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Bär

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21

Donnerstag, 15. November 2018, 15:35

Wenn Stony Point zum Kogelberg NR gehört, müsste der Eintritt aber auch mit der Wild Card möglich sein.

Das hätte ich eigentlich gleich selbst nachschauen können... (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zitat

Conservation fee
Adults R25 (Wild Card not accepted)
Children R15 (Wild Card not accepted)


Entschuldige die Unterbechung. :blush:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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kOa_Master (21. November 2018, 08:36)

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22

Donnerstag, 15. November 2018, 16:00

Hi,
Zudem liegt es natürlich auch "auf der Strecke" vieler Rundreisen.
Ja, das war es, die vorherrschende Sprache war Deutsch. :P (Herbstferien). Samstag spielte wohl weniger eine Rolle.

Das hätte ich eigentlich gleich selbst nachschauen können...

Den Link hatte ich ja gleich gesetzt. Aber Du hast schon Recht, ich hätte es dabei schreiben sollen. Mache ich ja sonst auch. Ich werde mal korrigieren. Danke!

LG Lilly

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kOa_Master (21. November 2018, 08:36), toetske (15. November 2018, 23:05), Bär (15. November 2018, 16:15)

LIRPA 1

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23

Sonntag, 18. November 2018, 10:53

Witsand – The Whale Place

Nun also weiter nach Witsand. Warum Witsand, mag sich jetzt vielleicht manche(r) fragen. Das ist ja nun nicht so die bekannte Destination entlang dieser Strecke. Auch für uns kam es ja auch erst jetzt zum ersten Besuch. Das kam so: Wale sollten es sein und Strand und nicht so voll. De Hoop war dafür erste Wahl aber ausgebucht. Agulhas nicht Wal intensiv genug und in De Kelders gibt es leider „unser“ Guesthouse nicht mehr. ;( Das wäre zu wehmütig geworden. Hermanus ist uns in der Saison zu belebt und außerdem gibt es auch dort unsere bevorzugte Unterkunft nicht mehr. In diesem Dilemma fiel uns ein, dass Gerhard, der das Guesthouse in De Kelders betrieben hat, früher in Kontakt mit der Uni in Kapstadt war und immer erzählte, dass die meisten Wale vor Witsand gezählt wurden. Damit war Witsand das erklärte Ziel und wir fanden auch bald eine Unterkunft. Wir nahmen Kontakt auf über die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und da eine Kreditkarten Zahlung nicht möglich war, sprachen wir die Buchung über Safarinow ab. So weit, so gut und dann passierte das, was irgendwann einmal passieren musste, wenn man alles selber bucht. Die Bestätigung von Safarinow kam und wurde nur wahrgenommen. Einen Monat vor der geplanten Anreise, der Rand stand gerade gut, nahmen wir die Restzahlung vor und waren daher nicht erstaunt, dass Luke, der Verwalter des Whale Place, die Ankunft absprechen wollte. Wir schrieben also die ungefähre Uhrzeit. Am nächsten Tag kam dann der Anruf, wann wir denn kommen, er wartet schon auf uns? Häh, wir kommen in einem Monat. Ne, meint Luke, die Bestätigung sagt etwas Anderes. Und so war es auch. Was nun? Zum Glück hatte es ja vorher Kontakt außerhalb von Safarinow gegeben und die Unterkunft war auch genau einen Monat später noch frei. Also wurden wir einfach verschoben und alles war gut. Glück gehabt! :whistling:

Nach dieser langen Vorgeschichte nun zurück zur Reise. So sah es unterwegs aus...



... und so, als wir auf Witsand zu fuhren.



Vor Ort angekommen, ...

... riefen wir Luke an und 5 Minuten später begrüßte er uns und zeigte uns alles. Wir betraten das Haus über die vordere untere Terrasse,



besichtigten die 3 Schlafzimmer ...



und zwei Bäder und die hintere untere Terrasse ...



bevor wir über die Treppe ins Highlight des Hauses gingen. Oben befand sich die große Wohnküche,...



... die vordere (Wind geschützte) Terrasse mit Grill und Ausblick über die Nachbarn und die Dünen, ...



... ein weiteres WC und vor allem die hintere Meerblick Terrasse. Ja, so hatten wir uns das vorgestellt.



Bevor ich nun weiter schwärme und damit ihr nicht denkt, ich mache hier Werbung und bin an der Vermietung beteiligt, hier ein paar Kleinigkeiten, die uns auffielen. Das Haus bräuchte etwas mehr Aufmerksamkeit im Erhalt. Es fing schon damit an, dass das Schild "The Whale Place", dass als Erkennungsmerkmal gedient hätte, nicht angebracht war sondern unsichtbar auf der Mauer lag. :help: Das Einfahrtstor sprang immer aus der Führung und war schwer gängig, die Terrassen Türen zur Meerseite schlossen nicht richtig und von 5 Herdplatten gingen nur 3. Ein paar Lampen funktionierten nicht und auch der Toaster brauchte ab und zu ein gutes Wort. Unten vor den Schlafzimmern war die Terrasse ziemlich zugewachsen. Möglicherweise diente das auch dem Windschutz, nahm aber auch Ausblick.
Der Besitzer ist Pilot in Dubai und nur 3 Wochen im Jahr im Haus. Ansonsten wird es vermietet aber ohne zu viel Druck. Dadurch gibt es keine ständige Wartung und das merkt man.
Handtücher gibt es normalerweise nicht dazu, da wir vorher angefragt hatten, bekamen wir welche gestellt und diese waren sauber und frisch.
Beheizbar oder mit einer Klimaanlage versehen war das Haus nicht aber es gab einen kleinen Radiator, der uns reichte. Im Hochsommer wird das Haus wohl dadurch, dass man gut lüften kann auch ohne AC gut bewohnbar sein.
Die Reinigung des Hauses war nicht inkludiert und kostete 300 Rand, die bar vor Ort gezahlt wurden. Vor Ort musste auch eine Kaution in Höhe von 500 Rand hinterlegt werden, die wir bei der Abreise ohne große Kontrolle zurück bekamen.

Wir würden das Haus sofort wieder nehmen. Es war sauber, die Bettwäsche roch frisch aufgezogen und die Lage war unschlagbar.

An unserem Ankunftstag war es sehr windig, das Meer aufgewühlt und wir sahen keine Wale. Luke versicherte aber, dass viele Wale vor Ort sind und wir sicher reichlich sehen werden. O.K. mit der richtigen Flasche Wein :wine: erlangten wir Bettschwere und kontrollierten am nächsten Morgen.
Ja, da waren sie! Wie man auf diesem ungezoomten Foto sieht, sogar teilweise nah am Strand.



Oder weiter weg beim Sonnenbad fast ganz über Wasser.



Oder noch weiter weg, vor Infanta im Spielmodus.



Oder als Hai getarnt. ;)



Oder im Kopfstand.



