erdboden verschluckt war.
Auf dem Rückweg des Loops kamen wir wieder an der Giraffe vorbei, nur dass sie diesmal ordentlich Zuwachs bekommen hat und wir noch mindestens 5 weitere Tiere entdecken konnten.


Zurück im iMfolozi-Teil wurden die Sichtungen nochmal besser und zum Abschluss des Fahrtages gab es sogar noch einige Nashörner.



Wir sind also von 9 bis 16 Uhr fast ununterbrochen gefahren und ich hatte auch keine Lust mehr. Die Kids waren aber noch recht fit und ich war begeistert, wie toll sie mitgemacht haben.

Erstes Fazit: In der Trockenzeit möglichst am Wasser nach Tieren suchen. Auf den Bergen ist es ihnen zu kalt und zu trocken!

Aber jetzt wird gegrillt! Ich bereite noch schnell Hefeteig für das Grillbrot vor (wie Stockbrot, nur zum Auflegen auf den Rost) und dann starten wir in die Nacht mit einer leckeren Grillerei. Als wir fertig sind kommt tatsächlich eine Hyäne und besichtigt die Grills der Cottages. Ein Riesenvieh, dem man nicht näher begegnen möchte!

Dann traut sich erst ein Bushpig um die Ecke und dann folgt bald die ganze Horde. Bis zu zwanzig Tiere sind nicht weiter als 10m von unserer Terrasse entfernt. Die Terrasse ist nur mit einem kleinen Mäuerchen umgeben und der Eingang ist sowieso komplett offen. Als der Bushpig-Chef auch noch auf die Terrasse treten will, fauche ich ihn mal an und er sieht von einem Besuch ab. Was für ein Abend!

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Donnerstag, 20. September 2018, 09:23

Hallo Lottinchen,

ich reise auch sehr gerne bei Euch mit, wir waren ja zur selben Zeit im Norden unterwegs. Schon erstaunlich wie unterschiedlich das Wetter sein kann. Schade, dass es der Wettergott nicht so gut mit euch gemeint hat, aber ich könnte mir vorstellen, dass das besser wird.

Wir sind also von 9 bis 16 Uhr fast ununterbrochen gefahren und ich hatte auch keine Lust mehr. Die Kids waren aber noch recht fit und ich war begeistert, wie toll sie mitgemacht haben.


Wir waren ja nur einen Tag im Hluhluwe vor zwei Jahren, aber da musste man ich bei diesem Satz schmunzeln. Unsere besten Sichtungen ( Wildhunde, Löwen und Black Rhinos) hatten wir alle im Imfolozi Teil zwischen 6 und 9. Danach waren außer Nashörnern, die an jeder Ecke standen, fast keine Tiere zu sehen.
Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass ihr mit der Kleinen nicht so früh aufstehen wolltet. Aber trotzdem sehr schöne Sichtungen :thumbup:

LG
Barbara

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lottinchen (20. September 2018, 09:57)

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Donnerstag, 20. September 2018, 10:05


Wir sind also von 9 bis 16 Uhr fast ununterbrochen gefahren und ich hatte auch keine Lust mehr. Die Kids waren aber noch recht fit und ich war begeistert, wie toll sie mitgemacht haben.


Wir waren ja nur einen Tag im Hluhluwe vor zwei Jahren, aber da musste man ich bei diesem Satz schmunzeln. Unsere besten Sichtungen ( Wildhunde, Löwen und Black Rhinos) hatten wir alle im Imfolozi Teil zwischen 6 und 9. Danach waren außer Nashörnern, die an jeder Ecke standen, fast keine Tiere zu sehen.
Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass ihr mit der Kleinen nicht so früh aufstehen wolltet. Aber trotzdem sehr schöne Sichtungen :thumbup:

LG
Barbara

Hallo Barbara,
wir hatten ja am Abend vorher den Night Drive und ich habe den Guide extra gefragt, ob es sich lohnt zeitig aufzustehen. Sie meinte: "Nein, den Tieren ist es zu kalt. Vor 8 werden sie nicht aktiv." Und darauf habe ich mich mal verlassen. Zumal ich aus Berichten vom Addo NP das gleiche gelesen habe. Da es dort nicht so heiß wird, ist es nicht notwendig in den frühen Morgenstunden aufzubrechen.
Zu welcher Jahreszeit wart ihr denn da?

