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traveler57

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21

Freitag, 15. März 2019, 11:47

Immer noch um Lower Sabie....
Die Vormittgasrunde war nicht sehr ergiebig gewesen, dafür gab es ja Dinge im Camp - s.o.
Bis auf eine sehr große Gruppe ( ca. 100 Tiere) von Büffeln, war es sehr ruhig im Busch.
Die waren allerdings sehr weit entfernt gewesen..., wie so manche Elefanten und Giraffen.

71.


Nach den Aufnahmen in der Mittagszeit im Camp, fuhren wir am Nachmittag wieder hinaus.
In Ufernähe saß dieser Schreiseeadler auf seinem Ansitz.

72.


Unsere Planung führte uns zur Ntandanyathi Beobachtungsstelle
Eigentlich nur ein Abstecher und ohne große Erwartungen, parkten wir unser Auto, um die letzten Meter zum Hide zu gehen.
2015 war hier nicht viel los.... but you never know....
Einige Leute verteilten sich auf den Sitzgelegenheiten und wir gesellten uns dazu.
Erst einmal die Lage eruiert und geschaut, was das eine Paar machte, das mit ihren sehr langen Teleobjektiven hantierte.
Habe ich, während unserer Anwesenheit, schon reichlich Bilder gemacht, war das aber gar kein Vergleich, wie die in der Zeit,
ihre Speicherkarten in den Cams zum Glühen brachten !!

73. Halsband - Bartvogel / Black-collard barbet -


74.


Aber die Show an dem Gewässer , ging von dem Pärchen der Woodland Kingfisher aus.....
Ob nun Körperpflege, rasante Sturzflüge in das Wasser oder einfach nur posend auf einem Ast....

75.



76.



Nach einer ganzen Zeit, schaute mich meine Frau von der Seite an ,- das Zeichen, das wir weiter wollten.....
Im Wagen, war das Paar , dann Gesprächsthema Nummer 1.
" Was wollen die mit den ganzen Bildern, die schaut sich doch nie einer zu Hause an..."
Ich sagte ihr, das es um "den" Augenblick geht, mit "der" Situation!!
Ein Blick mit leicht verdrehten Augen, war die Antwort. :rolleyes:
"Dafür Stunden da sitzen ???"
Naturfotografen haben es nicht leicht..... ;) ;)
Auf unserer Runde ging es weiter.

77. Streifengnu



78. noch ein Vogel.... eine schöne Blauracke - European roller -



Um zum Ende der Tour, mit sehr viel Glück, zwei Löwinnen zu entdecken.
Endlich hatte es sich mal gelohnt, das ich mir den Hals immer wieder verdrehte, um schräg hinter mir zu blicken.
Auf 5 Uhr sah ich etwas hinter einem Busch im Gras liegend, gelblich schimmerte da etwas im Gras.
Abgebremst und zurück gesetzt.
- " Was ist da , was hast du gesehen ? "
Erst als ich mir sehr sicher war, drehte ich den Wagen so herum, das wir die Löwin nun beide gut sehen konnten.
Typisch gegen Abend, wurde sie munter, gähnte kräftig , rollte sich auf den Rücken, um dann aufzustehen und
mit ihrer Artgenossen ( die wir nun erst entdeckten) davon zu gehen.
Völlig für uns allein , da kein anderer Wagen in der Zeit auf diesem Weg unterwegs war.

79.


80.

81.


Ein drive , wie man ihn sich gerne vorstellt, -alles dabei ( Zebras, Impalas, Warzenschweine ect.), eine schöne runde Tour.... :thumbsup: :saflag:

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Samstag, 16. März 2019, 09:59

Lower Sabie - Vormittagastour - zum Skukuza Main Camp und am Nachmittag nochmals zum Mlondozi - Lookout , zum Abschluß der Tage in Lower Sabie.

Die ganzen unterschiedlichen Straßennummern hier aufzuführen, halte ich für zu weit führend und für viele auch zu ermüdend.
Daher , wer genauere Angaben haben möchte , schreibe mir ....
Den Aufenthalt in Skukuza nutzten wir, um u.a. im Cattle Baron etwas zu essen und zu trinken und dabei das freie Wifi für
für eine "Wasserstandsmeldung" über unser befinden , an unsere Kinder zu übermitteln.
Auf eine südafrikanische Sim-Karte hatten wir in diesem Urlaub wieder verzichtet.

Neben dem Aussichtspunkt Mlondozi, der immer wieder herrliche Ausblicke ermöglicht und ein Platz der Ruhe ist,
wurden wiederum zig Kilometer Gravelroad abgefahren.
Noch nicht erkundete Wege und bekannte Strecken kamen unter die Räder.
Apropos, Räder und Staub,- der Wagen war an der Heckklappe wohl nicht ganz dicht ( Gummidichtung?).
Auf jeden Fall haben wir in der Zeit reichlich Staub im Innenraum eingesammelt, was nicht so wünschenswert war.
Die Sichtungen an diesem Tage waren prima und landschaftlich war insbesondere der Abschnitt östlich von Skukuza,
besonders erwähnenswert, da hier am Sabie, sehr viele große Bäume( Wald) den Weg säumten.
Wir haben bis jetzt Skukuza als Übernachtungscamp immer verworfen, da es am Tage dort sehr oft sehr voll ist.
Allerdings sehe ich das nun etwas anders und so sind wir nicht abgeneigt, bei einem nächsten Urlaub,
dort für 2-3 Nächte zu buchen.

