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Beat H. Schweizer

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Sonntag, 13. Januar 2019, 23:11

Sehr interessant! Ich habe im September in der Gwango Heritage Lodge gebucht. Der Hinweis zur fehlenden Autotraenke ist Gold wert! Ich brauche Diesel. Danke!
Cheers
Battli
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chrissie2006

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Montag, 14. Januar 2019, 16:30

Bis September ist ja noch ein Weilchen hin, und da kann es (gerade in Zimbabwe) schon wieder ganz anders aussehen. Aber besser sich im Vorfeld darauf einstellen und sich dann ggf. positiv überraschen lassen.

Beat H. Schweizer

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63

Dienstag, 15. Januar 2019, 07:17

HalloCHrissie,
Wenn ich die Entwicklung der sprunghaften Mehrkosten an Diesel so ins Kalkuel nehme, kann ich mir kaum was Positives herausnehmen. Da haengen die Zulieferer dran, das beeiflusst wiederum die Lebenshaltungspreise. War schon vergangenen Oktober in ZIM und spuere doch eine gewisse Anspannung unter den Zimbis. Meine Maid ist aus ZIM, die erzaehlt so Manches. Aber ich fahre trotzdem hin.
Abwarten.
Cheers
Battli
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Bär

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Dienstag, 15. Januar 2019, 07:56

Lt. ZDF hat die Regierung gestern die Treibstoffpreise verdoppelt.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Beat H. Schweizer

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65

Dienstag, 15. Januar 2019, 13:04

Benzin USD 3,11; R43
Diesel USD 3,35; R46

Cheers
Battli
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chrissie2006

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66

Mittwoch, 16. Januar 2019, 08:38


Wenn ich die Entwicklung der sprunghaften Mehrkosten an Diesel so ins Kalkuel nehme, kann ich mir kaum was Positives herausnehmen.


Ich meinte auch die eventuelle Verfügbarkeit von Diesel im Hwange NP.

chrissie2006

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Donnerstag, 17. Januar 2019, 16:31

21.09. Hwange – Main Camp

Es ist leider keine sternenklare Nacht, wenngleich es auf Vollmond zugeht. Gegen 4:00 Uhr müssen Elefanten in unserer Nähe sein, man hört Äste knacken. Sie bleiben bis kurz nach 5 h, dann hören wir sie noch einmal tröten, danach ist Ruhe.
Schon beim Aufstehen nerven die Fliegen. Es ist wieder sehr dunstig, kein gutes Wetter für Fotos. :(


hier sieht man die Größe der Campsite gut- ich weiß jedoch nicht, ob sie tatsächlich immer nur an eine Partei vergeben wird

An der Rezeption des Hwange Nationalparks erfahren wir, dass die privaten campsites ausgebucht sind, so buchen wir uns erst mal für zwei Nächte im Main Camp ein.



Es ist bereits 7:45 h, als wir das Gate in den Park passieren. An einem Wasserloch (Dom Pan?) ist eine Menge los:



Von der anderen Straßenseite kommen insgesamt neun Hornraben auf das Wasserloch zu. Für uns interessant ist, dass sie zum Teil von den Waffenkiebitzen attackiert werden.



Durch den Wind ist es auf der Nyamandhlovu Platform recht frisch. Neben einigen Touristen sehen wir verschiedene Tiere wie Wasserböcke, Impalas, Krokodile, Kudus und Zebras (auf "Beweisfotos" verzichte ich, da im weiteren Bericht noch genug Fotos folgen und vormittags Gegenlicht herrschte).


Nyamandhlovu Platform -Bild wurde nachmittags aufgenommen

Die Piste zur Dopi Pan ist sehr ruppig: steinig und zum Teil wellblechmäßig. Da sie durch Mopanebusch führt, sehen wir so gut wie nichts. Dafür ist die Sonne inzwischen raus gekommen. Den letzten knappen Kilometer vor der Kreuzung, an der die Pfanne liegt, wird es etwas offener mit Bäumen und gefällt uns somit besser. Tiere sehen wir dennoch nicht. :whistling:

An der Dopi Pan selbst beobachten wir Rappenantilopen, leider ist auch hier das Licht ungünstig.