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bibi2406 (23. September 2018, 10:12)

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29

Donnerstag, 20. September 2018, 13:00

Hallo Lottinchen,

Wir waren diesen August vom 18.8.-4.9.( Reisebericht läuft ja auch gerade) , aber eben nur im Norden und vor zwei Jahren auch Anfang September im Hluhluwe.
Uns ist dieses Jahr aber auch aufgefallen, dass das Leben erst so ab 7:00 Uhr erwacht ist. Wir sind immer bei Gateöffnung aus dem Camp oder in den Kruger und manchmal hatten wir Glück und es gab gute Sichtungen, aber oft sind wir auch die erste Stunde gefahren ohne wirklich viel zu sehen. Danach kamen dann die Impalas, Zebras, Giraffen usw. raus. Wir hatten aber auch gute Löwensichtungen so um 11 Uhr.
Temperaturtechnisch war es bei uns vor zwei Jahren richtig warm. Morgentemperaturen um 15-17 Grad, da war es bei Euch sicher kälter.
Es ist wie es ist, einfach Glücksache

LG
Barbara

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lottinchen (20. September 2018, 13:04)

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Montag, 24. September 2018, 14:39

Mittwoch, 22.8.

Heute steht wieder eine lange Tour an: diesmal der Südwesten des iMfolozi-Parkes mit dem Sontuli Loop und den verschiedenen Hides.



Wir starten mit Büffeln auf der Straße.Zu erst wollen wir am Mpafa Hide halten, doch kurz vorher kreuzt eine Elefantenherde den weg und wir stehen plötzlich mitten drin. So eine Herde ist doch nochmal viel beeindruckender als ein einzelner Elefant.



Am Hide selbst gibt es nichts zu sehen.



Auch die Fahrt zum Bhejane Hide ist eher tierarm. Nur einmal kam uns ein Pärchen entgegen und meinte, dass sie gerade Wildhunde zwischen Nr. 21 und Nr. 22 gesehen hätten und di sich jetzt aber ins Gebüsch geschlagen haben – und wir hatten dann leider auch nicht das Glück. Aber anscheinend lebt dort das Rudel, denn in der Sightings-App wurde davon auch immer mal wieder berichtet.



Giraffen waren da der Höhepunkt in dieser Stunde (man beachte das Geiernest links im Baum)

Am Bhejane Hide selbst kamen ein paar Impalas vorbei – die hier im Park ja schon fast Seltenheitswert haben neben all den Nyalas. Und wir gönnten uns unseren Mittagsimbiss.




Je weiter wir fuhren desto öfter sahen wir Geiernester in den Bäumen und als wir endlich am Fluss, dem Black Imfolozi, entlang fahren konnten, wurden auch die Tiersichtungen zahlreicher.








Tatsächlich war der Sontuli Loop heute am lohnenswertesten (man liest ja häufig von ihm).Wir konnten lange zwei grasende Nashörner beobachten.



Nachdem wir uns an der Sontuli Picnic Site die Füße vertreten haben, fuhren wir zurück. Die Kinder wurden langsam ungeduldig und da sie bis jetzt gut mit gemacht haben, durfen sie die letzte Stunde etwas am Tablet schauen.

Dass wir noch die beste Sichtung des Tages haben werden, konnte ja keiner wissen...Bei einer Fahrt durch dichten Wald waren plötzlich um uns herum Elefanten. Wir hielten und sie bewegten sich immer weiter auf uns zu. Natürlich waren auch jüngere Tiere in der Gruppe, die immer wieder den starken Max markieren mussten und so fuhren wir immer mal wieder ein Stück zurück um bei ihnen zu bleiben und ihnenn den nötigen Freiraum zu geben. Zum Glück war die erste halbe Stunde niemand hinter uns, die Kinder waren beschäftigt und nicht mehr vom Tablet wegzubekommen. So konnten wir ganz in Ruhe die Herde und ihre Aktionen genießen. Als am Hang hinter uns ein weiteres Fahrzeug auftauchte wurde das rangieren schwierig und wir entschieden uns für die Flucht nach vorne.


Man kann dieses Erlebnis leider schlecht in Bildern festhalten, da sie sehr versteckt hinter den Bäumen und um uns herum waren.


Gegen 16:00 sind wir wieder zurück und genießen die Tiere im Camp, bevor wir wieder den Grill anwerfen.




