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U310343

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Mittwoch, 7. November 2018, 08:48

Reisebericht 18 Tage im Oktober/November 2018 KwaZulu-Natal

Liebe Foriker

Die Reise ist noch nicht zu Ende. Aber was machen bei schlechtem Wetter und witterungsbedingten Ausfall des Wlan. Alles bisher Erlebte aufschreiben und damit die Grundstock für einen Reisebericht legen.

Reisebericht Südafrika
KZN 26.10.- 15.11. 2018

Vormerkung:

Diese Reise war ein nachträgliches Geburtsgeschenk an meine Frau. Sie hatte mir erlaubt über ihren 60. Geburtstag wegzufahren. Insoweit war die diese Reise geprägt durch den Besuch von Tierreservationen und möglichst wenig Autofahrten. Vorplanung und Buchung gut 12 Monate vorweg. Vielen Dank an das Forum für die konstruktiven Beiträge und insbesondere die Ideen zur diesen Zielen durch den Reisebericht von Beate.

Reiseverlauf
1Ü Ballito Coco de Mar Hotel
4Ü Rhino Ridge im Hluhluwe-iMfolozi-Park
3Ü Leopard Mountain im Manyoni Private Game Resort
4Ü Thonga Beach Lodge
2Ü Thanda PGR
4Ü Kwalucia private Safari Retreat, St. Lucia

Die Buchungen der Lodges habe ich über Bush Breaks vorgenommen. Ballito und St. Lucia habe ich selbst gebucht.

Flüge
Emirates Düsseldorf-Dubai-Durban

Leihwagen
Hertz

Reisebericht

Anreise/Flug/Leihwagen

Da zu dem Zeitpunkt unserer Buchung außer Emirates keiner direkte Flüge angeboten hat, haben wir uns entschlossen den Zwischenstopp in Dubai von knapp 4 Stunden zu akzeptieren. Im Nachhinein eine richtige Entscheidung.

Abflug Düsseldorf 21.15

Die Flüge waren Business Class, während des Zwischenstopps haben wir gut geschlafen. Ansonsten mustergültig, keine Verspätungen und die Sitze besonders auf dem Flug Düsseldorf - Dubai perfekt. Mit Schlaftabletten bekomme ich so gut wie nichts mehr mit. Deshalb fiel auch ein Besuch der Bar aus.

Ankunft Durban überpünktlich 16.10

Wir hatten schon bei unserer letzten Ankunft in Südafrika, Kapstadt einen neuen Rekord für Immigration, Koffer und Leihwagen aufgestellt. Den haben wir in Durban mühelos getoppt. Am Immigrationsschalter wurden wir schon erwartet und konnten uns den Beamten aussuchen. Koffer kamen blitzschnell, am Ausgang ist nach wenigen Metern der Vodacom Shop, auch hier niemand. Auch die Autovermieter sind leicht erreicht. Auch hier waren wir allein. Bargeldversorgung entfällt, da wir uns immer bei der Ausreise einen ausreichenden Vorrat in Rand anlegen. Kursverluste sind zu verschmerzen.

Ich hatte den zunächst gebuchten Toyota Fortuner wieder storniert. Der Grund war der zwischenzeitliche Kursverlust des Rand. Wir hatten auch entschieden bei Thonga Beach den Transfer in Anspruch zu nehmen. Damit fiel die Notwendigkeit eines 4x4 weg. Ein kleinerer SUW war ausreichend bekommen haben wir einen Nissan war und wir konnten rd. 400€ einsparen. Die Anfahrten zu den Lodges hat der Wagen spielend geschafft. Mit einem normalen PKW hätte das besonders nach den starken Regenfällen in Rhino Ridge und Leopard Moutain vermutlich anders ausgesehen.

1. Übernachtung Ballito - Hotel Coco de Mar

Das Hotel hat ich nach dem Kriterium möglichst nah am Flughafen, großes Zimmer und akzeptables Restaurant ausgesucht. Es liegt knapp 30 km vom Flughafen und war schnell erreicht.

Das Zimmer sollte groß sein, denn umpacken war angesagt. Die schwere Filmausrüstung und andere Dinge waren in den Koffern verteilt und wurden jetzt zweckmäßig in kleinere Reisetaschen umgepackt. Das machte zwar die Koffer leichter aber wir wurden manchmal ungläubig angeschaut das wir mit 7 Gepäckstücken unterwegs waren. Normalerweise besuchen wir in Südafrika keine italienischen Restaurants. Dieses war im Haus und recht gut. Steak mit Gorgonzolasosse für meine Frau und Kingclip, mein Lieblingsfisch in Südafrika für mich. Im übrigen wird man vor dem Flug, auf den Flügen und beim Zwischenstopp ausreichend versorgt. Ich hatte aber wie immer die meisten Essen verschlafen.

2. -5. Tag Rhino Ridge

Die Anreise verlief wenig spektakulär. Die Straßen sind sehr gut. Die kalkuliere Fahrzeit von 4 Stunden für die 230 km haben wir deutlich unterschritten. Allerdings achten wir schon bei der Planung darauf für moving days möglichst Wochenenden zu nehmen. Auf den Straßen war an diesem Sonntag nix los.

Die Lodge gehört wie Thonga Beach zu Isibindi Group. Um es vorauszuschicken, beide Lodges sind top geführt. Da wir relativ viel in Südafrika gereist sind glauben wir auch ein Feeling zu haben wie es dem überwiegend farbigen Personal geht. Wir haben selten so fröhliche, gut gelaunte Mitarbeiter getroffen. Das gilt auch für die Qualität der Kleidung und des Schuhwerks.

