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toetske

oorbietjie

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21

Freitag, 28. September 2018, 22:02

Auch von mir herzlichen Glückwunsch und ein langes liebevolles Leben miteinander!
Für euch wird der 28. August bestimmt für immer der schönste Tag eurer Südafrikareisen bleiben.

:danke: ebenfalls für den spannenden Reisebericht!

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

M@rie

Buschbaby

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22

Freitag, 28. September 2018, 22:06



Nach der Rauferei wurde erstmal gelümmelt.


da sieht man es wieder.... auch Löwen sind nur Katzen :D Kater raufen miteinander und anschliessend wird gekuschelt


Alles ließ er sich aber auch nicht gefallen.


btw... das Hinwerfen heisst bei Katzen nicht "ich bin dir unterlegen", sondern im Gegenteil.... "Achtung, ich bin auf Angriff und habe all' meine Waffen (Krallen) geladen!" ;) :D


lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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kalingua

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Montag, 1. Oktober 2018, 16:41

Tag 4 – 29.08. Mittwoch – Fortsetzung

In Hoedspruit kauften wir für die nächsten 3 Nächte im Kruger ein. Wirklich schnell ging das Einkaufen nicht, dafür haben wir einfach zu wenig Erfahrung mit 3 Tagen komplett Selbstversorgen in Südafrika. Aber mit mehrfachem Gängeablaufen hatten wir dann alles zusammen, auch eine Kühltasche. Das Eis für die Kühltasche haben wir wirklich lange gesucht, bis wir es hinter den Kassen in großen Kühltruhen entdeckten.

Bei Mugg & Bean holten wir uns noch schnell zwei Sandwiches fürs Mittag und dann fuhren wir Richtung Orpen Gate. Zuerst passierte man aber ein einfaches Kontrollgate. Und anschließend fährt man durchs „Nichts“. Also Nichts ist es natürlich nicht, wir sahen hier auch schon direkt einen Elefanten. Aber da wir noch keine Formalitäten für den Kruger-Einlass erledigt hatten, zählten die Tiere im „Nichts“ für uns noch nicht zum Kruger. Kurze Zeit später waren wir dann am richtigen Gate, die Formalitäten waren auch sehr schnell erledigt.



Unsere Vorfreude stieg ordentlich, wir fuhren jeden Moment das erste Mal in den Kruger Nationalpark. Und nachdem wir durch das Orpen Camp gefahren sind, bot sich auch schon gleich die erste Sichtung. Ein Nashorn lag gaaanz weit entfernt. Es war wirklich weit weg, deswegen ist das auch nur ein Beweisfoto. Und wie ich in Bibis Reisebericht sehen konnte, waren es sogar zwei Nashörner.



Wenn das mal keiner guter Start war :D





Wir fuhren die H7 weiter Richtung Satara. Nach ein paar üblichen Verdächtigen folgte eine Sichtung über die ich mich auch sehr freute. In einem Baum saßen zwei Gaukler.



Das sind wirklich schöne Greifvögel und einer von ihnen war auch recht laut.



Ab und zu konnte man ins trockene Flussbett des Timbavati schauen, hier sahen wir mehrere männliche Kudus.



Etwas später entdeckten wir hinter einem Busch etwas großes Graues.



Zuerst war der Elefant nicht wirklich gut sichtbar und wir wollten schon weiterfahren, als wir hinter ihm weitere Elefanten sahen. Diese kamen dann langsam Richtung Straße.



Wir blieben stehen und direkt hinter uns überquerten sie dann nach und nach die Straße. Die Aufregung stieg bei uns enorm, wir waren ganz alleine in einem kleinen Corolla und die Elefanten liefen sehr nah hinter uns vorbei. Die Aufregung wechselte aber schnell in pure Freude als wir bemerkten, dass die Elefanten total entspannt waren und uns null beachteten. Hinter uns fingen dann auch noch zwei Jungtiere an sich zu raufen (hier von gibt es keine Fotos, nur ein Videoaufnahme durch die Heckscheibe). Nachdem die relativ kleine Elefantenfamilie (vllt 10 Tiere, aber das reichte uns als erstes Elefantencrossing auch echt aus) an uns vorbeigezogen war, ging es weiter zum Nsemani Dam.





Hier sahen wir direkt eine riesige Büffelherde, die sich langsam von links nach rechts entlang des Dams bewegte.



Auch eine große Elefantenfamilie war am Dam.



Die Matriarchin trötete einmal laut und plötzlich setzen sich alle in Bewegung.





Sie steuerten direkt eine Stelle am Dam an, wo sie gut trinken konnten.



Im Hintergrund sah man, wie die Büffel immer weiterliefen.



Es war ca 17:30, es war unser erster Tag im Kruger und wir konnten nicht abschätzen, wie lange wir tatsächlich noch für die letzten Kilometer bis Satara brauchen würden. Und vor allem wollten wir nicht durch die riesige Büffelherde geblockt werden. Es war schon abzusehen, dass die Büffel jeden Moment die Straße überqueren werden. Deswegen schlängelten wir uns an den anderen Autos am Dam vorbei. Die Büffel waren schon am Straßenrand, und kaum hatten wir sie passiert, betraten die ersten die Straße. (Bei Bibi kann man sehen, wie der Büffelblock dann aussah, wenn man von Satara aus auf der H7 unterwegs war).







Es gab dann noch den ersten und einzigen Marabu des Urlaubs für uns.



Und einen tollen Sonnenuntergang.



