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lottinchen

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Dienstag, 27. November 2018, 08:50

Highveldtour zu Weihnachten 2019

Nach unserer (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zieht es uns natürlich mit unseren Kindern (dann 9 und 4 Jahre alt) wieder nach Südafrika.
Um nicht mehr so zu frieren wollen wir die Weihnachtsferien nächstes Jahr nutzen.

Da taucht natürlich schon das erste Problem auf: Die Flugpreise! Die Ferien liegen ja vom 21.12. – 7.1. da sind die Preise immer astronomisch hoch (wir wollen nur mit SAA direkt MUC – JNB fliegen). Habt ihr Erfahrungen wie viele Tage vor und nach den Ferien sich die Preise wieder „normalisieren“ also ca. unter 1000€pp? Hier in Österreich gibt es nämlich die Möglichkeit vom Schuldirektor einige Tage ausnahmsweise frei zu bekommen. Das würde ich dann ansprechen, wenn es sich nur um wenige Tage handelt.

Das zweite Problem ist der Krüger zu dieser Jahreszeit: 1. Malariagebiet und 2. Rappelvoll und Unterkünfte müssen mindestens ein Jahr vorher gebucht werden. Ich würde aber gern die Flugbuchung abwarten (ich gehe davon aus, dass das im Februar/März 2019 am sinnvollsten ist) und dann erst die
Unterkünfte buchen. Dann werde ich kaum noch annehmbare Unterkünfte im Krüger für uns finden. Wie sind da eure Erfahrungen?

Unsere Reiseroute würde dann für 2,5 – 3 Wochen wie folgt aussehen:

Direktflug SAA MUC – JNB
3 Nächte Pilanesberg und Umgebung (leider ist Pilanesberg zu Weihnachten auch übervoll, das würde ich ganz an den Anfang oder das Ende legen)
3 Nächte PGR bei Bela-Bela (Mabalingwe/Borakalalo o.ä.)
3 Nächte Marakele NP
3 Nächte nähe Louis Trichardt (Leshiba/Morning Sun o.ä.)
3 Nächte Mapungubwe NP (Leokwe Camp)
3 Nächte Tzaneen (z.B. Kuhestan)
3 Nächte Nähe Johannesburg

Wir buchen am liebsten Selbstversorger-Chalets möglichst nicht über 2000R/Nacht. Wichtig ist uns ein schöner Pool und dass wir uns mit unserem eigenen Auto (NICHT 4x4) bewegen können. Highlight sind für uns immer Tiere die wir direkt an der Unterkunft beobachten können (Antilopen, Giraffen, aber auch kleinere Tiere und Vögel). Geführte Touren wollen wir so wenig wie möglich machen.
Da das alles in den Weihnachtsferien stattfinden soll, gehe ich davon aus, dass es über all eher voll und teuer wird, aber was sind eure Erfahrungen? Was muss ich beachten?

kOa_Master

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2

Dienstag, 27. November 2018, 12:57

Hi Lottichen,

Tolle Entscheidung, finde ich klasse! Das machen wir ähnlich wir ihr, wir sind vom 23.12. dann allerdings bis Ende Januar im Nordosten - aber noch dieses Jahr ;)
Ich würde euch gerne ein wenig die Sorgen nehmen, die braucht ihr euch nämlich nicht unbedingt zu machen.

Was Flugpreise angeht: Früh buchen! Das zählt hier mehr als alles andere, ich habe noch nie beobachtet, dass Preise um die Weihnachtszeit zu irgendeinem Zeitpunkt noch günstiger werden. Es kann sich lohnen, z.B. am 23. erst abzufliegen und dann einige Tage länger zu bleiben, das ist meistens deutlich günstiger/attraktiver als vorher abzufliegen (dann müssen es schon 3-4 Tage vorher sein). Ich denke aber, dass ihr locker für 800€ Plätze auch auf dem Direktflug findet solltet.

Krüger zu dieser Jahreszeit ist nicht unbedingt ein Problem - gerade in den grösseren und nördlichen Camps gibt es fast immer noch Verfügbarkeit. Ausnahme: Zwischen ~27.-31. Dezember ist es schwierig, kurzfristig noch etwas zu bekommen. Da würde ich auch bei einer Übernachtung ausserhalb unbedingt Tagestickets im Voraus buchen, sollte der Besuch gewünscht sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man auch dann noch im Park sehr ruhige Ecken finden kann (ja, auch im Süden), aber wer natürlich auf der Hauptstrasse z.B. der Achse Crocodile Bridge - Lower Sabie - Skukuza oder Skukza - Satara - Orpen unterwegs ist, der darf ich sich über den Verkehr nicht wundern. Auf anderen Strassen kann man aber auch alleine unterwegs sein - wir hatten am 25.12.16 zum Beispiel den Nachmittag beim Mlondozi Dam für uns alleine! Generell ist es aber mitnichten so, dass man ein Jahr im Voraus buchen muss, solange man nicht explizit eine bestimmte Unterkunft möchte. Ein halbes Jahr sollte da kein Problem sein, also wärt ihr mit Feb/März locker dabei.
Allgemein ist tendenziell der Norden einfacher als der Süden was spätere Buchungen angeht.

