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bina63

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Mittwoch, 28. November 2018, 13:41

Es gab sehr viele Mohnfelder auf dem Stück vor Oudtshorn und sehr viel Weite. Wir sahen auf der Strecke vielleicht 10 Autos, ansonsten waren wir auf der Straße alleine. Wie unser Guide in Kapstadt sagte "you see a many of nothing" apropo nothing, dass sahen wir auch in dem Sandsturm kurz vor Oudtshorn.







Zum Glück war die Sicht aber gleich wieder da und an der Lodge war es klar und wir befanden uns auf einer riesigen Anlage. Uns erwartete ein riesiges Gelände mi verschiedenen Arten von Unterkünften. Nach welchem Prinzip die vergeben wurden, war uns hier auch nicht klar. Denn gebucht hatten wir 2 DZ mit nur einer Buchung. Wir bekamen einmal die 3D und einmal Luuks1.



















Wir nahmen die Luuks1, wobei es uns auch egal war. Denn das eine Zimmer hatte einen Balkon und das andere die 3D einen Gartenanteil und am Ende dieser Fläche ein großes Kaninchengehege. Vor dem Zimmer unserer Freunde der D3, diese war im Gebäude direkt neben dem Restaurant. Wir bestellten dort für abends schon mal einen Tisch auf der Terrasse im Restaurant. Nachdem wir die Koffer aus dem Auto genommen hatten und uns für die 2 Übernachtungen häuslich eingerichtet hatten, erkundeten wir die Anlage.











Sie war wirklich sehr groß und in 2 Bereiche unterteilt 1 x das Old MIll Gelände mit eigener Rezeption in dem Restaurant und das De Oude Meul, was ja auch alte Mühle bedeutet und im oberen Bereich ist. Die Rezeption hierfür war im Frühstücksrestaurant oberhalb des 2. Pools. Der Sinn erschloss sich uns nicht. Den Nachmittag verbrachten wir in der Sonne auf der Wiese und auf den Liegen mit unseren Freunden in "deren Garten". Um 19 Uhr liefen wir ins Restaurant und fanden einen schön gedeckten Tich auf der Terrasse vor und eine ansprechende Speisekarte.









Wir bestellten 2 x Eland-Filet, 1 x Kudu und 1 x Rinderfilet. Alles war perfekt angerichtet und sehr lecker. Gekostet hat alles zusammen mit Wein, Wasser und 2 x Nachtisch 1150 Rand/70€. Am nächsten Morgen hatten wir viel auf dem Plan und gingen nach dem guten Essen schlafen. In Begleitung des "Hofhundes" gingen wir hoch zum Frühstück in den oberen Bereich der Anlage. Das Frühstück war wirklich sehr gut und wir waren gestärkt für den Tag.













Wir wollten zur 1. Führung um 9 Uhr in den Cango Caves sein und machten uns zeitig auf den Weg. Der Parkplatz war nur mit 3-4 Autos belegt und Busse waren auch noch keine in Sicht. Für 120 Rand/750 € erwarben wir ein Ticket für die 60 Minuten Führung. Es ging pünktlich los und wir waren eine kleine Gruppe mit vielleicht 15 Personen.





Hier ging es die Treppe hinunter









Wir hatten einen tollen weiblichen Guide, die mit viel Humor und Wissen, zum Teil auch in Deutsch die Führung machte. Das Höhlensystem war sehr beeindruckend....
Beeindruckend war auch die Geschicht, die sich vor einigen Monaten zu getragen haben soll und durch die Presse und Medien ging. Es gibt eine Adventure Führung, die 90 Min lang ist und nur für wirklich fitte Menschen ist. Der Guide sagte es sollten auch eher Briefe als Pakete sein (...sie wäre ein Paket) ;) Es gibt während dieser Adventure Führung einen Durchgang der sich Briefkasten nennt, hier blieb eine der Teilnehmerinnen stecken :/=O Das Schlimme an der Situation war wohl noch nicht mal die Frau selbst, sondern die 22 Teilnehmer die hinter ihr waren und nicht mehr rauskamen da der Ausgang durch das "Paket" versperrt war und es dauerte 11 Stunden bis zur Rettung :!: :!:
Bis die Frau mit Hilfe von Seilschaften, viel Einsatz der Helfer und viel Vaseline befreit war:/:/:/ und auch alle Anderen die Höhle wieder verlassen konnten. Ich weiß schon warum wir nur die 60 Min. Tour gebucht hatten :love:











Der nächste Punkt war der Swartbergpass, ein Graffelroude mit Staub, Schotter und Schlaglöchern. Gegen 10.30 Uhr machten wir uns auf den Weg, durch dass es in der Nacht geregnet hatte, war nicht klar ob wir hochfahren konnten. Der Pass war aber offen und wir konnten hoch waren.Wir hatten auch Gegenverkehr, aber es war sehr leer und kaum Autos unterwegs. Die Gruppe mit den ca 10 Bikern waren die einzigen die uns um die Zeit schon entgegen kamen.














Es gab fantastische Ausblick und wir Frauen war froh hinten sitzen zu können und die Landschaft genießen zu können. Die Paßhöhe von 1583 m passierten wir bei Sonnenschein aber starkem Wind. Nach dem Fotosstopp ging es auf der anderen Seite runter Richtung Prince Albert.

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Mittwoch, 28. November 2018, 17:06





























Es wirkte alles sehr verträumt und verschlafen, Prince Albert hat uns super gut gefallen. Ich war begeistert von den Jacaranda Bäumen. Wir fanden die Terrasse des Hotels Swartberg sehr einladend und der kleine Hunger meldete sich pünktlich dazu. Pro Paar bestellten wir uns einen Kudu-Burger mit Chips und Salta, davor hatten wir Schokomilchshake, Kaffeemilchshake und Cider für insgesamt 300 Rand/18€









Der Service war sehr freundlich und das Essen lecker und ausreichend. Nach einer Stunde Pause fuhren wir weiter, der Rückweg lag ja noch vor uns. Was für eine Straße, auch wenn ich mich wiederhole...es ist wie in USA.



In Meiringsport hielten wir an um zum Wasserfall zu laufen. Es war nur ein kurzes Stück und nachdem wir noch im Infozentrum gewesen waren schauten wir uns den Wasserfall an.







Hier sahen wir auch eine weiße Lampionblume. Ein Blick noch in das Infohäuschen und weiter ging die Fahrt zurück nach Oudtshorn





Auf der Weiterfahrt bekam ich dann auch nochmal einen der vielen Pavian mit der Kamera eingefangen



Wir legten dann das restliche Stück zur Lodge zurück und hatten mit 220 km Fahrstrecke eine effektive Fahrzeit von 4 Stunden zurück gelegt. Natürlich war durch die Cango Caves und die Stopp später der Tag komplett um. Und unsere beiden Fahrer hatten doch einen anstrengenden Tag hinter sich.

Abends hatten wir einen Tisch in unserem Restaurant bestellt, allerdings hatte es sich sehr abgekühlt und wir saßen im Innenraum. Ich habe von dem Abend keine Fotos, aber die Notiz dass wir 2x ostrich Filet, 1x Kudu und 1 x Rind gegessen haben und es sehr lecker war. Am nächsten Morgen verließen wir gegen 9.15 Uhr nach einem wieder guten Frühstück die Old Mill Lodge um nach Franchhoek zu unserer dann letzten Station zu fahren. Morgens waren es hier in Oudtshorn übrigens nur 6 Grad :wacko: Durch den Regen hatte es sich in Oudtshoorn auf morgens 6 Grad abgekühlt und sollte auch im Tagesverlauf wieder regnen, noch war aber blauer Himmel







Die Unterkunft in der Old Mill Lodge hat uns pro Paar für die 2 Nächte mit Frühstück 100 Euro gekostet. Wir fuhren durch Oudtshoorn durch und kamen an 3-4 der alten Straußenbaronpaläste vorbei. Die sahen aber nicht sehr gut aus und waren uns keinen Extrastopp wert. Sie standen rund um die Kirche und das Museum. Über die R62 fuhren wir stadtauswärts mit fantastischem Ausblick auf die Berge und die riesigen Weideflächen.