82. Wasserspiele...


Einige Minuten weiter, ein Stau,- die Straße war blockiert.
Wir rollten heran und fragten, was es denn besonderes zu sehen gäbe..
"A leopard in the tree......."
Ein breites Grinsen erschien auf unseren Gesichtern, - die Kamera / Video Cam wurden gezückt....
Nun hieß es nur noch zu warten, bis die Wagen vor uns wegfuhren...
Das dauerte natürlich.
Doch endlich tat sich eine Lücke auf und wir konnten durch das dichte Blattwerk,
einen ersten Blick erhaschen.
Ok.- dachte ich - geht ja so.... ein Tierkörper ohne Kopf.... der lag zur rechten Seite , von uns abgewandt...
Für Minuten passierte nichts, - das wir uns schon ernsthaft überlegten, unsere Fahrt fortzusetzen.
Plötzlich regte sich etwas auf dem dicken Ast,- der Leopard nahm ein Stellungswechsel vor,
was mir sehr recht war.
Ich konnte etwas vor rollen und hatte damit eine kleine Lücke, zwischen den Blättern, mit einem freien Blick gefunden.
Zwar sehr dunkel dort am Stamm, aber machbar.
Nach einigen Serienaufnahmen und der Kontrolle der Bilder, war ich zufrieden, mehr ging nicht.
So setzen wir unsere Fahrt fort.....

83 . Bilder alle schon bearbeitet , da es vor Ort viel dunkler unter den Blättern war.....



84.



85.



86.


87. der Rest von der Brutsaison....




Auf dem Rückweg nach Lower Sabie, kam mir ein Pkw entgegen, der kurz vor uns plötzlich ein Satz nach vorne machte.
Die Fahrerin hob dabei noch die rechte Hand , als wenn sie uns grüßen oder sich entschuldigen wollte.
Doch weit gefehlt, - das war ein Warnhinweis von ihr gewesen, denn plötzlich war da aus dem dichten Busch, rechts von uns,
ein großer Bulle in Must auf die Straße gerannt und war nun von unserer Anwesentheit überhaupt nicht erfreut, wollte er durch ruhig zum Fluß hinunter.
Ich hatte zum Glück noch genug Platz und Zeit, um wieder zurücksetzen zu können.
Mit mehr Abstand beruhigte sich die Situation recht schnell, er drohte noch zwei bis dreimal und verließ dann die Straße.
Eine Kollision mit Tieren braucht niemand, schon gar nicht mit so einem Koloss !

88.



89.




90. Buschbock am Campzaun - fragt sich, -wer beobachtet hier wen.....



91. nach der Pause, wieder on Tour - Goliatreiher -



92. Flugakrobat am Mlondozi Lookout



93. Pumba - verkrustet -




94. Rauchschwalbe



Damit waren die Tage, im südlichen Teil des Kruger NP, vorbei.
Am nächsten Morgen ging es weiter in nördlicher Richtung,- das Satara Camp war unser nächstes Ziel.
Bei unserer Planung im letzten Jahr, hatten wir eigentlich für diese 2 Nächte das Talamati Buschfeld Camp vorgesehen.
Doch während der Buchung bei Sanpark, stellten sich bei mir so einige Bedenken ein, was die Gegend rund um das Camp anging.
Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal in diesem Gebiet unterwegs gewesen, zur gleichen Jahreszeit.
Damals war es hier sehr trocken gewesen, da es höher liegt , sehr sandig und steinig ist.
Sichtungen hatten wir damals auch nicht viele gehabt.
Kurz um, wir buchten stattdessen das bekannte Satara Camp.
Dies hatte u.a. den Vorteil, das wir nicht nochmals viel an Lebensmittel " bunkern" mussten, was für Talamati zwingend gewesen wäre.

Noch hatten wir so das Problem, das nachfolgend wir in dem Privat Game Resort, für keine Kühlung der Restlebensmittel zu sorgen hätten.
:saflag:

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23

Montag, 18. März 2019, 12:25

Satara Camp:

Auf dem Weg dorthin...

95. endlich.... auch mal ein Scharlachspint entdeckt, zwar sehr weit weg, aber immerhin.


96. Look out - Nkumbe Aussichtspunkt -



97. Halt am Parkplatz Tshokwarne, mit der Möglichkeit für ein paar Vogelbilder..... Southern red bishop - Oryxweber


Auch ein kleiner Eisvogel düste dort umher, der lies sich aber nicht so gut erwischen....
Wir verließen die Teerstraße und befuhren eine sehr lange Schotterpiste, wo wir 36 km alleine unterwegs waren.
Kein Auto von vorne und kein Wagen, der von hinten herankam, bei den zahlreichen Stopps.
Auf den großen weiten Flächen sahen wir viele Grasfresser, die allerdings auch entsprechend weit entfernt waren.Hier waren sie also, die größeren Herden.

98. eine Riesentrappe,- die sich kurz danach hinter den Busch versteckte...



99. dafür blieb der Schakal schön ruhig stehen....


100. Giraffen.... die sich leider von uns gestört fühlten und nicht weiter tranken




100 b. Kurze Zeit später entdeckten wir "wieder" Breitmaulnashörner, die sich trotz des großen Abstands zum Wagen, gleich versteckten .

Die Camptage:Immer noch gelistet, als "die" Katzengegend, was sich aber für uns wiederum nicht bestätigte.
In einem Gespräch mit einem südafrikanischen Hausnachbarn, der schon über 20x in Satara war,
sagte dieser, das diese Zeit längst vorbei sei.
Es gäbe zwar hin und wieder Katzen in dieser Region, doch die Anzahl und Häufigkeit,
wäre mit den längst vergangenen Jahren nicht vergleichbar.....
Nebenbei, bei dem Gespräch, räumten ein Horde Velvet Monkeys bei unserm Nachbarn zur rechten, ein paar Dinge vom gesicherten Kühlschrank,
der in einem Drahtkäfig stand ab.
Ob die das Schiebeschloss aufbekommen hatten oder es nicht richtig verschlossen war ?
Die Beute waren Chipstüten , die auf dem Kühlschrank deponiert waren.
Immer wieder erstaunlich, wie die Jungs und Mädels unser Verhalten beobachten und bei Gelegenheit erbarmungslos zuschlagen.....
Unsere betroffenen südafrikanischen Nachbarn ( Vater und Sohn) sollten das eigentlich gewusst haben, - der Frust hielt sich bei denen aber in Grenzen.
Hier in Satara gab es auch viele kleine Dinge direkt vor dem Haus zu entdecken, auch nicht schlecht....
Praktischer Weise direkt vor oder in Hausnähe.