Heute gibts wieder viele Tiere anzukreuzen.


Nach dem Grillen lässt sich die Hyäne heute auch wieder blicken, nur die Bushpigs sind heute woanders unterwegs.

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Hochwälderin (26. Januar 2019, 20:00), Aishak (11. Januar 2019, 11:29), ReginaR. (11. Januar 2019, 10:27), gatasa (2. November 2018, 20:38), Tutu (18. Oktober 2018, 21:43), setepenre (15. Oktober 2018, 08:54), cameleon (1. Oktober 2018, 12:57), tribal71 (30. September 2018, 12:34), sunny_r (30. September 2018, 10:03), Enilorac (27. September 2018, 15:13), parabuthus (27. September 2018, 11:56), Cosmopolitan (27. September 2018, 07:49), Charlotte_ (25. September 2018, 08:46), toetske (24. September 2018, 23:46), ChristianeLu (24. September 2018, 21:18), Kitty191 (24. September 2018, 20:37), Wicki4 (24. September 2018, 19:51), Bär (24. September 2018, 17:32), Cassandra (24. September 2018, 16:36), M@rie (24. September 2018, 15:50), maddy (24. September 2018, 15:34), SarahSofia (24. September 2018, 15:32), bibi2406 (24. September 2018, 15:03), Mogli98 (24. September 2018, 14:42)

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Donnerstag, 27. September 2018, 10:58

Donnerstag, 23.08.

Beim Frühstück auf der Terasse bekommen wir Besuch von einem Vervet Monkey, der sich sehr für unsere Kekse interessiert. Als mein Mann kurz abgelenkt ist, versucht er sich welche zu schnappen, zum Glück hat es mein Mann bemerkt und kann ihn noch vertreiben. Die Kids sind von so viel Dreistigkeit natürlichschwer beeindruckt und haben die Verhaltensregeln im Park schon sehr gut verinnerlicht.
Mit einem letzten Game Drive verabschieden wir uns vorerst aus dem Park und brechen auf nach Sodwana. Wir werden nochmal mit Nashörnern, Elefanten und anderem Getier verwöhnt.








Ein Strauch voller Webervogelnester findet sich direkt am Nyalazi Gate

Da die Fahrt über Hilltop wieder den ganzen Tag in Anspruch nehmen würde, fahren wir über Mtubatuba ( - und den Nandos!) Richtung Sodwana Bay.

Die Strecke zwischen Hluhluwe und Sodwana zieht sich doch sehr. Unzählige speed bumps sind zu überwinden und immer wieder befinden sich Menschen an oder auf der Straße, so dass man immer wieder langsam fahren muss.

Nach mehreren bürokratischen Abhandlungen an den Toren zum Sodwana Bay Nationalpark erreichen wir die Mseni Beach Lodge. Es ist schon wieder regnerisch, doch für einen kurzen Rundgang übers Gelände reicht es allemal. Wir haben ein ganz neu renoviertes Chalet bekommen. SEHR schick! Und sogar die Klimaanlage können wir in diesem tropisch-feuchten Klima nutzen. Nur Fernseher und WLAN gibt es nicht, was die Herren frustriert, da wir wohl zu wenige Filmchen herunter geladen haben :rolleyes: . Zum Glück funktioniert das mobile Internet, so dass ich mit dem Notwendigsten auf dem Laufenden bleiben kann (Wetter, aktuelle Situation auf der Straße und so...)

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lottinchen

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Samstag, 29. September 2018, 16:11

Freitag, 24.8.

Für Sodwana Bay habe ich lange nach einer passenden Unterkunft gesucht. Wenn wir schon am Meer sind, wollen wir es auch sehen und zu Fuß erreichen können. Die meisten Unterkünfte liegen jedoch im Dorf Sodwana, einige Kilometer vom Park und vom Meer entfernt.
Der Campingplatz, die Hütten des Parks und die Unterkünfte der Coral Beach Divers liegen zwar im Park, man muss aber ebenfalls ca. 10min bis zur Bucht selbst fahren, da sie hinter einer riesigen Düne liegen, die man auch nicht einfach so überqueren kann (man kann mich natürlich gern berichtigen, wenn ich falsch liege!)
Einzig die Mseni Beach Lodge liegt direkt an dieser Düne und hat einen Meerzugang, aber selbst da benötigt man ca. 10min durch den Busch und muss mehrere Höhenmeter übwinden.
Das macht es aber auch sehr reizvoll. Wir haben das Gefühl mitten im Regenwald gelandet zu sein. Überall zwitschert es, die Affen turnen durch die Bäume, Schmetterlinge flattern herum und die Luftfeuchtigkeit treibt uns zum ersten Mal im Urlaub den Schweiß auf die Stirn.