Und auch der ein- oder andere Strauß begleitete unseren Weg. Ab Calizdoorp fing das Wineland an. In dem an der Straße entlang gebauten Dorf standen sehr viele Menschen vor den Schaltern der Bankautomaten. Es war der Letzte des Monats Oktober und gab evtl. Geld. Wir fuhren hier nur durch aber die Läden und Ateliers sahen sehr schön und gemütlich aus. Auf dem weiteren Weg sahen wir HInweisschilder nach Kapstadt :huh: das erinnerte uns dann schon an das Urlaubsende, aber daran wollten wir jetzt noch gar nicht denken :rolleyes:









Wenn man schon in der Nähe ist, dann wollten wir uns auch Swellendam ansehen, es ist die älteste Stadt Südafrikas. Kurz davor kam noch der "Huis-River-Pass", der aber den Namen Pass durch seine "Höhe" von 662 m den Namen Pass nicht wirklich verdient.
Wir parkten den Wagen vor dem kleinen Cafe und liefen die Straße entlang bis zur Kirche.



Damit geht es dann wohl morgen weiter :)

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Donnerstag, 29. November 2018, 14:10

Ein beeindruckender Bau und rundherum ein kleiner alter Friedhof

















Nach einem kurzen, aber enttäuschenden Stopp in dem Cafe, machten wir uns auf den Weg nach Franschhok. Bevor wir die letzten 200 km fuhren, tankten wir den Wagen voll. Der Tankwart hatte wohl so viel Mitleid mit unserem Auto, der war wirklich Graffelroad verschmutzt, von weiß keine Rede mehr. Der Tankwart nahm eimerweise Wasser und machte die Scheiben rundherum sauber. Danach fuhren wir durch die riesigen Weingüter von Robertson entlang beiden Straßenseiten der R60.











Bald kam schon die Beschilderung Richtung Villiersdorp mit beeindruckendem Blick auf die Berge, aber auch immer wieder große Townchips die wirklich bis an die Straße gingen
Auffallend waren hier auch die vielen Menschen die an der Straße auf Mitfahrgelegenheit wartenden oder die Mütter die mit 2-3 kleinen Kindern an der Straße entlang liefen. Km weit war uns aber nicht klar wohin sie eigentlich liefen, es war durchaus als sehr gefährlich einzustufen. Kurz vor Fraenschhoek kamen wir in unsere 2. Polizeikontrolle diese verlief genau gleich Führerschein und Kennzeichen wurden notiert und uns eine gute Fahrt und schönen Tag gewünscht. Jetzt war jeder unserer beiden Fahrer registriert worden. Nach dem Abzweig Richtung Fraenschoek Pass kamen wir an einem riesigen See mit vielen kleinen Booten vorbei hier stand auch wieder mal der Hinweis auf die Baboons. Gegen 16 Uhr kamen wir im Guesthaus "Le Ballon Rouge" an.













Direkt am Straßenschild konnte ich diesen beiden schönen Exemplare der Protea fotografieren



Wir wurden vom Besitzer sehr freundlich begrüßt und bekamen unsere Zimmer gezeigt. Es waren die 2 und die 4, vor den Türen war ein überdachter Gang mit jeweils vor den Türen kleinen Tischchen und 2 Stühlen.











Die Zimmer waren schon eher Zimmerchen, ziemlich klein, zwar hübsch eingerichtet aber wenig bis keine Ablagemöglichkeit. Unser Zimmer war etwas größer und da wir 3 Nächte dort waren und unsere Freunde nach 2 Nächten weiter fuhren, überließen sie uns das größere Zimmer. So hatten wir auch ein Fenster im Bad.
Wir bekamen die Infos zu Restaurant und eine Empfehlung für das French Connection, wir baten unseren Vermieter eine Reservierung für 19 Uhr vorzunehmen. Der große Vorteil dieses Guesthouses war die absolut geniale Lage. Der Wagen konnte direkt vor dem Haus oder auf dem Parkplatz nebenan stehen bleiben. Es waren nur 3 Häuser bis zur Mainstreet und dem Herz von Fraenschhoek. Dort war auch das French Connection und wir gingen die paar Schritte am Abend zum Essen nachdem wir vorher noch auf der Terrasse vorm Haus gesessen hatten. Das Restaurant war sehr gemütlich und der Service überaus zuvorkommend. Es war die perfekte Mischung aus Distanz und Nähe zum Kellner und ein perfekter Tisch im offenen Wintergarten. Wir bestellten 1 x Beef Filet, 2 x Filet Migong und 1 x Beef Stroganoff. Dazu bekamen wir einen sehr leckeren Rotwein und ließen uns auch noch die 2. Flasche bringen, dazu Wasser und im Anschluß 1x Panacotta, 2 Esspresso und 1 x Schokokuchen.









Wir bezahlten 1300 Rand/80 Euro für diesen perfekten Abend. Der war so perfekt, dass wir für den nächsten Abend den gleichen Tisch nochmal reservierten :saflag: Es geht weiter mit dem Tag der für diese Region so typisch ist



Mit der Wine-Tram :love:

Nach einem sehr guten Frühstück machten wir uns aber erstmal auf den Weg erstmal nach Stellenbosch. Die Winetram fuhr ab 10 Uhr, aber wir wollten etwas später fahren und uns erst die Universitätsstadt ansehen. Wir parkten den Wagen direkt vor der Kirche und sahen, dass der Wagen nebenan mit eingeschlagenen Scheiben dort stand, nun gut, ist vielleicht eher von nachts gewesen, dachten wir uns und ließen den Wagen doch dort stehen.





Vor dem Museum war eine Gedenktafel von Nelson Mandela. Es war sehr gut gemacht, das Gesicht war auf den Hintergrund der Afrikakarte gearbeitet





















Die Kirche war sehr schön und auch der alte Dorfkern "Alt Dorp" hatte schöne Häuser und Läden Wir liefen bis zu rm botanischen Garten, aber gingen nichtein. Wir hatten ja noch einen Punkt auf unserer Tagesplanung :saflag: Zurück in Franschhoek stellten wir den Wagen am Guesthouse ab und liefen zum Ticketschalter für die Tram mitten im Zentrum. Nach kurzer Rücksprache am Schalter entschieden wir uns für die grüne Linie, die Wartezeit betrug nur 10 Minuten bis die Dame mit der grünen Flagge kam und uns mit zum Bus nahm, der auf der Rückseite parkte. Der Bus brachte uns nur ein paar 100 Meter zu den Gleisen und die Tram fährt ja auch nur ein kurzes Stück.

























In der Tram bekamen wir schon ein Gläschen Rosewein vom "Rickety Bridge Weingut". Allerdings stiegen wir an diesem 1. Halt nicht gleich aus sondern sahen es nur aus dem Zug, blieben sitzen und fuhren in die andere Richtung zurück



Wir wollten zum Grand Provonce, dort wurden wir mit dem Traktor abgeholt und fuhren durch das riesige Gelände. Auf dem Tisch lagen Bestellzettel für die Weinproben. Ich muss gestehen, wir sind alle vier nicht die Freunde von dem Durcheinander und entschieden uns eine Flasche Rotwein zu bestellen. Wir bestellten den Angels Tears Pinotage Le Chocolate und eine Käseplatte.
Die Käseplatte war aus und wir bekamen eine Alternative für über den doppelten Preis empfohlen. Das wäre sicher nicht so tragisch gewesen, aber den Wein den wir bestellten war auf dem Orderzettel auf dem Tisch mit 90 Rand ausgeschrieben, kostete aber am Tisch 180 Rand. Versteht mich nicht falsch mit 11 Euro die Flasche absolut in Ordnung, aber in der Kombination mit der günstigeren Snacks die auch nicht lieferbar waren, hatte es einen komischen Beigeschmack. Zumal wir ja gerade vom Frühstück kamen, später noch irgendwo im Weingut etwas leckeres als Hauptgericht essen wollten. War es einfach nicht der zeitliche Rahmen für eine große Bestellung. Nun gut, musste es halt der Wein alleine bleiben und auf dem Tisch stand Wasser in großen Karaffen.