101. / 101 b. Angola Schmetterlingsfink






102. Amethystglanzstar -


103. Wiedehopf - das war ein "harter Kampf " , bis ich brauchbare Bilder hatte....., zwei Nachmittage hat der echt Nerven gekostet, da er fast immer im hohen Gras saß.....



Während unserem Aufenthalt dort, ( Sonnabend und Sonntag) war u.a. eine größere Gruppe im Camp.
Die, wie es sich herausstellte eine Wochenendtour gebucht hatten. um als "Birder" unterwegs zu sein.
Die fuhren mit den großen Trucks ( bis zu 25 Personen) zu ihren Safaris raus und kamen sichtlich geschafft, gegen Abend wieder zurück.
Ganz günstig ist das auch nicht,- so um die 350- 400 Euro p.P. für 2 Tage.
Aber genug des "birdings" mit den kleinen .....

Rund um Satara:
104.



105. Schakale an einem "Kill" und die wartende Putzkolone...


106. Insgesamt waren hier, vier der fünf Geierarten anzutreffen.der Weißrückengeier (re. vorne) , der Ohrengeier, Kappengeier ( Bild 105 re. hinten) und Wollkopfgeier (li. Bild 107)



107.


108. Als einzigste Geierart, ist der Ohrengeier in der Lage, ein totes Tier selber aufzubrechen, bedingt durch seinen sehr scharfen und gebogenen Schnabel.
Alle anderen Arten, sind darauf angewiesen, das andere Raubtiere den Kadaver öffnen!



109. noch ein Beobachter, der auf seine Chance wartete, etwas stibitzen zu können....:) - ein Wahlbergsadler -



In Satara buchten wir auch einen Nightdrive, der leider nur mit den Trucks ausgeführt wurde ( ist im ganzen Krüger so ).
Wir waren ca. 16 Personen auf dem Wagen ,als es um 20.00 Uhr los ging.

Gesehen haben wir leider nicht all zu viel von den nachtaktiven Tieren ( 2 Hyänen, 1 Schakal, 1 Eule und eine sehr schöne Ginsterkatze , die auch länger....
Das ist aber nicht der Grund, das wir auf solche Fahrten in Zukunft verzichten würden, eher die unpersöhnliche Art auf so einem Wagen, würde in Zukunft uns davon abhalten,
so eine Tour nochmals zu buchen.
Wenn, dann nur im 9/10Sitzer, wie z. B. im letzten Jahr im Mountain Zebra NP.

110. Wasserbock

111. und noch ein Greif gefunden.... ein brauner Schlagenadler -



112.
und zu guter Letzt.... faden wir eine kleine Gruppe von Scharlachspinten, wovon sich einer fotogen palzierte....



Also doch zum "birder" entwickelt ? - so hat es zumindest den Anschein,- und ja es stimmt, dieses Jahr habe ich viele Vögel erwischt.
Nach zwei Nächten in Satara verließen wir am Morgen so langsam den Kruger Nationalpark über das Orpen Gate.
Um hinter dem letzten Tor bei der Ausfahrt, gleich nach links abzubiegen um in den Greater Kruger wieder hineinzufahren.

Wie es uns dort erging und was wir dort erlebten, in der Fortsetzung......
:saflag: :saflag:

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24

Dienstag, 19. März 2019, 12:36

Pungwe Safari Camp im Manyeleti Game Reserve

Hatten wir bis jetzt uns auf mehr oder weniger bekannten Pfaden bewegt, fuhren wir nun in ein Gebiet ein, das für uns völlig neu war.
Nach der Anmeldung am Gate und der Bezahlung der Gebietsgebühr, durften wir passieren und sollten den Hinweisschildern folgen.
Die Fahrzeit zum Camp sollte ca. 40-45 Minuten dauern.

Dichtes Buschland säumte den Weg, hin und wieder überquerten wir ein paar kleinere Brücken oder durchfuhren Wasserfurten.
Die Straße war teilweise in etwas schlechteren Zustand, ausgewaschen und viel Waschbrettstruktur.
Aber alles gut machbar.
Wir erreichten ohne Probleme den Parkplatz am Camp und hatten zuvor schon ein paar Elefanten und Antilopen gesehen.
Hier wurden wir in Empfang genommen und unser Gepäck wurde zum Gemeinschaftsplatz gebracht.
Hier gab es erst einmal ein Getränk und die Aufenthaltsmodalitäten wurden uns erleutert.
Ebenso die besonderen Verhaltensregeln in dem nicht eingezäunten Camp.
Vier große Safarizelte unter einem Reetdach waren etwas weiter verteilt.

Einen großen offenen Aufenthaltsbereich, der mit Sitzgelegenheiten, einer Bar und einem großen Esstisch ausgestattet war ,
bildete den Kernbereich des Camps. Davor eine Feuerstelle mit Baumstämmen herum , als Rastplatz.
Alles sehr urig und wunderschön.
Kein Strom , bis auf eine Akkustation , die es ermöglichte, durch Solarenergie, die Akkus für die Kameras oder für die Handys zu landen.
Und wie schon erwähnt - ganz wichtig ,- KEIN ZAUN ! um das Camp, was bedeutete, das alle Arten von Tieren frei sich durch das Camp bewegen können und konnten.
Am Tage eher kein Problem, doch zum dinner und danach zurück, ging es immer in Begleitung eines der Guides zum Zelt zurück.

113.


114.


115. der Kessel stand den ganzen Tag immer unter "Dampf"....