10 Minuten vor Gateschließung erreichten wir dann Satara. Der Check-in war problemlos. Wir erhielten den Schlüssel für unseren Bungalow im E-Circle. Hier drehten wir erstmal versehentlich eine Extrarunde. Im Nachhinein kann man sagen, zum Glück. Wir wollten uns ja mit Bibi in Satara treffen, hier war an diesem Abend aber das komplette Netz weg und es gab keine Möglichkeit mit ihr Kontakt aufzunehmen. Nach der Büffelherde kam sie uns aber schon entgegen, also so vermutete ich. Eine Blonde Frau, ein Mann, und zwei Töchter auf der Rückbank in einem großen SUV. Das mussten sie einfach gewesen sein. Und bei unserer Extrarunde entdeckte ich dann auch genau das Auto wieder. Also beschlossen wir nach dem Kofferausräumen einfach mal auf gut Glück hinzulaufen. Und tatsächlich war es Bibi und ihre Familie. Wir verabredeten uns dann für später auf ein Gläschen Wein.

Zum Abendbrot gab es dann Nudeln, das Kochen in der offenen Bungalowküche war ungewohnt, aber ging klar. Zwischendurch lief dann auch mal kurz die Wildcat des Camps vorbei.

Später ging es dann zu Bibi. Der Abend war wirklich sehr nett und wir quatschten auch deutlich länger als geplant.

Hier schaute die Wildcat dann nochmal vorbei.



Auch eine Hyäne lief am Zaun entlang. Sogar eine Ginsterkatze konnten wir im Scheinwerferlicht spotten.



Danke für den schönen Abend :danke:

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bibi2406

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Montag, 1. Oktober 2018, 20:25

Da haben wir ja doch was verpasst am Nsemani Dam, so viele Elefanten hätten gut in unsere "Elefantentour" gepasst :thumbup:

Tolle Fotos :thumbsup:
LG Barbara

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kalingua

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 15:54

Tag 5 – 30.08. Donnerstag

Heute starteten wir in unseren ersten vollen Krugertag. Das Aufstehen klappte gut, der Kaffee war schnell gemacht und um 10 nach 6 fuhren wir aus dem Sataragate. Zuerst ging es für uns auf die S100. Hier soll man ja gerne mal Katzen sehen, für uns war das heute aber eher eine Elefantenstraße.

Zuerst aber sahen wir ein paar Giraffen im schönen Sonnenaufgangslicht.



Gefolgt von den ersten Elefanten. Die Mama am Futtern, der Kleine auch.



Ein anderer schubberte sich an den Bäumen.



Das hier müsste ein Tawny Eagle sein.



Eine Wasserböckin zeigte sich aus.



Und dann gab es wieder Elefanten.





Am Ende der S100 bogen wir auf die S41 und steuerten den N’wanetsi Picnicspot für einen Frühstückssnack an. Die Aussicht von oberen Viewpoint war sehr schön und die Sonne wärmte uns schon gut auf.



Dann fuhren wir weiter zum Sweni Hide. Also wir fuhren an das dortige Wasserloch. Dort stießen wir auf drei Giraffen, die eine war schon wirklich sehr dunkel. Zwischen den beiden anderen wird der Unterschied sehr deutlich.



Hier sahen wir dann erstmals Giraffen trinken.







Von unserer Position aus sahen wir dann noch einen Grey Heron



zwei Yellow Billed Storks



und diesen kleinen – für mich unbestimmbaren – Vogel.



Das wir so schon einen recht guten Blick auf das Wasserloch hatten, verzichteten wir auch auf einen Besuch des Hides. Über die H6 ging es wieder Richtung Satara. Hier sahen wir dann wieder Elefanten.



Und unsere ersten kontrollierten Buschbrände.



Wir fuhren dann nochmal zum Nsemani Dam, schließlich war dort gestern Abend ordentlich was los. So war es dann auch, als wir gegen halb 11 dort ankamen. Ein paar Elefanten waren gerade im bzw. am Wasser.





Und auch diesmal trötete die Chefin und alle setzten sich flotten Schrittes in Bewegung.



Zwei Krokodile bewegten sich nacheinander ans Ufer.



Abgelichtet habe ich dann auch noch und diesen kleinen – für mich wieder unbestimmbaren – Vogel.



Eine einzelne Giraffe kam zum Trinken an den Dam. Red-billed Oxpecker machten es sich auf ihr bequem. Das Gnu im Hintergrund gesellte sich später dann auch noch zum Trinken dazu.



In der Totale ist gut ersichtlich, wie viele Tiere am Dam waren.



Die Impalas waren durstig.



Und die Zebras auch.



Nach einer Stunde am Dam knurrte langsam der Magen und fuhren zurück ins Camp.

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kalingua

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 16:06

Tag 5 – 30.08. Donnerstag Fortsetzung

Im Camp machten wir uns ein leckeres spätes Frühstück.



In unserem Circle lief dann ein Monitor rum. (Vermutlich entweder Water oder Rock, auf jeden Fall ein Waran. Für generelle Bestimmungsunterstützung bin natürlich dankbar)





Das hier dürfte ein Striped Skink sein.



Gegen 14:30 fuhren wir dann wieder los. Ein kurzes Stück auf der H7 und dann die S40 hoch zum Timbavati Picnicspot. Die S40 war großteils eine wirkliche Wellblechstrecke, aber zum Glück waren wir das einzige Auto auf dieser Strecke und konnten die volle Fahrbahnbreite ausnutzen um möglichst ohne großes Durchrütteln zu fahren. Sichtungsmäßig viel los war auf der Strecke aber nicht. Ein bisschen was sahen wir jedoch schon.

