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Moni68

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 13:07

Zum erstenmal unterwegs in Südafrika

Nachdem ich für unseren ersten Südafrika-Urlaub die meisten und besten Info´s und viel Hilfe aus diesem Forum bezogen habe, möchte ich heute mal den Versuch wagen einen Reisebericht zu schreiben. Leider bin ich im Schreiben nicht sehr kreativ, was mir schon in der Schule zum Verhängis wurde. :S
Die Vorgeschichte:
Mein Mann (49J.) mit Fernreise-Erfahrung (Asien+Amerika) und ich (50 J.) fast ohne Fernreise-Erfahrung waren bis auf die Seychellen seit wir uns kennen nur in Europa unterwegs. Der Traum von den Tieren in Afrika war bei mir aber schon immer da, nur wollte keiner mit, alleine hab ich mich nicht getraut und Reisegruppen sind nicht so mein Ding. Nachdem mein Sohn vor 3 Jahren die Garden-Route gefahren ist und uns die Bilder zeigte, hab ich meinen Mann nochmal bearbeitet und schließlich halb überzeugt. Mir zuliebe fährt er mit, Voraussetzung wie immer keine geführte Reise und mind. 5-6 Tage im Krüger NP . Also ging die Planung los - was nicht ganz so einfach war. Es gab so vieles was ich sehen wollte, die Entfernungen sich dann aber doch als relativ groß herausstellte. Die Dauer sollte 3 Wochen nicht übersteigen, mehr gibt mein AG nicht am Stück und hetzen wollten wir auch nicht. Also was soll mit rein und was kann/muss draussen bleiben. Da war mir das Forum schon eine große Hilfe. Draussen geblieben ist am Schluss mehrere Tage Stellenbosch, Blyde River Canyon und die Drakensberge. Eigentlich lieben wir mehr die Natur als große Städte, aber auf Kapstadt habe ich bestanden, dass wollte ich sehen. :)

Rausgekommen ist folgende Reiseroute:
25.08. Nachtflug mit Lufthansa FRA - JBG und Weiterflug nach Phalaborwa
26.08. Ankunft Phalaborwa und ÜN in La Lechere Guesthouse
27.08. - 30.08. Olifants Rest Camp - Kruger NP
30.08. - 02.09. Lower Sabie Camp - Kruger NP
02.09. Fahrt durch Swaziland nach St. Lucia

02.09. - 06.09. St. Lucia (Elephant Coast Guesthouse)
06.09. Flug mit Mango Airline Durban - Kapstadt
06.09. - 11.09. Camps Bay (Fullham Lodge)
11.09. - 13.09. Hermanus (138 Marine Beachfront Guesthouse)
13.09. Rückflug Kapstadt - Frankfurt
Die 4-stündige Anreise mit der Bahn zum Flughafen Frankfurt lief entspannt, die Bahn hatte ausnahmsweise keine Verspätung und so sind wir weit vor der Abflug-Zeit am Flughafen eingetroffen.
Tja, und dann begann der Stress. Ich wollte am Lufthansa-Terminal einchecken. Nur es ging nicht, der Hinweis bitte an das Service-Personal wenden. Na super, mir schwante fürchterliches. Also zum Schalter, hier die Auskunft der Flug ist aufgrund eines technischen Defekt von 22.00 Uhr abends auf 7:30 Uhr am nächsten morgen verschoben worden, wir sollten doch ins Lufthansa-Service Büro gehen, wie es weitergeht. Nach 1 Std. Wartezeit hat man uns dort mitgeteilt, dass alle Alternativen ausgebucht seien. Da ich nicht nachgegeben habe eine Alternative zu suchen, hat sie dann doch noch mit SAA telefoniert und wir konnten auf Stand By evtl. den SAA-Flug um 21:00 Uhr bekommen.

Mittlerweile war es doch recht spät und wir sind dann im Laufschritt zum SAA-Gate gehetzt. Um 20:50 Uhr nachdem schon alle eingestiegen waren und nur noch ca. 5 Leute mit uns am Gate standen hatte ich die Hoffnung aufgegeben. Aber hurra, wir haben ganz zum Schluß noch 2 Plätze bekommen, der Zubringerflug aus Nürnberg hatte Verspätung die Leute kamen nicht. Des einen Leid des anderen Glück kann ich da nur sagen.