Die Lodge liegt mitten im Park. Anreise geht zumeist über gute geteerte Straßen. Man soll laut Plan bis Point 7 fahren. Wenn man quatscht und sich an dem satten grün der Natur und der Berge erfreut fährt man auch schon mal nach Schildern und das hieß für uns Point 3. Wer die Strecke kennt weiß wovon ich spreche. Die Rückfahrt haben wir dann brav über Point 7 gemacht.

Die Lodge ist relativ groß und bietet Platz für ca. 35 Gäste. Fast alle waren deutschsprachig. Leider war darunter auch eine lärmende deutsche Reisegruppe mit 14 Personen auf die ich gerne verzichtet hätte. Sie reisten am nächsten Tag ab.

Überraschend wieviele Ersttäter auf der Standardtour über Johannesburg, Krüger und Swasiland die hier für ein bis zwei Nächte Zwischenstopp machten. Das galt übrigens für alle Lodges in der Region. Man bestätigte uns das die überwiegende Anzahl der Gäste Deutsche und Schweizer seien.

Da sich die lärmenden Gäste auf 2 Fahrzeuge verteilten, war die übrigen Fahrzeuge nur knapp zu Hälfte belegt. So waren wir bei den auf den 7 Gamedrives entweder allein, oder mit netten 3 Engländern oder einem weiteren deutschen Ehepaar unterwegs. Einen Gamedrive haben wir wegen zuviel Regens ausfallen lassen. Auch bei 2 anderen mussten Ponchos her.

Die Gamedrives waren includiert. Eigentlich wollten wir auch selbst fahren. Aber das macht nur Sinn wenn man auch die loups fährt und die hatten wir schon reichlich kennengelernt. Aber warum selbst fahren wenn man mit Halo einen sehr netten eigenen Fahrer hat ?

Zu der Natur und den Tieren.
Wir sind nach den 4 Tagen Fan dieses Parks geworden. Wunderschöne Landschaft, Berge und Rhinos satt. Das war sicher nicht der letzte Besuch.

Was uns störte sind die vielen Fahrzeuge bei den Hotspots. Das sind nicht nur die Fahrzeuge der Lodges sondern auch der von Tagestouristen die von überall her angekarrt werden. Dazu gehörten für uns auch erstmals asiatische Touristen. Bei einer der selteneren Löwenbegegnungen haben wir 11 Safarifahrzeuge plus 6 private Pkws gezählt. Wir haben unseren Guide gebeten das abzubrechen. Da genießen wir lieber die Einsamkeit und Weite des Buschs mit ein paar Antilopen. Aber wer wie die meisten nur 2 Übernachtungen bucht will viel sehen, wir verstehen das aber dann muss man sich so weit wie möglich davon fernhalten.

Lodges, Unterkunft und Verpflegung

Die Bungalows sind groß und sehr schön eingerichtet. Die Aussicht vom Bungalow aus war mäßig aber dann gibt es das Deck und hier fast immer etwas zu entdecken. Frühstück gut, aber Abendessen grandios. Hier stand ein Meister oder Meisterin in der Küche. Was auf die Teller gezaubert wurde hätte auch verwöhnte Forummitglieder die ansonsten in der Kapregion unterwegs sind in Verzückung versetzt. Beste Verpflegung in einer Lodge ever. Wir haben beim Management angeregt das die Küchencrew in Thonga Beach hier eine Schulung erfährt. Dort war das es zwar ok, aber kam nicht an den Standard von Rhino Ridge ran.

Bilder
Die gibt es natürlich auch. Auch wenn es bei Regen und grauem Himmel nicht soviel Spaß macht. Bei 7 Fahrten kommt einiges zusammen aber urteilt selbst. (Bilder wenn das hochladen klappt)

herzliche Grüsse
Wilfried (aus dem tollen KZN)

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Sella

Sonne

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Mittwoch, 7. November 2018, 09:14

Guten Morgen Wilfried,

während du vermutlich Wetterbedingt im trüben fischst, geht es mir sprichwörtlich bei der Planung unserer Reise nächstes Jahr im September/Oktober. Der Schwerpunkt liegt auch hauptsächlich auf Kwazulu Natal und später Krüger. Krüger kann ich, KZN erschöpft mich ;) ?( . Deshalb freue ich mich über deinen Reisebericht zum jetztigen Zeitpunkt besonders da ich doch etwas Inspiration gebrauchen kann. Also, ich bin schon mal dabei und wünsche euch noch einen tollen Resturlaub.


LG Sella

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U310343

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Mittwoch, 7. November 2018, 09:53

Hallo Sella

Vielen Dank, da es mit den Bildern noch nichts wird kann ich gerne aus meinen ersten Eindrücken etwas zu dem KZN schildern.
Wir haben uns trotz der Vielzahl der Südafrika Reisen niemals mit der Region beschäftigt. In den 90er Jahren und auch später wurde uns immer abgeraten nach Durban zu reisen.
Hier soll es die höchste Kriminalitätsrate gegeben haben.
Auch fanden wir alles was wir suchten, Klima, Menschen, Natur, Tiere, gutes Essen und Trinken aber auch Golf ausreichend in anderen Regionen an.
Erst durch das Forum, die Reiseberichte und auch der Wunsch etwas Neues zu entdecken führte zu dieser Reise.