Zum Beispiel einen hübschen Kudubullen.



Eine (?-) Trappe.



Einen Lilac Breasted Roller erwischte ich ganz gut im Abflug.





Auf dem Rückweg vom Timbavati Picnicspot sahen wir noch zwei junge Kudubullen beim Kräftemessen.





Ich weiß dann nicht mehr genau, wie wir zurückgefahren sind (ich glaube über die S12), aber wir kamen an diesem Wasserbecken vorbei, zu dem gerade ein paar Elefanten liefen um ihren Durst zu stillen.





Ein kleiner Baboon stand vor uns auf dem Weg.



Und eine weitere (?-) Trappe sahen wir dort auch.



Am Nsemani Dam fuhren wir diesmal direkt vorbei, viel los war eh nicht. Wir wollten dann nochmal unser Katzenglück auf der S100 versuchen. Es gab erstmal wieder Giraffen im schönen Licht, diesmal Sonneuntergangslicht.



Und dann folgten die Elefanten. Schätzungsweise 30 Elefanten kamen von links und strömten über die S100 runter in das Flussbett.



Nach dem die Elefanten vorbei waren, fuhren wir weiter. Weit kamen wir aber auch nicht, denn jetzt kamen wieder Elefanten auf die Straße, diesmal von Flussbettseite.



Da wir nicht einsehen konnten wie viele dort noch aus dem Busch kommen würden, drehten wir um und fuhren zurück ins Camp. Heute braaiten wir dann das erste mal. Hierfür hatten wir uns gestern schon im Satara-Shop eins der Einmalanzündgrillsets geholt. Also in Zeitungspapier umgewickelte Kohle in einem Holzgestell. Das stellt man so in den Grill, zündet es an und dann brauch man nur noch warten.



Nach dem sehr leckeren Braai liefen wir dann noch ein bisschen durchs Camp. Im Dunkeln war die Orientierung nicht so einfach – vorallem wenn man tagsüber nicht wirklich im Camp unterwegs war – so dauerte unser Verdauungsspaziergang länger als geplant. Aber dafür sahen wir zweimal die Hyäne (vllt waren es auch zwei unterschiedliche) direkt am Zaun.



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kalingua

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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 16:40

Tag 6 – 31.08. Freitag

Früh morgens packten wir alles in unseren Corolla, wir wechselten für die letzte Nacht im Kruger von Satara nach Skukuza, und um viertel nach 6 warfen wir den Schlüssel in die Keybox. Ursprünglich wollten wir auf direktem Weg nach Skukuza fahren und dort dann nachmittags noch mal los. Nachdem uns Bibi aber von Lower Sabie vorschwärmte änderten wir direkt unseren Plan und wollten dann in Lower Sabie zum Mittagessen. Und für uns war das genau die richtige Entscheidung, denn dadurch hatten wir unsere SICHTUNG des Krugers. Aber bis es zu der Sichtung kam, gab es erstmal noch einiges anders auf dem Weg zu sehen…

Wir starteten mit vielen fressenden Impalas.



Dann huschte die erste Hyäne des Tages knapp vor uns über die H1-3.



Ein einzelnes Gnu stand am Wegesrand. Vereinzelte Gnus sahen wir auch insgesamt deutlich häufiger als Gnu-Herden.



Dieser Kampfadler war leider durch die Äste ein wenig verdeckt. Aber Kampfadler ist Kampfadler :D



Natürlich nahmen wir dann auch noch den kurzen Loop mit dem riesigen alten Baobab mit.



Dort sahen wir dann noch einen Brown-hooded Kingfisher.



Neben Impalas blockierten auch immer mal wieder Giraffen unseren Weg.



Für Zebras wird natürlich immer gehalten.



Dann kamen von weiter weg ein paar Buffalos in unsere Richtung, wir drehten um und sie liefen schnell ein Stück neben uns her, bis sie dann vor uns crossten.





Nachdem wir mal wieder von Impalas gestoppt wurden,



rannten zwei Hyänen vor uns auf der Straße.



Sie drehten um und liefen direkt an unserem Auto vorbei, unter der Straße vermuteten wir einen Bau, konnten aber nichts erkennen.



Am Tshokowane Picnicspot frühstückten wir unsere Sandwiches. Eigentlich wollten wir anschließend über die H1-2 bis nach Skukuza fahren, bogen dann aber auf die H10 Richtung Lower Sabie.

Schon kurz hinter der Abbiegung entdeckten wir ein paar Southern Ground-Hornbills. Die waren für gute Fotos leider immer wieder von Ästen verdeckt. Es war dennoch schön zu sehen, wie sie versuchten aus einem toten Ast etwas Essbares zu angeln.





Ein paar hundert Meter weiter standen ein paar Autos. Ich meinte schon zu meiner Verlobten, „jetzt kommt unser Leopard“. Als wir ankamen, konnten wir aber nichts entdecken, nirgends. Nur auf einem Hügel standen ein paar Impalas, aber deswegen würden die Autos hier kaum stehen.



Auf Nachfrage hieß es dann, man wartet auf einen Leoparden, der sich im besten Fall hier blicken lassen soll. Nur wie lange wartet man dann bei so einer Situation? Lange warten mussten wir zum Glück nicht, kurz darauf tauchte der Leopard auf. Zuerst stand er auf ein paar Ästen und hielt Ausschau.