Da Ebbe am Vormittag ist und man nur dann am Riff an der Bucht schnorcheln kann, sind wir schon 9 Uhr startklar und fahren die 10min bis zur eigentlichen Bucht von Sodwana Bay. Wir fahren über den angeblich größten Campingplatz der südlichen Hemisphere, der aber nicht riesig wirkt, da überall kleine Parzellen mitten im Busch liegen. Momentan ist er wohl zu 10% belegt.
Immer wieder sehen wir Duiker, Perlhühner und eine Horde Streifenmangusten.




Am Parkplatz kommt es zur einzigen Situation in diesem Urlaub wo wir uns unwohl fühlen: Einige junge Schwarze sitzen da und verlangen schon vorher, dass man Parkgebühren bezahlt (normalerweise gibt man den Parkwächtern erst beim Wegfahren ein kleines Trinkgeld – ungefähr 10 Rand). Hier sollen wir schon vorher bezahlen und zwar 50 Rand. Das wirkt schon sehr nach Abzocke, doch wer weiß was sie mit unserem Auto anstellen, wenn wir nicht zahlen??? Mein Mann handelt den jungen Herrn dann doch noch auf 30 Rand herunter, trotzdem bleibt ein komisches Gefühl. (Wir fragen später an der Lodge nach und laut Rezeptionistin müssten wir dort überhaupt nichts zahlen, nur das was wir WOLLEN. Auch ist es kein Problem nichts zu zahlen, die Burschen seien harmlos. – Naja, so haben wir das am nächsten Tag auch gemacht und es war tatsächlich kein Problem…)

Nichts los an der Bucht! Die Tauchboote scheinen alle unterwegs zu sein und zum schnorcheln sind wir wohl die einzigen heute. Wir erkunden das Riff und bald finden wir einige Bereiche in

denen man tatsächlich schwimmen und schnorcheln kann. Mein 8-jähriger traut sich erst seit diesem Jahr mit Maske und Schnorchel ins Wasser, auch beim Schwimmen ist er noch sehr vorsichtig. Ich bin sehr stolz auf ihn, dass ich mit ihm eingehakt durch die Felsen schwimmen kann. Genauso wie ich freut er sich über jeden kleinen und großen Fisch, die Anemonen, Krabben und Einsiedlerkrebse. Sogar eine winzige Meeresschnecke können wir entdecken.







Später sehen wir noch einen Oktopus, der sogar über die Felsen klettert um in den nächsten Tümpel zu gelangen.
Wieder sind wir von der vielfältigen Tierwelt in Südafrika begeistert!



Das Wasser steigt immer höher und bald schwappen die Wellen so hoch, dass es keinen Spaß mehr macht zu tauchen. Wir treffen eine deutsche Familie, die uns um unsere Shorties beneidet. Die haben wir jedoch schon in Deutschland gekauft und die sind echt Gold wert!


Zum Mittag machen wir es uns in unserem tollen Cottage gemütlich und auch wenn das Restaurant der Lodge bestimmt gut ist, schaffen wir es bei unserem Aufenthalt nicht dahin sondern essen mal wieder was selbstgemachtes, da wir genug Zeit haben.
Hier müssen wir fast gar nicht mit dem Auto fahren und wir erholen uns von der vielen Fahrerei der letzten Tage.
Es zieht immer mehr zu und für den Nachmittag ist Regen angesagt, trotzdem wollen wir jetzt mal den Pfad zum Strand an der Mseni Beach Lodge benutzen.




Es wirkt wirklich sehr wie im Regenwald und als wir am Strand ankommen ist die Sicht auf die riesigen Dünen überwältigend. Man hat das Gefühl, ganz allein zu sein, die Arme ausbreiten zu können und loszufliegen. Die Bilder können das nicht annähernd rüberbringen.

Auch die Kids sind begeistert, saußen die Dünen hoch und runter und spielen mit den Wellen.