Pilanesberg ist über Weihnachten-Neujahr ganz sicher voll, das würde ich tatsächlich nicht machen. Pilanesberg - Bela-Bela - Marakele macht aber überhaupt keinen Sinn. Wieso nicht direkt Pilanesberg-Marakele? Die 4er-Hütten im Bontle Camp wären sicher eine gute Wahl, alternativ vielleicht 2x eine Unit im Tlopi. Pool gibt es im Marakele leider keinen. Leokwe Camp ist dann sicher passend, Tzaneen resp. Kuhestan bin ich ein grosser Fan von, das ist sicher zu dieser Zeit eine gute Wahl - und nicht zuletzt drei Tage Johannesburg kann ich natürlich auch nur befürworten (obwohl ich "Johannesburg mit Kindern" nicht so kenne).
Alles eher voll ist sicher korrekt, teuer ist nur bedingt richtig. Es ist zwar High Season aber nur die wenigsten Orte haben wirklich erhöhte Preise für diese Zeit. Öfter kommt es auch vor, dass es dann Mindestbuchungszeiten gibt (bei euch wahrscheinlich kein Problem).

Beachten würde ich, dass ihr euch frühzeitig drum kümmert, wie eine Route aussehen könnte und wie die Verfügbarkeiten der Unterkünfte sind, manchmal gibt es auch "Stammgäste" oder Sperrzeiten - ein paar Alternativen können da nicht schaden.

Bezüglich Malariagebiet: Das sind andere Gebiete im Norden auch, prophylaktische Massnahmen sind sicher generell sinnvoll (zumindest Sprays, längere Kleidung abends). Ob ich deswegen den Krüger auslassen würde (gerade bei euren Präferenzen)? Wohl eher nicht, aber das müsst ihr wissen ;)

Gruss,
Master
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lottinchen

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Dienstag, 27. November 2018, 14:15

Danke Master für deinen ausführlichen Beitrag!!
Das unterstützt mich sehr und werde das meinem Mann zu Überzeugungszwecken unter die Nase halten :D
Dann werde ich mal das neue Jahr abwarten und schauen was die Flugpreise so bringen!
Danke dir auch nochmal speziell für die Werbung und Empfehlung für Tzaneen und Umgebung, das klingt nach einem wirklich lohnenswerten Gebiet!

Der Krüger ist natürlich auch mein GROOOOOSSER Sehnsuchtsort. Es scheint aber recht schwierig zu sein für 4 Personen eine bezahlbare Unterkunft in vielen Camps zu finden, die gehen meist nur bis 3 Personen... Am ehesten eignen sich dafür wohl die Bushcamps (leider ohne Pool) oder wir gehen in Huts mit communal ablutions...
Gibt es Tipps für den Krüger mit 2 Kindern und Preisvorstellungen unter 2000R pro Nacht?

kOa_Master

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Dienstag, 27. November 2018, 14:50

Krüger für 2 Erwachsene & 2 Kinder für < R2000 ist nicht ganz einfach, aber ein paar Vorschläge:
- Im Mopani Camp gibt es fast Unterkünfte in diesem Preisrahmen, BD4-Varianten und Cottages
- In Letaba gibt es 10 4er-Safari-Tents (recht günstig), ca. R1000 für 2+2
- Olifants hat einige 4er-Unterkünfte mit View (kosten leicht mehr als R2000)
- Pretoriouskop hat einige Huts und Bungalows für 4 Personen, deutlich unter R2000
- Satara hat einige Guest Cottages, die knapp unter R3000 kosten
- Shingwedzi hat ein 4er-Cottage für ca. R2000
- Skukuza hat 4er-Tents (günstig, wie Letaba) und 4er-Guest Cottages (wie Satara)

Kleinere Camps (ohne Pool):
- Malelane hat 4er-Bungalows
- Tamboti hat div 4er-Tents
- Biyamiti hat 2+2 Cottages (=Bettsofa) für ca. R2000 sowie 5er-Guest Cottages
- Bateleur, Shimuwini, Sirheni und Talamati haben 4er-Cottages für ca. R2000

Selbstverständlich gibt es auch noch fast überall ausgewählte Guest Houses, Familien Cottages und grössere Unterkünfte, die haben aber ihren entsprechende Preis.
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lottinchen

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Dienstag, 27. November 2018, 19:37

Danke nochmal Master! Da werde ich mich dann durchwühlen :thumbsup:

toetske

oorbietjie

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Dienstag, 27. November 2018, 22:39

Hallo lottinchen,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bei allen finde ich ein Preis der für 4 Personen ungefähr für euch passt und ihr seit ja sowieso im Norden unterwegs (Mapungubwe, Tzaneen). Etwas höher werden die Preise bei eurem Besuch allerdings leider liegen.
Viel Spass bei der weiteren Planung!