Oder generell vor Übermut tobend. 8o



Immer wenn man 'raus sah, sah man irgendwo Wale. Wir hatten auch in De Kelders schon viele Sichtungen aber so viele, das kannten wir nicht. Irgendwo habe ich gelesen, die Einwohner von Witsand nennen ihr Meer Walsuppe und das passt wie Faust auf Auge. :thumbup:

Geplant war eigentlich eine Bootstour auf dem Breede River oder zum De Hoop (beides kann man vor Ort buchen) aber wir konnten uns nicht von unserer Terrasse los reißen. Immerhin machten wir Strandspaziergänge nach Witsand bis zur Breede River Mündung ...



... und in die andere Richtung bis wir nicht mehr konnten. Schön zu sehen, wie voll der Strand ist. :D







Gesehen habe wir viele schöne Kleinigkeiten und ein paar Tierchen aber so gut wie keine anderen Menschen.





In der Nähe der Flussmündung gab es ein von uns nur für ein kühles Getränk genutztes Restaurant (The Anchorage) und tatsächlich am Sonntag auch ein paar Sonnenanbeter aber das war es auch schon.



Wir hatten uns vorher bei Luke erkundigt, ob es irgendwelche Sicherheitsbedenken gäbe und er hat das verneint. Man kann problemlos Tag und Nacht spazieren gehen, er schließt auch sein Auto nie ab und er wüsste auch nichts von irgendwelchen Problemen. Auch wir fühlten uns immer sehr sicher, die größte Gefahr, der wir begegneten waren Seeigel und ein Angelhaken am Strand. Da war Vorsicht angebracht.



Für uns steht fest: Wir kommen wieder und das nicht nur wegen der Sonnenaufgänge.



Würde unsere nächste Unterkunft das toppen können? Schaun wir mal...

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Gisel

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24

Sonntag, 18. November 2018, 15:45

Hallo Lilly,
Was ist denn dieses blaue Etwas? Ist das eine Quallenrt? Haben wir auch massenhaft an der Stuis Bay gesehen.
Grüsse von Gisela

LIRPA 1

Gaukler

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25

Sonntag, 18. November 2018, 16:09

Hi Gisela,

für mich blue bottles also so etwas, wie eine Portugiesische Galeere würde ich denken, mit Quallen bin ich aber nicht so bewandert. Körperkontakt haben wir vermieden. :D

LG Lilly

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kOa_Master (21. November 2018, 08:43)

parabuthus

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26

Sonntag, 18. November 2018, 19:06

Beeindruckend. Das könnte uns wohl auch gefallen. Genau unser Ding, das Strandhaus. Unsere Walbeobachtungen sind auch definitiv ausbaubar. Von dem Ort Witsand habe ich noch nie gehört. Besonders groß scheint der ja auch nicht zu sein. Sieht eher beschaulich aus.

LG

Christian

Dolphin2017

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27

Sonntag, 18. November 2018, 19:34

Das sind wohl Bloublasies.
Spiritsailor hat dazu Informationen auf Pos 43 im Reisebericht von nn1177 gepostet.
nn11 hat mit dieser Spezies am Cap Vidal Bekanntschaft gemacht s. Pos 42.

Reise sehr gerne weiter mit und möchre mich für die vielen tollen Tipps , in diesem Reisebericht und in den vorherigen, ganz herzlich bedanken :danke:

LG Gaby

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sunny_r (18. November 2018, 22:12), toetske (18. November 2018, 21:34)

toetske

oorbietjie

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28

Sonntag, 18. November 2018, 21:47

Wieder ein Geheimtipp...

:danke: Lilly,

Toll dass Du mir Witsand in Erinnerung gebracht hast. Wir machten im Oktober 2005 (!) einen Tagesausflug in dieses kleine ruhige Dorf, von Riversdal aus. Wale haben wir damals zwar nicht gesehen, aber an die stille Friedlichkeit erinnere ich mich noch gerne.
Seitdem waren wir schon ein paar Mal in derselben Unterkunft in Riversdal, machten aber jedesmal Tagesausflüge in andere Richtungen. Inzwischen haben unsere "Freunde" ihr B&B verkauft und wohnen jetzt in Stilbaai, wo wir sie hoffentlich auch Anfang 2019 wieder treffen werden. Ich hatte mir allerdings schon eine Alternative in... Witsand ausgesucht falls sie mal wieder unterwegs sein sollten. Allerdings war es nicht das Whale Palace 8)

Würde unsere nächste Unterkunft das toppen können? Schaun wir mal...

Bin wie so oft gespannt und vor allem neugierig :whistling:

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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kOa_Master (21. November 2018, 08:43)

LIRPA 1

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29

Mittwoch, 21. November 2018, 20:16

Arch Rock am Keurboomstrand – nette Zwischenstation

@ Christian: Ja, ich denke auch, dass Witsand etwas für euch wäre. Womöglich auch ohne The Whale Place. Man weiß ja nie, wie andere auf eine Unterkunft reagieren, die man selbst toll findet.
@ Gaby und Toetske: :danke: :blush:



Um ca. 9.00 Uhr riefen wir Luke an, um mit zu teilen, dass wir Abreise bereit sind. Er hatte uns beim Einzug gesagt, dass wir keine feste Zeit haben, nach uns käme keiner und wir könnten auch bis Nachmittags bleiben. :thumbup: Leider hatten wir unsere nächste Station vor gebucht und mussten weiter. :rolleyes: Er kam dann auch direkt und wir zeigten ihm die kleineren Problemchen. Die Kaution gab er uns schon zurück, bevor er das Haus betreten hatte. Wir sehen scheinbar Vertrauen erweckend aus. :P
Dann ging es weiter, erst die bekannte R322 vorbei an Straußenfeldern, ...



dann immer auf der N2 in Richtung Osten. Vor Wilderness dann unbekannte Flugobjekte über uns und der lange Strand unter uns. Das kannten wir schon, die Ecke scheint eine Einflugschneise zu sein.



Nur ein Stopp zum Tanken war notwendig bevor wir unser Tagesziel erreichten. Kurz vor der Abfahrt nach Keurboomstrand hielten wir noch am bekannten Farmstall (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Wir waren ein wenig enttäuscht, hätten uns mehr Frisches erhofft, da wir aber sowieso nicht vor hatten zu kochen, genügte uns Brot und ein paar süße Teilchen à la Mini Melk- und Lemontarte, Date Balls etc. und wir konnten weiter ziehen.



Unsere Unterkunft ist eine Empfehlung aus dem Forum und Kitty hatte uns genau informiert, was wir erwarten können und was nicht. :thumbup: :danke: Wir trafen alles wie beschrieben an, wir hätten aber nicht damit gerechnet, dass Kitty hier dauerhaft wohnt und die Liegen warm hält. ;)

Gebucht haben wir, für uns eher ungewöhnlich über einen großen Global Player. Auf direkte Email an Arch Rock erhielten wir keine Antwort und bei Expedia gab es die genauen Beschreibungen mit Namensnennung der Chalets. Über Shoop gebucht war es dann letztendlich auch die preiswerteste Variante und geklappt hat alles sehr gut.