Also waren wir 1 Std. früher in Johannesburg als eigentlich angenommen. Die Immigration ging ziemlich flott, dann zum Gepäckband. Dort wurden wir schon von einer Flughafen-Mitarbeiterin erwartet, die uns mitteilte, die Koffer die auf dem Band sind, sind die letzten. Der Rest steht aufgrund eines defekten Förderbands noch in Frankfurt. Na bestens, unsere beiden Koffer waren natürlich nicht dabei. X(
Also wieder anstellen und warten - waren wir mittlerweile bei diesem Urlaub ja gewohnt - der Mitarbeiter am Lost-Baggage-Schalter hat dann uns dann mitgeteilt, die Koffer werden nachgeliefert, vermutlich morgen oder so. :help: Er hat dann unsere Daten aufgenommen, was sich als Problem herausstellte, ab dem nächsten Tag waren wir im Olifants Camp und er wollte unbedingt eine Straße haben, ohne Straße keine Nachlieferung. Aber das Olifants Camp hat keine Straße hab ich ihm mitgeteilt, ich hab ihm dann die Reservierung von Sanpark gezeigt, war allerdings auch nicht sehr hilfreich. Wir sollten doch ins Camp fahren und die sollten die Hotline anrufen und den Straßennamen durchgeben. Na das kann ja heiter werden. Also erstmal versuchen am Flughafen ein paar T-Shirts und Unterwäsche zu bekommen für die ersten Tage - leider war das erste Geschäft ein reines Herrengeschäft und für weitere hat die Zeit nicht gereicht. Also war wenigstens der Mann eingedeckt. Für die Sim-Karte hat die Zeit auch nicht mehr gereicht.

Wenigstens der Weiterflug mit Airlink nach Phalaborwa verlief dann völlig problemlos. Am Flughafen Phalaborwa sind wir dann zum Airlink-Schalter und haben gefragt ob sie uns mit dem Koffern helfen könnten, von wegen Straße und Olifants Camp. Die Dame hat dann nur gelacht und gemeint, da gibt´s keine Straße. Sie hat dann bei der Hotline angerufen und das geklärt.
Allerdings hat Sie bezweifelt, dass wir die Koffer gleich nachgeliefert bekommen würden, da sie erstmal den Auftrag von SAA dazu bekommen müssten. Es wäre vielleicht besser wir holen die Koffer am nächsten Tag selbst ab. Eigentlich wollten wir nach der Nacht in Phalaborwa am morgen nur noch einkaufen und gleich in den Krüger NP fahren, aber was soll´s wir ändern unseren Plan fahren in Kruger machen eine kleine Runde und holen dann die Koffer ab.

Ich wollte mir dann auch noch ein paar Shirts kaufen, aber leider war Sonntag und somit alle Geschäfte geschlossen. Wir sind dann zum La Lechere Guesthouse gefahren und waren sofort begeistert. Wenn wir nicht unbedingt im Krüger übernachten hätten wollen wäre das eine gute Option gewesen. Nicht weit zum Gate und sehr schön.
So das war unser turbulenter Start in Südafrika.

Ich hoffe ich bekomm das mit den Bildern hin...

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SarahSofia

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 13:57


. . . ab dem nächsten Tag waren wir im Olifants Camp und er wollte unbedingt eine Straße haben, ohne Straße keine Nachlieferung.

Das kommt mir soo bekannt vor :whistling: - als unsere Koffer in Paris hängen geblieben sind und wir die ersten Nächte in einem Camp (auch ohne Strassennamen verbracht haben), konnte der Bidvest -Sevice selbst mit den GPS-Koordinaten keine Zulieferung hinbekommen - wir sind dann am nächsten Tag selbst noch mal zum Flughafen . . .
Freue mich auf den weiteren Bericht :thumbup: (und was deine Lehrer an deinem Schreibstil auszusetzen hatten ist mir schleierhaft :!: ) .
LG SarahSofia

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 14:14

Aber die Camp Straßen haben doch eigentlich Namen. Im Olifants Camp z.B. heißt die Straße Olifants Camp Road. Meist haben sie sogar noch eine Nummer. Was will man mehr?

Zitat

Leider bin ich im Schreiben nicht sehr kreativ, was mir schon in der Schule zum Verhängis wurde.