116. Eß - und Relaxbereich mit einer open - Bar - und Ladestation für Fotoakkus oder Handy.... - ging aber erst später am Tag, da die Sonnenpanele erst Leistung produzieren mussten


117.


118.


119. Unser Wohnsitz - Zelt Tamboti


120.


121. rutikal, mit sehr viel Flair - alles am Abend beleuchtet mit Parafinlampen- Räume und Wege....


122.


123. 2x am Tag wurde über diesen Ofen angeheizt und sorgte für genügend Heißwasser !
Diese Konstruktion hat einen bestimmten Namen....... - den habe ich mir irgendwie nicht gemerkt ... :(



Um es hier schon einmal Vorweg zu nehmen, neben ein Paar Antilopen und an einem Abend drei Hyänen, die ca. 30m entfernt von uns waren, war augenscheinlich alles ruhig,
während unseren drei Nächten dort.
Es raschelte hier und da mal in unserer Zeltnähe während der Nacht, aber wie es schon andere Gäste es erlebt hatten, kam kein Elefant vorbei.
Alleine die Erfahrung zu machen, "ungeschützt" sich dort bewegen zu können, war eine Besonderheit.

Doch dafür fährt man nicht in ein PGR,- die Drives sind das Salz in der Suppe, bei solchen Plätzen.
Und am Nachmittag ging es los....
Vorher gab es noch frisch gebackenen Kuchen und wer wollte, auch noch einen warmen gehaltvollen Snack. Kaffee / Tee.
So gestärkt ging es los.... wobei die Kombination an Mitfahrerern, nicht unterschiedlicher hät sein können .;)
1 Pärchen Honneymooner , 3 absolute Rookies und wir.....

124.



Was wir dabei so erlebten ..... next. ;) :rolleyes: :saflag:

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Bär

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25

Dienstag, 19. März 2019, 21:26

Diese Konstruktion hat einen bestimmten Namen....... - den habe ich mir irgendwie nicht gemerkt ...

Donkey
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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traveler57 (19. März 2019, 22:24)

Nicola

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26

Dienstag, 19. März 2019, 21:51

:thumbsup: Bin gespannt, Wie es weitergeht – wir waren im November noch da… Bisher kann ich all euren Ausführungen nur zu 100 % zustimmen. Ach nee, als wir ankamen, waren Elefanten im Camp – die haben wir aber gar nicht selbst gesehen, wir durften aus dem hemeinschaftsbereich nicht raus.

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traveler57 (21. März 2019, 15:20), kalingua (20. März 2019, 13:51)

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Mittwoch, 20. März 2019, 11:35

Wieso haben wir uns dieses Gebiet ausgesucht ?
Wer meine Südafrikareiseberichte der letzten Jahre verfolgt hat, der weiß, das ich u.a. ein großer Fan von" safarilive" bin.
Diese operieren von Djuma aus, ein Gebiet, das genau südlich an Manyeleti angrenzt.
Da es dort eine sehr hohe Leopardendichte gibt und ich wusste, das auch einige Tiere von dort in das nördliche Gebiet wandern,
war es meine Hoffnung , auch davon profitieren zu können.
Denn Leopardensichtungen miterleben zu können, sind so eine Sache für sich.
Und wir sind schon extrem verwöhnt worden , bei unserm ersten Besuch in Balule West 2013.
Das Neue reizte, - neben dem Camp, eben auch die Lage .
Wie üblich ist schon am Anreisetag , ein Nachmittagsdrive angesetzt.
So genossen wir diesen, offener Wagen, Sonne, der Geruch des Busch, ......
International ging es auf dem Wagen zu.
- ein Paar aus Indien, drei Holländer und wir...
Wobei die Interessen nicht unterschiedlicher hätten sein können.
Die Honeymooner aus Indien locker und gut bei der Sache,
unsere holländischen Freunde , als Ersttäter hinter uns sitzend, völlig neben der Spur, trotz der Erklärungen zum Beginn der Fahrt..
Laut unterhaltend, mit allem anderen beschäftigt, als mit der Natur....
Von einer farbgerechter Kleidung für so einen Drive mal ganz zu schweigen, von knallgelb und leuchtend rot war alles dabei .....
Trotz alledem war es ein guter Drive.....und ein guter Einstieg.

125. Aufgeregtheiten



126. wachen Blickes...



127. Giraffenbulle mit einigen Narben....



128. andere Ecke, eine gleiche Situation - nicht erfreut .......



129.
Kommend von den Bäumen Mitte /rechts - konnte man die beiden Löwen nicht sehen,- erst als wir viel dichter waren, erkannte wir sie....
Fast die ganze Zeit lagen sie flat im Gras, bis auf wenige Augenblicke, - Wir fuhren wieder zu den Bäumen zurück und nahmen unseren Sundowner ein, als die beiden sich erhoben,
zu uns sahen,- aufmerksam von unseren Guides beobachtet - wanderten sie aber in die andere Richtung ab.
Diese beiden Löwenmännchen gehören zu einem Trio, die Avoca males genannt werden und die hin und wieder auch auf das Gebiet von Djuma wandern.
Die waren mir so gesehen "bekannt" und unser Guide schaute mich schon etwas verdutzt an, als ich ihm einiges zu den Tieren sagen konnte ;).



130.


131.



132.


Nach guten 3 -3,5 Std. waren wir wieder zurück im Camp.
- Dinnertime und das war richtig lecker.... 3 Gänge in einer gemütlichen Runde , mit dem Besitzer tolle Gespräche geführt und
gegen 21.00 hieß es "Rückzug" in das Zelt - Schlafenszeit..... denn um 5.00 am würde der Weckruf erfolgen ......