Auf dem Heimweg kommen wir an der Caterpillar Pan vorbei, außer zwei Krokodilen und einem Rotschnabeltoko hält sie jedoch nichts für uns bereit.

Im Main Camp erstehen wir bei einer wenig gesprächigen Verkäuferin ein Brot, anschließend widmen wir uns der Wäsche. Da Christian in keinem der ablution blocks auf der Suche nach einem Abflussstöpsel fündig wird, nimmt er eine einzelne Socke als Ersatz (Afrika fördert die Kreativität :D ), so kann die Wäsche während des Frühstücks einweichen.

Trotz böigem Wind genießen wir es auf dem Campingplatz, denn auch hier gibt es immer was zu sehen: tree squirrels, Graulärmvogel, Schildraben. Von den Unterkünften der Angestellten hören wir Hühnergegacker. Auf Toilette habe ich ein ekeliges Erlebnis, was mich noch eine Weile beschäftigt und mir meine persönliche Grenze aufzeigt: als ich die Spülung betätige, kriechen unter dem Beckenrand mehrere Kakerlaken oder ähnliche Insekten hervor :help: .

Wir sind lange die einzigen auf dem Campingplatz, erst gegen 13:15 h kommt ein weiteres Fahrzeug. Bevor wir noch mal losfahren, gönnen wir uns einen weiteren Kaffee, und ich nehme die Wäsche ab.

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chrissie2006

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Donnerstag, 17. Januar 2019, 16:40

Auf der Fahrt zur Nyamandhlovu Platform sehen wir einige Tiere, zB Elefanten, Ducker, Zebras, Warzenschweine und Rappenantilopen.





Neben unserem ist nur ein weiteres Auto an der Platform. Um diese Zeit liegt das Wasserloch im guten Licht.









Anschließend fahren wir Richtung Tshebe Tshebe Pans. Wie meistens will ich jeden Abzweig mitnehmen, so auch die kurze Zufahrt zur Ngwenya Pan :whistling: . Und diesmal lohnt es sich: drei Löwen 8o . Wir können sie ungestört beobachten. Zwischendurch bewegen sie sich nur kurz oder gähnen oder legen sich katzentypisch auf den Rücken.










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chrissie2006

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Donnerstag, 17. Januar 2019, 16:48

Wir fahren noch etwas weiter Richtung White Hill Pan, bevor Christian etwas mühsam umdreht, es gibt in der kurvenreichen Straße einfach keine gute Gelegenheit.

Hinter dem Abzweig zur Ngwenya Pan trauen wir unseren Augen kaum, was wir vor uns auf der Straße sehen:







Wir sind hin und weg. Da die Schließzeit des Gates näher rückt, reißen wir uns bald von diesem Anblick los.



An Giraffen fahren wir ohne anzuhalten vorbei, aber am Wasserloch Balla Balla stoppen wir, um die Elefanten beim Baden im Schlammloch zu beobachten. Ein Kleiner muss richtig aufpassen, dass er nicht von einem größeren zerdrückt wird.





Der Angestellte am Gate fragt uns nach unseren Sichtungen. Gut gelaunt berichten wir und erfahren, dass das Löwenrudel sich sonst wohl um Balla Balla aufhält.

Wir suchen uns eine Campsite und stellen uns fast dorthin, wo wir heute Nachmittag waren: in die Nähe des Waschhauses, wo ich zum Schluss gute Erfahrungen gemacht habe :whistling: . Der donkey brennt bereits.

Christian entfacht das Feuer für den Grill. Er schaut sich um, wo er abends seine Grillzange aufhängen kann, dabei entdeckt er einen Skorpion in einem Baumloch.