VG. Toetske
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toetske

oorbietjie

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Dienstag, 27. November 2018, 23:33

Mabalingwe

Hallo Lottinchen,

Das vergass ich noch zu schreiben: Mabalingwe ist bei den Südafrikanern sehr beliebt und wir hatten auch ausserhalb der Sommerferien schon zweimal Pech dass alles vollgebucht war - allerdings hatten wir erst ein paar Tage vorher informiert, weil wir ja nie vorbuchen.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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lottinchen

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Mittwoch, 28. November 2018, 08:05

Danke auch dir Toetske für die Tipps! :thumbsup:

Die Unterkünfte werde ich mir dann entsprechend heraussuchen, wenn ich meinen Mann vom Krüger überzeugen konnte (oder auch nicht...) und ich bezahlbare Flüge gefunden habe. Dann melde ich mich bestimmt nochmal! ;)

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lottinchen

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 17:23

So, die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sind gebucht und jetzt geht es an die Unterkunftsplanung:
4 Nächte Pilanesberg - Viele Stunden habe ich jetzt in die Unterkunftssuche gesteckt, aber alles in und um diesen Park herum ist DEUTLICH teurer als das was man sonst so in Südafrika findet. Viele kleinere Farmen in der Nähe sind bei genauerer Betrachtung Hunting Farmen oder Raubtier-Streichel-Zoos, was ich nicht unterstützen möchte. Ich habe jetzt die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gefunden, die jedoch 30min von Sun City/Pilanesberg entfernt ist. Als Alternative böte sich das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) an, direkt am Pilanesberg NP, da es jedoch auch recht teuer ist, würde ich dort nur 2 Nächte bleiben wollen und vorher 2 Nächte in der Kwamahla Lodge. Mein Mann hätte am liebsten direkt in Sun City übernachtet um die Angebote dort mit den Kids nutzen zu können. Wie würdet ihr hier das lösen? Welche Variante ist besser 2/2 oder 4 Nächte in der Kwamahla Lodge? Wieviele Tage/Stunden kann man denn in den Pilanesberg investieren?
2 Nächte Marakele (Bontle Camp) - Sollten wir hier 2 oder lieber 3 Übernachtungen planen? Wir sind ja nicht so auf Landschaft aus, eher auf Tiersichtungen und so viele Strecken zum fahren scheint es ja nicht zu geben...Kann man den Damm im Tlopi Camp auch auf der Durchfahrt besuchen? Mit welchen Tieren kann man im Bontle Camp rechnen?
3 Nächte Tzaneen (Stanford Lake Lodge)
5 Nächte Sabie - Ich konnte meinen Mann nicht vom Krüger überzeugen, lediglich Tagestouren will er in den Park unternehmen. Daher habe ich das ans Ende der Reise gelegt, damit wir dem größten Andrang über Weihnachten entgehen. Sollten wir trotzdem Day Visitor Permits vorher kaufen? Wir werden sicherlich nicht zum ersten Time slot da sein können. Wann ist mit dem meisten Andrang zu rechnen? Hier wollen wir also ca. 2 Tagesausflüge in den Krüger machen und 2 Tage sind für Wasserfälle und Graskop Gorge Lift reserviert. Als Übernachtung habe ich die Bananien Lodge oder das Sabie River Camp rausgesucht. Gibt es Meinungen dazu?

3 Nächte Dinokeng - Hier scheint das Preis-Leistungs-Verhältnis für Parks im Highveld am besten zu sein. Es gibt Elefanten/Nashörner und tolle, bezahlbare Unterkünfte direkt im Park.

Ich bin auf eure Meinungen gespannt!Dass hier die meisten mehr Zeit in den Krüger und in dortige Camps investieren würden, ist mir klar. Den Krüger machen wir mal in den Sommerferien noch intensiver, der steht definitiv noch auf der Liste!

feuernelke

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 18:08

Ob es den Mann überzeugen wird, wenn Du ihm sagst, das Tagesgast im Krüger eine recht schlechte Option ist? Die Unterkünfte liegen alle mind. 30 min von den Parkeingängen weg, es kann zu langen Warteschlangen kommen und Tageskarten online gibt es meines Wissens nicht, das kann schief gehen.
Ich würde dann wenigstens über den Marloth Park nachdenken, wo man Tiere am Fluß beobachten kann.
Da ihr eh im Norden seid, bietet sich doch eine Fahrt durch den Krüger absolut an mit den Camps im Norden