Unser Eindruck:
Etwas anderes Südafrika!
Alles grün, anders besiedelt, Städte außer Durban eher Fehlanzeige. Straßen die wir befahren haben, gut bis sehr gut. Kein Vergleich zu manchen Strecken um den Krüger.
Restaurants um mal eben einzukehren? Haben wir nicht gefunden.
Ja, auch hier sind die Menschen an unseren Maßstäben gemessen arm, aber es macht einen insgesamt besseren Eindruck als wenn ich an die Townships, und hier meine ich nicht die großen, am Kap denke.
Wir versuchen wo immer möglich mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Fast alle sind Zulu und das scheint mir der Grund zu sein warum es etwas anders ist.
In anderen Regionen trifft man auf viele Einwanderer aus angrenzenden Staaten. Hier scheint man stark unter sich zu sein.
Sehr starker Familienverbund, man unterstützt sich und steht für einander ein. Selten war das Thema Schulbildung für die Kinder und berufliche Ziele wie Studium so häufig Gegenstand unserer Gespräche.

Wir haben hier in den Lodges ausschließend sehr sehr freundliche Menschen getroffen. Ich weiß das das nur ein geringer Teil der Bevölkerung ist.
Aber auch in der Kapregion habe ich zum Vergleich die gleiche Schnittmenge.

Zulu Geschichte kannte ich nur aus Filmen. Es ist wohl die größte Bevölkerungsgruppe in RSA. Auch Zuma ist ein Zulu. Stolz zu sein muss kein Nachteil sein.
Alles zusammengefasst: viel zu schade um mal eben nach St. Lucia durchzurauschen um dann von Durban nach Port Elizabeth oder Kapstadt zu fliegen.

Einzig das Wetter, 4 Tage weitestgehend Totalausfall, das kennen wir nicht. Aber auch hier scheint sich das Wetter durch den Klimawandel zu verändern. Vielleicht füllen sich die Süßwasserseen dann wieder auf.


herzliche Grüsse
Wilfried

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toetske

oorbietjie

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Sonntag, 11. November 2018, 23:30

Kleinigkeit

KZN 26.10.- 5.11. 2018

Hallo Wilfried,

Wenn ihr 18 Tage unterwegs seit, muss das dann wohl der 15. November sein :D

Ich fahre allerdings gerne mit und freue mich schon sehr auf eure Erlebnisse! Geniesst aber erst noch die Tage in St Lucia!

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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U310343 (12. November 2018, 04:15)

U310343

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Montag, 12. November 2018, 04:16

Yes!

Danke, bitte ändern

lG
Wilfried

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toetske (12. November 2018, 10:13)

SilkeMa

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Montag, 12. November 2018, 08:14

Unser Eindruck:
Etwas anderes Südafrika! Alles grün, anders besiedelt, Städte außer Durban eher Fehlanzeige. Straßen die wir befahren haben, gut bis sehr gut. Kein Vergleich zu manchen Strecken um den Krüger.
Restaurants um mal eben einzukehren? Haben wir nicht gefunden.
Ja, auch hier sind die Menschen an unseren Maßstäben gemessen arm, aber es macht einen insgesamt besseren Eindruck als wenn ich an die Townships, und hier meine ich nicht die großen, am Kap denke.
Wir versuchen wo immer möglich mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Fast alle sind Zulu und das scheint mir der Grund zu sein warum es etwas anders ist.
In anderen Regionen trifft man auf viele Einwanderer aus angrenzenden Staaten. Hier scheint man stark unter sich zu sein.
Sehr starker Familienverbund, man unterstützt sich und steht für einander ein. Selten war das Thema Schulbildung für die Kinder und berufliche Ziele wie Studium so häufig Gegenstand unserer Gespräche.

Hallo Wilfried,
danke für Deinen RB :danke: . Ja, es ist dort etwas anders als am Kap oder im Krüger.

Ich möchte noch etwas ergänzen zu den Zulu, abseits der Touri -Hot-Spots. Die Zulu, mit denen wir näher in Kontakt kamen und die nicht direkt in einer Lodge oder im Tourismus arbeiten, können gar kein Englisch oder sehr schlecht. Englisch ist für sie eine Fremdsprache, die sie kaum oder sogar gar nicht beherrschen. Unser Guide hat von Zulu auf Englisch übersetzt. Die Zulu leben noch relativ ursprünglich, wenn sie nicht gerade in Durban, der großen Stadt, wohnen. Es ist eine andere Welt, im Vergleich zu Europa.

Ich wünsche noch einen schönen Resturlaub.

LG,
Silke

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Montag, 12. November 2018, 20:24

Unser Eindruck:
Etwas anderes Südafrika! Alles grün, anders besiedelt, Städte außer Durban eher Fehlanzeige. Straßen die wir befahren haben, gut bis sehr gut. Kein Vergleich zu manchen Strecken um den Krüger.
Restaurants um mal eben einzukehren? Haben wir nicht gefunden.
Ja, auch hier sind die Menschen an unseren Maßstäben gemessen arm, aber es macht einen insgesamt besseren Eindruck als wenn ich an die Townships, und hier meine ich nicht die großen, am Kap denke.
Wir versuchen wo immer möglich mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Fast alle sind Zulu und das scheint mir der Grund zu sein warum es etwas anders ist.
In anderen Regionen trifft man auf viele Einwanderer aus angrenzenden Staaten. Hier scheint man stark unter sich zu sein.
Sehr starker Familienverbund, man unterstützt sich und steht für einander ein. Selten war das Thema Schulbildung für die Kinder und berufliche Ziele wie Studium so häufig Gegenstand unserer Gespräche.