Bald jedoch setzt tatsächlich starker Regen ein und wir machen uns wieder auf den Rückweg.
Es war jedoch nur ein Schauer und halb vier fahren wir nochmal zur Sodwana Bay um am dortigen Kiosk ein Eis zu essen. Doch als wir ankommen sind keine Parkwächter mehr da, die Tauchbasen haben all ihr Zeug weggeräumt und der Kiosk und der Shop sind geschlossen.

Na dann, gibt’s halt kein Eis. Die Kids graben sofort wieder eifrig im Sand, wir sehen einen Buckelwal springen und im kleinen Wäldchen hinterm Shop gesellt sich eine Horde Affen zu uns (wir haben kein Essen dabei, also auch kein Problem).

Ganz oben auf der Düne sieht man den Leuchtturm von Sodwana Bay. Von der Bucht aus führt kein Weg nach oben. Laut Routenplaner kommt man vom Campingplatz aus hin. Wir versuchen es mit dem Auto, aber auf halben Weg stehen wir vor einem Tor – „Betreten verboten“. Wir müssen leider aufgeben, aber vielleicht weiß ja Maddy ob man den Leuchtturm besuchen kann???

Am Abend gibt’s wieder Gegrilltes mit selbtsgebackenem Brot. Wir konnten uns ja mit dem Fleischangebot im Supermarkt nicht anfreunden, alles sieht sehr durchwachsen und fettig aus. Da bleiben wir lieber bei Würstchen und Hackfleisch-Burger-Scheiben (wie nennt man die eigentlich richtig???).

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Samstag, 29. September 2018, 16:51

...und Hackfleisch-Burger-Scheiben (wie nennt man die eigentlich richtig???).
Schau mal u. a. bitte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . :beer:

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Samstag, 29. September 2018, 19:22

Ich kann dich so gut verstehen, wir waren auch ganz hin und weg von diesem Strand und der Weite. Ich bin vier Tage mit der Kamera herumgelaufen und dachte mir immer, dass ich die Stimmung noch nicht richtig eingefangen habe.

Das ist schon sehr besonders so ganz allein an dem Strand zu sein. Bisher der schönste Strand den ich kenne, vor allem,
weil er so wild und unberührt ist und trotzdem so sauber. :love:

LG
Barbara

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Sonntag, 30. September 2018, 09:00

Ich kann dich so gut verstehen, wir waren auch ganz hin und weg von diesem Strand und der Weite. Ich bin vier Tage mit der Kamera herumgelaufen und dachte mir immer, dass ich die Stimmung noch nicht richtig eingefangen habe.

Das ist schon sehr besonders so ganz allein an dem Strand zu sein. Bisher der schönste Strand den ich kenne, vor allem,
weil er so wild und unberührt ist und trotzdem so sauber. :love:

LG
Barbara

Genau so ist es Barbara! :thumbsup:

Müll habe ich da wirklich weit und breit keinen gesehen....

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Sonntag, 30. September 2018, 09:06

Samstag, 25.08.

Begrüßt werden wir am Morgen von einem Samago-Affen (hier soll einer der wenigen Plätze sein, an dem man sie sehen kann und wir haben echt einige gesehen).

In unserem Reiseführer von Reise Know-How stand „Einsam ist man hier selten. (Wochenenden meiden!)“ Jetzt waren wir also am Wochenende in Sodwana Bay und ich hatte mich

schon auf echt südafrikanisches Strandleben gefreut. Doch als wir ankamen waren genau gleich wenige Menschen am Strand und an der ganzen Bucht zu sehen wie gestern. Wir haben wohl das einsame Ausnahmewochenende erwischt ;-)