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lottinchen (3. März 2019, 19:55)

M@rie

Buschbaby

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 18:29

Tageskarten online gibt es meines Wissens nicht
aber sicher gibt es das, sogar mit buchbaren Zeitslot, wird sogar von (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) nur ob das wirklich ratsam ist in den Hauptferien als Tagesgast in den Kruger zu gehen... das wage ich persönlich zu bezweifeln .... siehe: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , da wäre m.E. auch Marloth Park kein wirklicher "Geheimtipp" .... entweder ganz auslassen oder eben versuchen Unterkünfte im Park zu bekommen, was m.E. ebenfalls sehr schwer bis unmöglich sein dürfte/könnte
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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lottinchen (3. März 2019, 19:55)

Kitty191

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 19:20

Hallo Lottinchen,
wir waren 2017 zum Abschluss unserer Ostschleife 3Nächte im Marakele. Zuvor waren wir im Kruger und im Mapungubwe. Gewohnt haben wir im Tlopi Tented Camp. Und das war jedenfalls für uns auch das Highlight des Parks. Das Wegenetz ist sehr begrenzt, die Tiersichtungen gemessen am Kruger eher mäßig. Auch landschaftlich empfanden wir den Marakele nicht als besonders herausragend. Da war der Mapungubwe allein schon eine ganz andere Liga. 3 Nächte würden wir im Marakele nicht noch einmal planen.
Besonders hervorzuheben waren allerdings die Drives. Nicht die Tiersichtungen waren dabei besonders gut, sondern die Strecken, tief ins Innerste des Parks, auf Wegen, die für Selbstfahrer nicht möglich waren.
Dadurch, dass wir vorher schon tolle Tiersichtungen hatten, war der Marakele letztendlich für ein sehr beschauliches Ende unserer Reise gut und richtig - allerdings aber nur dank der tollen Terrasse am Tlopi Dam.
Ich würde ebenfalls versuchen unbedingt noch Valenzen in den Rest Camps des Kruger‘s zu rekrutieren. Oder eben Marloth Park. Sabie halte ich für keine so glückliche Wahl.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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lottinchen (3. März 2019, 19:55)

kOa_Master

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Freitag, 1. März 2019, 08:54

Puh, von Sabie aus in der Ferienzeit den Krüger zu wollen - das scheint mir sehr unglücklich von der Wahl her zu sein. Dann wirklich lieber etwas in Hazyview, Marloth Park oder Hoedspruit suchen wenn es wirklich ausserhalb sein muss und danach noch 2 oder 3 Nächte in Sabie separat.Falls ausserhalb: definitiv Tagestickets im Voraus buchen (das reicht aber auch wenige Monate/Wochen davor)
Das Sabie River Camp ist ganz nett (wir waren aber nur als Camper eine Nacht dort), aber wenn ihr schon was für Kinder sucht - das Blyde Canyon Forever Resort wäre eine super Sache für euch glaube ich.

Dinokeng - Keine Ahnung. Ausprobieren? Da wär dann aber Bela-Bela schon auch eine Alternative ;) Viele Leute wirds hier überall haben, aber wenn man damit kein Problem hat, sicher okay.

Beim Marakele bin ich überhaupt nicht Kittys Meinung - ich find den Park landschaftlich toll, sehr entspannt und herrlich ruhig. Und Tlopi ist ein super Ort, aber auch Bontle ist in den Sommermonaten attraktiv (Ende der Trockenzeit manchmal ein wenig gar staubig-heiss). Hier kann man gut 3 Nächte einplanen (2 sind aber auch okay). 3 Nächte Stanford Lake Lodge sind eine super Sache! In dieser Region kann man im Sommer locker auch noch mehr Tage verbringen.

Bezüglich Pilanesberg kann ich dir einerseits unseren Bericht empfehlen:
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Ich würde tatsächlich entweder in Sun City (die Kids wirds freuen) oder in der Nähe dort etwas buchen. Ob ein Unterkunftswechsel Sinn macht? Ich weiss es nicht. Wenn ihr an den meisten Tagen eh vor habt in den Park zu gehen, dann würd ich das eher nicht. Falls ihr aber sagt, dass ihr z.B. in der Kwamahla Lodge gar nicht mehr unbedingt vor habt in den Pilanesberg zu fahren, dann wäre das schon eher eine Option (die Unterkunft kenne ich nicht, aber solche ähnliche Lodges/Resorts gibts dort fast wie Sand am Meer).