:saflag: :saflag:

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kalingua

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Mittwoch, 20. März 2019, 14:39

Das ist doch nen gelungener Start (abgesehen von den holländern). Das Camp sieht schön gemütlich aus und die Gegend sieht laut Karte auch vielversprechend aus, ich hoffe ihr habt dann auf den nächsten drives noch den ein oder anderen Leoparden vor die Linse bekommen :)

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traveler57 (20. März 2019, 15:07)

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Mittwoch, 20. März 2019, 15:38

........ (abgesehen von den holländern). ...........ich hoffe ihr habt dann auf den nächsten drives noch den ein oder anderen Leoparden vor die Linse bekommen :)

Moin kalingua, ich sag dazu folgendes, - es bleibt in jeder Hinsicht weiter spannend.
Was ich aber schon mal verraten kann, das Gebiet ist sehr groß, daher waren die Drives auch eher 3,5 Stunden lang.
Je nachdem, wo die Tiere sich aufhielten, waren lange Anfahrtswege, bzw. Rückfahrten angesagt.

Trotz Funk und der Vernetzung untereinander, war es schon sehr schwierig für die Guides , uns so viel wie möglich zeigen zu können.
Das Gras war dieses Jahr so hoch und dicht und Wasser gab es reichlich.

Hinzu kam die Wärme ,- das die Guides liebend gerne keine Morning-Walks machen wollten....
So fuhren wir auch 2x am Morgen los und machten 1x einen Walk.
"Ihr müsste noch einmal zu einer anderen Jahreszeit kommen" , so Never ( Guide), dann ist alles viel einfacher, auch mit den Walks.
VG Bernd

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kalingua (Gestern, 16:49)

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30

Donnerstag, 21. März 2019, 13:17

Der Morning Drive:

Kaum vorstellbar, es sollte noch schlimmer kommen.

Am nächsten Morgen, wir in langer Hose und mit Sommerdaune angekleidet und unsere Nachbarn in T-shirt oder Bluse.
Keine Fragen... zur unserer Kleidung, also los....
Kaum 10 Minuten unterwegs legte sie sich hinter uns flach auf die Sitze und suchte Schutz vor dem kühlen Fahrtwind....
Die beiden Männer ( Ehemann und Freund/Bruder) ertrugen tapfer die Frische.
Plötzlich entdeckte unser Guide im Außenspiegel den Kopf der Holländerin, der seitlich aus dem Wagen schaute und bremst scharf ab.
Die großen Augen von ihm sahen uns an... -"Alles ok ???? Gesundheitsprobleme ?"
Nein, sagte ich, denen ist halt kalt.. - leicht verdrehte Augen schauten zurück.
Er gab ihnen dann Decken, die mit an Bord waren.....

Am liebsten hätten sie an jedem Tier , angehalten und mit ihrer kleinen Kamera Bilder gemacht, ob für ein Impala oder ein Warzenschwein, das rund 20-30 m entfernt war.
Doch über den Funk wurden wir zu einer anderen Stelle gerufen und suchten etwas bestimmtes.
Das Löwen dort sein würden hatte ich schon mitbekommen, aber sie suchten noch etwas anderes
Wir kurvten umher, unser Tracker stieg ab und suchte hinter den Buschreihen...
Dann das Zeichen, das wir ihm folgen sollten... noch der eindringliche Hinweis vom Guide, absolut Ruhe zu bewahren, wenn wir an die Tiere kommen!
So erreichten wir die White Rhinos , ein Bulle, eine Kuh mit dem Nachwuchs und was passierte, ..... klar , die Holländerin , die ein paar Meter vorher ein Zebra entdeckt hatte,
und sich da schon leise mokierte , das wir nicht anhielten, plapperte nun munter drauf los...

What a hell, was war mit der Frau bloß los, - der Rüffel vom Guide und von mir folgte sofort, zwar leise aber derb.
So blieb uns nur eine kurze Zeit und die Tiere verschwanden.
Danach gab es eine Elefantenherde, denen wir ganz nahe kamen und die uns ruhig passierten,- den Männer hinten ging es dabei gar nicht gut.
Zumindest dem Ehemann stand seine Angst im Gesicht geschrieben, - also den erst einmal beruhigt....
Zum Schluss dann noch eine Löwengruppe, - flat lions im Gras....

133. ein Nyala Kalb


134.


135.


136.



137.

138.Mud - Bad



139.


Der Afternoon Drive:

Ihr meint, das kann nicht skurriler werden ?
Weit gefehlt!
Der Nachmittagsdrive, - die besagte Person hatte keinen Sonnenhut mit, den lieh sich im Camp aus... so weit so gut.
Doch als sie plötzlich einen Regenschirm aus einer Tasche zauberte und den als Sonnenschutz während der Fahrt aufspannte, fiel auch mir die Kinnlade runter !
Never , unser Guide bekam das mit und verdrehte nun vollends seine Augen und dachte sein Teil !
Mit dem Schirm und ihrer kleinen Kamera , war sie nun völlig überfordert, - und lies dabei die Cam aus dem Auto fallen .
Gut das wir so geduldig waren.
Die gute Frau konnte sich während der Zeit überhaupt nicht entspannen,
stand immer unter Strom und fragte was sie noch so alles unternehmen
könnte.
Noch mal schnell in Kruger fahren, zwischen den drives war nur eine Idee von ihr - dann hätte sie den Punkt auch abgehakt.
Überhaupt, glich deren Reise eher ein Abhaken von Orten, schnell hin und weg .
4 Wochen kreuz und quer durch SA + Swasiland.
Was man allerdings dort sehen und machen konnte, das wussten sie nicht.

UNGLAUBLICH !
140. los gehts....aus welcher Perspektive auch immer :D


141. andere Nashörner....



142.




143.



144.

146.