Zitat

.... und was deine Lehrer an deinem Schreibstil auszusetzen hatten ist mir schleierhaft....
Ah, noch ein Hauptstädter mit Unterstatement :D
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 14:39

das ist ja mal ein turbulenter Start. So stellt man sich das eigentlich nicht vor. Aber ihr habt das beste draus gemacht.
Für uns geht es nächstes Jahr auch zum ersten Mal nach Südafrika.
Wir machen Kapstadt und die Garden Route auch in 3 Wochen im Oktober/November.
Ich hoffe mal dass bei uns der Start etwas glatter läuft.
Bin schon gespannt wie es weiter geht. Übrigens schreibst du sehr unterhaltsam. :)
15.10.-5.11.2019 Kapstadt mit Garden Route

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Dieter

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 14:47

Da stellt sich dann die Frage:

Was ist besser:

Pünktlich ohne Gepäck oder später mit Gepäck ankommen? ?( :wacko: :S :help: :whistling:

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 18:48

Hallo Moni,

oje, euer Urlaub fängt ja unschön an.
Ich drücke die Daumen, dass das die einzige Panne bleibt und freue mich auf deinen weiteren Bericht. :danke:

LiebeGrüße
Claudia












Moni68

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 21:18

Zitat

Pünktlich ohne Gepäck oder später mit Gepäck ankommen? ?( :wacko: :S :help: :whistling:

Das haben wir uns auch gesagt...und uns für die Variante pünktlich ankommen entschieden.... :)

Noch ein paar Daten zu unserer Reise:
Wir haben uns ja entschieden nach Phalaborwa zu fliegen, den Mietwagen dort in Empfang zu nehmen und 1 Nacht dort zu verbringen. Erstens wollten wir als Landeier nicht gleich in der Großstadt mit dem Linksverkehr beginnen und zweitens war ich mir nicht sicher ob wir nach dem Langstreckenflug fit genug für eine 5 Std.-Fahrt nach Phalaborwa sind. Auch hatten wir keine Ahnung was ein südafrikanischer Supermarkt so für ein Angebot hat, grillen im Urlaub war für uns ebenfalls Neuland. Auch wollten wir keinen Stress mit unserer ersten Fahrt zum Camp. Für uns war es genau die richtige Entscheidung.

Mietwagen: Wie bei jeder unserer Reisen gebucht bei einem bekannten Online-Portal mit Rundum-sorglos-Paket (Vollkasko ohne SB usw.). Die Anfragen vorher wegen Ankunft nach Geschäftsschluss und Permission für Swasiland wurden unverzüglich und kompetent beantwortet. Bekommen haben wir dann bei Bidvest einen Renault Duster. Perfekt für meinen Mann, einem der wenigen Männer die mit Technik und Auto nix am Hut haben. Ein Auto mit Schaltgetriebe (Wunsch meines Angetrauten) und ohne Schnickschnack also perfekt für ihn. Stand Beginn unserer Reise.... :D
Der Angestellte bei Bidvest wollte uns erstmal die Permission für Swaziland nur gegen Bezahlung ausstellen, erst nach einigem hin und her und Anruf bei der Zentrale war er gewillt uns das Formular ohne Bezahlung auszustellen. Ebenfalls hat er einige Extra-Versicherungen aufgezählt die wir bräuchten, hier haben wir zum erstenmal uns das vom Vermittler zur Verfügung gestellte Formular in der Landessprache gebraucht wonach alle Versicherungen enthalten sind. Anscheinend kannte er das nicht, er hat gleich gefragt ob er das behalten kann.

Phalaborwa: Ein nettes kleines Städtchen mit einer schönen Einkaufs-Mall, leider war Sonntag und bis auf einen Supermarkt hatte alles geschlossen. Wir sind dann erstmal in den Supermarkt um das Angebot zu sichten und uns mit einigen Hygiene-Artikeln einzudecken, da ja alles im Koffer war.


La Lechere Guesthouse: Wir wurden sehr freundlich empfangen. Unser Zimmer und die Anlage waren wirklich sehr hübsch. Gerne hätte ich den Pool benutzt, nur leider war mein Badeanzug ja im Koffer und der stand in Frankfurt. Nach 24-Stunden-Anreise fühlte ich mich in meinen Klamotten nicht mehr wirklich wohl, also raus aus den Klamotten, Shirt und Unterwäsche waschen und duschen - schließlich kann es ja dauern bis was frisches kommt. Gott sei Dank war super Wetter in Phalaborwa mit ca. 25°C - mein Mann hat dann meine Klamotten auf den Rasen und Stühlen hinter unserem Zimmer getrocknet, während ich es mir im Bett gemütlich gemacht habe. Er war ja Dank des Einkaufs in Johannesburg eingedeckt.
Auf Empfehlung der Inhaber waren wir dann im Bushveld Terrace Restaurant Essen - wir saßen auf der Terrasse genossen unseren ersten Abend bei leckerem Wild und gutem Wein. Zurück im Guesthouse haben wir noch den lauen Abend auf dem Liegestuhl mit einem hervorragenden Glas Weißwein genossen. Wie schon erwähnt, die Inhaber sind wirklich sehr nett und hilfsbereit, haben eine klasse Weinauswahl - die auch Glasweise verkauft wird.