Was mir an eurer Reise gefällt, das sind die langen Zeiten pro Ort. Das ist definitiv ein Plus, gerade mit Kindern :thumbup:
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kalingua (4. März 2019, 07:09), lottinchen (3. März 2019, 19:55), Bär (1. März 2019, 12:12)

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Sonntag, 3. März 2019, 13:00

Vielen Dank für euer Beharren auf dem Krüger!!! :danke: :thumbsup:

Mein Mann hat jetzt eingewilligt die Tour durch den Krüger zu machen. Die Bedingung ist: Die Kinder bekommen Malaria-Prophylaxe.
Hier also unsere angepasste Runde nach den Verfügbarkeiten im Krüger:
3 Nächte Pilanesberg - Kwamahla Lodge

2 Nächte Marakele - Bontle Camp

2 Nächte Tzaneen

3 Nächte Shimuwini
3 Nächte Panoramaroute - Blyde Canyon Forever Resort

1 Nacht Tamboti
3 Nächte Pretoriuskop
Jetzt habe ich natürlich schon versucht die Camps im Krüger zu buchen. Mein Verified bei Visa hat natürlich nicht gleich auf Anhieb funktioniert und ich habe den Buchungsprozess auf der Homepage von Sanparks unterbrochen. Jetzt wollte ich alles nochmal eingeben und einen neuen Versuch starten, aber jetzt gibt mir diese Antwort: Transaction (Process ID 151) was deadlocked on lock resources with another process and has been chosen as the deadlock victim. Rerun the transaction. ?(

Es muss also nochwas im System sein aber mein "Warenkorb" ist leer. Ich kann also nicht auf meine alten Eingaben zugreifen. Soll ich direkt über email buchen oder kann ich im System nochwas retten?
Für uns sollte sich die Wildcard lohnen. Soll ich die gleich mit kaufen, oder läuft dann schon die Gültigkeit der Karte?
Ich freu mich auf eure Tipps!

Bär

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Sonntag, 3. März 2019, 19:51

Wildcard kannst und solltest du später buchen. Achte aber bei der Buchung der Unterkünfte darauf, dass die Eintrittsgebühren nicht eingeschlossen werden (das kann man ausschalten).

Die Fehlermeldung kenne ich nicht. Erstmal PC neu starten.
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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lottinchen (3. März 2019, 19:55)

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Montag, 4. März 2019, 06:01

Hi lottinchen,

Tolle Route! Das gefällt doch :)

Melde dich am besten bei der SANParks Reservation Hotline, die helfen wirklich gut. Telefonisch klärt man in Südafrika solche Dinge mit Abstand am einfachsten.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Eine E-Mail ist auch eine Möglichkeit, aber die Antworten kommen da weniger verlässlich (zeitlich).

Ich vermute, du kannst selber dabei nicht allzuviel tun.

Gruss,
Master
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lottinchen (4. März 2019, 11:45)

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Freitag, 21. Februar 2020, 12:26

Reisebericht

Auch wir sind aus Südafrika zurück und ich würde euch gern von unseren Erlebnissen berichten.


Hier noch einmal unsere endgültige Reiseroute:

19.12. Nachtflug MUC über LHR nach JNB mit British Airways/Virgin Atlantics
20. – 23.12. Kwamahla Lodge, Tagesausflüge nach Pilanesberg NP und Sun City
23. – 25.12. Bontle Camp, Marakele NP
25.- 27.12. Magoebaskloof Birder Cottages
27. – 30.12. Mopani, Krüger NP
30.12.– 2.1. Blyde River Canyon Resort
2.1. – 4.1. Talamati, Krüger NP
4. - 6.1. Pretoriuskop, Krüger NP
6.1. Nachtlug über LHR nach MUC mit British Airways/Virgin Atlantics

Da ein chronologischer Reisebericht wohl nie fertig werden würde, versuche ich es diesmal mit einer Zusammenfassung unserer wichtigsten Stationen:


Flüge
Da die Flüge mit British Airways (Langstrecke mit Virgin Atlantic) über London zur Weihnachtszeit konkurrenzlos billig waren, haben wir uns für einen Zwischenstopp in Heathrow entschieden. Die Flugzeiten liegen sehr günstig und wir können auf dem Nachtflug gut schlafen. Jedoch haben wir keine Sitzplätze auf der Langstrecke mit Virgin Atlantic reservieren
können, auch der Online Check-in war nicht möglich. Trotzdem haben wir als Familie bei ausgebuchter Maschine zusammen sitzen können (Hinflug: 2+2 hintereinander in der Mitte hinten, 3+1 hintereinander in der letzten Reihe Mitte, was für uns ok war).

Mietwagen

Wie bei unserer letzten Reise ist es wieder ein Toyota Avanza. Schlechte Motorleistung, kaum Komfort und zu kleine Reifen schmälern zwar den Fahrgenuss, aber man kommt
überallhin und das gesparte Geld kann viel sinnvoller in Burger und Kuscheltiere investiert werden. Ich erinnerte mich im Forum gelesen zu haben, dass alle Mietwagen mit automatischen Gebührenzählern ausgestattet sind und so nutzen wir zuversichtlich und erfolgreich die Tag-Lane und müssen nicht anstehen.