Von den Unterkünften der Angestellten dringt Gesang zu uns herüber. Nach einem leckeren Essen stoßen wir noch auf die tollen Löwensichtungen an, bevor wir frisch geduscht ins Bett fallen.
Tageskilometer: 107
ÜN: Hwange NP, Main Camp

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Beat H. Schweizer

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Donnerstag, 17. Januar 2019, 16:56

Ja, bei einem solchen Anblick, einem Dutzend Loewen zu begenen, kommt schon Freude auf! Das war ja wiklich Glueck!
Cheers
Battli
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chrissie2006 (17. Januar 2019, 17:03)

bandi

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Donnerstag, 17. Januar 2019, 22:40

Ich sag nur 'wow' - so viele Löwen gleichzeitig zu sehen, ist ja ein Riesenglück :thumbsup: , aber ihr habt es verdient :thumbsup: und ich freue mich auch über die anderen tollen Fotos und den interessanten Bericht. Vielen Dank :danke:

LG Bandi :)
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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chrissie2006 (19. Januar 2019, 12:40)

parabuthus

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Freitag, 18. Januar 2019, 10:56

Ich schließe mich Renate an. Was für eine spektakuläre Sichtung!

Wie immer spannender und informativer Bericht. :danke:

Hoffentlich stabilisieren sich die Zustände in Zimbabwe wieder. Ich würde da auch gerne hin. Aber so wie es derzeit läuft, werde ich es nicht verkaufen können...

LG

Christian

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chrissie2006 (19. Januar 2019, 12:40)

chrissie2006

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Samstag, 19. Januar 2019, 12:41



Hoffentlich stabilisieren sich die Zustände in Zimbabwe wieder. Ich würde da auch gerne hin. Aber so wie es derzeit läuft, werde ich es nicht verkaufen können...


Das kann ich gut verstehen. Wir würden momentan auch nicht nach Zimbabwe reisen. Wir sind froh, dass es im September noch gut machbar war.

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parabuthus (21. Januar 2019, 10:41)

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Dienstag, 22. Januar 2019, 17:12

22.09. Hwange NP

Noch vor dem Aufstehen hören wir Hyänen heulen. Da Christian mindestens einen Kaffee in Ruhe trinken will, ist es schon fast 7 h, als wir das Gate passieren. :rolleyes:
Unweit des Camps ist eine Autoansammlung, und wir sehen die Löwen ein ziemliches Stück von der Straße entfernt liegen. Da wir keine gute Sicht haben, versucht Christian vorbeizufahren, was nicht ganz einfach ist, denn die Autos nutzen fast die gesamte Breite der Piste.
An der Ngwenya Pan, dort wo gestern die drei Löwen waren, tut sich heute nichts.
Nach einer Weile biegen wir rechts ab, leider gibt es kein Hinweisschild, wohin der Weg führt. Nach einem Blick auf die Karte vermute ich, dass es Richtung Dete ist.
Wir fahren zu einer Pan, leider verziehen sich die Zebras, aber das Wasserloch sieht mit den toten Bäumen malerisch aus.



Zurück auf der Hauptpiste sehen wir die Überreste zweier Elefanten, einmal sind es nur Knochenteile, beim zweiten Mal Knochen und Schädel. Kudus rennen vor uns über die Straße. Die Straße bietet wieder Wellblech pur. :(
Wir biegen Richtung Mtoa Ruins ab, da es aussieht, als ob so an die Kaoshe Pan herankommt. Zuerst führt der Weg durch offene Savanne, dann geht's aber wieder durch dichten Mopanebusch. Es wird so sandig, dass Christian den Allrad zuschaltet. Die Luft riecht würzig. Da jedoch kein Abzweig kommt, drehen wir um.
Wir erkennen Löwenspuren auf dem Weg, aber von ihnen selbst ist nichts zu sehen. An der Garikamwe Pan drehen wir um. Es wäre möglich, eine Rundtour über White Hill Pan zu machen, aber das ist uns dann doch zu weit, so fahren wir zum Camp zurück. Der Wind weht trotz der inzwischen 28° C spürbar.