147.
Die üblichen verdächtigen Tierarten, die wir so im Laufe der Fahrt zu sehen bekamen, laß ich hier weg .
Neben diversen anderen Vögeln, sahen wir natürlich auch Antilopen, Zebras, Büffeln, Wasserböcke ect.
Grundsätzlich waren die Fahrten mehr auf das Auffinden der Big 5 ausgerichtet.
Da das Gebiet recht groß ist, waren teilweise längere Anfahrtswege nötig.
Daher waren wir auch meist 3,5 Stunden unterwegs.
Stopp am Damm , mit 2 Löwinnen am anderen Ufer.....


148.
Abendstimmung - toller Himmel, aber gleichzeitig waren schon die Vorboten einer Gewitterfront in weiter Ferne zu sehen, die uns dann in der Nacht streifte.Wetterleuchten ohne Ende. Regen, mal mehr mal weniger....



Das Leben im Camp gestaltete sich für alle anderen sehr entspannt.
Früh, ein erstes Frühstück, dann der Drive ( bzw. auch walks), danach ein Brunch.
Vor dem Nachmittagsdrive Kuchen , kleine warme Snacks dabei, Tee Kaffee....
Am Abend gegen 8.00 Uhr das Dinner, 3 Gänge und jeden Tag super lecker....
Alle saßen am großen Tisch und es gab sehr unterhaltsame und interessante Gespräche...
Gegen 9.00 oder etwas später begann die Safari Night.
Noch etwas besonderes gab es in diesem Camp, denn am Morgen und Abend wurde für jedes Haus extra das Heißwasser für die Duschen
über einen Außenkamin ( Donkey - @ Bär :danke: ) an den Zelten aufgeheizt.

Neben den beiden Guides, Never und Isaac, war der Besitzer entweder am Vormittag oder am Nachmittag/ Abend mit anwesend.
Mit ihm entwickelten sich sehr spannende und wissenswerte Gespräche, ein Urtyp, der schon gute 30 Jahre im Busch verbringt.
Wie sich dann herausstellte, eine Persönlichkeit in dieser Region und darüber hinaus , was Unterkünfte, Naturschutz und Planungen anging.
Alles aufzuzählen würde diesen Rahmen hier sprengen.
Aus dem anfänglichen smalltalk heraus ,- Wie oft, wir schon in SA waren , was wir schon alles besucht hätten und wie unsere Interessen gelagert sein,
kamen wir irgendwie auf safarilive zu sprechen, den schooldrives, den presentern von safarilive....
Nach einer ganzen Weile und Meinungsaustausch zu diesen Übertragungen, ließ Michel die Katze aus dem Sack....
Er fragte mich, ob ich mit seiner Person etwas anfangen könnte, - ich verneinte und auch sein voller Name sagte mir nichts, da ich mit den Co- Besitzern in England
immer kommuniziert hatte.
Wie schon gesagt , er ist eine Institution in der Region und hat sehr, - sehr viele Kontakte.
Unter anderem bestehen diese auch nach Djuma und zum TV -Team.
Daher kam für mich völlig überraschend von seiner Seite die Frage, ob er mir/uns mit einem Besuch dort einen Gefallen und Freude machen könnte.
Ich war so perplex in dem Moment und fragte nach, ob ich das richtig verstanden hätte, das wir zu denen fahren dürften ???
"Ja, das hast du richtig verstanden, ich muss das zwar noch abklären, aber ihr seit ja noch etwas da und das sollte schon klappen.
Ich regel das schon irgendwie."-
Kurzum, es wurde abgesprochen und nicht wie erst angedacht eine halbe Stunde, sondern wie Michel es ausdrückte, "Das wollen wir mal etwas länger genießen".

Zwei Nächte hatte ich Zeit, mir meine Fragen zurecht zulegen und meine Aufregung in den Griff zu bekommen.

:saflag: :saflag:

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Donnerstag, 21. März 2019, 14:53

... und da dachte ich, nach 18 Jahren bei einem holländischen Arbeitgeber könnte mich nichts mehr erschüttern ... Ihr müsst ja eine Engelsgeduld haben ...

Danke für den tollen Bericht mit den schönen Bildern (Nr. 140 hats mir ja besonders angetan)

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traveler57 (21. März 2019, 15:23)

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Donnerstag, 21. März 2019, 15:40

Zitat

Daher kam für mich völlig überraschend von seiner Seite die Frage, ob er mir/uns mit einem Besuch dort einen Gefallen und Freude machen könnte.
Ich war so perplex in dem Moment und fragte nach, ob ich das richtig verstanden hätte, das wir zu denen fahren dürften ???


na das entschädigt dann ja eindeutig für die holländer :thumbsup:

und hierfür sicherlich auch

Zitat

Je nachdem, wo die Tiere sich aufhielten, waren lange Anfahrtswege, bzw. Rückfahrten angesagt.
...
Hinzu kam die Wärme ,- das die Guides liebend gerne keine Morning-Walks machen wollten....


auch wenn ich ersteres jetzt eh nicht wirklich problematisch empfinde. auf dem weg zu einer den guides bekannten sichtung, kann man ja auch noch die ein oder andere schöne sichtung erleben. und selbst wenn nicht, ich finde es auch toll so durch den busch zu fahren oder gefahren zu werden, ohne an jeder ecke ein tier zu sehen :)

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traveler57 (21. März 2019, 17:20)

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Donnerstag, 21. März 2019, 17:55

auch wenn ich ersteres jetzt eh nicht wirklich problematisch empfinde. auf dem weg zu einer den guides bekannten sichtung, kann man ja auch noch die ein oder andere schöne sichtung erleben. und selbst wenn nicht, ich finde es auch toll so durch den busch zu fahren oder gefahren zu werden, ohne an jeder ecke ein tier zu sehen :)

Moin kalingua,

das sehe ich genau so.