Wir sind wieder zur Ebbe an der Bucht und diesmal traut sich mein Mann auch ins Wasser. Nach einiger Zeit kommt er wieder und erzählt von einer großen weißen Muräne die direkt unter ihm hindurch getaucht ist (Er wedelt mit den Armen und zeigt mit beiden Händen ein Riesenmaul.) Da ist er lieber aus dem Wasser gekommen.
Na, wird schon nicht so schlimm sein. Jetzt bin ich dran und gehe eine Runde schnorcheln. Als ich um einen Felsen schwimme, sehe ich tatsächlich dieses mindestens 1,50m lange Vieh – und es hat mich auch gesehen … und schwimmt direkt auf mich zu! So schnell wie es die spitzen Felsen erlauben, klettere ich aus dem Wasser. Ich kann sie unter Wasser noch sehen. Sie sieht mich auch und schwimmt mir hinterher. Immer wieder reckt sie ihren Kopf aus dem Wasser und versucht mich zu verfolgen. Mann, bin ich froh, dass die nicht aus dem Wasser raus kann und man beim Schnorcheln schnell am Ufer ist. Ich warte bis sie sich in einen anderen Bereich verzieht und steige wieder ins Wasser. An entspanntes schnorcheln ist natürlich nicht mehr zu denken. Immer wieder drehe ich mich um und als ich sie doch wiedersehe und sie schon wieder zu mir schwimmen will, gebe ich auf und beende meinen Ausflug ins Meer.

Mann, mit Afrikas Tieren ist über UND unter Wasser nicht zu spaßen!

Heute kommt die Sonne raus, doch es ist Sturm angesagt und der frischt jetzt immer mehr auf.

Als wir am Nachmittag nochmal an den Strand vor der Mseni Beach Lodge gehen, werden wir sandgestrahlt und wir halten es nur wenige Minuten aus.

Durch den Regenwald zurück zur Lodge ruft mein Mann auf einmal: „Eine Schlange!“
Und tatsächlich direkt auf Kindergesicht-Höhe auf dem Busch am Weg liegt eine Schlange. Und jetzt bin ich gespannt ob sie irgendjemand identifizieren kann. Giftig oder ungiftig – das ist hier die Frage!
Sie hat sich nicht gerührt und wir hatten gehörigen Respekt vor ihr.





Das war genug Abenteuer für heute und wir verbringen den Rest der Sonnenstunden am Pool. Der ist zwar ziemlich kalt und von einer Horde feiernder Südafrikaner belegt. Doch sie stellen sich als wirklich nett heraus, interessieren sich für unsere Reise nach Südafrika und es ist das einzige Mal das wir mit anderen wirklich in Kontakt kommen.
Das hat mir diesmal übrigens echt gefehlt mit Südafrikanern zu reden oder auch mit anderen Touristen über das woher und wohin und ihre Tipps zu palavern. Ich glaube das liegt auch an den Kindern, ständig ist man mit ihnen beschäftigt, nimmt nicht an Gruppentouren teil, weil das mit Kindern schlecht geht und man hat kaum Muße sich auf ein längeres Gespräch einzulassen. Hmm, das ist mir dieses Mal im Vergleich zu unserem Paar-Urlaub wirklich aufgefallen!

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Sonntag, 30. September 2018, 13:01

Hallo lottinchen,

Danke fuer deinen Bericht!
Die Schlange ist eine Vine Snake, sehr giftig aber auch in der Regel sehr scheu. Die Zaehne sind hinten im Maul (back-fanged) und sie kann zwar beissen, macht sie aber nicht. Du bist ja auch nicht auf ihrem Menu!
Wir haben etliche davon im Garten, sehen sie aber sehr selten.

Gruss aus Sodwana - nein stimmt ja gar nicht, ich sitze ja in Umdloti!
Maddy

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Montag, 1. Oktober 2018, 09:24

@ Maddy: vielen lieben Dank für die Bestimmung! Ich hab gleich nochmal im Internet noch mehr zu dieser hübschen Schlange gelesen. Sie sieht wirklich wie ein Zweig aus - und hält auch so still. Ich bin begeistert, dass wir sowas seltenes sehen konnten. Auch wenn mir das Herz in die Hose gerutscht ist!

lottinchen

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Montag, 1. Oktober 2018, 09:47

Montag, 26.8.

So, genug ausgeruht!
Wir verabschieden uns von Sodwana Bay und wollen in die Toad Tree Lodge im Kuleni Game Park, einem kleinen privaten Reservat ohne die Big 5.
Im Vorbereitungsthread hat mich Maddy ja noch auf die lange Anfahrtsdauer zum Mkhuze Game Reserve hingewiesen und wir haben uns dafür entschieden das Reservat beim Transfer zum Kuleni Game Park zu machen. So können wir ja vergleichen von welcher Seite es sich besser erreichen lässt.

In ca. 1 Stunde sind wir am Abzweig der R22 auf die Gravel Road D820. Die ist aber gut zu fahren und problemlos erreichen wir nach ca. 20min das neue Tor zum Reserve. Es wirkt wie ein Fremdkörper nach der Fahrt vorbei an den einfachen Behausungen der Bevölkerung.