Nach dem freundlichen Empfang an der Rezeption nahmen wir unsere Hütte „Southern Seas“ in Besitz.

Vom privaten Parkplatz ging es in die große Wohnküche. Dann gab es zwei Schlafzimmer, eines wurde begehbarer Kleiderschrank, das andere mit Meerblick wurde für seine originäre Bestimmung genutzt. Übrigens war alles, entgegen mancher Bewertung, die wir gelesen haben, sehr sauber. :thumbup:





Zwei Bäder, eines mit Wanne, eines mit Dusche rundeten das Innere ab.



Ein Gasofen leistete gute Dienste, zumindest nachdem wir eine volle Flasche bekamen. Das brauchte allerdings trotz Zusage, dass es sofort erledigt wird, einen ganzen Tag.



Draußen gab es die Terrasse mit Grill und dem hier schon reichlich beschriebenen erträglichen :thumbup: Ausblick.





Eines hat uns gestört: An unserem Chalet lief der Strandzugang des Ressorts vorbei. Auch wenn ein Schild an den Treppen dazu auffordert die Privatsphäre zu respektieren und nicht auf der Treppe stehen zu bleiben, fanden wir es nicht angenehm direkt im Blickbereich zu liegen.





Gebucht hatten wir diese Unterkunft als Zwischenstopp, um von Witsand bis zum Addo nicht durch fahren zu müssen. Außerdem hatte Kitty von Delphinen geschwärmt, die man dort sehen soll. Wir Wal Verwöhnten saßen also den lieben langen Tag auf der Terrasse, aßen unsere Farmstall Einkäufe, lasen Deon Meyer, den wir in der Leihbibliothek des Ressorts entdeckt hatten und wurden enttäuscht. Nur einmal dümpelte ein Wal vorbei (mit dem hatten wir gar nicht gerechnet), Delphine kamen leider nicht.



Die Lage der Chalets ist ziemlich gut für Ausflüge in die nahe Umgebung. Plettenberg mit der Robberg Peninsula ist sichtbar aber auch das Nature Valley, Knysna oder der Tsitsi sind mit dem Auto schnell erreicht. Wir waren allerdings im Entspannungsmodus, haben auch alle genannten Orte schon mehrfach besucht und so stand unser RAV4 einen weiteren Tag komplett gechillt herum.





Strandspaziergänge in der Witsand Länge waren hier nicht so leicht möglich. Nach links hätte man Felsen überklettern müssen, was auf Grund einer anstehenden Knie OP keine gute Idee war. Nach rechts sah es, nachdem man ein paar Treppen überwunden hatte, etwas besser aus.



Von dort sah man auch gut die Top-Lage des Restaurants Enrico, das wir beide Abende aufsuchten.





Das Essen war gut aber nicht überwältigend. Die Vorspeisen waren sehr gut und reichlich. Die empfohlene Bomba war da eher die Ausnahme. Laff und nur nach (direkt mit gelieferten) Knoblauch und Peperoni Ergänzung lecker.



Die Hauptspeisen waren o.k., der Ochsenschwanz leider nicht wirklich von den Knochen fallend, der frische Fisch aber ziemlich fein.Es war an beiden Abenden innen recht voll, da wir früh vor Ort waren, bekamen wir einen Tisch ohne Reservierung. Draußen war es leider zu kalt.
Der Service war sehr flott, freundlich und aufmerksam, da gab es nichts zu meckern. Die Specials Karte enthielt leider keine Preise, der schon gelobte Service hatte diese aber auf Nachfrage direkt parat.



Fazit: Eine sehr nette Unterkunft mit einem super praktisch gelegenen gutem Restaurant, hier kann man es aushalten. Witsand bleibt aber vorne – da haben wir unser Herz verloren. :love:

Als wir gerade gepackt hatten und unsere Weiterfahrt antreten wollten, warfen wir noch einen letzten Blick auf das Meer und siehe da, Kitty behielt doch Recht: Delphine! Leider war das große Objektiv schon verstaut aber ein paar Beweisfotos gibt es.



Nun konnte es zur nächsten Premiere gehen aber vorher war wieder ein Zwischenstopp geplant.

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Mittwoch, 21. November 2018, 23:04

Hui Lilly, ein ganz spezielles :danke: für diesen Bericht. :D .

Von außen kennen wir die Chalets ja schon und Enrico fanden wir auf unserer 1. Sa-Reise sogar unter dem Schirm bei Regen toll. Wie schön für uns, dass es dieses Mal mit der Buchung geklappt hat. Und unsere Reise rückt gaaaanz langsam näher. :)
Toll, dass Kitty Recht behalten hat und ihr noch Delfine sehen konntet. Das steigert unsere Erwartungshaltung :D . Kitty sitzt jetzt wohl gerade in Kiliekrankie auf der Terrasse :) .
Ich freue mich, dass ihr eine gute Zeit in Keurboomstrand hattet :thumbsup: und bin gespannt auf die Fortsetzung. Es macht wie immer Spaß mit euch zu reisen. :thumbsup:

Liebe Grüße
Renate
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
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Donnerstag, 22. November 2018, 13:10

Auch mal wieder dabei

Hallo Lilly,
ich bin nach längerer Abwesenheit auch gerade noch zugestiegen und freue mich auf die Fortsetzung. Bis jetzt bin ich schon verliebt in deinen Bericht ….
Liebe Grüße - Bärbel :)
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain

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Sonntag, 25. November 2018, 16:43

Sanccob Penguin Rescue Station Cape Recife und Happy Jackal Guesthouse

@ Renate: Sehr, sehr gerne! :thumbup:
@ Bärbel: Willkommen zurück und :danke: :blush:



Um 9.00 Uhr ging es los. Die Delphinsichtung hatte uns noch ein wenig aufgehalten aber das war mehr als positiv. :thumbsup: Auf direktem Weg wären es 258 km gewesen aber wir hatten einen wichtigen Stopp eingeplant und so wurden es 288 km. Auch einkaufen mussten wir noch, daher war alles so gepackt, dass nichts auf der Rückbank war und wir hatten uns einen Spar, der in PE auf dem Weg lag ausgeguckt. Auch Jeffreys Bay und Uitenhage waren in der Überlegung gewesen aber der Umweg erschien uns jeweils zu groß.
Also ging es direkt zu unserem Ziel, das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) am Cape Recife. Erwähnt ist es im Forum schon öfter worden und da wir dieses Mal für andere Pinguin Sichtungen keine Zeit hatten, war es eine gute Lösung.
Die Fahrt verlief sehr schnell, auch der Bereich durch PE, meist an der Küste entlang war nicht unangenehm. Bevor man das Cape erreicht, muss man eine Schranke passieren, wird aufgeschrieben und bekommt einen Zettel mit, der im Sanccob Centre als Beweis abgestempelt werden muss.

Das Nature Reserve am Cape Recife dürfte man zu Fuß umsonst erkunden, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) für nähere Infos.

Das Sanccob Gebäude liegt direkt an der Straße zum Cape, hat einen Parkplatz und ist nicht zu verfehlen.