Lief dann durchs Gras und überquerte die Straße. Daraufhin war er erstmal wieder verschwunden. Besonders viele Autos standen hier eh nicht, aber nachdem er dann nicht mehr sichtbar war, fuhren weitere weg. Anschließend waren es inklusive uns nur 4 Autos, die bei der Sichtung anwesend waren. Und der Leopard zeigte sich auch wieder. Er wechselte immer mal wieder die Position, war mal mehr, mal weniger gut sichtbar für uns.





Plötzlich war er dann wieder am Straßenrand. Er wartete kurz ab und lief dann über die Straße.











Auf der anderen Seite wurde im Schatten dann erstmal die Gegend beobachtet, bis er diesmal wirklich verschwand.



Das OSV stand meistens in der Poleposition, aber wir waren mit unserer Sicht wirklich mehr als zufrieden. Und mit der Sichtung auch. Ein Leopard, der sich immer wieder bewegte und die Position änderte, teilweise wirklich nah vor uns, nur drei weitere Autos dabei und dann dauerte die ganze Sichtung auch noch fast eine dreiviertel Stunde. Beim durchschauen der Fotos (leider hat der Fokus nicht wirklich immer richtig getroffen), hab ich dann auch gesehen, dass wir eine recht „bekannte“ Leopardin erwischt hatten. Die Nase ist ja wirklich markant und ich habe schon viele Fotos von ihr gesehen.

Am Nkumbe Lookout machten wir natürlich auch einen Stopp.



Und wie schon in einem anderen Reisebericht angekündigt, hier mein „Landschaftseindruck“-Foto:



Folgendes kennt ja vermutlich jeder… Man fährt durch die Gegend, ist im Spotting-Mode und immer wieder hält man einen Stein, einen Ast, einen Busch usw für ein Tier. An dieser Stelle sah im vorbeifahren der Ast dann aus wie ein Gorilla, der auf einem Baumstumpf sitzt. Aber hatte sich der Baumstumpf nicht gerade bewegt? Es war dann natürlich kein Gorilla, aber der Baumstumpf entpuppte sich als Baboon. Dies war übrigens dann auch das erste und letzte Mal, dass ein Baumstumpf tatsächlich mal ein Tier war.



Und gegenüber war dann noch einer.



Jetzt war es nicht mehr weit bis nach Lower Sabie… (Fortsetzung folgt morgen)

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Freitag, 5. Oktober 2018, 12:17

Tag 6 – 31.08. Freitag Fortsetzung

Wir kamen zur Brücke nach Lower Sabie, dort graste ein einzelnes Hippo, mit deutlichen Kampfspuren.



Im Restcamp begrüßte uns dann diese Southern Tree Agama.



Wir suchten uns dann einen schönen Platz im Mugg & Bean. Zu sehen gab es von hier einiges. Hippos im Wasser, Wasserböcke, ein Elefant auf der anderen Flussseite.





Wenn man den Broadwalk ein Stück Richtung Unterkünfte lief, sah man Elefanten beim Planschen.



Und eine Mama mit Baby bei der Flussüberquerung.



Zum Mittag gab es dann leckere Burger. Und zum Nachtisch zwei Kalorienbomben.





Die Glanzstare sind hier im Mugg & Bean wohl ständige Besucher / Bewohner. Sie waren wirklich überall.



Über dem Sabie kreiste ein African Fish Eagle.



Da wir (noch) ganz gut in der Zeit waren, wollten wir noch den Loop S28 – S137 machen um anschließend die H4-1 nach Skukuza zu nehmen. Bei der Einfahrt der S28 standen mal wieder Giraffen im Weg.



Kurz darauf hielt neben uns ein Fahrzeug mit Lastest Sightings-Aufkleber an der Seite. Die Insassen erzählten uns dann von Löwen, die hier auf der Strecke liegen sollten. Löwen, die wollten wir natürlich gerne sehen… Nach einiger Zeit sahen wir schon ein paar Autos vor uns, die Löwen brauchten wir also nicht mehr wirklich suchen. Naja, suchen mussten wir dennoch. Die Herrschaften lagen neben uns nur einfach faul im hohen Gras unter einem Busch, dass wir sie kaum zu Gesicht bekamen.



Ein klein wenig bewegten sie sich dann schon.



Und auf der anderen Seite lag dann noch ein weiterer Löwe, der beim Putzen war.





Zwei White-backed Vultures saßen in einiger Nähe auf einem Baum.



Da hier aber nicht viel mehr zu erwarteten war, fuhren wir weiter. Durch die Aufregung der Löwensichtung hatten wir dann aber ganz verplant, dass schon vor den Löwen die Abzweigung zur S137 war. Das bemerkten wir aber auch erst so spät, dass umkehren für uns keinen Sinn mehr machte. Also die S28 weiter runter und kurz vor Crocodile Bridge hoch auf die H4-2, an Lower Sabie vorbei auf die H4-1 bis nach Skukuza. Das ganze dann aber auch mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit. Nicht sonderlich schön, aber zu dem Zeitpunkt blieb uns dann nichts mehr anderes übrig. Dafür hatten wir ja auch nen Leo und Löwen gehabt :D

Trotzdem sahen wir auf der Strecke noch einiges:

Grey Heron



Silberreiher



Das Krokodil wartet hier wohl immer auf kleine Fische, die mit dem Flusswasser in den Dam gepumpt werden.



(?)-Reiher



An dem Dam wären wir sehr gerne noch länger geblieben, aber wir waren ja ein wenig im Gate-Schließungs-Stress...