Malariaprophylaxe

Im Forum wurde letztes Jahr berichtet, dass man Malarone-Generika in südafrikanischen Apotheken ohne Rezept kaufen kann. Das wollte ich ausprobieren und ja, ich habe die Medikamente bekommen (Moziteq) aber es war auch nervenaufreibend, da die Medikamente nicht in ausreichender Menge vorhanden waren und ich mich drei mal bei verschiedenen Apotheken anstellen musste um die notwendigen Mittel zu erhalten. Wir haben ca. 300R pro Schachtel mit 12 Tabletten bezahlt. Wem das Geld sehr wichtig ist, der kann sich gerne den Nervenkitzel in SA antun, allen anderen empfehle ich bequem vorher und auf Deutsch Malarone in Deutschland zu besorgen.

Unsere 1. Unterkunft - Kwamahla Lodge (40min bis Pilanesberg NP)



Es ist schwierig ein schöne Selbstversorger-Unterkunft in der Nähe von Pilanesberg zu bekommen, bei uns waren die die Resorts am Parkrand zu teuer (da 4.Advent-Wochenende), ansonsten würde ich immer versuchen dort zu übernachten, auch wenn die Rezensionen oft nicht so positiv sind. Außerhalb gibt es fast ausschließlich Farmen/Lodges auf denen auch gejagt werden kann oder die Unterkünfte sind von und für die schwarze Bevölkerung ausgelegt (was ok ist, aber oft andere Prioritäten setzt als europäische Reisende das tun). Die Kwamahla Lodge selbst habe ich herausgesucht, da ich keine Hinweise auf eine Jagdfarm finden konnte und es einen Pool und einige Wildtiere (v.a. Antilopen) auf dem Gelände zu sehen gibt. Nach einem Gespräch mit den Besitzern wurde uns jedoch bestätigt, dass in der Saison sehr wohl auf einem anderen Gebiet der Farm gejagt wird und Jäger zu Gast sind. Wir haben uns nichtsdestotrotz sehr wohl gefühlt.




Ansonsten ist die Farm ein Vogelparadies. Die Vögel werden auch angefüttert, das wissen jedoch auch die Affen und räubern die Früchte in einem unbeobachteten Moment. Das Chalet selbst ist groß mit Strohdach, leider ohne Klimaanlage, aber sonst ist es sehr angenehm. Wir bekamen das einzige Chalet mit direktem Blick auf das Außengelände mit den Antilopen.

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Kitty191

Schnürsenkel

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18

Freitag, 21. Februar 2020, 12:39

Hallo Lottinchen,
Sehr gerne bin ich bei deinem Bericht dabei. :danke:
Zur medikamentösen Malaia Prophylaxe sei angemerkt. Eigentlich alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen inzwischen einen hohen Prozentsatz - manchmal sogar alles (außer den Rezeptgebühren) der Ausgaben für die Prophylaxe. Sofern sie auf den Seiten des AA für das Reiseland angeraten ist. So ist es sehr oft günstiger die Medikamente in Deutschland zu kaufen. Und weniger zeitraubend wohl auch. :)



LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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lottinchen

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Freitag, 21. Februar 2020, 12:53

Pilanesberg

Es ist Samstag kurz vor Weihnachten, ganz Südafrika hat jetzt Urlaub und die Camps am Pilanesberg und Sun City sind komplett ausgebucht. Ich befürchte Schlimmes nach all den Warnungen, ja nicht am Wochenende in den Pilanesberg zu fahren, da es so überfüllt ist. Direkt nach dem Gate verlassen wir also die Teerstraße und biegen auf die Schotterpiste in den westlichen Teil ab. Und wir treffen: Niemanden! Auch auf der Teerstraße in der Ferne und an den Wasserlöchern: Es gibt ab und zu Menschen und Autos, aber von Überfüllung sind wir weit entfernt!

Und ich bin begeistert: Der Pilanesberg macht uns sehr viel Freude. Immer wieder wechseln sich Wasserlöcher mit Granitfelsen und weiter Landschaft ab. Tiere trifft man auch immer wieder (Impalas, Zebras, Elefanten, Vögel, Flusspferde, Giraffen, …). Es macht Spaß durch diesen Park zu fahren! Die Distanzen sind nicht so rießig, dass man Stunden auf einer tierarmen Strecke verbringt, aber groß genug, dass man sich allein und in der Wildnis fühlt.
Richtig interessant wird es als wir auf der Teerstraße im Zentrum des Parks ankommen und im Pilanesberg Center Mittagessen wollen. Hier verändert sich die Landschaft, das frische Grün des abgebrannten Busches schmeckt vielen Tieren und so explodiert v.a. in Nähe des Mankwe Damms das Leben.