Der Park hält was er versprochen hat: Unterwegs ist kaum was zu sehen, doch die Hides sind toll!

Der erste Hide ist jedoch geschlossen, beim Kumahlahla Hide wird der Boden gestrichen und man kann ihn schon besuchen, wenn man hinterher seine Schuhe wegwerfen will…

Bienenfresser


So geht es weiter ins Mantuma Camp. Sehr ruhig ist es hier und wir gönnen uns eine Picknickpause. Im angrenzenden Shop können wir noch ein Eis kaufen – und wer will kann hier auch Game/Venison Fleisch kaufen, ansonsten gibt es wirklich nur zwei Packungen Milch und ein Aufstrich … oder so.
Einige Deutsche sind hier und buchen u.a. einen Fig Tree Walk. Anscheinend ist der Park vor allem bei Deutschen beliebt ;o)



Hier die heutigen Sichtungen - die Leoparden haben wir natürlich nicht getroffen und sonst scheint nicht viel los zu sein...


Der Kwamalibali Hide liegt zwar nicht wirklich auf dem Loop durch den Park, doch wir wollen unser Glück versuchen.



Hier gibt’s momentan nur Vögel zu sehen (und leider ist meine Kamera zu schlecht und die Kinder bzw. mein Mann zu ungeduldig). Nachdem wir die unter uns im Wasser schwimmenden Terapins besichtigt haben und eine sehr liebe und verständnisvolle Südafrikanerin meinen Kids sogar noch Biltong spendiert hat, lassen wir die Birder wieder unter sich bleiben und fahren zum nächsten Hide.


Im Kumasinga Hide sind wir allein und hier scheint sich einiges zu tun.






Nachdem wir diverse Antilopen und Warzenschweine gesichtet haben, kommen langsam Giraffen Richtung Wasserloch.



Sie wollen trinken, sind aber sehr vorsichtig. Immer wieder schauen sie zum Hide und scheinen unsere Anwesenheit zu bemerken. Wir versuchen so still wie möglich zu sein und uns nicht zu bewegen.





Nach über einer halben Stunde Beobachten, traut sich tatsächlich die erste Giraffe zum Trinken. Ich bin sehr stolz, dass meine Kids so lange stillgehalten haben und Jonathan ist sehr begeistert, dass er tatsächlich trinkende Giraffen gesehen hat.




Zwischendurch kommt auch noch ein älteres Paar, auch sie sind so lieb und geben meinen Kids Gummibärchen. Ich hab schon immer Angst dass meine Kinder jemanden beim Beobachten stören könnten. Aber die Mit-Essen-Bestechungs-Methode ist einfach genial: Die Kids freuen sich UND sind für eine Weile ruhig – so haben alle was davon!Zum Abschluss gibts noch ein Gnu



Auf meiner inoffiziellen Sichtungs-Wunsch-Liste stand unter anderem ein Nilwaran. So eine große „Eidechse“ haben wir auch noch nicht gesehen. Und dieser Wunsch wird mir erfüllt – am Picknickplatz der Nsumo Pan.


Idyllisch ist es hier, die Hippos sind jedoch viel zu weit draußen um sie richtig erkennen zu können.



So, jetzt geht es aber auf in unsere neue Unterkunft. Im Park selbst sehen wir noch eine Trappe, sonst nichts, da es doch im ganzen Park sehr buschig ist kann man auch nicht weit schauen.



Problemlos fahren wir wieder zur R22 und bald kommen wir am Kuleni Game Park an. Am Tor wird uns der Weg zu unserer Unterkunft gezeigt. Nur diesen Weg dürfen wir im Park mit dem Auto fahren, die anderen Wege sind für uns gesperrt und man darf sich nur zu Fuß fortbewegen.

Wir werde auf der kurzen Fahrt von einer Giraffe begrüßt und so schaut unser eigenes (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) für die nächsten drei Tage aus.