Der kleine hier fühlte sich ganz groß



Eine weitere Hyäne für diesen Tag



Der Büffel war alleine und kam langsam und entspannt auf uns zu. Wir gaben dann aber lieber rechtzeitig Gas bevor er zu nah kommen konnte. Einsame Büffel sind ja eher mit Vorsicht zu genießen…



Diesmal versperrten uns dann Baboons den Weg.



Die Giraffe war so nah neben uns, dann ich mit dem 150-600mm nur ein Close-up der Hufe machen konnte.



Dann konnte ich noch ein bisschen mehr als nur das Hinterteil vom Pumbaa ablichten.



Und kurz bevor wir dann um 17:45 Skukuza erreichten, sahen wir noch ein paar Elefanten im Fluss.



Ein langer und sichtungsreicher Tag endete dann für uns mit ein paar Nudeln.


Gefahrene Kilometer: 215
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Bär

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Freitag, 5. Oktober 2018, 14:57

(?)-Reiher

Ich würde sagen, gar kein Reiher, denn er hat Schwimmhäute zwischen den Zehen. Kormoran, ich tippe auf Reed Cormorant/ Riedscharbe. Kann mich aber auch täuschen.
.
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Freitag, 5. Oktober 2018, 15:18

ich tippe auf Reed Cormorant/ Riedscharbe.

ich würde eher auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) tippen - für einen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) wäre mir der Schnabel zu gerade ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Samstag, 6. Oktober 2018, 10:42

Ah das mit den Schwimmhäuten hab ich nicht beachtet, guter Hinweis. Sieht dann aber glaube wirklich eher wie ein African Darter aus, danke :danke:

Tag 7 – 01.09. Samstag

Heute hieß es Abschied nehmen vom Kruger :( Skukuza verabschiedete uns mit einem schönen Blick auf die Brücke…



Aber auf dem direktesten Weg wollten wir auch nicht rausfahren. Also ging es erstmal zum Lake Panic Hide. Ein wirklich sehr schöner und ruhiger Ort, im tollsten Morgenlicht. Neben uns waren nur zwei weitere Personen im Hide.





Ganz am anderen Ende des Lakes waren ein paar Hippos im Wasser, weiter vorne ein paar ägyptische Enten.



Und den ein oder anderen Kingfisher sahen wir auch.







Nach einer halben Stunde ging es dann weiter. Über Afsaal zum Malelane Gate. Auf dem Weg fuhren wir immer wieder mal von der H3 runter und nahmen einige Loops mit. Heute sollte dann unser Nashhorn-Tag im Kruger werden, bis zur Ausfahrt um 13 Uhr sahen wir insgesamt 12 Nashörner :)

Unser erstes war noch recht gut versteckt.



Zebras und Impalas gehen immer.







Giraffen natürlich auch.



Dann kamen wir an einem Hyänenbau vorbei, eine lag vor dem Eingang, ein paar weitere dösten in der Sonne vor sich hin. Mehr als ein Kopfheben gab es nicht.





An einem Dam war gut was los, relativ viele Autos und ein paar schöne Sichtungen. Der Waran wärmte sich in der Sonne auf.



Die Hippos ebenfalls.



Der Geldschnabeltoko hüpfte zwischen den Autos umher.



In einer anderen Ecke des Dams sahen wir dann hinter einem Busch etwas Bewegung. Langsam zeigte sich ein Nashorn.



Es drehte dann um und kam auf der anderen Buschseite wieder raus. Und hatte ordentlich viele Passagiere auf dem Rücken.



Es folgten an anderer Stelle drei Nashörner liegend.



Mittlerweile hatten wir schon gut Hunger, wurden aber „leider“ erstmal von Elefanten gestoppt. Das waren wirklich viele Elefanten, die hier nach und nach die Straße überquerten. Wir waren auch froh, dass noch ein Auto vor uns stand, da sie teilweise echt nah kamen.









Der Tawny Eagle hatte ein wenig mit dem Wind zu kämpfen.



Gegen 11 Uhr erreichten wir dann endlich Afsaal. Hier frühstückten wir wirklich sehr gut. Und wurden auch mehr als satt. Preis-Leistungs-Verhältnis war hier definitiv top!



Wie auch Bibi, sahen wir dann noch die Giraffe mit der kaputten Augenhornpartie.





Dann ging es weiter mit dem nächsten Nashorn. Wieder liegend, aber dafür in Kombination mit einer Giraffe.



Ein paar Bäume später lagen die nächsten Nashörner.





Auf dem letzten Loop stand dann am Wegesrand ein großer einzelner Elefant unter einem Baum. Der war wirklich groß. Und da der Loop recht hügelig war und wir natürlich bergauf auf ihn zufahren en mussten, wirkte er aus unserem kleinen Corolla heraus für uns noch viel größer. Der Elefant war aber ganz entspannt und kratzte sich lieber am Baum anstatt sich für uns zu interessieren.





Und nachdem uns der Kruger mit einem Nashorn begrüßte, verabschiedete er uns auch mit einem. Diesmal im recht trockenen Schlammbad.



Ein wenig wehmütig fuhren wir dann um 13 Uhr aus dem Malelane Gate. Auch wenn es natürlich immer wieder längere Strecken ohne nennungswerte Sichtung gab und unsere Löwenbilanz nicht so hoch war, wie bei anderen, hat uns wirklich viel Spaß gemacht, den ganzen Tag im Kruger unterwegs zu sein und nach Tieren Ausschau zu halten. Auch ohne den Leo und die Löwen wären wir sicherlich nicht weniger begeistert. Zu unseren beiden Camps kann ich nicht viel sagen, wir haben sie eigentlich fast nur im Dunkeln gesehen. Als zweckmäßige Unterkunft zum Schlafen, Akkus aufladen, Duschen und Kochen reichten sie uns auf jeden Fall aus. Satara mit den Cirlcen hat uns aber ein bisschen besser gefallen als die Anordnung der Bungalows in Skukuza, zumal auch direkt vor unserer Terrasse eine Gemeinschaftsküche stand (los war darin nichts, aber die Sicht auf die freie Fläche in Satara war schöner).