Da auf Nachfrage an der Rezeption auch die nächsten Tage keine private Campsite frei ist, schauen wir uns ein Chalet an. Wir wussten schon im Vorfeld, dass diese sehr einfach sind und nicht über ein eigenes Bad verfügen. Ein mit Moskitonetz versehender Vorraum mit kleinem Tisch und zwei Stühlen gehört auch dazu. Wie nicht anders zu erwarten, haben sie auch schon bessere Zeiten erlebt. Positiv überrascht sind wir über das Waschbecken im Zimmer. Da der Aufpreis zum Camping nur 6 $ beträgt, entscheiden wir uns, eine Nacht im Chalet zu buchen. Die Angestellte teilt uns mit. dass es sofort beziehen können, zahlen sollen wir nachmittags.




Vorraum




Küchenbereich für Chaletbewohner

Beim Frühstück stellen wir fest, dass das Toastbrot aus Kariba schimmlig geworden ist ;( . Zum Glück haben wir schon ein neues gekauft.
Wie gestern können wir auf dem Campingplatz diverse Vögel (über die Goldbugpapageien freue ich mich besonders) und anderes Getier wie zB eine Eidechse beobachten, dennoch wollen wir nicht den bis zum späten Nachmittag mit dem Gamedrive warten.

Wir fahren über den Balla Balla Loop zur Nyamandhlovu Platform. Wahrscheinlich tut sich aufgrund der Mittagszeit wenig bis nichts.
Zuerst sind wir alleine an der Plattform, dann kommt ein schwarzes Pärchen und wenig später kommt noch eine Gruppe, die offensichtlich zu dem stattfindenden Gamecount gehört. Auf der Plattform spürt man den starken Wind sehr. Zahlreiche Waffenkiebitze stehen am Uferrand.


Blick von der Nyamandhlovu Platform



Zebras und Gnus nähern sich, aber es dauert lange, bis sie in der Nähe des Wassers sind. Eine größere Pavianherde erscheint, sie trinken jedoch aus dem Frischwasserzulauf und lassen sich auf der anderen Straßenseite im Schatten eines Baumes nieder.









Nach über einer Stunde haben wir uns genug vom Wind durchpusten lassen und fahren zum Camp zurück.

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Dienstag, 22. Januar 2019, 17:45

Wir wollen morgen zur Ngweshla Pan und überlegen hin und her, wie wir es am besten machen. Wir kommen zu dem Schluss, das Chalet für eine weitere Nacht verlängern. Sollte es uns wirklich absolut nicht gefallen, haben wir eben sechs Dollar zu viel bezahlt. Wir wollen gleich Nägel mit Köpfen machen, aber die Angestellte an der Rezeption erreicht leider nicht den Verantwortlichen für die Chalets. Im Shop stocken wir unseren Getränkevorrat auf. Zurück auf der Campsite stoßen die Babbler ihr Konzert an. :)


Restaurant, ganz rechts im Bild die Rezeption

Nachdem wir uns ausgeruht und den Akku vom Fotoapparat zum Laden angeschlossen haben, testen wir unser Sichtungsglück erneut. Die Piste zur Makwa Pan erfreut uns mit Wellblech. X(





Ein Krokodil gleitet an der Makwa Pan ins Wasser. Wir gehen auf den Hochstand, aber von oben entdecken wir nichts, was nicht auch unten zu sehen ist.
Zwei Gruppen richten sich zum Sonnenuntergang mit Sundowner auf den Unterstand ein. Vielleicht übernachten sie an der Pan, was neuerdings möglich ist.









Auf dem Rückweg beobachten wir zwei Warzenschweine. Die Löwen, die wir danach beim Anpirschen auf Zebras beobachten können, sind natürlich wesentlich interessanter. :P Dieses Mal haben wir die Löwen nur kurz „für uns“, es folgen andere Fahrzeuge, was die Löwen meiner Meinung nach etwas irritiert.