Doch zuerst zum Pilanesberg Center, es ist halb drei und wir bekommen gemütlich einen Platz am schönsten Aussichtsdeck. Auch hier treffen wir kaum Besucher und die Aussicht auf den Salz-Leck-Platz und das kleine Wasserloch direkt am Restaurant ist natürlich Gold wert.


Die Pizza ist vorzüglich und wir nehmen noch eine für den Abend mit. Man kann hier sogar W-Lan kaufen, etwas das in diesem Urlaub nicht selbstverständlich ist.
Jetzt wollen wir aber zu dem berühmten Mankwe Hide am größten See des Pilanesberg. Hier soll der Bär steppen, alle Touren führen hier entlang und ich verspreche mir mehr Auto- als Tiersichtungen. Aber weit gefehlt!
Bevor wir zum Hide kommen gibt es noch ein ziemlich großes Hindernis, welches uns nicht vorbei lassen will. Wir müssen einige Meter zurücksetzen bevor sich der Elefantenbulle in die Büsche schlägt.




Der Hide ist recht leer, nur wenige Beobachter schauen mit uns auf den See. Wir können ganz entspannt zwei kleine Krokodile beobachten die versuchen eine Wasserschildkröte zu fressen, aber dann leider an ihrem Panzer scheitern.
Um das
In der Nähe treffen wir noch Springböcke. Sie sind hier in ihrem westlichsten Verbreitungsgebiet. Das Besondere am Pilanesberg ist auch seine Lage, viele Tiere kommen hier noch vor die es im Krüger nicht mehr gibt. Die Brown Hyena und der Springbock sind wohl die bekanntesten Vertreter davon. Auch Oryx Antilopen soll es geben. Wer diese Tiere also auf seiner Tour sehen möchte, dem kann ich nur empfehlen den Pilanesberg zu besuchen.
Es wird Nachmittag und wir haben noch eine weite Fahrt zu unserer Unterkunft vor uns daher brechen wir auf Richtung Manyane Gate im Osten. Auch hier wurde viel unfruchtbarer Busch abgebrannt und die Tiere können saftiges Gras in Hülle und Fülle finden. Daher treffen wir nicht nur Gnus, Zebras und Impalas auch Eland Antilopen grasen friedlich neben der Straße und ein stattliches Nashorn zeigt sich uns von seiner schönsten Seite.



Kurz vor der Ausfahrt sehen wir auf der linken Seite eine rießige Autoansammlung. Da müssen wir hin die sehen bestimmt was spannendes. Und tatsächlich die einzige Gepardin des Parks mit ihren Jungen soll irgendwo da hinten im Gras liegen. Ab und zu würde man ein Ohr wackeln sehen. Tau, heißt die Gepardin. Sie trägt einen Sender und wird oft im Park beobachtet. Ich habe mich für die „Latest Sightings Pilanesberg“ – Whatsapp Gruppe angemeldet, da wird immer wieder von ihr berichtet. Na, auf solche Sichtungen kann ich
verzichten. Wir wenden sobald das irgendwie klappt und fahren jetzt zurück.

Fazit Pilanesberg: Unbedingt besuchen! Die Schotterstrecken an der Peripherie sind eher ruhig und sorgen für das richtige Buschfeeling und die ein oder andere schöne Sichtung. Das Zentrum des Parks ist wirklich eindrucksvoll mit dem Mankwe Dam und den vielen unterschiedlichen Tieren auf kleinem Raum. Hier sollen sich auch die Löwen und Leoparden oft zeigen, da muss dann aber mit Menschenansammlungen gerechnet werden. Die Distanzen sind nicht so riesig wie im Krüger und das Center in der Mitte des Parkes ist wirklich charmant mit gutem Essen. Auch in der Haupsaison braucht man keine Angst vor Stau und Menschenmengen haben. Wir waren allerdings von 12 – 16 Uhr im Park unterwegs, also außerhalb der üblichen Morning und Sunset Drive Zeiten, da kann es schon ein wenig mehr Tourfahrzeuge geben.

Das größte Problem am Pilanesberg ist die Übernachtung: Private Unterkünfte außerhalb gibt es sehr wenig. Die Parkresorts befinden sich allesamt am Rand des Parks und sind für die schlecht bewerteten Unterkünfte recht teuer, auch gibt es immer wieder Diebstähle aufgrund der Zugänglichkeit von außen. Das Black Rhino Reserve ist abgelegen und recht
hochpreisig, die letzten Bewertungen hier im Forum waren nicht sehr positiv.