Bei diesem Ausblick und der Ruhe schmeckte uns sehr Wein sehr gut und wir entschieden noch nicht nach 1 Std. mit dem Traktor zurück zu fahren sondern diesen Ort einfach länger zu genießen. Wir waren aber die Einzigen die dann 2 Stunden dort blieben, die Meisten schienen wirklich alle 5 Weingüter besuchen zu wollen. Wir wollten uns lieber noch auf dem Weingut die schönen Skulpturen und die Galerie anschauen und schlenderten gemütlich durch die Anlage und die Gebäude.















Es hat uns wunderbar gefallen und wir hatten keine Langeweile bis der Traktor uns dann erst nach 2 Stunden wieder zurück zur Tram brachte. Damit fuhren wir dann ein kurzes Stück bis wir in den Bus umstiegen. Die Organisation war so perfekt, dass der Bus auf die Tram wartete und umgekehrt. Wir überschlugen auch die nächsten zwei Weingüter um dann zur "La Bourgogne Farm" zu fahren. Obwohl wir später hörten, dass das Weingut Holden Manz auch ein Volltreffer gewesen sein muss. Nun gut, zurück kamen wir ja nicht, dann muss man mit den Konsequenzen der Entscheidung leben.











Wir fuhren jetzt kurz durch Fraenschoek Village um zur anderen Seite der Stadt mit dem Bus zu gelangen. Der Ausblick auf die Weingüter vor der Bergkulisse ist einfach wunderbar, oder? La Bourgogne empfing und ebenfalls mit Flair, wenn es auch ganz anders war. Wir bekamen auch einen Tisch für 4 in den Schatten gestellt und entschieden uns erstmal etwas zu essen. Nur Wein geht dann doch nicht. Zumal in diesem Weingut, für die Gäste der Tram auch schon eine Probe mit 2 verschiedenen Weinen incl. war :huh::love: Wir bekamen einen Weißwein und einen Rose und bestellten 2 Beefburger mit Chips und bekamen unaufgefordert jeweils einen leeren Teller dazu. Als Wein entschieden wir uns später für einen Shiraz 1694 und Wasser stand auch wieder auf den Tischen.









Auf dieser Farm gibt es unzählige Olivenbäume und wir entschieden uns ein Tasting vom Öl zu machen. Es war alles sehr lecker auch und besonders die kleinen blauen-lila farbenen Oliven.
Es geht nachher noch weiter :)

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bina63

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Donnerstag, 29. November 2018, 15:32

Der Thekenbereich aus den vielen Flaschen war ganz nett gemacht und im vorderen Verkaufsraum konnten wir uns auch umsehen.
Wir entschieden uns auch hier wieder einen Bus zu überspringen und die 2 Stunden auszunutzen. Dabei beobachteten wir etwas die 4 kleinen Hunde der Farm. Es gibt auch Cottage die man dort mieten kann, diese haben einen abgeschlossenen Bereich und wir konnten den Pool nur aus der Ferne sehen. Was wir dann aber bei den Hunden nicht mehr so schön fanden, war dass sie bettelnd auf die Bänke zu den Gästen gesprungen waren, die noch Speisen auf den Tischen hatten. Farm hin und her, aber es ist doch auch ein Restaurantbetrieb









Die Gelände der Farmen sind super in Schuss gehalten und sehen alles fantastisch aus. Der Bus brachte uns dann weiter zum nächsten und letzten Weingut während der Tagestour.





Das letzte Weingut war das "La Couronne" das nach einem Schiff von 1688 benannt ist. Die Anlage war wesentlich kleiner als die vorher gesehenen Weingüter. Aber die Botanik mit den Proteas war wunderbar. Die Terrasse lag leider nicht mehr im Sonnenbereich sondern etwas im Wind und es fehlte auch sehr an Deko und einer liebevollen Gestaltung. Deswegen habe ich daher wohl auch keine Fotos gemacht. Allerdings fand ich die Proteablüten und Büsche sehr beeindruckend. Habt ihr den Nektarvogel auf der rechten Blüte gesehen :love:





















Allerdings war der Service hier am besten, ich probierte zwei Weine und bekam zu jedem Wein ein frischen Glas. Die anderen Güter schütteten in das Glas einfach.... Dafür mussten wir hier das Wasser bezahlen, was aber auch absolut im Rahmen blieben. Dazu probierte unser Freund das Schokopralinentasting mit süßen Dessertwein. Es war alles ganz lecker, aber irgendwie hatten wir von dem Durcheinander genug und freuten uns auf das letzte Pick up um 17.45 Uhr und die paar Schritte zum Guesthouse waren auch sehr angenehm. Ein Blick in die Lobby und Reception unseres Guesthouses.





Es war ja unser letzter gemeinsamer Abend in Fraenschoek und wir hatten ja bereits einen Tag vorher nochmal im French Connection unseren Tisch reserviert. Zuvor saßen wir noch etwas auf der Terrasse vor den Zimmern, bevor wir uns fertig machten und um 19.30 Uhr zum Essen gingen. Im French Connection wurden wir vom Chef mit den Worten welcome back begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Bestellt haben wir an diesem Abend Filet Mignon, Filet Steak und Lamm Rumpsteak. Dazu viel Wasser :P Cola un nur eine kleine Karaffe Sauvigong blanc und ein kleines Bier. Es war wieder perfektes Essen, ein 1a Service und der Alkoholkonsum war mehr als gedeckt :wacko:

Die Gespräche an diesem Abend gingen über den perfekten gemeinsamen Urlaub, die tolle Zeit mit vielen Erlebnissen und der Planung für den nächsten Tag. Am nächsten Morgen hatten wir ja noch das gemeinsame Frühstück, dann packten unsere Freunde die Koffer und luden sie ins Auto. Danach fuhren wir die Beiden nach Paarl, wo sie ihren Mietwagen für die letzten 5 Tage in Empfang nahmen und in Richtung Cedar Berge, dann nach Langebaan und Simonas Town fuhren. Wir wünschten uns eine schöne restliche Zeit und würden uns am Donnerstag bei uns zu Hause wieder sehen, nachdem sie auch über Dubai in Düsseldorf landen würden.















In Paarl fuhren wir nur einmal durch und da wir schon ein Stück in der Richtung gefahren waren entschieden wir beide uns zum West Coast N.P. zu fahren. Dieser liegt 1 Stunde von Kapstadt entfernt und von Paarl aus waren jetzt nur noch 98 km. Wir fuhren über die R45 Richtung Malmsbury durch das Swartberg Wineland und hatten dann 4,5 km Graffelroad vor uns. Es war aber nicht ganz so schlimm, wenn man langsam fuhr und wir hatten ja zur Not noch ein neues Reserverad. Es klappt aber alles und wir kamen wieder auf die R315 durch Darling und dann zum West Coast N.P Vom Auto aus sahen wir ein riesiges Kranichpaar was sich zeitgleich in die Luft hob..... aber leider zu schnell für meine Kamera











Dann waren wir am N.P. und nach kurzer Einfahrt sahen wir schon die schneeweißen Dünen. Der Eintritt betrug übrigens für uns Beide und den Wagen 174 Rand/11 Euro. Es gab zwei Fahrtmöglichkeiten und wir entschieden uns erst mal für die Linke um die Lagune rum zu fahren....Blick auf die Straußen die irgendwie in ihrer Größe und den Bereich so nah am Wasser immer wieder ungewöhnlich wirken

























Was für ein wunderbarer Platz bei unserem 1. Halt am Point Preelstoel. Hier war außer uns nur noch ein weitere Paar und wir konnten tolle Fotos machen. Danach fuhren wir zum Point Tsaarsbank, hier sollten evtl. nochmal Walsichtungen möglich sein und wir wollten den als 1,8 km beschriebenen Weg am Strand lang laufen
















Es war Ebbe und der Strand war so verdreckt mit allem Müll des Meeres angeschwemmt, tote Robben und eine braune Schaummasse ließen uns erschauern. Fotos hierzu erspare ich euch, wir sind umgedreht und weiter gefahren...Und diesem traumhaft schönen Point Kraalbai gefahren. Diese Lagune ist wunderschön und ließ uns die andere Stelle sofort vergessen. Hier hätte man auch Hausboote zur Übernachtung buchen können.

