Hallo Wilfried,
danke für Deinen RB :danke: . Ja, es ist dort etwas anders als am Kap oder im Krüger.

Ich möchte noch etwas ergänzen zu den Zulu, abseits der Touri -Hot-Spots. Die Zulu, mit denen wir näher in Kontakt kamen und die nicht direkt in einer Lodge oder im Tourismus arbeiten, können gar kein Englisch oder sehr schlecht. Englisch ist für sie eine Fremdsprache, die sie kaum oder sogar gar nicht beherrschen. Unser Guide hat von Zulu auf Englisch übersetzt. Die Zulu leben noch relativ ursprünglich, wenn sie nicht gerade in Durban, der großen Stadt, wohnen. Es ist eine andere Welt, im Vergleich zu Europa.

Ich wünsche noch einen schönen Resturlaub.

LG,
Silke
Hallo Silke

Vielen Dank, wir konnten nicht so tief eintauchen wie Du.


Manches ist für uns so selbstverständlich. Als ich am Gate zur Mountain Leopard nach meinem Namen gefragt wurde habe ich den Voucher vorgelegt. Dann merkte ich das er damit nichts anfangen konnte und so sagte er schließlich das er nicht lesen könne.

Unser Guide den wir in Rhino Ridge so liebenswert fanden spart darauf in 2 Jahren seine Studiengebühr zusammenzubekommen. Er möchte Lehrer werden für Englisch und Biologie. Ich kommuniziere seitdem über WhatsApp mit ihm und musste feststellen das seine englischen Rechtscheibkenntnisse stark verbesserungsbedürftig sind. Das passt zu dem was Du festgestellt hast.
Jetzt ist er zum 2. mal Vater geworden und das bringt seine Pläne ins wanken. Ich bleib mal dran und schaue wie sich das entwickelt.

Üblich ist das man in Rhino Ridge dem Guide 100R pro Person und Tag gibt. Aber nach seinen Aussagen hält sich kaum einer dran. Hier gibt auch nichts schriftliches sondern man fragt halt das Management.
Pech, zu viele deutsche Gäste. Die bekommen es in Thanda schriftlich.


herzliche Grüsse
Wilfried

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Montag, 12. November 2018, 22:46

Hallo Wilfried.
Danke für Deinen Bericht. :danke:
Ich wünsche Dir ganz schnell besseres Wetter.

LG
Rainer

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U310343 (13. November 2018, 04:38)

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Sonntag, 25. November 2018, 10:04

Nachtrag Rhino Ridge

Hallo
Wieder daheim und der Alltag ist zurückgekehrt. Das Wetter in NRW passend zum November, kalt, nass und man hat das Gefühl ist wird nicht hell. Genau richtig sich die Bilder der letzten Reise anzuschauen und Vorfreude auf Februar entwickeln dann geht es wieder los.
Die meisten Bilder sind jetzt auch hochgeladen.

Zu den Fotos:

Mitgenommen hatte ich meine alte a77 mit einem neuen Objektiv Tamron 70-200 2,8.
Viel Gewicht aber das war es nicht. Die Sony RX10 IV ist eine tolle Kamera bei denen jetzt auch mit den Vögeln besser klappt. Alle Bilder sind unbearbeitet. Ich habe auch in den RAW Dateien abgespeichert. Aber das werde ich wohl erst bearbeiten wenn ich im Ruhestand bin.

Deshalb nicht zu viele Bilder sondern vielleicht .... aber urteilt selbst.

Rhino Ridge alles sattgrün und Rhino satt !
















Das andere große Thema GIRAFFEN, die haben wir im Addo vermisst.
















Unser liebgewonnener Guide HALO



immer gut gelaunt und um unser Wohl bemüht.





Oder auch die Wildhüter mit denen wir interessante Gespräche führen konnten



Viel wichtiger, die kleinen Stars und besondere Überraschungen



















Fortsetzung folgt


liebe Grüsse
Wilfried

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Donnerstag, 6. Dezember 2018, 07:43

Hallo

Schnell eine kurze Fortsetzung des Berichtes, das erhöht den Druck auf den Schreiber!

4 Tage Rhino Ridge, für manche mag es zu lang sein. Die Game Drives schön aber nicht spektakulär. Nur ein Löwe und den mangels zu viel Traffic abgebrochen.
Keine Leoparden, also nichts für Big Five Süchtige.

Aber ein wunderschöner Park und für uns genau richtig. Wir hatten und das galt auch für die anderen Lodges das Glück entweder allein oder mit sehr netten Menschen die Ausfahrten machen zu dürfen. Dazu kamen top Guides, Ranger bzw. Tracker.

Als dann auch noch überraschend für meine Frau eine Geburtstagstorte mit einem Tanz durch alle Mitarbeiter der Lodge zelebriert wurde kamen ihr die Tränen.

Im sintflutartigen Regen und etwas Trauer im Herzen haben wir von der Lodge und diesen freundlichen Menschen Abschied genommen.

Jetzt ging es 3 Tage nach Leopard Mountain, mit einem Erlebnis der besonderen Art.
Ein Dehorning war angesetzt was aber vom Wetter abhängig war. Soviel sei verraten, es wurde durchgeführt.