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lottinchen

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Freitag, 21. Februar 2020, 13:09

Sun City

Mein Mann wollte sich mit den Kindern gerne diese „Casino-Stadt“ anschauen und hoffte auf einen spannenden Tag. Ich habe vorher viel recherchiert was man hier machen kann, aber habe nicht wirklich ein lohnenswertes Angebot gefunden. So haben wir es uns also vor Ort angeschaut. Zuerst fährt man mit einem Sky Train (oder Bussen, falls der Train aus unerfindlichen Gründen mal wieder nicht fährt) nach Sun City. Es ist echt schwierig als Tagesbesucher die interessanten Attraktionen zu finden. Zuerst gehen wir nach
links und besuchen das Cascades Hotel mit angrenzendem Park. Der Park ist schön, aber die Hängebrücke ist gesperrt und so müssen wir gleich wieder
umdrehen. Im Hotel selbst kann man bis in den 13.(?) Stock fahren und die Aussicht genießen. Aber da muss ja noch mehr sein…
Also zurück zur Sky Train Station und auf die andere Seite. Aha! Hier sind die „Fresstempel“ und auch der geliebte Nandos für meinen Mann. Es ist nett hier da es in der Mitte einen kleinen Spielplatz für die Kids gibt. Weiter geht’s frisch gestärkt und nach einigen Verkaufsständen kommen wir in die Spielhalle für die Kinder. Man kann sich für wenig Geld Chips kaufen und an den verschiedenen Maschinen sein Glück versuchen. Es ist recht nett gemacht (natürlich nicht pädagogisch wertvoll, aber auch nicht kinderschädlich), aber
sehr laut. Wenn man Glück hatte bekommt man Papierstreifen (Je länger, desto besser). Die kann man am Ende zählen lassen und sich ein kleines Geschenk raussuchen.

Nach einer Stunde zieht es uns weiter. Wir müssen an einer Kontrolle all unsere Getränke abgeben, da wir jetzt kurz vor dem Valley of Waves sind. Nach der „Elefantenallee“ sind wir auch schon dort, aber ob der eher kleinen Badelandschaft und der Überfüllung mit schwarzen Einheimischen, nicht mehr so interessiert daran hier baden zu gehen. Direkt dahinter erhebt sich das Palace Hotel, da soll man einen tolle Aussicht von oben haben und einen süßen Park soll es auch geben. Wir kommen aber nicht mal bis zur Treppe, da das ganze
Areal nur für Gäste ist.

Fazit: Sun City ist auf die Schwarze Einheimische Bevölkerung ausgelegt und bietet wenig erlebenswertes für europäische Tagesbesucher.

Marakele National Park


Bontle Camp

Wir haben die Nummer 4 der Safari Tents bekommen (Genau beschrieben hat sie schon petersa in seinem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Unsere Erfahrungen waren identisch!). Das ist ganz vorn und gefühlt sind wir hier allein im Busch.
Der angrenzende Campingplatz ist nur wenig besucht (Trotz Weihnachtsferien!) und wir können einen Abendspaziergang entlang der Camp-Begrenzung machen und den Sonnenuntergang mit Impalas genießen.





Das Camp ist nicht eingezäunt und Impalas, Kudus und Strauße können immer wieder aus nächster Nähe beobachtet werden. Das Camp selbst hat kein Wasserloch aber einen schönen Blick auf eine Ebene, auf der sich immer wieder Antilopen/Zebras u.a. Tiere zeigen. Der Bollonoto Bird Hide ist ca. 30min entfernt und war bei unserem Besuch bis auf wenige Vögel verwaist.





Big 5 Sektion
Die ersten 5km (die man auch zum Tlopi Tented Camp überwinden muss) sind übelste Rüttelpiste und nichts für schwache Nerven! Danach wird die Strecke besser und hinauf zum Lenong View Point ist die Straße sogar geteert. Wir erleben den Park sehr grün und überhaupt nicht Tierarm.



Immer wieder sehen wir Zebras, Gnus, Impalas und mal ein Warzenschwein. Sogar zwei Breitmaulnashörner und einen Elefanten direkt an der Piste können wir ausmachen. Unsere Fahrt auf den Berg verläuft komplikationsfrei. Wir sind Bergstraßen gewöhnt und hatten zum Glück keinen Gegenverkehr. Kurz vor der Spitze treffen wir die erhofften Klipspringer und sogar eine Schlange huscht schnell über die Straße. „Das war bestimmt eine schwarze Mamba. Bestimmt!!“ Wir genießen den Ausblick und laufen ein wenig herum. Die Geier der hier ansässigen Geierkolonie sind zwar zu sehen, kreisen aber so weit entfernt in der Thermik, dass sich ein Foto nicht lohnt. Auf dem Rückweg fahren wir noch die einzige mögliche Runde, die auch am Tlopi Tented Camp vorbeiführt. Leider ist das Wasserloch für Besucher nicht zugänglich.

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