Sehr schön waren an den Stopps die Infotafeln und die sauberen Toiletten die man kostenlos nutzen konnte. Auf dem Weg zum Restaurant sahen wir dieses Straußenfamilie. Allerdings war von den angekündigten Zebras, vielen dort lebenden Antilopen nichts zu sehen...











Das Restaurant sah nicht so einladend aus und wir entschieden uns erstmal zum Birdhide zu fahren und dort eine Runde mit der Hoffnung auf Flamingosichtungen, zu laufen. Es saßen einige Leute mit riesigen Objektiven vor den Sehschlitzen und auch wir konnten die eleganten
Flamingos beobachten und einige Fotos machen.



























Auf dem Weg zur Ausfahrt aus dem Park, Richtung Langebaan kamen wir am Hinweisschild "best Viewingpoint" vorbei. Den wollten wir uns doch noch ansehen, auch wenn die Straße erstmal schlechter und zur Graffelroad wurde. Aber es war nur ein kurzes Stück und den Schlaglöchern konnten wir ganz gut ausweichen

Es ist der höchst gelegene Punkt im West Coast N.P. mit wirklich fantastischem Rundumblick von dem großen Felsenareal. An diesem Punkt zur Ausfahrt wurde uns klar, es wäre super gewesen, wenn wir die 3 Übernachtungen in Franschoek gekürzt hätten und jetzt nicht wieder zurück gemusst hätten. In Langebaan hätten wir sicher schöne Unterkünfte für die letzte Nacht bekommen. Aber unser Gepäck hatten wir ja nicht mit also mussten wir am Ende des Tages doch wieder zurück :huh:













Aber inzwischen bekamen wir Hunger und wir sind während der Fahrt die Unterlagen meiner Notizen in die Hand gefallen. Da war doch mal etwas von einem außergewöhnlichen Restaurant , dem Strandloper. Von dem ich in einem Forum gelesen hatte, nichts wie hin :) Bei der Vorbereitung hatte ich aber auch darüber gelesen, dass es eingeschränkte Öffnungszeiten hatte. Wir kamen um 14.50 Uhr an und um 15 Uhr machte es zu .Wir sollten aber doch noch eintreten und uns umschauen und einfach wieder kommen. Dann aber ohne Frühstück und mindestens 3 Stunden Zeit mitbringen. Es wird halt von 12 - 15 Uhr ständig aufgetischt. Es sah sehr gemütlich und sehr unkonventionell aus. Ich weiß gar nicht ob wir das Restaurant betreten hätten wenn wir die Tipps nicht gehabt hätten. Es gab nicht wirklich Sitzbereiche mit normalen Tischen, die Füße der Gäste waren in den Sand gebuddelt, überall stand etwas rum. Brote wurden aus den Öfen am Strand gezogen, es war außergewöhnlich aber man fühlte sich auch sehr willkommen













Ich hatte dann aber auch von einer Alternative gelesen "Lekker by de Zee" im Clubhotel Mykonos. Das sollte nun unser Ziel sein, denn der Hunger war jetzt sehr präsent. Am Eingangsbereicht sagte uns der Security, dass es das Restaurant nicht mehr gab :?: echt nicht unser Tag, oder :?: :cursing:
Aber es gab einen neuen Besitzer und das Beachhaus hätte einen neuen Namen, ansonsten wäre alles gleich und auch noch sehr lecker im "White Sand" / Marcos Beach Bar. Wir könnten mit dem Auto direkt vor fahren :thumbup:











Wir bekamen einen Tisch in der 1. Reihe und haben vorzüglich gegessen mit einem traumhaften Blick auf die Bucht. Dazu ein kleines Bier, Wasser und einen Weißwein. Für die Getränke und die 10 großen Prawns mit Chips und Knoblauchsoße, dazu Calamaris und dem unbezahlbaren Blick haben wir 20 € bezahlt :wine: Wir hatten nun noch gut 160 km Rückfahrt vor uns und machten uns auf den Weg.





Gegenüber des West Coast N.P. kamen wir über die R27 am Buffeloreserve vorbei uns sahen Giraffen zwischen den höhen Bäumen. Leider gab es an der Stelle keine Haltebucht für bessere Fotos und auch die Zebras und Antilopen die wir jetzt auf dieser Seite des West Coast N.P: sahen, konnte die Kamera nicht einfangen.

In Paarl kamen wir noch in der Dämmerung am "Afrikaanse Taalmonument" vorbei. Einem Denkmal, welches der Sprache Afrikaans gewidmet ist und 1975 erbaut wurde. Die restlichen 30 km waren schnell erledigt, aber inzwischen war es auch schon nach 19 Uhr und es war gerade für meinen Mann mit der ganzen Fahrerei ein langer Tag. Da nur mein Mann und unser Freund als Fahrer eingetragen waren, konnte ich ihn ja auch nicht ablösen :(



Die Temperaturen waren ideal um noch draußen auf dem Terrassenbereich zu sitzen. Eine Stunde später entschieden wir uns dann doch nochmal auf die Mainstreet zu laufen und die kleine Brauerei aufzusuchen. Der Hunger hielt sich in Grenzen und wir entschieden uns im "Mikrobreywery-TUK-TUK" für einen Weißwein, ein Bier, Wasser, Oninrings frittiert mit handgemachten Potatoes. Es war sehr lecker, die Bedienung freundlich un die Temperaturen immer noch sehr angenehm. Als wir dann nach gut 1,5 Stunden zurück liefen war es schon sehr ruhig und einsam auf dem zum Glück nur kurzen Stück zum Guesthouse. Die Koffer wollte ich erst am nächsten Tag packen, es war ja inzwischen fast nur noch getragene Kleidung im Koffer ;) Am letzten Morgen unserer Südafrikareise waren wir auch schon wieder gegen 6.30/7.00 Uhr wach. Im Frühstücksraum war unserer größer Tisch für uns vier verschwunden. Uns reichte ja auch heute früh ein kleiner Tisch auf der Terrasse, wir waren ja nur zu Zweit. Über Whatsapp hatten wir aber schon mit den Freunden geschrieben und von ihrem guten Ankommen in den Cedarbergen gehört und Fotos gesehen. Nach einem gemütlichen Frühstück, packten wir die Koffer, checkten aus und machten uns auf den Weg nach Kapstadt. Unser Flug ging ja erst um 18.15 Uhr und so hatten wir noch eine ganze Weile Zeit zur Verfügung. Wir fuhren zum Bloubergstrand, der Stelle die als schöner Blick auf den Tafelberg ausgewiesen wird.