Die Strecke, sagenhafte 84 km!
Da weiß man kaum wann man abfahren soll. Allerdings darf man nicht unterschätzen das davon eine große Strecke in den Reservaten gefahren wird. Wir hatten mit Fotostopps 3 Stunden geplant und etwas mehr als 2 Stunden gebraucht.

Auch das Wetter meinte es ab jetzt besser mit uns. Wir nutzten in den nächsten Tagen zwar häufiger die Ponchos aber mehr um uns vor dem Fahrtwind zu schützen als vor den wenigen Tropfen die es dann noch gab.


In Kürze mehr von Leopard Mountain, einer sehr schönen Lodge.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Donnerstag, 6. Dezember 2018, 22:12

Danke Wilfried,
für den bis jetzt schönen Reisebericht - ich werde dir folgen!
Liebe Grüße - Bärbel
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain

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Samstag, 8. Dezember 2018, 07:39

Liebe Foriker


Zunächst vielen Dank an Dich Bärbel!

Dieses Wochende ist Weihnachtsshopping in München angesagt. Das gibt einem in den Erholungspausen für die Füße etwas Zeit um einiges aufzuschreiben. Nur Bilder geht nicht, dazu fehlt das IPad.

Übergang von Rhino Ridge zu Leopard Mountain Lodge:

Zunächst möchte ich vorausschicken, beide Lodges hatten nahezu einen identischen Preis.

Rhino Ridge liegt in einem NP, Leopard Mountain gemeinsam mit anderen Lodges im Manyoni PGR. Im NP, wie Addo und Kruger gibt es viele Tagestouristen und Safarifausflügler zum Beispiel von St. Lucia, im PGR begegnet man manchmal stundenlang niemanden. Das PGR ist auch groß genug und von dem Eindruck eines Zoos weit entfernt.

Leopard Mountain ist deutlich kleiner als Rhino Ridge ich schätze mal max. 18 Gäste.
Vom Gate zur Lodge ist es ein ganzes Stück mit zum Teil anspruchsvoller Piste. Gerade an unserem moving day regnete es wie aus Eimern. Dann war aber auch Schluss.

Die Begrüßung deutlich kühler und distanzierter als in Rhino Ridge, aber schöner Ausblick vom Deck.
Keine anderen Gäste zu sehen obwohl es Lunchzeit war.

Die Lodges/Zimmer würden klein sein, das hatten wir im Vorfeld gelesen. Stimmt aber dennoch ausreichend mit einer traumhaft schönen Terrasse und Aussendusche mit Blick in die Natur.

Klares plus für Leopard Moutain.

Der Lunch ist etwas merkwürdig. Man bekommt einen Picknickkorb den kann man auf der eigenen Terrasse verspeisen oder auf dem Deck.
Etwas bescheiden in der Qualität und Quantität aber eigentlich richtig, denn zum Essen gibt es ohnehin genug.

Zur teatime stellte sich unser Guide James vor.
In Rhino Ridge waren alle Mitarbeiter mit Ausnahme der Managerin Farbige. Halo und seine Kollegen hatten wir lieb gewonnen.
Jetzt steht hier ein junger Schnösel mit einer noch jüngeren weißen Kollegin und rappelt sein Programm runter. Das kann ja heiter werden.

Wir wurden ihm zugeteilt und dann ging es auch schon los.
Der Wagen mit seiner Kollegin war halb gefüllt, wo waren unsere Mitfahrer ?
Fehlanzeige, wir fahren mit ihm allein.


Nach einigen freundlichen Hinweisen langsamer und lauter zu sprechen klappte es immer besser.
Schnell merkten wir was/wen wir da erwischt hatten.
James studiert Tourismus Marketing und wird einmal ein erfolgreicher Manager.

Er finanziert mit der Tätigkeit im PGR sein Studium.
Ich bin sicher er fühlt sich oft unterfordert.

Zwischen den Game Drives, für Bushwalks gab es einen eigenen Guide beschäftigte es sich mit den Studium, Tierstimmen und was auch immer.
Eigentlich war er ein wandelndes Wikipedia. Kein Baum, Strauch, Blüte die er nicht kannte,
Tiere, besonders Vögel sowieso. Bevor wir sie überhaupt gesehen hatten hatte er sie schon an der Stimme erkannt. Können andere Guides auch. Aber er konnte die Vogelstimmen so gut nachmachen das die Vögel ihm antworteten.

Er kannte jeden Namen auch in Zulu und erklärte die Ableitung ins englische.
Der mit Abstand perfekteste Guide den wir je hatten. Schnell gewöhnten wir uns an seine Geschwindigkeit und waren fasziniert wenn er uns von Giften in Bäumen und dem Umgang damit berichtete.

Wir lernten auch über ihn den Manager den PGR kennen und es wurde uns die Motivation und Planung zur Weiterentwicklung des PGR aufgezeigt. Man will kein Big5 Réserve sein wie zum Beispiel der Nachbar Thanda.

Hier konzentriert man sich um gentechnisch orientierte Aufzucht von Black Rhinos, der Ansiedlung von wilddogs sowie Vermehrung von Geparden.
Geparden und Löwen gemeinsam im PGR sind kritisch.
Leoparden gibt es, aber sie halten sich nicht an Zäune und sollen der Liebe wegen Richtung Thanda ausbüxen. Gesehen haben wir dort auch keine.