Nun ging es weiter nach Swaziland. Zuerst über die R570 zum Grenzübergang nach Jeppes Reef. Die Aus-/Einreiseprozedur war unkompliziert und nach 15 Minuten waren wir im Königreich. Der König hatte wohl neulich gerade Geburtstag, überall hingen Fahnen und Plakate, auf denen ihm gratuliert wurde. Die MR1 und bis zur Hauptstadt war nicht sonderlich breit, ein paar Schlaglöcher, langsame Lastfahrzeuge, Kühe und Ziegen erlaubten dann eine gefühlte Durchschnittsgeschwindigkeit von 50kmh.





Erst als man sich Mbabane immer mehr näherte, wurde die Straße breiter, bis man auf der Autobahn war. Die Gegend um Mbabane ist sehr bergig, also hieß es entweder Gaspedal durchdrücken zum hochkommen oder durchgängig abbremsen um bergab nicht zu schnell zu werden. Die Fahrbahnmarkierungen auf der Autobahn war auch nicht sehr gut erkennbar.

Kurz bevor wir die Mantenga Lodge erreichten, machten wir noch einen Stopp an einem kleinem Shoppingcenter. Ich bin dann noch bei Spar reingehüpft. Ein etwas komisches Gefühl war das schon, Nachmittags an einem Samstag war dort unglaublich viel los, und ich war die einzige weiße Person weit und breit. In Hoedspruit sah das bei unserem Krugereinkauf noch anders aus, später in Hluhluwe war der Spar dann noch trubeliger. Aber Einkaufen klappte dann auch in Swaziland problemlos :)

Ein paar Kilometer später bogen wir die Straße hoch zur Mantenga Lodge ein. Ein Großteil der Strecke ist dann ordentliche Dirt Road. Wir bekamen da ein Zimmer in Pool nähe, hierfür mussten wir vor Haupttor noch ein Stück die „Straße“ runterfahren. Das war echt schon eine richtige Offroadpiste. Zum Glück aber auch nur 100 Meter, und zum Glück kann so ein Corolla mehr als man denkt.

Zur Mantenga Lodge ist hier im Forum sicherlich auch schon einiges geschrieben worden. Wir hatten ein kleines Zimmer im unteren Abschnitt der Anlage. Zu meckern gab es hier nichts, nur einen kleinen Kühlschrank haben wir vermisst. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten ging es um 18 Uhr hoch zum Restaurant. Das ist wirklich sehr schön, und das Essen war auch top.





Gefahrene Kilometer: 265
Wetter: 33 Grad, sonnig

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Samstag, 6. Oktober 2018, 22:26

Hallo Kalingua,
der König von Swaziland hat am 19. April Geburtstag. Ein sehr gutes Datum - wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann :thumbsup:
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Montag, 8. Oktober 2018, 16:44

Na der lässt sich aber laaange feiern. Es wirkte für uns eher so, als hätte er vor ein paar Tagen Geburtstag und nicht vor Monaten :D


Tag 8 - 02.09. Sonntag

Nach einem leckeren Frühstück mit toller Aussicht ging es für uns los zum Mlilwane Wildlife Sanctuary. Heute sollte es nach den Tagen im Auto ein wenig Bewegung geben.



Von der Mantenga Lodge sind es zum Haupteingang knapp 10 km. Die erste Hälfte auf der MR103 ging problemlos voran - wir wunderten uns nur über die unzähligen Polizeiautos, die überall standen. Wir bogen dann rechts ab Richtung Mlilwane und fuhren über Gravel Roads durch die Dörfer. Das ganze wirkte sehr provisorisch. Anscheinend wurde die ursprünglich Zufahrtstraße gerade neu gebaut, wir überquerten einige Male die Straßenbaustelle. Wir brauchten so insgesamt eine gute halbe Stunde, bis wir am Gate waren. Sobald die neue Straße fertig ist, sollte man die Strecke aber in der Hälfte der Zeit fahren.
Am Gate kauften wir uns erstmal eine Karte, für R25 bekamen wir hier eine wirklich schöne Faltkarte, in der alle möglichen Straßen, Trails usw vermerkt sind. Zum Main Camp nahmen wir dann noch zwei Angestellte des Restaurants mit, die waren jedoch eher schweigsam, bedankten sich aber mehrmals für die Mitfahrgelegenheit.



Wir entschieden uns dann für den Hippo Trail. Der Trail ist ca 4-5km lang und wird als "easy to moderate" eingestuft. Der Trail begann dann auch sehr einfach, wir sahen eine kleine Herde Gnus



Ein Blesbok flüchtete vor uns. Diese Tiere scheinen tendenziell wohl eher zur scheuen und schreckhaften Sorte zu gehören.



Die Zebras und Impalas waren da deutlich entspannter.





Bei jeder möglichen Abzweigung wiesen die Wegweiser - so wie es sich gehört - den Weg.



Nichtsahnend liefen wir den Trail weiter, rechts von uns war hohen Gras. Und plötzlich stieg etwas dahinter in die Lüfte. Es war groß.