Wir parkten, zahlten Eintritt, durchstöberten und nutzten den kleinen Souvenir Shop. ;) Dann ging es durch eine Ausstellung, die recht interessant fanden...



... und wo uns auch wieder diese Eier unter die Augen kamen ;) , ...



... zum Freigelände. Ziemlich klein und keine Pingus. Immerhin ein paar Tölpel waren zu sehen. Diese können nicht mehr ausgewildert werden und bekommen hier ihren Gnadenfisch.



Auch diesen Reiher sahen wir, der war aber nur zu Besuch. Er war Flug fähig und auch kein Bewohner, schätzte aber die Ruhe des Ortes und wahrscheinlich auch, dass die Pingus immer den einen oder anderen Fisch liegen lassen. :P



Auch auf ein paar Schildern konnten wir unsere Zielsubjekte finden ...



... aber erst im hintersten Bereich waren dann ein paar lebende Exemplare.



Die Jungs hatten wohl einen schlechten Tag und verzogen sich direkt wieder in einen geschützten Bereich.



Dafür fanden wir dann eine deutsche Praktikantin, die uns einiges erklärte. :thumbup: Vor etwa einer Woche wären alle auswilderbaren Pingus frei gelassen worden, zur Zeit waren nur die Dauerresidenten vor Ort und folglich nicht allzu viele Tiere. Schade für uns, schön für die frei gelassenen Tiere und um die geht es ja. Zur Zeit wurde geputzt und das vertrieb die Residenten in die geschützten Bereiche und dann würden sicher bald wieder neue Tiere aufgenommen werden.

Trotz der Umstände war es ein Besuch, den wir nicht missen wollen. Wenn wir wieder in der Ecke sind, würden wir bestimmt noch einmal wieder kommen und uns dann auch mehr Zeit für das Cape nehmen. Das schien uns auch einen Besuch wert, wie wir bei einem Blick vom gegenüber des Centres liegenden Aussichtspunkt erkennen konnten. :thumbup:





Der sehr kalte Wind und die weiteren Planungen für den Tag hielten uns von weiteren Erkundigungen ab.
Wer beim Besuch des Rehab Centres auch das Café nutzen möchte, sollte sich nicht zu viel erwarten. Kaffee, ein paar Softdrinks und nicht ganz frisch aus sehende Muffins, viel mehr war nicht zu sehen.

Für uns ging es nach etwas mehr als einer Stunde weiter. Der am Wege liegende Spar, erwies sich als kein Einkaufsort unseres Vertrauens und wir beschlossen dann lieber im kleinen Colchester Spar unser Glück zu versuchen.
Über die Hafengegend und dann die N2 erreichten wir schnell unser nächstes Guesthouse. Warum Guesthouse, wenn doch ein paar Meter weiter ein Restcamp liegt, werden sich jetzt vielleicht die Leser unserer Rbs fragen. Nun, der Addo war diesmal Bonus, wir wollten noch einmal per Boot den Sundays befahren und dabei nicht in einer (größeren) Gruppe sein. Unsere Internetrecherche ergab, dass ein Captain Beau so etwas macht und über Guesthouses gebucht werden kann. So kamen wir zum (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Der Kontakt lief über eine Mitarbeiterin, Gisela, die sehr schnell und professionell antwortete. Wir wollten ein Zimmer im oberen Bereich, möglichst mit Abendsonne und genügend Platz. Gisela empfahl Nr. 5 und das war genau richtig. Die Buchung des GH lief wieder über Safarinow. Gisela koppelte dann die Buchung an das richtige Zimmer und fixierte auch die Bootstour mit Beau.

Das Wohngebiet, in dem das GH liegt ist inzwischen komplett eingezäunt, man muss am Gate das GH über einen Klingelknopf anrufen. Obwohl wir etwa eine halbe Stunde vor der „strikten“ ersten Anreisezeit ankamen, ließ uns Shawn, der Guide des GH, direkt durch das Gate fahren. Auch das zweite Gate, dass das GH sichert, wurde flott geöffnet und wir wurden freundlich begrüßt und in unser Zimmer geführt. Hier ein paar Bilder.







Das Gelände des Happy Jackal ist schön, es gibt den eigenen Bootssteg, wo man auch nur sitzen und beobachten kann, ....



... es gibt ein Kanu zur freien Verfügung ...

... und an der anderen Ecke des Grundstücks auch einen Pool mit Grillplatz.

Das Frühstück ist typisch für südafrikanische Guesthouses der Kategorie,...

...besonders schön ist, dass jeder Tisch sein frisch gebackenes (Weiß-)brot bekommt. Alles gut und die Nähe zum Matyholweni Gate ist auch gegeben.

Frühstücksraum ...

... und der Ausblick:

Nach dem Einchecken ging es dann mit leerem Auto zum Spar in Colchester, wo wir alles für ein kleines Abendbrot bekamen und den Einkauf für Nyathi und Mountain Zebra auch erledigen konnten.



Ein Lob noch für das „Krisen“Management des Happy Jackal. Bei uns im Zimmer fielen einige Steckdosen aus, an der Sicherung lag es nicht, eher an den vielen Verbrauchern an zu wenig Steckdosen. :help: Da es am Abend war und wir eigentlich nur noch den Kühlschrank benötigten, reichte uns ein Verlängerungskabel. Man konnte das kaum glauben, weil wir ja dann den Fernseher nicht benutzen können, ließ uns aber unseren Willen, nichts weiter zu probieren. Gleichzeitig wurde zugesagt, dass alles direkt morgen bei unserer Abwesenheit gerichtet wird. Das wurde auch genau so, ohne dass wir noch einmal erinnern mussten, absolut unauffällig erledigt.
Auch die Buchung der Bootstour war exakt so, wie Monate vorher per Email besprochen vorgenommen worden und Captain Beau fuhr pünktlich vor.



Dazu und zu unseren Besuchen im Addo aber mehr im nächsten Beitrag.


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LIRPA 1

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Donnerstag, 29. November 2018, 18:00

Eine Bootstour und Sichtungen im Addo

Der Hauptgrund für diesen Besuch am Südende des Addo war eine erneute Bootstour auf dem Sundays. Schon (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und der Sundays gefiel uns sehr gut. Zu dem Zeitpunkt waren keine Beeeater vor Ort und dieses Mal standen die Chancen höher. Für die beste Zeit waren wir Mitte Oktober ein wenig früh aber ein paar Vögelchen müssten eigentlich vor Ort sein. 2015 sind wir ja mit der Sundays River Ferry gefahren. Nette Tour und mit uns nur zwei andere Gäste an Bord aber dieses Mal wollten wir etwas Anderes. Wie geschrieben buchten wir eine eigene Bootstour mit Beau Charsley. Angesetzt waren dafür 2 Stunden. Der Preis mit 430 Rand pP moderat und zahlbar direkt bar bei Beau.
Mit Gisela vom Happy Jackal war eine Abholung für 5.30 Uhr vereinbart. Hier erneuere ich mein Lob für Gisela und verbinde es gleichzeitig mit einem Lob für Beau. Als wir um 5.25 Uhr zur Anlegestelle gingen, zur Sicherheit mit Handy und Telefonnummern versehen, kam Beau absolut überpünktlich schon vor gefahren.