Zu uns gesellten sich ab dem nächsten Tag nette Schweizer, die aber der englischen Sprache kaum mächtig waren. Sie waren froh sich nach hinten setzen zu können und wir haben sie soweit möglich in die Konversation mit einbezogen.
Ansonsten fand sich unsere nette englische Familie ein und ging aber auf den anderen Jeep. Hier hatte sich mittlerweile eine deutsche Gruppe eingefunden, Eltern mit Tochter und Schwiegersohn.
Der Lagerkoller war bereits deutlich erkennbar. Wir haben die Frauen bedauert weil sich die Männer ständig angeblafft haben. Schön das uns das erspart blieb.

James sorgte auch dafür das wir nach dem dehorning nur noch allein mit ihm gefahren sind.
Die Lodge war wie auch später Thonga nur zur Hälfte ausgebucht.

Leopard Mountain und dann noch mit James, besser geht es kaum. Ein schlaues Managment die es schafft solche Mirarbeiter zu gewinnen und zu behalten.

Das Essen, sorry aber das war Rhino Ridge um Längen besser. Auch auf die abendliche Bomaveranstaltung hätten wir gerne verzichtet, aber für andere gehört das wohl dazu.

herzliche Grüsse

Wilfried

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Dolphin2017

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 22:52

Hallo Wilfried,

ich wünsche dir und deiner Familie ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr 2019.
Da wir für Oktober diesen Jahres KZN ( 2 N Rhino Ridge 4 N Kwalucia) auf unserer 3. Tour nach SA eingeplant haben, bin ich schon ganz gespannt auf die Fortsetzung ;)


Meinst du es ist dir vielleicht möglich, bevor du die große Genießerunde 2019 startest, noch ein wenig zu berichten?
Darüber würde ich mich sehr freuen. :thumbsup: Ich vermute ......einige andere auch :rolleyes:


Viele Grüße Gaby :wine:

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 22:57

Fortsetzung Leopard Moutain

Ich muss mich jetzt sputen um den Bericht abzuschließen denn am 1.2. geht es wieder los.

Beginnen möchte ich mit einigen Bildern zu Leopard Moutain, zur Lodge und dem tollen Guide hatte ich schon einiges geschrieben.

Bilder von der Lodge:


Die Aussicht mit Dusche und kleinem Pool





Unsere erste Ausfahrt - noch im Regen



Dafür entschädigte uns ein dramatischer Sonnenuntergang



Am nächsten Tag sah das Wetter schon besser aus. An die Nashörner mit den gekürzten Hörnern mussten wir uns erst gewöhnen.



Wir finden Geparden mindestens so spannend wie Leoparden




Viel spannender können aber Geschichten über die Natur, diesen Baum und die Gefahren die von ihm ausgehen wenn man das Holz zum grillen verwendet sein.





Natürlich Vögel




Und wieder diese schönen Tiere deren genetische Aufzucht neben der von Wilddogs und Nashörnern dem Resort besonders als Aufgabe zufällt. Leoparden büchsen angeblich nach Thanda aus, aber auch dort haben wir keine gesehen.






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Donnerstag, 3. Januar 2019, 22:58

Hallo Wilfried,

ich wünsche dir und deiner Familie ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr 2019.
Ich hoffe es ist nicht zu unverschämt von mir :blush:
Da wir für Oktober diesen Jahres KZN ( 2 N Rhino Ridge 4 N Kwalucia) auf unserer 3. Tour nach SA eingeplant haben, bin ich schon ganz gespannt auf die Fortsetzung ;)


Meinst du es ist dir vielleicht möglich, bevor du die große Genießerunde 2019 startest, noch ein wenig zu berichten?
Darüber würde ich mich sehr freuen. :thumbsup: Ich vermute ......einige andere auch :rolleyes:


Viele Grüße Gaby :wine:

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 23:01

8o 8o
War dieses jetzt Telepathie???
Sorry, Beitrag aus Versehen doppelt gepostet. Bin halt noch ein Newbie

Vielen Dank und viele Grüße Gaby

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 23:44

Jetzt aber zunächst zum eigentlichen Höhepunkt, den wir mit gemischten Gefühlen erwarteten.
Dem DEHORNING !

Zur Vorgeschichte den kleine Hinweis mit dem Versprechen mehr darüber zu berichten.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Wir wussten das nur eine kleine Anzahl von Gästen zugelassen waren, aber wir waren wohl die einzigen die Interesse gezeigt hatten.
Unserer erfahrener Guide wollte auch selbst dabei sein, also sind wir nach einem frühen kurzen Frühstück zum vereinbarten Treffpunkt gefahren. Aus einer anderen Lodge des Resorts kam noch ein Gruppe junger Gäste hinzu. Insgesamt waren es wohl 8 Besucher.

So wurden wir dann empfangen, meine Frau meinte denen würde man schon zutrauen ein Rhino auf links zu drehen, eine Prophezeiung die sich noch erfüllen sollte.



Zur Organisation und Ablauf:

Das Opfer war ein Black Rhino. Es wurde in der Nacht von 2 Wildhütern begleitet. Der Standort war ca. 30 Minuten vom Treffpunkt entfernt.

Die Protagonisten:

Die Manager und wohl Mitinhaber von Leopard Moutain, er erläuterte den Ablauf.



Die Security, für unsere Sicherheit zuständig




Die Hündin hatte meine Frau direkt ins Herz geschlossen. Der Hundeführer patrouillierte während des Dehorning damit uns nicht Löwen oder andere Raubtiere überraschen konnten. Wir hatten kein Zweifel an der Qualität des Hundes. Zumindest von der Frisur hatte der Hundeführer den Aufpasser ausreichend auf Löwen eingestellt.