Es war ein Secretary Bird. Meine Freude war riesig. Ein Secretary Bird war ganz oben auf meiner Sichtungswunschliste und hier flog er einfach vollkommen überraschend über uns hinweg. Für gute Fotos war er nach der Landung dann aber leider zu weit entfernt.



Nachdem es Anfangs auf offener Ebene entlang ging, führte der Hippo Trail nun durch ein Waldstück mit kleinem Fluss. Der Schatten tat gut ? mittlerweile war es sicherlich 30 Grad ? und das kalte Flusswasser wurde zum Erfrischen des Kopfes genutzt.



Irgendwann kamen wir an einen Punkt, wo der Trail durch ein halbwegs ausgetrocknetes Flussbett führt. Links und rechts waren steile matschige Wände. Alles war dicht bewachsen und nur sporadisch lagen mal etwas größere Äste auf dem Boden um über die besonders matschigen Stellen zu führen.



Immer wieder fragten wir uns, ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind - von "easy to moderate" war an dieser Stelle für uns nichts mehr zu spüren. Aber wir waren auf dem richtigen Weg, denn immer wieder waren hölzerne Stufen, die uns hinaufführten. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten wir diesen Abschnitt überstanden und waren wieder auf freier Fläche.





Nach einem kurzen offenen Abschnitt geht es wieder in den Wald. Hier sehen wir einige Bee-Eater-Nester.



Und auch dazugehörigen Nestbauer.



Wir kamen dem Hippo Pool dann immer näher und entdeckten im Wasser einen Terrapin.



Dann plötzlich schrie ich nur noch ?Ach du Scheiße?. Vor mir lag ein großes Krokodil am Ufer. Zum Glück hatte ich es noch rechtzeitig bemerkt und bin nicht noch näher gelaufen...



Denn da lagen sogar drei Krokos.



An dem Hippo Pool entdeckten wir dann noch weitere Krokodile. Aber keine Hippos.



Der Weg führte dann wieder zurück zum Main Camp.





Für den Hippo Trail brauchten wir ca. 3 Stunden. Er war sehr abwechslungsreich, es gab einige Tiere zu sehen, aber als "easy" würden wir ihn definitiv nicht einstufen. Dort gönnten wir uns im Restaurant erstmal eine eiskalte Cola und einen Milkshake. Von dort aus sahen wir dann auch noch einen Fish Eagle, der mit frischer Beute vermutlich Richtung Horst flog.





Anschließend stiegen wir ins Auto und fuhren noch ein wenig durchs Mlilwane. Hier werden Pferdeantilopen gezüchtet, als wir den entsprechenden Bereich erreichten, wurde gerade die ganze Herde zurück ins Gatter geführt. Wir mussten dann erstmal warten, bis alle drin waren. Hinter uns im Auto entdeckte ich dann das schweizer Pärchen, welches mit uns zeitgleich im nThambo ankam. Wir quatschten kurz und fuhren dann mit ihnen Richtung Hilltop Lodge, bis der Weg nur noch für Übernachtungsgäste zugängig war.





Auf dem Rückweg ging es dann für uns erstmal an der Mantenga Lodge vorbei Richtung Mbabane. Dort ging es für uns zu Debonairs. Beim Warten auf unsere Pizzen schaute uns die ganze Zeit ein kleiner Junge mit großen Augen an, es wirkte auf uns so, als wären wir die ersten weißen Menschen, die er jemals gesehen hat. Zurück in der Mantenga Lodge schmissen wir das erste und einzige Mal den Fernseher an, und es lief: König der Löwen, aber nur Teil 3.

Gefahrene Kilometer: 60
Wetter: 30 Grad, sonnig

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Bär

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Montag, 8. Oktober 2018, 17:48

Sogar der Nyalabulle hält sich an die Beschilderung. :D
.
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kalingua (8. Oktober 2018, 19:44)

bibi2406

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Montag, 8. Oktober 2018, 17:48

Um diese Zeit findet das Reed Dance Festival statt. Dazu werden zehntausend unverheiratete Mädchen teilweise auf offenen LKWs hergebracht. Und dabei gibt es leider immer wieder Unfälle mit Todesfällen.

LG
Barbara

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toetske (8. Oktober 2018, 21:59), kalingua (8. Oktober 2018, 19:44)

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Montag, 8. Oktober 2018, 19:47

Danke, das dürfte dann tatsächlich der Grund gewesen sein, neben den ganzen Streifenwagen standen auch ab und zu rettungswagen daneben. Mit der Info wirkte es rückblickend ein wenig so, als hätten sie nur auf den nächsten Unfall gewartet.

toetske

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Montag, 8. Oktober 2018, 22:01

An dem Hippo Pool entdeckten wir dann noch weitere Krokodile. Aber keine Hippos.

Anfang Februar war das bei uns genauso. Ob es dort überhaupt Hippos gibt? 8)

VG. Toetske
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 15:56

Tag 9 – 03.09. Montag

Nach dem wieder leckeren Frühstück mit schöner Aussicht checkten wir aus. Bezahlen mussten wir noch unseren Sack Wäsche, den wir bei Ankunft abgegeben hatten. Die Mantenga Lodge kassierte hierfür dann knapp über 20€ von uns. Fand ich etwas sehr happig, aber die Wäsche war auf jeden Fall sauber und schnell wieder bei uns.

Unsere Route führte uns erst über die MR3 und dann über die MR8 bis zur Grenze Golela. Die Straßen gingen echt klar, an besondere Schlaglochabschnitte kann ich mich nicht erinnern. Nur vereinzelte (hoffentlich kontrollierte) Buschbrände in waren in der Ferne zu sehen.