Besser kann es nicht beginnen. Oder doch: Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter, die Sonne ging auf und laut Beau hatten wir einen idealen Tag erwischt und auch die frühe Uhrzeit sei genau richtig.





Zuerst erzählten wir, dass wir schon an den Dünen waren und mehr an einer Fahrt in Richtung Landesinnere interessiert seien. Beau tuckerte also mit uns langsam und Ufer nah voran und wir hielten wenn wir etwas genauer sehen wollten. Vögel gab es, wie erwartet, reichlich.



Fotografieren war indes auch wenn Beau immer den Motor abstellte und der Fluss absolut ruhig war, schwierig. Zu viel Bewuchs und zu scheue Vögelchen.



Gesehen haben wir allerdings mehr als fotografiert, besonders die Bischöfe, die gerade ihr Brautkleid anlegten und echt schick waren, haben es uns angetan.



Nach etwa 1,5 Stunden wendeten wir. Die Beeeater mussten ja auch noch gesucht werden. Suchen ist allerdings relativ. Beau kennt die Stellen, wo sie brüten. Nun wurde auch beschleunigt und dann waren wir da.



Habe ich eben über die Schwierigkeiten durch Bewuchs geschrieben, gab es hier freie Sicht aber es wurde nur schwieriger. So sah es aus …



… und so weitere meiner Bemühungen. :help:



Die Vögel fütterten schon und sind quasi in einer Bewegung am Loch gelandet und direkt verschwunden. Beim Start ging alles noch schneller.Wenn die Brut ausgeflogen ist, oder in der Abendsonne sitzen sonst Beeeater gerne hier, einer hat sich dann erbarmt und kurz gerastet.



Dann ging es zurück zum Guesthouse. So pünktlich, wie Beau vor gefahren ist, so wenig hat er auf pünktlichen Feierabend geachtet. Ca. eine halbe Stunde länger hat die Tour gedauert, wenn es gerade keine Vögelchen zu sehen gab, erklärte Beau einiges zum Sundays, zur Umgebung etc. Es war keine Birder Tour. Beau ist kein Vogelkundler, er hat aber einiges beobachtet, kennt Verhaltensweisen und Aufenthaltsorte der Vögel. Kein Aldo Berutti also aber auch toll.
Wir ließen uns seine Karte geben, um direkt Kontakt aufnehmen zu können. Damit stände einem Aufenthalt im Matyholweni Camp nichts im Wege. Der eigene Steg des Ghs war allerdings, was die Länge unseres Schlafes betraf, auch nicht zu verachten.



Leider konnten wir keine weitere Tour nachmittags machen, da es zur besten Beeeater Zeit regnete. Beim nächsten Besuch würden wir wohl eine Tagestour mit Beau vereinbaren. Etwa 40 km im Landesinneren gibt es noch eine große Beeeater Kolonie, die den Besuch lohnt und die Flussfahrt ist sowieso toll.
Wenn man sich, wie wir überlegt hatten, mit dem Kanu auf den Weg zur nahe gelegenen Kolonie machen möchte, sollte man sich vorher über Ebbe und Flut erkundigen. Bis zu 20 km drückt das Meer bei Flut in den Fluss und bei Ebbe ist dann auch der Sog sehr stark und man wird wenig Spaß haben, wenn man dagegen an paddeln muss. Dazu erzählte uns Beau eine schöne Geschichte von einer Hochzeitsgesellschaft, die fröhlich mit diesen Tretbooten den Fluss befuhr und dann nicht zurück kam. Völlig ausgelaugt trampelten alle vergeblich in Galagarderobe gegen den Sog an und mussten letztendlich von Motorbooten abgeschleppt werden.



Und sonst? Addo! :thumbsup:
Wir waren froh wieder in einem Park zu sein und hatten tolle Sichtungen.









Die vier Loops des Südteil fuhren wir ab, sahen altes Bekanntes ...



... und hier auch etwas Neues: Die Straße, die zwischen dem Matyholweni Teil und dem Hauptteil verläuft, kann inzwischen nicht mehr für Transfers genutzt werden, d.h. früher kam man, wenn man in ein Camp eingecheckt war, über diese Straße auch 'raus.



Das ist nun nicht mehr möglich. Wir sind eine der Richtungen gefahren, die Straße ist in keinem guten Zustand. Tiere gibt es aber auch dort natürlich zu sehen. 8o



An der Kreuzung Harveys Loop mit Ngulube Loop wurden wir einmal Reiz überflutet. Ein Elefant kam gerade zum Lismore Waterhole, ...



...als Ralf sagte, in Richtung Matyholweni Camp stehen 4 Autos, da sind bestimmt Löwen. Also erst einmal zum Elli, dann ein paar Meter Richtung Ngulube Loop für einen gerade erfolgreich jagenden Greifvogel ...



... und, Ralf hatte Recht mit seiner Vermutung, zum Schluss zu den Löwen. Die machten genau das, was Löwen fast immer machen.



Der Grund für die prallen Bäuche lag im Busch nebenan. Ein Büffelriss, der wohl schon ein wenig her war.

Nah waren sie und da keiner länger als 10 Minuten blieb, kamen wir auch in die erste Reihe.





Bequem sieht es von Nahem eigentlich nicht aus. ;)



Statt uns wieder mit einem Salat auf dem Zimmer selbst zu versorgen, besuchten wir am zweiten Abend (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , einen Pub in Colchester. Kann man machen. Nette Bedienung, ordentliches Pubessen und ein kühles Bier. Leider auf der anderen Seite der N2 und zum laufen zu weit weg vom Happy Jackal.



Wieder eine tolle Zeit im/am Addo aber wir konnten uns sogar noch auf mehr freuen.







Das Nyathi Camp :love: war unser nächstes Ziel, davon dann demnächst mehr.

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Sella

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Freitag, 30. November 2018, 07:01

Hallo Lilli,

wir haben die Tour am Sunday's River auch mit Beau gemacht und waren absolut angetan. Er hat uns sehr viel über den Fluß und die dort ansässigen Lebewesen erzählt. Übrigens auch die lustige Geschichte mit den Tretbooten :) . Außerdem durften wir die Dünen hochklettern. Puh, war ganz schön anstrengend :blush: . Für uns war die Bootstour mit ihm der krönende Abschluss eines tollen Urlaubs. Und ich kann allen die im Addo und Umgebung sind eine Tour mit Beau wärmstens empfehlen.