Von dem Vortrag des Tierarztes der mich am meisten berührt hat habe ich an dieser Stelle kein Bild.

Der Manager erklärte die Notwendigkeit des Dehornings das alle 2 Jahre bei jedem Nashorn durchgeführt wird. Dann ist es nämlich auf eine kritische, das heißt begehrenswerte Größe nachgewachsen. Das es sich um das Material unserer Haare handelt sei hier nur am Rande erwähnt.

Man habe in 5 Jahren 8 Nashörner verloren und nach beginnenden Dehorning vor 2 Jahren keines mehr.

Der Tierarzt bestätigte das das kürzen des Horns schmerzfrei sei, auch störe das Nashorn das fehlende Horn nicht. Wir wollten es gerne glauben.

Viel spannender war die Geschichte über das fangen des Nashörner und anderer Tiere bevor man Betäubungsgewehre und insbesondere die Medikamente entwickelt und perfektioniert hatte. Ursprünglich war es reines Morphium, mit einer Dosis die 500x stärker ist als diejenige die bei uns bei der Schmerztherapie angewendet wird.
Viele Tiere sind beim betäuben gestorben.
Was ich nicht wusste und mich bestürzt hat waren die Ausführungen zum fangen der Tiere vom Jeep aus mit Lasso a la Hatari.
Hier sind entweder durch Kreislaufkollaps, Muskel oder Skelettverletzungen mehr als 70% der Tiere zu Schaden gekommen. Da sieht man Hatari mit anderen Augen.

Wir durften das Nashorn berühren, jeglicher Kontakt mit dem Narkosemittel war lebensgefährlich.

Nach der Vorbereitung und Einführung startete der Hubschrauber mit dem Tierarzt und wir mit den Fahrzeugen hinterher. Das ganze muss um das Tier nicht zu gefährden früh morgens bei kühler Temperatur durchgeführt werden.



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Freitag, 4. Januar 2019, 00:17

Nach ca. 30 Minuten hatten wir den Tatort erreicht.
Das Nashorn war betäubt, war aber gegen einen Baum und auf die Seite der Spritze gefallen.
Der Baum musste weg und das Nashorn gedreht werden. Mit Winde am Jeep und Muskelkraft für diese Südafrikaner kein Problem.
Das Nashorn wurde versorgt und jetzt konnten wir auch hinzutreten, die Haut zu spüren und die Wärme des Tieres hat was. Ich bin sonst strikt gegen solche Streichelaktionen aber in diesem Fall hat das Tier geschlummert.

Die ganze Aktion von Betäubung, Fixierung, Horn abschneiden und Aufwachdosis hat nur 50 Minuten gedauert. Länger ist für das Tier zu gefährlich. Danach bringen sich alle in Sicherheit und beobachten das Aufstehen aus der Ferne. Das Rhino ist dann auch nicht amused.




















Wenn das sieht könnte man heulen. Das Mittel ist nur vorsorglich damit es bei kleinsten Verletzungen keine Infektion gibt. Was müssen wir den Tieren antun nur weil es so bescheuerte Asiaten gibt :love:




Resümee:

Ein trauriges aber einmaliges Erlebnis. 800 Rand hat es pro Person gekostet. Wenn man den Einsatz und Aufwand sieht dann war es wirklich nur ein kleiner Anerkenntnispreis.
Jetzt verstehen wir es auch besser. Es ist schön wenn wir die Tiere wie im Hluhluwe in Ihrer ganzen Pracht erleben dürfen auch wenn das vielleicht ihr letzter Tag war ....

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Freitag, 4. Januar 2019, 05:54

Quintessenz Rhino Ridge und Leopard Mountain

Ich hatte schon ausgeführt das uns der Besuch in der Provinz KZN außerordentlich gut gefallen hat. Es wird noch einige Anmerkungen geben insbesondere zur touristischen Infrastruktur außerhalb der Parks geben. Aber wir würden jederzeit wieder vermutlich für kürzere Zeit dahin fahren.

Zu den beiden Lodges die preislich etwa gleich waren kann man nur Gutes sagen. Wenn man Unterbringung und Verpflegung mit Sabi Sands vergleicht dann sieht es hier mit Abstand deutlich besser aus. Der preisliche Abstand von mindestens 40% rechtfertigt für uns allemal das es weniger Elefanten und Raubkatzen besonders Leoparden gibt.

Noch zum Anschluss einige Bilder von Leopard Moutain und dann geht es zur Küste nach Thonga Beach, die Kombination gibt es am Krüger nicht.












Diese Boma Abende sind eigentlich nicht unser Ding. Wer das mag kommt jeden Abend voll auf seine Kosten







Und ein schöner Abschied


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U310343

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Freitag, 4. Januar 2019, 07:11

Thonga Beach

Offen gesagt nach 7 Tagen Safari mit potentiell 14 Fahrten, tatsächlich waren es wegen Dehorning und Regen 12 geworden, waren wir auch ganz froh jetzt etwas anderes zu erleben. Direkt angrenzend an Leopard Moutain liegt Thanda. Irgendwie war es schon komisch jetzt 126 km Richtung Nordosten zu fahren und in 4 Tagen wieder zurückzukehren.
Aber danke an die Berater hier im Forum, wir hätten nicht so viel Freude an unseren Aufenthalten gehabt wenn wir auch noch Thanda angeschlossen hätten.