Dienstag, 27.08.2018


Nach einer erholsamen Nacht, einem reichlichen und leckeren Frühstück sind wir dann zum Supermarkt um für die ersten Tage einzukaufen. Inkl. Grillkohle was für mich absolut neu war und ich immer noch skeptisch - grillen auf einem fremden Grill ob das wohl gut geht, aber Mann hat es sich in den Kopf gesetzt - wenn schon Südafrika dann mit Braai. Ich hatte da so ein Bild von völlig verdreckten Grillrosten vor mir von dem ich garantiert nix essen möchte. Aber dazu später...
Wir sind dann zum Phalaborwa-Gate haben unsere Wild-Card und eine Straßenkarte gekauft und schon waren wir drin - alles ganz unkompliziert.
Da wir wegen der Koffer nur eine kleine Runde fahren wollten, sind wir den Loop zum Sable Damm wenige Km hinter dem Gate gefahren. Neben Giraffen waren dann unsere ersten Tiere in Krüger NP, eine ganze Herde Büffel. Es war schon beeindruckend, erst kam einer aus dem Gebüsch, dann noch einer und schließlich war es eine ganze Herde. Neben unserem Auto standen dann plötzlich einige Impalas die auch Durst hatten. Wir konnten uns nicht satt sehen an den Tieren und standen da ewig um die ersten Sichtungen auf uns wirken zu lassen.








Auf dem Weg zurück zum Phalaborwa-Gate immer wieder Impalas im Gebüsch. Hier sind wir noch sozusagen wegen jedem Impala stehen geblieben - hat dann im Laufe der Reise abgenommen weil es einfach zu viele waren. Obwohl immer schön anzuschauen. :)

Am Flughafen angekommen ist gleich die Mitarbeiterin von Airlink auf uns zugekommen hat uns mitgeteilt, dass 2 Koffer in der Maschine sind. Leider hat sich herausgestellt, dass einer der Koffer der falsche war, er gehörte nicht uns. Also hat die Mitarbeiterin wieder telefoniert, wie es sich herausstellte, hat ein Mitarbeiter in Johannesburg den Koffer vertauscht und unser Koffer war irgendwo anders gelandet. Sie hat dann bei der Airline richtig Druck gemacht und sich gleich den Auftrag geben lassen den Koffer am nächsten Tag in unser Camp liefern zu dürfen. Dank der Mitarbeiterin hat das auch geklappt - wir haben uns bei ihr dann auch erkenntlich gezeigt, weil eigentlich war es ja nicht ihre Aufgabe unseren verschwundenen Koffer zu suchen und für uns die ganzen Telefonate zu führen, da es ja nicht verschulden von Airlink sondern von SAA gewesen ist.

Mit nun einem Koffer sind wir also wieder zum Phalaborwa-Gate und haben uns auf den Weg zum Olifants Camp gemacht.
Die Landschaft rechts und links der Straße war wegen des Winters schon sehr karg, hatte aber trotzdem ihren Reiz wie wir fanden. Auf dem Weg zum Camp sind wir dann den ersten Elefanten und Zebras begegnet. Wir beobachten schon immer gerne Tiere in freier Natur - aber diese großen Tiere sind schon nochmal eine andere Erfahrung. Nie hätte ich gedacht, dass wir die Tiere so nahe sehen werden.





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Moni68

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Freitag, 21. Dezember 2018, 15:18

27.08. - 30.08. - Olifants Restcamp

Im Olifants Restcamp haben wir unser Bungalow mit der Nr. 16 bezogen, sehr schön am Zaun gelegen mit toller Sicht.