LG Sella

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Mittwoch, 12. Dezember 2018, 16:04

Vom Happy Jackal über Nyathi zum MZNP

@ Sella: Die Dünenbesteigung hatten wir schon, für Erstbesucher ist sie aber unbedingt zu empfehlen. :thumbup:

Wir hatten Zeit und nutzten diese um im Happy Jackal noch einmal das gute Bett zu genießen, dann ausgiebig zu frühstücken und danach den Addo zu entern. An der Rezeption des Matyholweni Camps zeigten wir unsere Buchung für Nyathi und bekamen dann das Overnight Visitor Permit. Damit ging es dann zum Gate und schon waren wir drin.
Gelegentlich liest man ja, dass im Südteil weniger Tiere zu sehen sind als im Norden des Tiergebiets. Wir haben das noch nie so empfunden. Auffällig war dieses Mal, dass auf Grund des kalten und teilweise regnerischen Wetters weniger Elefanten zu sehen waren. Sie halten sich bei der Wetterlage lieber in den schützenden Büschen auf und ab und an sah man graue Rücken in den Büschen oder hörte das bekannte knacken der Äste. Das macht aber gar nichts. Der Regen hatte für Pfützen gesorgt und diese werden von unseren gefiederten Freunden gerne genutzt. Eine weitere Spezies, die nach Regen gut zu sehen ist, rannte uns dann auch noch vor das Auto. Sehr schön. Wir konnten sogar ein Game Drive Vehikel zum Anhalten bewegen und die Kameras klickten einmal nicht nur für die großen 5.



Die nächste Sichtung war pelzig. Warum ihr die Haare so zu Berge standen, konnten wir nicht ermitteln. Dann erregte ein Tiputip unsere Aufmerksamkeit. Er machte die merkwürdigsten Verrenkungen, womöglich um Artgenossen zu beeindrucken. Es waren einige in der Region zu sehen.



Der Buschbock hatte leider keine Zeit für uns und stolzierte nur für einen Schnappschuss über die Piste. Bei uns heißen diese Tiere seit unserem ersten Krüger Aufenthalt „Bellende Böckchen“. Damals standen wir bei einem Game Drive vor einem Gebüsch und hörten immer wieder ein Bellen. Wir blieben also stehen und warteten welches Hunde artige Wesen erscheinen würde :whistling: und es kam ein Buschbock. Nicht wirklich, was wir erwartet hatten aber natürlich als damalige Erstsichtung hoch willkommen.



Bei jedem Besuch im Addo haben wir eine Tierart, die wir auffällig oft sehen. Dabei waren schon Schakale (davon sahen wir dieses Mal nur einen), Warthogs, Kudus und dieses Mal Kuhantilopen. Die Ebenen waren voll von dieser Tierart und wir sahen viele frisch Geborene im Gras liegen. Ein Jungtier (noch mit Nabelschnur) zeigte sich aber dann auch einmal in voller Pracht und nahm sich die Zeit für uns die Morgengymnastik zu demonstrieren. Danke vielmals! :thumbsup:



Wir kamen auch noch einmal an der Stelle mit dem Büffelriß vorbei. Der Büffel war inzwischen weitergezogen (worden) und scheinbar nur noch als Mahlzeit für Krähen ergiebig.



Da wir so oft aufgehalten wurden, wurde es wärmer und die Elefanten hatten beschlossen die Büsche zu verlassen und einen Drink zu nehmen. Eiligen Schrittes kam die Herde mit der markanten Leitkuh auf uns zu. Bedenken hatten wir keine, direkt vor uns zweigte der Trampelpfad zum Wasserloch ab und den würden die Tiere nehmen.



Kaum war das Wasserloch erreicht, ging das Gedränge um die besten Plätze los.

Für manchen Youngster wohl zu stressig und ihn verließ sein gutes Benehmen. War ihm wohl peinlich, wenn ich den Blick zurück richtig deute.

:blush:

Das jüngste Mitglied der Herde bekam dann auch etwas nahrhafteres und die Chance nutzte dann auch ein älteres Geschwister bei der gutmütigen Mutter.



So viel zum Thema: wenig Tiere. Alle Aufnahmen stammen von der Fahrt zwischen Matyholweni Gate und Jacks Picnic Site. Natürlich sahen wir noch mehr Tier(arten) aber der kleine Einblick soll erst einmal genügen. Die Picnic Site war gut besucht.



Wir hielten uns auch gar nicht lange auf und fotografierten nur noch diese Aufforderung:

Da bin ich ja gespannt, ob sich ein Shop hier wirklich lohnt. Die anwesenden Besucher sahen alle gut organisiert und ausgestattet aus. ?(

Weiter ging es zum Main Camp. Wir waren gegen 12 Uhr dort, bekamen auch schon die Fernbedienung für das Nyathi Camp, hatten aber noch genügend Zeit, den Shop zu plündern, das kleine Museum zu besuchen...



... und unserem alten Freund Hapoor die Aufwartung zu machen.

Dann ging es weiter in Richtung Camp. Natürlich wurde sowohl für Gourmets als auch für weitere Folgen der regnerischen Tage vorher gestoppt ...



... und wenn wir sowieso schon einmal dran vorbei „müssen“, wird natürlich auch der Domkrag Damm beachtet bevor es dann auf die Privatpiste zum Nyathi Camp geht.



Dieser honorige Herr verabschiedete uns aus dem Hauptteil des Parks.

Vor der eigentlichen Eincheck-Zeit erreichten wir das Camp, das ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe. Es war kein Problem, unsere Hütte war bereits fertig und wir zogen ein. Da ihr die Hütte schon kennt, wird es nun Zeit für ein paar Mitbewohner bzw. enge Nachbarn. Manche waren sehr gelassen und duldeten uns in ihrer Nähe.





Ein Tierchen war jedoch leider sehr scheu. Als meine bessere Hälfte die Badezimmer Tür öffnete starrte ihn diese grüne Schönheit an und zog es dann vor mehr als schnell zu verschwinden. Leider schneller als ich zur Stelle sein konnte. Daher nur noch ein Fluchtfoto.



Leider hatten wir nur eine Nacht in dieser schönen Unterkunft, es gab also auch nur einen kurzen Morning Drive mit fröhlichen Kudus,...



... gegenlichternden Elens und neugierigen Fuchsmangusten.



Natürlich schickten auch die Vögel immer wieder eine neue Spezies zum Sichtungspunkt.

Nach dieser einen Nacht ging es also schon wieder weiter. Erst einmal zum Main Camp um den Transponder abzugeben und ein erstaunlich friedliches Büffel-Elefant-Tête à Tete zu beobachten. Erst sah es so aus als würde der Elli die Büffel verjagen, dann ließ er aber mittrinken. Scheinbar war der Durst nicht so groß.



Unspektakulär ging es weiter. Erst noch vorbei am Bereich, in dem wir die letzte Nacht verbracht hatten ...



... und dann über Cradock zum Mountain Zebra NP. Dort empfing uns zwar nicht das namensgebende Tier aber diesen Fauxpas können wir verkraften. Mehr dazu dann demnächst.


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Dolphin2017

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Samstag, 15. Dezember 2018, 22:14

Liebe Lilly,


vielen lieben Dank :danke: für deinen bisherigen detaillierten, informativen schönen Reisebericht. Meine Vorfeude steigt bei diesen schönen Bildern schon gewaltig. :thumbsup: Sind Ende Februar 2019 das erstemal über Nacht im Addo. Eine Nacht direkt nach der Landung im Maincamp und die nächste Nacht im Nyathi Camp.