Ich hatte für die 126 km 3 Stunden veranschlagt. Gebraucht haben wir gut 2 Stunden. Die Straßen sind deutlich besser, kaum Potholes, das einzige was aufhält sind die vielen Kühe auf und an der Straße. Hier muss man höllisch aufpassen und seine Geschwindigkeit anpassen.
Je weiter man kommt je vorsichtig formuliert einfacher wird es. Eine Gelegenheit für einen Kaffee zu finden Fehlanzeige. Ja es gibt Tankstellen, auch ausreichend, aber da tankt man auch nur. Man findet auch sehr einfache Shops für ein kaltes Getränk, dann war es das auch.

Also ganz entspannt nach 7 schönen Tagen Safari kamen wir an der cashewkern Fabrik an, wir hatten nach Empfehlung von bushbreaks einen Transfer gebucht. Man darf einen Teil der Strecke zu Thonga Beach nur mit 4x4 fahren. Unser SUW hätte das bei gutem Wetter geschafft aber wer will schon das Risiko eingehen. Abgesehen gab es nach wie vor Regen. Und dann sieht die Strecke völlig anders als.

Der Transfer war für 15.00 geplant. Angekommen sind wir kurz vor 14.00. Ausser einem Shop in dem man Nüsse, kalte Getränke und Eis bekommt, ist das nichts los. Also einkaufen, Sitze nach unten und in Schlafposition bringen.
Allerdings hatten wir den aufmerksamen Torwächter nicht bedacht und nach 30 Minuten stand der Transfer vor unserem Auto und ab ging’s nach Thonga Beach. Je nach dem wie mutig der Fahrer ist und die Passagiere es zu lassen braucht man eine knappe Stunde. Der Strecke ist ziemlich langweilig und vom Anbau von Plantagen geprägt.

Die Ankunft in Thonga verlief relativ unspektakulär. Sicht auf das Meer mäßig, wegen dem schlechten Wetter und die Empfangsdame eher um Ihre Fingernägel bemüht und wenig gesprächig.

Wir hatten Room 8 dazu später mehr.

Das wichtigste in Thonga ist diese Tafel.




Hier trägt man sich zu den Aktivitäten ein. Man achte auf die Einträge. Room 8 waren wir, außer uns gab es zunächst nur 2 weitere Gäste.
Da der Wetterfrosch für den 6. November kräftigen Regen prophezeite haben wir für den Spa Bereich direkt durchgebucht. Meine Frau findet so was doof. Ergebnis:die lodge füllte sich etwas und es regnete an dem Tag in Strömen. Ich habe meine Frau kaum gesehen. Die anderen Gäste hatten leider das Nachsehen.

Schlechtes Wetter ist in Thonga der Albtraum. Dann kann man sich nur mit Buch zurückziehen.
Handys funktionieren nicht. Wlan in den Zimmern auch nicht. Man arbeitet dran. Hier ist die Welt zu Ende was die Honeymooner sicher auch sehr schätzen.


Ich hatte mich mit den Zimmern nicht groß beschäftigt. Room 8 liegt am weitesten entfernt, wie immer, hat aber den schönsten Ausblick.
Als uns das Zimmer und die Terrasse gezeigt wurde haben wir gefragt ob wir uns das mit den anderen Gästen teilen. Es gab nämlich noch einen weiteres Zimmer, aber das gehörte wohl alles zu Room 8, ideal für Familien.




Schöner Einstieg in den Tag



Hier lässt es sich aushalten



Das Abendessen wird falls es das Wetter zulässt draußen serviert, mit dem unvermeidlichen Feuer. Man riecht dann leicht angeräuchert.




Trotz diesen tollen Unterbringung hat es uns zunächst nicht so gut gefallen. Das Essen war eher mäßig und der Service etwas tollpatschig. Das hat sich im Verlauf der 4 Tage etwas geändert. Allerdings bleibt nur eine wohlwollende gute Beurteilung und nicht der Überschwang mancher Besucher in ihren Berichten.

Thonga ist deutlich teurer als Leopard Moutain und Rhino Ridge. Wenn man nicht taucht oder Kajak fährt sind die Aktivitäten stark eingeschränkt. Außer Vögeln und wenigen Hippos gibt es hier nichts. Der Spa war super, sollte aber für uns als Notfall gelten bei dem schlechten Wetter.

Man muss hier wie in anderen Resorts in KZN die Mitarbeiter aus den umliegenden Dörfern rekrutieren. Da leben aber nicht viele Menschen.
Ergebnis: man ist erkennbar sehr bemüht und stark gedrillt. Jede Antwort oder Bitte außerhalb des eingeübten Programms stößt auf Unverständnis oder Irritation.
Das kennen wir vom Kap nicht. Daran muss man sich gewöhnen und die Menschen schätzen lernen. Es ist richtig diesen Menschen eine Chance zu geben zu arbeiten und damit den Lebensunterhalt für die ganze Familie maßgeblich zu bestreiten.
Wenn man auf der anderen Seite die Preise für diese Lodges betrachtet?!
Man braucht einige Zeit um damit klar zu kommen und zu akzeptieren das der Service nicht dem Standard eines solches Aufenthaltes entsprechen kann. Das gilt nicht für das Management, die Guides oder die Mitarbeiterin im Spa Bereich. Die waren top!

Die Kochmannschaft hätte dringend eine Nachschulung in Rhino Ridge gebraucht, die zur gleichen Gruppe gehören. Aber das sagt sich so leicht.

Die meisten Gäste sind nur 2 Tage da, vielleicht erleben die das anders.

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