Alleine schon auf dem Wagen zu sitzen, dabei die Gerüche und Geräusche aufzunehmen, ist schon etwas besonderes.
Das mit den längeren Wegen, sollte auch keine Kritik darstellen, sondern verdeutlichen, das das Gebiet recht groß ist
und nicht durch viele Wege zergliedert ist , wie in manchen anderen PGR's.
Das man gerade nicht weiß, - was, welche und wie viele Tiere man sichtet, ist das Salz in der Suppe.
Ist halt kein Zoo und das Naturerlebnis steht im Vordergrund,- zumindestens für uns. :)

VG Bernd

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34

Gestern, 13:23

Der Tag der Tage.... zumindest für mich.

Und der fing nicht so prickelnd an.
Nach dem Weckruf und dem kurzen ersten Frühstück, machten wir uns fertig zur morgendlichen Ausfahrt.
Nach dem Regen in der Nacht, hingen die Wolken noch sehr tief.
"Unsere" drei aus dem Nachbarstaat, verzichteten, da sie früh abfahren wollten.
Das neue Pärchen, das am Vortag viel zu spät das Camp erreichte und damit schon einmal einen Drive verpasst hatte,
waren nun unsere neuen Begleiter auf dem Wagen.
Die Guides hatten sich komplett in Ölzeug eingepackt, wir hatten zumindest Regenjacken an.
Kaum waren wir losgefahren, setzte leichter Regen ein, der dann doch sehr schnell intensiver wurde.
So zogen wir die im Wagen liegenden Ponchos über.
Doch wir bemerkten schnell, das die das Wasser so durch ließen......
Wir cruisten umher, trafen einen missmutigen Elefantenbullen an, der in Ruhe seiner Hautpflege nachgehen wollte.
Ansonsten war es sehr ruhig, bzw. nichts los im Busch, - was aber auch nicht verwunderte, nach der Nacht mit dem vielen Regen.
Nach ca. 1,5 Stunden drehte ich mich zu unseren Begleitern um, und fragte sie, ob sie noch weiter unterwegs sein möchten....
"Eigentlich nicht, wir sind schon komplett nass,- lieber zurück."
Ich sprach mit Never und er nickte nur.....
Innerhalb von 15 Minuten waren wir wieder zurück im Camp.
Nach einer fast warmen Dusche ( wir waren halt zu früh zurück...) gab es ein reichliches Frühstück.
Die Luft wurde höher und die Wolkendecke riß auf.

Ich schaute mich im Campbereich etwas um, beobachtet ein paar Vögel in den Bäumen, am Zelt und wir ruhten uns aus. - die Zeit verging....

Never schaute vorbei und sagte, das wir uns für 2.30 - 2.45 pm fertig machen sollten.
Er oder Michel würden uns dann abholen und nach Djuma bringen.


Das Meet and Greet :
Pünklich war Michel dann doch da.
"Kann es losgehen", fraget er. "Und ob" !!!!

So setzetn wir uns in seinen "Edelsafariwagen" und fuhren ab.
Zuerst zeigte er uns noch Ecken, wo in naher Zukunft noch neue Projekte verwirktlicht werden sollen.
U.a. soll dort im Busch, eine Plattform gebaut werden, wo Gäste für eine Nacht, komplett für sich alleine übernachten können.
Den Sternenhimmel gratis dazu.
Dann näherten wir uns der Gebietsgrenze, wo wir nun mit Michel direkt über die streng mit Kameras bewachte Grenze aus dem Manyeleti-Gebiet,
hinüber auf die Djuma Seite wechselten.
Normaler Weise ist dieser Weg verboten, selbst Michel darf diesen nur unter bestimmten Voraussetzungen nehmen und bei vorheriger Anmeldung und Genehmigung.
Echt harte Gesetze hier, mit hohen Strafen bei einer Missachtung !
Bei den Kameras, sagte er dann, nun winken wir mal alle freundlich , als Dankeschön, das wir so passieren dürfen.
Verrückt !
Nun waren wir also auf dem " geheiligten Land" von Sabi Sands/ Djuma, - das Land von Tingana, Thandi, Thalamba und Hukumuri, den Leoparden,
die mich/uns und den vielen anderen Zuschauern weltweit so begeistern.
Der Abzweiger nach Djuma war erreicht und kurze Zeit später waren wir am Camp der TV Crew.