Viele Grüße Gaby

LIRPA 1

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 16:36

Mountain Zebra NP relaxed und weiter ins Samara Reserve

@ Gaby: Danke für die Blumen. Vielleicht postest Du dann Deine Erfahrungen aus 2019 über Nyathi im Campthread. Wäre gut, wenn mehr Erfahrungen das Bild abrunden. :thumbup:

Angekommen im Mountain Zebra NP, stellte sich ein Gefühl von Heimat ein. Komisch, dieser Park an der Peripherie der normalen Garden Route Route, berührt unsere Herzen und ist auch ohne Tiersichtungen für uns inzwischen Pflicht geworden. Und zwar so sehr, dass wir uns zwischen zwei Premieren, Nyathi und Samara, unbedingt noch zwei Nächte dort hin verkrümelten. :love:

Wenigstens eine Premiere hatten wir dann auch im MZNP, unsere Hütte, die ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe, war neu (für uns).

Natürlich haben wir Ausfahrten gemacht. Ohne den genialen Rooiplaat Loop mit den fröhlich-verrückten Weißschwanzgnus geht es natürlich nicht und auch bei voll belegtem Camp gibt es dort oben keine Staus.





Einige Autos waren aber schon unterwegs, gefühlt mehr als auf dem Ubejane Loop, dem wir natürlich auch unsere Aufwartung machten.











Ich schaue ja immer wieder bewundernd auf die Fotos, die viele Foriker, dieses Foto von einem Fischer, der eigentlich ein Insektenjäger ist, ist aber eines von meinen, die mir ähnlich gut gefallen:

:love:

Generell sah der Park ziemlich trocken aus. Die Dämme waren fast leer und der Fluss war eher ein trockenes Bett.

Die meiste Zeit unseres Aufenthaltes verbrachten wir aber auf unserer Terrasse bei der Tierbeobachtung.

Wir hatten eine treue Herde Vögelchen, die morgens schon auf uns warteten und in ihrer Langeweile (wie der Bär schon richtig fest stellte :thumbup: ) unsere Möbel verzierten ...



... und eine nette Rotte Mäuschen zu unserer Unterhaltung vor Ort. Die Mäuse (mindestens 7) freuten sich über das grüne Gras, das vor unserer Hütte wuchs und fanden immer irgendetwas zu fressen.





Beste Unterhaltung bot auch eine Mischung aus beiden ;) , zwar nur auf Besuch aber sehr witzig. Eine Familie flog auf unsere Hütte zu, der Jüngste erreichte das Dach nicht und klatschte auf den Boden. Was kann man tun? Er hatte sich dafür entschieden erst einmal bequem sitzen zu bleiben und so zu tun, als wäre es Absicht gewesen.



Als er sich unbeobachtet fühlte (und es Kamera technisch auch war) unternahm er einen neuen Flugversuch und schaffte es fast. Dieses Mal blieb er kurz am Stützbalken festgekrallt hängen, bevor er unter Aufbietung aller Kräfte über das Dach kam. Gut gemacht, Kleiner!

Auch beim Gang durch das Camp entdeckten wir Tiere, erst sahen wir nur eine schwarze Masse, die sich von den hellen Dornen abhob, ...



... dann beim näher kommen, sahen wir um was es sich handelte.



Fast schon ein wenig gruselig. Ziemlich viele Tiere, die sich zu kleinen Grüppchen gesammelt durch das Unterholz bewegten.





Eine Sichtung, mit der wir hier nicht gerechnet haben, war dieser Elefant, der es sich direkt vor unserer Terrasse bequem gemacht hat. Erkennt ihr ihn?



In unsere Zeit im MZNP fiel auch der Wetterwechsel während dieser Reise. Das Gnu wusste das wohl vorher und legte schon sein Winterfell ab.



Froren wir am ersten Tag bei maximal 20°C und kühlem Wind auf unserer Terrasse und zogen uns früh in die Hütte zurück, stieg das Thermometer am zweiten Tag auf 40°C und diese Tagestemperatur sollten wir für den Rest der Reise dann jeden Tag erreichen. Wenn wir das vorher gewusst hätten, wären wir erst durch die Karoo gefahren und dann an der Küste entlang. Ein klarer Nachteil des Vorbuchens. Als wir buchten, war das aber noch nicht ab zu sehen und die nun folgenden 3 Nächte in Samara waren die einzigen 3 Nächte, die zusammenhängend und sinnvoll in eine Reiseroute untergebracht, die Sibella Suites buchbar waren. Es ist echt ein Nachteil, wenn man durch intensive Beschäftigung mit Südafrika, ständig von tollen Unterkünften erfährt, diese zum Sehnsuchtsort werden und dann die Route bestimmen. ;(
Bei schon 35°C morgens um 10 Uhr verließen wir also den MZNP, sahen einen Kindergarten auf der Flucht ...



... und steuerten das Samara Private Game Reserve an. Davon dann demnächst mehr.


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Donnerstag, 3. Januar 2019, 13:45

Samara Private Game Reserve – Ankunft in der Karoo Lodge

Für den Weg vom Restcamp der MZNP zum Samara Reserve veranschlagt Google knappe 2,5 Stunden. Da wir auf Grund der schon früh hohen Temperaturen keinen Zwischenstopp planten, reichte eine Abreise um 10 Uhr um zum Lunch im Samara zu sein. Also ausschlafen, frühstücken, in Ruhe packen, ein paar entspannte Minuten bei Mäusen und Vögelchen und dann ging es los. So umständlich, wie die Strecke aussieht, so richtig ist sie dennoch. Direktere Strecken gibt es nicht, bzw. sind langsamer oder gehen über privates Land.



Die Fahrt verlief so schnell wie eintönig auf sehr guten Straßen durch trockene Landschaften bis Graaff-Reinet mit seinen unterschiedlich schönen Häusern.



Einen echten Aufenthalt gab es dort für uns diesmal nicht, nur tanken mussten wir. Nachdem wir G.-R. verlassen hatten, mussten wir noch zweimal gut ausgeschildert links abbiegen und befanden uns schon auf der Piste zum Reserve. Bei der Piste handelt es sich um eine Privatstraße und schon nach ca. 3 km kamen wir an das erste Gate. Für dieses hatten wir im Vorfeld einen Code bekommen, der problemlos funktionierte. Hier sollten wir uns auch an der Lodge anmelden, da es danach kein Handyempfang mehr gibt. Wir unternahmen einen vergeblichen Versuch und fuhren weiter.



Nach einigen Kilometern kamen wir an ein Doppelgate, das sich per Knopfdruck öffnen lässt. Ab hier befindet man sich im Gebiet mit „gefährlichen“ Tieren.