gut getarnt







An der Rezeption erfahren wir, dass die Chalets morgen ausgebucht sind. Wir wollen dafür die Campsite für drei Nächte bezahlen, aber wir sollen morgen zahlen. Anscheinend hat sie keine Lust mehr, kurz vor Feierabend noch tätig zu werden. Für uns erweist sich dies später als Vorteil.
Heute gibt es Nudeln mit Kidneybohnen, Tomatensoße und meatballs. Die Soße verfeinern wir mit Feta. Es schmeckt gut, und wir sind beide mal wieder pappsatt.
Da der Donkey nicht befeuert wurde, muss ich kalt duschen. Christian verzichtet aufs duschen. :whistling:
Trotz Ventilator sind es noch knapp 30° C im Zimmer. Das stört Christian im Gegensatz zu mir nicht, er schläft ziemlich schnell ein. Als mich auch noch eine Mücke piesackt, ist ans Einschlafen erst recht nicht zu denken. :cursing: Christian wacht vom Surren der Mücke wieder auf. Leider sind unsere Vernichtungsversuche erfolglos. Wir versprühen daher Peaceful Sleep, so kann auch ich (ein-)schlafen, ob „peaceful“ bezweifle ich. ;)
Tageskilometer: 115
ÜN: Hwange NP, Main Camp

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Sonntag, 27. Januar 2019, 16:03

23.09. Hwange NP

Als wir aufstehen, sind wir froh, dass wir keine weitere Nacht im Chalet buchen konnten: die Matratzen sind durch gelegen, im Zimmer war es wesentlich wärmer und es ist schwieriger als im Camper, eventuelle Mücken aufzuspüren und ins Jenseits zu befördern.

Beim Losfahren ist es noch sehr frisch mit nur 15 °C. Lassen sich deshalb außer Perlhühnern keine Tiere blicken? ?(





Kurz vor der Makwa Pan ist wenigstens ein Warzenschwein.



Wir verbringen eine ganze Weile an der Makwa Pan mit der Beobachtung von Graulärmvögeln, die offenbar an das Nest der Büffelweber wollen.







Hinter der Makwa Pan dominiert der Mopanebusch. Nach knapp 25 km lichtet er sich. Inzwischen ist die Temperatur auch für mich in den Wohlfühlbereich ( 25 ° C +) gestiegen. 8o

Auf der Kennedy Picknick Site treffen wir zwei Pärchen von Mana Pools wieder und unterhalten uns.



2016 hatten wir das Glück und konnten zumindest eine Nacht hier verbringen




Hinten der Küchenbereich, im Vordergrund Häuschen mit WC mit Dusche


Southern Pied Babbler

Als zwei Game Drive-Fahrzeuge zur Kaffeepause auf den Picknickplatz kommen, wird es uns zu voll und wir fahren weiter.

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Sonntag, 27. Januar 2019, 16:26


zwischen Picknicksite und Kennedy 2 Pan

An der Kennedy 2 Pan sind wir so sehr auf eine Höhlenweihe konzentriert,



dass Christian den ersten Elefanten erst bemerkt, als dieser schon fast am Auto ist. :whistling: Über 20 Elefanten kommen zur Pan. Sie ziehen eine wahre Badeschlacht ab. 8o

















Als die Elefanten genug haben, trauen sich die Zebras ans Wasser.



Die Weiterfahrt zur Ngweshla Picknick Site verläuft bis auf die SIchtung einer Pferdeantilope ereignislos.






Ngweshla Pan

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chrissie2006

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Mittwoch, 30. Januar 2019, 08:36

23.09. Hwange NP Teil II

Am Picknickplatz stehen einige Fahrzeuge, darunter ein Tourfahrzeug mit einer Gruppe aus den USA. Wir kommen mit einem Mann (er hat einen Cousin in Lüdenscheid) und mit einem Pärchen aus Florida ins Gespräch.
Während wir uns mit unserem bescheidenen Proviant stärken, zaubern die Guides wahre Köstlichkeiten für ihre Gäste auf den Tisch. Da läuft uns das Wasser im Mund zusammen. ;)





Für den Rückweg wählen wir den gleichen Weg. Man könnte zwar eine andere Strecke zurückfahren und somit eine Rundtour daraus machen, aber diese wäre länger und da die Piste sehr ruppig ist, möchte Christian keinen Kilometer mehr als nötig fahren.
Der Rückweg hält nichts Aufregendes für uns bereit. Wir sehen u.a. Impalas, Paviane, Giraffen, Kudus und noch einmal eine Pferdeantilope, in Fernglas- Entfernung auch noch Zebras, Gnus und Strauße.



