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Sirkka

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41

Sonntag, 25. November 2018, 10:03

Hi Toetske,

Ja im Corn & Cob waren mit uns auch andere Gruppen, teilweise größere aber auch kleine - hat sich auf dem großen Gelände aber sehr verteilt, also keine Massenabfertigung.. Bei den kleinen Gruppen kann ich nicht sagen ob die auf eigene Faust unterwegs waren. Ich werde mal ne Mail an Corn & Cob schicken und nachfragen. Antwort stelle ich dann hier ein.

VG Anne

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toetske (26. November 2018, 01:51), sunny_r (25. November 2018, 11:06)

Sirkka

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42

Montag, 26. November 2018, 11:49

Hab gerade Antwort von Corn & Cob bekommen. Man kann auch als "Privatgast" dort lunchen. Sie empfehlen aber zu reservieren. Das kann man entweder über ihre Website - (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) oder per email an cornandcob@lantic.net oder telefonisch bei Rosie Botha 082 388 3512. Die Daten sind auch alle auf der Website.

LG Anne

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sunny_r (26. November 2018, 12:38)

toetske

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Montag, 26. November 2018, 22:43

:danke: Anne!
LG. Toetske
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kOa_Master

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Mittwoch, 28. November 2018, 12:49

Hi Sirkka,

Vielen Dank für diesen tollen Reisebericht - so eine (Klein-)Gruppenreise klingt eigentlich ganz attraktiv, ich gehe davon aus, dass du beim wandlungsfähigen Tier gebucht hast? Das ist ja schon auch nicht gerade die 08/15-Gruppenreisentour. Vor allem auch mit so einem guten Guide wie Jessica.
Auf jeden Fall sehr unterhaltsam, ich hatte die Zeit alles in einem Rutsch zu lesen und fands super!

Nur in einem Punkt möchte ich korrigierend ein paar Informationen ergänzen/etwas richtigstellen:
Noch ein Fazit zur Mopane Bush Lodge:
Es ist eine sehr schöne Unterkunft. Die Entfernung zum Gate von Mapungubwe ist nicht der Rede Wert. WLAN ist durchgehend vorhanden. Man wird mehr als reichlich und gut verpflegt. Beim Service gabs nichts zu meckern.
Das PGR ist noch irgendwie im Aufbau, man macht wohl auch regelmäßig Angebote angrenzende Gebiete aufzukaufen. Die 2 Geparden, die es gibt, waren als wir dort waren in der Boma, da sie ausgerissen waren und auf einer der benachbarten Jagdfarmen gefunden wurden. Nicht unbedingt der beste Fluchtort. Nashörner sollen angesiedelt werden aber dafür wird noch gespart. Es ist auch von Löwen die Rede aber das ist noch nicht entschieden und könnte "problematisch" werden für die Geparden...
Das Thema frühere Jagdfarm bzw. Rinderfarm hängt dem Gebiet noch ein wenig nach. Die Tiere sind auch noch nach 5 Jahren etwas scheu und das ehemalige Rinderfarmgebiet ist mit Mopanebäumen und -sträuchern noch etwas verbuscht. Daran wird gearbeitet
Ich würde sagen, mit dem Pool im Leokwe Camp kann sie natürlich nicht mithalten (Die Bilder im Bericht von bibi2406 waren zu beeindruckend :thumbsup: ) aber die Mopane Bush Lodge ist insgesamf eine sehr schöne Unterkuntt und die Entfernung zum Park zu vernachlässigen.

Die Mopane Bush Lodge ist ein herrlicher Ort - wir waren schon mehrfach da. Wir haben dort auch Andrew kennengelernt, mit dem wir mittlerweile gut befreundet sind. Er war für fast 10 Jahr und bis 2014 dort der Lodge Manager.
1996 wurde das Gebiet einer ehemaligen Rinderfarm von Paul & Rosy Hatty aufgekauft. Als Paul, ein ehemaliger Ingenieur, in Pension ging, hatten er und seine Frau 2001 die Mopane Bush Lodge auf vorher "leeres" Land gebaut. Auf diesem Land waren zwar einige Tiere (Kudus, Impalas), aber eher per Zufall mehr als gewollt. Eine Jagd-Farm war dies garantiert nicht! Die Lodge selber wurde sehr liebevoll aufgebaut, aber das Gebiet der Lodge war nie ein wirkliches "Game Reserve". Bei unserem ersten Besuch, wo wir uns auch lange mit Paul & Rosy unterhalten durften, da konnten wir noch zu Fuss quer durch das ganze Reserve spazieren, waren mit Mountain Bikes unterwegs auf Pfaden die maximal Wildpfade waren. Das 6'000Ha-Reserve hatte damals einen kleinen Damm, sie haben einige wenige Giraffen und Zebras sowie Elen (?) auf dem Gelände angesiedelt - aber das war es dann auch. Es gab keine Game Drives im Gebiet, diese waren allem im Mapungubwe. Paul Hatty hat sich extrem für den Mapungubwe und den Transfrontier Park eingesetzt, war in den Park Boards und vielen vielen Gremien.
Zusätzlich gibt es - wie auch von Sirkka beschrieben - in dieser Region, auch auf dem Farmgelände, sehr viele San-Malereien. Viele davon sind gut erhalten und man entdeckt immer wieder mal neue. Paul und auch Andrew waren (sind) ausgezeichnete Kenner der San und ihrer Geschichte.
Mitte 2014 haben Paul und Rosy sich aber vom Busch-Leben zurückgezogen und die Lodge verkauft, ein Grund war die Familie/Grosskinder in Gauteng und das Alter, ein anderer aber womöglich auch der brutale Angriff auf die Nachbarfarm (Nachzulesen in Killing for Profit von Rademeyer), so zumindest unsere/Andrews Spekulation.