Kapstadt selbst lag aber an diesem Tag unter einer ziemlich dicken Dunstschicht versteckt. Am Bloubergstrand gab einen langen Parkstreifen, auf dem man direkt in der 1. Reihe am Wasser stand. Wir liefen etwas am Strand entlang, sahen den Wellenreitern zu und genossen den Blick auf den Tafelberg. Direkt gegenüber war das "Catch22" und wir konnten bei einem Kaffee und Sandwich den herrlichen Blick genießen. Danach fuhren wir nochmal zur Waterfront, da wo der Urlaub begonnen hatte. Wahnsinn 18 Tage war es her, viele Ereignisse und Erlebnisse lagen dazwischen und knapp 2700 gefahrene km.
















Ein letztes Glas Wein, ein kleines Bier und Wasser für 93 Rand/5,60€ und uns wurde bewusst, dass der Urlaub nun wirklich zu Ende geht. Gegen 14.30 Uhr liefen wir zum Parkplatz und fuhren mit dem Mietwagen in gut 17 Minuten zum Flughafen. Das Abgeben klappte nach dem Volltanken in gut 5 Minuten ohne Probleme. Die paar Schritte zum Schalter waren problemlos und den Online-Check in hatten wir 2 Tage vorher erledigt. Das Boarding begann pünktlich um 17.40 Uhr und mit unseren Plätzen 48 k&J waren wir absolut zufrieden. Es waren fast die letzten Plätze hinten rechts und es waren nur 2 nebeneinander liegende Sitze und dann schön der etwas breitere Gang zur Viererreihe.
Wir liefen entlang der Waterfront, es war viel voller an diesem Samstag als damals gegen Abend und wir liefen bis zum Ende an den Clocktower. Dieser wird zur Zeit renoviert und ist eingerüstet. An dem Restaurant "Den Anker" fanden wir ein tolles Plätzchen an der Seite mit uneingeschränktem Blick auf den Tafelberg.







Ein letzter Blick nach dem Start von Kapstadt aus auf das große Township und den Tafelberg. Die Boing 777-300 war fast bis auf den letzten Platz ausgebucht, aber es war doch ziemlich ruhig. Es gab zum Abendessen Hühnchen mit Reise und ein Glas Rot und Weißwein. Nachdem das Licht ausgemacht wurde, konnten wir sogar etwas schlafen. Aber vor der Landung in Dubai gab es ja schon wieder Frühstück und das Licht ging gegen 2.30 Uhr mit der Zeitverschiebung für Dubai wieder an. Das Frühstück bei Emirates war keine Bedeutung wert, es war einfach schlecht ;(







Um 5.30 Uhr landeten wir in Dubai und hatten 3 Stunden Aufenthalt. Die Zeit ging erstaunlich schnell um, die Wege sind ja auch nicht kurz. Um 8.30 Uhr startete der Airbus 380 pünktlich auf dem Weg nach Düsseldorf. Der Blick über Dubai war fantastisch. Beim Start dann der Blick auf die Palme :love:

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bina63

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25

Donnerstag, 29. November 2018, 15:35

Mein Fazit dieser wunderschönen Reise:

So nun für Alle die es interessiert zu den Kosten:
Flüge im Januar gebucht, Emirates Düsseldorf - Dubai - Kapstadt pro Person 750 € hin und rück
Die Unterkünfte waren mit 1460 € pro Paar vor der Reise fest. Dadurch das wir in Malgas die 1 Übernachtung gestrichen hatten brauchten wir nochmal 60 € pro Paar zusätzlich. d.h. wir kamen auf 1510 € pro Paar
Macht 3000 € Flüge und Unterkünfte incl. Frühstück für meinen Mann und mich

Mietwagen über billiger - mietw. bei Europcar 640 € der Toyota Avensis für 18 Tage. Das konnten wir ja jetzt für 2 Paare aufteilen.
Hierbei können wir auf jeden Fall einen Automatikwagen empfehlen. Denn die Umstellung mit dem Linksfahren und dann auch noch links zu schalten, das wollten wir unseren Beiden Fahrern nicht antun. War aber auch nur für die ganze Zeit ca 60 € Aufpreis und in den 640 € incl.
Nebenkosten vor Ort: Ich habe es jetzt nicht auf den Euro ausgerechnet, aber wenn man rechnet, dass wir für mittags ca. 20-30 € und abends 50-70 € für 4 Personen bezahlt haben, sind es ca. 720 € pro Paar gewesen. Hier kommt es natürlich immer darauf an, was jeder selbst essen möchte. Teurer geht immer auch sicher mehr. Denn mittags haben wir uns eigentlich immer ein Essen geteilt.

Die Preise für die Aktivitäten wie N.P. und Gondelbahn Kapstadt trafen nicht wirklich ins Gewicht. Die kurze Safari mit 2,5 Std. im Garden Route Reserve kostete 60 € pro Paar und die lange Safari 4,5 Std. im Addo kostete 120 € pro Paar.
Wenn man es bisher zusammen rechnet kamen wir auf 4500 € pro Paar incl. Tanken. Wobei dass natürlich ein Vorteil war, da es auch wieder halbe/halbe ging.

Wir hatten ja vorher die Überlegung es als geführte Tour zu buchen und dann z.B. mit Berge und Meer nur 13 Tage vor Ort zu sein. Das hätte und 2600 € pro Person gekostet, wohlgemerkt mit HP.

Für uns vier, gerade auch in dieser Kombination war es absolut die richtige Art Südafrika zu bereisen. Die Tipps vorher hier im Forum und die Beantwortung meiner vielen Fragen, machten es uns einfacher die richtige Tour zu finden. Die Orte die wir bereist haben und die Unterkünfte die wir gewählt haben, würden wir bis auf die Unterkunft in Malgas immer wieder buchen. Wir waren sehr zufrieden mit der Auswahl.

Hier die korrekte Auflistung und der Ablauf:

16.10.18 DUS - DXB - CPT
3 Ü 17.10.18 - 20.10.18 Dolphin Inn, Green Point Kapstadt
1 Ü 20.10.18 - 21.10.18 The Bay Lodge, Gansbaai/De Kelders (Walsichtungen)
1 Ü 21.10.18 - 22.10.18 Malagas Hotel, Malgas (für den de Hoop) Den N.P. würden wir jetzt nicht so empfehlen und wenn dann kann man nach der Besichtigung noch weiterfahren und Malagas überspringen.

1 Ü 22.10.18 - 23.10.18 Mossel Bay Guest House (spontan gebucht, super zufrieden)
2 Ü 23.10.18 - 25.10.18 Rivertide Lodge, Leisure Isle, Knysna (für Knysna, Brenton on Seas, Buffels Bay, Knysna Heads, Waterfront)
2 Ü 25.10.18 - 27.10.18 Storms River Guest House, Stormsriver (für Tsitsikamma N.P., Big Tree)
2 Ü 27.10.18 - 29.10.18 Addo Wilflife, Addo (Addo N.P., Relaxen, Baden im Pool neben den Antilopen)

2 Ü 29.10.18 - 31.10.18 Old MIll Lodge, Oudtshoorn (Cango Caves, Swartbergpass, Prince Albert und um die lange Strecke zurück nach Franschhoek zu unterbrechen)
3 Ü 31.10.18 - 03.11.18 Le Ballon Guest House, Franschhoek (Wineland, Paarl) Hier hätten wir, wenn wir den West Coast N.P. direkt fest gebucht hätten,
1 Ü eingekürzt und in Langebaan an der Lagune 1 Ü gebucht. Dann wäre der Rückweg nach dem N.P: entfallen

03.11.18 CPT - DXB - DUS
04.11.18 Ankunft mittags in Düsseldorf

Wir hatten eine wunderschöne, erlebnisreiche - und sehr abwechslungsreiche Reise. Die Landschaft, die Natur, die Tierwelt und die Menschen haben uns sehr gut gefallen. Jeder ein wenig individual reisen möchte, der kann die Tour so oder etwas abgewandelt fahren. Es waren insgesamt ca 2850 km, die auch im Linksverkehr sehr gut zu fahren waren. Fährt man mehr Graffelroud würde ich über einen SUV mit mehr Bodenfreiheit nachdenken. Sehr viel gesehen haben wir dort den Toyota Fortuner, der Mietpreis wäre aber genau Faktor 2 gewesen. Absichern sollte man mit der Versicherung auf jeden Fall Glas, Unterboden und Reifen.