Wir sind hellauf begeistert, wir verlaufen uns fast in den vielen Bädern, Schlafzimmern und Terassen. Hier haben die Kinder tausend Möglichkeiten ihre Sachen in alle möglichen Ecken zu verteilen, dass wir sicher die Hälfte vergessen. So nobel haben wir noch nie gewohnt - und dabei ist es noch nichtmal die teuerste Unterkunft unserer Reise! Es gibt außen einen kleinen Pool und innen einen Vintage-Whirlpool, da es uns draußen zu kalt ist machen wir es uns im Whirlpool gemütlich. Meine Herren sind happy dass sie endlich wieder einen Fernseher haben und geben sich dem südafrikanischen Sportprogramm hin. Nur WLan gibts hier - so abgelegen - nicht!

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 09:41

Dienstag, 27.8.

Ich mache mit den Kids am Morgen erstmal eine kleine Wanderung durch den Park. Immer mal wieder sehen wir ein Nyala oder Vervet Monkeys davonhuschen, erkunden den Busch, finden einen Termitenhügel und laufen sogar bis zu den Giraffen, die wir aber nur von weitem sehen.










Am Vormittag kommen auch noch diese Beiden vorbei um uns zu begrüßen.


In der Region Hluhluwe gibt es ja viele Möglichkeiten für einen Ausflug: in den Nationalpark fahren, Reiten, Geparde streicheln, bei Zulu Croc Krokodile schauen, eine der Lodges besuchen, ein Zuludorf besuchen, zur False Bay fahren und dort wandern.

Da es heute schon wieder regnerisch und stürmisch angesagt ist, entscheiden wir uns für den Besuch im Gooderson Dumazulu Village südlich vom Dorf Hluhluwe – Kultur hatten wir bis jetzt ja noch nicht. Das Tor ist verschlossen und wir müssen für Einlass klingeln, wir sind dann auch die einzigen die buchen wollen.

die Tour

Na dann…machen wir das trotzdem mal. Zwei Minuten bevor die Tour starten soll fährt ein Reisebus auf das Gelände und 30 Touristen wollen auch die Tour mitmachen…na das hat sich ja schnell geändert.Aber es ist auch OK so sind wir nicht dazu verpflichtet die gewollten Späße und Sprüche des Guides zu kommentieren.


Wir werden zu einzelnen Stationen geführt (Speerherstellung, Matten Flechten, …) und uns wird alles erklärt und vorgeführt. Ca. 20 Menschen leben in diesem „Living Village“ und
ich fühle mich unwohl bei dieser Vorführung.




Am Ende gibt es noch einen Tanz und jeder darf mal Zulubier kosten und nach 2 Stunden haben wir es auch geschafft. Naja, Reisegruppen sind nicht so unseres und auch den Kindern wird zwischendurch recht langweilig. Es ist ganz nett gemacht und wer so etwas mag, dem kann man so eine Tour schon empfehlen.


Die Reisegruppe wird zu ihrem Mittagessen geführt und da ich gelesen hatte, das es hier ein Restaurant gibt habe ich auch kein Picknick eingepackt. Wir fragen einen Angestellten, wo wir etwas zu essen bekommen können und er kann uns nur das Buffett der Reisegruppe anbieten (150Rpp). Dann machen wir das doch!
Zur Anlage gehören auch noch ein Krokodil- und Schlangenpark und eine Vogelvoliere. Wir finden jedoch den Eingang nicht, wahrscheinlich weil gerade gebaut wird. Ansonsten interessiert sich auch niemand dafür.



Eine Angestellte zeigt uns den Trampelpfad zum Eingang und wir schauen uns alle Tiere in Ruhe an ohne auf irgendeinen anderen Besucher zu treffen. Ziemlich irritierend, da die Versorgung der Tiere und der Anlage doch recht kostenintensiv sein muss. Die Voliere ist ziemlich groß, nur die vorhandenen Vögel sind hauptsächlich Enten und ein paar Papageien. Ist aber auch kein Wunder, wenn es so stiefmütterlich behandelt wird.

Für die Nacht wartet noch ein Highlight auf uns. Wenn man eine aufgeschnittene Banane auf die Terrasse stellt, soll man am Abend ein Bushbaby anlocken können.
Wir stellen einfach mal eine Schale auf die Terrasse und warten ab. Die Kinder sind schon im Bett als ich tatsächlich ein Bushbaby an der Futterstelle sehe (die Bilder sind leider nichts geworden). Es hat sich völlig lautlos angeschlichen. Es ist sehr scheu und wenn wir uns bewegen will es davonrennen. Das müssen wir morgen Abend unbedingt nochmal machen!

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