Aufgekauft wurde die Lodge und das Mapesu Reserve von einer sagen wir mal "Conservation Investment Group", die aus der Lodge und dem Gebiet eine profitable Sache mit positivem Nebeneffekt machen wollen. Nunja, wie auch immer, der Business-/Entwicklungsplan dort sah/sieht vor, über längere Zeit das Reserve als attraktives Big5-Gebiet zu entwickeln. Dafür wurde viel investiert, es wurden diverse neue Tiere angesiedelt, es wurde zusätzliches Nachbarland gekauft (mittlerweile ist man bei knapp 8000Ha), es wurde viel Mopane gerodet (der nach dem intensiven Rinderfarmen wie an vielen Orten leichtes Spiel hatte und alles andere verdrängte). Es wurden Wege angelegt, Wasserlöcher/Dämme erneuert und vor der Lodge ein Wasserloch angelegt (was aus meiner Sicht hübscher hätte gemacht werden können, aber nun gut). Ebenfalls wurde viel in die Infrastruktur investiert, sämtliche Units erhielten WiFi und AC, einige wurden zu Family Units umgebaut, dazu gibt es kleine Plunge Pools.
2016 wurden als "zweite" der Big5 (Leoparden gibt es überall...) die Elefanten angesiedelt, wir durften damals teilnehmen (Fotos und Bericht davon: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ). Später kamen auch noch Büffel dazu (die möchte man züchten als nebenverdienst). Als nächstes möchte sie eine Zulassung für Rhinos bekommen (und diese finanzieren und schützen können), Löwen wären dann als letztes auch noch vorgesehen.
Wie die Elefanten sind quasi auch alle anderen Tiere im Reserve neu angesiedelt - sollten diese also eher scheu sein, hat das überhaupt nichts mit dem Gebiet an sich zu tun. Bis auf wenige Tiere gab es bis 2014 nämlich kaum was dort ;)

Summa summarum kann man sagen, dass alles ein wenig professionalisiert wurde und sich halt auch nach Business anfühlt. A/C okay, aber WiFi dort oben finde ich schade, die Plunge-Pools in einer Region mit so wenig Regen Unsinn, der Hauptpool ist ja schön/ausreichend. Auch viele kleine Details (Dekorationen, Aufmerksamkeiten, Liebe zum Detail) gingen leider verloren. Aus der Zeit von "früher" damals ist soviel ich weiss noch Guide Godfrey und ein paar Angestellte im Haus dabei, sonst leider niemand mehr. Das soll aber nicht heissen, die Lodge und der Ort seien nicht schön, im Gegenteil, das ist alles sehr komfortabel. Wir schätzen es einfach mehr, wenn die persönliche, familiäre Atmosphäre vorhanden ist. Dafür verzichten wir auch gerne auf ein wenig Luxus. Aus diesem Grund würde ich persönlich wohl nicht mehr in die Lodge (mal abgesehen davon, dass sich die Preise vervielfacht haben!).

Wer mehr dazu wissen möchte: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sorry für den Einschub ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Cassandra (2. Dezember 2018, 09:47), toetske (29. November 2018, 01:41), Tutu (28. November 2018, 22:32), Bär (28. November 2018, 21:03), sunny_r (28. November 2018, 15:18), lottinchen (28. November 2018, 14:09), kalingua (28. November 2018, 13:14), M@rie (28. November 2018, 13:04), corsa1968 (28. November 2018, 12:51)

Sirkka

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45

Mittwoch, 28. November 2018, 19:24

Hi Master,

Kein Grund sich zu entschuldigen, je mehr Infos zu Gebieten/Lodges zusammenkommen desto besser.

Den Vergleich zu früher hab ich (leider) nicht und ich glaube die Sichtweise auf Unterkünfte unterscheidet sich auch vielleicht insofern, ob man individuell oder organisiert/in der Gruppe unterwegs ist. In der Gruppe ist man vielleicht mehr auf die Gruppe fokussiert und man muss ja auch nichts selbst organisieren - da ist das "persönliche" einer Unterkunft in der Prioritätenliste nicht ganz soweit oben angesiedelt. Ich geb Dir aber Recht, dass es jetzt eher "professionell" abläuft.

Mit Deinem Tipp bzgl. Reiseveranstalter liegst Du übrigens richtig. Wir waren das erste Mal mit diesem Veranstalter unterwegs und waren, wie man meinem Bericht ja entnehmen kann, sehr zufrieden. Und der Baobab-Steckling, den es als Begrüßungsgeschenk gab, wächst und gedeiht auch noch auf dem Fensterbrett...

VG Anne

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