Würden wir dieses Land nochmal bereisen.... Auch wenn es euch jetzt vielleicht wundert, kann ich diese Frage eher mit einem Nein beantworten.

In der 1. Woche nahmen wir sehr viel an Eindrücken auf, in der 2. Woche redeten wir schon sehr viel über die Missstände und in der 3. Woche störte uns doch schon vieles. zwischen arm und reich, schwarz und weiß. Die Townships, deren Dichte und Größe fand ich sehr bedrückend.
Bedrückend auch die Menschen die an den Straßen stehen, kleine Kinder an der Hand oder auf dem Arm, mit einem Rand-Schein winkend damit sie irgendwie mitgenommen werden. Da hält ein Auto evtl. an und schiebt in den Caddykastenwagen 6-8 oder mehr Leute rein...
Wir haben sie Situation nie als bedrohlich gesehen, dass an Ampeln Sachen verkauft werden, Scheiben geputzt werden oder Müll eingesammelt wird gegen Trinkgeld, das kannten wir aus anderen Ländern. Die aufgebrochenen Autos gibt in Europa auch, auch dass ist kein Kriterium dagegen.
Aber die Ausbeutung der Schwarzen die für uns doch sehr präsent war und die Grenze zwischen Villen und Townships abgetrennt von riesigen Zäunen, Stacheldraht und Strom, das ist nicht unsere Region um den Urlaub wirklich zu genießen.
Ich hoffe, ich bringe es für euch verständlich rüber. Ich möchte den Urlaub nicht missen, die Entscheidung diese Reise gemacht zu haben bereuen wir auf keinen Fall. Aber Südafrika wird wohl bei dieser einen Reise für uns bleiben. Das bezieht sich übrigens für uns alle Vier.
Liebe Grüße und vielen Dank für euer Interesse :)
BIna

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Freitag, 30. November 2018, 15:58

Hi liebe Bina,

Als erstes - vielen Dank für diesen vielfach bebilderten Reisebericht und vielen vielleicht auch nicht ganz so gewöhnlichen Einblicke. Bei Graffelroude musste ich lachen, da ich das Wort erst beim zweiten Mal lesen verstand. Bist du holländisch veranlagt? ;) Wobei ich nicht mal wüsste, was Gravel Road auf Afrikaans heisst, müsste aber was mit pad sein?

Was dein Fazit angeht, ich denke das spürte man beim Bericht lesen schon heraus. Gegensätze zwischen ausgezeichnet/genial und schlecht/erschütternd. Es ist definitiv so, dass in Südafrika der Gegensatz zwischen Arm und Reich so sichtbar ist wie vielleicht kaum irgendwo sonst. Das führt bei den meisten wahrscheinlich zu Fragen und geht ein Stück ins Gewissen, nicht nur bei Touristen. Eine Antwort darauf muss jeder persönlich finden, ich kann eure zu einem Teil nachvollziehen - gerade meiner Freundin ging es in Kapstadt manchmal ähnlich.
Was allerdings die Aussage der offensichtlichen "Ausbeutung der Schwarzen" angeht - ist es wirklich besser, wenn man dies einfach nicht sieht, damit Touristen wie ihr ihren Urlaub mehr geniessen können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?
Und über eine Reise hinweg sich freuen, dass alles so günstig und preiswert ist, sich über 90 Rand Preisunterschied ärgern und überall möglichst das billigste und beste Angebot bekommen zu wollen, das passt einfach nicht zur obigen Aussage. Respektive es passt vielleicht schon, aber es ist nicht wirklich weit gedacht.

So wie es klingt seid ihr zwar ziemlich reiseerfahren, aber ich denke oft ist es besser, wenn man gerade für Südafrika nicht all zu viele konkrete Erwartungen hat. Oft kommt es anders als man denkt, es ist halt keine Kreuzfahrt nach Schema X und genau das macht es für viele aus. Mein Input wäre deshalb, Südafrika (oder dem südlichen Afrika) doch nochmals eine Chance zu geben, aber die Reise vielleicht auch noch an andere Orte verlegen. Ganz ehrlich, die Garden Route ist toll, hat aber mit typischem "Afrika-Feeling" quasi gar nichts zu tun. Es gäbe noch viel mehr zu entdecken und vor allem viel mehr unbekanntes, neues, anderes.

Ich meine das nicht böse - natürlich bin ich Südafrika-Fan und sehe das anders, aber vielleicht regt es zum Denken an und wer weiss, vielleicht gibt es ein zweites Mal? Ansonsten gute Reisen weiterhin, wo immer das auch sein mag.

Gruss,
Master

Zu zwei Dingen möchte ich an dieser Stelle noch kurz etwas ergänzen:
Die Mutter mit den beiden Jungtieren positionierte sich aber noch für ein schnelles Foto, extra für uns. Danach fuhren wir weiter und fanden einen jungen Büffelbullen. Sie werden im "Teenie-Alter" von der Herde verstoßen um sich eine eigene Herde zu suchen. Dann sind wie wohl sehr aggressiv, so ein Exemplar war dieser Bulle.
...
Und als wir aus dem Park raus fuhren sahen wir auf der gegenüberliegenden Seite, auch noch Addo Gelände, Giraffen :love: Die konnten sich wirklich super verstecken in den hohen Bäumen und wir waren froh sie entdeckt zu haben. Vielleicht ist es ja doch eine Planung die in den neuen Bereich zu integrieren. Leider sahen wir aber auch am nächsten Morgen unseren Guide nicht mehr, um ihn fragen zu können.

Junge Büffel sind afaik keine Einzelgänger und dass sie von der Herde verstossen werden wäre mir auch neu - es gibt während eines Jahres je nach Saison unterschiedliche Formationen von Büffeln (ähnlich den Bachelor-Herden bei Impalas), aber alleine sind wenn dann eigentlich nur die alten Männchen.

Was die Giraffen im Addo angeht - da die Region nie natürliches Verbreitungsgebiet von Giraffen war, hat man sich bewusst dagegen entschieden diese im Addo wieder einzuführen. Überleben würden sie eventuell schon, siehe die Gebiete daneben. Direkt angrenzend an den Addo handelt es sich vermutlich im Südosten um Schotia, ein sehr kleines privates Reserve. Eine Eingliederung in den Addo kann ich mir hier in dieser Form aktuell nur schwer vorstellen. Das wäre für Schotia deutlich unattraktiver, da das Gebiet nicht wesentliche Vorteile gegenüber dem Addo bietet und somit nicht garantiert werden könnte, dass man dort überhaupt Tiere wie Löwen, Giraffen etc. sieht, mal abgesehen davon, dass diese in separaten Bereichen leben.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Gisel

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Freitag, 30. November 2018, 19:08

Hallo Bina,
Vielen Dank für Deinen Reisebericht. Ich bin sehr gerne mitgereist.
Dein Fazit ist interessant. Nach unserer 1. Reise wollten wir eigentlich nicht mehr nach Südafrika. Aus ähnlichen Gründen und viel mehr noch, „das Eingesperrtsein“ hat uns vor allem in Kapstadt so gar nicht gefallen.
Aber im laufe des Jahres wuchs der Wunsch noch mal nach SA zu wollen. So waren wir im Oktober wieder dort. (Kalahari, westküste, Weinlands und Kapstadt)
In diesem Jahr haben wir uns NIE unsicher gefühlt, die Armut hat uns nicht mehr so belastet, das klingt jetzt ganz schlimm! Aber durch viele Gespräche mit Südafrikanern, und auch schon im Vorfeld durch Infos zu Hause, sehen wir das jetzt anders. Wir würden gerne sofort wieder hin fliegen.
Grüsse von Gisela