Ebenso sehen wir mehrmals Elefanten, aber in größerer Entfernung und meistens nur alleine oder zu zweit.
Schon von Weitem sehen wir, dass an der Kennedy 2 Pan wieder Elefanten sind. Die Elefanten baden nicht so ausgelassen, daher verweilen wir diesmal auch nicht sehr lange.







Ab und zu kommt uns ein Auto entgegen. Wir nutzen die Kennedy Picknick Site für einen Pipistopp. Als ich mir die Hände wasche, kommen Bienen aus dem Wasserhahn. :huh:

An der Makwa Pan überlegt ein Kudubock, ob er zum Wasser kommt, entscheidet sich jedoch dagegen.



Bereits um 16 h sind wir im Main Camp. Wir kaufen im Shop ein paar Kleinigkeiten. Da die Verkäuferin nicht genug Wechselgeld hat, bekommen wir statt 0,10 $ zwei Kaugummis. :rolleyes: Zurück am Auto fällt Christian auf, dass hinten anscheinend etwas von der Dämmung zum Aufbau runterhängt. Die Wellblechpisten fordern nicht nur von uns sondern auch vom Auto ihren Tribut. Mehr schlecht als recht schieben wir die Dämmung wieder unter den Aufbau.

An der Rezeption buchen wir nur für zwei Nächte die Campsite, da wir uns offen lassen wollen, ob wir die letzte Nacht (bevor es Richtung Grenze geht) auf der Tuskers Campsite verbringen. Dort gibt es einen eigenen Hide und ein Wasserloch.
Hier treffen wir auch Lilli. Da sie keinen Sprit mehr hat, muss sie nochmal zurück nach Cross Roads fahren.

Ungewohnt früh richten wir uns auf dem Campingplatz ein. Christian nimmt den Tisch aus der Halterung, die Mutter fehlt und die Schraube hat sich gelöst. Der camp attendant bringt uns Feuerholz, so dass schon bald das Feuer lodert.



Lilli gesellt sich zu uns, und wir tauschen beim Essen unsere Erlebnisse der letzten Tage aus. Es wird nicht ganz so spät wie bei unserem ersten Treffen, was u.a. auch daran liegt, dass es recht frisch ist.
Es ist Vollmond, leider sind die Fotos nicht vorzeigbar. ;(
Tageskilometer: 120
ÜN: Hwange NP, Main Camp

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chrissie2006

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Samstag, 2. Februar 2019, 14:55

24.09. Hwange NP

Wir hören noch lange Musik von den Angestellten. Gegen Morgen ertönt das Vogelkonzert, und vor allem der Graulärmvogel ist unüberhörbar. Lilli wuselt schon seit 5 h herum, wir wagen uns erst gegen 5:45 h unter der Bettdecke hervor, denn es sind nur 10°C.

Es ist schon fast 7 h und hat sich immerhin schon auf 15 °C erwärmt, als wir Richtung Ballaballa fahren. Ein paar Perlhühner sind die ersten Tiere, die ich ausmachen kann. Sie sind weit versteckt im Gras.
Auch die Giraffe stellt nicht ihre volle Schönheit zur Schau.





Vier Tourenfahrzeuge sind vor uns. Christian erkennt, dass Löwen auf der Straße vor uns laufen. Von der Rückbank kann ich nur einen kurzen Blick auf die Löwin werfen, bevor sie im Gebüsch verschwindet. :(

An der Ngwenya Pan schauen wir nur kurz, da auch das Game Drive-Fahrzeug der Ivory Lodge dreht.

Ich entdecke einen Greifvogel mit Beute. Wir tippen auf einen yellow billed kite. Wir können ihn kurz beobachten, bevor er mit seiner Beute wegfliegt.





Wir biegen Richtung Dom Pan ab. Es riecht wieder schön würzig. Wir vermuten, dass die grünen Büsche den Geruch ausströmen.