Der Weg zur Lodge ist ausgeschildert , ein wenig verwirrend ist eine alte, vor Jahren eingestürzte Brücke, die man umfahren muss. Alles machbar und bald sahen wir das Hauptgebäude. Hier entluden wir unser Fahrzeug und parkten es dann ein wenig weiter geschützt. Genau genommen sollten wir unser Auto parken lassen aber da ist Ralf ein wenig eigen... :rolleyes:





Zum kühlen Getränk an der Rezeption gab es einen warmen Empfang und leider auch eine kalte Dusche. :thumbdown: Wir erhielten ein doppeltes Upgrade. ;( Das ist etwas, was andere womöglich glücklich macht, wir hingegen überlegten direkt wieder ab zu reisen, besahen uns dann aber erst einmal unsere Unterkunft und entschieden dann doch zu bleiben. Warum unglücklich mit einem „Upgrade“? Nun wir legen mehr wert auf Abgeschiedenheit und einen netten Ausblick, als auf so genannte Luxus Unterkünfte. Die Karte veranschaulicht unser Problem ganz gut:



Die (gebuchten) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sind zwar eher einfach, sie liegen aber deutlich abseits der Lodge und haben Blick auf eine Wasserstelle mit viel Bewuchs und reicher Vogelwelt. Für uns ideal. Das einfache Upgrade wäre in Lodge Suites im Haupthaus ohne schönen Wasserloch Blick gewesen. Das hätten wir definitiv nicht akzeptiert. Das doppelte Upgrade ging in die teuersten Unterkünfte an der Karoo Lodge, die Karoo Suites. Nicht direkt im Haupthaus, sondern eines von drei einzeln stehenden Cottages mit Blick zumindest auf ein Wasserloch. Nicht das was wir wollten und ganz sicher hätten wir es nicht gebucht. Die Sibella Suites wurden aber renoviert und waren unbewohnbar (Ja, wir haben nachgeschaut! :whistling: ). Unfassbar ist für uns der Preisunterschied zwischen Sibella und Karoo Suites. Letztere kosten fast das Doppelte bei Direktbuchung über die Lodge. Wenn man bedenkt, dass Essen und Drives sowie die „Annehmlichkeiten“ der Lodge gleich bleiben, der Unterschied also eigentlich nur in etwas mehr Platz in der Unterkunft liegt, viel zu viel. :help:
Etwas wird übrigens auf der Website so nicht erwähnt: Es gibt zwei Sibella Suites, die für je 2 Personen sind, ideal für Familien. Bucht man aber als Pärchen eine der Sibella Suites, wird die zweite nicht vermietet. Man hat dann zwar nicht den zweiten Raum, ist aber Alleine auf der Terrasse und an der entlegensten Stelle der Lodge. :thumbup:

Das mag nun ein wenig nörgelig klingen aber wir definieren Luxus einfach auf unsere Weise. Luxus für uns ist Ruhe, Abgeschiedenheit, ein schöner Blick, tolle Tierbeobachtungen und Vogelgezwitscher während wir auf der Terrasse sitzen. Das hatten wir uns erhofft und das haben wir auch gebucht. Die Annehmlichkeiten, die unsere erhaltene Unterkunft bot, sind für uns eher nebensächlich. Wir brauchen nicht:

ein Waschbecken pro Person, Schminktisch, riesige Innen- und Außendusche, Badewanne, Bidet ...







... Kamin bei Nachttemperaturen von über 20°C, breite Sessel, auf den sowieso nur unsere Klamotten liegen



und ein Bett, in dem man den Anderen kaum findet.

Bitte nicht falsch verstehen. Unser Hüttchen ... ... war nett, es sind Annehmlichkeiten, die wir durchaus auch gut finden, in unserer Prioritätenliste liegen diese Features aber, wie geschildert, weiter hinten.

Was nicht zu ändern ist, soll einen nicht lange aufregen. Die Lösung vor Ort war die beste mögliche, wir hätten uns gewünscht, dass wir vorher verständigt worden wären, bzw. wenn die Sibella Suites zu der Zeit nicht angeboten worden wären.

Unsere Terrasse war groß, der Blick zum Nachbarn verstellt und das Wasserloch zumindest von Affen und Antilopen gut frequentiert. Vogelbeobachtungen kamen zu kurz.





Nervig war der täglich mehrfache Service in unserer Unterkunft. Das Abbestellen klappte leider nur einen Tag, zumindest konnten wir das Einlassen von Badewasser verhindern. Hier würden wir uns wünschen, wenn individuelle Interessen genauer beachtet werden. Es mag Leute geben, die täglich mehrfach das Bett gemacht bekommen wollen, die drapierte Handtücher mehrmals täglich genießen, die das Vorbereiten des Bettes für die Nacht benötigen und und und. Wir gehören nicht dazu und kommunizieren das auch direkt deutlich. Leider mit bescheidenem Erfolg.

Das Gelände der Lodge ist recht groß, es gibt einen kleinen Wanderweg rundherum, einen Pool, mehrere Sitzbereiche innen und außen (nicht alle habe ich abgelichtet)...





... und das Essen wird immer woanders serviert, dafür werden Tische in die Landschaft oder in die Boma gestellt. Das ist ganz nett aber für uns nicht wirklich wichtig.





Genug gemeckert, es gibt auch Nettes zu berichten. Täglich aufgefülltes Wasser und Sherry gehören dazu, das Essen sicher auch und ganz bestimmt die Game Drives, hier schon einmal unsere erste, sehr tolle Sichtung, die leider zu flüchtig war um sie schärfer abzulichten...



... und besonders unser erster Drive aber davon demnächst mehr als dieses Foto, auf dem wohl die wenigsten erkennen werden, worum es geht.


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Serengeti

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:21

Danke Lilly, genau meine Einstellung/Wertigkeit bei Urlaub in Afrika :thumbup: :danke:
Es ist richtig erfrischend solche "Statements" wieder mal zu lesen. Vielen Dank :saflag: :thumbsup:
VG
Serengeti

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Kitty191

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:31

Hallo Lilly,
wie üblich bin ich eine begeisterte Leserin deiner Reiseberichte. Und wie nicht anders zu erwarten ist auch dieser wieder sehr unterhaltsam, extrem informativ und äußerst interessant. :danke:
Dafür möchte ich mich zwischendurch gerne mal bei dir bedanken.
Deine Beschreibung von „Luxus“ entspricht genau den unseren. Auch wir verzichten leichten Herzens auf eine stylische Inneneinrichtung oder opulente Mehrgänge Menüs und erfreuen uns an Abgeschiedenheit, Ruhe,Natur und Einsamkeit. All das, was wir im hektischen Großstadtalltag eben nicht haben.
Auch deshalb war unsere Reise durchs Northern Cape eine unserer luxuriösesten Reisen im südlichen Afrika.
Liebe Lilly, I like :love:

P.S. In Keurboomstrand hast du mich ertappt. Mein Avatar wohnt dort und damit ja auch ein kleines Stück von mir. :) Der Job besteht im wesentlichen aus Liegen wärmen, Streicheleinheiten abholen und Leckerlies abstauben. Ein Katzenleben.....

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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