Am Grenzposten war nichts los, also schnell ausstempeln, rüberfahren, einstempeln und fertig. Der Posten auf südafrikanischer Seite roch extrem nach Orangen, das war hier das auffälligste. Über die N2 ging es dann weiter nach Hluhluwe. Auch hier gab es keine wirklich besonderen Vorkommnisse, aber auch nur, weil noch rechtzeitig eine bei Google Maps nicht gefundene Tankstelle an der N2 auftauchte. Ich hatte zuvor die Tankanzeige leider etwas falsch eingeschätzt und da wir nicht wussten, wie viel Kilometer der Corolla ab Blinken der Tankanzeige noch schafft, hatten wir kurzzeitig an paar Schweißperlen auf der Stirn bis die erlösende Tankstelle auftauchte.

In Hluhluwe hieß es für uns dann noch ab zu Spar. Hier war echt viel los, schon auf der Einfahrt waren überall links und rechts Stände, Verkaufshütten, Bauchläden usw. Hier ging es auch nur im Schritttempo voran, ständig liefen Menschen über die Straße. Im Spar selbst war auch gewaltiger Trubel. Es dauerte dementsprechend auch etwas länger, bis wir alles für die nächsten 2 Tage Selbstversorgung zusammenhatten.

Vom Spar waren es dann nochmal 15 Minuten auf der R22, bis wir gegen 14:30 Uhr das Gate vom Kuleni Game Park erreichten. Der Kuleni Game Park ist ein kleiner Park, in dem 15 – hauptsächlich zur Selbstversorgung – Logdes stehen. Ein Großteil des Parks befindet sich im Sandforrest. Neben Warzenschweinen, Giraffen (vermutlich nur 2), Nyalas und Duikers gibt es wohl knapp 250 verschiedene Vogelarten in dem Gebiet.



Unsere Jacana Lodge war nicht weit vom Gate entfernt. Es gibt zwei Jacana Lodges für 2 Personen, eine mit Blick auf ein Wasserloch, welches bei unserem Besuch weitestgehend trocken war, und eine mit Plungepool und Blick in den Sandforrest. Außerdem in der anderen Ecke des Parks noch eine große Jacana Lodge für ca. 8 Personen.
Wir waren wirklich mehr als begeistert von unserer Unterkunft. Riesiges Bett, große Küche (die vermutlich besser ausgestattet war, als unsere eigene zuhause), großes Bad (duschen ist nur in der Außendusche möglich), schöne Terrasse mit Plungepool. Und man war komplett für sich allein. Die zweite Lodge am Wasserloch war gut hundert Meter entfernt und durch den Busch nicht sichtbar.















Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, gingen wir nochmal los um den Park zu Fuß zu erkunden. Und kaum hatten wir das Ende unseres Broadwalks erreicht, sahen wir schon zwei Giraffen auf der Lichtung.



Es gibt ein paar Trails, die durch den Park führen, wir wollten den Guinea Fowl Trail machen. Der führte Anfangs durchs Dickicht. Nach ein paar Minuten wussten wir dann aber nicht mehr, wo es weiter ging. Wir standen auf einer Baustelle, hier wurden gerade ein paar weitere Lodges gebaut. Und die Bauarbeiter haben dabei wohl die ein oder andere Trailmarkierung entfernt. Also sind wir zurück auf den Hauptweg und einfach eine große Runde um den Park gelaufen. Wir sahen hier dann noch ein paar einzelne Nyalas, ein paar Duiker, ein paar Guinea Fowls und ein paar Vervet Monkeys.





Als wir anderthalb Stunden später wieder an unserer Lodge ankamen, waren auch die beiden Giraffen wieder auf der Lichtung.



Unseren Plan, nach dem Spaziergang noch in unseren Pool zu springen, mussten wir leider verwerfen. Das Wasser war trotz 27 Grad (und warmen Tagen zuvor) arschkalt. Viel Sonne kommt durch die ganzen Bäume einfach nicht zum Pool durch. Aber Füße ins Wasser halten, ging gerade noch so.



Nach einer warmen Außendusche wurde dann der Grill angeworfen. Kurz darauf statteten uns zwei Bushbabys einen Besuch ab. In den Ästen kamen sie langsam immer näher Richtung Grill. Die sahen schon wirklich sehr niedlich aus. Und der wir freuten uns natürlich sehr über die Besucher.





Nach einem leckeren Braai auf unserer Terrasse ging es dann früh ins Bett, am nächsten Tag sollte es früh los in den Hluhluwe-Imfolozi gehen. Über dem Bett entdeckten wir dann noch einen House Gecko. Wir nannten ihn Gustav.



Gefahrene Kilometer: 280
Wetter: 27 Grad, sonnig

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DaniK

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 16:52

Warum wohnt Ihr in unserem Haus :D ?Wir hatten auch diese Unterkunft und es ist sehr schön, Bilder davon zu sehen und schöne Erinnerungen zu haben. Gerne lese ich aber auch nach der Jacana Lodge weiter Deinen Bericht.
Wieso wohnt das Meer nur soweit weg von mir?

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kalingua (9. Oktober 2018, 20:05)

lottinchen

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:13

Wir waren ja im August in der Toad Tree Lodge auch im Kuleni Game Reserve. Unsere Erfahrungen waren euren sehr ähnlich.
Wir haben aber mindestens drei Giraffen gesehen - sogar mit Baby:

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