Zum Camp allgemein:
Meine Erwartungen an die Unterkünfte im Kruger NP waren nicht all zu hoch, da ich mir im Vorfeld die Bilder bei Sanpark angeschaut hatte war mir bewusst, dass die Ausstattung sehr einfach gehalten ist. Eigentlich gar nicht so mein Ding im Urlaub, ich mag es gerne etwas bequemer und gut ausgestattet - gibt es aber leider nicht wenn man im NP übernachten möchte und nicht gerade die Luxus-Lodges von Sanpark bucht. Also mit den Gegebenheiten leben.
Ich war dann trotzdem positiv überrascht, da sich nicht nur der Bungalow als absolut sauber herausstellte, sondern auch das Geschirr. Das waren wir von unseren europäischen Ferienhaus-Urlauben nicht so sauber gewohnt. Die Ausstattung ist wirklich schon sehr abgewohnt und dürftig (das Geschirr ist hier anscheinend echt auf die Anzahl der Bewohner ausgelegt, da gibt es keinen Löffel zuviel), das Bett war aber durchaus bequem und wir haben gut geschlafen. Im Bungalow stand übrigens auch der Kühlschrank, da hatte ich anfangs Bedenken, da die meistens Lärm machen. War aber unnötig, es handelte sich um ein nagelneues Gerät, das man überhaupt nicht gehört hat.
Es waren übrigens an jedem Fenster fest installierte Moskitonetze (also nicht nur eingeklebte, sondern wirklich feste mit Rahmen) die auch soweit wir das in unserem Bungalow sehen konnten keine Löcher aufwiesen. Lt. meinem Mann gab es während unseres ganzen Aufenthalts kein einziges Moskito, er muss es schließlich wissen, da er sich überall mit jedem Moskito hautnah anfreundet. :)

Wir hatten an einem Tag die Mittagszeit im Camp verbracht und im Nebenbungalow war Bettenwechsel, da durften wir mal zuschauen wie gründlich hier geputzt wird, sogar der Bettvorleger wurde mit Bürste und Seifenwasser gewaschen. Was ich ganz toll fand, dass Geschirr wird von der Putzfrau abgewaschen, schöner Service wie ich fand.

Diebische Affenbande:
Gewarnt von etlichen Reiseberichten hier im Forum wusste ich ja das die Affen ein Problem sein können. Wir waren bereits 2 Tage im Camp und hatten keinen einzigen gesehen, naja dachte ich sind halt keine mehr da. Pustekuchen...
Wir wollten mittags grillen, die beiden Tage vorher war es immer abends so stark windig, dass wir uns wegen der Strohdächer nicht getraut haben. Also haben wir alles was wir grillen wollten schon mal raus auf den Tisch, ich bin dann nochmal rein, während mein Mann den Grill anheizt und wie ich so aus dem Fenster schaue sehe ich doch tatsächlich den ersten Pavian über die Treppe kommen, ich einen Schrei losgelassen, mein Mann allerdings zu spät reagiert - schon war die Packung Käse weg. Das dieser Pavian nur die Vorhut war haben wir schnell gemerkt, plötzlich waren um unsere Hütte rum mind. 8. Die meisten blieben auf Abstand - nur der Käsedieb nicht, er setzte sich in der Küche auf die Mauer und hat mich die ganze Zeit beobachtet wie ich so am Tisch stand und auf unser Essen aufpasste. Ich habe ihn fixiert und er mich, tja gewonnen hat er. Ich hab echt nur einen Moment zu meinem Mann geschaut und schwupps waren 2 Fladenbrote weg, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Er hat es dann nochmal versucht - da war aber ich der Gewinner und er hat aufgegeben.

Anfängerfehler würde ich sagen, danach ist uns das nicht mehr passiert, uns ist ja bewusst, dass wir den Affen nichts Gutes damit tun und diese nur mehr und mehr zur Plage werden.
Auch wenn es ganz putzig war, wie der Meisterdieb die Beute dann verteilt hat und ein kleiner Winzling mit unserem Fladenbrot den Baum hochgeklettert ist.


Bush Walk:
Gebucht haben wir bei Sanpark einen Bush Walk der am Olifants River entlang führte, die Dauer ca. 2 Std.. Es war schön mal dort entlang zu laufen, da wir allerdings einen etwas unmotivierten Rancher hatten, den man anmerkte, dass er nur seinen Job macht, war das nicht so unser Ding. Wir sind ca. 20 Min. am Fluss entlang gelaufen bis zu einer Stelle wo man jede Menge Rhinos im Fluss beobachten konnte, richtig viel Informationen hat er auf dem ganzen Weg nicht gegeben und Fragen wurden kurz und knapp beantwortet. An der Beobachtungsstelle hatten wir dann 30 Min. Zeit zu fotografieren, was meiner Meinung nach viel zu lang war, dann sind wir wieder zurückgelaufen.



Auf unseren diversen Fahrten rund um Olifants haben wir hauptsächlich Impalas, Wasserböcke, Zebras, Elefanten, Giraffen, Rhinos, Krokodile und jede Menge Vögel gesichtet.

Noch ein paar Bilder was wir auf unseren diversen Fahrten rum um Olifants gesehen haben.













Und dieser Kerl hat es uns besonders angetan: :D


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