An der Dom Pan ist mehr los:





Etwas abseits steht ein Warzenschwein. Die Hippos dagegen halten sich fast nur unter der Wasseroberfläche auf.

An der Nyamandhlovu Plattform stärken wir uns. Es fühlt sich trotz Wind warm an. Zu sehen sind nur ein paar Vögel, selbst Affen machen sich nicht bemerkbar (daher auch keine Fotos). Die Toiletten scheinen neu gefliest zu sein, es gibt sogar Klopapier, aber weder Spülung noch Leitungswasser funktionieren. :whistling:

Wir fahren in entgegengesetzter Richtung des Main Camps weiter. Leider erweist sich die Strecke als tierarm. Als uns die Piste zu schlecht wird, drehen wir um.





Ganz enttäuscht sind wir dennoch nicht, denn wir sehen mehrmals einen Weißscheitelwürger - eine Erstsichtung für uns. Leider gelingt mir nur ein Foto, wie er wegfliegt. ;(

Zurück im Camp stellen wir das erste Mal das Sonnendach auf, denn nach dem kühlen Tagesbeginn zeigt das Thermometer nun 32 ° C an 8) . Wie vor ein paar Tagen sind wir die einzigen auf der Campsite.


So lässt es sich aushalten.


auch yellow billed kites?


tree squirrel

Ich teste in dem unfertig wirkenden Sanitärblock die Toiletten und kann es gar nicht glauben, hier gibt es statt Badewannen Duschen für die Damen (von den Duschen gibt es keine Fotos). :thumbsup:


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Samstag, 2. Februar 2019, 15:19

Später fahren wir zuerst zur Caterpillar Pan.
Wir bleiben über eine halbe Stunde, da es immer wieder was zu sehen gibt:
viele Paviane, einige Zebras, Warzenschweine, Rappen- und Pferdeantilope sowie diverse Vögel (Kapturteltauben, Glanzstare, Tokos, Nilganse, Waffenkiebitze). Diesmal habe ich es mehr „live“ als durch die Kameralinse genossen, daher gibt es kaum Fotos. :whistling:







Nun wollen wir wieder einmal unser Glück an der „Löwen“-Pan (Ngwenya Pan) testen. Auf dem Weg dorthin läuft ein Löwe im Gehölz an uns vorbei. Vier Game Drive-Fahrzeuge verfolgen ihn, da er in ihrer Fahrtrichtung läuft.



Erst beim Anschauen der Fotos fällt uns auf, dass er nicht gut genährt ist.





An der Pfanne Ngwenya Pan tut sich nichts. Wir nehmen nochmal den Balla Balla Loop.



Eine Viertelstunde vor Schließung sind wir im Main Camp. Den im Restaurant gekauften Sundowner dürfen wir nicht mit zum Campingplatz nehmen, daher setzen wir uns im „Garten“ hin.





Da uns der camp attendant wie abgesprochen Feuerholz hingelegt hat, steht dem Grillen nichts im Wege. Während sich Christian um unser leibliches Wohlbefinden kümmert, gehe ich duschen.
Das Licht an den Waschbecken funktioniert nicht, aber ansonsten besteht kein Grund zu klagen: die Duschkabinen sind mit einer Stange zum Ablegen des Handtuchs sowie zwei Haken an den Türen ausgestattet. Aufgrund des großen Fensterbrettes ist auch dort genug Ablagefläche.

Kurzzeitig machen wir uns Gedanken, da Lilli nicht wie gebucht im Camp übernachtet, dann gehen wir davon aus, dass sie, wie schon öfters, von jemanden eingeladen worden ist, die Campsite zu teilen. Im Nachhinein erfahren wir, dass sie kurzerhand am in dieser Vollmondnacht stattfindenden GameCount teilgenommen hat.
Es ist windstill, vielleicht kommt es mir deshalb heute wärmer als gestern vor. Als das Feuer langsam ausgeht, waschen wir ab, und Christian geht duschen. Der letzte volle Tag im Hwange NP geht dem Ende zu. ;(
Tageskilometer: 108
ÜN: Hwange NP, Main Camp

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