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bina63

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Samstag, 1. Dezember 2018, 10:50

@kOa_Master
danke für deine Reaktion. Das mit dem Büffel hat uns der Guide erklärt, ich habe es nur mit in den Text zu den Fotos einfließen lassen.
Die Giraffen haben wir auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs zum Addo gesehen, es war von mir keine Behauptung, sondern eine Vermutung, dass sie evtl. in den Addo kommen könnten....
Ich habe keine wirkliche Erwartung zu dieser Reise gehabt und würde sie nie mit einer Kreuzfahrt vergleichen. Wir haben aber schon einige Rundreisen in Europa und auch 4 x in den USA gemacht. Das ist z.B. ein Land da würden wir persönlich sofort wieder hin fahren. Utah, Nevada, die Canyonsparks ect. Viele Strecken waren hier mit der Weite dort vergleichbar, aber das Sicherheitsgefühl war für uns jetzt anders und nicht so vorhanden. Aber die Welt ist ja groß genug und ich habe noch so viele Ziele. Vielleicht wird es auch mal die Gegend Botswana, Kenia oder ähnliches. Man weiß es ja nie :love:

@Gisel, vielen Dank auch für deine Meinung zu Südafrika. Dann ist es euch nach eurer 1. Reise ja ähnlich gegangen und wir werden nie nie sagen, wie oben schon geschrieben gibt es noch viele Sehnsuchtsziele :rolleyes:
Liebe Grüße
Bina

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Bär

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29

Samstag, 1. Dezember 2018, 15:19

Die Giraffen haben wir auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs zum Addo gesehen

Beim Haupteingang (Main Camp) oder wo genau?

Das Sicherheitsgefühl ist ja ein Gefühl und damit subjektiv. Daher muss man da auch nicht diskutieren. Mir ging es anfangs ähnlich, dass ich mich in bestimmten Situationen in Südafrika nicht wohlfühlte. Das enorme Wohlstandsgefälle lässt sich dort natürlich viel mehr mit Händen fassen als in Deutschland oder den USA, es springt einem quasi ständig ins Gesicht. Und möglicherweise denkt man, dass die Armut an den "Weißen" liegt. Manche Buren tun leider auch nicht besonders viel dafür, diesen Eindruck zu ändern.
Vielleicht liegt es daran, dass wir ein Jahr später auf Sri Lanka waren, aber die Zweifel habe ich mir schnell abgeschminkt. Gerecht mit seinen Mitmenschen umzugehen hat nichts mit der Hautfarbe zu tun. Solltest Du Dich irgendwann für eine Reise nach Kenia entscheiden, wirst Du das schnell feststellen. Blickt man heute auf die Weltkarte und schaut, wo Armut, Krieg und Unterdrückung besonders präsent sind, so muss man leider festhalten, dass es sich fast überall um weltanschauliche oder abstammungsbedingte Konflikte handelt, egal ob in Afrika oder in Nahost. Und nicht Schwarz gegen Weiß. Das was ist Südafrika Townships sind, gilt in vielen anderen Staaten als ein erstrebenswerter Zustand. Die haben vielerorts nicht mal ein Dach über dem Kopf. Nicht ohne Grund sind in den letzten Jahrzehnten Millionen andere Afrikaner ins Land geflüchtet. Ich will das nicht glorifizieren, aber Südafrika hat in dieser Zeit eine enorme Last getragen und tut es immer noch. Wenn man sich nach der ersten Reise weiter mit dem Land beschäftigt und sich auch die geschichtlichen und politischen Hintergründe anschaut, sieht man es mit anderen Augen. Entdeckt willige, aufstrebende Menschen, die ihren Alltag meistern. Frauen, die mit ihren Kindern an den Straßen stehen und mit Geld winken um mitgenommen zu werden sind pragmatisch, die wollen von A nach B. Was soll daran schlecht sein? Das ist deren Uber, nur ohne App.
Ich mutmaße mal, weil es uns auch schon so ging: wenn man zu viert unterwegs ist, konzentriert man sich mehr auf sich selbst, man schmort irgendwie im eigenen Saft. Das verstärkt nicht nur Vorbehalte und Negatives, es verhindert auch die Kommunikation mit den Einheimischen. Ich kann es nur jedem raten - redet mit den Leuten ganz normal. Ihr werdet feststellen, dass die meisten auch ganz normal sind. Südafrikaner jeder Couleur sind aufgeschlossen, leben natürlich in einer anderen Welt, aber so unterschiedlich sind sie nicht. Man kann seinen Horizont in Südafrika sehr gut erweitern. A world in one country, nutzt es. Dann ändert sich auch das Sicherheitsgefühl.
.
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Samstag, 1. Dezember 2018, 16:24

@Bär, ja wir kamen vom unserer Lodge Addo Wildlife und mussten rechts in den Addo zum Maingate abbiegen. Kurz davor auf der linken Seite sahen wir 2 x die Giraffen.
Ich fand es nur ungewöhnlich, dass so viele Menschen an den Straßen standen und auf Mitnahme warteten. Aus der Türkei kannte ich es mit den Dolmusch Bussen auch, aber eher an Haltestellen und dann im Innenraum des Busses und nicht im Kofferraum :S
LG und danke für deine Rückmeldung zum RB
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Samstag, 1. Dezember 2018, 17:14

... Entdeckt willige, aufstrebende Menschen, die ihren Alltag meistern. Frauen, die mit ihren Kindern an den Straßen stehen und mit Geld winken um mitgenommen zu werden sind pragmatisch, die wollen von A nach B. Was soll daran schlecht sein? Das ist deren Uber, nur ohne App....
Das ist deren Uber, nur ohne App - danke Bär, sehr treffend formuliert. :thumbsup:
Hier gibt es außerhalb der Großstadt nun mal keine Nahverkehr und die Minitaxis können sich viele nicht leisten. Ich finde es völlig in Ordnung, dass sie einen Beitrag zum Benzingeld leisten wollen. Viele, die hier in den Klapperkisten fahren, können sich ihren Sprit auch kaum leisten. Da erhöht das Angebot die Bereitschaft zur Mitnahme.

Ähnlich haben wir es in D früher doch auch gemacht - über die Mitfahrzentralen oder selbst organisiert von A nach B. Und auch da waren einige extrem geschäftstüchtige Fahrer unterwegs, die ihre kompletten Benzinkosten plus Kilometergeld plus... von den Mitfahrern bezahlt bekommen wollten.

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Samstag, 1. Dezember 2018, 17:32

wir kamen vom unserer Lodge Addo Wildlife und mussten rechts in den Addo zum Maingate abbiegen. Kurz davor auf der linken Seite sahen wir 2 x die Giraffen

Ah, nun ist das klar. Und ihr habt beide recht. Es handelt sich dabei um die River Bend Lodge, ein privates Konzessionsgebiet, welches innerhalb des Addo NP liegt. Die haben Giraffen, das Gelände ist für Nationalparkbesucher aber nicht zugänglich. Man kann dort natürlich übernachten, für ca. 800 EUR/ Nacht. Ihr hattet wohl das Glück, dass sich die Giraffen direkt am Zaun aufgehalten haben. 8o

Zu den "Trampern": in Südafrika sind viele schwarze Mitarbeiter gezwungen, weit weg von der Familie zu arbeiten. Insbesondere Frauen, die dann auch immer wieder von ihren Kindern getrennt sind, welche von der Oma oder der Schwester aufgezogen werden. Die Beschäftigten arbeiten dann bspw. 3 Wochen am Stück durch (inkl. Wochenende) und haben danach eine Woche frei. Die nutzen sie, um die vielen hundert Kilometer zu ihren Kindern zu fahren. Für 1, 2 Tage würde sich das nicht lohnen.
.
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Samstag, 1. Dezember 2018, 17:44