Kirsten ,Head of Produktion begrüßte uns und wir gingen in den Regieraum mit all seinen technischen Ausstattungen.
Eine Menge an Monitoren hingen da an der Wand, zig Tastaturen davor. Das Regiepult, ect.
und doch nur noch eine Außenstelle, denn, das Hauptsendezentrum wurde Anfang Januar nach Johannesburg verlegt.
Da ja auch aus Kenia ( Mara Triangle) gesendet wird und wohl auch demnächst aus Botswana, ist die Lage zentraler.
Ich erinnere noch mal daran, das ganze läuft über einen livestream via dem WWW .
Bei Schaltungen zwischen Kenia und Djuma sind 10 Sekunden Off-Zeit einzuplanen.
Alles sehr spannend und sehr informativ erzählt.
Sogleich trafen wir auch ein mir gleichwohl sehr bekanntes Gesicht im TV Raum.
Tristan Dicks, holte sich noch die letzten Infos, da er in ca. 60 Minutzen live auf Sendung sein würde.
Trotzdem nahm er sich die Zeit und unterhielt sich mit uns eine ganze Weile, und es lief.....
Meine Nervosität vor diesem Treffen war wie weggeblasen, der Talk verlief völlig entspannt und wie so oft in SA.
Trifft man dort auf fremde Menschen und es kommt zu einem Gespräch, ist die gegenseitige Aufmerksamkeit sehr spürbar.
Hier war es allerdings etwas anders, denn ich "kannte" die ja alle.
Die sind entweder auf dem TV Gerät oder auf dem Laptop, fast schon " Mitbewohner" in unserem Wohnzimmer.
Sie selber sprechen ja in die Linse der Kamera und doch vermitteln sie einem, mit auf dem Wagen zu sein.
Das erzählte ich Ihm und er war sehr froh, das ich /wir das so empfinden, -"Das wäre ein sehr schönes Dankeschön für seine und ihre Arbeit hier im Team."
"Wir sehen uns gleich noch mal wieder" und er verließ uns.
Vor der Tür , die nächste Überraschung, Jamie Paterson, ebenfalls ein "Homemitglied" und schon seit Jahren dabei, heute ohne live- Zeiten.
Auch hier wieder smalltalk at it's best.
- Neben den üblichen Fragen von ihrer Seite und meinen, erzählte sie von ihrem Projekt, die Hyänen von Djuma und auch die in der Mara,
zu erfassen und die Strukturen der Clans zu untersuchen.
Orginal Zitat von Jamie, - "Wenn ich gewusst hätte, was da auf mich zukommt, ........"
Nebenbei, wie diese super zierliche Frau , mit dem Wagen im Gelände zurechtkommen kann ?- meinen größten Respekt hat sie !
Den Fuhrpark hatten wir uns zu Beginn schon angesehen, Wendy , Rusty und Co . mit allen technischen Raffinessen und Improvisationen.
Da mich gerade die TV-Kameras mit Ihren Brennweiten doch sehr faszinierten, war es nun an der Zeit mit einem der Kameramänner zu reden.
Die Sony Cams, haben eine Brennweite von bis zu 1200mm und bilden bis 800-900mm super scharf ab.
Wenn man sich ansieht, wie diese mit ihrem Stativ auf dem Wagen befestigt sind, wundert man sich schon,
wie die es schaffen so tolle Bilder zu uns nach Hause senden zu können.
Kabelbinder, Fixband ect, waren all gegenwärtig.
Steve(en) Falconbridge, war nun mein nächster Gesprächspartner, Ihm und James Hendry, hatte ich im letzten Jahr geschrieben,
- es ging dabei um Zebras , ob sie sich wirklich von einer Seite, bei einem Sandbad, auf die andere Seite rollen würden oder nur bis auf den Rücken.
Da wir den kompletten Rollvorgang im Karoo NP miterlebt hatten, konnte ich damals darüber Auskunft geben.
Steve war etwas angespannter, checkte seine Audio- Verbindungen nach Johannesburg und war irgendwie schon im Tunnel.
Wie ein Rennpferd vor dem Start , das mit den Hufen scharrt....
Er wollte raus.... Tristan hingegen, im zweiten Wagen, war völlig relaxt und wir sprachen noch eine ganze Weile über den Kruger,
den Unterkünften dort und über die Gegend,um Mopani, wo wir noch hin wollten.

149. mit Jamie


150. Steve und Jeandre noch "verhüllt"


151. nackte Technik....

151 b.



151 c. Gespräch mit Jeandre....





151d.


152. Steve erklärt uns so einige Dinge....


153. Tristan checkt seine Audioearphones



154. Kirsten, Manuel (Kamera), Tristan , Steve und wir.....



155. "Good father" of safarilive - James Hendry






Wir verabschiedeten uns , denn nun musste er auch "zur Arbeit" : was danach draußen alles so passierte und was Mister Leopard ( Tristan) so sah, hier:


Michel , der sich abseits hingesetzt hatte kam nun dazu , Kirsten war auch noch dabei, als nun auch das Urgestein James Hendry sich zu uns gesellte.
"Bei Ihm musst du aufpassen" sofern wir ihn antreffen, hatte ich mir im Vorfeld gesagt, denn der ist nicht " ganz ohne".
Immer einen "Schalk im Nacken" und immer für einen Spaß gut, - doch auch hier lief alles glatt.
Er hatte sich kurz vorher einige Infos über uns, bei Michel geholt und erinnerte sich an die Zebrastory.
Unter anderen gingen die Gespräche über unsere Reise, die Eindrücke davon, meine Meinung über ihre Arbeit .
Alles für mich viel zu kurz, - die gute Stunde verging wie im Fluge.

Das ganze Team: scrollt nach unten .......

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, das wir auch Lauren kurz gesprochen und Trishala gesehen haben, die sich nach uns mit James und anderen auf eine
Trainingsfahrt begeben hatten ( Video bei 1.37.40)
Wie gesagt für mich viel zu kurz und anderseits , so eine Möglichkeit geboten zu bekommen, damit hätte ich nie gerechnet....
Das Höchste was ich mir in den Tagen auf Pungwe hätte vorstellen können, wäre ein Zufallsbegegnung bei einem Drive an der Grenze zwischen den beiden
Gebieten gewesen.
Das Privileg , so etwas erleben zu dürfen, und das es eine Person gibt, die dies ermöglicht hat, erfüllt mich mit besonderer Dankbarkeit.
Aber der Tag bzw. der Nachmittag war ja noch nicht vorbei, für das Treffen hätte ich auch auf den Drive verzichtet.
Doch Michel hatte gesagt, es wäre doch schade, den Drive sausen zu lassen , "Ich las mir etwas einfallen."

Das sah dann so so aus:
Never, der mit dem Wagen unterwegs war, wurde angewiesen, sich in Grenznähe aufzuhalten.Ein kurzes Telefonat und nach einigen Wegen noch auf dem Djuma Gebiet, - "vielleicht haben wir ja Glück und treffen Tingana an ", so Michel,
ging es dann zurück auf den südlichsten Teil von Manyeleti.
Dort warteten Never und Isacc mit den beiden aus Deutschland auf uns.
Wir wechselten den Wagen und bedankten uns nochmals bei Michel für seine ganze Mühen , Zeit und Aufmerksamkeit.

Ich war noch so geflasht von dem Treffen, das ich mich schwer auf die nun folgenden Begegnungen konzentrieren konnte.
Aber gut, das wir den Drive doch noch mitmachen konnten.......

Davon im nächsten Teil......
:saflag: :saflag:

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