Vielen Dank für den passenden Reisebericht

Dein Reisebericht, kam für mich genau richtig.
Wir (mein Mann und ich) wollen im nächsten Jahr auch 3 Wochen Kapstadt und die Gardenroute bereisen.
Unsere Flüge STR-LHR-CPt sind am 15.10.2019 und CPT-LHR-STR am 4.11.2019
Für uns ist es auch die erste Reise nach Südafrika. Aber Roadtriperfahrung haben wir schon in der USA gesammelt
Aber ich konnte mir schon viele Ideen aus deinem Reisebericht holen.
Vielen Dank. :danke: 8o
15.10.-5.11.2019 Kapstadt mit Garden Route

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Samstag, 1. Dezember 2018, 18:10

Insbesondere Frauen, die dann auch immer wieder von ihren Kindern getrennt sind, welche von der Oma oder der Schwester aufgezogen werden.

das ist auch vielerorts ein Grund, warum die "Mandela-Häuser" abgelehnt werden ... das hat mir eine Maid in einem langem Gespräch erzählt und mich damit verblüfft - sie erzählte mir, dass sie, ihr Mann und ihre gemeinansamen Kinder in eines dieser Mandela-Häuser umgesiedelt wurden, sie aber ganz schnell wieder zurückgezogen sind in ihre Hütte, denn diese Mandela-Häuser werden "wahllos" verteilt, also ungeachtet der Familie etc und da sie und ihr Mann nicht von der Familie und Freunden getrennt werden wollte, haben sie das Mandela-Haus wieder verlassen. Sie empfand auch ihre Hütte im Township nicht als arm - wie viele Bewohner nicht - im Gegenteil .... "Familie, Freunde und gute Nachbarschaft sind kostbarer als gemauerte Häuser".
lG M@rie

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,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Samstag, 1. Dezember 2018, 19:21

Hallo Bina,
auch von mir ein :danke:für deinen Bericht ! Das Wichtigste ist ja erst mal, dass ihr die Reise nicht im Nachhinein bereut und keine für euch irgendwie bedrohlichen Situationen erlebt habt !

Was das "Unwohlsein" (mir fällt gerade kein passenderes Wort ein :whistling: ) angeht : ich kann mich gut daran erinneren, dass es bei unserem ersten (von mittlerweilen 11) SA-Aufenthalten auch ein paar ungewohnte Situationen gab. Aber das war nicht nur in SA so, sondern z.B. auch in Singapor (als die Bedienung im Restaurant mit dem Teller in der Hand jedesmal schon fast unterwürfig fragte, ob es ok sei, das Essen jetzt zu servieren ?( ) oder im Oman, als wir zum Essen immer automatisch in einen abgetrennten "Family Room" gesetzt wurden . Beim Oman haben wir unsere Bedenken schnell über den Haufen geworfen, sind noch mal hingefahren und wollen es auch wieder tun - Asien steht hingegen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr auf der Liste.


Letztendlich ist es ja auch nur gut, dass es nicht das eine "perfekte" Reiseland für alle gibt - mir wäre es da nämlich eindeutig zu trubelig !
LG SarahSofia

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Samstag, 1. Dezember 2018, 22:34

Beim Oman haben wir unsere Bedenken schnell über den Haufen geworfen, sind noch mal hingefahren und wollen es auch wieder tun - Asien steht hingegen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr auf der Liste.
Uns geht es genauso.

Oman ist fast noch, wie man sich 1001 Nacht vorstellt und nicht so gekünstelt wie zB die VAE.
Wo liegt eigentlich der Oman so geografisch betrachtet? In Afrika? Oder doch in Asien? :D

BTW: Man kann auch mal, sogar HIER, respektieren, dass es Reisende gibt, die nur 1x nach ZA wollen... 8)
Gruß Micha

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toetske (24. März 2019, 00:57), bina63 (3. Dezember 2018, 12:29)

RuM

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Sonntag, 2. Dezember 2018, 21:38

Hallo @bina63

Von mir nochmal ein riesengroßes Dankeschön für diesen tollen Reisebericht. :danke:
Vielen Dank auch für Deine Mühe, alles preislich so detailliert aufzustellen.

Südafrika ist für mich schon immer ein Traumziel gewesen. Klappte nur leider in den letzten Jahren aus beruflichen Gründen nicht. :(
Doch nun bin ich guter Dinge und freue mich schon sehr auf das Abenteuer Südafrika. YES, Go for it. :saflag:
_______________________________________________________________________________________________________________

Life's just a ballgame...
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toetske (24. März 2019, 00:57), bina63 (3. Dezember 2018, 12:29)

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Montag, 3. Dezember 2018, 12:34

Das Wichtigste ist ja erst mal, dass ihr die Reise nicht im Nachhinein bereut und keine für euch irgendwie bedrohlichen Situationen erlebt habt !


SarahSofia, ich danke auch dir für deine Worte und kann zu 100% sagen, dass wir es auf keinen bereut haben diese wunderbare gemacht zu haben :saflag:

@Bär, danke für die Erklärung mit den Giraffen.
@OHV_44, vielen Dank auch für deine Meinung und für die Hilfe im Vorfeld. Ich hatte jetzt am Samstag sogar noch aktuell eine Reise in der Hand mit Botswana und Simbawe oder auch Tansania, auch so eine Reise mit vielen Tieren, dann wirklich in freier Wildbahn wie in der Serengeti könnte ich mir irgendwann evtl. mal vorstellen.

@RuM, herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Auch wenn es bis zu eurer ZA Reise noch lange dauert, denke ich dass ihr eine wunderbare Zeit leben werdet und bis dahin lenkt ihr euch ja noch mit der ein oder anderen Reise ab :love:
Liebe Grüße
Bina

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toetske (24. März 2019, 00:58), RuM (3. Dezember 2018, 14:09), Bär (3. Dezember 2018, 13:33), SarahSofia (3. Dezember 2018, 13:02), OHV_44 (3. Dezember 2018, 13:01), kOa_Master (3. Dezember 2018, 13:00)

toetske

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Sonntag, 24. März 2019, 01:07

Hallo Bina,

Den ersten Teil von Deinem interessanten Reisebericht mit den vielen tollen Bildern, konnte ich schon im November lesen. Ab dem Addo habe ich erst heute nachgeholt - wir waren nämlich inzwischen selber wieder in Südafrika und zwar zum 17. Mal 8o
Als ich Dein Fazit las, habe ich alles nochmal von Anfang an gelesen.

Zu Deinen Gefühlen über die Reise will ich nichts mehr schreiben, aber falls ihr doch irgendwann mal wieder Südafrika besuchen wollt: kommt nur zu zweit! Der Bär hatte darüber ja auch schon etwas geschrieben. Man erlebt eine Reise dann einfach ganz anders. **

Auf jeden Fall herzlichen :danke: dass Du die Reise mit uns geteilt hast! Und viel Spass auf den zukünftigen Reisen, egal wohin.

VG. Toetske



** Edit: auf der ersten Reise waren wir auch zu viert
one life, LIVE IT !

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bina63 (24. März 2019, 09:54)

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Sonntag, 24. März 2019, 09:57

@toetske, danke für dein Feedback und dein Interesse an meinem RB. Für uns persönlich war die Kombination mit unseren langjährigen Freunden genau richtig und ich würde mich im Nachhinein wieder so entscheiden. Ob man die Reise sonst anders bewertet hätte kann ich nicht sagen.
Mal schauen ob wir das Land erneut irgendwann bereisen. Die Welt ist einfach so groß, es gibt wunderbare Ziele die wir noch nicht gesehen haben und die unbedingt bereisen möchte.
LG
Bina

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toetske (24. März 2019, 23:15)